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FFC Frankfurt verpflichtet Yuki Ogimi

Von am 13. August 2015 – 10.34 Uhr 30 Kommentare

Champions-League-Sieger 1. FFC Frankfurt hat zum Abschluss seiner Kaderplanung für die neue Saison die japanische Weltmeisterin von 2011, Yuki Ogimi, verpflichtet.

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Gut zwei Wochen vor dem Saisonstart in der Allianz Frauen-Bundesliga kann der 1. FFC Frankfurt einen hochkarätigen Neuzugang vermelden: Die japanische Nationalspielerin Yuki Ogimi und der Verein haben sich auf einen bis zum 30. Juni 2017 datierten Vertrag geeinigt.

Internationale Erfahrung
Zuletzt stand die 28-jährige Offensivspielerin beim VfL Wolfsburg unter Vertrag. In der Frauen-Bundesliga ist die Weltmeisterin von 2011 bereits sehr erfolgreich gewesen: Zwischen 2010 und 2013 schnürte die 124-fache Nationalspielerin ihre Schuhe für den 1. FFC Turbine Potsdam, mit dem sie die UEFA Women’s Champions League 2010 sowie drei Meistertitel in Folge gewann.

Frankfurt passt besser als Wolfsburg
Ogimi erklärt: „Ich freue mich auf die neuen Herausforderungen mit dem Champions-League-Sieger 1. FFC Frankfurt. Dem VfL Wolfsburg danke ich sehr, dass er diesem Wechsel zustimme. Der VfL ist ein toller Verein mit tollen Leuten und einer prima Mannschaft. Ich glaube aber, dass Frankfurt und der FFC für mich persönlich absolut passend sind.“

Yuiki Ogimi

FFC-Manager Sigi Dietrich freut sich über die Verpflichtung von Yuki Ogimi © 1. FFC Frankfurt

Hochkarätiger Sasic-Ersatz
FFC-Manager Siegfried Dietrich meint: „Wir sind sehr glücklich, dass wir nach dem Abschied von Celia Sasic unsere Kaderplanung für die Saison 2015/16 mit der Verpflichtung von Yuki Ogimi sehr hochkarätig abschließen können. Yuki Ogimi ist eine Top-Offensivspielerin und eine herausragende Persönlichkeit des internationalen Frauenfußballs, die bestens in unser Teamkonzept passt. Der kurzfristige Transfer von Wolfsburg nach Frankfurt ist zwischen beiden Vereinen ausgesprochen einvernehmlich realisiert worden.“

Absolute Weltklassespielerin
FFC-Cheftrainer Colin Bell sagt: „Es ist eine Riesensache, dass wir in Yuki Ogimi eine absolute Weltklasse-Spielerin verpflichten konnten, die ihre herausragenden Qualitäten bereits in Potsdam, Chelsea und Wolfsburg, vor allem aber in der japanischen Nationalmannschaft unter Beweis gestellt hat. Sie ist eine im Offensivbereich vielseitig einsetzbare Spielerin, die mit ihrer Spielintelligenz, ihrer Laufstärke und ihrer Ballsicherheit exakt die Attribute verkörpert, die unserer Spielphilosophie entsprechen.“

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Markus Juchem (48) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

30 Kommentare »

  • balea sagt:

    Gestern twitterte sie noch lustige Bilder mit ihren Kolleginnen von WOB, nun mit Sigi D. Und wer weiss, vielleicht gibt es Ende des Jahres nochmal einen Wechsel und sie unterschreibt binnen eines Jahres den dritten Vertrag, der bis 2017 läuft…

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  • Alice sagt:

    Den Wechsel empfinde ich als folgerichtig und positiv für alle Seiten.

    Kellermanns Kommentar kann ich zustimmen: „Yuki war von Anfang an ein absoluter Teamplayer und ist schnell ein Teil der Mannschaft geworden. Sportlich konnte sie sich nicht so durchsetzen, wie sie und wir uns es erhofft hatten. Sie war keine feste Kandidatin für die Startelf und so können wir den Wunsch nach Veränderung nachvollziehen. Mit dem FFC Frankfurt haben wir eine gute Lösung für alle Seiten gefunden. Für ihre Zukunft wünschen wir Yuki alles Gute“

    Dass passt. Wenn sich eine neue Spielerin nicht durchsetzen oder integrieren kann, dann wird sich kurz und schmerzlos auf eine Alternative geeignet. Siehe Carolin Simon, Oparanozie, Petrowa… Oder auch Lina Magull, die offenbar unzufrieden war und für welche die Chance im Ausleihverfahren liegt.

    Auch wir Fans waren überrascht vom Leistungsverfall von Yuki, da man sie noch als Top-Stürmerin aus Potsdam in Erinnerung hatte. Vielleicht kann sie beim FFC mit momentan geringer Konkurrenz zu alter Stärke zurückfinden.

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  • Herr Schulze sagt:

    Jetzt bin ich doch ein wenig enttäuscht. Ich hatte tatsächlich auf die junge Schwedin Blackstenius, die ja ein Sasic-Typ ist, gehofft. Dass sich das Präsidium auf die eigene Schulter klopft und schon mal großzügig „Weltklasse“-Prädikate verteilt, muss man ihm nachsehen. Der Kommentar von Kellermann ist erfrischend klar.
    Yuki Ogimi ist eine Supertechnikerin und eine Bereicherung, auf die man sich freuen darf, aber gewiss keine Tormaschine. Das Trikot mit der Nummer 9, das ja mal auf ewig für Birgit Prinz reserviert war, ist ziemlich weit und groß für die schmächtige Japanerin.
    Aber nachdem, wie zuletzt und jetzt auch bei Tests zu sehen war, Colin Bell die nach Sasic torgefährlichste Spielerin, Kerstin Garefrekes, (ohne Not) in hintere Bereiche verortet, gibt es vorne neben Linden, Islacker und Panfil reichlich Platz. Das wird eher ein Wespenschwarm als eine Sturmkeule.

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  • labersack sagt:

    Einvernehmlich ein Wechsel in einen deutschen Spitzenverein, da verhindert ein anderer Trainer eine solche Möglichkeit aber mit einer entsprechenden Klausel im Auflösungsverttrag.

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  • Karl sagt:

    Das ist ja ein Klassetransfer fuer Frankfurt. Sicher ist Ogimi ein anderer Stuermertyp als Sasic aber ebenso wirkungsvoll. Soweit ich mich erinnere stand sie immer dort wo im Strafraum der Ball hinfiel. Jetzt muss ich nur noch schnell meine Tips im Tipspiel ueberarbeiten…..

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  • gerd karl sagt:

    jetzt ist der weg frei für ramona bachmann und ihrem wechsel vom fc rosengard zum vfl wolfsburg.
    alles ist für sie angerichtet, ein toller verein mit viel geld und ramona bachmann trifft 3 schweizerinnen beim vfl.
    und es zeigt sich das der fc rosengard finanzielle probleme hat, das gehalt von marta überfordert den verein, rosengard musste mit mittag und jetzt bachmann topspielerinnen abgeben.

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  • Frank sagt:

    „japanische Weltmeister Yuki Ogimi“ ??
    (Japanische Weltmeisterin?)
    Ich könnte mir vorstellen, dass die US-Nationalmannschaft sich über diese Schlagzeile wundern würde, oder wurde den USA der Titel nachträglich wegen Überlegenheit aberkannt?

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  • Markus Juchem sagt:

    @Frank: Es soll auch schon die eine oder andere WM vor der in Kanada gegeben haben, aber wir ergänzen gerne „2011“, wenn das dem Verständnis dienlich ist. 😉

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  • holly sagt:

    schade das Yuki wieder wechselt. Sie ist eine tolle Fussballerin.
    Kann mich Alice nur anschliessen das in Wob sich nicht richtig durchsetzen konnte. Was ich sehr schade finde, wünsche ihr für ihre Zeit in Frankfurt mehr Glück und das dort ihren Torriecher wieder findet.
    @Labbersack, ich bin mir sicher das der FFC eine Ablöse zahlen musste, sonst hätte da bestimmt nichts von einvernehmlich gestanden.

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  • Zaunreiter sagt:

    Ich muss ja immer noch lachen über das Gerücht, dass Frau Bachmann an die Aller wechseln soll. Sicherlich, der Weg heim zu Familie und Freundin wäre dadurch viel kürzer, aaaber…ich weiß net…die passt mit ihren eigensinnigen Offensivläufen überhaupt nicht nach Wolfsburg. Da wären dann zuviele Alphaweibchen auf einmal (Fischer, Dickenmann, Popp, Bachmann, Goeßling). Wer soll dann links und rechts an der Linie langlaufen?
    Nichtsdestotrotz hat der 1.FFC FFM mit der Weltmeisterin von 2011 und der aktuellen Vizeweltmeisterin einen guten Fang gemacht. Meinen herzlichen Glückwunsch dazu. Da muss ja jetzt nur noch Kozue Ando gesund zurückkehren.

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  • never-rest sagt:

    Bin überrascht. Der Wechsel hatte sich vorher nicht angedeutet. Richtig ist, dass Y Ogimi in der Rückserie der vergangenen Saison bei WOB nie an ihre starken Leistungen bei TP anknüpfen konnte. Schade, hatte gehofft, dass es mit einer richtigen Vorbereitung die kommende Saison für sie besser läuft.

    Schön, dass scheinbar im allseitigen Einvernehmen der Wechsel von einem Spitzenclube zu einem anderen so geräuschlos abgewickelt wurde.

    Fraglich, ob WOB nach dem Abgang von Y. Ogimi noch einmal auf dem Tranfermarkt in der Offensive zuschlägt. Popp und Hansen zwar noch verletzt bzw. nicht wieder vollständig fit. Wullaert könnte aber allem Anschein nach im WOB-Sturm richtig einsschlagen. Dazu Dickenmann, Blässe (wenn Wensing wieder dabei ist) und Kerschowski (na ja). Jensen und E. Pajor müssen sich erst einmal eingewöhnen und beweisen, dass sie sich auf dem höchsten Niveau durchsetzen können.

    Das MF ist bei WOB auch in der Breite gut besetzt, erst recht wenn N. Keßler zurück kommt, was ich hoffen will.

    Ich finde ja, die Alternativen für die Abwehr werden bei WOB etwas vernachlässigt. Was ist, wenn Fischer oder Peter, oder gar beide auf einmal ausfallen. Wensing noch verletzt, Wedemeyer und Brandenburg wohl noch nicht so weit. OK Goeßling könnte auch noch Innverteidigung spielen.

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  • translate sagt:

    „Yuki Ogimi ist … gewiss keine Tormaschine.“
    Na ja, @Herr Schulze, ich weiß ja nicht, dass sie’s kann (entgegen Ihrer Einschätzung) hat sie z.B. in der Saison 2012/13 bewiesen:
    Torschützenkönigin – 18 Tore!
    Ganz so ungeeignet, wie Sie sie halten scheint sie ja nun doch nicht zu sein …
    Denke, wenn man sie gut ‚füttert‘ (ihr die nötigen Gelegenheiten gibt), kann dabei auch was herauskommen, bzw. reingehen. 😉

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  • holly sagt:

    @Zaunreiter, hat Ando ihren Vertrag in Frankfurt verlängert?
    Der lief doch am Ende der letzten Saison aus.
    @never-rest zumindest Wedemeyer hat einen „Profivertrag“ für die erste Mannschaft bekommen.

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  • Digger Dunn sagt:

    @balea: Ich denke, daß Yuki von diesem Blitztransfer auch überrascht war. Da hat Siggi im Hintergrund die Fäden gezogen. Der brauchte ja noch jemanden als Ersatz für Celia. Und da Yuki in der Rückrunde für Wolfsburg nicht gerade dolle gespielt hat, kam das Angebot aus Frankfurt für den Vfl wie gerufen. Vielleicht paßt ja das Frankfurter Spielsystem besser zu Yuki. Die Hinrunde wird’s zeigen. Ich bin mal gespannt.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Fehlt nur noch der FCB, dann ist sie alle dt. Spitzenvereine durch…, aber es bleibt ja immer noch eine Rolle rückwärts zurück nach England.

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  • Lucy sagt:

    @Zaunreiter

    Wenn ich mich nicht täusche, ist Andos Vertrag zum Saisonende ausgelaufen und nicht verlängert worden. Auch ihre Nummer 14 ist bereits an Jackie Groenen weitergegeben worden.

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  • Alice sagt:

    @Schenschtschina Futbolista:

    „Fehlt nur noch der FCB, dann ist sie alle dt. Spitzenvereine durch…“

    Ja. Bleibt abzuwarten, ob sie oder Simic dieses „Kunstück“ als erste vollbringt.

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  • Âltwolf sagt:

    @never-rest.

    Deine Einschätzung zum Y.Ogimi-Wechsel teile ich, da sie nicht wirklich gut in die Offensive integriert werden konnte und ihre Entscheidung zu wechseln eigentlich durch die dazugekommenen Spielerinnen die logische Konsequenz ist.
    Insbes. Tessa Wullaert dürfte ihr den 2. Sturmplatz streitig machen.
    An eine weitere Verpflichtung jetzt noch vor dem Ligastart glaube ich nicht, eher evtl.im Winter, wenn die schwedische Saison ausklingt u. d. Vertrag v. R.Bachmann ausläuft ??

    Ein gleiches Problem sehe ich auch bei J.Simic, die auch nicht die Leistungen zeigt, die man sich hier vorgestellt hatte.

    Auch sie wird sich nicht gegen die Konkurenz von Dickenmanns bzw. Brussaglia durchsetzen können und hinter d.Spitzen wird es bei Rückkehr von C.Hansen zusätzlich durch S.Jensen u. E.Pajor noch enger.

    Für die IV sehe ich nicht so „schwarz“, da neben L.Gößling auch V.Bernauer schon in d. N11 diese Position gespielt hatte und bei der zuletzt geprobten 3er-Kette auch V.Faißt diese Position innehatte.

    Für den 1.FFC sicherlich die fast „optimale“ Lösung im Sturm, denn es dürfte sich auf diesem Niveau kaum jemand auf dem Markt befinden und der Liga tut es gut,wenn es starke Teams gibt.

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  • waiiy sagt:

    Im Prinzip ist dieser Wechsel sowohl eine Niederlage für Wolfsburg (speziell von Kellermann) und auch für Ogimi selbst.

    Wolfsburg hat es nicht geschafft, die Leistung aus Ogimi rauszuholen, die sie in der Nadeshiko bringt und die sie auch ohne Zweifel bringen kann. Das ist ein Armutszeugnis für den Trainer.

    Für Ogimi ist es eher zweifelhaft, weil sie schon nach einem halben Jahr wegläuft und man man eigentlich gar nicht weiß, vor wem sie eigentlich Angst hat, da Oldie Müller weg ist. Und sie hat sich nicht einmal die Zeit gegeben, eine komplette Vorbereitung beim Verein durchzuziehen, um mal zu sehen, ob es wirklich was bringt. Ich hatte zu Zeiten von Turbine ein anderes Bild von ihr.

    Ich bin gespannt, ob es für Frankfurt nicht im Nachhinein auch noch eine Niederlage sein wird.

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  • uns uwe sagt:

    Bei der personellen Situation im Sturm des FFC war klar, dass noch etwas passieren wird. Bleibt zu hoffen, dass es in Frankfurt dann mehr als 491 Spielminuten in 9 Spielen mit hochkarätigen 5 Toren gibt. Ich befürchte aber,dass WOB gute Gründe hatte Yuki abzugeben.

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  • Sokrates sagt:

    Das ist ein richtig guter Transfer vom FFC. Yuki hat eine sehr starke Leistung im WM-Finale gegen die überragende IV der USA gezeigt und war wohl die beste Japanerin im Finale (nach schwacher Leistung im WM-Halbfinale gegen England). Sie könnte das Spiel des FFC technisch und spielerisch bereichern. Außerdem ist sie eine große Sympathieträgerin und ein echter Publikumsliebling.
    Wie Holly gehe ich davon aus, dass Frankfurt sie mit einer Ablöse aus ihrem Vertrag herausgekauft hat, was ich auch angemessen fände.
    Sehr fair sind einmal mehr die Reaktionen der Wob-Fans hier auf womensoccer.de. Respekt!

    Was ist mit Yukis Landsfrau Kozue? Wird Kozue ihre Laufbahn nach der schweren Verletzung im ersten WM-Spiel von Japan beenden und vielleicht ihre Doktorarbeit in Sportwissenschaft an ihrer japanischen Universität zu Ende schreiben, die sie während ihres längeren Aufenthaltes in Deutschland ruhen gelassen hatte? Es wäre schön, sie und ihre mindestens ebenso symppathische Freundin noch einmal wiederzusehen und sich von den beiden zu verabschieden.

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  • FFFan sagt:

    Kann ja eigentlich nur bedeuten, dass mit Bachmann alles klar ist. Warum sonst sollte der VfL Wolfsburg zum jetzigen Zeitpunkt eine Stürmerin abgeben?

    Für den 1.FFC Frankfurt ist Y.Ogimi zweifellos eine Verstärkung; zwar kein gleichwertiger Sasic-Ersatz, aber den gibt es ohnehin nicht.

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  • Detlef sagt:

    Ich sehe den Wechsel von YUKI ähnlich skeptisch wie waiiy!!!
    Eine Top-Stürmerin sollte eigentlich keine Angst vor starker Konkurrenz haben, es sollte sie eher motivieren!!!

    Aber genau danach sieht es für mich jetzt aus, daß YUKI lieber nach Frankfurt geht, wo sie mittlerweile kaum noch ernsthafte Konkurrenz zu fürchten hat!!!

    Das Jahr in England hat YUKI nicht gut getan, was ja auch Kellermann zugeben mußte!!! 🙁
    Aber auch in Wob kam sie nie über den Status einer zweitklassigen Einwechselspielerin hinaus!!!
    Bei der Verletzungsmisere in der Autostadt hatte sie eigentlich mehr daraus machen müssen!!!

    Auch ich sehe da Parallelen zu JULIA SIMIC, die das „Vakuum“ im MF der Wölfinnen nicht für sich nutzen konnte!!!

    Ich bin sehr gespannt, ob sich YUKI in Frankfurt wieder zu alter Stärke zurückentwickeln kann???
    Es wird ohnehin sehr spannend werden, wie sich Mainhattan mit dem für sie ungewöhnlich hohen Aderlass an Spitzenkräften präsentieren kann!!!

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  • Ralligen sagt:

    @FFFan
    Warum sollte Ramona Bachmann die Runde in Schweden nicht zu Ende spielen,WOB`s größtes Interesse liegt doch wohl darin,das Frau Bachmann kein Spiel bei ihrem jetzigen Arbeitgeber Rosengård in der Königsklasse(Champions-Leaque) absolviert.So wär das für alle eine Win to Win Situation.

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  • Altwolf sagt:

    @waiiy.

    Da würde ich Dir doch gern widersprechen, denn ich denke nicht, dass man hier von einer Niederlage des Trainers u. der Spielerin sprechen sollte.

    Y.Ogimi spielt seit Jahren in einem System, was nicht der WOB-Spielanlage entspricht, nämlich in der Offensive sehr häufig die Positionen zu wechseln und damit auch rel.häufig auf den Außenpositionen zu spielen.
    Nach meiner Einschätzung ist das nicht ihre Position, sondern sie hält sich gern überwiegend im Zentrum auf.
    Dieses „umswitchen“, gepaart mit noch Nachholbedarf aus der Chelsea-Zeit ist ihr offenbar schwer gefallen u. hat nichts damit zu tun, das da irgendwer versagt hat.

    Sie wird sich, wenn, dann auch im zentrumorientierten Spiel des 1.FFC wohler fühlen und dann sicherlich auch überzeugendere Leistungen bringen.

    Man darf dabei auch nicht vergessen, das Yuki unbedingt wieder in der Liga auf hohem Niveau spielen wollte,um noch mit zur WM fahren zu können und da denke ich, hat man sich auf einen Versuch der Zusammenarbeit geeinigt, mit der Option sich vielleicht auch wieder trennen zu können, wenn es nicht so klappen sollte.

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  • dummkopf sagt:

    „Das ist ein Armutszeugnis für den Trainer.“
    sagt der verehrte waiiy hier.

    Da sind wir aber mal froh, dass hier niemand den Trainer von Turbine so hart kritisiert.

    Wenn das für Kellermann schon ein Armutszeugnis wäre – was wäre dann erst die Anhäufung und dauerhafte Fortführung solcher gescheiterten Integrationsversuche mit – gemessen im Vergleich zum Restkader – oft noch stärkeren Spielerinnen, wie sie bei Turbine seit Jahren passiert?

    Wäre der Herr da dann so arm, dass er seit Jahren den multiplen Hungertod gestorben wäre?

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  • Altwolf sagt:

    Zu dem reibungslosen Wechsel von Yuki hat sich R.Kellermann nochmals geäußert und deshalb dem Wechsel zu diesem Zeitpunkt zugestimmt, da sich der Gesundungsverlauf bei A.Popp besser zeigte als erhofft u. sie schon wieder in das Mannschaftstraining einsteigen konnte, wie auch C.Hansen wieder dabei ist. Ferner haben sich die 3 Neuzugänge sehr positiv entwickelt, so daß mit dem Weggang von Y.Ogimi keine große Lücke entsteht.

    Zusätzlich hat er bestätigt, das man sich zum Winter hin um R.Bachmann bemühe. Die sich zwar die Clubs aussuchen u. WOB finanziell nicht mit OL o.PSG mithalten könne, jedoch habe man andere Argumente, die sie überzeugen könnten.

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  • Detlef sagt:

    @Altwolf,
    Auch ich möchte Dir da gern widersprechen!!!
    Kellermann hat YUKI sicher nicht danach verpflichtet, wie sie bei Chelsea gespielt hat, sondern er hatte noch ihre Leistungen bei TURBINE im Hinterkopf!!! 😉

    Und auch bei den Nadeshiko spielt sie dieses häufige „Bäumchen wechsel dich“, mal links- mal rechts- mal dazwischen!!!

    Also wollte er YUKI in ein System einbauen, daß nach Deinen Worten eher starr ist!!!
    Obwohl mM eine Martina Müller oder eine CONNY POHLERS sich auch wenig an feste Positionen hielten!!!
    Beide fühlten sich (ähnlich wie YUKI auch) zwar in der Mitte am Wohlsten, waren aber nicht selten auch auf den Flügeln unterwegs!!! 😉

    Es hätte also rein Systembedingt auch funktionieren können, aber dem war einfach nicht so!!!
    YUKI wirkte in WOB auf mich wie ein Fremdkörper!!!
    Sie bekam auch wenig Anspiele, und sich den Ball an der Mittellinie holen, war auch ihr Ding in Potsdam nicht!!!

    Ich würde zwar nicht so weit wie waiiy gehen, und Kellermann gleich ein Armutszeugnis ausstellen!!!
    Aber ein gewisses Versagen liegt mM nach schon vor, da er nicht in der Lage war, ihr Potential auch nur ansatzweise aus ihr herauszuholen!!!

    Es liegt mir wirklich fern, die plumpen Beleidigungen eines (dem Namen nach) bildungsfernen Individuums kommentieren zu wollen!!!
    Aber ich möchte die langjährigen Leser dieses Blogs wieder daran erinnern, wie viele TURBINE-Fans damals darauf reagiert haben, als Bernd Schröder YUKI zur Spielmacherin hinter den Spitzen machte!!!
    Das Experiment ging furchtbar schief, wurde aber vom Altmeister trotzdem sehr lange weitergeführt!!! 🙁

    Jeder, der uns TURBINE-Fans mangelnde Kritikfähigkeit gegenüber unserem Cheftrainer unterstellt, kann entweder nicht lesen, oder er muß ein echter dummkopf sein!!! 😉

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  • Altwolf sagt:

    @Detlef.

    Nein, da hast Du mich wohl mißverstanden, bzw. ich habe mich da nicht klar genug ausgedrückt. WOB spielt nach meiner Einschätzung in der Offensive kein „starres“ System und auch wenn Yuki in der N11 möglicherweise auch immer mal wieder die Positionen wechseln sollte, so sind gerade die Außenpositionen nicht die Positionen, wo sie sich mit ihren Stärken, nämlich im 16er mit etwas Platz, zeigen kann.

    Bei ihren Einsätzen in WOB hatte sie ja durchaus vielfache Torchancen, die sie aber leider nicht so nutzte, um sich für e. Startelfplatz aufzudrängen.

    Wenn Yuki ein gutes Jahr ohne wirklichen Leistungsdruck und Trainingsbelastung verbringt, dann mit Defiziten im Fitnesszustand in der Winterpause kommt, sich dann wieder soweit entwickelt, dass Japan sie wieder für die WM nominiert und aufstellt, dann ist von einem „Versagen“ des Trainerteams zu sprechen doch sehr „dick“ aufgetragen.
    Das die Rückrundenzeit in der Liga, zudem Pokalspiele u.CL-Spiele nicht immer ausreichen um im reduzierten Trainingsbetrieb eine neue Spielerin mit den Abläufen und d. Spielsystem vertraut zu machen und sie ins Spiel zu integrieren ist ja nun auch nicht so verwunderlich.

    Sie ist noch nicht in der Verfassung, in der man sie von Turbine her kennt und wir wissen nicht,ob sie diese Fähigkeit wieder erreichen wird. Das Jahr bei Chelsea hat ihr jedenfalls fußballerisch sehr geschadet.

    Jetzt ist nur zu hoffen, das sie diese frühere Form durch die Spielpraxis beim 1.FFC im Verlauf der Saison wieder zurückerlangt – eine Garantie gibt es jedoch dafür nicht.

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  • waiiy sagt:

    @Altwolf: Zu sagen, dass Ogimi nur ein bestimmtes System spielen kann, heißt mit anderen Worten, dass sie doch nicht so eine gute Stürmerin ist, wie man gemeinhin denkt und dass frühere Leistungen bzw. Leistungen in der N11 darauf zurückzuführen sind, dass sie dort genau das System gefunden hat bzw. findet. Das heißt aber auch, dass Kellermann diesen Umstand verkannt hat (was dann ein Fehler bei der Verpflichtung gewesen wäre).

    Ich denke, das es ist aber eher meine Theorie von oben. Dafür spricht, dass Ogimi in Potsdam zwar nur ein System kannte, dort auf auf allen 3 Offensivpositionen gespielt hat und zwar wechselnd innerhalb des Spiels. Sie hat also durchaus diese Spielintelligenz und diese Flexiblität.

    @dummkopf: Eigentlich muss man darauf nicht antworten. Dass aber genau solche Fehler in Potsdam auch vorkommen und kritisiert werden (auch von den eigenen Fans, sieht man an den aktuellen Beispielen Pedersen und Scurich. Und bei Beiden werfe ich genauso dem Verein vor, die oben genannten Fehler gemacht zu haben und den Spielerinnen, dass sie sich keine volle Vorbereitung gegönnt zu haben, um die maximale Leistung abzurufen. Aber ich hatte nicht erwartet, dass Dir diese letzten Beispiele (die lange nicht alle sind) noch präsent sind.

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