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U19-EM: DFB-Elf verpasst Finale

Von am 24. Juli 2015 – 20.57 Uhr 24 Kommentare

Die deutsche U19-Frauenfußball-Nationalelf hat bei der Europameisterschaft in Israel das Halbfinale gegen Schweden verloren. Dabei sah es noch kurz vor Schluss nach einem Sieg der DFB-Elf aus, doch ein Eigentor brachte die Wende zugunsten der Schwedinnen.

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Im Netanya Municipal Stadium von Netanya unterlag die DFB-Elf mit 2:4 nach Elfmeterschießen, nach regulärer Spielzeit und Verlängerung hatte es 3:3 gestanden. Madeline Gier und Felicitas Rauch scheiterten mit ihren Elfmetern.

Führung durch Knaak
Die deutsche Mannschaft erwischte einen Auftakt nach Maß, denn nach einem Freistoß von Jenny Gaugigl brachte Kapitänin Rebecca Knaak ihr Team mit einem Kopfball aus sechs Metern in Führung (11.). Doch die Antwort der Schwedinnen ließ nicht lange auf sich warten, Tore Almqvist traf mit einem platzierten Schuss zum Ausgleich (21.).

Blackstenius nicht zu stoppen
Kurz vor der Pause geriet die Meinert-Elf dann in Rückstand, als die überragende schwedische Stürmerin Stina Blackstenius per Kopf DFB-Torhüterin Lena Pauels überwand (44.). In der zweiten Halbzeit bekamen die DFB-Juniorinnen das Spiel immer besser unter Kontrolle, Nina Ehegötz gelang nach einem Eckball aus dem Gewühl heraus der Ausgleich (58.).

Logo des DFB

Offizielles Logo des DFB © DFB

Ehegötz und Gier drehen Partie
Und als die eingewechselte Madeline Gier nach Vorarbeit ihrer ebenfalls eingewechselten Essener Teamkollegin Lea Schüller gar das 3:2 erzielte, schienen die Weichen für den Finaleinzug gestellt zu sein (78.). Doch zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit setzte sich Blackstenius einmal mehr kraftvoll durch, doch der Ball wurde nach der Parade von Pauels unglücklich von Michaela Brandenburg ins eigene Tor abgefälscht (88.), so dass es in die Verlängerung ging.

Zwei verschossene Elfmeter
Dort kamen die Schwedinnen zweimal durch Blackstenius einem vierten Treffer nah (92., 107.), doch es ging ins Elfmeterschießen. Während die Schwedinnen alle ihre Versuche im Tor unterbrachten, scheiterten Gier und Rauch mit ihren Versuchen, so dass Schweden als glücklicheres Team ins Finale einzog. Finalgegner der Schwedinnen ist Spanien, das sich mit 5:4 nach Elfmeterschießen (1:1 nach Verlängerung) gegen Frankreich durchsetzte.

Meinert selbstkritisch
DFB-Trainerin Meinert meinte nach der Partie: „Es ist natürlich unglücklich, dass wir das Tor so kurz vor Schluss bekommen, zumal es für mich aus dem Nichts gefallen ist. Aber wir müssen uns den Vorwurf machen, dass wir die Nummer neun (Stina Blackstenius) nicht in den Griff bekommen haben. Wir haben in der zweiten Halbzeit eine gute Reaktion gezeigt und auch in der Verlängerung Vorteile. Wir haben alles gegeben und viel gelernt.“

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Markus Juchem (48) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

24 Kommentare »

  • Hallo123 sagt:

    Sie haben sich nichts vorzuwerfen. So kann man ausscheiden, sie haben gut gespielt. Wenn man so ausscheidet muss man nicht schimpfen, dass ist kein Vergleich zu dem Ausscheiden der A Nationalmannschaft und dem taktischen Verständnis von Frau Neid. Maren Meinert scheint ein deutlich besseres taktisches Verständnis zu haben als Frau Neid.

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  • frauenfußball-versteher sagt:

    @Hallo123, die Frau Meinert ist ein taktischer Fuchs. Mir ist schon lange aufgefallen dass sie Spielerinnen rein wirft die später den Unterschied machen, heute waren das Madeline Gier & Lea Schüller. Frau Meinert hat ein gutes Gespür.

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  • Tom sagt:

    Und hier wieder der Link zu einer kurzen Videozusammenfassung:

    https://www.facebook.com/GermanyFansISR/videos/694163314050150/

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  • Jan sagt:

    Die dt. U19 agierte wirklich beherzt. Doch öfter schon ließ sich der Sieger vorher erahnen: nämlich an der größeren Anzahl an Fans! – Hauptsache U20-WM geschafft. 🙂

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Unseren Mädels ist es heute, und das entgegen den meisten Gruppenspielen, nicht gelungen ausreichend Torchancen zu kreiieren!
    Wenngleich der Knackpunkt, die schlechte Verwertung, heute somit nicht akut war, sollte mehr drin gewesen sein.
    Man konnte den Eindruck gewinnen, dass Blackstenius eine völlig Unbekannte für die Mädels war oder sollte ich besser schreiben, sie haben zu wenig Möglichkeiten seitens der Trainerin an die Hand bekommen, wie man eine derartige Stoßstürmerin, auf die das gesamte Spiel zugeschnitten ist, erfolgreich aus dem Spiel nehmen kann. Diese hatte entschieden zu viel Freiräume bereits bei der Ballannahme, wurde nie konsequent daran gehindert, die langen Bälle aus der Verteidigung nach vorn geschlagen und daher lange unterwegs gewesen, anzunehmen. Deutlich zu große Abstände inkl. ungeschickten Attackierens waren über’s gesamte Spiel festzustellen.
    Kann mir jemand vermitteln, was die Absicht der Mattheis-Einwechslung war? Für mich wurde die schon schwache Sehan-Vorstellung wurde dadurch eher verschlimmbessert.
    Auch eine Dieckmann setzte kaum Akzente, blieb unter ihrer Form, wie ich das übrigens auch bei einer Rauch und Knaak gleichsam finde. Freigang hatte welche Rücken-Nr. und Position?
    Wieviel Torchancen als nominelle Stürmerin hatte sie?
    Schlußendlich, wäre es mir lieber gewesen, unsere U19 hätte die positive Schweden-Tradition unseres A-Teams fortgesetzt als sie so leichtfertig zu verschenken…
    Wenn ich dann allerdings bedenke, dass es den Mädels trotz der 2 letzten Gruppenspielen ohne eigenen Treffern gelang Gruppenerster zu werden, ist das Erreichte schon mehr als mehr erwarten konnte, somit kann ich mit diesem verpassten Finale leben.

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  • Sylvijaaa sagt:

    Na ja, viele Torchancen hatte die deutsche Mannschaft auch nicht. Kann jetzt auch keine Spielerin nennen, die unbedingt in die NM aufsteigen sollte.
    Taktisch fürchterlich, wenn man in Führung war. Völlig verunsichert beim Spielaufbau.

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  • never-rest sagt:

    Die Schwedinnen könne also doch noch gegen Deutschland gewinnen, wenn auch erst nach Elfmeterschießen. Unsere Mädels haben toll gekämpft und eine geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt, aber keine der Nachwuchsspielerinnen ragte richtig heraus. Das scheint mir auch im Moment das Problem der U-Mannschaften zu sein: Leider fehlen Esprit und Kreativität, sowie die herausragenden Spielerinnen mit der besonderen individuellen Klasse, die den Unterschied ausmachen wie auf schwedischer Seite Blackstenius.

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  • enthusio sagt:

    Absolut beeindruckend und stellenweise überragend spielte Schwedens Nr. 9 Stina Blackstenius, die sicherlich aufgrund ihrer Torgefährlichkeit einmal in die Fußstapfen Lotta Schelins treten wird.

    Die Schwedinnen wirkten auf mich insgesamt kombinationssicherer und technisch versierter, bei unseren Mädels gab es noch zu viele Ungenauigkeiten und Abstimmungsfehler.

    Interessant fand ich auch, dass Maren Meinert im Laufe des Turniers vielen Spielerinnen Spielpraxis ermöglicht hat und sie so an das internationale Level heranführt. Auch im Halbfinale wurde die Startaufstellung gegenüber dem Spanienspiel auf drei Positionen verändert.

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  • FFFan sagt:

    Der ‚Elfmeter-Fluch‘ der deutschen U19-Frauen geht weiter! 2008 gegen Norwegen, 2010 gegen Frankreich und jetzt gegen Schweden (jeweils im Halbfinale) – bislang ging jedes Elfmeterschießen bei Europameisterschaften verloren!

    Mangelnden Einsatz kann man der Mannschaft von M.Meinert nicht vorwerfen, die Leistung war auch okay, aber Schweden war ein ebenbürtiger Gegner und hatte bei der Entscheidung ‚vom Punkt‘ die besseren Nerven.

    Auch das zweite Halbfinale ging in die Verlängerung und ins Elfmeterschießen: letztlich siegte Spanien mit 5-4 i.E. (1-1 n.V.) gegen Frankreich. Da werden Erinnerungen an 2010 wach, als ebenfalls beide Semifinalspiele im Elfmeterschießen entschieden wurden…

    Somit stehen sich am Montag (18:30 Uhr, live auf Eurosport) die beiden Gruppenzweiten Schweden und Spanien im Finale gegenüber.

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  • Tiberias sagt:

    Da hat sich die deutsche U19 ja quasi selbst aus dem möglichen Finale geschossen, bzw. ver-schossen. Aber 1. waren Einsatz und Spielanlage unserer U19, wie hier auch schon geschrieben, um einiges abwechslungsreicher und inspirierter als bei der A-Natio, 2. ist eine vermeintlich „schwache“ und „unsichere“ Torfrau (laut unsäglichem ESP-Kommentator) kein Hindernis für ein erfolgreiches Elfmeterschießen und 3. ist Schwedens „9“ Stina Blackstenius eine herausragende Spielerin, wie man sie auch nicht alle Tage sieht. Glückwunsch Schweden – „alles gut“, DFB-Team!

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  • holly sagt:

    @SF, Sehan war lange verletzt, warum sie mitgenommen wurde und eingesetzt wird ist mir ein Rätsel. Da sie auch in seit ihrem Wechsel nach Wob sehr selten trifft. Für mich ist ihre Art von Stürmerin ein Auslaufmodell. Da gibt es im Nachwuchs des DFB noch die eine oder andere Spielerin die so spielen wie sie, und darum irgendwann Probleme bekommen werden. Nur vorne stehen und Ball in den Fuss bekommen und abzuschliessen reicht heute nicht mehr.
    Laura Freigang spielt beim DFB nicht zwingend als Stürmerin zumindest nicht in der U 19. Sie wird dort oft im MF eingesetzt. (Wo sie gestern gespielt hat weiss ich nicht da ich nicht gucken konnte.)
    Gier und Schüller waren auch schon immer in den EM Quali Spielen die Joker und konnten da auch immer überzeugen.

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  • Herr Schulze sagt:

    Ach, was soll das Gezeter und Gerechte. Das war ein unterhaltsames Spiel, für das man niemandem große Vorwürfe machen kann.
    Nach der Pause sah es so aus, als würden die Schwedinnen das locker schaukeln. Dann drehte sich mit dem Wimmeltor das Spiel. Der späte Ausgleich war ein unglückliches Pingpong – hätte aber auch schon drei Minuten vorher fallen können, weil Schwedinnen die klareren Chancen und Blackstenius hatten. Das war ein bisschen wie Demme gegen Thomis.
    Für die schwedische Torfrau, die einem im Spiel bei hohen Bällen einach leid tun musste, war das eine hübsche Genugtuung. So darf man ausscheiden.

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  • jochen-or sagt:

    Das war ein unterhaltsames Spiel, was mir gut gefallen hat.
    Da kann man auch mal so ausscheiden.

    Das einzige, was mir nicht gefällt, ist die Tatsache, dass ich in dieser Generation kein überragendes Talent erkennen kann, welches irgendwann einmal unsere Nationalmannschaft bereichern könnte.

    Blackstenius – das könnte mal eine werden, aber leider bei Schweden.

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  • holly sagt:

    naja wenn jede Spielerin die mal bei einem Turnier gut gespielt hat super geworden wäre. Dann könnten wir uns vor Superstars im FF nicht mehr retten.

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  • Rainer sagt:

    Auch wenn Schweden mit dem knappest möglichen Ergebnis ins Finale eingezogen ist, nämlich einem Sieg im Elfmeterschiessen, sehe ich das insgesamt doch als verdient an. Ich stimme einigen Vorrednern zu, dass ich in der deutschen Mannschaft keine Spielerin sehe, die über kurz oder lang in die A-Mannschaft aufsteigen wird, leider ist da individuell wenig Potential.
    Was Schweden angeht, so hat mir Linköpings Trainer Martin Sjögren auf die Frage, welche seiner Spielerinnen denn als nächste in die A-Nationalmannschaft aufsteigen würde, schon im März den Namen Stina Blackstenius genannt. Linköping hat eine kluge Einkaufspolitik kombiniert mit gezielter Suche in der eigenen Region nach Talenten verbunden. Blackstenius kommt aus der Gegend, aber mit den U19-Europameisterinnen von 2012, Magdalena Ericsson und Fridolina Rolfö sowie der 1992 geborenen Dänin Pernille Harder hat der Verein einen sehr guten Stamm für die Zukunft.
    Die schwedische U19 hat aber mit Michelle de Jong aus Örebro, mit Natalie Björn und Filippa Angeldahl von AIK und der gestern ebenfalls brillant spielenden Anna Oskarsson vom Zweitligisten Jitex sehr viel Talent.
    Leider bin ich mir nicht so sicher, ob diese Spielerinnen unter Pia Sundhage behutsam, aber bals an die Nationalmannschaft herangeführt werden, denn Nachwuchsförderung war noch nie die Stärke von Sundhage.

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  • Holiday sagt:

    @jochen-or

    Leider habe ich auch in den Turnieren unsere anderen U-Mannschaaften auf den ersten Blick keine Spielerin ausmachen können, der ich den Sprung in die Nationalmannschaft zutrauen würde. Gut, bei der U17 waren einige dabei, die noch recht jung waren. Aber ein herausragendes Talent habe ich da nicht gesehen. Andere Nationen hatten bei den Turnieren auch immer mal wieder eine Spielerin dabei, die alleine aufgrund ihrer Schnelligkeit aufgefallen ist.

    Ich hoffe, dass das reiner Zufall ist und wir zur Zeit im Nachwuchsbereich eventuell eine kleine Düre-Periode durchleben.

    Hoffentlich ist das nicht der Effekt der Einführung der U17 Bundesliga. Die wird es nämlich weiterhin geben.

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  • FFFan sagt:

    @ jochen:
    „Das einzige, was mir nicht gefällt, ist die Tatsache, dass ich in dieser Generation kein überragendes Talent erkennen kann, welches irgendwann einmal unsere Nationalmannschaft bereichern könnte.“

    Unsere ‚Blackstenius‘ heißt Pauline Bremer! Auch wenn ‚Pauli‘ bei diesem Turnier nicht dabei war, gehört sie ja trotzdem zur gleichen „Generation“!

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  • Joel sagt:

    Ja, glücklicherweise gibt es Pauline Bremer. Das ist aber für 3 Jahrgänge trotzdem ziemlich dünn.

    Soweit ich weiß hat Pauline Bremer übrigens bis zu ihrem Wechsel zu Turbine bei den männlichen Junioren des SCW Göttingen mittrainiert. Und dann bei Turbine direkt 1. und 2. Mannschaft gespielt.

    Sie ist also kein „Produkt“ der U17 Juniorinnen Bundesliga

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  • Zaunreiter sagt:

    Maren Meinert ist halt die Schwester im Geiste der Golfspielerin aus dem Siegerland

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  • jochen-or sagt:

    Ja, na, klar Pauline! Hab nicht an Ihr Alter gedacht.

    Versteh bis heute nicht, dass sie bei der WM keine ernsthafte Chance bekommen hat, wo gerade doch eine schnelle Spielerin im Team fehlte.

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  • Dori sagt:

    @jochen-or: Weil Neid Mist gebaut hat. Da war Bremer bei Weitem ja nicht die Einzige, die benachteiligt wurde. Und wenn jetzt wieder einer sagt „vielleicht war sie ja angeschlagen und hat deshalb nicht gespielt“ verweise ich gerne auf Marozsan, Lotzen, Peter und Popp.

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  • FFFan sagt:

    Schweden ist neuer U19-Europameister! Im Endspiel gegen Spanien siegten die Skandinavierinnen mit 3-1 (2-0) nach Toren von S.Blackstenius (28., 36.) und F.Angeldal (89.) bei einem Gegentreffer von S.Hernandez (80.).

    Nach dem Europameistertitel bei den U21-Männern ist dies schon der zweite große Erfolg für den schwedischen Fußballverband in diesem Jahr!

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  • MMJC sagt:

    Ich stimme einigen Vorrednern hier ganz und gar zu. So kann man ausscheiden. Es war wirklich knapp. Nicht desto trotz stellt sich mir die Frage warum nimmt man erneut Spielerinnen mit, die so lange verletzt waren. Und ich spreche nicht nur von Sehan, sondern auch von Dieckmann. ( Das gleiche hatte Frau Bernhard auch bei der U17 mit Walkling gemacht und es ging def. in die Hose. Sie konnte nicht überzeugen) Alle beide waren bis kurz vor der EM verletzt. Aber ganz nach dem Motto, das macht ja nichts, wir sind auch völlig untertrainiert besser als unsere Gegner nimmt man sie mit. Ein wenig arrogant, oder? Dann zu Freigang, sicherlich eine Spielerin mit viel Talent. Aber bitte lassen wir die Kirche im Dorf. Sie hat doch im Frauenfußball noch nie gegen einen wirklichen, gleichwertigen Gegner gespielt. Sie spielt in der Regionalliga, in einer Mannschaft ohne wirklichen Gegner und erzielt ein Tor nach dem anderen. Aber wertvolle, für den wirklichen Leistungsstand aussagekräftige Tore werden gegen gleichwertige Gegner geschossen. (gleiches gilt Frau Sanders) Hier dürfen wir Sie nun in der Bundesliga sehen und schauen wie Sie sich weiter entwickelt. Da hin gegen setzt man eine M. Gier auf die Bank, die diese Erfahrung mitbringt und spielerisch mit einer großen Spielübersicht und auf mit Spielwitz überzeugen kann (verstehe ich nicht). Bei Sehan muss ich Euch Recht geben, sie ist in Ihrer Entwicklung stehen geblieben. Das muss man auch beobachten. Es gibt durchaus Spielerinnen, die bis zu U17 herausragend waren, dann aber stehen bleiben, da das Leistungspotential erschöpft ist. Und dann gibt es andere, die dann erst Ihren Leistungssprung nach oben machen. Die sollte der DFB nicht vergessen. Eine überragende Spielerin ist mir bei dieser EM leider auch nicht aufgefallen. Zu wenig technisch und taktisch gut ausgebildete Spielerinnen. Viele Probleme bereits bei der Ballannahme. Hier sollte man im Nachwuchsbereich mehr daran arbeiten. Aber das sollte nicht demotivierend rüber kommen, sondern anregen an seinen Mängeln (die jede gute Spielerin kennen sollte) weiter zu arbeiten. Ich freue mich auf die U 20 WM.

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  • never-rest sagt:

    @MMJC: volle Zustimmung, insbesondere was die sehr unterschiedliche Entwicklung von U-Spielerinnen angeht. Bei den Junioren ist dies nicht anders. Leider werden FF-Spätentwickler nicht mehr berücksichtigt, wenn Sie erst einmal aus dem DFB-Raster gefallen sind.

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