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DFB-Elf unterliegt England

Von am 5. Juli 2015 – 1.00 Uhr 33 Kommentare

Die deutsche Nationalelf hat bei der Frauenfußball-WM in Kanada das Spiel um Platz 3 gegen England nach Verlängerung verloren. Dabei fruchten weder fünf Wechsel in der Startformation noch eine neue taktische Ausrichtung.

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In Edmonton unterlag die DFB-Elf gegen England mit 0:1 (0:0) nach Verlängerung. Farah Williams erzielte per verwandeltem Foulelfmeter (108.) den einzigen Treffer des Tages. Tabea Kemme hatte zuvor Lianne Sanderson im Strafraum gehalten. Die Engländerinnen feierten somit im 21. Duell mit Deutschland den ersten Sieg.

Fünf Wechsel in der Startformation und neue Taktik
Bundestrainerin Silvia Neid nahm in der Startformation fünf Wechsel vor: Annike Krahn, Melanie Leupolz, Alex Popp, Leonie Maier und Anja Mittag nahmen auf der Ersatzbank Platz, es kamen Babett Peter, Melanie Behringer, Lena Petermann, Sara Däbritz und Bianca Schmidt. Dabei setzte Neid erstmals in diesem Turnier auf ein 4-4-2-System mit Petermann und Célia Sasic als Sturm-Duo.

Guter Beginn der DFB-Elf
Petermann hatte früh per Kopf die erste Chance, doch Englands Torhüterin Karen Bardsley parierte (1.). Die DFB-Elf begann gut, Bianca Schmidts Versuch klärte Englands Kapitänin Stephanie Houghton kurz vor der Linie (9.). Auch Däbritz hatte eine gute Aktion (18.), kurz nach der Pause zwang sie Bardsley zu einer neuerlichen Parade (53.).

Fara Williams

Fara Williams erzielte den Treffer des Tages (Archiv-Bild) © Nora Kruse / ff-archiv.de

England kommt besser ins Spiel
Doch in der Schlussphase kamen die Engländerinnen immer besser ins Spiel, Jill Scott verlor aber im deutschen Strafraum in aussichtsreicher Position die Orientierung (76.). Es ging in die Verlängerung, in der beide Teams sich nur wenige Chancen erarbeiteten.

Elfmeter entscheidet Partie
Die Schlüsselszene ereignete sich dann anfangs der zweiten Hälfte der Verlängerung. Tabea Kemme riss Lianne Anderson im Strafraum um. Die nordkoreanische Schiedsrichterin Ri Hyang Ok zeigte zurecht auf den Elfmeterpunkt. Williams verwandelte sicher (108.).

Späte Druckphase bringt keinen Erfolg
Die DFB-Elf versuchte zwar noch einmal dagegen zu halten, doch mehr als ein Freistoß der eingewechselten Anja Mittag (115.) und ein Kopfball neben das Tor von Schmidt (116.) sprang nicht mehr heraus.

Angerer beklagt mangelnde Chancenverwertung
DFB-Kapitänin Nadine Angerer, die ihr 146. und letztes Länderspiel absolvierte, meinte: „Wir haben uns das anders vorgestellt. Aber man kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen außer in der Chancenverwertung. Wenn man keine Tore schießt, kann man nicht gewinnen. Die Mannschaft wird künftig daran arbeiten.“

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Markus Juchem (48) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

33 Kommentare »

  • xyz sagt:

    Den reinigen Knall wird es leider nicht geben.Trotz Niederlage!

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  • Spielerfrau sagt:

    Congrats to the Brits – Kampf- und Teamgeist bewiesen.

    Das Spiel hat Spaß gemacht, das deutsche Team durchaus mal durchgemischt.

    Darf ich mich kurz über die Auswechslungen von Frau Neid aufregen?
    Lässt sie bald Spielerinnen mit Krücken auflaufen?
    Warum wird Alex eingewechselt, die oftmals so körperbetont spielt, dass man sie vor sich selbst schützen muss?

    Und irgendwie tat mir auch die Auswechslung von Celia leid – undwürdig für eine sichtlich verunsicherte Spielerin.

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  • Wolfsburg Fan sagt:

    Mit Blässe, Kuznik & Bremer wäre das nicht passiert.

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  • herr schulze sagt:

    Das war nun wirklich ein Spiel auf Augenhöhe mit einem recht glücklichen, aber nicht unverdienten Sieger, dem wir das als Underdog auch durchaus gönnen sollten. Nur fand das Ganze weit jenseits dessen statt, was ich mir unter Weltspitze oder wenigstens Topniveau vorstelle. Dafür gibt es ein Fleißkärtchen und den Zeugniseintrag: Die Mannschaft hat sich stets bemüht.

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  • gerd karl sagt:

    jetzt können sich ja alle freuen, besonders herr juchem.
    ich werde weiterhin mit stolz zur deutschen nt stehen, aber
    der elfmeter war keiner, gut gefallen, aber wer vorne die tore nicht macht verliert.
    jetzt muss ich silvia neid auchmal kritisieren.
    sie bringt petermann und däbritz die gut gespielt haben, aber meine frage lautet, warum stellt sie nicht auch pauline bremer auf, warum nicht, sie ist zweikampf stark, sie ist schnell und sie ist torgewährlich.
    denn bianca schmitd war ein total ausfall, so larm arschig für eine ex leichtathletin.

    ok, tom wöhrle for bundestrainer

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  • Wolfsburg Fan sagt:

    Seit 2011 haben die deutschen Frauen nichts gelernt, die Nationalmannschaft hat sich spielerisch kaum weiter entwickelt. Zwar hat man mit Maier, Kemme, Leupolz etc. neue Talente geholt aber die Spielphilosophie blieb immernoch uralt.
    Wir sollten uns ein Beispiel an Frankreich, USA & Japan nehmen, die einen modernen attraktiven one-touch Ballbesitzfußball spielen. Die deutschen Männer haben das in Brasilien vorgemacht…

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  • H2O sagt:

    Glückwunsch an die Engländerinnen, sie haben sich durchgebissen.
    Ein Spiel das mir beim zuschauen nur wenig Freude bereitet hat und nur wenig neue Erkenntnisse liefert. Eigentlich alles mehr oder weniger wie befürchtet.

    Beide Teams haben sich auf ähnlichen Niveau getroffen, was kein Lob für Deutschland ist.

    Eine Frage:
    Wurde hier „Martina Voss-Tecklenburg“ als mögliche Alternative zu Neid schonmal diskutiert? Ich halte relativ viel von ihr und wollte mal Fragen, was das Forum dazu meint.

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  • Spielerfrau sagt:

    Sorry, ich meinte natürlich, dass ich die Auswechslung von Celia unwürdig fand (hat sich sommerhitzebedingt noch der Tippteufel eingeschlichen).

    Wow, was für ein Turnierende – auch ebenso unwürdig für Angerer – um Himmels willen, wer hat ihr denn die Kreide gegeben?

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  • Sophia sagt:

    Die deutschen Mädels haben völlig zu recht verloren!
    Sinnloses herumgekicke …, lahme Bewegungen, ungenaues Passspiel – der ball wird irgendwohin befördert, hauptsache er ist weg.
    Die deutsche Nationalmannschaft befindet sich immer noch auf dem spielerischen Level von 2003/07. Hatte früher ausgereicht, denn mehr als 1 oder 2 ernsthafte Gegner gab es ja nicht …, bis 2011 eben. Aber Frau Neid und auch andere sahen nicht ein, dass die Deutschen völlig veralteten Rumpelfußball boten! 2013 wurden sie mit ach und krach nochmals Europameister und keider haben sich damals wohl zuviele auf die eigene Schulter geklopft und gedacht:“wir sind immer noch die Größten“. Tja, das war es dann wohl.
    Und da Frau Neid mehrmnals, heute auch wieder, androhte, bis zum Ende der Olympischen Spiele Trainerin zu bleiben, kann man wohl auch eine Olympische Medaille abschreiben.
    Fraue neid besitzt keinerlei Ehrgefühl, ansonsten würde sie sofort zurücktreten und sich auch NIEMALS im Jugendbereich einmischen, so wie es eigentlich geplant ist.

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  • Alles_nicht-OK sagt:

    ich werde die Schiedsrichter(innen) in unserer Regionalliga (geschweige denn Bundesliga) nie wieder kritisieren, wenn so etwas als Beispiel des Weltverbands dienen soll !
    GRAUSAM !! (wann ist nochmal Abstoss, wann Eckball? als harmloseste – egal für wen). Schön, dass die Teams zumeist weitergespielt haben, und dass sich keine verletzt hat.
    (wenn ein Trainer sein Team in die Verlängerung schickt und betont „es hat noch keine von Euch eine gelbe Karte“ – ganz klar vom „Oberseil“-mikrofon gefangen – dann kann ich den eigentlichen Fussball kaum noch geniessen. Lieber 4.Platz & heile Knochen!) .. SOMMERPAUSE !!

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  • speedy75 sagt:

    Leider werden viele jetzt mal wieder auf die Schiedsrichterleistung anspielen.

    Das lenkt aber nur davon ab dass der Trend bei unserer Nationalmannschaft laufend abwärts geht und auch bei diesem Turnier wieder mehr als offensichtlich war.
    Ich hab leider weniger Hoffnung dass sich das unter Neid noch zum besseren wendet geschweige denn mit Steffi Jones besser wird.
    Die Herren im Elfbeinturm wachen wohl wiede erst auf wenn wirklich viel schief gelaufen ist.

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  • FFFan sagt:

    Neue taktische Ausrichtung? 4-4-2-System? Höchstens auf dem Papier! Es wurde kein anderes System gespielt als sonst; L.Petermann hat 1-zu-1 die Position von A.Mittag übernommen.

    Was bedeutet nun dieser 4.Platz? Er ist Erfolg und Enttäuschung zugleich! Erfolg, weil man unter die besten Vier gekommen ist und bis zum Ende im Turnier war (das ist ja immer die Vorgabe beim DFB). Außerdem wurde die Olympia-Quali geschafft, was ebenfalls ein wichtiges Ziel war. Soweit das Positive.
    Dennoch ist es enttäuschend, dass am Ende nicht mal der 3.Platz (geschweige denn der „3.Stern“, von dem alle geträumt hatten) erreicht wurde. Das Turnier endet etwas unbefriedigend mit zwei Niederlagen, ja in den letzten drei Spielen wurde insgesamt nur ein einziges Tor geschossen, und das war auch noch ein Elfmeter…

    In dieser Offensivschwäche des Teams liegt das Hauptproblem: es fehlt eklatant an Lösungen im ‚letzten Drittel‘! Heraus kommt eine Scheindominanz, die aber nicht zu Torchancen führt, und wenn doch mal, werden sie nicht genutzt. Daran muss mit ‚Hochdruck‘ gearbeitet werden, denn verteidigen können mittlerweile (fast) alle. Es wird in Zukunft mehr denn je darauf ankommen, gegen gut organisierte Abwehrreihen Torchancen zu kreieren und diese entschlossen zu verwerten.

    Gelingt dies nicht, werden wir über kurz oder lang den Anschluss an die Weltspitze verlieren. Also: an die Arbeit!

    P.S.: um den Gedanken vom Anfang dieses Kommentars wieder aufzugreifen: im Gegensatz zu Frau Neid hat der englische Trainer tatsächlich sein System geändert und mit einer Dreierkette überrascht. Meines Wissens der einzige Fall in diesem Turnier, wo eine Mannschaft von Beginn an mit Dreierkette gespielt hat; und das ist eigentlich erstaunlich, weil doch diese Abwehrformation in letzter Zeit z.B. bei der Männer-WM im letzten Jahr, aber auch in der Frauen-Bundesliga eine große ‚Renaissance‘ erlebte. Hat jemand eine Idee, warum die Dreierkette bei den Frauen-Nationaltrainern so unbeliebt ist?

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  • translate sagt:

    Was erwartet man eigentlich von einer Mannschaft, deren Trainerin schon vor dem Spiel klarstellt, dass sie auch mit einer Niederlage zufrieden ist („4.Platz“) – und das gegen ein Team, gegen das man noch nie verloren hat?

    Zum Spiel selbst, nur die Situation, die das Spiel letztendlich endschied:
    quasi ein 11-er mit Ansage und ein schönes Beispiel, wenn spielerische Defizite mit mehr oder weniger unbeholfenen Reaktionen kompensiert werden.
    Konkret, in diesem Fall:
    Tabea Kemme’s Schwäche in Schnelligkeit und (vor allem) Antritt – bei ihr, allgemein bekannt, kaschiert durch eine oft grenzwertige „gesunde Härte“.

    Mit diesem ‚Verhaltensmuster‘ geht sie übrigens Hand in Hand mit Saskia Bartusiak.

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  • Thomas1965 sagt:

    Gratulation an England. Bei der letzten EM noch die Enttäuschung gewesen, waren sie diesmal die größte positive Überraschung gewesen. Da sieht man wieviel frischer Wind ein neuer Trainer bringen kann. Allerding kaum vorstellbar das der DFB davon lernt.

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  • Maskal69 sagt:

    Oh Gerd Karl dir ist ein Licht aufgegangen! Da bin ich bei Dir auch ich hätte anstatt von A. Popp lieber P. Bremer eingewechselt.
    Mir tun die Spielerinnen wirklich sowas von Leid, das haben sie alle nicht verdient.

    Es gab mal im DFB Jugendbereich einen Trainer, der laut Aussage seiner Spielerinnen, sehr gute Leistung sowohl im taktischen sowie im spielerischen Element ablieferte.
    Er kritisierte schon damals, das der DFB an nur einem Spielsystem festhält und so die Zukunft des deutschen FF in die falsche Richtung geht.
    Heute wissen wir R. Peter hatte vollkommen recht.

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  • Grace Kelly sagt:

    Wenn man den ganzen Tunierverlauf betrachtet, sind die Engländerin absolut verdient Dritte geworden, Glückwunsch von meiner Seite.

    Ich hoffe der Trainerstab zieht die richtigen Schlüsse aus dem Tunier und Deutschland spielt bei Olympia um die Medaillen mit. Ich gebe nicht so viel darauf, was Leute in eine Kamera sagen, da fand ich die Cheftrainerin schon immer nackenhaaresträubend, wichtiger ist die Aufarbeitung hinter den Kulissen.
    Irgendwie befürchte ich, dass wir in den nächsten Jahren ins zweite Glied rutschen, aber vielleicht unterschätze ich Frau Jones auch komplett.

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  • wolle sagt:

    War es gegen Frankreich eine gefühlte Niederlage, war es für mich gestern ein gefühlter Sieg.
    Ich habe Eng-Jap nicht gesehen, aber in den Kommentaren wurde Eng ja mit Lob überschüttet.
    Daher bin ich von Eng enttäuscht. Die Meisten technisch limitiert, was mich richtig ärgert äußerst unfair. Jede Aktion wird diskutiert, verzögert, und war der Ball mal weg einfach mal fallen lassen. Dabei selber aber heftig am austeilen, oft m.M.n. grenzwertig. Highlight war kurz vor Hz als Carney sich den Ball gg. Gößling zu weitvorlegt, fallen läßt, schreit und auch prompt den Freistoß bekommt. Andere nennen es clever, bei mir ist das schlicht unfair. Praktisch jede Aktion wurde schon in Deutschlands Hälfte durch Halten o.ä. unterbunden. Das hatte nichts mit gesunder Härte zu tun, nicht schön anzuschauen. Gößling und Behringer wurde so früh die Lust genommen. Dazu noch eine Schiedsrichterin die ich nie wieder sehen möchte, einfach grausam. Unfähig die ballführende Spielerin zu schützen, taktische Fouls sind ihr wohl unbekannt. Ohne Schiedsrichter wär es auch nicht schlimmer geworden. Dafür bei Einwürfen um jeden cm feilschen.
    Ich möchte die Niederlage nicht nur auf die Schiedsrichterin schieben, aber sie hatte schon ihren Anteil. Eng war die clevere Mannschaft, keineswegs die Bessere. Irgendwie erinnerte mich das Gestern an das Fra-Spiel unter umgesetzten Vorzeichen. Wer kein Tor schießt darf sich nachher nicht beschweren wenn er verliert.
    Positiv sind mir gestern die Wechsel von Petermann, Däbritz und Peter aufgefallen. Peter ließ nicht viel zu und spielte die Bälle kontrolliert nach vorne. Endlich kein Gebolze sondern kontrolliertes Aufbauspiel.
    Eigentlich wird die europ. Rangliste au den Kopf gestellt. Eng vor Ger und Fra? M.M.n. genau andersrum. Wenn Jap wirklich so viel Probleme mit Eng hatte, dürften die USA heute Abend ja leichtes Spiel haben.

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  • egjowe sagt:

    @H2O

    Ich hatte an anderer Stelle hier schon einmal das Thema
    MVT angeschnitten.
    Martina Voss wurde 2000 ganz plötzlich und unerwartet aus der Nationalmannschaft geworfen.
    Ihrer eigenen Aussage zufolge ohne Erklärung oder Begründung seitens des DFB, obwohl sie seinerzeit unbestritten zu den besten Spielerinnen im Team gehörte.
    Vorausgegangen war das Ende einer Liebesbeziehung zu einer Mitspielerin aus der Nationalmannschaft.
    Eine Doris Fitschen soll zu den Antreiberinnen gehört haben.

    Insofern erklärt sich wohl von selbst, warum Martina Voss-Tecklenburg nicht in die engere Wahl für die Nachfolge als Bundestrainerin einbezogen wurde.

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  • egjowe sagt:

    @Sophia

    „……und sich auch NIEMALS im Jugendbereich einmischen, so wie es eigentlich geplant ist.“

    Ich hatte es vor einigen Tagen so umschrieben:
    „Damit macht man den Bock zu Gärtner.“

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  • egjowe sagt:

    @speedy75

    Zu Deiner Erwähnung von „Steffie Jones“ mein Kommentar vom 3.7.2015 an anderer Stelle.
    ***************************
    Ich glaube, Steffie Jones hat all die Defizite bereits erkannt und sich auch deshalb vehement dafür eingesetzt, die Position als Bundestrainerin zu übernehmen.
    Um Veränderungen durchzusetzen, muss man erst einmal am Schalthebel sitzen.
    Ich bin überzeugt, dass sie bereits ganz klare Vorstellungen/Pläne hat, die sie in dieser Position dann auch umsetzen kann/darf.
    Ob sie eine gute Trainerin wird, weiß ich nicht, kann es mir aber vorstellen, weil sie bisher jede neue Aufgabe mit Erfolg gemeistert hat.
    Eine gute Managerin ist sie allemal.
    Sie sollte allerdings schon vor den Olympischen Spielen das Ruder übernehmen.
    *****************************

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  • waiiy sagt:

    Alles gesagt. Viele „Daumen hoch“ gesetzt. Glückwunsch nach England zum Sieg, 3. Platz und bester europäischer Mannschaft!

    Der Elfmeter war für mich keiner, da ich starke Zweifel habe, dass die erste Aktion innerhalb des Strafraums war und ob sie wirklich von Kemme ausging. Aber das alles ist nur schwer und nicht beim ersten Hinschauen zu erkennen. Deshalb auch kein Vorwurf an die Schiedsrichterin in dieser Situation. Fraglich ist nur, ob routinierte Schiedsrichter bei den Männern in einem solchen Spiel (Entscheidungsspiel), in einer solchen Phase des Spiels (Verlängerung, 2. HZ) überhaupt in Erwägung gezogen hätten, einen Strafstoßpfiff zu tätigen, wenn er nicht glasklar wäre. Ich würde davon immer Abstand nehmen als Schiedsrichter.

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  • Alles_nicht-OK sagt:

    @FFFan: nach eigenen Angaben war das von England keine (reine) „3er Kette“, sondern eine „5-er“ .. mit „zusätzlicher“ Innerverteidigerin zu den bereits bestehenden normalen Vier!!
    (bin aber nicht der fussballschule-dotierte Taktiktheoretiker)

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  • Sylvijaaa sagt:

    Also erstmal muss man die Schiedsrichterin kritisieren. So viele Fehlentscheidungen in einem Spiel habe ich noch nie gesehen.

    Englands Spielweise war ebenfalls unter aller Kanone. Brutale Fouls, Schwalben und Zeitspiel von der ersten Minute. Ich war kurz davor den TV auszuschalten. Frau Neid hat das ja auch schon als „clever“ bezeichnet. Sollte das Schule machen, ist der FF bald tot und zwar zurecht.

    Trotzdem hatte Deutschland natürlich alle Möglichkeiten dieses Spiel zu gewinnen. Die Chancenverwertung war katastrophal. Wer dachte, schlechter als Sasic geht es nicht wurde mit Mittag eines besseren belehrt.
    Verloren wurde das Spiel dann als Aluko und Sanderson eingewechselt wurden. Mit deren Geschwindigkeit kamen Kemme und Bartusiak einfach nicht zurecht.

    Goeßling und Laudehr sollen laut DFB-Gerüchteküche große Probleme mit dem Kunstrasen gehabt haben. Schmidt hat auch schon mehr Impulse gebracht und Petermann ist nach recht guten ersten 20 Minuten abgetaucht. Popp scheint in Ihrer Entwicklung leider stehengeblieben zu sein. Habe nicht das Gefühl sie wäre heute besser als vor 4 Jahren. Leupolz kann eine richtig Gute werden und Behringer’s Zeit als Stammspielerin scheint vorbei zu sein.

    Däbritz war der einzige Lichtblick gestern. Eine ganz tolle Spielerin, die mit mehr Selbstvertrauen noch viel besser werden kann.

    Schon bei der EM hatte man große Probleme Tore zu erzielen, aber 3 Spiele lang kein Treffer aus dem Spiel ist einfach zu viel. Selbst wenn es 3x gegen die USA ginge. Das wird auch Frau Neid, die ja als beratungsresistent galt, zu denken geben. Darum habe ich noch Hoffnung, dass sich was ändert.
    Ein großes Problem wird sein, eine neue Leaderin zu finden. Sasic, Kessler und Angerer werden wohl nächstes Jahr nicht dabei sein.

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  • DAWIDenko sagt:

    So das war es!
    Gratulation an die „Engelländerinnen“. Eine starke Teameistung mit offensiven Entlastungesaktionen gerade in der Schlussphase! Die eingewechselte Aluko beschäftigte die deutsche Hintermannschaft kräftig. Da hatte Sampson noch ein Ass im Ärmel.

    Trotz einiger Unsicherheiten in der Abwehr war die Abwehr der stärkste Manschaftsteil der DFB Mannschaft. An ihr lag Patz 4 als Endrustalt nicht. In den letzten 3 Spielen gelang der deutschen Elf nicht ein einziges Tor aus dem Spiel heraus!
    Das ist extrem besorgniserregendes!
    Auch wenn ab dem Viertelfinale generell wenig Tore fielen.

    Chancen gab es.
    Aber irgendwie wirkt alles bis zum gegnerischen Strafraum sehr verkrampft und zäh.
    Meistens versuchte man es noch aus der zweiten Reihe.Wie die gute Däbritz oder „Tabbi“.

    Den physischen Vorteil hat man nicht mehr in den Spielen auf Augenhöhe.
    Man ist aber auch m. M. n. nicht unbedingt schlechter.
    Gerade gegen die USA die physisch uns an guten Tagen den Schneid auch oft in der Vergangheit abgekauft haben, lag es nicht.
    Ein 0:2 ist in Hinblick aufdie DFB Historie keine Schande! Zumal das US-Team gegen uns ihr bestesSpiel biem Turnier gezeigt hatte.
    bei uns war es leider das Achtelfinale gegen eine nicht gut harmonierende schwedische Mannschaft in der viele Leistungsträgerinnen schwach ihrer vergagenen Form hinterherliefen.

    Die Engländerinnen zogen sich in der ersten Hälfte auch sehr weit zurück.
    Die besten Spielerinnen waren für mich Houghton und Saksia auf der anderen Seite, also die Abwehrcheffinnen.

    Ich finde sowieso das gerade die Spielerinnen, die ich nach der WM 2011 über den Zenit gesehen habe noch die Stärksten oder Sichersten waren, so leid es mir tut. Angerer,Krahn, Bartusiak und auch Behringer, die ich gerne mehr gesehen hätte.
    Sie werden den deutschen FFußball nicht in Richtung Kombinationsfußball weiter entwickeln. aber sie erledigen ihren Job nach ihren Stärken äußerst gut und strahlen Sicherheit aus.
    Gerade in der Offnsive fehlt da die Präsenz. Eine Alex Morgan hat weniger Tore als Celia und Anja aber sie ist in den Spielen gegen starke Mannschaften präsent und ist ein Unruheherd, dass sind unsere Stürmerinnn nicht.

    Zum Teil fehlen aber auch die guten Anspiele in den Strafraum. Nur wenn Laudehr außen durchläuft,eine scharfe Hereingabe bringt, meist auf Anja.
    Auch die Ecken und Freistöße bringen nichts ein. (Goeßling trifft gefühlt alle Ecken)
    Mit früher kann man das nicht vergleichen wie 2007 als viele Torfrauen eklatante Schwächen in der Strafraumbeherrschung zeigten, aber trotzdem viel zu mangelhaft.

    Ich möchte eigentlich nicht grudsätzlich alles in Frage stellen, da unser Team gegen die USA trotz der Niederlage gerade in der zweiten Halbzeit gut gegen gehalten hat.
    Doch auf Grund 3 siegloser Spieler und nur einem Elfertor ist doch einiges im argen, vor allem da die Mannschaft fightet und alles versucht. Alles aber sehr harmlos und eindimensional im Angriffsspiel und dafür im Abschluss viel zu harmlos und zu verkrampft.

    Es gibt, wie ich finde zwei Tendenzen bei Abschussschwächen.
    Einmal ein sorgloses Umgehen mit Torchancen oft gepaart mit dem Wunsch den Ball ins Tor zu tragen.
    Anderseits ein verkrampfen und den sichtlichen Zweifel beim oder vor dem Abschluss.
    Das fällt mir bei unserer Kickerinnen meist auf.

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  • Jan sagt:

    In den letzten 3 dt. WM-Spielen war die Luft raus. So ist kein Blumentopf zu gewinnen. Indizien für die Ursachen dieses Dilemmas zeigen sich auch am vielen Verschleiß bei dt. Hoffnungsträgerinnen (z.B. Keßler, Kulig, Marozsan, Lotzen, Malinowski). Dass Wirbelwind Bremer nicht 1x auflief, verwundert, ja ärgert. Für Olympia 2016 u. die EM 2017 sollten dt. FF-Fans ihre Hoffnungen besser nicht zu hoch schrauben.
    England hat einen guten innovativen Trainer gefunden. Der DFB auch?

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Danke für den versöhnlichen Abschluß, denn jetzt fällt es mir wesentlich leichter, mich wieder auf die BL zu freuen!
    Ich brauche dringend Abstand von der gezeigten WM-“Leistung” und den würde ich den Akteuren ebenfalls nahelegen, denn so kann es ja nicht wirklich weitergehen. Das Renommee, um das man sich per #Titeltraum so toll bemüht hat, ist analog zur HM-WM auf Talfahrt befindlich und das sogar ziemlich ungebremst.
    Man hat sich erneut Ziele gesteckt, die nicht nur nicht erreicht wurden, sondern sogar mit dem Touch der Erstmaligkeit, sprich 1. Niederlage gegen England, in einem Versöhnungsspiel signiert wurden – ganz, ganz toll meine liebe N11! 😀
    Eigentlich dachte ich, die bisherige WM-Leistung ginge nicht mehr zu toppen, doch da wurde ich umgehend von Euch belehrt! Nur war es nicht eines Besseren…

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  • balea sagt:

    Durch die Hereinnahme von Däbritz und Petermann gab es deutlich positive Impulse. Mir hat auch die Dynamik von Bianca Schmidt gefallen. Warum Behringer statt Goessling zur HZ ausgewechselt wurde hat sich mir nicht erschlossen. Insgesamt hat Goessling (übers ganze Turnier) ebenfalls eine eher schwache Performance abgeliefert, auch mit vielen einfachen technischen Fehlern. Die waren bei Celia aber so eklatant, dass ich nur noch mit dem Kopf geschüttelt habe. Ich bin allerdings bereit, einen gewissen Teil dieser Fehlerquote auf den Kunstrasen zu schieben, wieviel, kann ich nicht abschätzen. Aber nachdem die Spielerinnen selbst gar nicht mehr viel darüber geklagt haben, dürfte das nicht der Hauptgrund für diese Unzulänglichkeiten sein. Auch Mittag hat rein gar nichts mehr gebracht.
    Kemme hat mich wegen ihres Kampfeswillen und der Präsenz immer über 90 oder 120 Minuten überzeugt. Sie hat zwar viele Zweikämpfe gegen die schnelle Thomis oder Scott verloren – aber sie hat sich immerhin viele geliefert. Und auch hier gilt: Kemme spielt nicht die klassische AV, sondern ist bei Potsdam im defensiven MF unterwegs, auch hier also auch eine eigentlich „untypische“ Position. Das gilt natürlich auch für Popp. Und spätestens, nachdem ich Popp mit Pickelhaube am Rand gesehen habe, war klar, dass das gegen England nichts mehr wird. Wie ignorant und verzweifelt muss man als Trainerin sein, um wieder dengleichen Fehler zu begehen und dann Bremer draussen zu lassen?
    Bin mal gespannt, was aus Celia wird. Ich hoffe sehr – auch wenn Potsdam noch verzweifelt eine Stürmerin sucht – dass sie nicht nach Potsdam geht. Dann sollte Turbine es lieber mit dem unerfahrenen eigenen Nachwuchs probieren.

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  • balea sagt:

    Weil hier Schirischelte betrieben wurde: Das war tatsächlich keine gute Leistung, aber kein Fehler war spielentscheidend, das hat sich ausgeglichen. Und den Elfer kann man nicht ernsthaft in Zweifel ziehen, das hat Kemme einfach vermasselt. Verloren haben die D, weil sie selber keine Tore geschossen haben, so einfach ist das.

    Und zu den unfairen Engländerinnen sei nur auf Alex Popp hingewiesen, die mächtig vor dem Elfer zu stören versuchte und auch danach nochmal unangenehm auffiel. Da sollte man sich also nicht zu weit aus dem Fenster lehnen.

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  • KELLY sagt:

    SO KURZ UND KNACKIG..UNS FEHLT EINE WELTKLASSE!!!!!TORJAEGERIN.WIE FRUEHER GRINGS UND PRINZ!!!
    BRAVO ENGLAND IHR HABT GEKAEMPFT VERDIENT 3′

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  • Altwolf sagt:

    @balea.

    Es ist doch immer wieder „wohltuend“ mit welcher Intensität und Sorgfalt du dich der WOB-Spielerinnen annimmst.

    Da freut man sich schon auf die neue Buli-Saison.

    Was den Elfer betrifft, den kann man schon bei näherer Betrachtung in „Zweifel“ ziehen, denn das Foul fing vor dem 16er an und zwar durch Festhalten seitens der Engländerin.

    Recht gebe ich dir allerdings in der Einschätzung zur Schiri, denn diese Szene hätte nicht spielentscheidend sein müssen, das hätte das deutsche Team zuvor längst für sich entscheiden müssen.

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  • balea sagt:

    @Altwolf

    Aus meiner Antipathie ggü Popp’s Verhalten auf dem Platz (was nichts mit dem direkten Spielgeschehen zu tun hat) habe ich noch nie ein Hehl gemacht, das bleibt auch so. Hope Solo wurde harsch wegen Unsportlichkeit vor dem Elfer kritisiert, Popp hat ähnliches getan. Darf ich darauf nicht hinweisen? Ansonsten habe ich kritisiert, dass Frau Neid sie auf einer falschen Position spielen lässt – und das geht nun wirklich nicht gegen Popp, sondern die Trainerin.
    Tja, und als Potsdam Fan muss ich widersprechen: Für mich war Kemmes Aktion ein klarer Elfer, da braucht man nicht lang rumzueiern.
    Ansonsten habe ich mich kaum mit WOB Spielerinnen beschäftigt – am meisten habe ich Celia Sasic kritisiert… Wenn Du zB meinst, dass Lena Goessling ein besonders gutes Turnier gespielt hat, sei Dir das unbenommen, aber ich habe sie nicht als besonders stark in Erinnerung und gegen England im Gegenteil mit vielen technischen Fehlern agierend. Vielleicht war sie auch einfach müde und etwas lustlos – dafür hätte ich sogar viel Verständnis.

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  • Detlef sagt:

    So sieht das also aus, wenn zwei Mannschaften aufeinandertreffen, deren Entwicklung in den letzten 4-6 Jahren nicht unterschiedlicher hätte laufen können!!!
    Noch 2009 haben die Lionesses aussichtslos mit 2:6 das EM-Finale verloren, zuletzt in Schweden noch torlos nach der Vorrunde kläglich ausgeschieden, hat der Trainerwechsel dort wahre Wunder bewirkt!!! 🙂

    Endlich können sie ihr wahres Potential abrufen, und hatten den aktuellen Titelverteidiger lange am Rand einer Niederlage!!!
    Und auch gegen Deutschland bekamen sie immer irgendwie einen Fuß dazwischen, und Bardslay mußte außer einmal gar nicht groß eingreifen!!!

    Anders die DFB-Auswahl, die seit 2009 nur noch stagniert, oder sogar schlechter geworden ist!!!
    Gründe dafür wurden immer wieder angesprochen, und zeigten sich auch bei dieser WM!!!

    Ich bleibe aber dabei, daß die eingesetzten Spielerinnen viel besser sind als sie es zeigen konnten!!!
    Wenn man die Leistungen von WOB oder Frankfurt in der Bundesliga und vor allem in der CL anschaut, oder auch die der Bayern-Ladys, dann ist es einfach nur unerklärlich, wie diese Fußballerinnen beim größten Event der Saison so kläglich versagen konnten!!!

    Was muß man bloß alles falsch machen, damit solche guten Spielerinnen bei so einem Höhepunkt so schlecht aussehen???

    Es war doch alles klar und bekannt, daß die Plastikrasen in Kanada nicht die besten sind!!!
    Da gibt es einfach keine Ausreden!!!

    Das die Engländerinnen so hart agiert haben, hat wohl mit unserem Frankreich-Spiel zu tun!!!
    Dort haben wir ja hauptsächlich mit Fouls „geglänzt“!!!
    Auch gegen die Amis war die DFB-Truppe nicht gerade zimperlich!!!
    Also haben die Lionesses darauf reagiert!!!

    Gegen Japan spielten sie absolut fair bis zum Ende!!!
    Das es gestern so eskaliert ist, lag mM nach an der schlechten Schiedsrichterin, die einfach zu viel laufen ließ!!!
    Den Elfer kann man natürlich geben, aber die erste Attacke kam von Sandersson!!!
    Aber TABBI muß da natürlich die Hände wegnehmen, so ist der Elfer natürlich gerechtfertigt!!!

    Däbritz und Petermann haben mir sehr gut gefallen, brachten sehr viel Schwung!!!
    Aber es fehlten vor allem in Hälfte Zwei die guten Anspiele aus dem MF, da Goeßling erneut sehr schwach war, und unsinnigerweise Behringer vom Feld genommen wurde!!! 🙁

    Zu Sasic muß man nichts mehr sagen, und auch ANJA war erneut nicht effektiv!!!

    SCHMIDTI mit guten Aktionen, aber ihr fehlte die Spielpraxis in diesem Team!!!
    Sie kann zweifelsohne viel mehr, und ich freue mich schon sehr auf ihre Rückkehr nach Potsdam!!! 🙂

    Wieder eine starke Leistung von TABBI!!!
    Auch wenn sie wieder Probleme mit der schnellen Alouko bekam, begeisterten mich ihre Vorstöße über links!!!
    Hier hätte man wirklich mal reagieren müssen, und sie ins MF stecken sollen!!!
    Entweder auch mal Dreierkette einstudieren, oder die offensiv schwache Goeßling zurückziehen!!!

    Bartusiak und BABBS agierten hinten eigentlich recht gut!!!
    NATZE sowieso ohne Fehl und Tadel!!!

    Ich glaube weiterhin nicht daran, daß wir mit diesem Trainerstab noch irgend einen Titel holen werden!!!
    Man wird wieder keine Lehren aus diesem Turnier ziehen, und genau so weiterwurschteln wie seit 2011!!!

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  • waiiy sagt:

    Aus meiner Potsdamer Sicht haben mir gerade die Offensivaktionen und die Power von Kemme sehr gut gefallen. Ich denke, dass sie wie letzte Saison im Verein praktiziert, im defensiven Mittelfeld besser aufgehoben ist, wenn die Gegnerinnen direkt auf sie zukommen. Da ist die Gefahr nicht so groß, überlaufen zu werden. Vielleicht ist sie auch mal eine Alternative auf der offensiven Außenbahn, zumal sie den Drang hat, bis zur Grundlinie durchzuziehen bzw. zum Torabschluss zu kommen.

    Bei Cramer und Schmidt kriegt man in der Heimat vielleicht noch raus, warum sie gar nicht in Aktion getreten sind. War es die Leistung, Verletzungen oder einfach ohne Grund? Mal sehen, ob sie sich irgendwie äußern, wenn sie wieder in Potsdam auftauchen.

    Bei Cramer befürchte ich, dass sie körperlich wieder lange in ein Loch fallen wird. Bei Schmidti denke ich eher, dass sie es mit einer Trotzreaktion sowohl dem N11-Team als auch Frankfurt zeigen und die Motivation nach der Heimkehr hoch sein wird.

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