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Turbine Potsdam verpflichtet neuen Co-Trainer

Von am 25. Juni 2015 – 21.31 Uhr 8 Kommentare

Frauen-Bundesligist 1. FFC Turbine Potsdam hat einen neuen Co-Trainer verpflichtet. Zur kommenden Saison sitzt Matthias Rudolph auf der Trainerbank der Potsdamerinnen und könnte demnach auch Nachfolger von Cheftrainer Bernd Schröder werden.

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Schröder wird seine Trainertätigkeit voraussichtlich 2016 beenden. „Druck verspüre ich deswegen aber nicht“, sagt Rudolph, der dann auf den Cheftrainerposten rücken könnte. Zuletzt hat Rudolph beim SV Babelsberg 03 gearbeitet.

Erfahrung im Jugendbereich
In Babelsberg hat Rudolph die männliche U17 und U19 trainiert und zum Klassenerhalt in der Regionalliga geführt. „Mit Matthias Rudolph haben wir einen jungen Mann, der selber einmal Fußball gespielt hat. Der aus der Region kommt und die Befindlichkeiten der Potsdamer Vereine und der Stadt kennt. Zudem weiß er, wie Turbine aufgestellt ist, wie wir spielen und er kennt unsere Philosophie“, sagt Schröder zum neuen Mann an seiner Seite.

Logo des 1. FFC Turbine Potsdam ©1. FFC Turbine Potsdam

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Als Fan auf der Tribüne
Turbine Potsdam ist für Matthias Rudolph wahrhaftig kein Unbekannter. Mit Turbine-Spielerin Inka Wesely ist Rudolph seit einigen Jahren liiert, er sitzt regelmäßig bei Heimspielen auf der Tribüne, fieberte zuletzt beim Pokalfinale in Köln mit und trainierte in der Saisonvorbereitung vor zwei Jahren schon einmal mit den Turbinen. „Ich verspreche mir sehr viel von ihm“, so Schröder. „Matthias Rudolph ist einer, der unsere Philosophie kennt und trägt.“

Lehrer im Hauptberuf
Rudolph, der unter dem Spitznamen „Rudi“ als Spieler beim SV Babelsberg 03 bekannt wurde, schnürte in 197 Spielen für den Vereinsnachbarn die Schuhe. 2013 beendete der Linksverteidiger seine aktive Fußballerkarriere. Seinen Lehrerjob am Humboldt-Gymnasium wird der gebürtige Niemegker trotz der Aufgabe bei Turbine Potsdam wie gehabt fortführen. In den Trainingseinheiten am Abend steht er dann am Luftschiffhafen und gibt Anweisungen.

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8 Kommentare »

  • Render sagt:

    Willkommen Rudi!

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  • Tiberias sagt:

    Also für mich klingt das nach Potsdam-Babelsberger Gemauschel, verschwippter und verschwägerter geht es kaum. Auch wenn es mit „Philosophie des Vereins“ und ähnlichem schöngeredet wird. Schröder und die Turbine-Führung haben Angst vor einem neuen starken Trainer, das hat der „Fall Feifel“ bewiesen. Feifel wollte neue Ideen durchsetzen und wurde zurückgepfffen. Warum wohl heuert kein namhafter Trainer dort an? Meiner Meinung nach verkommt Turbine mit der jetztigen Personalie endgültig zum Provinzverein – immer schön in der eigenen Soße schmoren.

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  • grammofon sagt:

    @Tiberias:

    So was kann nur jemand schreiben, der Potsdam und die lokalen Vereine überhaupt nicht kennt. Rudi ist ein richtig guter, er hat in den letzten Jahren mit dem Babelsberger Nachwuchs viel erreicht, und ich traue ihm auch diesen nächsten Schritt zu. Nach dem Sarholz Wechsel ist dies hoffentlich dann auch der nächste Schritt, diese seltsame Rivalität zwischen den beiden Vereinen endlich wieder zu begraben. Also, herzlich willkommen bei Turbine Rudi, auch wenn du uns in Babelsberg fehlen wirst!

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  • balea sagt:

    Hat Thomas Wörle nicht seinen Vater als Trainer bei Bayern München „beerbt“? Colin Bell vor Bad Neuenahr lediglich unterklassige Herrenmannschaften trainiert?

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  • vikkybummsy sagt:

    Wenn dieser Rudi (werauchimmer)schlau ist, redet er den jetztverantwortlich schön um den Mund und haut später seine eigenen Spielideen raus. Falls er welche hat

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  • waiiy sagt:

    Ich sehe es positiv. Wenn ich das nicht täte, bräuchte ich ja nicht ins Stadion oder sollte Fan einer anderen Mannschaft werden.

    Meckern kann man, wenn es wirklich keine gute Entscheidung war. Aber das kann zum jetzigen Zeitpunkt keiner wirklich einschätzen. Und den besten Einblick haben mit Sicherheit diejenigen, die sich zu dieser Entscheidung entschlossen haben.

    Also herzlich Willkommen!

    @grammofon: Ich bin bei Dir, dass man die Rivalität zwischen den Verantwortlichen in den Vereinen begraben sollte. Zwischen den Fans ist es sowieso kein Thema, wie die guten Gespräche auf der Tribüne immer wieder beweisen.

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  • Detlef sagt:

    Tiberias schrieb ;
    „Warum wohl heuert kein namhafter Trainer dort an? Meiner Meinung nach verkommt Turbine mit der jetztigen Personalie endgültig zum Provinzverein“

    TURBINE war noch niemals etwas anderes gewesen als eben dieser Provinzverein!!!
    Daran änderten auch die vielen, vielen, vielen Spielerinnen aus dem „bösen“ Westen, und aus aller Welt überhaupt gar nix!!! 😉

    Dazu hat Schröder auch immer wieder seine Verbundenheit mit dem „Osten“ und der „Region“ gebetsmühlenartig wiederholt!!!
    So etwas tut kein Verantwortlicher eines Profiklubs, der uA Sponsoren aus aller Welt anlocken will/muß!!! 😉

    Und wer schwebt Dir denn bei „namhaft“ vor…..Kloppo oder Pep??? 😉
    TURBINE muß bodenständig bleiben, und darf den Blick für die Realität nicht verlieren!!!

    Ich finde die Lösung gar nicht schlecht!!!
    Und mit Lehrern haben wir im Nachwuchsbereich sehr gute Erfahrungen gemacht!!!
    Vielleicht ändert sich dann endlich mal der Ton auf und neben dem Platz!!! 😉

    Also herzlich Willkommen Rudi!!! 🙂

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  • Willkommen Rudi! hoffe, Sie können bessere Ergebnisse zu erhalten.

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