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Thailand – Deutschland: die Stimmen zum Spiel

Von am 16. Juni 2015 – 0.36 Uhr

4:0 gewonnen und als Gruppensieger ins Achtelfinale. Doch mehr als Pflichtsieg kann man die Vorstellung der Frauen-Nationalmannschaft im letzten Vorrundenspiel bei der Weltmeisterschaft in Kanada nicht nennen. Auch innerhalb der Mannschaft gab es kritische Töne.

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Silvia Neid (Bundestrainerin)
„Auf jeden Fall haben wir die Pflichtaufgabe erfüllt. Es war eine relativ gute zweite Halbzeit, wir haben vier Tore geschossen und freuen uns über den Gruppensieg. In der ersten Halbzeit haben wir es einfach nicht geschafft, den Ball schnell laufen zu lassen. Wir waren viel zu umständlich. Die Abschlussschwäche macht mir sehr viel Sorge, das muss klar verbessert werden. Im Achtelfinale wird ein stärkerer Gegner kommen, da muss man kaltschnäuziger vorm Tor sein.“Sara Däbritz (Mittelfeldspielerin)
„In der ersten Halbzeit haben wir uns gegen einen tiefstehenden Gegner schwer getan, in der zweiten Halbzeit wurde es besser. Wir hätten zielstrebiger nach vorne spielen müssen. Da hat uns in der ersten Halbzeit das Tempo gefehlt, aber in der zweiten Halbzeit war eine Steigerung.“

Nadine Angerer (Torhüterin): In der ersten Halbzeit haben wir Standfußball gespielt und ohne Bewegung kann man auch gegen einen Gegener wie Thailand nicht gewinnen. Da hatten wir ein bisschen Druck und es hat mich dann gefreut, dass Lena Petermann zwei Tore gemacht und damit die sicheren Punkte eingefahren hat.

Melanie Behringer (Mittelfeldspielerin)
„Mit der ersten Halbzeit können wir nicht zufrieden sein, wir hatten keinen Spielfluss. In der zweiten Halbzeit wurde es besser, denn mit den Einwechselungen kam mehr Schwung. Aber insgesamt können wir mit dem Spiel nicht zufrieden sein.“

Melanie Leupolz (Mittelfeldspielerin)
„Das erste Tor war für den Moment eine Erlösung, aber wir hätten gleich nachlegen müssen. Das haben wir verpasst, es aber in der zweiten Halbzeit besser gemacht. Wir hätten schneller spielen müssen, gleich nach vorne und über die Außen mehr Druck machen müssen.“

Lena Petermann (Offensivspielerin, zweifache Torschützin)
„Ich wollte mich beweisen, und besser hätte es nicht laufen können.“

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