Home » Frauen-WM 2015

Die Weltmeisterschaft von A bis Z

Von am 5. Juni 2015 – 11.00 Uhr 3 Kommentare

In der Nacht von Samstag auf Sonntag beginnt in Kanada die Frauenfußball-Weltmeisterschaft (6. Juni bis 5. Juli). Wir haben alle wichtigen Infos zum Turnier zusammengefasst.

Anzeige

A – Austragungsorte. Gespielt wird in in sechs Städten vom Atlantik bis zum Pazifik: Moncton, Montréal, Ottawa, Winnipeg, Edmonton, Vancouver.

B – Babypause. Mit Fatmire Alushi fehlt der DFB-Elf eine Leistungsträgerin. Die Mittelfeldspielerin von Paris Saint-Germain erwartet ihr erstes Kind.

C – Costa Rica. Eine der Mannschaften, die erstmals an einer Frauen-WM teilnimmt. Und im Kader steht mit Shirley Cruz eine verdiente Spielerin, die mit Olympique Lyonnais immerhin schon zweimal die Champions League gewann.

D – DFB-Kader. Seit dem Pfingstwochenende steht das deutsche Aufgebot fest.

E – Elfmeter. Bei der vergangenen Weltmeisterschaft scheiterte Brasilien im Viertelfinale nach Elfmeterschießen an den USA. Damit schied die „Seleçao“ aus, ohne eine Partie nach regulärer Spielzeit zu verlieren. Schon 1999 hatten die USA die Glück beim Elfmeterschießen auf ihrer Seite: Im Finale gewannen sie gegen China.

F – Favoriten. Zum engen Kreis der Titelanwärter dürften die USA, Deutschland, Frankreich und Japan gehören.

G – Gruppenanzahl. Durch die Vergrößerung des Teilnehmerfeldes gibt es erstmals sechs Gruppen. Deutschland startet in Gruppe B. Dort trifft die DFB-Elf auf die Elfenbeinküste (7. Juni), Norwegen (11. Juni) und Thailand (15. Juni).

H – Hallendach. Das WM-Finale wird im BC Place von Vancouver ausgetragen und könnte damit erstmals überhaupt unterm Hallendach stattfinden, denn das Stadion verfügt über ein bewegliches Dach. Nicht beweglich, sondern immer geschlossen ist das Dach des Olympiastadions in Montréal.

I – Interseitseite. Zur offiziellen Turnierseite geht es hier.

J – Japan. Der Titelverteidiger. Und damit war Japan die erste asiatische Mannschaft, die den Titel je gewinnen konnte.

K – Kunstrasen. Erstmals findet eine A-Weltmeisterschaft auf Kunstrasen statt. Die Debatten waren lang, der Protest vieler Spielerinnen heftig. An der Entscheidung der FIFA hat das nichts geändert.

L – Livespiele. Auf ARD, ZDF, Eurosport und Eurosport 2 bzw. im Online-Angebot von ARD und ZDF werden insgesamt alle WM-Spiele zu sehen sein.

M – Montréal. Wenn Deutschland Gruppenerster wird, trägt die Mannschaft Viertel- und Halbfinale im Olympiastadion von 1976 aus. Und das ist ein gutes Pflaster: Im vergangenen Jahr wurde die deutsche U20 dort Weltmeister.

N – Neid. Ob als Spielerin, Assistenztrainerin oder Cheftrainerin – Silvia Neid war an allen Titeln der deutschen Mannschaft beteiligt. 2004 wurde sie darüber hinaus als Trainerin der U19 Weltmeister.

O – Olympiaqualifikation. Der WM kommt doppelte Bedeutung zu. Die besten drei europäischen Teams qualifizieren sich für die Olympischen Spiele in Rio 2016. Zuletzt verpasste Deutschland die Qualifikation.

P – Preisgeld. Bei dieser WM werden insgesamt 15 Millionen Euro an die Teilnehmer ausgeschüttet. Der Weltmeister wird ein Preisgeld von zwei Millionen Euro erhalten.

Q – Qualifikation. Die deutsche Mannschaft ist relativ locker durch die WM-Qualifikation marschiert. Schon nach dem 9:0 zum Auftakt gegen Hauptkonkurrent Russland waren die Weichen gestellt. Am Ende verbuchte die Mannschaft zehn Siege in zehn Spielen. Einzig bei der Partie in Irland musste die DFB-Elf lange zittern.

Logo der Frauenfußball-WM 2015 in Kanada

Offizielles Logo der Frauenfußball-WM 2015 in Kanada © FIFA

R – Rekordteilnehmerfeld. Es ist die erste Frauen-Weltmeisterschaft, die mit 24 Mannschaften (vorher 16) stattfindet. Entsprechend gibt es erstmals Achtelfinals und insgesamt 52 Spiele.

S – Spielplan. Zum Spielplan geht es hier.

T – Ticketverkauf. Mehr als 885.000 Tickets seien für dieTitelkämpfe bislang verkauft, gab das Organisationkomitee kürzlich bekannt. Etwas beschönigt sind die Zahlen aber doch: Ein Ticket für einen Double Header (also zwei aufeinander folgende Spiele im selben Stadion) werden als zwei Tickets gezählt.

U – USA. Neben Deutschland ist das Team der USA das einzige, das bereits zweimal Weltmeister werden konnte.

V – Viertelfinalaus. Bei der vergangenen WM schied die deutsche Mannschaft im Viertelfinale gegen den späteren Turniersieger Japan aus. Davor gewann sie zweimal in Folge den Titel.

W – Winnipeg. Zwei Gruppenspiele trägt die DFB-Elf in Kanadas Hauptstadt Ottawa aus, das dritte gegen Thailand findet in Winnipeg statt.

X – eXtra langes Wachbleiben. Das müssen die deutschen Fans trotz der Zeitunterschiede erstmal nicht befürchten. In der Gruppenphase werden alle Spiele der DFB-Elf um 22 Uhr MESZ angestoßen.

Y – Youtube. Die FIFA hat auch auf ihrem Youtube-Channel ein breites Angebot über die WM.

Z – Zeitzonen. Vier Stunden beträgt der Zeitunterschied zwischen Vancouver im Westen und Moncton im Osten. Sollte Deutschland Gruppenerster werden, spielen sie – mit Ausnahme der Partie in Winnipeg und einem möglichen Finale in Vancouver – alle Partien in Ottawa und Montréal. Beide Städte liegen in der selben Zeitzone. Andere Teams könnten aber stärker zwischen den Zonen springen müssen.

Sie haben eine Frage zum Beitrag? Dann kontaktieren Sie mich doch per Mail! Oder folgen Sie uns einfach via RSS, Facebook oder Twitter!

3 Kommentare »

Kommentar schreiben

Add your comment below. You can also subscribe to these comments via RSS

Seien Sie nett. Bleiben Sie beim Thema. Kein Spam.

You can use these tags:

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong> 

This is a Gravatar-enabled weblog. To get your own globally-recognized-avatar, please register at Gravatar