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FFC Frankfurt holt Jackie Groenen

Von am 2. Juni 2015 – 12.36 Uhr 6 Kommentare

Champions-League-Sieger 1. FFC Frankfurt hat als vierten Neuzugang für die kommende Saison in der Allianz Frauen-Bundesliga die belgische Mittelfeldspielerin Jackie Groenen verpflichtet.

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Die 20-Jährige, die vom englischen Tabellenführer Chelsea Ladies FC kommt, unterschrieb einen Zweijahresvertrag bis zum 30. Juni 2017. Vor ihrem Engagement in England spielte Groenen bereits für den FCR 2001 Duisburg und die SGS Essen in der Allianz Frauen-Bundesliga.

„Geehrt und stolz“
Groenen erklärt: „Ich fühle mich sehr geehrt und bin stolz darauf, demnächst für den aktuellen Champions-League-Sieger 1. FFC Frankfurt spielen zu können. Für mich ist der Wechsel auch eine Rückkehr zu jenem Verein, bei dem ich als Kind sehr gerne meine Sommerferien in der Mädchenfußballschule verbracht habe. Schon jetzt freue ich mich darauf, ab dem Trainingsstart im Juli mit einigen der weltbesten Spielerinnen auf dem Platz zu stehen und ich werde alles daransetzen, meinen Teil zum Erreichen der Teamziele beizutragen.“

Jackie Groenen

Jackie Groenen freut sich auf den 1. FFC Frankfurt
© Karsten Lauer / girlsplay.de

Anforderungsprofil erfüllt
FFC-Trainer Colin Bell meint: „Jackie ist eine weitere Spielerin, die mit ihren Fähigkeiten sowie ihrem bisherigen Karriereverlauf perfekt in unser Anforderungsprofil passt. Ihre gute Technik sowie ihr sicheres Passspiel, das sie auf allen Positionen im Mittelfeld einsetzen kann, zählen zu ihren größten Stärken. Ich habe ihren Werdegang bereits seit vielen Jahren verfolgt und gerade die Erfahrungen in England haben sie in ihrer Entwicklung noch einmal deutlich nach vorne gebracht. Wir bedanken uns für die guten Gespräche mit Chelsea und die Freigabe für den 1. FFC Frankfurt!“

Vorhandene Identifikation
FFC-Manager Siegfried Dietrich sagt: „Mit Jackie Groenen haben wir eine weitere Spielerin ins Boot geholt, die den Vorstellungen unseres Cheftrainers Colin Bell entspricht und mit der wir unseren bereits sehr gut ausgestatteten Kader im Mittelfeld weiter verstärken. Besonders freut mich, dass Jackie durch ihre Teilnahme an Kursen der FFC-Mädchenfußballschule eine Identifikation zum 1. FFC Frankfurt mitbringt.“

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Markus Juchem (48) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

6 Kommentare »

  • ruhri sagt:

    Na hoffentlich hat der 1.FFC Frankfurt nicht gleich Papa Groenen mit eingekauft. Markus Högner könnte davon seinem Freund Colin Bell aus persönlicher Erfahrung berichten. (Überliefertes Zitat: „Meine Tochter muss immer spielen.“)

    Aber vielleicht hat sich Jackie in ihrer Zeit in England ja abgenabelt.

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  • holly sagt:

    Hm, wenn es schon reicht am Sommercamp des FFC teilzunehmen um zu beweisen das man sich mit dem Verein identifiziert, warum spielen dann die Frankfurter Nachwuchsspielerin nie in der ersten Mannschaft. Identifizieren die sich mit dem FFC nicht?
    Auf welche weltbesten Spielerinnen trifft sie in Frankfurt, da fallen mir nur Maro und Laudehr ein.
    Bei Maro muss man noch sehen was sie für eine WM sie spielt. Vielleicht will der FFC ja noch eine Ablösesumme einstreichen.

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  • jochen-or sagt:

    Für mich der treffende Beweis, dass Frankfurt genauso wie Turbine im Begriff ist in die 2. Reihe der FF-Vereine zu treten.

    Man greift auf „Problemspielerinnen“ oder besser Spielerinnen mit problematischen Einflüssen zurück.

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  • Herr Schulze sagt:

    @jochen-or: Mein Gott, Sie haben es ja intus! Die Spielerin ist gerade mal zarte 20 Jahre alt und bei Ihnen augenscheinlich längst als „Problemspielerin“ erkannt und entsprechend abgestempelt. Bei allen Vorbehalten, die ich sonst gegen Bell habe, scheinen mir die bisherigen Zugänge doch sehr bedacht gewählt und keineswegs ein Akt der nachrangigen Selbstbescheidung. Ich erwarte die neue Saison jedenfalls mit Spannung.

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  • FFFan sagt:

    Aus ihrer Zeit als Bundesligaspielerin des FCR Duisburg habe ich J.Groenen als etwas schmächtige, aber schnelle, technisch ‚beschlagene‘ und dribbelstarke Spielerin in Erinnerung. Sie könnte also ein passender Ersatz für die nach Potsdam abgewanderte Svenja Huth sein.

    @ jochen-or:

    Warum „Problemspielerin“?

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  • dummkopf sagt:

    Danke, Hr. Schulze
    Dann gerne mal fachlich.
    Groenen hat sich in England sehr schön entwickelt. War Ende letzten Jahres zur Stammspielerin geworden, nach ein paar starken Auftritten, aktuell erste Einwechslerin bei Chelsea.
    Dass man sich nun wenigstens beim FFC immerhin an die Exes erinnert, ist ja schon AFBL aussergewöhnlich gut. (Gustafsson, Schough!, Mjelde, Singer, Tymrak, Hagen, Cross, …) Wobei Bell und England natürlich auch eine noch viel bessere Verbindung ermöglichen sollte. In der WSL gäbe es massenweise potientielle Zugänge, auch absolut erstklassige bis weltklassige.
    Das ist Groenen eben doch wohl (noch) nicht ganz, sondern vielleicht eher eine sinnvolle Verstärkung für die „Kleinen“? (Habe sie dieses Jahr aber noch fast nicht gesehen)
    Auch in der NWSL gibt es nicht nur Boquete und Fishlock …
    Ansonsten wäre auch Simic und Wagner zum FFC irgendwie folgerichtig und Baustein für weitere Topklasse-Zugehörigkeit.
    Wobei leider auch mit Dolores Silva eine „günstige“ Topspielerin nicht berücksichtigt wurde.

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