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WM 2015: Vorschau Gruppe B

Von am 1. Juni 2015 – 6.00 Uhr 18 Kommentare

Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft tritt bei der Weltmeisterschaft in Gruppe B an. Das Erreichen des Achtelfinals sei Pflicht, so Bundestrainerin Silvia Neid kürzlich. Und tatsächlich scheint es fast ausgeschlossen, dass die DFB-Elf nicht unter die besten zwei Teams kommt. Allerdings wartet mit Norwegen ein schwerer Gegner im Kampf um den Gruppensieg.

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Als ausgeglichen kann man die Gruppe B wahrlich nicht bezeichnen. Neben Deutschland und Norwegen, beide in der Vergangenheit bereits Weltmeister, treten in der Gruppe die WM-Neulinge Elfenbeinküste und Thailand an. Die Frage dürfte ledigich sein, ob die DFB-Elf oder die Norwegerinnen die Gruppe gewinnen.

Alte Bekannte
Norwegen ist für die deutsche Mannschaft mehr als nur ein alter Bekannter. Es gibt kein Team, gegen das Deutschland bislang häufiger gespielt hat. 38 Begegnungen gab es bislang. 20 Mal behielt die DFB-Elf die Oberhand, 14 Mal die Norwegerinnen – vier Partien endeten Remis. Bereits bei der Europameisterschaft 2013 standen sich beide Mannschaften in der Gruppenphase gegenüber. Damals gewann Norwegen mit 1:0 – im Finale kam es zur Revanche, und Deutschland sicherte sich ebenfalls mit einem 1:0-Erfolg den erneuten Titelgewinn.

Gruppensieger geht Reisestrapazen aus dem Weg
Gelingt den Norwegerinnen in der Gruppenphase erneut der „Dreier“ gegen die Deutschen, geht es für Deutschland an mit Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nur noch um den zweiten Platz in der Gruppe – was auch Auswirkungen auf Reisen und Logistik hat. Denn der Gruppensieger absolviert sein Achtelfinale in Ottawa, wo bereits zwei der drei Gruppenspiele stattfinden. Anschließend geht es für ein mögliches Viertel- und Halbfinale ins nahgelegene Montréal, was sich in der selben Zeitzone wie Ottawa befindet.

2011 hatte die DFB-Elf nicht so viel zu jubeln. Wird das diesmal anders? © Karsten Lauer / girlsplay.de

2011 hatte die DFB-Elf nicht so viel zu jubeln. Wird das diesmal anders?
© Karsten Lauer / girlsplay.de

„Die größte Herausforderung bisher“
Der Wechsel der Zeitzonen ist auch ein Grund, warum Neid diese Weltmeisterschaft kürzlich als „die größte Herausforderung bisher“ bezeichnet hat. Hinzu kommt die erstmalige Austragung eines solchen Turniers auf Kunstrasen. Während diese beiden Aspekte alle Mannschaften betreffen, kommen mannschaftsintern die vergleichsweise kurze Vorbereitung hinzu. Außerdem stehen wichtige Spielerinnen nicht zur Verfügung: Weltfußballerin Nadine Keßler ist verletzt, Fatmire Alushi pausiert, da sie ihr erstes Kind erwartet.

Verletzte Schlüsselspielerin
Mit dem Personalproblem ist die DFB-Elf allerdings nicht allein – auch Norwegen muss personell einen schweren Rückschlag wegstecken. Dem Weltmeister von 1995 steht mit Caroline Graham Hansen eine Schlüsselspielerin nicht zur Verfügung. Die Wolfsburgerin plagen bereits seit Monaten Knieprobleme.

Gelungene Generalproben
Vor der Abreise nach Kanada haben sowohl Deutschland als auch Norwegen Testspiele absolviert. Während die deutsche Mannschaft nach schwacher erster Halbzeit und 0:1-Rückstand am Ende mit 3:1 gegen die Schweiz gewann, behielt Norwegen gegen (das nicht für die WM qualifizierte) Finnland mit 2:0 die Oberhand. Zuvor hatten die Norwegerinnen allerdings überraschend auch eine 2:3-Niederlage gegen Belgien einstecken müssen. Die Belgierinnen sind ebenfalls nicht bei der WM dabei.

Vorzeitiges Aus 2011
Bei der vergangenen Weltmeisterschaft schied die DFB-Elf mit Viertelfinale aus, die Norwegerinnen mussten erstmals überhaupt bereits nach der Gruppenphase die Segel streichen. Kurz darauf musste Nationaltrainerin Eli Landsem ihren Hut nehmen und Even Pellerud kam zurück. Mit ihm wurden die Norwegerinnen 1995 Weltmeister.

Unterstützung von Hope Powell
Zum Auftakt geht es für die deutsche Mannschaft am 7. Juni gegen die Elfenbeinküste, die sich als Dritter der Afrikameisterschaft qualifiziert hat. Die Mannschaft ist, ebenso wie Thailand, erstmals bei einer Weltmeisterschaft dabei. Für beide Teams wird es nur noch um den dritten Rang gehen, um die Chance zu wahren, als einer der besten Gruppendritten noch ins Achtelfinale einzuziehen. Damit die erstmalige WM-Teilnahme für Thailand, das bei der Qualifikation auch von der Suspendierung Nordkoreas profitierte, ein Erfolg wird, hat sich das Team prominente Verstärkung geholt: Hope Powell. Die langjährige englische Nationaltrainerin unterstützte die Thailänderinnen in der Vorbereitung.

Womensoccer meint: Deutschland und Norwegen spielen den Gruppensieg unter sich aus. Im direkten Duell wird die Tagesform entscheiden. Da andere Gruppen ausgeglichener besetzt sind, ist die Wahrscheinlichkeit, sich als Gruppendritter noch für das Achtelfinale zu qualifizieren, für die Elfenbeinküste und Thailand gering. Deutschland gehört zum Kreis der Titelanwärter, könnte es aber auch im Viertel- und Halbfinale mit harten Brocken, wie den USA oder Frankreich zu tun bekommen.

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18 Kommentare »

  • FFFan sagt:

    Aus dem deutschen Lager wurde gerade die erste ‚Hiobsbotschaft‘ getwittert: Dzenifer Marozsan hat sich im Training eine Bänderdehnung zugezogen und fällt möglicherweise für das Spiel gegen die Elfenbeinküste aus! 🙁

    https://twitter.com/DFB_Frauen/with_replies

    Unverbesserliche Optimisten können das aber auch als gutes ‚Omen‘ sehen: vor der U20-WM 2010 in Deutschland hatte ‚Dzseni‘ sich ebenfalls verletzt, pausierte im ersten Spiel – und wie das Turnier ausging ist ja bekannt! 😉

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  • balea sagt:

    Ich denke, dass die Frauschaft es trotzdem bis ins VF schafft, wo sie dann ihr letztes WM Spiel bei diesem Turnier spielt.

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  • Detlef sagt:

    @balea,
    Du bist aber sehr optimistisch!!! 😉

    Ohne Maro, gegen eine Elitetruppe von der Elfenbeinküste, daß wird schwer!!! 😉

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  • GG sagt:

    Im deutschen Kader fehlen wichtige Spielerinnen:
    Nadine Keßler und Luisa „Lulle“ Wensing verletzungsbedingt, Verena Faißt und Anna Blässe, weil das Trainerkollektiv wieder einmal in alte Denk- und Verhaltensweisen zurückgefallen ist.
    Und eine Johanna Elsig hätte ich gerne als echte Alternative in der IV gesehen.
    Warum ich die vier Wölfinnen erwähne ? Es waren die besonderen Momente und Situationen der letzten Jahre, aus denen diese Spielerinnen das ganz gewisse Etwas mitgenommen haben: Das völlig überraschende Triple 2013, 2014 die UWCL-Partien Halbfinalrückspiel und Finale sowie das BuLi-Finale, in diesem Jahr das UWCL-Viertel- sowie Halbfinalrückspiel und eine grandiose BuLi-Rückrunde ab der Niederlage in Potsdam. Ich erkenne Parallelen zu den Männern: Erst, als im WM-Finale der 7. Bayernspieler auf dem Platz stand, gelang der Siegtreffer.

    Das Trainerkollektiv hat diese Option aus der Hand gegeben. Lulle beim Algarve-Cup „verheizt“, Verena und Anna im übertragen Sinne die „rote Karte gezeigt“.

    Ich bleibe dabei, der Kader ist qualitativ (trotzdem) absolut weltmeisterreif. Und doch, mir geht – ganz im Gegensatz zur letztjährigen U20-WM – das Gefühl ab, dass es in diesem Turnier reicht. Setzt das Trainerkollektiv zu sehr auf die bekannten „Lieblinge“ (Nadine Angerer, Annike Krahn, Saskia Bartusiak, Dzenifer Marozsan, Celia Sasic), wird es ab dem Viertelfinale – wenn Duelle mit erfahrenen und kampfstarken Mannschaften auf Augenhöhe anstehen – eng … und früher oder später wird vermutlich die Niederlage kommen. Das Minimalziel muss die Qualifikation für Rio2016 heißen. Und auch, wird der WM-Titel nicht erreicht, halte ich das Trainerkollektiv für nicht mehr tragfähig.

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  • labersack sagt:

    @Detlef,
    Maros Abwesenheit mindert nicht die Qualität der Mannschaft, die kann jeden Ausfall fast hundertprozentig kompensieren. Sieg oder Niederlage von einer einzigen Spielerin abhängig zu machen ist lächerlich.

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  • Detlef sagt:

    @labersack,
    Du kennst aber schon die Bedeutung von ;)???

    Die Elfenbeinküste (wie auch Thailand) ist kein wirklich ernstzunehmender Gegner, selbst wenn wir unsere dritte Garde auf den Platz stellen würden!!!
    Hier können wir uns eigentlich nur blamieren, falls kein hohes Ergebnis heraus kommt!!!

    Zu Marozsan habe ich eine andere Meinung!!!
    Ich habe sie oft kritisiert, weil sie aus ihrem sensationellen Talent viel zu wenig gemacht hat!!!
    Aber auch bei ihr scheint mit zunehmendem Alter so langsam die Weisheit die Oberhand zu gewinnen!!! 😉

    Maro in Normalform kann nur von sehr wenigen deutschen Spielerinnen ersetzt werden, eigentlich nur Goeßling würde ich das im aktuellen Kader wirklich zutrauen!!!
    ANJA MITTAG, JULIA SIMIC und PATTI HANEBECK hätten sicher auch das handwerkliche Zeug dazu, aber ihnen spielen fehlende Lust und körperliche Fitness oft einen Streich!!! 🙁

    Maro in Topform ist für mich zur Zeit allerdings absolut unersetzbar!!!
    Gerade ihre letzten Auftritte scheinen zu belegen, daß sie sich auf dem Höhepunkt ihrer bisherigen Karriere befindet, und da kommt so eine Verletzung natürlich absolut ungelegen!!! 🙁
    Ich wünsche ihr gute Besserung, und hoffe sie ist zumindest dann wieder fit, wenn sie wirklich gebraucht wird!!!

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  • Detlef sagt:

    @GG,
    Dein Wunschkader ist mir eindeutig zu WOB-lastig!!!
    Gerade die abgelaufene Saison hat gezeigt, daß sie in den entscheidenden Spielen oft nichts mehr zum Zusetzen gehabt hatten!!!

    Deine Kritik an den göttlichen „Seilschaften“ teile ich natürlich, gerade was die Personalien Bartusiak und Krahn, aber auch Schult angeht!!!
    Alle anderen von Dir Kritisierten hätte ich allerdings auch nominiert!!!

    Für JOJO kommt diese WM noch ein bisschen zu früh!!!
    Sie hatte ja die komplette Hinrunde nich gespielt, und konnte erst in den letzten Buli-Spielen ihre alte Form wieder annähernd erreichen!!! 🙂
    Ihre Zeit in der Natio wird sicher noch kommen, wenn die Bundesgöttin abtritt, und mit ihr ihre Lieblinge Krahn und Bartusiak!!! 😉

    Was das „verheizen“ von Lulle angeht, mußt Du aber auch Deine grün-weiße Vereinsverantwortlichen mit zur Rechenschaft ziehen, und nicht nur den Göttinnenrat allein!!!;)
    So fair solltest Du dann auch sein!!! 😉

    Ich hatte ja ähnliche Nachlässigkeiten meinem Trainerteam in Punkto Verletzungsanfälligkeit bei PAULI mit vorgehalten, natürlich immer in Verbindung mit dem Bundesgöttinnenrat!!!

    Über den Ausgang dieser WM haben wir dann wieder ähnliche Auffassungen, auch wenn natürlich immer wieder Wunder geschehen können!!! (siehe letzte EM)
    Aber ich hoffe doch sehr, daß sich der spätere WM nicht erneut wieder so durch das Turnier mogeln darf wie dies in Schweden geschah!!!

    Also schaun wir mal!!! 😉

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  • Johannes sagt:

    Dein Wunschkader ist mir eindeutig zu WOB-lastig!!!
    Gerade die abgelaufene Saison hat gezeigt, daß sie in den entscheidenden Spielen oft nichts mehr zum Zusetzen gehabt hatten!!!

    Seh ich auch so!
    Bayern war letzte Saison die bessere Mannschaft, wenn man also auf Blockbildung vertaut, wieso dann nicht mit Behringer, Leupolz, Maier und Lotzen vier Spielerinnen vom Deutschen Meister.Gegen die Schweiz konnte man gut sehen das unser Spiel in der 2.Halbzeit geordneter, und mit viel mehr Zug zum Tor nach vorne getragen wurde.Wovon dann wieder andere Offensivkräfte profitiert haben,insbesondere eine Maroszan, da sie sich nicht so tief fallen lassen musste, und denn Ball in den bereichen bekommen hat, wo sie am gefährlichsten ist, nämlich ganz weit vorne.

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  • balea sagt:

    Maroszan hat in den letzten Spielen sicher sehr gut gespielt – aber das waren alles „internationale“ Auftritte. In der Liga ist sie einfach desinteressiert. Sie spielt ausschliesslich für einen neuen Vertrag ausserhalb von Frankfurt. Für das Turnier mag das allerdings hilfreich sein.

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  • never-rest sagt:

    Jetzt geht das wieder los: Einigen ist der Kader zu WOB-lastig:

    Schult, Peter, Goeßling und Popp sind gerade einmal 4 Spielerinnen vom Vizemeister, genauso viele wie der CL-Sieger 1FFC stellt (Bartusiak, Laudehr, Maroszan und Sasic). Der Meister FCB stellt 3 N11-Spielerinnen (Maier, Leupolz, Lotzen, eigentlich kann auch schon Däbritz dazu gerechnet werden). Von TP kommen immerhin auch noch 3 Spielerinnen (Bremer, Kemme und Cramer). Eine ausgewogenere Nominierung aus den Top-Vereinen geht kaum. Außer der umstrittenen Schult, die wahrscheinlich eh nur die Bank drücken wird, sehe ich auch keine Fehlbesetzung unter den Wölfinnen. Es stimmt allerdings, dass Goeßling & Co zuletzt etwas ausgepowert wirkten. Aber der einen oder anderen Spielerin geht es nach der langen Saison ähnlich. Ich denke da nur an Sasic und Laudehr.

    Wer bitte schön aus den anderen Vereinen, die nicht bei der WM dabei ist, könnte denn die nominierten Wölfinnen mit besseren Leistungen verdrängen. Mir fällt keine Spielerin ein.

    Die Diskussion um die Nichtnominierten Baunach, Kusznik,Hendrichs, Blässe, Faißt etc hatten wir ja bereits. Keine davon spielt aber auf den Positionen der aktuellen WOB-N11-Spielerinnen.

    Vielleicht können die WOB-Nörgler und Neider wenigstens während der WM einmal ihre Vereinsbrille abnehmen.

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  • Karl sagt:

    @balea: Ganz so lustlos scheint sie auch im Verein nicht gewesen zu sein. Wenn man sich das Scorer ranking der letzten Saison ansieht ( ) liegt sie mit 23 Punkten zwischen Celia Sasic und Kerstin Garefrekes auf Platz 2. Und in der CL hat sie auch 6 Tore erzielt und 8 Vorlagen gegeben. Wenn sie das mit „desinteresse“ geschafft hat waere ich schon mal gespannt was sie mit Einsatz leisten koennte.

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  • Detlef sagt:

    @ never-rest,
    Wer richtig lesen kann ist klar im Vorteil!!! 😉

    Bei der WOB-lastigkeit ging es um den Wunschkader von GG!!! 😉

    Selbst der Bundesgöttin schien ein ausgewogener Kader wichtiger zu sein, als ein mit Stars vollgestopfter!!!

    Natürlich ist man dann sofort ein „WOB-Nörgler und Neider“ wenn man es wagt an ihnen Kritik zu üben!!! 😉

    Das Dir keine anderen Spielerinnen einfallen heißt ja nicht, daß es sie nicht trotzdem gibt!!! 😉

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  • balea sagt:

    @karl
    Frankfurt hat viele „Schützenfeste“ gegen schwache Teams abgeliefert: Bilanz gegen Duisburg (Hin + Rück): 10:0, Herford: 11:1, Hoffenheim: 11:1, Freiburg: 11:2.
    Irgendwer muss da ja Kopf/Fuss hinhalten und den Ball zuspielen… Bei den anderen Spielen gegen starke Gegener hat sie eher schlechte Kritiken bekommen. Bei den CL Spielen hat sie auch viel getroffen? Das würde erstens meine These stützen, aber andererseits hatte FfM da doch auch einige Schießbuden als Gegner, oder?

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  • karl sagt:

    @balea: Aber gegen die „Schiessbudenvereine“ haben doch alle anderen Bundesligisten auch gespielt. Und wenn einem zwei drei Eisenharte Verteidiger staendig auf dem Fuss stehen sieht jeder mal schlecht aus und gerade mit der kurz bevorstehenden WM will wohl auch niemand mehr eine ernsthafte Verletzung riskieren.

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  • FFFan sagt:

    @ never-rest:
    „Jetzt geht das wieder los: Einigen ist der Kader zu WOB-lastig.“

    Stopp! Nicht der tatsächliche Kader ist „zu WOB-lastig“, sondern der von ‚GG‘ vorgeschlagene (also mindestens noch mit Blässe und Faißt)!

    Und das Argument mit der angeblich besonderen Siegermentalität der Wolfsburgerinnen zieht nach dieser Saison auch nicht mehr, denn mit ihren Namen verbinden sich jetzt nicht mehr nur die Siege gegen Tyresö und Frankfurt im Jahr 2014, sondern auch das Halbfinal-Aus in der Champions League und das frustrierende Saisonfinale in diesem Jahr!

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  • holly sagt:

    ich finde es schon wieder komisch wie der deutsche Trainerstab sich äußert. sicher sind afrikanische Mannschaft meist schwer zu bespielen, aber so gibt man den Spielerinnen schon im vorraus ein Alibi.
    Man sollte lieber sagen wir sind Deutschland und der Favorit in diesem Spiel wir wollen versuchen dem Gegner unser Spiel auf zu zwingen usw.

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  • Altwolf sagt:

    Ich finde die Debatte über die Anzahl der Spielerinnen aus welchem Verein auch immer, ziemlich müssig, denn sie spielen jetzt für Deutschland und nicht für ihren Club.

    Es ist nun mal das „Privileg“ der BTin die Spielerinnen zu nominieren und aufzustellen, mit denen sie glaubt erfolgreich zu sein und die in ihr Spielsystem (sollte man zumindest annehmen) passen.
    Selbst wenn von einem Verein mehr Spielerinnen im Aufgebot sind als von einem anderen Club, heißt das ja nicht, das die auch spielen.

    „Ihre“ Erfolge hat sie nun mal mit den ihr eigenen Aufstellungen erreicht und wenn sie mehr durch die Mitte spielen will, sind reine Flügelspielerinnen bzw. Flankengeberinnen nicht gefragt.

    Lassen wir uns doch „überraschen“, denn wenn sie mit diesem Team den Titel gewinnt, hat sie Alles richtig gemacht und wenn nicht, eben „fast“ Alles falsch.

    Sehr gespannt bin ich allerdings, wie N.Angerer sich in den Spielen präsentieret. Für mich ein großes Fragezeichen.

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  • Sant sagt:

    Zitat von Nora: Verletzte Schlüsselspielerin
    Mit dem Personalproblem ist die DFB-Elf allerdings nicht allein – auch Norwegen muss personell einen schweren Rückschlag wegstecken. Dem Weltmeister von 1995 steht mit Caroline Graham Hansen eine Schlüsselspielerin nicht zur Verfügung. Die Wolfsburgerin plagen bereits seit Monaten Knieprobleme.

    Nicht nur die, auch andere vier norwegische hochkarätige Spielerinnen fehlen derzeit verletzt oder sind zumindest angeschlagen.

    Ich denke, das Team schafft es ins Halbfinale. 😉

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