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DFB-Elf gewinnt WM-Generalprobe

Von am 27. Mai 2015 – 19.30 Uhr 43 Kommentare

Die deutsche Frauenfußball Nationalmannschaft hat das letzte Länderspiel vor der am 6. Juni beginnenden Frauenfußball-Weltmeisterschaft in Kanada gewonnen. Gegen die Schweiz brauchte die DFB-Elf allerdings eine Halbzeit, um ins Spiel zu finden.

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3:1 (0:1) hieß es im schweizerischen Baden nach 90 Minuten. Die erste Halbzeit gehörte den Gastgeberinnen, nach dem Seitenwechsel und einigen Wechseln machte die DFB-Elf dann Ernst.

Schweiz überrumpelt deutsche Mannschaft
Bereits in der zweiten Minute gingen die Gastgeberinnen in Führung. Nach einem Eckball passte Martina Moser zu Ana-Maria Crnogorcevic, die am langen Pfosten nur noch einschieben musste. Die Schweizerinnen spielten selbstbewusst weiter. Den Deutschen, bei denen Dzsenifer Marozsan zunächst nur auf der Bank saß, fehlten in der ersten Halbzeit die Ideen im Spiel nach vorne. „Da waren wir zu ängstlich“, so DFB-Torhüterin Nadine Angerer.

Bachmann verpasst nur knapp
Symptomatisch waren die häufigen Versuche aus der zweiten Reihe, die allerdings allesamt erfolglos blieben. Zwar lief auch bei den Schweizerinnen nicht alles rund, doch die Taktik, den Gästen wenig Raum zu lassen, ging auf. Und in der Nachspielzeit der ersten Hälfte hatte dann Ramona Bachmann sogar noch die Chance, die Führung zu verdoppeln, doch die Offensivspielerin rutschte an einem Zuspiel von Noelle Maritz vorbei.

Leistungssteigerung
Bundestrainerin Silvia Neid reagierte auf die erste Halbzeit mit zahlreichen Wechseln. Unter anderem kam Marozsan neu ins Spiel, die in der Folge der größte Aktivposten im Spiel der deutschen Mannschaft und an allen weiteren Toren beteiligt war. Zunächst wurde ein Schuss von ihr abgefälscht und landete so vor den Füßen von Simone Laudehr. Die Frankfurterin ließ sich nicht zweimal bitten und verwandelte in der 59. Minute zum Ausgleich.

Dzsenifer Marozsan

Dzsenifer Marozsan durfte sich über zwei Treffer freuen © Sascha Pfeiler / girlsplay.de

Schweiz muss umstellen, Deutschland immer stärker
Durch die verletzungsbedingte Umstellung in der Innenverteidigung brachte sich die Schweiz ein wenig außer Tritt. Fünf Minuten später klärte die Schweizer Torhüterin Gaelle Thalmann zunächst noch gegen Pauline Bremer. Marozsan verwandelte den Nachschuss. In der 75. Minute erzielte sie auch das nach der Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit verdiente 3:1 gegen die mit fortdauernder Spielzeit immer weiter physisch abbauenden Gastgeberinnen. Marozsan meinte: „MIr war wichtig, wenn ich reinkomme, Vollgas zu geben und mit den zwei Toren habe ich das auch gemacht. Jetzt können wir mit Selbstvertrauen nach Kanada reisen.“

Neid nur mit zweiter Halbzeit zufrieden
Bundestrainerin Silvia Neid erklärte nach der Partie: „Wir haben in der ersten Halbzeit lange gebraucht, um ins Spiel zu finden. Wir waren viel zu schläfrig und kamen nie ins Gegenpressing, Die erste Halbzeit war aus unserer Sicht eine Katastrophe. Die Schweiz hat es gut gemacht und war robust in den Zweikämpfen. Mit der zweiten Halbzeit bin ich aber sehr zufrieden. Wir haben es dann geschafft, eine Kompaktheit herzustellen, gut agiert und auch besser nach vorne gespielt.

Voss-Tecklenburg: „Wieder Schritt nach vorn gemacht“
Die Schweizer Trainerin Martina Voss-Tecklenburg meinte: „Wir nehmen das Positive aus der ersten Halbzeit. Da haben wir wieder einen Schritt nach vorne gemacht. Wir waren heute sehr nah an einem Niveaus, das wir noch nicht gespielt haben. Wir haben jetzt noch ein paar Tage Zeit die Kraft für den WM-Auftakt gegen Japan aufzubauen.“

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43 Kommentare »

  • Putin-Versteher sagt:

    „Maronaldo“ in WM Form!!! Werden wir vieleicht die beste Marozsán aller Zeiten erleben? Aufjedenfall ist mir seit einiger Zeit aufgefallen, dass sie kämpferisch geworden ist und ENDLICH mehr läuft. Ich glaube Colin Bell hat ihr weisgemacht dass sie nur so zur Weltklassen Spielerin reifen kann. Vor 2 Jahren hat sie sich immer schnell von der „10“ bis ins defensive fallen lassen und wirkte nach 45 Min müde.

    Popp & Sasic haben mich heute sehr enttäuscht.

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  • Michele sagt:

    Ich habe die erste Halbzeit verschlafen! Aber da habe ich von der deutschen Mannschaft nichts verpasst, denke ich! Also kann ich nur etwas über die zweite Hälfte sagen. Da haben mir Marozsan in der Offensive und Behringer in der Zentrale am besten gefallen. Gerade bei Behringer sieht man, dass sie einfach wieder auf einem Toplevel ist.
    Auch Bremer und Lotzen konnten noch den ein oder anderen Akzent setzen!

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  • dummkopf sagt:

    Also, wenn das mal keine klare Sache war …
    Goessling, Sasic, Mittag raus,
    Däbritz, Maroszan, Behringer rein,
    dann läuft das.
    Oder sieht das jemand anders?

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  • never-rest sagt:

    Die 1. Hz. zum Vergessen. Nach der Pause lief es dann schon recht ansehnlich. Vor allem L. Geoßling und Sascic sollten sich nach dem schlafmützigen Auftritt ernste Sorgen um ihren Stammplatz mache. Dazu kamen auch noch mehr als die sonst üblichen technischen Unfertigkeiten, die auf Kunstrasen fatal sind. Außerdem ist das Gebolze von langen Bällen nach vorne (Krahn, Geoßling, Cramer) auf diesen Untergrund bestimmt nicht das richtige Mittel, um ein ordentliches Spiel aufzuziehen.

    Dafür hat die 2. Hälfte hat für so Einiges entschädigt und Mut für Kanada gemacht. Insbesondere Maroszan, wohl auch mit etwa Wut im Bauch, hat das Heft in die Hand genommen und ist quasi zur Matchwinnerin geworden. Sie hat bewiesen, warum es diesmal „ihre“ WM werden könnte.

    Dazu die Hereinnahme der jungen Wilden Däbritz, Bremer, Lotzen haben das Spiel gewendet. In der 2. Hz. tauten auch Maier und Leupolz richtig auf.

    Außerdem ein Sonderlob von mir an Behringer, die gar nicht wieder zu erkennen ist. So abgeklärt, mit Übersicht und auch technisch versiert habe ich sie schon ewig nicht mehr in der N11 spielen gesehen. Mehr davon.

    Allerdings haben die Eidgenossen zum Schluss auch kräftemäßig und läuferisch stark abgebaut . Die verletzungzbedingte Auswechslung der starken N. Maritz hat die Nati obendrein mächtig in`s Schwimmen gebracht.

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  • Putin-Versteher sagt:

    Meine Aufstellung für die WM

    ————– Mittag
    Laudehr – Maroszán – Bremer
    ——-Behringer-Goeßling
    Cramer–Peter—Krahn–Maier
    ————–Angerer

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  • mops sagt:

    Sehr starke 1.Halbzeit der Schweizerinnen. Bin auf die WM gespannt!

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  • Hallo123 sagt:

    Sehr sehr schlechte erste Halbzeit. Dann kam Maroszan und nahm das Spiel in die Hand und es war eine gute zweite Halbzeit. Wir lernen daraus das man Maroszan durchgängig spielen lassen muss.

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  • Maskal69 sagt:

    Die erste Halbzeit der Deutschen Mannschaft war schlecht, keine Offensive und die Abwehr nicht WM reif. Die Innenverteidigung mit Krahn und Bartusiak geht meines erachtens gar nicht, da hätte die Schweiz mehr daraus machen müssen. Für mich war Leupolz die beste, das sie die Löcher bzw. die Stellungsfehler in der Abwehr aus bügeln musste. In der Offensive sah Sasic gegen Wälti kein Land, auch von Mittag und Laudehr ganz schwacher Auftritt. Mit dem Wechsel von Wälti in der zweiten Halbzeit und Umstellung in der Schweizer Abwehr ergaben sich nun Möglichkeiten für Deutschland.
    Ich bin der Meinung das die Schweizer Nationalmannschaft mit dem Spiel auf Kunstrasen schon weiter ist wie unsere NM. Die Abwehr bleibt eine große Baustelle, ich mache mir da große Sorgen.
    Bei den Schweizern gefiel besonders gut Wälti, Dickenmann (freue mich schon auf die neue Bundesligasaison) und Humm. Die Stürmerin würde ich auch gerne in der Bundesliga sehen, das wäre doch eine für Potsdam.
    Auf deutscher Seite Leuploz, Maier und Maro. Ob sie nächste Saison noch das Trikot für Frankfurt trägt?

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  • Schröder-Versteher sagt:

    Ich habs schon immer gesagt: Mit Pauli werden wir WELTMEISTER!!!

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  • Doc sagt:

    Hmm…Frau Goeßling scheint kunstraseninkompatibel zu sein. Das ist bedenklich.
    Frau Mittag läuft und läuft und läuft…meist jedoch verkehrt. Was hat die Gute nur in ihrer Hosentasche, dass sie trotz schlechter Spielweise immer wieder dabei ist; sogar in der Startelf? Das verwirrt mich ungemein!
    Frau Sasic hampelte herum. Sah ich auch nicht das erste mal.
    Frau „Holzfäller“ Kahn ist wie sie ist. Jedes mal muss ich mich neu entscheiden, ob ich lachen oder weinen soll. Nun, ich mach’s von den kommenden Spielergebnissen abhängig.

    Diese Elf, die dann eine Siebzehn wurde, hatte heute definitiv zwei Gesichter. Will der geneigte Zuschauer es positiv sehen, so könnte man sagen, an dem alten Jekyll haben sich die Schweizerinnen eine Halbzeit lang abgearbeitet und dabei gut ausgesehen; als der junge Hyde ins Spiel kam, hatten sie ihr konditionelles Pulver allerdings verschossen und wurden spielerisch überwältigt. Mal schauen, ob die Bundesneid Jekyll oder Hyde vertraut, wenn’s bald um was Richtiges geht.
    Auch wenn die jungen Wilden es in der 2.HZ sicher mit nun müderen Gegnerinnen zu tun hatten, war es jedoch beeindruckend, wie sie das Heft in die Hand nahmen und den Ball laufen ließen. Da wurde dann auch die erst suboptimal spielende Frau Cramer besser.

    …und diese Halbzeitfüllmatinee von Frau Kulig erinnerte mich sofort an die allgegenwärtige Medienpräsenz der Nationaldamen vor 4 Jahren. Wie das endete, ist bekannt. Ich hoffe nur, die Spielerinnen werden diesmal nicht daran beteiligt.

    Das neue Auswärtstrikot „Freiwillige Feuerwehr“ gefällt mir nicht. Zu wenig schwarz. Das Gestreifte war weitaus gefälliger. Aber ist ja rein optische Geschmackssache.

    Nun denn, dann kann’s ja los gehen…die Sache mit dem 3.Stern. Freuen wir uns auf ganz viel FF, viele Tore, diverse groteske Schiedsrichterentscheidungen und die lila Bundesraute beim Endspiel…hoffentlich.

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  • Altwolf sagt:

    @Dummkopf.
    Ist das wirklich so offensichtlich ? Spiegelt die 2.Hz wirklich die Stärke der N11 und der dabei auffälligen Akteurinnen wieder ?
    Wo war die Mittelfeldpräsenz der Scheizerinnen aus der 1.Hz geblieben als N.Maritz raus mußte und dafür V.Bernauer aus der 6er Position nach hinten rückte ?
    War der Kräfteverschleiß des Prssings aus der 1.Hz für die gesamte Spieldauer nicht doch zu groß ?

    Plötzlich freie Räume, kein Bedrängen mehr der ballführenden Spielerinnen und eine sehr engagierte D.Maroszan nutzte ihren Freiraum hervorragend aus. Ich glaube fast der Einsatz über 45 min liegt ihr, da muß sie sich die Laufarbeit nicht einteilen.

    Ich vermisse allerdings die A.Schult-Kritiker ob der „Einlage“ von Natze.

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  • shane sagt:

    hab das spiel nicht sehen koennen. was fuer eine verletzung hat sich maritz zugezogen? was ernstes? wm-aus? hoffentlich nicht…

    @Hallo: also ich lerne da eher draus, dass maro immer mal in den a*** getreten braucht. und das es vielleicht besser ist, sie als joker zu benutzen als sie sich in den ersten 60min muede laufen zu lassen und sie dann hintenraus auch nix mehr reisst.

    dann haette ich noch eine schuechterne bitte an alle mitposterInnen und korrekt in dt. sprache vergleichen: “weiter ALS” aber “genauso weit WIE”. mir biegen sich bei “weiter wie” die fussnaegel hoch. und das tut weh. *autsch* danke.

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  • Tiberias sagt:

    War es die Gewöhnung an den „Rasen“, war es die antike IV mit Krahn und Bartu, war es der schnelle Schweizer Führungstreffer – in HZ 1 bekam die DFB-Elf ihre Grenzen aufgezeigt. Norwegen dürfte sich das Spiel genau angeschaut haben oder wird es noch tun. Für die Gruppenphase sehe ich zwar keine Schwierigkeiten, aber dann muss sich das Team gefunden haben! Das Team von HZ 2 könnte, mit 1 – 2 Änderungen, dieses Team sein. Wen ich heute – leider – schwach fand, ist Melly, aber auch die „Spielerin der Saison“ muss nicht immer ihren besten Tag haben.

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  • waiiy sagt:

    Das Positive in meinen Augen ist, dass unsere N11 auch nach dem Rückstand nicht aufgesteckt hat. Das Spiel war in der 2. Halbzeit sicher um Längen besser als vorher. Aber das lag nicht nur an den Einwechslungen. Die Schweiz war dann auch eher k.o. und konnte nicht mehr gleich vor draufgehen. Das wird gegen körperlich stärkere Gegner bei der WM nicht so schnell passieren. Außerdem nahm die Schweiz „Miss Zuverlässig“ aus der Innenverteidigung vom Platz. Wälti schien bis dahin gefühlte 80% gewonnener Zweikämpfe zu haben, inklusive „Auf dem Bierdeckel austanzen“ von Sasic.

    Dann wurde nach den Einwechslungen von Bremer und Lotzen das Spielsystem geändert. Das war still und heimlich und trotzdem hat es Neumann mitbekommen: es wurde ein 4-4-2 mit Bremer und Maroszan ganz vorn. Und siehe da, die rechte Achse Maier/Lotzen/Bremer machte richtig Betrieb. Es wurden über rechts die meisten Angriffe vorbereitet. Die 3 hatten quasi blindes Verständnis und setzten dann noch Maroszan wirkungsvoll in Szene.

    Maroszan atmete auf, dass weder die starre Sasic noch die blind anrennende Popp mehr davor waren. Mit den Beiden war die Systemumstellung nicht zu machen. Das ist das Beängstigende, weil ich sowohl Popp als auch Sasic immer in der Startelf erwarte. Normal müsste offensiv die Formation nach Einwechslung Lotzen/Bremer sein.

    In der Defensive reagierte Hausmannskost. Das reichte gegen eine müde Bachmann und einer wenig zusammenspielenden Schweizer Offensive. Mein Wunsch wäre eine Innenverteidigung Henning/Peter, bei der die Reporterin dann wieder nicht wusste, dass sie eigentlich ihre besten Leistungen schon immer in der Innenverteidigung hatte [sowohl in Potsdam als auch in Wolfsburg]. Aber das kann passieren, wenn man den Blick immer nur von der DFB Zentrale bis 20km Entfernung kreisen lässt.

    Leupolz hatte in Halbzeit 1 viel defensiv zutun, genauso wie Goeßling. Das darf man nicht verkennen. Sie bügelten viel aus. Außerdem wurde gerade Leupolz als stärkste deutsche Spielerin angesehen und sammelte haufenweise Fouls gegen sich ein. Leupolz konnte aus dem Nachlassen der Schweizerinnen dann Kapital schlagen. Ich hätte ihr das Weitschusstor gegönnt, da die Schüsse aus der 2. Reihe gegen starke Verteidigungen wichtig werden.

    @Altwolf: Zu Angerer traue ich mich gar nichts zu sagen. Was Schult zu unsicher wirkt, wirkt Angerer manchmal zu lässig, fast schon arrogant. Bei Schelin und Co. hätten wir sofort den Gegentreffer gefangen. Wir haben ein Torwart-Problem. Ob es sich gravierend auswirkt, wird man sehen.

    Insgesamt hatte ich die Schweiz fast noch ein wenig weiter erwartet. Aber sie haben eben nur einen Anzug. Sowie gewechselt wird, ist der Leistungsabfall sehr deutlich. Außerdem spielen sie immer mit hohem Kräfteverschleiß, was das noch verstärkt. Aber das Achtelfinale sollte allemal drin sein und dann kommt es auf den Gegner an.

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  • Johannes sagt:

    Das war doch schon mal ein netter kleiner Vorgeschmack, der bei mir direkt Lust auf mehr macht.Erste Halbzeit direkt auf dem falschen Fuß erwischt worden bei der Standard, glaube da hat Maier bisschen gepennt.Ansonsten bis auf den Schuss vor der Halbzeit schon mal nix zugelassen.Auf der anderen Seite aber offensiv auch wenig zustande gebracht.Hier würde ich nicht unbedingt nur dem Personal die Schuld geben.Fand die Schweiz hat es richtig gut gemacht, hat Deutschland nicht ins Spiel kommen lassen.Da konnte man schon einen guten Plan von Voss-Tecklenburg erkennen.Die erste Elf muss man sagen, kann absolut mit Deutschland mithalten.

    Mein fazit ist das wir in der Breite so unfassbar gut aufgestellt sind, wie wahrscheinlich nie zuvor.Trotz der bitteren Ausfälle von Wensing und Kessler haben wir zahlreiche alternativen auf hohem Niveau.Das war heute wohl auch der Hauptgrund für den klaren Sieg.Dieser geballten Offensivpower hatte die Schweiz in Halbzeit 2 nix mehr entgegenzusetzen.

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  • GG sagt:

    Meine Meinung ist nicht ganz objektiv, da ich nur die 2. Hz verfolgen konnte. Also darauf bezogen:
    Der Ausfall von Noelle Maritz (Probleme mit Kontaktlinsen ? Mir ist aber nicht bewußt, dass sie eine Sehschwäche hat …) hat die Schweizerinnen ganz offensichtlich erheblch geschwächt. Und Vanne Bernauer war in der IV eindeutig überfordert.
    Augenfällig auf deutscher Seite Leo Maier und Lena Lotzen. Sehr gute Szenen von Melly Leupolz und Mel Behringer. Die Bayern sind also offenbar noch im Hochgefühl der Meisterschaft und der wirklich eindrucksvollen Party am vergangenen Sonntag.
    Ich halte Annike Krahn in der IV auch weiterhin für einen/den Unsicherheitsfaktor; allerdings sehe ich auch (fast) keine Alternative. Lulle Wensing wurde von unserer Bundesgöttin beim Algarve-Cup „verheizt“ (eingewechselt als linke IV !!!), Henning, Peter, Bartusiak – alle im Grunde genommen linke IV. Möglicherweise Lena Goeßling ? Immerhin ist ihr rechter Fuß der stärkere. Die Viererkette Leo Maier – Lena Goeßling – Babs Peter – Jenn Cramer hätte auch seinen Charme. Optional Tausch Jenn Cramer gegen Bianca Schmidt und Wechsel Leo Maier auf links. Davor dann Mel und Melly. Ergänzt im MF um Simon Laudehr (links) und Lena Lotzen (rechts). Davor eine -engagierte !! – Dzeni Marozsan sowie die bekannt einsatz- und durchsetzungsstarke Alex Popp. Abgerundet im Tor durch – Almuth Schult. Natze Angerer scheint mir über ihren Zenit zu sein; Ergebnis meines Eindrucks und der wirklich dämlichen Szene in der 2. Hz.
    Pauli Bremer: Aber hallo. Hätte ihr den 1. Treffer unbedingt gegönnt. Kann und wird uns bei der WM mit ihrer Spielart noch sehr viel Freude bereiten. 5 Treffer und mit Abstand auffälligste und beste deutsche Spielerin bei der U20-WM – vielleicht braucht sie das Kanada-Feeling ??

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  • Ann sagt:

    Die 1. HZ war weitesgehend daneben, ich glaube da sind wir uns alle einig. In der zweiten lief es auf jeden Fall besser. Ob es an den Wechseln, den Systemumstellungen oder der abfallenden Leistung der Schweiz lag, darüber lässt sich streiten. Vermutlich von allem ein bisschen. Man konnte jedenfalls klar erkennen, dass einige Spielerinnen, die dann ausgewechselt wurden, nicht ihren besten Tag hatten.

    Ich persönlich finde, dass Lotzen und Marozsan in der zweiten Hälfte sehr gut harmoniert haben und bin der Meinung, dass die Beiden bei der WM unbedingt zusammen spielen müssen. Außerdem war Bremer durch ihre Schnelligkeit spritziger als Sasic, die teilweise verwirrt und müde wirkte.

    Ich bin sehr gespannt, wie die Startelf im ersten WM Spiel aussehen wird.

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  • Bastieff sagt:

    Erste HZ wirkte bei uns sehr behäbig.
    Sasic sah kein Land. Verteidigung (va IV mit Krahn und Bartusiak nicht immer sattelfest). Nach Vorne ging auch wenig (evtl. kunstrasenprobleme?). Gössling leider nicht so ganz spritzig. Der Rest hat versucht, was ging.

    2HZ: Komplett anderes Gesicht. Die Bayernspielerinnen spielten mit Bremer sehr stark zusammen. Behringer hat bswp. sehr gute Übersichten bewiesen. Und Maro war einfach eine Klasse für sich heute. Wenn DTL so spielt, wie in HZ2 dann haben sie das Zeug für ganz Oben.

    Ich würds echt mal ohne Bartusiak/Krahn (eine von beiden) und ohne Sasic( wird aber von Neid 100% wieder aufgestellt) versuchen.

    Das 4-4-2 wirkte auf mich in der 2 HZ lebendiger als das ewig eingerostete 4-2-3-1.

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  • Kawe sagt:

    @Ann: Ich kann mich dir da nur anschließen. Marozsan und Lotzen waren super, aber da Lotzen ja lange Zeit verletzt war, könnte es sein, dass sie dieses Niveau nicht über die gesamte WM oder über 90 minuten halten kann. Aber wir haben ja eine gute Bank. Maier und Behringer haben mich in der zweiten Halbzeit auch überzeugt.
    Auch Bremer hat mir viel besser gefallen als Sasic. Gut, sie hat teilweise noch zu überhastet reagiert und hat einige Chancen liegen lassen, aber es ist ja kein großes Geheimnis, dass Sasic auch nicht gerade die Chancenverwerterin schlechthin ist 😉

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  • tpfn sagt:

    Maro hat mich erstmalig in vollem Umfang überzeugt, ich bin ja erst knappe 3Jahre im FF am Start und fand den Hype um sie immer völlig übertrieben. Jedoch ist mir aufgefallen, dass sie in den letzten Monaten deutlich an Qualität, wenn man Einsatz/Kampf dazu zählt, zugelegt hat. Ich glaube nicht dass es an Bell lag, ihr wird wohl eher aufgefallen sein, dass ihr Marktwert immer mehr einbrach. Wenn sie mit einer solchen Leistung die sie gegen die Schweiz gezeigt hat bei der WM auftritt, wird sie PSG oder anderen zahlungskräftigen Vereinen endlich die entsprechende Ablösesumme wert sein, die sie benötigt um zu wechseln. Denn den Wechselwillen wird sie nie aufgegeben haben, da bin ich mir sicher und leider sind die reinen Frauenfußballvereine für die jungen Mädels einfach nicht mehr „hip“ genug.

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  • Jan sagt:

    Was auch auffiel, war, dass die dt. N11 WM-Gegnern keine Varianten bei Standards preisgab, d.h. bei Eck- u. Freistößen wurde der Ball schlicht gen Strafraum getreten.

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  • holly sagt:

    übrigends ist mit Nina Jokuschies im Betreuerstab eine ehemalige deutsche U19 WM von 2004 im Schweizer Team.

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  • Hitzfeld09 sagt:

    Die Maßnahme, Maroczan mal auf die Bank zu setzen, hat offenbar gefruchtet, leider braucht sie wohl gelegentlich diese Form der Motivation von außen …

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  • Bassi sagt:

    Angerer wirkte das ganze Spiel über sehr nervös und hektisch. Eigentlich sollte eine Torfrau Ruhe ausstrahlen und den Verteidigern ein Gefühl von Sicherheit geben, was sie früher auch immer getan hat, aber irgendwie scheint es zur Zeit nicht so zu sein. Ich hoffe, dass sich das in Kanada ändert, da sie bestimmt schon längst von Neid als Nummer 1 gesetzt ist.

    Maier müsste definitiv als Rechtsverteidigerin gesetzt sein. Bei allen anderen fällt es mir schwer mich festzulegen, wobei Krahn ja eh spielen wird.

    Im Mittelfeld gefällt mir Leupolz ganz gut. Goeßling sehe ich (zur Zeit) dort eher nicht. Vielleicht wäre sie eher eine Kandidatin für die Abwehr. Dann lieber Behringer zusammen mit Leupolz im Mittelfeld. Das klappt bei Bayern auch hervorragend und Behringer hat endlich wieder zu ihrer alten Form zurück gefunden.
    Auf den Flügeln sehe ich links Laudehr und rechts Lotzen. Popp wäre auch eine Alternative, aber sie fällt mir oft zu schnell und ich finde, dass Lotzen nach ihrer Verletzung beachtlich schnell zu alter Stärke findet. Klar ist sie noch nicht bei 100%, aber vielleicht kommt das während der WM noch. Gegen die Schweiz hat sie mich jedenfalls überzeugt und gut mit Bremer und Marozsan harmoniert, die ich beide im Sturm sehe, Marozsan eher auf der 10. Sie wirken frischer als Mittag oder Sasic.

    Aber wie gesagt, das ist nur meine persönliche Meinung und Silvia Neid wird bestimmt eh eine andere Aufstellung im Kopf haben.

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  • vikkybummsy sagt:

    Maro, Maro, Maro….in Frankfurt gehst Du täglich (Vertragserfüllend) zur Arbeit. In den Nationalmannschaften vor den Augen der Welt gehst Du tanzen.
    Einfach toll Dich so frei aufspielen zu sehen. Und das hat rein gar nichts mit Bell zu tun. Diese „Leistungsexplosionen“ in der NM sind eher so eine Art Stinkefinger in diese Richtung

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  • kelly sagt:

    ja ich hoffe die jungen wilden bekommen eine faire chancesich zu zeigen.lotzen,Bremer und petermann .gehts raus und spielt fussball

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  • FFFan sagt:

    @ tpfn:
    „Denn den Wechselwillen wird sie nie aufgegeben haben, da bin ich mir sicher…“

    Ich bin mir da nicht so sicher, ob die Wechselabsichten von D.Marozsan noch aktuell sind. Sie hat ja inzwischen auch den Berater gewechselt…

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  • Kawe sagt:

    @kelly: Lotzen und Bremer werden sicherlich ihre Einsatzzeiten bekommen, Petermann denke ich eher nicht und wenn, dann nur, wenn eh schon alles entschieden ist. Wir haben einfach zu viele Stürmerinnen im Team. Keine Ahnung, was Neid sich dabei gedacht hat.

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  • Putin-Versteher sagt:

    Anstatt Petermann hätte Neid lieber Peggy Kuznik oder Marith Prießen mit genommen.
    Petermann wurde nur mitgenommen als die Belohnung für den U20 WM Finale Treffer… Ihre Mitspielerin Sandra Starke war die 4 beste Torjägerin mit doppelt soviel Tore und wurde zu unrecht ignoriert.

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  • Dori sagt:

    So, das bezieht sich jetzt nicht unbedingt auf die Kommentare zu diesem Beitrag (auch, wenn ich auch hier den ein oder anderen Kommentar dazu gelesen habe), aber ich habe jetzt schon auf ein paar Seiten gelesen, dass die deutschen Spielerinnen sich in der ersten Hälfte erst an den Kunstrasen gewöhnen mussten und es deshalb anfangs so schlecht lief. Sorry, aber das ist doch Käse. Die Hälfte des Teams wurde ausgewechselt und die Eingewechselten haben auch nicht 45 Minuten gebraucht, um „sich an den Rasen zu gewöhnen“. Da waren ganz neue Spielerinnen auf dem Platz, die sich sofort zurechtgefunden haben.

    Warum können einige Menschen nicht einfach akzeptieren, dass die Meisten der „Startelf“ einfach schlecht gespielt haben und die Eingewechselten besser waren. Man kann es meinetwegen auf das System schieben oder auf die Schweizer, die dann müde wirkten, oder die Spielerinnen hatten einfach einen schlechten Tag, was ja auch mal vorkommt, aber verdammt nochmal nicht auf den Rasen!

    Ich würde jedenfalls an Neids Stelle die Stratelf nochmal komplett überdenken. Marozsan, Maier, Leupolz, Lotzen und Behringer sollten meiner Meinung nach gesetzt sein. Vielleicht sehen das einige anders und ja, ich weiß, dass Lotzen lange verletzt war, aber sie hat ein tolles Spielverständnis und muss ja auch nicht immer durch spielen. Und Behringer hat nach langer Zeit endlich wieder ihr Toplevel erreicht und gefällt mir momentan im Mittelfeld besser als Goeßling. Laudehr hatte gegen die Schweiz vielleicht auch nicht ihren besten Tag, aber sie arbeitet immer sehr viel und dürfte eigentlich auch nicht fehlen. Sasic und Mittag wirkten längst nicht so frisch wie z.B. die eingewechselte Bremer, aber Bremer von Anfang an zu bringen? Ich glaube eher, dass man sie einwechseln kann, wenn frischer Wind benötigt wird, denn sie kann die gegnerische Verteidigung mit ihren Sprints ganz schön durcheinander wirbeln, vor allem, wenn diese nach 60 Minuten schon etwas müde ist. Aber welche Stürmerin sollte dann in die Startelf? Ich weiß es nicht. Popp wäre ja auch noch da. Aber Sasic auf der Bank? Ich kann mir nicht vorstellen, dass Neid das macht.

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  • Bassi sagt:

    @Putin-Versteher:
    Ich glaube, dieses Thema haben wir jetzt schon oft genug durchgekaut. Neid nimmt lieber U-20 Spielerinnen mit, die das System kennen und sich auch schon untereinander kennen und eingespielt sind. Auf die Leistungen in der Bundesliga wird anscheinend nicht so sehr geachtet, sonst würde der Kader ein wenig anders aussehen. Das erkennt man doch schon daran, dass Bartusiak und Lotzen mit dabei sind, die beide diese Saison kaum Spielzeit hatten. Bei Lotzen hat sie Glück gehabt, da sie schon wieder echt gut drauf ist, aber Bartusiak hätte noch etwas mehr Zeit gebraucht, vor allem, da sie ja in der Verteidigung spielt und daher noch sicherer sein muss als eine Lotzen in der Offensive, die sich auch mal Fehler erlauben kann.

    @Dori:
    Du wirst es nicht glauben, aber ich stimme dir da zu 100% zu. Das mit dem Rasen ist kein wirkliches Argument. Es lag nicht an äußeren Faktoren, sondern einzig und allein daran, dass die Mannschaft an sich nichts auf die Kette bekommen hat. Und auch mit der Aufstellung hast du es getroffen. Ich bin aber auch der Meinung, dass Neid eine Celia nicht einfach so draußen lässt. Aber vielleicht überrascht sie uns ja alle. Ich bin jedenfalls sehr gespannt auf die WM und vor allem auf die Aufstellung und hoffe, dass Neid nicht an ihren gewohnten Spielerinnen festhält, ganz egal wie diese spielen.

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  • tpfn sagt:

    Ihr vergesst auch dass die Schweiz in der 2.Hz verletzungsbedingt auf zwei echte Leistungsträgerinnen verzichten musste (Wälti und Maritz). Ich kann schon verstehen warum MVT mit der Leistung ihrer ersten Garde sehr zufrieden war, denn Dtl. sah gegen sie in der 1.Hz ziemlich blass aus.

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  • Bassi sagt:

    @tpfn: Ich glaube nicht, dass das hier vergessen wurde und es wurde ja auch schon ein paar mal angesprochen, dass die Schweiz zum Schluss nicht in Bestbesetzung war. Aber trotzdem denke ich, dass auch die Wechsel einen großen Teil dazu beigetragen haben, dass die zweite Halbzeit für Deutschland besser lief. Es gab mehr gute Pässe in die Schnittstellen, die zum Schluss vor allem von Lotzen und Behringer kamen, die beide eingewechselt wurden.
    Klar hätte es bestimmt anders ausgesehen, wenn die Schweiz so geblieben wäre, wie in der ersten Hälfte. Die Schweiz hat sehr starke Spielerinnen, das konnte man sehen. Aber es hätte sicherlich auch anders ausgesehen, wenn Deutschland so geblieben wäre, wie in der ersten Hälfte.

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  • enthusio sagt:

    @tpfn:

    Die 2.Halbzeit war aus Schweizer Sicht ein Armutszeugnis für deren Mannschaft. So werden die bei der WM nichts reißen. Du glaubst doch wohl nicht im Ernst, dass die zwei genannten Spielerinnen nach der Einwechselung von Marozsan und Co am Spielverlauf hätten etwas ändern können ?

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  • tpfn sagt:

    @enthusio
    Die Erfahrung lehrt uns doch was anderes, siehe PSG und Caroline Segers, da hat eine einzige Spielerin den Ausfall des gesamten Teams verursacht, schlecht aber dennoch wahr und dann konnte Wolfsburg glänzen und hatte PSG spielend im Griff. Die Schweiz hat ja auch keinen entsprechenden Ersatz auf der Bank. Ich finde wir sollten sowas berücksichtigen, bevor wir uns immer den Bauch pinseln, sonst fallen wir bei der WM richtig auf die Schnauze.

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  • enthusio sagt:

    Es lohnt sich, rückblickend auch den Spielbericht aus Schweizer Sicht zur Kenntnis zu nehmen:

    http://www.frauenfussballmagazin.ch/2015/05/die-schweiz-mit-zwei-gesichtern/

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  • never-rest sagt:

    @Dori: Alles richtig, was Du beobachtest hast.

    In Normalform und völlig fit hat für mich aber Goeßling eindeutig den Vorzug vor Behringer, weil sie nicht nur schneller ist, sondern auch in der Balleroberung eindeutig Vorteile hat. Aber was sie gegen die Schweiz in der 1. Hälfte geboten hat, war wirklich ungewöhnlich schwach. So unkonzentriert und schwerfällig, zudem mit gefühlt 80 % Fehlpässen, hat sie weder ihr eigenes und schon gar nicht die Lenkung des Spiels in den Griff gekriegt. Dagegen hat Behringer tatsächlich glänzen können, woran aber auch die eingewechselten Bremer, Lotzen und vor allem Maroszan maßgeblichen Anteil hatten, weil diese viel lauffreudiger und spritziger wirkten als die etwas überspielt wirkenden Popp, Sasic, Mittag und ein bischen auch Laudehr. Außerdem waren die Schweizerinnen mit ihren Kräften in der 2. Hz. am Ende und durch die Auswechslungen von Wälti und Maritz in der Abwehr recht wacklig.

    Leupolz sollte nach derzeitigem Stand auf jeden Fall in der Startelf stehen, weil sie gleichermaßen defensiv und offensiv stark ist.

    Bei Lotzen wird die BT hoffentlich die Einsatzzeiten richtig dosieren, so dass nicht gleich nach der langen Verletzung verheizt wird. Normalerweise hat Laudehr sowieso aufgrund ihrer Erfahrung und Leaderqualität auf der Position die Nase vorn.

    Sorgen mache ich mir mehr um die Abwehr. Ich würde aktuell eigentlich Peter gegenüber Bartusiak vorziehen. Für Bartusiak gilt in etwa das Gleiche wie für Lotzen.

    Krahn wird spielen, solange sie kann, weil sie bei BS gesetzt ist. Damit bleiben auch die bekannten Defizite in der Spieleröffnung, leider. Alternativ sehe ich als Innenverteidigung Goeßling neben Peter.

    Cramer hat das Glück, dass die Konkurrenz auf ihrer Seite, nicht besonders groß ist. Zur Not könnte auch Maier auf links hinüber wechseln. Auf mich hat zuletzt T. Kemme in der Liga immer den viel besseren Eindruck als ihre Mannschaftskameradin gemacht.

    So oder so, die Startelf wird sich im Laufe des Tuniers ergeben und auch wieder ändern, schon allein aus taktischen Gründen, der wecheselnden Form wegen oder aufgrund von Verletzungen. Die Bank ist jedenfalls gut wie lange nicht mehr besetzt und gerade die U-20 Weltmeisterinnen drängen gewaltig nach vorn. Dies kann der N11 nur gut tun.

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  • Dori sagt:

    @enthusio:
    „Das 1:3 entsprach insofern den Stärkeverhältnissen in der zweiten Halbzeit. Deutschland trat nun wesentlich engagierter auf und gewann mit den sich nun häufenden Auswechslungen eher noch an Qualität. Nicht so die Schweiz, die zudem dem hohen Laufpensum der ersten Halbzeit Tribut zollte.“

    Der Bericht sagt ja im Grunde genau das, was wir auch gesagt haben oder nicht? Der Schweiz haben in der zweiten Hälfte ihre Leistungsträgerinnen gefehlt und sie wurden mit der Zeit müde. Deutschland hat durch die Wechsel an Qualität dazu gewonnen.
    Und die Zusammenstellung in der Abwehr sei ein Test gewesen, okay, aber war es bei Deutschland ja auch.

    @never-rest:
    Ich stimm dir in allem zu. Ich meinte ja auch nicht, dass Behringer allgemein besser fürs Mittelfeld ist, sondern nur dass es zur Zeit so ist, weil Goeßling für mich nicht in Topform ist. Und die Einwechselspielerinnen hatten natürlich auch einen großen Anteil daran, das stimmt schon.
    Zu den Flügeln: Natürlich sollte Laudehr spielen, das habe ich ja auch so geschrieben. Aber es gibt ja zwei Flügel 😉 Wenns im Sturm eben nicht läuft, sollte vielleicht wirklich mal Popp nach vorne und für Lotzen wäre dann der zweite Flügel frei. Solange sie nicht immer durch spielt und sich überspielt bin ich damit einverstanden, weil sie nun mal sehr große Fortschritte macht.

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  • Michele sagt:

    @never-rest

    Hast du auch schon mal dran gedacht, dass Behringer zurzeit einfach besser ist wie Goeßling! Mir braucht jetzt auch keiner kommen und sagen, ich wäre Behringer-Fan! Das stimmt zwar, aber in erster Linie bin ich Fan der deutschen Natio.Klar hat Lena eine lange Saison mit einigen Verletzungen hinter sich, aber das ist keine Entschuldigung für ihr desolates Auftreten gegen die Schweiz! Ich habe mir das Spiel nochmal komplett angeschaut und das war wirklich schlecht von ihr! Sie war so fit, dass sie in der Startelf war und das muss eine Nationalspielerin mehr zeigen! Behringer hat für mich(im Moment) die Nase vor Goeßling! Aber das schöne ist, dass wir bei der WM wohl fast alle sehen werden!

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  • Dori sagt:

    @Michele:
    Ich antworte jetzt einfach mal darauf, auch wenn du @never-rest gemeint hast. Behringer ist zur Zeit auf jeden Fall besser als Goeßling, da sind wir uns doch alle 3 einig. Sie ist seitdem sie bei Bayern spielt in sehr guter Form und wird auch in der Nationalmannschaft endlich wieder im Mittelfeld (wo sie auch hingehört) und nicht auf den Flügeln eingesetzt. Aber auch Goeßling ist in der Lage sehr gut zu spielen, nur dass sie es momentan nicht zeigt. Aber es kann ja sein, dass sie während der WM wieder aufblüht und wenn sie ihre 100% erreicht, dann ist sie auch gut. Wie ich schon in meinem letzten Kommentar geschrieben habe, kann und will ich gar nicht sagen, ob eine der Beiden allgemein besser ist als die andere. Das ist mir auch egal. Man muss immer von der derzeitigen Form ausgehen. Und vom jetzigen Stand(!) ist Behringer für mich besser und sie hat auch den Vorteil, dass sie mit Leupolz durch Bayern schon sehr gut eingespielt ist und die beiden deshalb ein starkes Mittelfeld bilden. Also wenn Goeßling es in nächster Zeit nicht schafft, sich zu verbessern, wird sie an Behringer nicht vorbei kommen und ich würde es Behringer auch wünschen, da sie ja lange Zeit kaum Einsätze bekam.

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  • Michele sagt:

    @Dori

    Volle Zustimmung!

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  • Schröder-Versteher sagt:

    Man hat schon einmal teilweise vergeblich versucht anzudeuten, dass es keine 30jährigen C-Schiris gibt.
    Man hat schon einmal reichlich vergeblich versucht anzudeuten, dass eine Spielerin Form (oder Schnelligkeit) nicht einfach so in der Halbzeitpause unter dem Kabinentisch wiederfindet.

    Man hat schon einmal noch vergeblicher versucht anzudeuten, warum Däbritz gegen China zur neuen Traumlösung im Mittelfeld wurde. (Danke FFFan für die Unterstützung).
    Immerhin schwant ein paar schon, dass Maro nun auch nicht über Nacht zur neuen Traumtorjägerin geworden ist.

    Deshalb altwolf, deshalb habe ich das oben so geschrieben, und du mich sehr wohl verstanden.

    Es war allerdings schon vielversprechend, wieviel Komms hier die Wechselwirkung zwischen eigener und gegnerischer Leistung erkannt haben.

    Beurteilen zu können, was oder wie sich das Hinzufügen oder Weglassen einzelner Spieler/innen auf das Spielgeschehen auswirkt, ist aber wirklich oft nicht einfach.
    Ich fürchte es ist viel einfacher zu verstehen, warum Däbritz nicht in einem Spiel die neue Mittelfeldwaffe wurde.
    Es wäre aber ein erster Schritt zu verstehen, dass nur zum Beispiel mal Popp nicht ausser Form ist, wenn in einem Spiel keine hohen Flanken vor das Tor kommen.

    Wobei man sich ja dann überlegen könnte, ob überhaupt Flanken kommen sollen, und wenn ja, welche Spielerinnen die denn überhaupt anbringen sollen.
    Ich fürchte, auch da würden bereits erste Aufgaben zu verzeichnen sein.

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  • Schweiz-Entwicklungs-Verfolger sagt:

    Das war ein guter Test für die Schweiz und es gab sehr viele Rückschlüsse, die man – wie man aus der Fortentwicklung der letzten Jahre sieht – dort wohl besser nutzt als anderswo.
    Sehr gut mitgehalten hat Rinast in Anbetracht der Tatsache, dass sie in der zweiten Liga weder im Spiel noch im Training ähnliches Niveau „üben“ kann.
    Auch wenn spielerische Defizite vorhanden sein dürften – es ist gut, dass wenigstens MVT Talente in der zweiten deutschen Liga erkennt, während die Buli-Clubs da scheinbar nur nach U-Nati Einsätzen einkaufen, anstatt die guten Spielerinnen herauszufiltern.
    Abbe hat ihre Fitness gesteigert, (wie einige in München) und ist ebenfalls kein Schwachpunkt mehr. Allerdings natürlich auch weit davon entfernt, einer Abwehr alleine Stabilität zu verleihen (s.Hz2) Das bleibt die grosse Frage. Kann man es gegen grosse Gegner mit Abbe/Kiwic probieren?
    Das sah in der Hz2 doch sehr wackelig aus, wobei man bedenken muss, dass Wälti im MF natürlich auch einigen Druck vor der Innenverteidigung abfedern kann.

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