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Natasa Andonova wechselt zum FC Rosengård

Von am 18. Mai 2015 – 20.03 Uhr 10 Kommentare

Die mazedonische Mittelfeldspielerin Natasa Andonova wechselt vom 1. FFC Turbine Potsdam in die Damallsvenskan zum schwedischen Meister FC Rosengård.

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Nach einem abschließenden Medizincheck am Montag unterschrieb Andonova einen Vertrag, der ab 1. Juli Gültigkeit besitzt.

Andonova soll die Rolle der 38-jährigen Therese Sjögran übernehmen, die mit einem Treffer beim 2:1-Sieg am Sonntag gegen Eskilstuna United DFF ihre Karriere beendet hat und zukünftig als Sportdirektorin im Verein tätig sein wird.

Treffen mit Marta
Bei einem gemeinsamen Mittagessen und einer Tour durchs Stadion lernte Andonova bereits ihre Mitspielerinnen, darunter die fünffache Weltfußballerin Marta, und ihre neue Arbeitsstätte kennen.

Zuvor spielte sie vier Jahre lang in der Allianz Frauen-Bundesliga für den 1. FFC Turbine Potsdam. In 32 Länderspielen erzielte die Kapitänin der mazedonischen Nationalmannschaft bisher 15 Tore.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

10 Kommentare »

  • balea sagt:

    Herzlichen Glückwunsch Natasa! Ein grosser Schritt weiter für Sie aber mit offenkundig auch hohen Erwartungen an sie. Ich drücke die Daumen, dass sie das schafft. Und natürlich bekommt sie mit Marta eine tolle Teamkollegin!

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  • speedy75 sagt:

    Ich wünsche Natasa Andonova viel Erfolg in Schweden. Bin gespannt wie es ihr dort so ergehen wird.

    Btw. Jenny Zietz beendet Ihre Fußballkarriere.

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  • FFFan sagt:

    N.Andonova hat in einem Zeitungsinterview eine Aussage getätigt, die als ‚Nachtreten‘ gegen ihren bisherigen Verein interpretiert werden könnte:

    “Das Problem dort [in Potsdam] ist, dass immer sehr viele Spielerinnen am Ende einer Saison gehen und sehr viele neue Spielerinnen kommen. Es ist nicht so einfach, ständig ein neues Team zu bauen. Ich hoffe, dass es auch nächste Saison gut läuft für sie. Es ist eine ziemlich kalte Umgebung, ich habe verstanden, dass es viel familiärer hier zugeht,”

    https://ffschweden.wordpress.com/2015/05/18/natasa-andonova-freut-sich-auf-marta/

    Turbine Potsdam hat einen weiteren Abgang zu verzeichnen:

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  • grammofon sagt:

    Ich halte Natasa immer noch für eines der größten Talente im Frauenfußball, und finde, dass es ein Fehler von Turbine ist, sie nicht zu halten. Ihre Verletzung beim Champions League Spiel in London hat sie damals leider weit zurück geworfen, gerade als sie dabei war richtig durchzustarten. Und sie hat nie wieder so richtig an ihre Leistungen davor anknüpfen können. Aber mit mehr regelmäßiger Spielpraxis (und wenn sie endlich lernt, auch mal mit dem rechten Fuß abzuschließen) kann aus ihr noch eine richtig große werden. Bin jedenfalls froh, dass sie bei so einem guten Verein gelandet ist. Viel Erfolg!

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  • balea sagt:

    @FFFan
    Was Du machst, ist Nachtreten gegen Potsdam. Ansonsten hättest Du wohl auch den Rest der entsprechenden Stelle zitiert…

    „[Anmerkung: Beim letzten Satz bin ich mir nicht sicher, ob das so gesagt wurde, im Schwedischen ist es in der Tat so formuliert, aber vermutlich hat man den Text ja übersetzt und weder Andonova noch der Reporter werden ihre Muttersprache gesprochen haben…]“

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  • tpfn sagt:

    @FFFan @balea

    Manchmal sagen Bilder mehr als Worte, erst recht wenn die Protagonistin sie selbst veröffentlicht!

    https://www.facebook.com/photo.php?fbid=899550650107253&set=a.174382762624049.46247.100001569806724&type=1&theater

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Ich finde es super, dass Natasha in einem großen schwed. Verein erneut zeigen kann, was in ihr steckt, und ich hoffe, ihr gelingt dies auch!
    Wenn Natasha sagte:“Bei Turbine war es echt cool!“ wundert es mich nicht, dass so eine fehlerhafte Interpretation zustandekommt. Niemals hätte sie wider besseren Wissens und Erlebens, eine solche unzutreffende Aussage formuliert!
    Ich halte ihre Verpflichtung für einen Präventivschlag, da sich ja die Anzeichen verdichten, dass Anja Mittag zu PSG wechselt und nur noch 1x für den FCR auflaufen könnte.

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  • vikkybummsy sagt:

    Wenn man Edel-Talente auf der Bank verhungern lässt oder überwiegend als Joker einsetzt braucht Mann sich nicht zu wundern. Die jungen Mädels wollen nur einfach nur Fußball spielen und zeigen was sie können. Nur hart Trainieren für überwiegend Kurzeinsätze ist sooo langweilig. Rosengard wird viel Freude an Ihr haben.

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  • Detlef sagt:

    Ich freue mich für NATASCHA!!! 🙂
    Sie wollte in der Tat mehr Verantwortung übernehmen, als nur den Edeljoker zu spielen!!!
    Auch ich hätte versucht sie in Potsdam zu halten, da ihre Einwechslungen stets für frischen Wind sorgten!!! 🙂

    Aber es darf auch nicht verschwiegen werden, daß sie sich in den letzten 2 Jahren in Potsdam kaum weiterentwickelt hat!!! 🙁

    grammofon hat eines ihrer Probleme bereits angesprochen, und für eine Stürmerin ist sie außerdem etwas zu langsam!!!
    Daran muß sie in Schweden weiter arbeiten, und dort muß sie auch Zweikampfstärker werde!!!
    In Skandinavien geht es da wesentlich härter zur Sache als in der Buli, was NATASCHA eigentlich nicht so mag!!!
    Sie ist ja eher die Dribblerin, die auch klasse Pässe spielen kann!!! 🙂

    Mit ihr verlieren wir eine technisch versierte Fusballerin, die auch gute Freistöße treten kann!!!

    Das mit der „Kälte in Potsdam“ kann eigentlich nur ein Übersetzungsfehler gewesen sein, dafür sprachen ihre Tränen nach dem letzten Spiel wirklich Bände!!!
    Ich möchte sogar behaupten, daß sie länger als 4 Jahre in Potsdam war!!!
    Sie hat auch lange in unserer Zweiten mit ihrer Schwester zusammen gespielt!!!

    Ich wünsche NATASCHA in Malmö viel Erfolg, und hoffe für sie, daß sie sich dort weiterentwickeln wird!!! 😉

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  • waiiy sagt:

    Ich drücke Natasa die Daumen, dass sie in Schweden nicht nur Akzente durch die neue Umgebung erhält, sondern auch für sich selbst einen Neuanfang definiert. Sie darf nicht nur auf Fremdmotivation hoffen. Sonst bleibt sie auf der Strecke. Es wird nicht reichen, alle paar Spiele mal geniale Momente zu zeigen.

    Die große Frage wird auch sein, ob sie körperlich irgendwann mithalten kann. Da hilft wahrscheinlich auch nur strikte Disziplin gegen sich selbst.

    Dass sie technisch viel kann, ist den meisten bewusst. Aber sie muss es auch umsetzen können… stetig… über 90 Minuten.

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