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FC Bayern München ist Deutscher Meister

Von am 10. Mai 2015 – 16.01 Uhr 32 Kommentare

Der FC Bayern München ist zum ersten Mal seit 1976 Deutscher Meister. Am letzten Spieltag gewannen die Münchnerinnen gegen die SGS Essen und profitierten dabei von Remis zwischen dem 1. FFC Frankfurt und dem VfL Wolfsburg. Zweiter Absteiger ist der MSV Duisburg.

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Die Münchnerinnen gewannen von 5.230 Zuschauern durch Treffer von Melanie Leupolz (5.) und Vivianne Miedema (30.). Der 1. FFC Frankfurt und der VfL Wolfsburg trennten sich nach Toren von Vero Boquete (7.) und Martina Müller (54.) 1:1 (0:0).

Leupolz und Miedema treffen
Die Münchnerinnen verabschiedeten vor dem Spiel Dagny Brynjarsdóttir und Katja Schroffenegger, die beide den Verein verlassen. Dann ging es gleich ordentlich zur Sache: Melanie Leupolz sorgte mit einem Flachschuss von der Strafraumgrenze für die frühe und beruhigende Führung (5.). Bayern drückte weiter aufs Tempo und belohnt sich schnell mit dem zweiten Treffer, als Vivianne Miedema Maß nahm (30.). Lena Lotzen vergab  mit einem Lattenschuss die frühe Entscheidung (39.).

Essen zu harmlos
In der zweiten Halbzeit verwalteten die Münchnerinnen die Führung, Essen versprühte nur sehr sporadisch einen Hauch von Gefahr, etwa bei einem Schuss von Linda Dallmann in Halbzeit eins und einem weiteren Versuch von Sara Doorsoun-Khajeh in der Schlussphase. Am Ende stand ein souveräner Sieg und der erste Meistertitel seit dem Jahre 1976, die geballte Freude entlud sich, nachdem der Schlusspfiff aus Frankfurt übermittelt wurde.

Potsdam dreht Spiel gegen Jena
Mit einem 3:1-Sieg gegen den FF USV Jena hat sich der 1. FFC Turbine Potsdam aus der Saison verabschiedet. Nach 1:0-Führung der Jenaerinnen durch einen Treffer von Susann Utes (18.) drehten die Potsdamerinnen durch Tore von Genoveva Anonma (36.), Jennifer Zietz (47.) und Amela Krso (87.) die Partie. Turbine stand bereits vorher als Tabellenvierter fest. Der Abstand auf die SGS Essen auf dem fünften Rang beträgt zwanzig Punkte.

FC Bayern München feiert den Meistertitel. © foto2press / Sven Leifer

FC Bayern München feiert den Meistertitel. © foto2press / Sven Leifer

Hoffenheim verspielt 2:0-Führung
Hinter der SGS beendet die TSG 1899 Hoffenheim die Saison auf dem sechsten Rang. Die Kraichgauerinnen kamen zwar am letzten Spieltag nicht über ein 2:2 gegen den SC Freiburg hinaus, hielten damit aber ihren Drei-Punkte-Vorsprung auf den Sportclub. Silvana Chojnowski brachte die TSG in der 33. Minute in Führung und erhöhte nach einer knappen Stunde auf 2:0. Die Freiburgerinnen kamen allerdings zurück ins Spiel. Zunächst gelang Hasret Kayikci der Anschlusstreffer (62.), zehn Minuten später Sandra Starke der Ausgleich.

4:0 reicht Duisburg nicht
Drei weitere Punkte hinter dem Sportclub folgt der FF USV Jena vor der punktgleichen Werkself von Bayer 04 Leverkusen. Neben dem Herforder SV steht darüber hinaus der MSV Duisburg als zweiter Absteiger fest. Zwar erledigte der MSV seine Pflicht und gewann gegen den HSV nach Toren von Stefanie Weichelt (33., 64.), einem Eigentor von Ashley Grove (48.) sowie einem Treffer von Kristina Sundov (86.),deutlich mit 4:0, da aber auch der SC Sand drei Punkte einfuhr, jubelt nun der SC über den Klassenverbleib. Sand gewann bei Bayer 04 Leverkusen mit 1:0. Nach torloser erster Halbzeit erzielte Ilaria Mauro den entscheidenden Treffer für den SC Sand.

Ergebnisse Allianz Frauen-Bundesliga, 22. Spieltag

FC Bayern München SGS Essen 2:0 (2:0)
MSV Duisburg Herforder SV 4:0 (1:0)
Bayer 04 Leverkusen SC Sand 0:1 (0:0)
1. FFC Frankfurt VfL Wolfsburg 1:1 (1:0)
1. FFC Turbine Potsdam FF USV Jena 3:1 (1:1)
TSG 1899 Hoffenheim SC Freiburg 2:2 (1:0)

Tabelle

Rang Verein Spiele Tore Punkte
1. FC Bayern München 22 56:7 56
2. VfL Wolfsburg 22 67:4 55
3. 1. FFC Frankfurt 22 74:19 53
4. 1. FFC Turbine Potsdam 22 52:24 48
5. SGS Essen 22 32:36 28
6. TSG 1899 Hoffenheim 22 29:40 26
7. SC Freiburg 22 34:62 23
8. FF USV Jena 22 25:40 20
9. Bayer 04 Leverkusen 22 23:42 20
10. SC Sand 22 27:43 19
11. MSV Duisburg 22 18:49 17
12. Herforder SV 22 18:89 5

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Markus Juchem (47) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

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32 Kommentare »

  • Oli P sagt:

    Für mich ist Melanie Behringer die Spielerin des Jahres.

    Glückwunsch Bayern 😉

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  • Herr Schulze sagt:

    Es ist weder die fußballerische Klasse, noch sind es herausragende Spiele oder Speilerinnen, die den FC Bayern zum Meister in dieser Saison gemacht haben, sondern es ist schlicht die Kontinuität. Unterm Strich hat der FCB somit zwar nichts besonders toll, aber auch nichts verkehrt gemacht. Auch das ist eine Leistung. Glückwunsch.

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  • Jan sagt:

    Herzlichen Glückwunsch an den FC Bayerinnen München zum Deutschen Meisterinnen-Titel !

    Ausblicke:

    Frankfurt scheint gegen PSG nun keineswegs favorisiert. So mag die Tagesform das CL-Finale entscheiden.

    Am letzten Spieltag hat sich wohl Keine für die WM verletzt. (Fischer, Crno)

    Wird es eine sattelfeste dt. WM-Abwehr geben?

    [ Bayern 2x Meister. Wolfsburg 2x Pokalsieger? ]

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  • spoonman sagt:

    Aus Bayernsicht natürlich ein toller Tag. Doch noch das Double geholt. 🙂 Nun gibt es eine gemischte Meisterfeier auf dem Münchner Rathausbalkon!

    Für den deutschen Frauenfußball könnte es auch der bestmögliche Ausgang sein, denn jetzt gibt es noch die Chance auf drei deutsche CL-Teams in der nächsten Saison.

    Übrigens klingt die Teilnehmerliste der nächsten CL-Saison für Mainstream-Fußballfans schon ziemlich vertraut:

    Bayern
    Wolfsburg
    Liverpool
    Chelsea
    Barca
    Atlético
    PSG
    Lyon
    Benfica
    Standard
    Twente
    FC Zürich
    PAOK

    Bei “Glasgow City” kommt man dann allerdings ins Stolpern und weiß nicht, ob das die Guten oder die Bösen sind 😉

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  • never-rest sagt:

    Glückwunsch nach München: Eine Mannschaft, die am Ende einer langen Saison ungeschlagen bleibt, hat den Titel absolut verdient.

    In Frankfurt standen am Ende trotz des Remis zwei Verlierer auf den Platz. Immerhin hat WOB sein Minimalziel mit der UWCL-Quali errreicht und der 1FFC kann ja noch den ganz großen Pott gegen PSG holen. Werde den Frankfurterinnen im CL-Finale auf jeden Fall die Daumen drücken und mein Tip aufgeht. Dann können alle 3 Teams feiern und nächste Saison in der UWCL starten.

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  • Bernd Zeller sagt:

    Glückwunsch nach München – rechnerisch ergab sich kein anderes Ergebnis, da der VfL Wolfsburg mit dem DFB-Pokal und der Teilnahme an der CL als minimalem Saisonziel zufrieden war. Selbst in München war das Glück kaum zu begreifen, wie man den ersten Reaktionen entnehmen konnte.

    Für den FFC wird es schwierig: am kommenden Donnerstag muss der Club das CL-Finale gewinnen, sonst teilt er das Schicksal der Turbinen, sich in der kommenden Saison auf BuLi und Pokal beschränken zu müssen, was sich aber als vorteilhaft erweisen könnte, stehen doch beide „reinen“ Frauenfussball-Vereine vor strukturellen Veränderungen, um sich auch zukünftig gegenüber Teams mit finanzstarken Vereinen im Hintergrund behaupten zu können.

    Frauenfussball als schöner Nebeneffekt der Grossvereine (O-Ton eines Bayernfunktionärs: „Damenfussball“)ist für mich wenig reizvoll.

    Nachdenklich lässt mich auch der enorme Punkteunterschied zwischen Tabellenplatz 4 und 5 werden. Die Liga teilt sich in zwei Gruppen: eine, bestehend aus den ewigen TOP 4 und eine zweite, die der ersten zur Profilierung dient. Wen wundert da noch der Zuschauerschwund in den Stadien, gemessen an relativen Zahlen, von der TV-Berichterstattung ganz zu schweigen.

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  • Maskal69 sagt:

    Glückwunsch den Münchnerinnen zum Meistertitel, ist sicher ganz gut für den Deutschen Frauenfußball das es einen neuen Meister gibt.
    Nach dem Spiel Frankfurt-Wolfsburg mache ich mir sorgen um einige unserer Nationalspielerinnen.

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  • Detlef sagt:

    Glückwunsch an die Bayern-Ladys!!!
    Nach den letzten Jahren der Verletzungsmiseren haben sie es diesmal geschafft!!!

    Sie waren am Ende die lachenden Dritten, die sich aus dem Unentschieden im „Meisterschaftsfinale“ noch auf Platz Eins vorschieben konnten!!!

    Schade für Mainhatten, daß ihr Endspurt am Ende um ein Tor zu gering ausfiel!!!
    Wäre echt interessant gewesen, wie WOB mit ihren ganzen Superstars am Ende ohne internationales Geschäft klargekommen wäre!!!
    Am Ende war es wieder einmal Martina Müller, die den entscheidenden Treffer erzielt hat!!!
    Wie wollen die Wölfinnen bloß ohne ihre „alte Frau“ zurecht kommen??? 😉

    In Potsdam konnten sich die TURBINEN heute nochmal mit einer ordentlichen Leistung von ihren Fans in die Sommerpause verabschieden!!! 🙂

    Trotz völliger Bedeutungslosigkeit kamen noch einmal über 1600 Zuschauer ins KARLI,und sahen ein temporeiches und kampfbetontes Spiel!!!
    Es flossen nach dem Abpfiff zudem viele Tränen, sowohl bei den Scheidenden, als auch bei den Fans!!!

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  • gerd karl sagt:

    bernd zeller, es gibt in der bundesliga keinen zuschauerschwund, die niedigere anzahl der zuschauer ist der wm geschuldet.

    mit einer tv berichterstattung im hr,eurosport und einem bericht im zdf zusätzlich im internet mit livestreams auf hr, ndr, br und dfb-tv sieht das sehr gut aus.

    und eurosport hat schon mitgeteilt das die übertragungen von der frauenbundesliga nächste saison mehr und besser werden.

    dagegen hat die damallsvanskan und die nwsl mit starkem zuschauerschwund zu kämpfen,
    zu den spielen von rosengard kommen 700 zuschauer im schnitt und in den spielen der nwsl, ausnahme portland, kommen immer weniger zuschauer.

    der deutsche frauenfussball steht gut da.
    quelle, http://www.ffschweden.worldpress.com , http://www.equalizersoccer.com

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  • erika sagt:

    sehr spannender tag da es ja sowohl an der spitze als auch „im keller“ noch um etwas ging
    Freuen tue ich mich vorallem für Sand, die Spielerinnen dort sind vlt. kein Nationalspielerinnen der Top Länder aber das was dort zusammen geschafft wird ist toll und ich denke mit der ein oder anderen neuen spielerin kann da war erreicht werden
    Für duisburg habe ich wenig mitleid, sie hatten ihre chance(n) und trotz spielerinnen die auf dem Papier gut sind war es echt eine enttäuschende Saison

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  • waiiy sagt:

    Glückwunsch nach München zum Meistertitel!

    Dieser ist in meinen Augen nicht unverdient. 2 Aspekte waren in meinen Augen im Endeffekt entscheidend:

    1. Es gilt weiter der Spruch: „Offensive gewinnt Spiele. Defensive gewinnt Meisterschaften.“ Bayern hatte zwar nicht die wenigstens Gegentore, verlor aber kein Spiel und bekam gerade in den entscheidenden Spielen gegen Wolfsburg, Frankfurt und Potsdam die wenigstens Tore.

    2. Als entscheidende Spiele für die Meisterschaft haben sich die Spiele gegen die abgeschlagenen Turbinen erwiesen und da war Bayern deutlich im Vorteil gegenüber Wolfsburg und Frankfurt.

    Das alles zeigt, dass Bayern die beste mannschaftliche Leistung gebracht hat, was man auch daran sieht, dass die beste Torschützin erst auf Platz 7 der Torschützinnenliste auftaucht. Die Last wurde verteilt und es reichten weniger Tore für die Punkte.

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  • waiiy sagt:

    Glückwunsch nach Wolfsburg zur CL-Quali. Klar waren die Spielerinnen heute enttäuscht. Aber sie hatten es selbst in der Hand und es hat nicht gereicht. Dass sich die Wölfinnen schon geraume Zeit nur noch über die Ziellinie retten wollen, hat sich heute auch wieder gezeigt. Dabei hat man das CL-Finale und auch die Meisterschaft verspielt, aber das Minimalziel erreicht und auch einen Titel eingespielt. Bei Wolfsburg darf erwartet werden, dass man sich in der Breite verstärken wird, damit man Formschwächen und Verletzungsmiseren auffangen kann. Außerdem denke ich, dass die eine oder andere Spielerin eine Veränderung braucht, weil sie schon zu lange dort ist und nicht mehr die Leistung bringt.

    Verlierer war heute sicherlich Frankfurt. Aber es hat sich wieder gezeigt, dass es den Hessinnen schwer fällt, gute Mannschaften zu dominieren. Das klappte nur ein Mal gegen Potsdam. Wieder gelang es nicht, die Führung auszubauen oder über die Zeit zu retten. Die Defensive war der Knackpunkt bei Frankfurt. Da kam zu wenig nach vorn und es war schwer, gegen schwere Gegner Gegentore zu vermeiden. Das wurde durch den Weggang von Fishlock natürlich verstärkt. Nun ist Daumendrücken angesagt, dass Donnerstag der Titel eingespielt wird und Deuschland 3 Starter in die CL schicken darf.

    Bei Potsdam zeigte sich, dass die Stärke nicht ausreicht für den Kampf um die vorderen Plätze. Gravierend war, dass das absolute Toplevel in der Physis nur in wenigen Spielen gezeigt wurde. Wenn dazu die spielerische Klasse fehlt, ist nicht mehr drin. Schön, dass man heute die weggehenden Spielerinnen mit einem Sieg vor heimischen Publikum verabschieden konnte. Schön, dass die Anhänger weiter zu Turbine halten und die Zuschauertabelle dominieren, woran auch die guten Zahlen heute in Frankfurt und München nichts änderten.

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  • waiiy sagt:

    Die schwächste Leistung brachte heute Eurosport! Da wurde angekündigt, dass die Partie Frankfurt – Wolfsburg übertragen wird. Dann schwenkt man dazu über, dem Tabellenstand entsprechend eine Konferenz daraus zu machen. Bis dahin war alles richtig und super angedacht.

    Aber dann überträgt man gefühlte 85 Minuten das Spiel, dass quasi nach 5 Minuten entschieden ist und lässt die Partie, die bis zum Ende spannend ist, außen vor. Ich habe die Spiele aufgezeichnet und danach geschaut und kann sagen, dass man locker vorspulen konnte…

    Das war in meinen Augen ein Kniefall entweder vor dem Verein Bayern München oder vor der Allianz als Sponsor der Bundesliga und des Vereins. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt…

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  • shane sagt:

    „zwei Gruppen: eine, bestehend aus den ewigen TOP 4“

    die ewigkeit ist also 3 jahre lang. vor 70 jahren waren 1000 jahre noch 12 jahre lang (gluecklicherweise nur). was fuer ein verfall.

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  • FFFan sagt:

    @ waiiy:
    „Die schwächste Leistung brachte heute Eurosport! Da wurde angekündigt, dass die Partie Frankfurt – Wolfsburg übertragen wird.“

    Nein, es wurde vorher klar kommuniziert, dass bei Eurosport der Schwerpunkt auf dem Bayern-Spiel liegt! Wenn dich vor allem die Partie FFC-WOB interessiert, warum entscheidest du dich dann nicht für die Übertragung im hr-Fernsehen?

    http://www.hr-online.de/website/rubriken/sport/mediaplayer.jsp?mkey=55373525&rubrik=24068

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  • Detlef sagt:

    Waiiy schrieb;
    „Bei Potsdam zeigte sich, dass die Stärke nicht ausreicht für den Kampf um die vorderen Plätze. Gravierend war, dass das absolute Toplevel in der Physis nur in wenigen Spielen gezeigt wurde.“

    Hier würde ich gern widersprechen!!!
    Die Stärke war durchaus vorhanden, wenn man allein an die beiden Spiele gegen die Bayern-Ladys denkt!!!
    Hier fehlte lediglich die Cleverness und auch das nötige Quäntchen Glück!!!

    Und das TURBINE stärker als Duisburg, Leverkusen und Sand ist, sollte der riesige Punktevorsprung eigentlich zeigen!!! 😉
    Warum es dennoch nur zu 3 Unentschieden gelangt hat,darf da durchaus kontrovers diskutiert werden!!! 🙁

    Ich bleibe dabei, daß der Hauptgrund die fehlende Konstanz in den Leistungen war, gepaart mit fehlendem Selbstvertrauen!!! 🙁

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  • waiiy sagt:

    @FFFan: Dann gebe ich Dir recht. Dann war schon die Intention von Eurosport falsch, da eindeutig war, dass das interessantere Spiel in Frankfurt stattfinden würde und dass Bayern „nur“ die Hausaufgaben machen müsste.

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  • waiiy sagt:

    @Detlef: Fehlendes Glück, fehlende Cleverness, fehlende Konzentration… ich stimme Dir zu. Aber auch das gehört zu „Stärke“ und wenn die Komponenten nicht so ausgeprägt sind wie bei den anderen 3 Mannschaften, dann ist man halt nicht so stark. Und wenn wir ehrlich sind, hatten wir das auch vor der Saison schon erwartet…

    Dass man das Ganze in einzelnen Spielen abrufen kann, ist gut, aber reicht nicht aus.

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  • Obresa sagt:

    Jetzt hat es die Duisburgerinnen endgültig erwischt.
    Ein kontinuierlicher Abgang.Vorbei der Glanz vergangener Titel.
    Dazu ist auch noch der Nachwuchs aus der Bundesliga abgestiegen.
    Und nun? Wer bleibt denn noch? Gibt es einen Umbruch? Mit Grings?
    Man wollte doch ein Nachwuchsleistungszentrum aufbauen. Ohne Juniorinnen- Bundesligamannschaft.
    Frauenfussball in Duisburg vor dem kompletten AUS ??

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  • Herr Schulze sagt:

    Eine eigentümliche Zurückhaltung zum Spiel in Frankfurt. Frust allerorten?
    Heute steht in der FAZ (lokal), dass Trainer Colin Bell meint, ohne Hendrichs Rückgabepatzer hätte der FFC das Ding nach Hause gebracht. Das ist aus mehreren Gründen fragwürdig.
    Fakt ist: Das Gegentor verursachte tatsächlich einen Knacks, erst danach kam Wolfsburg stark auf. Dass die verunsicherte Hendrich – nach einem weiteren unnötigen Ballverlust – auf die Bank musste, ist zwar leicht nachzuvollziehen. Dass Bell sie nicht wenigstens mal ansprach bei der Auswechslung, sah (aus der Distanz) nicht gut aus. Wenn er eine halbe Stunde später dann auch noch nachkartet und ihr mit obiger These die Schuld zuschiebt, weckt das über den Rosa-Brillen-Blick hinaus aber einmal mehr die Zweifel an seiner Fähigkeit, Spielerinnen zu führen. Immerhin war Hendrich, die auch nach dem Spiel noch wie taumelnd über den Platz lief, bis dahin eine der Besten. Im Übrigen ist der Treffer des FFC auf die identische Weise (Stolperer Maritz) zustande gekommen. Im TV sah ich dann, dass Boquetes Tor denn auch mit einigem Glück zustande kam und Schutt durch die Hosenträger rutschte

    Zu den kritischen Fragen, die sich nach dem Spiel (und vor dem gegen PSG am Donnerstag) stellen, gehört natürlich, wieso eine Bianca Schmidt – nach ihrer Einwechslung die Beste des FFC – auf der Bank schmoren musste und was durch Bartusiaks Risikoeinsatz gewonnen wurde. Dass Garefrekes den Part von Bianca Schmidt sehr gut übernahm – wenn auch auf Kosten ihrer Gefährlichkeit – ist ebensowenig ein hinreichender Grund, auf eine Weltklassespielerin freiwillig zu verzichten, wie es deren baldiger Wechsel nach Potsdam sein sollte.
    Auffällig noch: Dzsenifer Maroszans starker kämpferischer Einsatz. Auch Ana-Maria Crnogrnewicz machte eine ihrer besten Partien.

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  • spoonman sagt:

    @waiiy
    Eurosport hatte ursprünglich geplant, FRA-WOB zu zeigen. Dann kam die Ankündigung des HR, ebenfalls zu übertragen. Daraufhin ist Eurosport auf FCB-SGS umgeschwenkt. Ich kenne die Verträge nicht genau, aber ich vermute mal, dass das auf Betreiben des DFB geschah, damit beide Spiele im Fernsehen laufen.

    Die Liveschaltungen ins jeweils andere Stadion habe ich als guten Service empfunden. Und zusätzlich gab es beide Spiele in voller Länge als Livestreams. Insgesamt war das eine geradezu luxuriöse Berichterstattung vom Bundesligafinale 🙂

    Die HR-Übertragung hatte in Hessen übrigens 7,9% Marktanteil (60.000 Zuschauer). Gegen die zeitgleich stattfindende Formel 1 ist das schon ein starker Wert. Zum Vergleich: Der WDR kam in seinem Sendegebiet zeitgleich mit Männerfußball (Erfurt – Duisburg) auf 1,2%, der MDR (Magdeburg – Dynamo Berlin) hatte 5,4%.

    Zuschauerzahlen der Eurosport-Übertragung habe ich bisher nicht gefunden.

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  • Jennifer sagt:

    „Herzlichen Glückwunsch“ an den FC Bayern Frauenfussball! So was von super! Wer die ganze Saison kein einziges Spiel verliert, hat es verdient Deutscher Meister zu sein!

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  • Jennifer sagt:

    @Herr Schulze: Gut, dass dieses schroffe Verhalten von Colin Bell hier mal zur Sprache kommt. Ich wundere mich schon die ganze Zeit, dass das noch niemand herausgepickt hat (oder ich habe es verpasst). Auch sein Geschrei an der Seitenlinie, in dem er immer wieder die Schiedsrichterinnen runterputzt finde ich eines Trainers der Frauen-Bundesliga unwürdig. Ich sehe diese Rumpelstilzchen Art nur im TV, aber kann mir von seinem Verhalten durchaus ein Bild machen. Dann noch eine junge Spielerin verantwortlich zu machen ist wirklich unterster Stil.

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  • wfm sagt:

    @Herr Schulze
    Vielleicht darf man mal Trapatoni zitieren: „Ein Trainer ist nicht ein Idiot! Ein Trainer sehen was passieren in Platz.“
    Wenn Du den FFC ein wenig verfolgt hättest, wüsstest Du das Bell nicht aus Jux und Tollerei auf Bianca verzichtet hat, sie war nämlich angeschlagen und konnte schon der CHL und gegen Hoffenheim nicht auflaufen. Sie unter diesen Umständen von Anfang an zu bringen war deshalb riskant. Die fehlende Spielpraxis merkete man ihr dann leider auch an, denn ihre Flanken waren entgegen ihrerer früheren Spiele nicht sehr überzeugend. Übrigens war Veró schon angeschlagen ins Spiel gegangen und wurde deshalb auch ausgewechselt.
    Bell musste die arme Kathi rausnehmen, obwohl sie bis zum ihrem Patzer hervorragend gespielt hat, denn sie war in der Tat verunsichert, wohl auch weil ihr das schon früher einmal passiert ist, dass sie unter Druck falsche Entscheidungen fällt. Anike Krahn hätte ihr in dieser Situation helfen können: Zur Not einfach mal ins Aus ballern.
    Es dürfte Dir nicht entgangen sein, dass es nach dem Gegentor eine sehr kritische Phase für den FFC gab. Da ist dann für einen Trainer kaum Gelegenheit eine verunsicherte Spielerin zu trösten. Das haben aber ihre Mitspielerinnen getan.

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  • Detlef sagt:

    @waiiy,
    okay, dann hatte ich Dich falsch verstanden!!!

    Allerdings hat Glück für mich nix mit Stärke oder Schwäche zu tun!!!
    Denn Glück hat auch nicht immer der Tüchtige, aber immer der „Glücklichere“!!! 😉

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  • Rudi sagt:

    @Herr Schulze, ihr Beitrag hat meine volle Zustimmung!
    @Jennifer, dein Beitrag zu Herrn Bell meine volle Zustimmung! Der gehört mal auf die Tribüne geschickt, vielleicht ändert er sich dann. Ich verstehe auch den 1.FFC nicht warum er an diesem Trainer so fest hält?
    Für Donnerstag wünsche ich dem 1.FFC viel Glück, ich würds den Mädels vergönnen. Bin mir aber bei weitem nicht sicher ob sie das Spiel gegen Paris gewinnen?!

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  • Herr Schulze sagt:

    @wmf: Danke für den Kommentar. Dass Boquete angeschlagen war, ist jedenfalls nicht kommuniziert worden. Ich habe aber schon von Bianca Schmidts Muskel-Problemen gehört, die chronisch zu sein scheinen, denn das hört man schon ziemlich lange. Es ist ganz sicher so, dass Bianca Schmidt noch stärker spielen und passen kann. So lange sie auf dem Platz war, gehörte sie aber – wie fast immer, wenn sie spielt – zu den Besten. Deutlich unter ihren Möglichkeiten blieben am Sonntag andere wie vor allem Celia Sasic und auch Simone Laudehr – auch verletzt?
    Was „die arme“ Hendrich angeht, so glaube ich auch, dass sie eher froh war, rausgenommen zu werden. Ich habe ja nun kein sofortiges Vieraugengespräch erwartet, sondern das Ausbleiben einer simplen Geste und das selbstherrliche Beharren darauf, dass allein dieser Fehler das Spiel entschieden habe, moniert. Letzteres soll uns doch wohl sagen: Ich, der Trainer, habe alles richtig gemacht.

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  • wfm sagt:

    @Herr Schulze
    Was Veró betrifft, so lässt man sich vor so wichtigen Spielen natürlich nur ungern in die Karten schauen und manchmal geht es ja inzwischen auch im (semi-)professionellen Fußball der Frauen auch um Tage wenn nicht Stunden, ob eine Spielerin auflaufen kann oder nicht.
    Was die Leistungen einiger Spielerinnen betrifft ist an die alte Weisheit von Bernd Schröder zu erinnern, dass nämlich Aktion und Reaktion zusammenhängen. WOB ist ja kein kleiner Verein und einen dummen Trainer haben sie auch nicht, so dass sie natürlich ihrerseits alles daran setzen die „gefährlichen Gegenspielerinnen“ zu neutralisieren. Zudem erhielt gerade Simon, die in dieser Saison schon Superspiele abgeliefert, eine Rolle in dem Konzept von Bell, die Lücke, die Jess Fishlock hinterlassen hat, zu füllen, wodurch ihr natürlich Offensivkraft verloren geht.
    Was das Verhalten von Bell angeht, konnte ich zumindest sein Verhalten in HZ 1 nachempfinden, denn die WOB-Mädels gingen da ganz schön zur Sache und angesichts des CHL-Finales machte er sich gewiss schon Sorgen, weil auch in meinen Augen die Schiri zunächst doch sehr viel laufen ließ, was auch gelbwürdig war.
    Zudem hat er ja im Interview ganz neutral von einem individuellen Fehler gesprochen. Natürlich weiß man, dass es Kathy Hendrichs Fehler war. Dennoch steckt darin schon auch eine Botschaft an die Mannschaft, nicht zuletzt angesichts des kommenden Spiels: Nicht die Mannschaft und die Taktik insgesamt war schuld, dass man nicht gewonnen hat, sondern es war ein individueller Fehler wie er immer mal wieder vorkommen kann und ja auch bei WOB zum 1:0 für den FFC geführt hat. Wie er sich später verhalten hat weiß ich nicht, so wie ich ihn bisher erlebt habe, und wie es Simon einmal in einem Interview erwähnt hat, haut er nicht drauf, sondern versucht zu zeigen, wie es besser gehen kann. Nur nebenbei: gegen das Geschrei von Wörle, zumindest in Frankfurt bei der Pokalniederlage, ist Bell ein Weisenknabe.

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  • Altwolf sagt:

    GW an die Bayern-Frauen zum Meistertitel.

    Sie haben nicht den „besten“ Fußball gespielt, den würde ich eher dem 1.FFC zuordnen, aber sie haben das „Momentum“ genutzt, daß es den Wölfinnen nicht gelungen ist in den beiden „Entscheidungsspielen“ das eine „entscheidende“ Tor mehr zu erzielen.
    Hier könnte das Fehlen einer N.Keßler den Unterschied zu den beiden Vorjahren gemacht haben, da mit ihr zuletzt immer dieses „entscheidende“ Tor zum Titel erzeilt werden konnte.

    Keine „verlorene“ Saison, sondern genauso wie die letzten beiden Spielzeiten eine sehr gute Leistung, denn nicht nur die Gegnerinnen waren stärker und trotz des Ausfalls einer Kessi war selbst das „Trippel“ möglich, denn nur je 1 Tor gegen PSG u. am Sonntag gegen den 1.FFC haben dort gefehlt, was durch entsprechende Chancen konkret möglich war.
    Gerade die tolle Parade von D.Schumann bei C.Hansens Schuß zur möglichen 2:1 Führung zeigte dies deutlich.

    Bitter für den 1.FFC, der nun lediglich über den CL-Sieg die Saison retten kann, obwohl auch sie eine starke Saison gespielt haben.

    Ich habe jedoch meine Zweifel daran zu glauben,obwohl ich ihnen das wirklich wünsche diesen Titel zu holen.

    Aber der 1.FFC hat kein Team, was z. B. Rückstände gegen stärke Teams dreht und vor allem einen Trainer, der nicht in schwierigen Situationen motiviert u. die Spielerinnen nochmals zu Steigerungen emotionalisiert, sondern ist in solchen Situationen eher ein Handicap.

    An N.Maritz haben bei ihrem Stolpern weder Mitspielerinnen noch Trainer herumkritisiert, sondern sie bestärkt weiterzumachen.
    Reaktion bei K.Hendrich ?? Eher umgekehrt.

    Freuen wir uns doch auf die nächste „tolle“ Saison mit spannenden Spielen und hoffentlich 3 CL-Teilnehmern aus unserer Liga.

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  • Sokrates sagt:

    Zunächst einmal Glückwunsch an die Bayern (und ganz besonders an Gina) zum Meistertitel! Glückwunsch auch an die Wölfinnen zu einer erneut sehr starken Saison unter sehr schwierigen Bedingungen. Die Erfolge von WOB in den letzten drei Jahren sind überragend! Auch die Fans aus Wolfsburg haben mich beeindruckt. Es waren ganz viele Wolfsburg-Fans (schätzungsweise 200) im Stadion, die so gut wie alle Trikots oder T-Shirts mit Namen aus der Frauenmannschaft trugen, ihre Mannschaft unterstützten und nach dem Schlusspfiff aufzununtern versuchten. (Richtig gut waren übrigens auch die FFC-Fans; es herrschte eine tolle Stimmung im Stadion.) Graham Hansen hat mich begeistert. Die Neunzehnjährige ist eine leichtfüßige Gazelle, die scheinbar mühelos ihre Gegenspielerinnen wie Slalomstangen ausstanzen kann. Dazu noch eine ebenfalls sehr schnelle und leichtfüßige Kreativspielerin wie Jakabfi („die magische Drei”) und eine unglaublich starke Innenverteidigung. Auffällig auch die körperliche und athletische Überlegenheit der Wölfinnen. Sie sind körperlich stärker, schneller, ausdauernder und wendiger als die Frankfurterinnen (und als die Turbinen?). Auch snd die Spielerinnen und ihr Trainer ruhig geblieben und haben die Nerven behalten, als sie vom FFC in der ersten halben Stunde ernorm unter Druck gesetzt wurden und Schwierigkeiten mit dem Aufbau ihres eigenen Spiels hatten. Ganz langsam kamen sie dann ins Spiel und wurden langsam immer stärker. Am Schluss waren sie dem 2:1 näher als der FFC.

    Der FFC hat die erste halbe Stunde über seine Verhältnisse gespielt und sich dabei (zu) sehr verausgabt. Die Mannschaft braucht einen neuen Athletik- und Fitnesstrainer (und einen viel besseren Co-Trainer), damit die Mannschaft körperlich nicht noch weiter zurückfällt gegenüber den Top-Frauenmannschaften der Männerlizenzvereine. Die Spielerinnen sollten aber vielleicht auch öfter mal das Tempo variieren (wie früher Renate Lingor) und das Tempo wenigstens vorübergehend aus dem Spiel nehmen, wenn man stehend k.o. ist. Ferner braucht man eine breitere und bessere Bank, die man öfter einsetzen kann und muss, während die Natio-Spielerinnen keine Stammplatz-Garantien haben dürfen und außerdem immer wieder ihre Ruhepausen brauchen. Die beiden Flügel müssen konsequent offensiv besetzt werden, so dass die Sturmspitze nicht so oft auf sich allein gestellt ist.

    Colin Bells Jähzorn ist sicher nicht jedermanns Sache und kann die Spielerinnen auch verunsichern, wie KG im Interview in der F.A.S. (10.5. 2015) angedeutet hat. Er steigert sich leider immer wieder minutenlang in seinen Ärger hinein und stand am Sonntag um die 30. Minute herum kurz vor einem Platzverweis. Allerdings ist er auch ein Einzelkämpfer in einem unprofessionellem Trainerteam.

    In Bezug auf das CL-Finale bin ich eher pessimistisch für den FFC. Die Mannnschaft scheint mir auch im Vegleich mit PSG mental (vgl. Altwolf) und körperlich unterlegen zu sein. Und Frankfurt scheint nicht mehr die ganz großen Mannschaften schlagen zu können (vgl. waiiy). Wäre diese FFC-Mannschaft überhaupt ein würdiger CL-Sieger? Oder hätte PSG nach seinen Siegen gegen Lyon und Wolfsburg den CL-Sieg nicht viel mehr verdient?

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  • Altwolf sagt:

    @Sokrates.

    Ein Kommentar, wie ihn nur ein Frauenfußball-Fan geben kann.

    Natürlich schwingt ein kleines „Schade“ bei mir mit, aber das Unentschieden war auch letztendlich gerecht.

    Da ich heute den Meldungen entnehmen konnte, das Kessi ein weiteres Jahr bleibt und Caro noch ein weiteres Jahr dranhängt, bin ich mehr als getröstet, denn Kessi in WOB ist wie schon Martina bisher, an Wertschätzung nicht an Titeln zu bemessen.

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  • KarlMai sagt:

    @Sokrates:

    Man kann immer nur die Gegner schlagen, die einem der Spielplan/das Los vor die Nase setzt.

    Wer das bei allen Hürden schafft, ist auch der würdige Sieger. Sollte das also Frankfurt sein, dann: ja.

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