VfL Wolfsburg gewinnt souverän den DFB-Pokal

Von am 1. Mai 2015 – 19.16 Uhr 93 Kommentare

Der VfL Wolfsburg hat mit einem klaren Sieg gegen den 1. FFC Turbine Potsdam zum zweiten Mal nach 2013 den DFB-Pokal gewonnen. Dabei war einmal mehr Wolfsburgs Urgestein Martina Müller mit zwei Toren und einer Torvorlage Garantin für den Erfolg.

Vor 19 204 Zuschauern im RheinEnergieStadion von Köln gewannen die Wolfsburgerinnen mit 3:0 (1:0). Zwei Treffer von Martina Müller (13., 61. Foulelfmeter) sowie ein Tor von Alex Popp (71.) machten den verdienten Erfolg der Wolfsburgerinnen perfekt.

Müller: „Das ist grandios“
Doppel-Torschützin Martina Müller freute sich: „Das ist grandios. Wir haben die Champions League verspielt, aber waren heute wieder fokussiert auf diesen Titel. Wir haben heute unser Spiel durchziehen können.“ Tabea Kemme meinte: „Wir haben auch unsere Chancen, aber wir sind einfach nicht so konsequent wie Wolfsburg. An der Motivation hat es nicht gelegen.“

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Jubel des VfL Wolfsburg

Der VfL Wolfsburg bejubelt den Führungstreffer gegen Turbine Potsdam © Nora Kruse / ff-archiv.de

Sarholz statt Wang im Tor
Potsdams Trainer Bernd Schröder überraschte mit der Aufstellung von Torhüterin Anna Sarholz anstelle der Chinesin Fei Wang, beim VfL Wolfsburg lief die erwartete Formation auf. Nach einem zerfahrenen Beginn auf beiden Seiten leitete Nilla Fischer die Führung ein.

Müller nutzt Elsig-Patzer
Bei einem weiten Ball der Schwedin aus der eigenen Hälfte verschätzte sich Potsdams Abwehrspielerin Johanna Elsig, Müller ging auf und davon , umkurvte Sarholz und schob zur Führung ein (13.). Kurz darauf kam Vanessa Bernauer in aussichtsreicher Position zum Schuss, den Potsdam aber gerade noch abblocken konnte (14.).

Viele Fehlpässe
In einer weiterhin zerfahrenen Partie mit vielen Fehlpässen sorgten nur individuelle Fehler für Torgefahr. Nach einem Fehler von Jennifer Zietz konnte Sarholz Caroline Graham Hansen gerade noch den Ball vom Fuß spitzeln (26.). Nach rund einer halben Stunde fand Potsdam besser ins Spiel. Ein Freistoß von Tabea Kemme fast von der Mittellinie hätte Wolfsburgs Torhüterin Almuth Schult fast überrascht (35.).

Martina Müller (re.) im Duell mit Jennifer Zietz

Martina Müller (re.) im Duell mit Jennifer Zietz © Nora Kruse / ff-archiv.de

Wolfsburg kommt in Schwung
Ein Fehler von Noelle Maritz leitete die nächste Potsdamer Chance ein, doch Anna Blässe konnte im letzten Moment den Schuss von Lidija Kulis blocken (39.). Die erste Chance nach der Pause bot sich Verena Faißt nach Vorlage von Müller, doch Faißts Aktion war nicht zielstrebig genug, Sarholz war auf der Hut (46.). Und nach erneut toller Vorarbeit von Müller war Sarholz ebenfalls zur Stelle und klärte gegen Hansen (54.).

Müller trifft vom Elfmeterpunkt
Eine Fehlentscheidung der ansonst gut leitenden Schiedsrichterin Moiken Wolk sorgte nach einer Stunde für die Vorentscheidung. Nach einem Foul von Nina Frausing-Pedersen gegen Popp außerhalb des Strafraums zeigte Woik auf den Elfmeterpunkt, Müller verwandelte sicher zum 2:0 (61.). Für die endgültige Entscheidung sorgte Popp, als sie nach Vorarbeit von Müller von links an Inka Wesely vorbei in den Strafraum eindrang und den Ball an Sarholz vorbei ins Netz schob (71.).

Andonova trifft die Latte
Potsdam gab jedoch nicht auf, Genoveva Anonma schoss knapp am Tor vorbei (77.) und auch Natasa Andonova hatte Pech, als sie aus gut 20 Metern nur die Latte traf (85.). Doch auch Wolfsburg hatte Chancen auf weitere Tore, Popp verpasste nach Flanke von Lena Goeßling nur knapp (83.), Müller schoss (86.) ebenfalls vorbei, es blieb beim 3:0-Endstand für den VfL Wolfsburg.

Kellermann: „Verdienter Sieg“
Wolfsburgs Trainer Ralf Kellermann erklärte: „Wir haben verdient gewonnen, auch wenn das Pokalfinale spielerisch heute nicht auf allerhöchstem Niveau war. Ich finde es klasse, dass Martina heute nochmal eine große Bühne hatte und so ihrer Karriere beenden kann.“

Schröder: „Es war eine klare Sache“
Turbine-Trainer Bernd Schröder meinte: „Es war von unserer Seite nicht das große Spiel. Vielleicht ist Köln nicht unser Pflaster. Das 0:1 war der Knackpunkt, wir waren in der ersten Halbzeit dran. Pauline Bremer hat uns gefehlt, Anonma war allein. Es war eine klare Sache und wir haben nur ein bisschen mitgespielt.“

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

93 Kommentare »

  • zu Null sagt:

    Herzlichen Glückwunsch Wolfsburg!

    Warum auch immer Schröder sich für Sarholz entschieden hat. Sie konnte heute dann mal wieder zeigen was in ihr steckt. 😉

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  • vikkybummsy sagt:

    „Warum auch immer Schröder sich für Sarholz entschieden hat“

    Vielleicht ist er doch nicht so ein „Knochen“ wie hier ab und an geschrieben wird. Ich deute den Einsatz als Dankeschön für viele tolle Spiele zum Abschied. Er wusste wohl schon im vorhinein das es nicht an der Torhüterin liegen wird falls das Spiel verloren wird. Von daher alles richtig gemacht.

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  • Altfan sagt:

    Es war wie erwartet das Potsdamer Problem, den Schalter von den zuletzt mehr oder weniger ernst genommenen Bundesliga-Spielen umlegen zu können. Schon ganz andere Mannschaften sind daran gescheitert, in einer Saisonphase, wo es um nichts mehr geht, die Luft raus zu nehmen, um dann plötzlich in einem einzigen Spiel die Höchstleistung bringen zu müssen. Potsdam kam – außer vielleicht in der letzten Viertelstunde vor der Halbzeit – praktisch nie ins Spiel und Wolfsburg musste äußerst konzentriert eigentlich nur das Nötigste tun, um das Spiel souverän nach Hause zu schaukeln. Schade, ich hatte auf ein spannenderes Finale gehofft.
    Mal sehen, ob Frankfurt in 10 Tagen eine größere Gegenwehr leistet. Die Frankfurterinnen sind in den letzten Jahren immer dann gescheitert, wenn es in endscheidenden Spielen um Titel ging (einzige Ausnahme das Pokalfinale gegen eine völlig überforderte Essener Mannschaft). Grundsätzlich wird da viel „vom Kopf abhängen“ und da sehe ich Wolfsburg deutlich im Vorteil.

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  • Stefan sagt:

    Glückwunsch von einem Potsdamfan nach Wolfsburg. Total verdienter Sieg, Turbine hätte noch stundenlang wohl heute weiterspielen können, und hätte nicht getroffen, nicht konsequent genug. Allerdings frag ich mich, ob der Zweikampf von Nina Frausing-Pedersen mit Alexandra Popp wirklich ein Foul war. Selbst nach mehrmaligem Hinsehen konnte ich dies nicht eindeutig als solches identifizieren. Desweiteren frage ich mich, ob jene Frau Popp nicht vorher vom Platz hätte fliegen können oder gar müssen, nachdem sie von hinten eine Potsdamer Spielerin mit der Hand umgemäht hatte. Sah ziemlich nach Revanchefoul und/oder Tätlichkeit aus…wer weiß, ob das Spiel dann nicht doch gekippt wäre…

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  • Spaßsucher sagt:

    Jaaa. Popps Angriff mit der Handkante in der Absicht, das Bein ihrer Gegnerin zu amputieren, war nicht nur reif für einen Platzverweis, sondern sollte zur sofortigen Inhaftierung führen!
    Da bin auch ich doch viel mehr dafür, der Gegnerin den Ellbogen ins Gesicht zu rammen. Eine Übung, die die Potsdamerin wohl in Ausübung ihres Hauptberufs weiter perfektionieren kann und die direkt zur Verleihung eines Friedenspreises führen sollte!
    Aber nun freue ich mich auf weitere Erklärungsmodelle, die die Ungerechtigkeit und Zufälligkeit eines erneuten Wolfsburger Triumphs professionell erklären können und nicht etwa einfach als die Konsequenz einer Entwicklung des Frauenfußballs in 43 Jahren in einer Sportstadt sehen könnnen, in der Kommune, Unternehmen und Bevölkerung den Sport als Teil ihrer Erfolgsorientierung sehen.
    Übrigens: Ich bin weder Bewohner dieser Stadt noch Mitarbeiter von Verein oder Besitzerunternehmen, sondern nur über Historie und Zusammenhänge besser informiert als manche, die sich hier auffällig und selbstgerecht stets als Meinungsführer gerieren.

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  • Adi Preißler sagt:

    @stefan

    Sehr richtig. Über dieses ständige Lamentieren und die vollkommen überzogene Theatralik von Alexandra Popp ist hier schon oft geschrieben worden. Auch heute wieder wird sich rumgewälzt und auf den Boden geklopft als wenn Schien- und Wadenbein gleich zusammen gebrochen wären. Und promt steht sie wieder auf. Das ist einer Nationalspielern vollkommen unwürdig. Frau Neid sollte ihr das mal abgewöhnen, wenn es schon der Klubtrainer nicht schafft. Und war die nicht auch Fußballerin des Jahre? Absolut kein Vorbild.

    Aber das soll nicht ablenken von einem vollkommen verdienten Sieg des VfL Wolfsburg.

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  • Altfan sagt:

    Wer die wieder einmal absolut überragende kämpferische Leistung von Alexandra Popp im heutigen Finale nicht erkennen kann, dem ist einfach nicht zu helfen. Da spielt eine Frau mit bedingungslosem Einsatz und will dieses Spiel unbedingt gewinnen. Leistung ist noch immer die beste Antwort auf die zumeist unter der Gürtellinie agierenden Kritiker. Außer bei Kemme habe ich diese Einstellung bei fast der kompletten Potsdamer Mannschaft vermisst. Und die zahlreichen Fouls gegen Popp kann wahrscheinlich nur der Fan mit der berühmten Vereinsbrille übersehen.

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  • Bastieff sagt:

    Glückwunsch an Wob. Verdienter Sieg nach 90 Minuten. Potsdam hätte bestimmt auch das ein oder andere Tor verdient, war aber leider nicht kaltschnäuzig genug das umzusetzen.
    Müller (überragend) und Popp (starker Kampf, trotz der zahlreichen Fouls an ihr) waren natürlich besonders im Blickfeld. Auf der anderen Seite konnte besonders Tabea Kemme Akzente finden. Ihr stark kampfbetontes Spiel kann besonders in der WM von Nöten sein. Silvia Neid täte gut daran, sie auf alle Fälle mitzunehmen.
    Ansonsten war es ein schöner Fussballabend 😉

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  • tpfn sagt:

    Glückwunsch nach Wolfsburg, das war ein verdienter Sieg. Die Leistung meiner Mädels war heute sehr bescheiden, da hätte wohl ein Großteil des Ligamittelfeld mithalten können. Das einzig Positive was ich heute mitnehmen konnte ist die Gewissheit, dass ich Frau Müller künftig nicht mehr ertragen muss.

    Man kann Wolfsburg also nur mit einem Jako-Ball schlagen, ist ja auch mal ne interessante Info.

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  • enthusio sagt:

    Hut ab vor der alten und doch so spritzigen und technisch starken Martina Müller !
    Was für ein überragendes Spiel von ihr !
    Schade, dass sie schon aufhört !

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  • never-rest sagt:

    Klare Angelegenheit für WOB, obwohl lange nicht in Bestform. TP erschreckend schwach. Die 1. Hz. war FF zum abgewöhnen. So ein Fehlpassfestival und eine Stümperei habe ich lange nicht gesehen. Die 2. Hälfte hat wenigstens WOB besser gestaltet und die technischen und spielerischen Vorteile ausgespielt.

    Frage mich immer wieder, warum BS nicht sieht, dass Frausing-Pedersen keine Verteidigerin ist. Auf dieser Position eine totale Fehlbesetzung. Dagegen hat Sarholz im Tor Schlimmeres verhindert. Kemme und Anomna haben noch halbwegs mithalten können, über den Rest sage ich besser nix. Auffälig für mich, dass die meisten Wölfinnen deutlich schneller als die Turbinen sind, selbst die 35-jährige Müller läuft den TP-Verteidigerinnen noch locker davon.

    WOB wird sich gegen den 1FFC im „Meisterschaftsendspiel“ erheblich steigern müssen. So einfach wie gegen TP wird es in Frankfurt bestimmt nicht werden. Die erfahrenen Müller, Fischer und Goeßling waren für mich heute klar die Matchwinner. Die Youngster Maritz und Hansen habe ich dagegen schwach wie selten gesehen. Ein Wort noch zu A. Schuldt: Ihre fußballerischen Fähigkeiten sind leider immer noch desaströs, die meisten Abstösse und Abschläge landen direkt beim Gegener oder im Seitenaus. Wird sie offensiv angelaufen, gerät sie außerdem schnell in arge Verlegenheit. Verstehe deshalb nicht, warum sie trotzdem so oft in das Spiel von hinten heraus einbezogen wird.

    Glückwunsch an die Wölfinnen, absolut verdiente Pokalsieger. Für die Wolfsburger Saisonbilanz dürfte aber das letzte Spiel in Frankfurt wesentlich wichtiger sein als der Pokalsieg. Verpasst WOB die nächste UWCL, wird die Freude über den DFB-Pokal schnell verfliegen.

    Ein

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  • tpfn sagt:

    Übrigens, scheinbar macht sich Tabbi`s Einzeltraining mit Schödi bezahlt, die ist ja in letzter Zeit kaum wieder zu erkennen, beinahe Leaderqualitäten, jedenfalls sieht man bei ihr eine deutliche Steigerung!

    Und noch was: Die fast 20TSD Zuschauer waren einfach zuviel für unsere Turbine Küken, auch die einszwei Wolfsburger Küken hatten damit scheinbar so ihre Probleme. Naja nächste Saison haben wir wieder ein paar erfahrene Hasen, die werden dann Ruhe rein bringen.

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  • Altfan sagt:

    Wolfsburg wird das letzte Saisonspiel gewinnen, da sie viel besser mit dem Druck zurecht kommen als Frankfurt, die bei bedeutenden Spielen regelmäßig versagen … .

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  • Cujo31 sagt:

    Ich sag zum Spiel heute mal:
    Wer es nicht gesehen hat der hat auch wirklich nichts verpasst.
    Spielerrisch war teilweise schon erschreckend schwach was es zu sehen gab.
    Halbzeit 1 schlimmer als Halbzeit 2.
    Die Effektivere und bessere Mannschaft hat das Spiel gewonnen.

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  • FFFan sagt:

    Glückwunsch an Wolfsburg zum Gewinn des DFB-Pokals!

    Leider war es nicht das erhoffte spannende und hochklassige Spiel. Dafür kam vor allem von Potsdamer Seite viel zu wenig. Was war nur mit den Turbinen los? Offensichtlich ist es nicht gelungen, ‚den Hebel umzulegen‘ und wieder guten Fußball zu zeigen. Nur phasenweise konnten die Potsdamerinnen den Gegner auf ihr Niveau herunterziehen. Einzig und allein die noch um ein WM-Ticket kämpfende Tabea Kemme wusste zu überzeugen; die auf der Tribüne sitzende Bundestrainerin wird es sicherlich registriert haben…

    Auffallend: die fehlende Spritzigkeit vieler Turbine-Spielerinnen, vor allem im Vergleich zu den in den letzten Wochen viel stärker belasteten ‚Wölfinnen‘ (Müller und Popp liefen Pedersen und Wesely spielend davon)! Da stimmt mit der Trainingssteuerung irgendwas nicht. Der im April eingeschobene Krafttrainings-Block war wohl eher kontraproduktiv…

    Der Schiedsrichterin kann man diesmal jedenfalls nicht die Schuld geben, auch wenn Pedersens Foul an Popp ganz knapp außerhalb des Strafraums war (Hand aufs Herz: wer hat das ohne Zeitlupe erkannt?). Der Leistungsunterschied zwischen beiden Mannschaften war zu deutlich, als dass das eine Rolle gespielt hätte.

    Zu guter Letzt: ist Bernd Schröder auf seine alten Tage sentimental geworden? Oder wie ist die Aufstellung von Sarholz und Zietz zu erklären, während mit Wang Fei und Andonova bessere Alternativen (zunächst) zuschauen mussten?

    @ tpfn:
    „Übrigens, scheinbar macht sich Tabbi`s Einzeltraining mit Schödi bezahlt…“

    –> Wenn das so ist, sollten in Zukunft alle Spielerinnen in den Genuss eines solchen „Einzeltrainings“ kommen! 😉

    „Und noch was: Die fast 20TSD Zuschauer waren einfach zuviel für unsere Turbine Küken…“

    –> Außer der eingewechselten V.Schwalm habe ich bei Turbine kein „Küken“ auf dem Platz gesehen!

    P.S.: hier noch zwei Links:

    Highlights des DFB-Pokalendpiels 2015: http://tv.dfb.de/video/vfl-wolfsburg-gewinnt-den-dfb-pokal-der-frauen-2015/10946/

    Trainerstimmen auf der Pressekonferenz: http://tv.dfb.de/video/highlights-der-pressekonferenz-zum-pokalfinale-der-frauen/10947/

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  • balea sagt:

    Schwache Turbine Leistung in einem insgesamt schwachen Spiel.
    Anonma trifft leider seit Wochen nicht mehr, aber auch Wälti und Wesely mit einer unterdurchschnittlichen Leistung. So könnte man weiter durch das ganze Team gehen. Kemme und Kulis immerhin mit Engagement. Nett, dass dann Schwalm am Ende noch rein durfte.
    Müller hat ihre technische Fähigkeiten um gezieltes Torfrau-umrennen erweitert und von Popp konnte man die neuen Disziplinen Fußangeln und 11meterfliegen bewundern. Für Frau Neid sicher wichtige Hinweise, mal schauen, was der Kunstrasen dann noch an zusätzlichen Kunststückchen ermöglicht.

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  • holly sagt:

    schade das Feli sich nicht aus Potsdam mit dem Pokal verabschieden kann. Auch Jenny Zietz hätte ich diesen Triumph nochmal gegönnt(vielleicht nächstes Jahr)
    Der Verein der Feli bekommt/nimmt kann sehr froh sein eine tolle Spielerin zu bekommen die sich von der glatt gebügelten Maße abhebt.
    Habe es gestern genossen sie nochmal 90 Minuten im Turbine Tor zu sehen.
    Schade das Turbine seine Chance in Hz 1 nicht nutzen konnte. Dann wäre das Spiel spanndender gewesen.
    Habe bei Turbine ein wenig den Biss vermisst den sie im BL Rückspiel gegen Wob hatten.
    Natürlich gönne M.M auch einen Abgang mit dem Pokal von ganzen Herzen.
    Bei Wob war ich total enttäuscht von C.Hansen das war wohl gestern ihr schwächstes Spiel für Wob.

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  • Johannes sagt:

    Das Problem ist doch Potsdam hat überhaupt keine mittel weder finanziell noch spielerisch.Hier müsste man kreativ werden und mehr Risiko gehen, stattdessen dümpelt man mit Schröder lieber noch eine Saison vor sich hin.Ich hab schon in der Winterpause angemerkt das man bei Potsdam keine Entwicklung erkennen kann, da hieß es noch das man die Probleme erkannt hat und daran arbeitet.

    Da hat sich für mich objektiv aber nix dran geändert, es wird immernoch lieber hoch und weit nach vorne gespielt, anstatt das Spiel mal flach und geordnet nach vorne zu tragen.Klar das birgt das Risiko nach einem Fehlpass mal schnell in einen Konter zu laufen aber man muss doch mal irgendwo anfangen.Stattdessen versucht man immer nur das Spiel des Gegners zu zerstören als sich auf eigene Stärken zu konzentrieren.

    Das war wieder so hilflos gestern und das hat mit Erfahrung nix zu tun.Schröder hats einfach verpasst den Spielerinnen einen guten Plan an die Hand zu geben, zudem saß er auch ziemlich teilnahmslos draussen auf der Bank, als wüßte er selbst keine Antwort.

    Potsdam braucht einen richtigen Umbruch, warum setzt man nicht mehr auf die Jugend und holt einen Trainer der diese Spielerinnen entwickeln kann.Stattdessen kauft man mittelmaß aus dem Ausland bestes Beispiel Sarholz, lange nicht mehr so ein starkes Spiel einer dt Torhüterin gesehen.

    Kann sich jetzt jeder selbst aussuchen, ob es ein super Schachzug von Schröder war Sarholz gestern zu bringen, oder es nicht schon ein Fehler war, sich mit Wang Fei im Winter eine zweite Baustelle aufzumachen?

    Schade für alle die sich auf ein spannendes Pokalfinale gefreut haben, der Rahmen in Köln war echt gut mit fast 20.000 Zuschauern, aber für ein packendes Spiel brauchts halt zwei Teams auf Augenhöhe.

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  • enthusio sagt:

    @FFFan:

    Bist Du wirklich sicher, dass Fei Wang gestern eine bessere Alternative auf der Torhüterinnenposition gewesen wäre ? Anna Sarholz hat ihre Sache gestern sehr gut gemacht, in einigen brenzligen Situationen ein gutes Reaktionsvermögen gezeigt und war an den drei Gegentoren schuldlos. Ich weiß nicht, ob Fei Wang bei den drei Gegentoren mehr ausgerichtet hätte.
    Allerdings hab ich den Torwartwechsel auch nicht verstanden, aber in der Torwertfrage verstehe ich das Potsdamer Trainerteam sowieso schon lange nicht mehr. Das hat jetzt auch Fei Wang mal zu spüren bekommen.

    Dagegen war die Aufstellung von Zietz in der Tat „ein Schuss in den Ofen“. Allerdings hat auch Andonova in der 2. Halbzeit kaum Akzente setzen können. Neben Sarholz hat mich eigentlich nur Kemme überzeugt. An ihr hätten sich die anderen Turbinen mal ein Beispiel nehmen sollen. Hoffentlich fährt sie zur WM mit.

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  • Altwolf sagt:

    Zuerst einmal den GW an meine Wölfinnen zu diesem Titel.

    Das Spiel war nicht von der Qualität, wie man es sich in Erinnerung an das CL-Halbfinale der letzten Saison gewünscht hätte.
    Furchtbar zerfahren und fehlerbehaftet in der 1.Hz, wobei Turbine durch das intensive Pressing Wobs Spielaufbau ziemlich zum Erliegen brachte und dadurch nur lange Bälle übrigblieben,was letztendich auch durch M.Müller sehr gut zur Führung genutzt werden konnte.

    Es sind schon erkennbare Unterschiede in der Wahrnehmung live im Stadion und in der TV-Übertragung, denn ich fand gerade in Hz 1 die Turbinen etwas frischer, aggressiver u.besser in der Ballbehauptung als die Wölfinnen; auch ihr, wenn auch nicht gerade überragendes Paßspiel erschien mir sicherer, scheiterten aber immer wieder in der Umsetzung nahe des 16er herum,zumal dort Wobs Defensive relativ sicher agierte.

    Auffällig für mich insbes. T.Kemme, die zwar gewohnt hart spielt u. nicht immer nur den Ball trifft, aber spielerisch deutlich zugelegt hat u. sich im Vergleich zu J.Cramer erheblich weiterentwickelt hat – sie würde ich auf jeden Fall nach Kanada mitnehmen.

    Neben ihrem Einsatz hat mir die Leistung von A.Sarholz gefallen, aber warum B.Schröder nicht F.Wang, die immerhin beim erfolgreichen Einzug ins Finale mitgewirkt hatte, aufstellte, verstehe ich nicht und man konnte Fei die Enttäuschung und „Kränkung“ irgendwie ansehen. Ob das für die weitere Zusammenarbeit und Entwicklung eine wirklich gute Bauchentscheidung war ?

    Ich denke der „unbedingte“ Wille und das effektivere Ausnutzen der Chancen, bei einer relativ sicheren Defensive,die einige brenzlige Situationen noch bereinigen konnte, brachte schließlich den verdienten Erfolg für die Wölfinnen.

    Das „Phänomen“ M.Müller wird uns sicherlich in der neuen Saison fehlen und es wird wichtig eine Nachfolgerin zu finden, die sich genauso einbringt und für den VFL steht, so wie es Martina die letzten 10 Jahre hier gemacht hat.

    So kann ich mich auch den Ansichten von @never-rest u. @FFFan anschließen.

    N.Keßler wird wohl erst im Laufe der kommenden Saison, nicht vor Oktober, wieder auf dem Platz trainieren könnne, insofern glaube ich vorerst nicht an einen Wechsel zu einem anderen Club. Es wäre schön, wenn sie das zukünftige „Gesicht“ der Wölfinnen sein könnte und doch längerfristig dem Verein erhalten bliebe, was ich auch v. L.Gößling erhoffe.

    Auch wenn die „Leidenszeit“ auf dem Platz von A.Popp nach Attacken der Gegenspielerinnen sehr kritisch betrachtet wird und nicht klar ist, ob sie diese „bewußt“ verlängert oder sie diese Zeit benötigt sich wieder davon zu regenerieren,ist an ihrem Einsatzwillen, Leistung und Fähigkeiten nicht zu rütteln. Sie hat sich in dieser Saison ohne größere Verletzungen deutlich weiter entwickelt u.ist auch zu einer Führungsspielerin bei den Wölfinnen gereift.

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  • gerd karl sagt:

    ach altwolf, lena gössling hat ihren vertrag bis 30.06.2017 verlängert.
    johannes, turbine ist finanziel hervorragend aufgestellt, mit regionalen sponsoren und sap und dkb.

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  • tpfn sagt:

    Die Aufstellung von Zietz und Sarholz sollte bestimmt als Anerkennung für die Turbinetreue gedacht sein. Aber während man bei einem Einsatz von Sarholz mit keinem großen Qualitätsverlust der Turbinen rechnen konnte und selbst wenn, ihre Motivation diesen wettgemacht hätte, konnte man das von Zietz mE nicht erwarten.

    Ich hätte Zietz nur gebracht wenn ich mir des Sieges relativ sicher gewesen wäre und da Schröder vorab schon Bedenken äußerte, ist in diesem Fall seine Entscheidung für mich nicht nachvollziehber. Dass man einem Turbine Urgestein mit einer beschämenden Niederlage und schwacher Turbine-Leistung keinen großen Gefallen tut, ist doch logisch, da wäre ne tolle Mannschaftsleistung und eine späte Einwechslung von Zietz wohl zielführender gewesen.

    Was Sarholz und Fei Wang anbelangt, denke ich dass Wang mindestens ebenso gut gehalten hätte. Es ist sogar möglich dass Wang das erste Tor verhindert hätte, denn eine fast identische Situation gabs ja vor kurzem auch gegen Sasic und da klärte Wang unglaublich stark, aber das ist natürlich reine Spekulation. Dass die miserable Abwehr gestern auf eine fehlende Eingespieltheit mit Sarholz fusste, ist da schon etwas naheliegender.

    Ich hätte es jedenfalls nochmal mit Evans versucht, […].

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • Detlef sagt:

    Zurück aus Köln (und eine gesunde Portion Schlaf später) muß ich leider feststellen, daß Colonia uns wohl nicht zu liegen scheint!!! 🙁

    Wir haben eigentlich gut begonnen, und mit starkem Pressing den Wölfinnen kaum Raum für ihr Spiel gegeben!!!
    Aber ein Fehler besiegelte dann wieder unser „Schicksal“!!!
    Auch Schröder sah im frühen Rückstand den „Knackpunkt“, und in der Tat passierte mal wieder das, was schon so oft in den letzten beiden Jahren passiert ist!!! 🙁

    Die große Verunsicherung ging erneut um im TURBINE-Kader, und es gab keinen Ruhepol im Team, der dies abfedern konnte!!!
    Auch nicht JENNY ZIETZ, deren Aufgabe dies wohl hätte sein sollen!!!
    Denn anders kann ich mir ihre Aufstellung von Beginn an nicht erklären!!!
    Schon im Hinspiel in WOB war doch deutlich zu erkennen, daß sie große Probleme mit so einem starken Gegner hat!!!
    Vor allem ihre Temponachteile zeigten sich gestern erneut!!! 🙁
    Aber auch sonst strahlten ihre Aktionen kaum Ruhe und Souveränität aus!!!

    TURBINE vernachlässigte nach dem frühen 0:1 leider das starke Pressing, und so kamen die Wölfinnen immer besser ins Spiel!!!
    Trotzdem erarbeiteten sich meine TURBINEN gute Torchancen, die aber leider meist sehr kläglich vergeben wurden!!!
    Die sehr unsicher wirkende Almuth Schult hätte viel öfter beschäftigt werden müssen!!!
    Aber dazu war unser Paßspiel (wie schon in den letzten Bulispielen) einfach zu ungenau, und unser Mittelfeld nicht präsent genug!!!
    Da kam nichts Kreatives von LIA oder CRAMERS JENNY, ASANO konnte erneut nicht überzeugen, und von ZIETZN kam überhaupt nix nach vorn!!! 🙁

    Einzig AYO rackerte wie ein „Ackergaul“, und auch LIDIJA kämpfte verbissen!!!
    Vor allem bei der Bosnierin machte sich mM ihre lange Fehlbesetzung in der Defensive bemerkbar!!!
    Ihre Stürmerqualitäten haben dort doch arg gelitten, was sich besonders gegen starke Gegner immer wieder zeigt!!! 🙁
    Die Einwechslung von TORI SCHWALM brachte dann noch mal etwas frischen Wind!!!
    Aber Wunderdinge darf man von unserem TURBINE-Kücken natürlich noch nicht erwarten!!!

    Gemeinsam mit FELI RAUCH und PAULI BREMER könnte TORI in der nächsten Saison unseren KÜCKEN-Sturm bilden!!! 🙂
    Wer hatte da behauptet, TURBINE setze nicht auf den Nachwuchs??? 😉

    Und das große Abschiedsgeschenk an ANNA SARHOLZ fiel dann doch wesentlich größer aus als ich gedacht hatte!!! 🙂
    Der Altmeister bewies damit sehr eindrucksvoll, daß unter der rauhen Schale doch ein weicher Kern sitzt!!!
    Das sich die gebürtige Kölnerin, und glühende Verehrerin der Geißböcke noch einmal in ihrem heiß geliebten Stadion in Aktion zeigen durfte, wird FEI sicher keine schlaflosen Nächte bereiten!!!
    Sicher hätte die Chinesin auch gern vor knapp 20.000 Zuschauern gespielt, aber ich denke sie wird diese Entscheidung verstehen!!! 😉

    Wer hatte da behauptet, Schröder würde kein Risiko eingehen???
    Mit einer Torhüterin ohne Spielpraxis, einer zwar altgedienten, aber gerade gegen diesen Gegner kaum überzeugenden Defensivspielerin, und einer noch 17-jährigen Nachwuchsspielerin hat Schröder doch wohl genügend Risikobereitschaft gezeigt,….oder etwa nicht??? 😉
    Und außer JENNY, die wohl leider nicht seine Erwartungen erfüllen konnte, waren ANNA und TORI absolut im SOLL!!! 🙂

    Spätestens der zu Unrecht gegebene zweite Treffer brach uns dann vollends das Genick!!! 🙂
    Vor allem weil kurz vorher eine ähnliche Aktion gegen LIDIJA nicht geahndet wurde!!!
    Auf der Stadionleinwand wurde die Szene nicht wiederholt, was mich gleich stutzig machte!!!
    Auch bei den Höhepunkten war sie nicht dabei, obwohl es eine 100%-ige Torchance war!!!
    Warum wohl???

    Jetzt ging fast gar nichts mehr, weder hinten, und schon gar nicht nach vorne!!!
    Auch deshalb trifft die Schiedsrichterin sicherlich eine Teilschuld an unser darauf folgenden Kopflosigkeit!!!
    Schon im Stadion war ein deutliches Abheben von Frau Popp zu beobachten!!!
    Das diese Szene nicht mehr auf der Stadionleinwand wiederholt wurde war ein deutliches Zeichen!!!
    In der Slowmo ist eindeutig zu erkennen, daß NINA Popp überhaupt nicht trifft, und diese mit dem linken Bein nochmal ordentlich Schwung zum Abheben nimmt!!!

    Es gab noch einige andere kritische Entscheidungen, gerade auch von Frau Rafalski, die ditekt unter uns die Fahne schwenkte, oder eben auch nicht!!! 🙁
    Da wurden klare Festhaltemanöver keine 2m vor ihr abgehalten, ohne das sie reagierte!!! 🙁
    Ich muß mir noch einmal alles aus der TV-Perspektive anschauen, aber unter einer „ansonst gut leitenden Schiedsrichterin“ darf man sich mit Sicherheit etwas anderes vorstellen!!! 🙁

    Die Schirikritik soll aber nicht heißen, daß TURBINE nur deshalb so schwach spielte!!!
    Dafür, daß wir uns seit Wochen nur auf diese Partie vorbereitet haben, war das Ergebnis dann nicht ausreichend bis ungenügend!!!
    Deshalb muß sich auch unser Trainertrio wieder Kritik gefallen lassen, und ihre Methoden selbst hinterfragen!!!

    Es wurden viele Einheiten ohne Ball durchgeführt, also laufen, laufen, laufen!!!
    Davon war gestern absolut nix zu sehen!!! 🙁
    Im Gegenteil, die Wölfinnen rannten uns meistens weg, und wir nur hinterher, obwohl WOB viel mehr Spiele in den Knochen hatte als wir!!!
    Ergebnis: uns fehlten deutlich sichtbar die Einheiten mit Ball, und läuferisch waren wir sogar schlechter als der Gegner!!! 🙁

    WOB war gestern sicherlich keine drei Tore besser als TURBINE!!!
    Dafür spielten sie über weite Strecken ähnlich unkreativ wie wir auch!!!
    Aber in der Ballbehandlung und in der Paßgenauigkeit waren sie doch eindeutig besser, und anders als im letzten Bulispiel hatten sie diesmal den größeren Biss in den Zweikämpfen, und den deutlicheren Zug zum Tor!!!
    Daher geht der Sieg, wenn auch zu hoch ausgefallen, absolut in Ordnung!!!

    GW also an den Pokalgewinner 2015, uns auf ein Neues 2016!!! 😉

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  • balea sagt:

    @Johannes
    Wenn Du als Bayernfan bemängelst, dass Potsdam auch finanziell schlecht aufgestellt ist und mehr „Risiko“ gehen sollte – wie soll man das verstehen? […]

    @tpfn
    Mit Sarholz und Wang sehe ich das genauso. Allerdings nicht den Teil der fehlenden Eingespieltheit. Das Hauptproblem dürfte wohl gewesen sein, dass der Spannungsbogen seit dem München Spiel mehr oder weniger raus ist. Trotz aller medialen Aufgeregtheit ist der DFB – Pokal mM nicht wirklich eine grosse Nummer und dürfte weit hinter CL, Meisterschaft oder Natio – Einsätzen rangieren.

    Ob Evans noch etwas gebracht hätte bezweifel ich, Andonova war ebenfalls eine heftige Enttäuschung.

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • balea sagt:

    @Detlef
    Guter Kommentar, auch zum Thema Schiris + dem „Elfer“.

    Nebenbei noch eine Bemerkung zu Schult. Ihr haben die Turbine Stürmerinnen einige Vorlagen und/oder Einwürfe zu verdanken. Aus Turbine Sicht ist das natürlich prima – aus Sicht der Natio finde ich das inzwischen haarsträubend. Jeder ernst zu nehmende Gegner wird das zur Kenntnis nehmen und diese eindeutige Schwachstelle auszunutzen versuchen. Schult liegt um Längen zB hinter einer Sarholz (und einer Wang). Und da sie diese Schwäche offenkundig nicht ablegen kann, sollte man dringend nach einer anderen Nachfolgerin für Angerer suchen.

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  • balea sagt:

    Altfan:
    Wer die wieder einmal absolut überragende kämpferische Leistung von Alexandra Popp im heutigen Finale nicht erkennen kann, dem ist einfach nicht zu helfen. Da spielt eine Frau mit bedingungslosem Einsatz und will dieses Spiel unbedingt gewinnen. Leistung ist noch immer die beste Antwort auf die zumeist unter der Gürtellinie agierenden Kritiker.

    Wer so argumentiert hat natürlich auch völlig Recht mit den sehr persönlichen Angriffen auf den Charakter einer Marta.
    /Ironie aus.

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  • Altwolf sagt:

    @gerd karl.

    Das weiß ich, ich denke da aber in anderen Zeiträumen, also über das Jahr 2017 hinaus.

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  • holly sagt:

    @ Detlef, das ist immer so. Während des Spiels bzw. Pause werden solche Szenen die zu einem Strafstoss geführt haben egal ob berechtigt oder unberechtigt nie wiederholt um die Schiedsrichter zu schützen falls sie daneben lagen.
    Deine Version von außerhalb habe ich gestern vor Ort auch schon gehört von einigen Leuten. Hatte noch keine Zeit sie mir irgendwo anzusehen.
    Wenn es wirklich so ist wie du schreibst, dann frag ich mich warum die Torbienen nicht heftig prodestiert haben. Ok sie hätte ihre Entscheidung nicht rückgängig gemacht.

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  • Maskal69 sagt:

    Glückwunsch Wolfsburg zum verdienten Pokalsieg!!
    Die Wölfinnen waren in der zweiten Halbzeit das bessere Team und hatten mehr Siegeswille als Potsdam.
    Die Kritk an A. Popp kann ich so langsam nicht mehr hören, geschweige nachvollziehen.
    Den Wechsel auf der Torhüterposition sah ich sehr kritisch, da die Abstimmug zwischen Torhüter und Abwehr bei Potsdam überhaupt nicht funktionierte. Ich hätte Fei Wang spielen lassen, allein ihre Abschläge sind doch schon eine Waffe.

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  • Stefan sagt:

    Ja, da hast du Recht, holly…Dass ein Protest bei der Schiri selten zum Erfolg führt, ist klar (und bin nicht unbedingt ein Fan von solchen Protesten)…auf der anderen Seite zeigte dieses „Hinnehmen“ der Entscheidung(en) die Lethargie der Potsdamerinnen gestern auf. Es fehlte irgendwie die emotionale Führungsfigur. Ich hatte nie das Gefühl, dass Turbine es noch hätte drehen können, selbst wenn der Elfmeter nicht gegeben worden wäre. Vorne auch zu schwach, der Siegeswille fehlte, auch wenn Potsdam gegen Ende zu Torchancen kam, hätten sie noch stundenlang weiterspielen können, wie ich schon sagte, und es wäre wohl nix passiert. Und Wolfsburgs Müller und Popp waren da eiskalt…und, da die Wolfsburger Mannschaft den Sieg mehr wollte, und einfach kaltschnäuziger war, ist der Erfolg letztlich auch vollkommen verdient…

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  • GG sagt:

    Vielen Dank an @altwolf und @detlef für eine in meinen Augen sehr treffende Darstellung.

    Ergänzend möchte ich noch auf 2 weitere, herausragende Leistungen eingehen:
    a) Babett Peter: Ich habe in dieser Saison bisher 19 Spiele der Wölfinnen vor Ort verfolgt – und in jedem dieser Partien war Babs die Zuverlässigkeit in Person. Man bedenke: Ihre erste Spielzeit bei den Wölfinnen. Und der bisherige Höhepunkt: Der eminent wichtige Ausgleichstreffer in Malmö (zum zwischenzeitlichen 2:2). Schade, das die derzeit wohl beste Abwehrspielerin Europas – vielleicht sogar weltweit ? – Nilla Fischer nicht die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt – der WM-Titel im Juli diesen Jahres wäre fast schon sicher.
    2) Vanessa Bernauer: Auch Vanne in ihrem ersten WOB-Jahr, nach Wechsel vom Erstliga-Absteiger BVC. Nicht jede Aktion gelingt, aber ein Vorbild an Einsatzwillen und Kampfkraft. Insoweit auf Augenhöhe mit einer in diesen Disziplinen sicherlich zur Spitzenklasse zählenden Tabbi Kemme. Unter den WOB-Fans macht folgende Anekdote die Runde: Vanne wird nach Anzahl und Gewicht der Flecken auf dem Trikot bezahlt. Ich freue mich sehr auf das abschließende Spiel in Frankfurt: Im Hinspiel hatte Vanne zunächst Dzeni Maroszan aus der Partie genommen, und nach etwa 30 Minuten noch Vero Boquete zusätzlich neutralisiert. Sie könnte der Schlüssel zum Meisterschaftserfolg werden.

    Etwas enttäuscht war ich von der Leistung des absoluten Lieblings der Medien, Lena Goeßling. Anfänglich hat sie das Spiel an sich gezogen, besonders aus der 2. Hz. sind mir dann jedoch mehrere Szenen in Erinnerung, in denen meine Wahrnehmung divenhaft und mannschaftsundienlich war. Es hat für mich den Anschein, als wirke sich diese Aufmerksamkeit und Popularität negativ auf ihr Leistungsvermögen aus. Das sie es – auch unter enormen Druck (z.B. von C. Seger) – deutlich besser kann, war in der 2. Hz. in Paris zu sehen. Gelingt ihr am 10.05. eine über die gesamte Spielzeit konzentrierte Leistung, werden die Wölfinnen das (nationale) Double erringen.

    Und was noch dafür spricht: Nach meiner Beobachtung haben die Wölfinnen bis dato noch jedes Finalspiel gewonnen.

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  • Detlef sagt:

    holly schrieb ,
    „Während des Spiels bzw. Pause werden solche Szenen die zu einem Strafstoss geführt haben egal ob berechtigt oder unberechtigt nie wiederholt um die Schiedsrichter zu schützen falls sie daneben lagen.“

    Tore sind fast ausschließlich das Ergebnis von Fehlern die die Defensivspielerinnen (incl Torfrau) begehen!!!
    Warum kommt also niemand auf die Idee diese schützen zu müssen??? 🙂
    Warum sollte man dann also ausgerechnet die Schiedsrichterinnen schützen müssen???
    Dürfen die keine Fehler machen???

    Es geht gar nicht um die Schiedsrichterinnen, sondern der DFB will sich seine „eigene heile Welt“ nicht zerstören, denn darin kommen Fehler der Unparteiischen nämlich gar nicht vor!!! 🙁

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  • Altwolf sagt:

    @GG.

    Die beiden ersten Punkte hast du scön herausgearbeitet und ich teile deine Einschätzung.

    Bei Lena sehe ich das etwas anders,denn sie ist in meinen Augen viel sensibler als sie auf den ersten Blick wirkt und das Medieninteresse auf sich zu ziehen ist sicherlich nicht ihr Ziel.

    Da Nadine nicht da ist das Spiel zu lenken, ist sie diejenige, die das Spiel führen muß und in diesem Bewußtsein will sie oft zu viel, so wird der Ball zu lange gehalten oder zu kompliziert gepaßt oder geflankt, statt einfach zu spielen.

    Stelle Kessi an ihre Seite und sie spielt eine ganze Klasse besser, nämlich ruhiger und sicherer. Dieser Eindruck der „Divenhaftigkeit“ ist eher der Zurückhaltung geschuldet und nicht Ergebnis einer egozentrischen Selbstdarstellung.

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  • never-rest sagt:

    Sehe ich genauso wie @Altwolf. Ohne N. Keßler trägt L. Geoßling allein die Last, das Spiel im MF von WOB zu lenken. Darunter leidet z.T. ihr Spiel, dass oft etwas überambitioniert wirkt und deshalb fehleranfällig ist. Aber mal ehrlich: Geoßling ist im Moment die einzige MF-Spielerin von WOB, die internationale Klasse hat. Ja, und sie ist in der FF-Öffentlichkeit ein Star. Warum auch nicht. Die Attribute „divenhaft“ und „mannschaftsundienlich“ (so @GG), kann ich bei ihr allerdings nicht erkennen.

    Goeßling`s Bedeutung für die Statik im Wolfsburger Spiel wird vor allem deutlich, wenn sie wie im Hinspiel gegen PSG nicht dabei ist.

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  • FFFan sagt:

    @ enthusio:
    „Bist Du wirklich sicher, dass Fei Wang gestern eine bessere Alternative auf der Torhüterinnenposition gewesen wäre?“

    Die Chinesin war seit der Winterpause die unangefochtene ‚Nr.1‘ im Turbine-Tor, und das sicherlich nicht ohne Grund. Sie hat auch in allen Spielen, die ich gesehen habe (einschließlich dem Pokal-Halbfinale) eine starke Leistung abgeliefert. Warum entscheidet man sich dann im wichtigsten Spiel der Saison auf dieser wichtigen Position ohne Not für die ‚1b-Lösung‘? Nur wegen eines „Bauchgefühls“??

    Das soll aber nicht heißen, dass Sarholz an der Niederlage schuld war!

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  • Alice sagt:

    @Altwolf:
    „Bei Lena sehe ich das etwas anders,denn sie ist in meinen Augen viel sensibler als sie auf den ersten Blick wirkt und das Medieninteresse auf sich zu ziehen ist sicherlich nicht ihr Ziel.“

    Du hast wohl auch das aktuellste Beispiel (HZ-Interview bei Sky mit Lena und Marcel) gesehen?? 😉
    Ich teile deine Einschätzung vollkommen. Lena ist nicht „unser“ Medienprofi (auch wenn die Medienvertreter sie augenscheinlich gerne öfter als solche sehen wollen würden) und scheint dies auch nicht zu intendieren. Sie wird ab und zu gerne als selbstsarstellend bezeichnet, was einfach von Oberflächlichkeit der Beklagenden zeugt. Ich denke sie wäre erleichtert, wenn Kessi ihr diese Leaderrolle in der Öffentlichkeit und auf dem Platz wieder erleichtern bzw. zum Teil wieder abnehmen würde. Nicht umsonst hat sie vor einiger Zeit die Kapitänsbinde bzw. die Rolle der K.-Vertreterin abgelehnt.

    Die Kritik an Alex Popp macht mich noch nicht mal betrübt. Uns ist klar, dass sie enorm polarisiert und gerade Vereinsgegner mit ihrer Spielweise provoziert.
    Mir und einigen anderen macht es das ganze nur noch einfacher vollens hinter ihr zu stehen und gerade für viele junge Leute ist sie eine richige Identifikationsfigur.
    Egal wie lange sie es für nötig hält sich von Nicklichkeiten und harten Zweikämpfen zu erholen oder ob sie die Zeit auch mal nutzt um kurz durchzuatmen, für mich ist sie eine weitere Galionsfigur des VfL, die den unbändigen Einsatz, den Willen und Kampfesgeist der Wölfinnen illustriert. Sie kann gut austeilen aber muss auch viel einstecken und nebenbei ist sie auch neben dem Platz eine richtig nette, zugängliche und bodenständige Persönlichkeit. In diesem Sinne: PRO Poppi 😉

    Balea: „Wer so argumentiert hat natürlich auch völlig Recht mit den sehr persönlichen Angriffen auf den Charakter einer Marta. /Ironie aus.“

    Jeder hat das Recht auf Grund von gewonnenen Eindrücken Sympathien und Antipathien zu hägen und diese zum Audruck zu bringen, solange sie nicht „sehr persönlich“ sind und in Richtung Gürtellinie gehen. Frau da Silva wird nicht zerbrechen und Frau Popp erst recht nicht. Beide haben auch noch Vereine und Fans, die vollens hinter ihnen stehen.

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  • gerd karl sagt:

    da hier immer der deutsche frauenfussball niedergemacht wird, mal ein paar richtigstellungen.
    1.von der faz wird behauptet das die ultras von psg zu den frauen gegangen sind, weil ihnen der kommerz auf den geist geht. es ist aber auch den französischen medien bekannt, das sie das tun weil sie dafür bezahlt werden.
    2. es wird immer wieder behauptet, das eurosport das interesse am deutschen frauenfussball verliert, das stimmt nicht.
    sie versuchen , wie in frankreich, dies in den pay tv bereich zu verschieben, damit sie geld verlangen können.
    den die einschaltquoten beim frauenfussball sind in deutschland grösser als in frankreich.
    3.es wird hier immer so getan als sei die nwsl stark am wachsen, dies stimmt nicht.
    kein liga sponsor, kein tv vertrag und die zuschauerzahlen sind gruselig.
    chicago red stars-sky blue fc, 1402
    seattle reign-washington spirit 2703
    houston dash-kanses city 4186
    western ny flash-boston breakers, das stadion war so leer das sie auf eine zuschauerzahl verzichtet haben.

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  • Altwolf sagt:

    @Alice.

    Ist ein über die letzten 3 Jahre entstandener persönlicher Eindruck, durch kurze Begegnungen und zufälligem Kennenlernen ihrer Eltern bei einem Auswärtsspiel auf dem Parkplatz und danch bei weiteren gemeinsam verfolgten Spielen.

    Das Interview ist mir entgangen.

    Stimme dir auch zu, das sich Alex, neben ihren fußballerischen Fähigkeiten, als Persönlichkeit erkennbar weiterentwickelt hat und dies auch auf dem Spielfeld durch ihren Einsatz dem Team vorlebt. Ihre Art Fouls zu „verarbeiten“ polarisiert zugegebenermaßen, worauf du schon hingewiesen hattest.

    Hoffen wir mal,daß die kommenden Spielzeiten die „Spektakularität“ dieser Ausdrucksform immer mehr abschwächen.

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  • Schelle sagt:

    @gerd-karl

    „es wird hier immer so getan als sei die nwsl stark am wachsen“

    Der Einzige, der immer davon schreibt bist Du selbst.
    Du bildest Dir Kommentare über die NWSL ein, damit Du darauf antworten kannst. Sehr bedenklich!

    Und die NWSL Zuschauerzahlen, die Du hier erwähnst sind so schlecht nicht. Eventuell solltest Du auch mal in Deutschland ins Stadion gehen, anstatt auf 17 verschiedenen Foren die gleichen Kommentare abzugeben. Dann müsste sich die FAZ auch keine Gedanken machen…

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  • tpfn sagt:

    Ich hatte auch mal einen recht interessanten Beitrag gelesen, von einer für mich absolut glaubwürdigen Quelle, den ich hier mal zitieren möchte:

    „Kennen Sie XXX, das Bad Girl von Wolfsburg? Sie ist Nationalspielerin, zentrales Mittelfeld. Beim Einlauf ins Stadion rempelt sie dich an. Beim Aufwärmen wirft sie dir böse Blicke zu. Im Spiel haut sie dich dreimal um und nennt dich eine Memme. Als ihr die Potsdamer Neo-Nationalspielerin YYY dafür an die Wäsche geht, wirft sie sich hin, dreht sich achtmal um die eigene Achse und bleibt weinend liegen. Nach fünf Minuten Todesstarre springt sie hoch und wischt sich für Eurosport die Träne aus dem Gesicht. Als XXX den Ball vertändelt, schreit sie den Trainer an, bevor der meckern kann. Fünf Minuten später schiesst sie mit Hackentrick das Siegestor. Der Trainer fällt ihr um den Hals, und YYY haut den Torpfosten platt.“

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  • never-rest sagt:

    Spass muss sein @tpfn. Lache mich schlapp. Top Beitrag. Nun mal her mit der Auflösung, wer xxx und yyy und die glaubwürdige Quelle xy sind. Mit der „Memme“ wird xxx wohl Recht haben 🙂

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  • gerd karl sagt:

    ach schelle, lies die artikel hier auf womensoccer über die nwsl, das bestättigt meinen vorwurf.

    @Schelle

    die zuschauerzahlen der nwsl sind garnicht so schlecht.

    dann schau dir bitte mal die zuschauerzahlen von wusa und wps an, und dann vergleiche sie mit denen der nwsl, gegen die zuschauerzahlen der nwsl brauchen sich die zuschauerzahlen der frauen bundesliga nicht zu verstecken.
    http://www.womenssoccerunited.com , http://www.equalizersoccer.com

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  • enthusio sagt:

    @tpfn:

    Das wäre doch mal ne Spielerin für Turbine: sie schreit den Trainer an und schießt das Siegtor.

    Denn man liest ja bei dfb.de:
    „Wir werden in der nächsten Spielzeit einiges verändern und wollen wieder angreifen. Das muss auch unser Anspruch sein“, sagte Trainer-Urgestein Bernd Schröder (72), der sein Lebenswerk Turbine nach der kommenden Saison abschließen will – und das nach sage und schreibe 45 Jahren nicht mit leeren Händen.

    Also, wie wäre es denn mal mit solch einer Veränderung ?

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  • tpfn sagt:

    @enthusio
    Eine Spielerin die den Trainer anschreit und Tore schießt hat Turbine schon, nämlich JoJo, hab ich selbst Live erlebt.

    @never-rest
    Der, dessen Namen hier nicht mehr genannt werden darf, da er mit seinen Big Bang Theorien etwas übertrieben hat, hätte mit Sicherheit schon die XY Auflösung parat, wahrscheinlich sogar das betreffende Spiel.

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  • vikkybummsy sagt:

    „Schult liegt um Längen zB hinter einer Sarholz (und einer Wang). Und da sie diese Schwäche offenkundig nicht ablegen kann, sollte man dringend nach einer anderen Nachfolgerin für Angerer suchen“

    Volle Zustimmung. Vlt. ändert sich ja unter Steffi Jones ein bisjen was und Felix bekommt die längst fällige „Begnadigung“. Würde mich freuen wenn der Quark aus Wilden Jugendzeiten endlich dahin gesteckt wird wo er hingehört..
    Ins Deutsche Tor gehört die beste Deutsche Torhüterin. Ich bin sogar der Meinung das Felix deutliche Vorteile gegenüber Angerer hat / hätte. Mit Förderung statt diszipl. Maßnahmen hätten wir mit Felix eine ganz Große. Hier wurde von seiten des DFB eine Chance vertan. Nix was sich nicht korrigieren lässt. Das Mädel ist ja noch jung und könnte nach der WM 2015 bei guter Leistung noch mind 3 WM’s spielen.
    Wäre doch super wenn man im Sinne des Sports endlich aufeinander zugehen würden.

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  • RW sagt:

    Nachdem ich nun endlich zum Lesen der Kommentare komme, möchte ich nochmal zum sehr überraschenden Einsatz von Anna Sarholz statt Wang Fei kommen. Die Fakten sind :
    1. Wang Fei hat jede Minute aller Pflichtspiele seit Beginn der Rückrunde gespielt.
    2. Sie ist zur besten Torhütering beim Turbine- Hallencup gleich zu Beginn ihrer Spieltätigkeit gewählt worden.
    3. Sie hat immer eine starke Leistung gezeigt und so manchen Punkt oder Sieg gerettet, siehe gegen Leverkusen oder auch in Sand.
    4. Niemals seit Beginn gegen Turbine ist ein Tor „auf ihre Kappe“ gegangen.
    5. Sie war maßgeblich am Halbfinalsieg gegen Frankfurt beteiligt durch Ihren starken Einsatz in der 1:1 Situation gegen Sasic. Übrigens sind solche Situationen Ihre Stärke, ich habe einige Videos hierüber.
    6. Sie hat internationale Erfahrung in 50 A-Länderspielen

    Und dann entscheidet ein Bauchgefühl, dass die Nr.2 im wichtigsten Spiel des Jahres für Turbine ihr vorgezogen wird?Eine Anna Sarholz, die den Verein verlassen wird und 3 Monate keine Spielpraxis hatte, bekommt den Vorzug gegenüber der offensichtlichen und bis dahin überzeugenden Nr1? Welche Logik und Denkweise steckt da dahinter?
    Fei hätte den ersten Treffer sicher nicht kassiert, solche Situationen sind ihre Spezialität. Und auch der 3. Treffer war haltbar, man kann als Torhüterin doch nicht die kurze Ecke auflassen!

    Hat BS eigentlich darüber nachgedacht, wie verheerend das alles bei Fei ankommen kann. Sie musste ein Interview nach dem Spiel weinend abbrechen. Sie hat als Chinesin vor ganz China ihr Gesicht verloren, das schlimmste, was einem in China passieren kann. BS : Setzen, Psychologie = 6.

    Ich hoffe, Turbine muss sich nun nicht schon wieder nach einer neuen Torhüterin umsehen.

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  • enthusio sagt:

    @tpfn:

    Das muß dann aber im Training gewesen sein, denn seit wann schießt Elsig in einem Pflichtspiel Tore, geschweige denn ein Siegtor ?
    Also dann doch lieber die geheimnisvolle XXX verpflichten, damit es auch wirklich zu den von Schröder versprochenen Veränderungen kommt.

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  • tpfn sagt:

    @enthusio
    Siegtor hab ich nicht geschrieben und Tore schießen/köpfen kann sie und hat sie doch schon. Ich erinnere an ihr Tor beim CL-Spiel gegen Torres, wo sie sich sogar ne gelbe Karte für den Torjubel eingefangen hat.

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  • dummkopf sagt:

    @enthusio
    Du hast mir ja neulich dankenswerter Weise klar gemacht, dass ich den Spass überbetont habe.
    Hier mal nicht zum Ärgern der Ultras, was mich übrigens nicht die Bohne interessiert, (sie tun mir bekanntermassen eher Leid) also Fragen an dich:

    Ich sehe im Rauswurf von Sarholz vereinsschädigendes Verhalten. (So heisst das oft in Vereinssatzungen, wenn ein Grund vorliegt eine Mitgliedschaft zu beenden) weil man erneut eine für den Verein sehr gute Spielerin wegjagt. Mit ihrer Aufstellung im „wichtigsten“ Spiel der Saison hat man das ja auch noch – unverfroren genug – selbst zugegeben.

    Damit bestätigt man doch selber:

    1. Man hat die Torhüterin einfach mal so vor die Tür gesetzt, obwohl man sie (inzwischen) doch für die bessere hält.
    Ihre Qualität war also nicht das entscheidende Kriterium für den Rauswurf. Also hat man sie aus persönlichen Gründen – welche auch immer – einfach „keinen Bock“ mehr auf sie gehabt, und erklärt das auch noch als pädagogisch wertvoll.
    Wenn das in Essen passieren würde, würdest du da nicht denken, da wirst du verarpft?

    2. Man fühlt sich als über den Dingen stehende Herrschaft, deren persönliche Befindlichkeiten über dem vereinsinteresse stehen, und die „Untertanen“ (=Mitglieder) haben diese Launen entsprechend zu schlucken. (und tun das auch noch)

    Deine Meinung würde mich sehr interessieren.

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  • tpfn sagt:

    @RW
    bin absolut Deiner Meinung! ich finde das auch unter aller Sau. Wenn er sich schon für Sarholz entscheidet, wofür es natürlich auch Gründe gab, aber bestimmt keine sportlichen, dann hätte er Fei Wang eher informieren und umfassend über die spezielle Sarholz-Situation aufklären müssen und das mit nem richtigen Dolmetscher und nicht erst am Spieltag nach dem Mittagessen.

    Als Schröder-Fan hab ich für sein Handeln einfach keine Erklärung, außer vielleicht dass es hier mehr Probleme gibt als uns bekannt ist. Sieht er gerade sein Baby sterben? Die vereinsseitigen Umbrüche, Entlassungen etc. sind ja wirklich äußerst ungewöhnlich, vielleicht gibts ja doch nen finanziellen Engpass, der naturlich nicht artikuliert wird.

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  • enthusio sagt:

    @dummkopf:

    Es ist für mich schwierig, aus der Ferne etwas dazu zu sagen. Ich kenne die genauen Hintergründe für Sarholz´ Abschied ja auch nicht. Und spekulieren und bewerten möchte ich diesen Vorgang daher nicht.

    Auffällig (und für mich unverständlich) ist die ständige Torwartrotation bei Turbine in der Tat. Aber „vereinsschädigendes Verhalten“ kann man Schröder mit Sicherheit nicht vorwerfen. Potsdam hat ja auch in dieser Saison lange um den Titel mitgespielt, kam immerhin bis ins Pokalfinale, und auch die Niederlage kann man nicht am Torhüterinnenwechsel festmachen.

    Mit Lisa Schmitz und Fei Wang hat Schröder in der kommenden Saison zwei gute Torhüterinnen zur Verfügung. Allerdings weiß ich nicht, ob beide ein Reservistendasein auf Dauer akzeptieren werden.

    In Potsdam ist Schröder eine Institution, fast schon ein absolutistischer Herrscher. Das kann man kritisieren, aber er hat eben Turbine zu dem gemacht, was der Verein heute ist. Und er ist bis zum Schluß mit Herzblut dabei.

    Zum Vergleich: In einem kleinen Verein wie Essen wurde vor einigen Jahren die langjährige und verdiente Spielführerin Melanie Hoffmann durch Trainer Högner und Manager Wißing „abgesägt“, ihr Vertrag wurde (gegen ihren Willen) nicht mehr verlängert. Auch da wurden die Gründe Außenstehenden gegenüber nicht öffentlich gemacht, so gern man auch mehr hätte erfahren wollen. Offensichtlich setzte man seitdem auf Linda Dallmann.

    Ich habe keine Ahnung, ob auf den Mitgliederversammlungen bei Potsdam oder Essen kritische Fragen gestellt werden. Du müßtest das vielleicht mal bei Turbine ausprobieren, falls Du dort Mitglied sein solltest.

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  • gerd karl sagt:

    sarholz wird nie wieder im tor einer dfb elf stehen, da sie sich so über das tor der japanerinnen gefreut hat und hier überschwenglicher jubel auch gefilmt wurde.

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  • FFFan sagt:

    @ dummkopf:

    1. Anna Sarholz wird bei Turbine Potsdam nicht „rausgeworfen“. Ihr Vertrag läuft aus, und die sportliche Leitung des Vereins hat entschieden, ihn nicht zu verlängern. Das ist im Profisport völlig legitim, auch wenn man darüber streiten kann, ob es in diesem Fall eine kluge Entscheidung war.

    2. Die Aufstellung von Sarholz im Pokalendspiel bedeutet nicht das „Eingeständnis“, dass sie besser ist als ihre Konkurrentin.
    Ich sehe es eher als ‚Abschiedsgeschenk‘ für eine langjährige und verdiente Turbine-Spielerin (ebenso bei Zietz, die möglicherweise nach dieser Saison ihre Karriere beendet).
    Allerdings denke ich, dass ein so wichtiges Spiel nicht der geeignete Zeitpunkt für derlei ‚Sentimentalitäten‘ ist.

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  • balea sagt:

    @Dummkopf

    Der einzige Turbine – Ultra, der hier schreibt bist du.

    Gestern verlor WOB bei Lübars 4:1 und war damit noch gut bedient. An der Torfrau lag es nicht, Frohms hat soweit einen ordentlichen Job gemacht. Der Rest des WOB – Teams aber bis auf 3, 4 Konter weitgehend harmlos und Lübars im Vergleich zur Niederlage gegen Cloppenburg sehr konzentriert und dominant. Was ich aber sehr auffällig fand, war das ständige Passen zu Frohms und zurück – gefühlte 50 bis 60 Ballkontakte kamen auf diese Weise zustande. Das hat zwar auch keine Stabilität in die Abwehr gebracht, aber mir kam es vor wie eine Anweisung von der Trainerbank, solche Situationen zu üben.

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  • RW sagt:

    @dummkopf :
    zu deinem Abschiedsgeschenk für Sarholz :
    1. Wir reden hier über Profifußball, nicht über eine soziale Einrichtung.
    2. Wenn schon Geschenke verteilt werden sollen, dann doch bitte als Dankeschön, Anerkennung und Investition in die Zukunft an Fei, die sich als sehr gut, professionell und zuverlässig gezeigt hat. Das wäre ein Vertrauensbeweis gewesen.
    3. Wenn schon Abschiedsgeschenk für Sarholz, dann im letzten Spiel am Sonntag gegen Jena. Das wäre vor heimischen Publikum auch viel passender gewesen. Fei hätte dies verstanden und akzeptiert mit entsprechendem Vorgespräch.

    @tpfn :
    Ja, auch die Art und Weise, wie Fei der Nichteinsatz beigebracht wurde, vor versammelter Mannschaft in einem Nebensatz 3 Stunden vor dem Spiel und ohne Begründung, ist unprofessionell und menschlich unterste Schublade. Das bleibt hängen…
    Vorgefallen ist übrigens nichts zwischen Fei, BS oder anderen, was zu einer „Disziplinarmaßnahme“ hätte führen können.

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  • Detlef sagt:

    @Alice und Altwolf,
    Es geht den meisten doch gar nicht um die Aktionen von Poppi, wo sie tatsächlich gefoult wurde!!!
    Nunja, etwas weniger Theatralik sollte schon zu erwarten sein, schließlich war/ist dies ja immer eines der positiven Unterschiede zum MF gewesen!!! 😉
    Mund abputzen, auf die Zähne beißen, und weiter geht’s, hat mich schon immer am FF begeistert!!! 🙂
    Schließlich haben Frauen ja auch eine natürlich höhere Schmerzgrenze als wir Männer!!! 😉

    Übrigens hat mir eben diese Eigenschaft gerade bei Poppi zu ihren frühen Duisburger Zeiten sehr imponiert!!!
    Aber schon zum Ende ihrer Löwinnen-Karriere wurde sie immer wehleidiger und vor allem immer unfairer!!! 🙂
    Keine Ahnung, ob sie sich das bei den Jungs in Gelsenkirchen abgeschaut hat, oder ob sie diese „internationale Erfahrung“ in der Natio gesammelt hat??? 🙁

    Es geht mir gerade um die Aktionen, wo sie nachweislich nicht getroffen wurde und trotzdem spektakulär fällt!!!
    Das ist absichtliche Täuschung der Schiris, und somit grob unsportlich und unfair!!!

    Niemand der einigermaßen seriös kritisiert wird in Abrede stellen wollen, daß Poppi eine sehr gute Spielerin ist!!!

    Aber diese Eskapaden schaden ihrem Ansehen nur, denn sie ist auch international schon längst als „Diver“ bekannt, was ihr auf CL-, oder Natioebene immer wieder auf die Füße fallen wird!!!

    Das Geschrei über die „ach so ungerechten internationalen Schiris“ ist dann immer wieder groß!!!
    Dabei ist es dann bei genauer Betrachtung oft so, daß selbst wirkliche Fouls nicht geahndet werden, weil der Ruf einer Spielerin sie schon als „Fallobst“ abgestempelt hat!

    Deshalb sollte sie das endlich lassen, und nicht noch von den DFB-Schiris dazu ermuntert werden!!! 🙁

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  • tpfn sagt:

    @balea
    Was Turbines Trennung vom Urgestein Sarholz anbelangt, hattest du bereits letzte Woche die entscheidende Information geliefert und auch blitzgescheite Schlüsse draus gezogen, Kompliment! Mit dieser entscheidenden Info, die ich zunächst verifizieren wollte, sollte man die ganze Diskussion hier endlich ad acta legen können.

    Dass es für Sarholz keine Zukunft bei Turbine gibt, wurde ja vereinsseitig vor allem auch pädagogisch begründet. Da diese Begründung den Einen oder Anderen (vor allem Einen hier) scheinbar völlig überforderte, möchte ich auch hier erklärend behilflich sein.

    Als Ausbildungsverein schreibt sich Turbine Potsdam jeher das duale Ausbildungssystem auf die Fahne, hier wird strickt darauf geachtet und auch immer wieder mit Stolz betont, dass Turbines Eigengewächse neben dem Leistungssport auch eine Berufsausbildung oder Studium absolvieren um ein zweites Standbein zu haben damit sie dann nach ihrer Sportlerkarriere oder bei einem gesundheitlichen Ausscheiden nicht ins Bodenlose fallen.

    Was ich bisher noch nicht wusste, aber dankenswerter Weise von @balea erfahren durfte und nun auch entsprechend verifizieren konnte ist, dass Sarholz ihre Berufsausbildung, bei deren Vermittlung der Verein natürlich behilflich war, abgebrochen hatte. Es ist naheliegend dass hier eindringliche Gespräche folgten und höchstwahrscheinlich sogar schon das ein oder andere Ultimatum ausgesprochen wurde.

    Vereinsschädigend, lieber @dummkopf, wäre es im vorliegenden Fall vor allem dann gewesen, wenn eine Sarholz nach Beendigung ihrer sportlichen Karriere bei Turbine ohne finanziellen Rückhalt oder entsprechender Berufsausbildung dagestanden hätte. Felix Sarholz ist schließlich keine x-beliebige Sportlerin, ganz im Gegenteil.

    Felix Sarholz ist die Heldin von Getafe, sie ist Inhaberin des TV-Medienpreises „goldene Henne“ aber vor allem ist sie auch Diejenige, die eine riesige öffentliche Debatte auslöste zum Thema pädagogische Betreuung der Jugendlichen im Leistungssport.

    Mit dem plötzlichen Medienhype war die damals 17jährige Sarholz völlig überfordert, sie fühlte sich allein gelassen mit ihren Problemen „Weder war noch bin ich eine coole Sau. Ich bin ich, aber dies hat zu diesem Zeitpunkt keinen interessiert. Man musste einfach funktionieren. Da steht keiner schützend vor dir und interessiert sich dafür wie es in dir drinnen aussieht.“ Die Implementierung von Teambetreuern die sich um die kleinen alltäglichen Dinge der jugendlichen Spielerinnen kümmern und erste Ansprechpartner sein sollen war die Folge.

    Dass die öffentlichen Medien TP förmlich zerfleischt hätten, wenn eine Sarholz nach ihrer sportlichen Laufbahn ins Bodenlose gefallen wäre, da es scheinbar dem Vorzeige-Ausbildungsverein trotz damaliger Schelte, immer noch an pädagogischer Betreuung seiner Leistungssportler ermangelte, ist naheliegend. Insofern ist die Frage was für Turbine vereinsschädigender wäre, wohl geklärt.

    Dass sich Turbine mit der Trennung von Sarholz dennoch so schwer getan hat, sagt auch einiges über den Verein aus. Frei nach Johanna Elsig: „es passt menschlich“ bei Turbine.

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  • DerDude sagt:

    @ RW

    Interresant was du da schreibst über Wang Fei und wie sie herausgefunden hat dass sie nicht spielt…woher hast du diese Information?

    Gibt es doch die Mögligkeit das Fei gar NICHT nächstes Saison in Potsdam spielt, und sich ein neue Verein sucht? Das wäre natürlich ein Katastrophe für ein Verein die mir wirklich scheint als ob die voll in Chaos und Verwirrung sinkt.

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  • tpfn sagt:

    @RW
    scheinbar bist du recht nah an der Quelle, wäre schön öfter mal was von dir zu lesen, das würde uns Spekulanten einiges an Arbeit ersparen.

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  • waiiy sagt:

    Jetzt auch von mir herzliche Glückwunsch nach Wolfsburg zum verdienten Gewinn des Pokals! Die Mannschaft von Kellermann hat gezeigt, dass sie fähig ist, aus Niederlagen zu lernen und dies dann entsprechend auch umzudrehen. Da wurde die Taktik, mit der Potsdam in der Rückserie erfolgreich war, umgedreht und somit zunichte gemacht. Als dann der erste Fehler bei Turbine passiert, fiel das Führungstor, worauf Potsdam (wie schon in der gesamten Spielzeit) nicht in der Lage war, etwas zu ändern, das zum Erfolg hätte führen können.

    Bei aller Schelte, die hier ausgepackt wird, solle man aber auch daran denken, dass genau dieses Leistungsgefälle bereits Anfang der Saison vorausgesagt wurde und nun einfach nur eintrifft. Von daher ist es als Turbine Fan traurig, aber nicht unerwartet.

    Dass man aus Potsdamer Sicht vor 2 Wochen noch einmal in Hinblick auf das Pokalfinale neu aufgebaut hat, ist in meinen Augen kein Fehler, auch wenn es keine Früchte getragen hat. Aber man musste versuchen, irgendwie einen Vorteil zu schaffen. Dass das nicht gereicht hat, ist dann halt so.

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  • waiiy sagt:

    Zum Thema „Popp“ wollte ich eigentlich nichts mehr schreiben. Aber es drängt sich halt wieder einmal auf und eigentlich ist es auch kein Thema „Popp“ sondern ein Thema „Schiedsrichterinnen“. In meinen Augen werden kleine Fouls viel zu viel laufen gelassen. Da wird entweder weggeschaut oder es wird einfach nicht gesehen. Und N11-Spielerinnen dürfen sich noch einmal mehr rausnehmen (siehe sowohl Popp als auch Kemme). Das wird dann immer weiter ausgenutzt und eskaliert halt irgendwann. Solange man nicht das Rückgrat hat, mal wegen Foul oder unsportlichem Verhalten (Gesten, Liegenbleiben und plötzlich Aufspringen) eine gelbe Karte zu ziehen, wird sich daran auch nichts ändern. Im Gegenteil: es wird immer mehr werden.

    Zur strittigsten Situation (Bein festhalten im Liegen) kann ich nur sagen, dass das im MF ganz klar als Tätlichkeit gewertet wurde (Revanche für das körperliche, aber in dem Fall faire Einsteigen der Gegnerin). Da gibt es für mich keine 2 Meinungen, dass das Rot war, zumal auch allseits zugegeben wurde, dass es aus Wut passiert ist und weil sie vor schon viel hat einstecken müssen (was der Wahrheit entspricht, aber keine Ausrede sein darf).

    Aber auch das laste ich Popp nur bedingt (gemäß ihres Charakters). Sie will halt den Sieg mit allen (fairen und unfairen) Mitteln. Die Schuld an solchen Szenen trägt das Schiedsrichterkollektiv, weil sie es haben soweit kommen lassen. Was zu befürchten ist, dass uns Popp in Kanada durch eine rote Karte schaden wird.

    Es ist davon auszugehen, dass sie von den Gegnerinnen genauso provoziert wird und dann hat sie keine N11-Bonus wie in Deutschland.

    PS: Das alles ist natürlich meine subjektive Meinung, die dadurch gefärbt ist, dass ich nicht Wolfsburg Fan bin und jeder kann und darf das anders sehen.

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  • Alice sagt:

    @Detlef:

    „Nachweislich“, was so manche Menschen (die momentan gerade bei direkten Ligakonkurrenten von Stimmungsmache gegen Alex beeinflusst seien müssten) als „erwiesen“ betrachten hat dieses Gütesiegel oft nicht verdient.

    „Das ist absichtliche Täuschung der Schiris, und somit grob unsportlich und unfair!!!“

    Ich glaube jetzt uferts auch bei dir aus. :/

    Ich verstehe die Denkweise hinter deinen Ansichten, auch wenn ich sie nicht teile und sie nicht als Faktum getarnt im Internet verewigen würde.

    Dass Alex nach hartem Einsteigen etc. lamentiert, ihre Lage sondiert, ihren Schmerz zum Ausdruck bringt, stößt in der Tat auf Missgunst einiger Leute und verleiht ihr bei diesen keinen guten Ruf, wie du sagtest.

    Mir läge es eher am Herzen, würde sie sich darüber hinwegsetzen und ihr Ding durchziehen. Keiner will, dass sie auf dem Platz einen Gedanken an ihre Außenwirkung verschwendet.

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  • RW sagt:

    @Der Dude : Direkt von Fei selbst. Manchmal lohnt sich ein Gespräch nach dem Spiel.

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  • Detlef sagt:

    @Alice,
    „nachweislich“ ist bei mir wörtlich zu nehmen!!!
    Es müssen also Aktionen nachzuweisen sein, sprich in Bild, Schrift oder Ton!!!

    Im Gegensatz zu bloßen Behauptungen, oder Spekulationen werden Dinge somit „erwiesen“!!! 😉

    Die Zeitlupe in dem Bericht auf DFB-TV zeigt sehr deutlich, daß NINA Poppi nicht berührt hat, und es somit kein Foul war!!!

    Trotzdem fällt Poppi nicht nur einfach um, sondern springt mit links nochmal richtig hoch Richtung 16-er, um dann um so spektakulärer zu fallen!!!

    Jetzt Frage an Dich;
    Wozu macht jemand so etwas???
    Hatte sie gerade Bock dazu??? 😉

    Es war pure Absicht, und das ist für mich eine unsportliche Täuschung der Unparteiischen!!! 🙁

    Wenn sie nach hartem Einsteigen erst mal liegenbleibt ist das doch normal!!!
    Das kann jeder nachvollziehen!!!

    Aber sie macht das eben auch dann, wenn sie gar nicht getroffen wird, und dann wirkt es eben lächerlich bis skurril!!!

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  • Übersteiger sagt:

    Lieber @RW, deinen Beitrag habe ich bereits mit Spannung erwartet. Privat involviert verfügst du natürlich zum einen über nähere Details, zum anderen aber auch über eine übermässig subjektiv geprägte Meinung.

    Fei ist unbestritten eine gute
    Torfrau. Mitnichten ist sie jedoch fehlerfrei, sondern hat auch noch viel Luft nach oben. Halte ich allerdings für normal, insbesondere auch hinsichtlich der notwendigen Akklimatisierung im neuen Kulturkreis. Bezüglich Präsenz auf dem Platz hat Sarholz ihr bspw. die Nase weit voraus, auch wenn das nichts ist, was man erlernen kann.

    Ob Fei im Pokalfinale im Vergleich zu Sarholz den ein oder anderen Ball gehabt hätte ist völlig hypothetisch und unsachlich. Vielleicht hätte sie vorher in anderen Situationen auch gepatzt, in denen Sarholz geglänzt hat.

    Fakt ist – an Sarholz, man mag von ihr halten was man will, lag diese Pokalniederlage nicht. Die Gründe dafür liegen woanders.

    Bernd Schröder macht seine Aufstellungen im Übrigen mitnichten daran fest, ob jemand sein Gesicht vor einem ganzen Volk verlieren könnte. Wenn Fei darauf spekuliert(e), wurde sie scheinbar bei ihrem Wechsel zu Turbine schlecht beraten. Entweder Fei ist so eine starke Persönlichkeit und Torfrau, wie du es hier glauben machen willst und sie nimmt die Herausforderung und den Kampf weiter an. Oder sie flüchtet vorzeitig, was natürlich für sie der einfachere Weg wäre. Verlöre sie dann eigentlich auch ihr Gesicht?

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  • Detlef sagt:

    @waiiy,

    Sicherlich haben die Schiris auch eine Mitschuld an dieser negativen Entwicklung!!!
    Gerade die Samthandschuhe für DFB-Spielerinnen sind dafür ein guter Beweis!!!

    Das kennen wir ja auch von unseren TURBINEN, wo TABBI und JENNY oft sehr gnädig behandelt werden, und andere dafür eher mal mit einer Karte bedacht werden!!!

    Aber die Unparteiischen sind auch nur bis zu einem gewissen Punkt mitverantwortlich, nämlich bis zur absichtlichen Täuschung!!!

    Ohne Zeitlupe ist es oft unmöglich, den Unterschied zu erkennen!!! 🙁
    Hier muß noch besser geschult werden, und vor allem rigoroser bestraft werden!!!

    Daher fand ich die gelbe Karte für JENNY CRAMER in Sand sehr bemerkenswert, die sie für eine Schwalbe weit vor dem gegnerischen 16-er bekam!!!

    Sollte diese begrüßenswerte Regelauslegung demnächst Schule machen, dürfte es für Poppi zukünftig sehr eng werde!!!
    Dann wird sie die Halbzeitpause wohl bald nur noch frischgeduscht auf der Tribüne erleben!!! 😉

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  • Karl sagt:

    @Detlef: „“nachweislich” ist bei mir wörtlich zu nehmen!!!
    Es müssen also Aktionen nachzuweisen sein, sprich in Bild, Schrift oder Ton!!!“

    Ich nehme an du spielst auf den Elfmeter gegen Potsdam an wo Popp gelegt wurde. Ich zum Beispiel kann mir diese Scene 100 mal ansehn und kann nicht zweifelsfrei sagen ob das ein foul war oder nicht. Fuer mich sieht es so aus dass Popp zwar nicht von ihrer Gegenspielerin getreten wird, aber ein Bein gestellt bekommt. Ob sie deswegen hinfallen muss oder sich auch stolpernd ins Aus retten koennte ohne zu fallen kann ich nicht beurteilen. Aber fuer so eine situation gibt es schon oefter mal Elfmeter. Soweit mir bekannt ist(ich weis nicht viel, also sorry falls ich da fehlinformationen aufsitze) kann man in so einem Fall selbst wenn es knapp ausserhalb des Strafraums stattfindet Elfmeter geben. Aber wo du da siehst dass Popp extra noch mal ein Stueck weiter springt ist mir ein Raetsel . Wahrscheinlich wird das jeder user hier ein wenig anders beurteilen. Also kann eine solche Scene nur in den seltensten Faellen ein absoluter Nachweis sein.

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  • Georg sagt:

    Fußball lebt von seinen Typen und von Fehlentscheidungen der Schiris das ist so und wird sich nie ändern ( zum Glück) Wer will den glatte saubere ohne Fehl und Tadel Spielerinnen…Wenn jemand seine Lehre schmeißt…was soll’s ….Wenn manch Spielerin sich in 90min gern mal den Rasen ohne Gegnerischen Einfluss anschaut… Ooookkkkay. Ohne diese ach soooo schlimmen Vorfälle wär hier nix los und viele würden sich über den Nachbarn aufregen…..

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  • kelly sagt:

    hallo fans.ja bei Turbine passiert viel im Hintergrund.biennek :Pressesprecherin weg.podvorica :Betreuerin(ohne Feingefühl) weg.ist sehr viel los was wir fans nicht wissen,hoffe das die Chinesin bleibt.glaube biennek und podvorica waren felix fans ,aber sind sich nur Vermutungen.so gehts raus und spielt fussball

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  • Detlef sagt:

    @ Karl,
    Du mußt genau hinschauen!!! 😉
    Und zwar die Zeitlupe aus der SARHOLZ -Perspektive!!!

    Zunächst kommt NINAs Tackling zu spät, und es sie aus, als ob sie das Bein von Poppi einklemmt!!!
    Aber nur wenige Bilder später schlüpft das Bein von Poppi wieder aus dem Schatten!!!

    Wäre es hier zur kleinsten Berührung gekommen, wäre es (bei der Geschwindigkeit) nach außen gedreht worden!!!
    Das angewinkelte Knie ergab dafür einen perfekten Hebel!!!
    Poppi hätte dagegen nichts machen können, Physik halt!!! 😉

    Man sieht aber keine Bewegung nach außen, also hat auch keine Berührung stattgefunden!!!

    Poppi landet problemlos auf dem linken Fuß, stößt sich noch mal kräftig ab, fliegt dann völlig gerade, landet und fällt!!!

    NINA kam von der Seite, die kleinste Berührung von ihr hätte Poppi aus dem Gleichgewicht bringen müssen!!!

    Das war aber nicht der Fall!!! 😉

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  • Altwolf sagt:

    @Detlef.

    Das Schwalben und vorgetäuschte Foulspiele, insbes. sich Körperteile schmerzverzerrt zu halten, die nachweislich nicht getroffen wurden, sehe ich ebenso wie du als „Betrug“ an den Schiris.

    Leider haben diese, auch im Profi-Männerfußball, keine Schulungen über biomechanische Bewegungsabläufe, die ihnen viele Fehlentscheidungen ersparen würden, könnten sie in ihrer Wahrnehmung einer Szene darauf zurückgreifen.

    So versuchen wir Normalsportler im Falle eines Kontaktes und damit verbundenen Stolperns reflexartig das nicht betroffene Bein noch zum Abfangen nach vorn zu bewegen.
    Dies ist der Knackpunkt, da sich der „trainierte“ Spieler sich nicht um das Abfangen bemüht, sondern das „freie“ Bein, wie von einer Starre befallen gestreckt hält um dann entsprechend zu Fall zu kommen. Hier hilft also der kontaktierte Spieler aktiv nach.
    A.Popp wird an der Strafraumgrenze am re. Oberschenkel getroffen, fällt dann jedoch mit beiden Beinen einknickend auch „mithelfend“ in den 16er.

    Aus meiner ,versuchsweisen, „objektiven“ Sicht ein Foul, aber evtl. noch vor der 16er Linie.Damit wohl Freistoß.
    Die Schiri nimmt diese Situation als „Ganzes“ wahr und es ist äußerst schwierig all diese Details in diesem Moment zu bewerten.
    Die Lösung solcher „kniffligen“ Entscheidungen läge für mich im Videobeweis, der aber im Unterschied zu den oft diskutierten Ansichten, allein nur der Schiri selbst von seinem 4.Offiziellen am TV-Monitor abrufen können sollte,wenn er sich bei einer Szene nicht im Klaren ist. Damit sind auch taktische Spielchen seitens der Trainer oder Spieler völlig außen vor, sondern einzig u. allein eine Hilfe für den Schiri.

    Das Zeitmanagement im Spielablauf, wäre ebenfalls unbeeinflußt, da ja gerade die „ungeschehenen“ Verletzungen schon genug Zeit verstreichen lassen und zu Spielunterbrechungen führen.

    Bei den Verhaltensänderungen diesbezüglich bei den Spielerinnen, ist sicherlich die erste und längere Verletzungspause mitprägend für das weitere Verhalten auf dem Platz.

    Auch bei den häufigen Fouls beim Kampf um den Ball sieht man häufig in den TV-Bildern, das beim Tackling zwar auch der Ball berührt wird, jedoch oft die offene Sohle auf dem Gelenk d.Gegenspielers landet und zu nicht selten schweren Verletzungen führt, was auch viel konsequenter unterbunden werden müßte.

    Auch ich finde „übertriebene“ Theatralik sollte konsequenter durch Gelb geahndet werden, egal welchem Verein der /die Spieler angehören, einfach um wirklich schwere Verletzungen schnell erkennen zu können.

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  • balea sagt:

    @kelly
    Podvorica geht auch? Ist ja interessant. Ich fand sie immer etwas nervig, aber welche Rolle sie für die Frauschaft hatte, weiss ich natürlich nicht. Also, viele Umbrüche, am 10. erfährt man hoffentlich mehr. Ganz wichtig wäre es, wieder eine gute Person auf dem Kommunikationsposten zu bekommen. Weder der jetzige Zeitungsredakteur noch der Stadionsprecher leisten nur annähernd das, was Frau Bienek gemacht hat!


    Nochmal zur Pädagogik und den Torfrauen: es gibt doch das Bonmot: Pädagoge ist der, der schlägt… Also: es geht hier nicht darum, den jungen Frauen ein möglichst angenehmes Dasein als Twen zu verschaffen. Anna Sarholz hat aufgrund einer offenbar besonders schwierigen Familiensituation wohl viele „Streicheleinheiten“ nötig und zugleich ein besonders intensives „Individualisierungsbedürfnis“. Potsdam hat das problemlos geboten. Aber wie tpfn schon völlig richtig schreibt, gibt es zahllose Stelungnahmen vom Verein, dass die Frauen NACH ihrer Fussballerkarriere etwas können MÜSSEN, was sie für die restlichen 75% ihrer Berufszeit überlebensfähig macht. Sarholz hat diesen (beruflichen) Teil leider mehrmals hingeschmissen und sich „im Nest“ zu wohl gefühlt. Nun wird sie „rausgestubst“. In meinen Augen: Pädagogisch und menschlich richtig.

    Und Wang Fei: Die Frau ist gestandene Fussballerin, die genauso wie damals Ogimi ganz bewusst nicht nur eine sportliche, sondern auch eine kulturelle Herausforderung sucht. Solche Leute kommen nach Potsdam – ganz sicher nicht, weil Bernd Schröder international den Ruf eines „Kuscheltherapeuten“ besitzt. In dem DW Film vor kurzem gab es eine kurze Szene, wo Schröder lachend erzählte, dass es bei Wang Fei einmal Tränen gegeben hätte. Er sagte dann zu ihr: Die musst du aus den Augen wischen, sonst siehst du den nächsten Ball nicht (oder so ähnlich). Hart, aber herzlich.

    Fast alle ausländischen Spielerinnen reden mW nach positiv über die Turbine – Zeit, so hart sie auch war: Ogimi, Naeher, Singer, auch Mjelde mW, Göransson ist sogar immer noch stark engagiert, obwohl sie heftig einstecken musste. Die einzigen, die „weggelaufen“ sind, sind die Hegerberg – Diven gewesen. Und in dem Fall gab es sogar eine eindeutige Reaktion aus dem Team. Sowohl zu den permanenten Suaden irgendwelcher Dummköpfe.

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  • balea sagt:

    Und noch eine Bemerkung, damit das ganz klar ist: So sehr ich auch der Meinung bin, dass in dieser speziellen Situation eine Trennung von Sarholz auch in IHREM Interesse richtig ist, so 100%ig sicher bin ich mir, dass sie in Potsdam stets ein offenes Ohr, eine helfende Hand und emotionale Unterstützung finden wird. Viele Freunde dort wird sie sowieso behalten.

    Ich denke, über die Mißgunst vom DFB und von gerd karl wird sie schon irgendwann hinwegkommen.

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  • dummkopf sagt:

    @RW
    Du hast ja vielleicht verfolgt, dass viele D(aumen)-Fans hier heller wie H-Alogenlampen leuchten. Stichwort: C-Schiri, über das ich mich immer noch amüsieren könnte.
    Hier haben einige sicher nicht ganz kapiert, dass du um 11.24 @FFFan schreiben wolltest, oder meine Aussage unterstützen. Da sind wir natürlich einer Meinung, dass das kein Abschiedsgeschenk war, sondern ein Rohrkrepierer.

    Aber natürlich verliert mit der Ausbootung nicht Fei ihr Gesicht, sondern der Trainer – und man bewundert die Geduld derjenigen Fans, denen es schon seit längerem anscheinend immer wieder gelingt, es wiederzufinden.

    Ob Fei ein Tor verhindert hätte, ist allerdings spekulativ. Und übrigens: Dass die TH das kurze Eck zumachen müssen, ist international-englische Fussballschule. Das würden in Deutschland nicht einmal die fachkundigen „Fans“ als Grundregel sehen.

    Nicht spekulativ ist aber, dass Fei mit irgend so etwas doch rechnen musste. Es war doch sehr vorhersehbar, wenn man ihre Vorgängerinnen anschaut. Genauso wie es für Schmitz wieder vorhersehbar ist. Ausser da kommt ein Karriereende zuvor.
    Fei war doch bei TP nun beileibe nicht die erste, bei der Leistung nicht belohnt wurde.
    Und sie kann im Prinzip froh sein, nicht so nach und nach wie Hegerberg, Simic, Göransson, Evans, Sarholz … „abgesägt“ worden zu sein.
    Da ich dich für einen China-Spezialisten 😉 halte, übermittelst du hoffentlich dort die Bitte, die Anwandlungen eines einzelnen Herrn nicht in negatives Image für die deutsche Liga umzumünzen.
    Allerdings sollte man Fei auch darauf vorbereiten, dass Schmitz nächste Saison im Tor steht.

    Und wann er ihr das sagt? Natürlich hätte es Wang ein wenig schonender geholfen, aber im Prinzip natürlich wieder typisch Trainer-Fehler Marke Anfängerstufe.
    Erstens habe ich noch nie gehört, dass jemand 2 ET mitnimmt, weil er nicht weiss, ob eine pädagogisch einsatzbereit ist. Aber noch viel schlimmer sind natürlich die negativen Auswirkungen auf die Mannschaftstimmung.
    Auch wieder: Hier haben eben viele wenig Ahnung von Fussballmannschaften. Aber wenn da eine so „abgesägt“ mit der Mannschaft herumläuft, mit der die anderen natürlich mittrauern, drückt das natürlich gewaltig auf die Stimmung, weil sich die Spielerinnen natürlich auch Fragen, was ihr Trainer für einer ist.
    Kann (muss aber nicht!) durchaus auch eine Ursache dafür sein, dass die Turbinchen gespielt haben wie auf Halbmast.

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  • Alice sagt:

    Sorry, Detlef, für mich wirkt das so als wolle da jemand unbedingt etwas finden. So genau habe ich noch möglicherweise nichtmal Caro Hansens Foul an Marta im Hinspiel untersucht. Äußerst investigativ, aber ebenso subjektiv.

    Schon live vor Ort kam es uns so vor als kam es vor dem Strafraum zum Foul und dennoch ist es nicht ungewöhnlich oder Poppbezogen dort einen Elfer zu geben. Für die Schiri war es einfach zu knapp. Habe mich nochmal von dir motivieren lassen das ganze nochmal auf dem Fernsehbildschirm zu begutachten. Da kommt es eindeutig zum Kontakt (knapp vor dem Strafraum), Frausen-Petersen entscheidet sich meiner Meinung nach Popp eben so (rechtes Bein in Poppis Lauf) zu stoppen(der Ball ist schon weg), kein lamentieren der mit gelb bedachten. Kein „Abstoßen“ etc.

    Diese Diskussion, eine never-ending Story. 🙂

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  • dummkopf sagt:

    Danke @enthusio.
    Sehr aufschlussreich zu sehen, wo ich vielleicht noch besser und genauer argumentieren sollte.
    Bitte sieh das nun nicht als Kritik an deiner Meinung, die du sicher gerne weiter äussern sollst. Und es wäre toll, wenn du auch hierzu nochmal was sagen könntest.

    Ein Spieler-„Abschied“ kann natürlich immer mehrere Gründe haben, bis hin zu Silberbesteck aus dem Vereinsheim mitgehen lassen. Klar.
    Und da man nicht in Menschen hineinsehen kann, wird nie irgendjemand 100% Bescheid wissen. Aber der Trainer hat sich ja pädagogisch geäussert, und es ist ja auch bereits der x-te seltsame Abschied. Soviel Besteck haben die da gar nicht.

    Das vereinsschädigende Verhalten ist ja die Summe dessen, was sich da über einen längeren Zeitraum abspielt. Und natürlich meine ich nicht einzelne Fehler damit, die jeder machen darf. Ich meine damit, dass man aus persönlichem Daffke reihenweise gute und wichtige Spielerinnen „absägt“, wobei nun Sarholz nur der beste „Beweis“ ist, weil man hier nun niemand mehr erzählen kann, sie wurde weggekauft, oder war nicht gut genug.
    Glaubst du denn, dass die anderen alle „weggekauft“ wurden, oder wie kamen die Wechsel deiner Meinung nach sonst zustande, wenn nicht durch persönliche Antipathie? Zu keinem eine Meinung?

    Deine Gegenüberstellung der Abgänge der letzten 2 Jahre bei Wob und TP war ja auch wieder super. 2 Abgänge von Wob spielen derzeit noch erste Liga (Henning, Hartmann). 12 der Abgänge von TP spielen derzeit noch erste Liga. Die Mannschaft der Abgänge finde ich ist bei TP doch stärker, als die aktuelle. Du auch?

    Bei den ehemaligen Verdiensten des Herrn hast du eventuell Recht. Niemand kann das beurteilen. Aber spielt das eine Rolle, wenn es darum geht, die aktuelle Leistung als Trainer zu beurteilen? Menschen und Trainer ändern sich. Wäre ein Abschied zur rechten Zeit dann nicht noch viel wichtiger gewesen?

    Deine Vgl. mit Hofmann kann ich leider nur grob nachvollziehen. Ich habe das auch noch mitbekommen, und fand es auch nicht gut. Es ist aber dort auch die grosse Ausnahme und nicht die Regel, oder?
    Und mit dem verapften meine ich natürlich die hanebüchene „pädagogische“ Erklärung. Die gab es bei Hofmann doch sicherlich auch nicht.

    Interessant für mich zB, das in deine Bewertung nicht so sehr das Geschehene einfliesst, sondern mehr das „Endresultat“, also: Endspiel nicht wg TH-Fehler verloren. Hat ja jetzt 2 gute TH. Ist doch letztlich nur knapp 4. geworden.

    Stimmt.
    Da kann man auch nichts dagegen argumentieren.
    Ich bin trotzdem kein Freund davon.
    Essen sagt, wir sind 5. ist doch alles gut.
    Freiburg sagt, wir werden 6-7. ist doch alles gut, …
    Wob, Bayern, FFC sagt, wir hatten bis zum letzten Spieltag Meisterchancen, ist doch alles gut …

    So kann man sich nicht kritisch hinterfragen, Fehlentwicklungen erkennen, solange noch Zeit wäre sie zu stoppen.
    Man wird Fehler erst erkennen, wenn es zu spät ist, bzw man den Schaden hat.

    Natürlich ist TP nur um einen Platz abgerutscht. Aber der Unterschied in der Spielstärke dieser Mannschaft zu der von letzter Saison ist doch himmelweit, oder findest du das nicht?

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  • balea sagt:

    @Dummkopf
    Vielleicht hilft dir mittelfristig dieser Beitrag weiter? :

    Früher war alles besser – und nun wird der Untergang des Abendlandes vielfach propagiert und setzt sich als Untergangs-Diskursmaschine unendlich fort. Eine Analyse von Untergang, Abendland, den Sprechern und ihrer Wirkung. http://www.deutschlandfunk.de

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  • enthusio sagt:

    @dummkopf:

    Ich bin weder Turbine-Insider noch Turbine-Fan, habe in den letzten Jahren nur sehr unregelmäßig Spiele mit Turbine-Beteiligung gesehen. Deswegen traue ich mir kein Urteil zu, ob Turbine in den letzten Jahren durch die vielen Abgänge an Spielstärke oder Spielniveau verloren hat.
    Natürlich kann man kritisch fragen, warum Turbine in den letzten drei Jahren keinen einzigen Titel mehr geholt hat. Allerdings muß man ja auch anerkennen, dass es – zumindest noch in der Vorsaison – grandiose Spiele gegen Lyon und Wolfsburg gegeben hat.
    Schröder hat es – anders als Kellermann – nicht geschafft, in den letzten drei Jahren eine Mannschaft zu formen, die absolutes europäisches Spitzenniveau besitzt. Und von den hochgelobten jungen Spielerinnen hat nur Bremer Extraklasse bewiesen. Hatte Schröder nicht vor einiger Zeit die Förderung der jungen Talente zur Chefsache gemacht ?
    Bei einigen Verpflichtungen der vergangenen Jahre hat er offensichtlich danebengelegen, einige Abgänge fähiger Spielerinnen – aus welchen Gründen auch immer – (vorsichtig ausgedrückt) nicht verhindern können.
    Und die Trainersituation mit Feifel an der Seite ist ebenfalls kurios.
    Ich bleibe dabei: es ist Sache der Turbine-Mitglieder oder Turbine-Fans, diese Entwicklung kritisch zu analysieren und auf der Mitgliederversammlung die richtigen Fragen zu stellen. Von außen betrachtet gibt es bei Turbine sicherlich einige Baustellen und auch ungeklärte Fragen und ich frage mich schon, warum Schröder erst Mitte 2016 in den verdienten Ruhestand geht. Hat er kein Vertrauen in seinen Nachfolger ?
    Eine Beurteilung der „aktuellen Leistung als Trainer“ steht mir aus den oben genannten Gründen aber nicht zu.

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  • FFFan sagt:

    @ Detlef:
    „Die Zeitlupe in dem Bericht auf DFB-TV zeigt sehr deutlich, daß NINA Poppi nicht berührt hat, und es somit kein Foul war!!!“

    Da muss ich dir gleich doppelt widersprechen:

    1.) Pedersen trifft im Fallen mit ihrem linken Bein die rechte Wade von Popp. Das kann man sehen (man muss dafür allerdings ggf. die ‚Vereinsbrille‘ absetzen… 😉 )! Bei diesem Tempo reicht schon ein leichter Kontakt, um die Gegenspielerin zu Fall zu bringen.

    2.) Und selbst wenn nicht, wäre es trotzdem ein Foul, denn der Ball wurde ja nicht gespielt. Es ist doch klar, dass das stört und dich -auch ohne tatsächliche Berührung- aus dem Tritt bringt, wenn du in vollem Lauf bist und jemand von der Seite reingrätscht.

    Das war definitiv keine ‚Schwalbe‘, auch wenn Popp das Foul ‚dankend annimmt‘ und evtl. etwas spektakulärer fällt als nötig.

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  • Detlef sagt:

    @FFFan,
    Du solltest Dich mal selber hören;
    “ Und selbst wenn nicht, wäre es trotzdem ein Foul, denn der Ball wurde ja nicht gespielt. Es ist doch klar, dass das stört und dich -auch ohne tatsächliche Berührung…….“

    Aha, eine völlig neue Denkweise!!!
    Es ist also ein Foul,obwohl es keine tatsächliche Berührung gab,nur weil sich jemand gestört fühlte???
    Dagegen kann man tatsächlich nicht mehr argumentieren!!! 😁

    @Alice und Altwolf,
    Die bewegten Bilder stützen Eure Sichtweise nicht!!!
    Einen Kontakt kann es aus den von mir bereits genannten Gründen nicht gegeben haben, daß widerspräche allen Naturgesetzen!!!
    Poppi wäre niemals so gerade geflogen, sondern seitlich weggedreht!!!

    Das hat auch nichts mit Fanbrille zu tun, denn selbst bei einem Foul wäre es nur außerhalb gewesen,und somit kein 11-er!!! 😉

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  • Alice sagt:

    @Detlef

    Egal wie oft du pysikalische Gesetzmäßigkeiten zur Beweisführung heranziehst, es wird für mich einfach nicht glaubwürdiger, wenngleich unterhaltsamer. Ich bin halt eher Kultur- und nicht Naturwissenschaftlerin. Vielleicht gehen wir einfach von unterschiedlichen Berührungspunkten aus? Ich sehe diese zwischen Poppis Kniekehle und Wade? Von schräg oben mit dem linken Knie?

    Ich bin mir mittlerweile aber eigentlich sicher, dass diese Diskussion zu nichts führt.

    Also: Agree to disagree? 🙂

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  • dummkopf sagt:

    @enthusio
    Nochmal Danke.
    Jetzt wollte ich einmal bisschen vorarbeiten, auf dass man sich um die falsch herume Daumenbewertung nicht kümmern muss, und trotzdem bekommst du keinen einzigen. Das sollte dir vielleicht zu denken geben 😉

    Hast dich also sehr, sehr, sehr vorsichtig ausgedrückt, aber so würde ich dann schon zustimmen.

    Einzig finde ich, dass Turbine letzte Saison schon des öfteren europäisches Spitzenniveau bewiesen hat. Man war ja im März auch auf Meisterkurs.
    Hauptsächlich die nicht gleichwertig besetzte Ersatzbank bzw. der schlechte Ausgleich der RR-Verletzungen und Ausfälle (Draws, Evans, Bremer, Anonma), sowie der (nicht vorhandene) Umgang mit der daraus resultierenden um sich greifenden Nervosität, hat den Erfolg verhindert. In Komplettbesetzung war TP letzte Saison besser als Platz3.
    Eben das macht mich ja so traurig.
    Selbst in Frankfurt war man letzte Saison das spielstärkere Team. Davon will heute niemand mehr etwas wissen. Es wird bereits wieder als gegeben vorausgesetzt: TP ist gegen die anderen Grossen das spielschwächere Team und muss diesen Nachteil durch Einsatz und Laufbereitschaft ausgleichen. Innerhalb eines Jahres ins genaue Gegenteil verkehrt. Traurige Entwicklung.

    Aber, um da den Bogen zu schlagen, rennen und kämpfen lassen ist eben das, was der Herr am besten kann, und deshalb sollte er auch besser dabei bleiben, und er tut das ja wie zu sehen auch automatisch. (wobei das offensichtlich aber auch mal schiefgehen kann, wie gegen Wob)
    Ein paar andere, noch nicht veröffentlichte Herren-Fragen habe ich in nächster Zeit aber auch noch.

    Ausserdem ist es natürlich erfreulich, dass selbst die Ultras nun anfangen, ein Einsehen zu haben.
    Dieses „früher war doch alles so toll, der Herr hat alles so toll hingebracht, wir brauchen uns also auch gar nicht erneuern und modernisieren“-Argument kein Garant dafür ist, dass die 40Jahre alten Methoden und Köpfe in der neuen, professionelleren Konkurrenzsituation auch noch die nächsten 10 Jahre mit ihren veralteten Methoden funktionieren.

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  • tpfn sagt:

    @dummkopf
    „Aber wenn da eine so “abgesägt” mit der Mannschaft herumläuft, mit der die anderen natürlich mittrauern, drückt das natürlich gewaltig auf die Stimmung, …Kann (muss aber nicht!) durchaus auch eine Ursache dafür sein, dass die Turbinchen gespielt haben wie auf Halbmast.“

    Auch ich sehe hier einen möglichen Zusammenhang. Fei`s Reaktion auf den Bankverweis wird den Mädels ja nicht verborgen geblieben sein und auch Anonma wird man die „Freude“ über die Disziplinarmaßnahme in Frankfurt förmlich angesehen haben.

    In beiden Fällen auffällig schwaches Spiel der Turbinen, fast regelrechte Klatschen, obwohl beides Spitzenspiele waren in denen sich Turbine eigentlich immer hervorragend schlägt. Beide Entscheidungen mW ohne sportlichen Hintergrund.

    Wenn dem tatsächlich so ist und die Mädels aus purem Mitgefühl wie auf Halbmast gespielt haben, bestätigt das vor allem das Eine: “es passt menschlich“ bei Turbine.

    […]

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • doc8181 sagt:

    So, zum Thema Foul oder nicht bzw. im Strafraum oder nicht: Ich hoffe mal, dass das jetzt klappt.

    !/photo.php?fbid=963140890371096&set=a.961395537212298.1073741863.100000255822021&type=3&theater

    Als Link das Standbild aus der TV übertragung (für alle, die bei FB sind)

    1. Es gibt eine Berührung unten am Fuß
    2. Der Kontakt findet im Strafraum statt

    Bei vollem Tempo reicht auch ein kleiner Kontakt aus, um jemanden aus dem Tritt zu bringen.

    Der Strafstoß war also korrekt

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  • Alice sagt:

    @doc8181:

    Danke für die Mühe. Meinem Eindruck nach hat schon die Berührung an der Wade vor dem Strafraum Popp aus dem Tritt bringen können. Vielleicht erklärt dieser Kontakt den „physikalisch“ nicht zu erklärenden „Fallvorgang“ ( 😉 ) ?

    (0)
  • Detlef sagt:

    @doc,
    Auch ich danke Dir für diese neue Sicht auf die umstrittene Szene!!!

    Ich bin zwar immer noch nicht absolut überzeugt, daß da wirklich ein Kontakt vorlag!!!
    Die Perspektive könnte hier auch täuschen!!! 😉

    Aber hier dürfte in der Tat die größte Wahrscheinlichkeit für eine Berührung gewesen sein!!!
    Und dann wäre es auch ein korrekter Elfer gewesen!!!
    Ich verweile hier aber weiter im Konjunktiv!!! 😉

    Aus der SARHOLZ-PEPERSPEKTIVE kann man da nichts erkennen, denn da ist ausgerechnet die Torstange genau davor!!! 🙁

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  • Katerli sagt:

    Interessanter Bericht zu Turbine

    ich kann nur den Kopf schütteln, dass man eine Anonma faktisch rausschmeißt. Mit einem ordentlichen Mittelfeld (und das könnte es werden mit den neuen Spielerinnen) wären auch ihre alten Torqualitäten wieder zu beleben. Ob der selbstverschuldete (!!) Verlust wieder gutzumachen ist?

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  • DerDude sagt:

    @Katerlii

    Also, ich hatte gedacht dass die Trennung von Anonma kam, und sie die Angebot von Turbine abgelehnt hat, aber könnte da Falsch legen.

    Und was heisst hier „Verluste wieder gutmachen“? Natürlich nicht. Schröder kann von ’nochmal angreifen‘,die Verein von ‚Spitzenverein bleiben‘ reden aber die Realität sieht anders aus.

    Mit diesen Kader nächstes Jahr in Potsdam gibt es aus Wolfsburg, Bayern und auch Frankfurter sicht absolute kein gefahr. Die werden sich mit Hoffenheim, Essen und vielleicht noch Köln um platz 4 kämpfen.

    Viel ehrlicher, auch wenn es ein etwas Finsterer Blick ist, finde ich Colin Bell’s wörter über die Zukunft.

    http://www.fr-online.de/ffc-frankfurt/interview–der-vfl-wolfsburg-ist-weit-voraus-,1473454,30632158.html

    Abstiegskampf für Potsdam und Frankfurt? Unausweichlich? Ich befürchte ja.

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  • Detlef sagt:

    @ Katerli,
    Tja,an AYO scheiden sich echt die Geister!!!
    Auch das TURBINE Fanlager ist da durchaus gespalten!!!

    Die einen meinen, daß es endlich Zeit ist daß sie geht, und die anderen befürchten bereits jetzt schon, daß wir erst so richtig merken was wir an AYO hatten/haben, wenn sie nicht mehr da ist!!! 🙁

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @Katerli und Detlef
    Nun, das mit Ayo und den Anderen gänge ja noch, wenn anstelle von Alten und Naiven, echte Alternativen auf der (Neu-)Verpflichtungsliste stünden… So gebe ich keinen Pfifferling auf eine kommende Saison, die erfolgreicher gestaltet werden soll als die zuendegehende.
    Es hilft alles nichts – es geht einzig und allein über einen Großsponsor! Das Klotzen und Kleckern mit zum Teil kurzfristigen Engagements von Sponsoren kann es letzlich nicht bringen bzw. sein.

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  • Detlef sagt:

    @ Frau Fußball,
    Ich kann Deinen Pessimismus nicht verstehen!!!
    Was uns diese Saison vor allem fehlte war Konstanz und eine ordentliche Portion Selbstvertrauen!!!

    Punkt 1 mag sicher am relativ jungen Kader liegen, und den daraus resultierenden Unzulänglichkeiten!!!
    Deshalb werden uns erfahrene Kickerinnen wie SCHMIDTI, PATTI und auch Svenja sicher gut tun!!! 🙂

    Punkt 2 kannst Du Dir für kein Geld der Welt kaufen!!! 😉
    Man muß es sich eben erarbeiten!!!

    Eigentlich sollte ich zufrieden sein mit dieser Saison, denn ich hatte genau wie zB @Jochen vorher Platz 4 vorausgesagt!!!
    Aber wie das so ist, ärgere ich mich trotzdem über die vielen unnötig verschenkten Punkte und Möglichkeiten!!! 🙁

    Ja, ich denke es war viel mehr drin als dieser vierte Platz!!!
    Spielerisch trennt uns von WOB zwar noch einiges, was bei den Qualitätsunterschieden sicher normal ist!!!
    Aber zu Frankfurt und Bayern fehlte uns oft nur das nötige Quäntchen Glück und Abgezocktheit!!! 😉

    Und gegen Teams wie Duisburg, Leverkusen und Sand muß man halt seine Hausaufgaben machen, wenn man wieder weiter oben stehen möchte!!! 😉

    Ich bin für nächste Saison eigentlich recht zuversichtlich, daß wir (und vor allem Schröder) aus unseren gemachten Fehlern lernen werden!!! 😉

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  • Katerli sagt:

    @alle hier vor mir
    1. man mag Anonma mögen oder nicht, sie ist eine exellente Spielerin, Technikerin und Kämpferin. Aber so eine Stürmerin braucht ein funktionierendes Mittelfeld und nicht so viele Situationen, wo sie selbst ins Mittelfeld oder gar in die Abwehr zurück muss. So kann sie ihr Potential nicht entfalten! Und in dieser Saison schaut es aus, als ob das Mittelfeld besser werden könnte, vor allem mit der schnellen Schmidti. Deshalb werde ich es nie verstehen, dass man Ayo rausschmeist.
    2. bei allen Neuverpflichtungen, es gehen vor allem Stürmerinnen oder offensive Mittelfeldspielerinnen. Der Sturm sieht nun ziemlich blaß aus. Eine oft verletzte Pauline, Kulis (?), die erst wieder auf der Position eingearbeitet werden muss, die neue von Sand, für mich ein großes Fragezeichen, weiß gar nichts von ihr. Und das wars! ;-(
    3. Ich bin für kommende Saison mehr als pessimistisch. Und habe auch meine Hoffnung auf Feifel ziemlich rundergeschraubt nach dieser Saison. Wenn Turbine in diesem Jahr gewonnen hat (s. Wolfsburg, Frankfurt), dann über Kampf und starkes Pressing und nicht über guten Frauenfußball …
    Trotzdem trotzdem – die Hoffnung stirbt zuletzt

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @Detlef
    Du verstehst meinen Pessimismus nicht, und ich schreibe, Du verbreitest nur Zweckoptimismus mittels Phrasen, die Braunkohlenalter aufweisen und wie Durchhalteparolen daherkommen! Eines ist jedoch gewiss, wir schreiben uns wieder in ca. 1 Jahr und werden sehen, wer Recht behalten hat. Sollte dies jedoch entgegen meiner Erwartung doch Du sein, dann habe ich kein Problem damit, geht es doch um unsere Turbinen! 😉
    Wenn ich obigen Katerli-Beitrag lese, sind es bereits im Minimum 2, die zur Kategorie der Pessimisten zu zählen sind! Ja, er ist sogar mehr als pessimistisch… lt. Pkt.3! 😀

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