Wolfsburg und Frankfurt machen Showdown perfekt

Von am 22. April 2015 – 21.26 Uhr 39 Kommentare

Der VfL Wolfsburg und der 1. FFC Frankfurt haben in ihren vorgezogenen Spielen vom 21. Spieltag der Allianz Frauen-Bundesliga nichts anbrennen lassen und souveräne Siege gefeiert.

Meister VfL Wolfsburg kam bei der SGS Essen zu einem ungefährdeten 4:0 (1:0)-Sieg, auch der 1. FFC Frankfurt hatte beim 4:0 (2:0)-Sieg gegen die TSG 1899 Hoffenheim nur wenig Mühe.

Schult und Goeßling zurück
Wolfsburgs Trainer Ralf Kellermann konnte in der Startformation wieder auf Torhüterin Almuth Schult und Mittelfeldspielerin Lena Goeßling setzen, dafür mussten Merle Frohms und Lina Magull auf die Bank. Verena Faißt konnte diesmal von Beginn an spielen und auch Stephanie Bunte stand in der Anfangself, sie ersetzten Noelle Maritz und Yuki Ogimi. Die „Wölfinnen“ erwischten einen Auftakt nach Maß, denn schon nach fünf Minuten fiel der Führungstreffer. Vanessa Bernauer hatte aus kurzer Distanz keine Mühe, den Ball über die Linie zu befördern.

Anzeige

Bernauer erzielt Führungstreffer
Die schnelle Führung tat dem Wolfsburger Spiel sichtlich gut, Essen war hingegen der Schock des frühen Gegentreffers anzumerken. Anfangs der zweiten Halbzeit sorgten die Gäste für eine schnelle Entscheidung. Nach toller Vorarbeit von Caroline Graham Hansen erzielte Alex Popp den zweiten Wolfsburger Treffer (54.).

Jubel von Alex Popp und Caroline Graham Hansen

Alex Popp und Caroline Graham Hansen jubeln über das Tor zum 0:2. © foto2press / Oliver Zimmermann

Popp trifft doppelt
Und nur zehn Minuten später nutzte Popp nach einem weiten Freistoß von Nilla Fischer ein Missverständnis in der Essener Abwehr zum 3:0 (64.). Für den Endstand sorgte die eingewechselte Yuki Ogimi, die einen schnellen Konter über Hansen und Popp abschloss (67.). In der Schlussphase war Essen um einen Ehrentreffer bemüht, Linda Dallmann vergab per Kopf die größte Chance (82.).

Reaktion gezeigt
VfL-Trainer Ralf Kellermann meinte: „Wir haben verdient gewonnen, auch in der Höhe. Die Mannschaft hat die Reaktion gezeigt, die ich erwartet habe. Von der ersten Sekunde an waren wir voll da und hatten eine gute Körpersprache. Ein weiterer Faktor war Lena Goeßling, die wieder mehr Ruhe und Ordnung in unser Spiel gebracht hat.“

Zwei Tore von Boquete
Nicht minder souverän war der Auftritt des 1. FFC Frankfurt im heimischen Stadion am Brentanobad. Celia Sasic (5.) und Dzsenifer Marozsan (24.) stellten früh die Weichen auf Sieg, ein Doppelpack von Verónica Boquete (59., 72.) machten den ungefährdeten Erfolg perfekt.

Letzte Frische fehlt
Frankfurts Trainer Colin Bell sagte: „Wir wollten ein Endspiel gegen Wolfsburg und das haben wir erreicht. Gegen Wolfsburg muss jetzt das ganze Stadion, die ganze Stadt hinter uns stehen. Heute ist uns ein frühes Tor gelungen, aber wir waren nicht so flüssig und frisch wie am Sonntag. Das ist kein Wunder bei den vielen Spielen, die wir haben. Wir spielen so oft, dass ich einige Journalisten öfter sehe als meine Familie. Wir haben einige tolle Spielzüge gezeigt. In der Halbzeit haben wir uns vorgenommen, ohne Gegentor zu bleiben, das ist uns gelungen. “

Hoffenheims Trainer Jürgen Ehrmann meinte: „Natürlich haben wir auf ein besseres Ergebnis gehofft, aber wir wissen auch um den Unterschied zu Frankfurt. Die spielen gerne gegen uns, weil es unsere Philosophie ist, Fußball zu spielen.“

Showdown am 10. Mai
Somit kommt es am 22. und letzten Spieltag am Sonntag, 10. Mai, 14 Uhr, in Frankfurt zum großen Showdown zwischen dem 1. FFC Frankfurt und dem VfL Wolfsburg, bei dem der Meistertitel und ein Startplatz in der Champions League auf dem Spiel steht. Der FC Bayern München empfängt dann als vermutlich dritter Titelanwärter zeitgleich die SGS Essen.

Ergebnisse Frauen-Bundesliga, 21. Spieltag

SGS Essen VfL Wolfsburg 0:4 (0:1)
1. FFC Frankfurt TSG 1899 Hoffenheim 4:0 (2:0)

Tabelle

Rang Verein Spiele Tore Punkte
1. VfL Wolfsburg 21 66:3 54
2. 1. FFC Frankfurt 21 73:18 52
3. FC Bayern München 20 48:7 50
4. 1. FFC Turbine Potsdam 20 48:22 44
5. SGS Essen 21 32:34 28
6. TSG 1899 Hoffenheim 21 27:38 25
7. SC Freiburg 20 30:57 22
8. FF USV Jena 20 23:36 19
9. Bayer 04 Leverkusen 20 20:39 17
10. SC Sand 20 25:42 15
11. MSV Duisburg 20 13:48 13
12. Herforder SV 20 18:79 5

Tags: , , ,

Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

39 Kommentare »

  • never-rest sagt:

    Klare Angelegenheit für WOB. Habe eigentlich mehr Widerstand von der SGS erwartet. Erst als das Spiel schon gelaufen war, hat die SGS sich 2-3 Chancen erspielt. Dorsun und Gideon sind m.E. viel zu spät eingewechselt worden. C. Hartmann war für mich die auffälligste Essenerin, mit viel Power und Geschick konnte sie sich als Einzige vorne auch mal durchsetzen.

    WOB war von der 1 Minute an heiß, als wenn es die letzten Minuten in einem Endspiel wären und sie Essen überrollen wollten. Teilweise war das Spiel der Wölfinnen deshlab viel zu hektisch und unkontrolliert. Die Bälle wurden oft zu schnell nach vorne geschlagen, anstatt in Ruhe aufzubauen und auf die sich bietenden Chancen zu warten. Spätestens nach dem 2. Tor kurz nach Wiederanpfiff kehrte dann aber auch die nötige Ruhe und Souveränität in das Wolfsburger Spiel ein. Der Ball lief danach schön durch die eigenen Reihen und es gelangen auch einige ansehnliche Spielzüge.

    Schön das L. Geoeßling wieder dabei ist, sie hat die Mannschaft allein mit ihrer Präsenz und Übersicht im Vergleich zum PSG-Spiel wieder deutlich stabilisiert.

    Insgesamt lässt das Spiel der Wölfinnen hoffen, dass im UWCL Rückspiel bei PSG doch noch was geht, erst recht wenn ein frühes Tor gelingt. WOB sollte aber nicht den Fehler machen, in Paris einfach wild nach vorne zu stürmen. Safety first. Sonst befürchte ich, dass WOB in Paris gnadenlos ausgekontert wird.

    (0)
  • enthusio sagt:

    Wolfsburg hatte heute jederzeit alles unter Kontrolle. Von Anfang an ließen die Wölfinnen keinen Zweifel daran, dass eine Leistung wie gegen Paris sich nicht wiederholen würde.

    Besonders Graham Hansen hat mir heute gut gefallen. Hoffentlich erwischt sie gegen Paris auch solch einen Sahnetag. Mit ihren blitzschnellen Vorstößen über rechts hat sie Essens Abwehr ganz schön aufgemischt.

    Umgekehrt ist mir aufgefallen, dass Martina Müller in den letzten Spielen, die ich von ihr gesehen habe, an Torgefährlichkeit gewaltig eingebüßt hat. Auch da ist zu hoffen, dass sie am Sonntag noch einmal zu alter Klasse zurückfindet.

    Zur heutigen Essener Startaufstellung habe ich wie @never-rest auch einige kritische Fragen. Doorsoun, Gidion, Klasen und Schüller gegen so einen starken Gegner zunächst auf der Bank zu lassen und dafür so unerfahrene Spielerinnen wie Hochstein und Feldkamp zu bringen, ergab für mich keinen Sinn.
    Mir fehlte heute Lea Schüller besonders als kopfballstarke zweite Spitze neben Hartmann und gleichzeitig als Adressat ihrer Vorlagen und Freistöße.
    Sara Doorsoun mit ihrer Schnelligkeit und auch Margarita Gidion mit ihrer gelegentlichen Torgefahr hätten dem Spiel von Anfang an gut getan. Charline Hartmann stand aber ohne diese Spielerinnen bei ihren gelegentlichen Vorstößen allein auf weiter Flur.
    Dass die kleine Linda Dallmann, die ansonsten wie so oft in letzter Zeit völlig abtauchte, per Kopf (!) die einzige nennenswerte Essener Torchance hatte, zeigt doch, dass Högners Taktik darin bestand, im Offensivspiel lediglich auf schnelle Konter zu setzen und ansonsten nur zu versuchen, den Wolfsburger Spielaufbau zu unterbinden. Die Kontertaktik wurde von Charline Hartmann bei einigen schnellen Flügelläufen ja auch sehr gut umgesetzt. Doch Fischer und Peter haben hinten nichts anbrennen lassen.

    Wenn man heute gegen Wolfsburg wirklich hätte etwas holen wollen, hätte Högner von Anfang an Doorsoun, Gidion und Schüller bringen und Dallmann als klassische Zehn auf ihrer Lieblingsposition einsetzen müssen. So wäre es wahrscheinlich zu deutlich mehr Torgefahr gekommen. Mit dieser Aufstellung heute aber beraubte Essen sich unnötig seiner Stärken und zeigte erneut eindrucksvoll, dass „the best of the rest“ noch einen gewaltigen Abstand zu den vier Spitzenmannschaften hält.

    Die junge Ersatztorhüterin Lena Pauels hat ihre Sache heute ganz gut gemacht und kaum Unsicherheiten gezeigt.
    Bedauerlich ist, dass die junge holländische Nationalspielerin Dominique Janssen den Verein verlassen wird. Die Gründe dafür würden mich schon sehr interessieren, denn sie war bei Högner ja in der IV bzw. seit neuestem auch gelegentlich in der Doppel-6 gesetzt.

    (0)
  • cujo31 sagt:

    @enthusio

    Die Gründe können einfach ein besseres Angebot eines anderen Clubs sein. Man wird es sicherlich erfahren wohin der Weg führt. Ausland wird auf Framba gemunkelt.

    (0)
  • bundle sagt:

    Essen ohne Chance. Die enorme physische und spielerische Präsenz von Wolfsburg war 90 Minuten zu spüren. In dieser Verfassung klappt der Einzug ins CL-Finale. L. Pauels erneut mit einem grobem Patzer. Man sollte die jungen Talente in Ruhe reifen lassen, die 1. Liga ist noch viel zu früh. Bei Wolfsburg steht sicher ein gewisser Umbruch an, allerdings ist der Kader in der Breite so groß, dass dieser relativ geräuschlos gelingen sollte.

    (0)
  • Fidibus sagt:

    Ist Kellermann jetzt unter die Satiriker gegangen oder meint er seinen Kommentar ernst? Gute Körpersprache? Was Alex Popp gezeigt hat, war einer Schultheateraufführung würdig; ich empfehle ihr den Besuch einer Schauspielschule, damit ihre „Körpersprache“ nicht so lächerlich rüberkommt – oder eine Rückbesinnung auf Fairness. Ihr Verhalten, bei der geringsten Berührung durch eine Essener Spielerin theatralisch umzufallen, wirkte wie Slapstickkino. Damit hat sie bei mir einiges von der Wertschätzung verloren, die ich ihr seit ihren Duisburger Anfängen entgegengebracht habe. Und Gößlings Ruhe? Ihre wiederholten unbeherrschten Ausbrüche wegen solcher Geringfügigkeiten wie einem nicht zugesprochenen Einwurf oder einem vermeintlichen Foul waren gelbwürdig. Was sollte das? Ein Lob an dieser Stelle der Schiedsrichterin, die all dem gegenüber sehr gelassen blieb und weder auf Theater noch auf Drama hereinfiel und auch sonst das Spiel sehr gut leitete.

    Essens Trainer Högner hat lediglich den Fehler gemacht, die sehr agile, nach hinten wie vorn gut arbeitende Janina Meißner aus dem Team zu nehmen und dafür die außer Form befindliche Sara Doorsoun ins Spiel zu bringen. Wie schon gegen Hoffenheim, wo sie an allen drei Gegentoren massgeblich beteiligt war, leistete sie sich auch hier wieder grobe Schnitzer in der Defensivarbeit, die Wolfsburg zu gute kamen.
    Kein Fehler war hingegen der Einsatz von Hochstein, Pauels, Feldkamp. Vor allem Jana Feldkamp ließ Neu-Nationalspielerin Blässe mehrfach blass aussehen (sorry). Essen hat nichts mehr zu verlieren und nichts mehr zu gewinnen; wann, wenn nicht in solchen Spielen, soll Högner seinen Nachwuchstalenten die Chance geben, Spielerfahrung in der 1. Liga zu sammeln?
    Überraschend gut heute Sarah Freutel, die ihre Schnelligkeit und Zweikampfstärke wiedergefunden zu haben scheint.
    Im übrigen wurden anlässlich des letzten Heimspiels fünf Essener Spielerinnen verabschiedet, außer Janssen noch Kari Närdemann, Caroline Hamann, Sabrina Dörpinghaus und Isabelle Wolf.

    (0)
  • pit sagt:

    Ich kann nur sagen,dass gute Spielerinnen den Verein verlassen, muss nicht immer mit einem besseren Angebot zusammen hngen.In Essen ist nicht alles Gold was glaenst.Janssen wird nicht die Letzte sein die Essen verlassen wird.

    (0)
  • Gonzo sagt:

    @ pit

    und was genau glänzt jetzt nicht in Essen?

    Die finanzielle Ausstattung? Der Trainer? Die Traingsmöglichkeiten? Die Stimmung in der Mannschaft?

    Was weißt Du? Wie kommst Du zu Deiner Aussage?

    (0)
  • Michele sagt:

    Weiß man den schon, wohin es Isabelle Wolf zieht? Stimmt es, dass auch Lisa Weiß mit einem Abschied liebäugelt?

    (0)
  • gerd karl sagt:

    wenn man bedenkt das isabelle wolf als zweite birgit prinz gehandelt wurde, ist der anspruch an sie aber ganz stark gesunken.

    (0)
  • GG sagt:

    Als erneuter Augenzeuge kann ich die Ausführungen von @never-rest weithin unterstreichen.
    Und doch habe ich in dieser Saison schon erheblich souveränere Auftritte der Wölfinnen erleben können. In weiten Teilen des Spiels mangelte es an konzentriertem und abgeklärtem Zusammenspiel. Möglicherweise hat das mitunter aggressive Zweikampfverhalten einzelner Essener Spielerinnen auch hierzu beigetragen, allerdings darf das keinesfalls als Erklärung für in einigen Abschnitten fast schon als „vogelfreies“ Verhalten gelten. Entgegen der Meinung von @enthusio empfand ich den Auftritt von Caro Hansen als weitestgehend enttäuschend: Eher bewegungsschwach und in verhältnismäßig vielen Dribblings – auch deshalb – unterlegen. Für ihr bekanntes und vorhandenes Potential zu wenig. Und insoweit dann aufgrund der verlorenen Zweikämpfe eine zusätzliche Belastung für die Defensive.
    Und dazu eine Vanne Bernauer, die – für mich sehr überraschend – gestern weder stabil, noch mit Ruhe und Übersicht agierte. Ich hatte erwartet, dass sich die Rückkehr von Lena Goeßling positiv – gerade auf sie – auswirke.
    Lena – eine insgesamt sehr ordentliche Leistung. Viele Versuche das Spiel an sich zu ziehen mißlangen, weil Mitspielerinnen sie nicht durch präzise Anspiele einbezogen oder aber auf ihre Ideen/Vorlagen nicht eingingen. Dennoch, eminent wichtiger Einsatz – vor allem im Hinblick auf die noch anstehenden 3-4 Finalspiele. 60 Minuten Wettkampfpraxis die sich noch gewaltig rentieren können.

    Unter dem Strich ein sicherlich verdienter Auswärtserfolg, und für mich der Erkenntnisgewinn, dass angesichts der noch erheblichen Steigerungsmöglichkeiten einzelner Spielerinnen – und damit des TEAMS insgesamt – am kommenden Sonntag die Eintrittskarte für Berlin am 14.05. den Pariserinnen noch aus den Händen gerissen werden könnte.

    (0)
  • dummkopf sagt:

    Schon wieder was gelernt.
    Ich hätte nie gedacht hätte, jemand kommt auf die, man kann seine Schnelligkeit wiederfinden. Jetzt muss ich noch herausfinden, wie.
    Wie muss man sich das dann vorstellen?
    Also kann die, vielleicht bei einem Auswärtsspiel, im Bus liegengeblieben sein, und später taucht sie dann zum Glück irgendwie wieder auf, weil sie ein ehrlicher Finder zurückbringt?
    Und so lange zwischendurch war man dann halt leider langsam?

    (0)
  • Fränkie.1970 sagt:

    Lt. Framba-Wechselbörse wollen Isabelle Wolf und Sabrina Dörpinghaus ihre jeweilige Fußball-Karrieren beenden.

    Außerdem bei Framba: „Friederike Abt wechselt von Herford nach Hoffenheim“

    http://www.framba.de/content/index.php?option=com_content&view=article&id=6224:friederike-abt-wechselt-von-herford-nach-hoffenheim&catid=118&Itemid=885

    (0)
  • dummkopf sagt:

    Jugendspiel. Falscher Einwurf. Kommt da oft vor.
    Woran erkennt man den guten Jugendtrainer?
    Er erklärt dem Spieler sofort, was er falschgemacht hat.
    Zum Beispiel, er ruft dem Spieler zu: Sarasius, bleib mit beiden Beinen auf dem Boden stehen.
    AFBL. Schulbeispiel für falscher Einwurf.
    Nicht mit beiden Beinen auf dem Boden stehen geblieben.
    Was macht der Trainer, der ganz in der Nähe steht?
    Jedenfalls wiederholt sich das Schauspiel mehrmals ohne dass es zu interessieren scheint, oder?

    Die Mädels müssen irgendwie einen Weg finden vernünftige Trainer und Manager zum FF zu bekommen.
    Wenn man eine Spielerin hat, wie Freutel die schnell ist und technisch weniger stark, dann will man nicht hinten heraus klein-klein das Spiel aufbauen lassen. Sondern ihre Stärke sind lange Sprints und somit Pässe in den freien Raum vor ihr.
    Wenn man eine Spielerin hat wie Dallmann, dann will man die nicht mit langen Pässen in den freien Raum bedienen, sondern ihr den Ball in den Fuss spielen, damit sie ihre Stärken, Wendigkeit, Ballkontrolle und Dribbling ausspielen kann.

    Das sind fussballerische Binsenweisheiten, und es tut einem fast die Tastatur leid, weil sie mit so banalem Tastengedrücke belastet wird.
    Manchmal könnte man meinen, es gibt in der ABFL Trainer, bei denen selbst das eine neue Erkenntnisse darstellt.
    Ich frage mich immer, ob sie es nicht besser wissen, bei ihren Mannschaften nicht erkennen, oder es einfach nicht rüberbringen.

    Ich habe die ganze Zeit gedacht, die Kritik der Essener „Fans“ an ihren Heimspielen sei übertrieben.
    Aber jetzt verstehe ich. Da sehen Spielerinnen natürlich tatsächlich „lustlos“ aus, und es macht keiner Spass, wenn sie dauernd ihre „Schwächen“ ausspielen müssen. Weil das waren nur ein paar der allergröbsten Beispiele.

    (0)
  • Cujo31 sagt:

    Geld dürfte jedem klar sein.
    Keine Chance auf Titel dürfte auch klar sein.
    Es gibt immer und bei jedem Club Punkte die Spielern gefallen oder halt ebend nicht.
    Von daher kann ich manche Aussagen nie ganz nachvollziehen.

    Abgesehen will man als Spieler immer für sich das beste rausholen was ja nicht verwerflich ist.

    (0)
  • enthusio sagt:

    @Michele:

    Bei Isabelle Wolf hieß es bei der Verabschiedung nur, sie wolle sich stärker auf ihren Beruf konzentrieren.

    (0)
  • pit sagt:

    Man munkelt dass Weiß sich auch in Essen nicht mehr wohl fuelt und wird mit Koln in Verbindung gebracht.

    (0)
  • enthusio sagt:

    Ich schlage vor, dass Sarholz nach Köln geht und Weiß in Essen bleibt. Dann wären alle zufrieden – zumindest aber ich 🙂 .

    @Michele und @pit:
    Woher habt Ihr diese Infos ?

    (0)
  • FFFan sagt:

    @ gerd karl:
    „wenn man bedenkt das isabelle wolf als zweite birgit prinz gehandelt wurde, ist der anspruch an sie aber ganz stark gesunken.“

    Der Vergleich mit Birgit Prinz bezog sich v.a. auf Wolfs Schnelligkeit und ihre ‚gradlinige‘ Spielweise. Nachdem sie 2011 im Revierderby Nationalspielerin A.Krahn abgehängt und den Ball ins Tor geknallt hatte, wurde sie von der Lokalpresse natürlich ziemlich hochgejubelt. Auch die Turbinen aus Potsdam hat sie mehrmals mit entscheidenden Toren geärgert. Leider ist es der gebürtigen Dortmunderin nicht gelungen, ausreichend Konstanz in ihre Leistungen zu bringen. So schaffte sie in der Bundesliga nie richtig den Durchbruch.

    Dass sie nun aber mit gerade mal 20 Jahren schon ihre Fußballkarriere beendet, schockiert mich aber dann doch ein wenig.

    (0)
  • xyz sagt:

    Wenn man regelmäßig die Zeit findet und das Training der Essener und das Drumherum aufmerksam beobachtet dann schnappt man so manches auf.Es ist erstaunlich,dass in den letzten Jahren einige Spielerinnen ohne Verabschiedung einfach so sang und klanglos verschwinden.Hoffmann,Leithe, Beck,Malinowski Keiner der Pressevertreter fragt da mal nach.Bei einer verdienten Spielerin wie Hoffmann waren es ja“ muskuläre Probleme“ die sie nicht mehr in die Nähe von Essen ließen.Weiß, auch eine Essener Persönlichkeit wird die Spielführerbinde abgenommen.Wer weiß,was da so noch in der Mannschaft los ist.

    (0)
  • speedy75 sagt:

    Na mal sehen was bei den Torhüterinnen noch so alles passiert.

    Abt wechselt ja von Herford nach Hoffenheim, die suchen aber wohl noch eine weitere Torhüterin.

    Weiß wird wie Sarholz mit Köln in Verbindung gebracht.

    Da gibt es sicher noch einiges zu spekulieren *g*

    (0)
  • Detlef sagt:

    So wie ANNA gestern bei TzA verlauten ließ, hat sie schon konkrete Pläne für ihre Zukunft!!! 😉
    Sie freue sich schon sehr darauf, und es würde viele Leute wohl sehr überraschen!!! 🙂

    Aber die Tinte ist noch nicht trocken, deshalb hielt sie sich noch bedeckt!!!

    Zunächst freut sie sich vor allem auf das Pokalfinale in ihrer Heimatstadt Köln!!! 🙂

    (0)
  • enthusio sagt:

    @xyz:

    „Keiner der Pressevertreter fragt da mal nach.“

    Darüber ärgere ich mich regelmäßig bei den öffentlich zugänglichen Trainerstatements nach den Essener Heimspielen.
    Nie wird von der Presse bzw. den Sportjournalisten öffentlich nachgefragt. Die Berichte der „WAZ“ (Essen) oder von „Reviersport“ sind insgesamt inhaltlich oft auch sehr dürftig. Allerdings muß ich auch sagen, dass Markus Högner sehr umgänglich ist und Fragen einzelner Fans gewissenhaft beantwortet, während Manager Wißing gegenüber ihm fremden Fragestellern sehr kurzangebunden sein kann.

    (0)
  • Aldur sagt:

    xyz sagt:

    „Weiß, auch eine Essener Persönlichkeit wird die Spielführerbinde abgenommen.“

    Der Wechsel der Kapitänsbinde von Weiß an Martini ging ja mit dem einen Spiel intern verordneter Zwangspause für Weiß beim Jena-Heimspiel in der Hinrunde einher. Öffentlich kommuniziert wurde da (so weit ich mich erinnere) wiederholtes Zuspätkommen als Begründung für das eine Spiel Zwangspause. Ich vermute mal, dass das für beides gilt.

    (0)
  • tpfn sagt:

    @Detlef
    Du glaubst gar nicht wie sehr ich mich geärgert habe TzA verpasst zu haben. Normalerweise wird die Sendung ja immer auf den gängigen TurbineKanälen angekündigt, diesmal ist dies jedoch komplett ausgeblieben. Langsam wirds echt nervig kaum noch aktuelle TP-Infos zu bekommen. Wird Zeit dass die Pressestelle wieder besetzt wird, Frau Bieneck ist scheinbar nicht adäquat zu ersetzen.

    Es wächst bei mir der Verdacht dass hier Sparmaßnahmen eingeleitet wurden. Es ist schon überraschend, dass mit Bieneck und Felix zwei TP-Urgesteine den Verein verlassen, wo doch im nächsten Jahr so Großes anstehen wird. Dass man sich für Sparmaßnahmen TP-Treue ausgucken würde von denen man vielleicht Verständnis fürs große Ganze erwarten könnte, wäre ja naheliegend.

    Mit dem Fehlen von CL und diversen Titel-Prämien, sind ja auch einige Gelder ausgeblieben. Die neuerlichen Verpflichtungen werden auch nicht grad für nen schmalen Taler zu haben gewesen sein, wenn ich da so an die beiden Frankfurterinnen denke.

    Aber vielleicht ist das auch alles Quatsch, war ja auch nur so ein Gedanke.

    (0)
  • Hugo_der_Troll sagt:

    @tpfn

    „Du glaubst gar nicht wie sehr ich mich geärgert habe TzA verpasst zu haben.“

    Auf der Seite
    http://babelsberg-hitradio.de/cms/?p=184
    kannst du jede Sendung nachträglich anhören. Die aktuelle ist zwar noch nicht online, aber kommt sicher die Tage wie die anderen auch dazu.

    (0)
  • tpfn sagt:

    @Hugo_der_Troll
    Danke, aber das weiß ich natürlich, schade dass die alten Sendungen mit Viola noicht mehr online sind.

    Live ist natürlich was ganz anderes, weil man dann auch Fragen stellen kann, was ich immer gern mache, gerade gestern mit Sarholz hätte man ja so einiges erfragen können, sehr schade.

    (0)
  • dummkopf sagt:

    Um den Faden nochmals kurz aufzunehmen.
    Wenn man also eine Aufstellung sieht, in der Dallmann zum Abschluss eines Angriffs da steht, wo man die „grösste Kopfballchance“ des Spiels hat, (und das war nicht nur einmal zufällig so) dann trauert man schwer.
    Dass man mit Schüller eine erstklassige Kopfballspielerin und Nachwuchstalent in solchen „Highlight“-Spielen überhaupt nicht einsetzt, tut ein übriges dazu.
    Es hat sich leider oft eingebürgert, die Spieler/Innen als gehorchende Befehlsempfänger zu behandeln. Aber oft sind es die Behringers und Kesslers, die entscheidend zur Mannschaftshygiene beitragen.
    So eine Fussball-Gruppe ist nämlich auch eine Sozialgemeinschaft, in der jeder auf den Einsatz und die Leistung des anderen angewiesen ist.
    Und wenn also die Spieler/Innen den Eindruck bekommen, dass der Trainer es nicht schafft, das mögliche Leistungspotenzial der Mannschaft umzusetzen, drückt das natürlich gewaltig auf die Stimmung aller Beteiligten.
    Und es bedrückt auch die anderen Spielerinnen doppelt, wenn sie sehen müssen, wie ein Talent wie Dallmann in die falsche Richtung entwickelt wird. Erstens, weil es die gemeinsame Gruppe schwächt. Zweitens, weil sie befürchten müssen, dass es ihnen selber auch so gehen könnte.
    Und wer ein wenig Erfahrung mit Fussballmannschaften hat, weiss auch sofort, dass neben dem Geld zB solche Aspekte der persönlichen Weiterentwicklungschancen einen sehr hohen Stellenwert einnehmen, wenn es darum geht, wo man spielen will.

    Da sollte in Essen ein pädagogisches Gespräch geführt werden, oder man kann für Dallmann nur hoffen, dass auch sie so schnell wie möglich von anderen Vereinen gute Angebote erhält.

    Leider gilt das in Essen aktuell für mehrere Spielerinnen.

    @enthusio: Um Weiss würde ich mir da noch mit am wenigsten Sorgen machen. Die wird wohl sehr schnell von Pauels überholt.
    Allerdings, … wer weiss schon was mit Talenten in Essen passiert … und wie sie sich entwickeln …

    (0)
  • holly sagt:

    @ Dummkopf, das mit Dallmann ist schon etwas anders gelagert.
    Ihr fehlen einfach ihre Schwestern und Eltern in Essen. Sie hat zwar noch ihre Brüder in Essen, aber da ist der Draht nich so eng wie zu den Eltern und Schwestern.Wenn der Trainer sie jetzt noch auf die Bank setzen würde, dann weiss ich nicht was dann passieren würde.
    Von wem soll Linda denn Angebote bekommen? Wer zahlt im FF Ablösesummen?

    (0)
  • cujo31 sagt:

    Ich sage nur eine kleine Sache.
    Diese ganze Diskussion gab es in Essen doch alles schon einmal.
    Man hat Platz 5 erreicht und trotzdem wird wieder zu vieles negativ gesehen. Man sollte als Zuschauer auch eigene Sympathien bezüglich der Spieler mal außen vor lassen.
    Wer von uns Schreibern ist denn bei allen Gesprächen dabei und kann es genau beurteilen ?

    (0)
  • dummkopf sagt:

    @holly
    Ich weiss nicht wirklich, ob das hier so ist. Aber wenn jemand zum gut Fussballspielen seine Eltern und die Schwestern brauchen würde, bliebe eigentlich nur die Möglichkeit, dass sie dahin geht, wo die sind.
    Wenn du bei der Ablösesumme darauf abzielst, dass Dallmann einen Vertrag hat: Die wird als die damals gefeierte, richtungsweisende, zukünftig N11 spielende Starspielerin doch sicher nicht umsonst einen3-Jahresvertrag unterschrieben haben.
    Stark anzunehmen, dass Essen inzwischen starkes Interesse hätte, diesen teuren Vertrag nun aufzulösen, da der aktuelle Wert dazu sicher kaum im Verhältnis steht.

    (0)
  • xyz sagt:

    Dallmann wurde in Essen zu sehr hoch gejubelt . Hat den Vertrag damals um viele Jahre verlängert,weil sie doch (lt.Verein und Presse)eine Ausbildung bei der Physiopraxis Handarbeit und gleichzeitig studieren wollte.Sie macht aber z.Zt. weder eine Ausbildung,studiert auch nicht.Tja, und jetzt hat sie einen Vertrag bis 2017,und die Leistungen auf dem Platz ist auch nicht zur Zeit so,dass sie sich empfehlen könnte.Bin nur erstaunt,dass eine Schüler Gidion,die einen Lauf haben,nicht so viel Spielgelegenheiten bekommen und eine Dallmann trotz Formtief immer in der Startelf steht.Ich denke in der Mannschaft ist es nicht so harmonisch wie man glaubt.

    (0)
  • holly sagt:

    @ Dummkopf, gehe mal davon aus das du männlich bist. Das ist oft so bei Mädchen oder Frauen. Da gab es schon solche Fälle wo talentierte Spielerin wieder nach Hause gegangen sind weil das Heimweh zu groß wahr. Sie hat nunmal eine große/gute Bindung zu ihren Schwestern und Eltern. Das ist doch was tolles.
    Naja trotzdem wird Linda in Essen kein Vermögen verdienen.

    (0)
  • pit sagt:

    Warum soll Heimweh der Grund sein dass Dallmann eine schlechte Saison spielt?Jahrelang ist sie jeden Tag vom Elternhaus nach Essen gefahren trainierte dort und hat die Schule besucht.Jetzt spielt sie z.Zt.nur Fußball und wohnt in Essen.Jetzt soll sie Heimweh haben?

    (0)
  • dummkopf sagt:

    @enthusio
    sorry, fleissiger und umsichtiger Beobachter.

    Ich weiss, dass ich dir nur bei Pauels einen Gefallen tun kann. Die Fussabwehr war vielleicht die beste seit Bergers Zeiten in der Buli. Das ist besonders für so einen „langen Lulatsch“ bemerkenswert. Beim Rauslaufen fehlt natürlich der Ellenbogen. Aber Weiss kommt fast gar nie.

    Bei Feldkamp kann ich dir noch einen Gefallen tun. Weil sie auch noch ein wenig bleiben könnte. Wir hatten das schon. Die jüngeren überholen immer rasanter die älteren. Jetzt schon in einzeln Altersstufen. Die U17er waren besser als die U20er. Die U15er sehen noch besser aus.
    Schüller ist ein grösseres Talent als Dallmann, und Feldkamp ein grösseres als Schüller.
    Kann Dinge, die sonst fast niemand kann in der ABFL. So eine Art Mini-Brian. Damit du auch von der schon mal was gehört hast 😉

    Ansonsten nahm ich Dallmann als Kopfballungeheuer nur als Paradebeispiel für Falschaufstellung. Hat auch als Hrubesch-Ersatz-Kaninchen bemüht gewirkt, und ihre Kopfballchancen erarbeitet. Bei manchen scheinen Erklärungsversuche ziemlich abzuperlen, dass das nichts mit „Formschwäche“ zu tun hat – zumindest nicht Formschwäche der Spielerinnen.

    Bei Doorsun, Schüller, Klasen kann man nur auf einen Wechsel hoffen.

    Da der FFC seit ohne Geld so clever einkauft, wundert mich, dass er noch nicht in Essen aktiv wurde. Auch Köln, falls Schnur, oder Freiburg, statt kreuz und quer, müssten da alles daran setzen, Essener Pakete zu schnüren.

    Aber Frauen und shoppen gehen ist nicht nur in der AFBL so eine Sache, wie wir schon oft gesehen haben.
    Also werden wir eben den Spielerinnen in Essen weiter beim Leiden zuschauen dürfen. Sicher nicht schön, aber es hat fussballerisch auch seinen Reiz, zu beobachten, was da so alles noch passieren wird. Bekommt man so auch bei den Männern ja nie zu sehen.
    Vielleicht finden sie ja auch zufällig irgendwie wieder in die gemeinsame Spur?
    Das Problem ist, dass sie schon lange suchen, und immer, wenn es Ansätze dazu gibt in Form von guten Spielen, auf diese nicht aufgebaut wird.
    So aufgescheucht hat man Essen jedenfalls in einem Spiel gegen einen Grossen noch nie gesehen, selbst als letztes Jahr die ganz jungen unerfahrenen gg den FFC ran durften.

    (0)
  • holly sagt:

    @ Pit, wenn du oben richtig liest, habe ich nicht geschrieben das Linda Heimweh hat. Ihr fehlen sehr ihre Schwestern und Eltern, die der FFC ja gleich mit eingekauft hat.

    (0)
  • pit sagt:

    holly,da lassen sich Eltern von U17 Spielerinnen gleich mit einkaufen?Hab ich das richtig verstanden?Wi kann man als Eltern bei so jungen Spielerinnen alles auf dieFußballkariere setzten?Wenn das stimmen sollte,bin ich fassungslos!

    (0)
  • holly sagt:

    @ Pit, nein der FFC hat den Eltern einen Job besorgt in Frankfurt damit die Zwillinge wechseln.
    Ohne die Eltern wollten die beiden halt nicht wechseln.

    (0)
  • pit sagt:

    Dann geben Eltern wegen zwei von Sieben Kindern Job und soziales Umfeld auf um die Karriere ihrer Fußballspielenden Maedels zu puschen?Hab nicht gewusst,dass sich Frauenfußball finanziell fuer Eltern und Kinder auszahlt!(vorsicht Ironie!)

    (0)
  • enthusio sagt:

    Hier ist der Zusammenschnitt des Spiels Essen-Wolfsburg von powerplay-tv, leider diesmal ohne die Trainerstatements nach dem Spiel:

    http://www.sgs-essen.de/medien.html

    (0)

Kommentar schreiben

Add your comment below. You can also subscribe to these comments via RSS

Seien Sie nett. Bleiben Sie beim Thema. Kein Spam.

You can use these tags:

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong> 

This is a Gravatar-enabled weblog. To get your own globally-recognized-avatar, please register at Gravatar