Simone Laudehr verlängert beim FFC Frankfurt

Von am 21. April 2015 – 13.48 Uhr 3 Kommentare

Frauenfußball-Bundesligist 1. FFC Frankfurt hat den Vertrag mit Welt- und Europameisterin Simone Laudehr um zwei Jahre bis zum 30.6.2017 verlängert.

Laudehr erklärt: „Ich freue mich, auch in den nächsten beiden Jahren Teil dieser Mannschaft sein zu können, in der ich mich sehr wohl fühle. Die Voraussetzungen, auch in Zukunft ehrgeizige sportliche Ziele zu verfolgen, sind beim 1. FFC Frankfurt gegeben und ich bin sehr motiviert, meinen Teil hierzu beizutragen.“

Uneigennütziger Team-Player
FFC-Cheftrainer Colin Bell freut sich: „Simone zählt dank konstanter Leistungen auf hohem Niveau seit vielen Jahren zu den absoluten Top-Spielerinnen Deutschlands, die für jeden Klub der Welt eine Verstärkung darstellen würde. Umso glücklicher bin ich, dass sie sich für eine weitere Zukunft beim 1. FFC Frankfurt entschieden hat. Neben ihren herausragenden sportlichen Qualitäten ist ,Simon’ ein uneigennütziger Teamplayer, der sich immer in den Dienst der Mannschaft stellt und seine vielseitigen Stärken auf verschiedenen Positionen einsetzt. Insbesondere auf der linken Außenbahn zeigt sie bereits seit Monaten eine Weltklasse-Leistung, aber auch in einer zentralen Rolle – so wie im Champions-League-Spiel gegen Brøndby IF – kann sie unserem Spiel wichtige Impulse verleihen.“

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Simone Laudehr bleibt zwei weitere Jahre in Frankfurt © Herbert Heid / girlsplay.de

Simone Laudehr bleibt zwei weitere Jahre in Frankfurt © Herbert Heid / girlsplay.de

Große Persönlichkeit und Identifikationsfigur
FC-Manager Siegfried Dietrich meint: „Wir sind außerordentlich glücklich darüber, dass in Simone Laudehr eine große Persönlichkeit und Identifikationsfigur des deutschen und internationalen Frauenfußballs ihre weitere Zukunft beim 1. FFC Frankfurt sieht. Mit ihrer Erfahrung, ihren Leader-Fähigkeiten sowie ihrer positiven Ausstrahlung zählt sie zu den Führungsspielerinnen im aktuellen FFC-Kader und auch im Hinblick auf unsere perspektivische Neuausrichtung und den Aufbau eines FFC-Teams der Zukunft wird ihr eine zentrale Rolle zukommen.“

Seit 2012 in Frankfurt
Die 87-fache Nationalspielerin, die der Sportförderkompanie der Bundeswehr angehört, wechselte zur Saison 2012/13 vom FCR 2001 Duisburg an den Main. Im Commerzbank-Trikot absolvierte sie seitdem 64 Pflichtspiele: 49 Mal kam sie in der Allianz Frauen-Bundesliga, fünf Mal in der UEFA Women’s Champions League und zehn Mal im DFB-Pokal zum Einsatz. Berühmt wurde die 28-jährige Allrounderin durch ihr entscheidendes 2:0 im WM-Finale 2007 gegen Brasilien, das zum „Tor des Monats“ in der ARD-Sportschau gewählt wurde.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

3 Kommentare »

  • vikkybummsy sagt:

    Glückwunsch Frankfurt. Hätte nie geglaubt das sie doch nicht Deutscher Meister werden will 🙂

    Wenigstens glaubt sie noch an mind. einen der zwei Titel dieser Saison.

    Ich freu mich jedenfalls Sie noch 2 Jahre in Frankfurt zu sehen.
    Und für Bell freu ich mich das er die linke Außenbahn für Simon „entdeckt“ hat

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  • Sokrates sagt:

    Diese Vertragsverlängerung ist von überragender sportlicher Bedeutung für den FFC. Simon hat viele fußballerische und athletische Stärken und die Nervenstärke und Mentalität eines Champion. Außerdem ist sie zweikampfstärker geworden, nicht mehr so nicklig und auch nicht mehr so wehleidig wie noch in ihrer Duisburger Zeit.
    Ich bin sehr erleichtert über diese Vertragsverlängerung, die keineswegs selbstverständlich war, und nehme dafür sogar die Vertragsverlängerung mit Crno in Kauf. Hoffentlich hilft ihr die Mannschaft, in den nächsten zwei Jahren doch noch mindestens einmal die deutsche Meisterschaft (und die CL) zu gewinnen.

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  • FFFan sagt:

    @ Sokrates:
    „Diese Vertragsverlängerung ist von überragender sportlicher Bedeutung für den FFC.“

    Das sehe ich genauso. ‚Simon‘ ist momentan in der Form ihres Lebens und für ihren Verein ebenso wie für die Nationalmannschaft als Leistungsträgerin und Führungsspielerin enorm wichtig.

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