Champions League: Frankfurt kann fürs Finale planen

Von am 19. April 2015 – 16.06 Uhr 32 Kommentare

Der Einzug des 1. FFC Frankfurt ins Finale der UEFA Women’s Champions League ist nur noch Formsache. Im Halbfinalhinspiel gegen Brøndby IF feierten die Frankfurterinnen einen Kantersieg.

Mit 7:0 (4:0) ließ der 1. FFC Frankfurt dem dänischen Gegner von Beginn an keine Chance. Ein verwandelter Strafstoß brachte die frühe Führung.

Brøndby überfordert
Nach einem Foul von Katrine Veje an Bianca Schmidt zeigte Schiedsrichterin Katalin Kulcsár auf den Elfmeterpunkt. Célia Šašic verwandelte sicher (10.). Die Frankfurterinnen waren dynamischer, machten früh Druck und ließen Brøndby dadurch nicht zur Entfaltung kommen. Die Däninnen verlegten sich zunächst keinesfalls nur auf die Defensiv, wackelten dort dafür ein ums andere Mal und konnten nach vorn keine Akzente setzen.

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Erst in der 25. Minute kam Nana Christiansen zur Ausgleichschance, schoss jedoch über den Kasten von FFC-Torhüterin Desirée Schumann. Das 2:0 war ein Eigentor von Rikke Sevecke (28.), für das 3:0 sorgte erneut Šašic (32.). Der 4:0-Halbzeitstand gelang Dzsenifer Marozsán mit einem Sonntags-Fernschuss (41.).

Mit vier Treffern war Célia Šašic die erfolgreichste Torschützin. © foto2press / Markus Römer

Mit vier Treffern war Célia Šašic die erfolgreichste Torschützin. © foto2press / Markus Römer

Šašic legt nach
Nach dem Seitenwechsel machten die Frankfurterinnen dort weiter, wo sie zuvor aufgehört hatten. Keine 60 Sekunden waren vergangen, da erzielte Simone Laudehr nach Vorarbeit von Šašic das 5:0. Nur zwei Minuten später traf Bianca Schmidt mit einem Heber lediglich die Latte.

Zwar ließ auch Šašic in der 52. Minute noch eine Möglichkeit aus, als sie nach Vorarbeit von Svenja Huth knapp am Tor vorbeischoss. Dafür legte sie in der 62. Minute das 6:0 nach, in der 69. Minute erzielte sie per Kopf den 7:0-Endstand.

Das Rückspiel findet am kommenden Samstag um 12 Uhr in Brøndby statt. Bereits gestern traf Titelverteidiger VfL Wolfsburg im Halbfinale auf Paris Saint-Germain und unterlag mit 0:2.

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32 Kommentare »

  • gerd sagt:

    Hauptsache eine deutsche Mannschaft wird Champions League Sieger! Ich würde es Spielerinnen wie Laudehr, Maroszan, Boquete & Šašić sehr wünschen.

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  • Michele sagt:

    Gratulation an den FFC! Aber sind wir mal ganz ehrlich: Wollen wir sowas überhaupt noch sehen? Wie kann sich eine Mannschaft, in einem Halbfinale so abschlachten lassen? Ich freue mich für den FFC, aber habe Angst um den internationalen Frauenfussball!

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  • Sandy sagt:

    Ich finde es unglaublich, wie Frankfurt es ins Finale schafft. Die hatten noch keinen einzigen ernst zu nehmenden Gegner! Selbst durchs Viertelfinale und und durchs Halbfinale konnten die gerade so durchspazieren. Das ist echt traurig, die Spiele sind nicht schön anzusehen und kein bisschen spannend bzw unterhaltsam. Sich auf diese einfache Art einen Champions League Titel „ermogeln“ zu können ist lächerlich. Da ist es ja deutlich schwerer DFB Pokal Sieger zu werden als Champions League Sieger!

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  • Detlef sagt:

    @Sandy,
    Dein Unmut ist zwar verständlich, aber das kann man ja nicht den Frankfurterinnen anlasten, daß ihre zugelosten Gegner so schwach waren!!! 😉

    Hier ist in der Tat die UEFA gefordert, mit einem anderen Modus für größere Konkurrenz zu sorgen!!!

    Aber die bloße Erhöhung von 8 auf 12 Nationen, die dann je 2 Teams schicken dürfen, wird mM dieser Forderung nicht wirklich gerecht!!! 🙁

    Hier wäre in der Tat der Alternativvorschlag von Framba wesentlich hilfreicher!!!

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  • Rudi sagt:

    Hallo Sandy,
    ich kann dir nur beipflichten, aber man kann deswegen Frankfurt keinen Vorwurf machen, das Dilemma ist allein der Unfähigkeit und Untätigkeit der UEFA zuzuschreiben welche es nicht fertig bringt einen besseren und spannenderen Modus zu schaffen. Auch dass der DFB mit seinen unfähigen und untätigen Frauen ala Ratzeburg und Jones nichts dagegen unternehmen ist schon mehr wie bemerkenswert!
    Das diesjährige Endspiel in diesem Wettbewerb könnte sogar von zwei Vizemeistern bestritten wereden.
    Und da sage noch jemand dieser Wettbewerb heißt Champions-Legue!

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  • Jens sagt:

    Moment, bei den Herren heißt das auch Champions League, und da spielen sogar Tabellenvierte mit…
    Vielleicht wäre das Modell, dass die UEFA mal für die Herren gemacht hatte, besser. Da konnten einie Zeit lang nur die besten Nationen bei der CL mitspielen, die Meister der schwächeren Länder mussten im UEFA cup spielen!
    Also, einen zweiten Wettbewerb installieren, wo dann die schwächeren Länder mitspielen dürfen…der Gewinner hat dann einen Startplatz in der CL als Belohnung…

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  • Jens sagt:

    Oh vergessen.
    Gibt es irgendwo die Möglichkeit, die Tore zu sehen?

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  • Mutti sagt:

    Ich kann Sandy auch nur zustimmen. Einen starken Gegner hatte die wirklich nicht, sie haben immer das Glück schwache zu bekommen.
    Hingegen Wolfsburg, hat wieder mal ein starken Gegner bekommen, ich hoffe die schaffen es noch, denn die haben es eher verdient im Finale zu stehen als Frankfurt.

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  • shane sagt:

    @sandy&mutti: zur behebung dieser ungerechtigkeit schlage ich vor, frankfurt tritt freiwillig von seinem finalrecht zurueck und gibt den finalstartplatz an wolfsburg, sofern diese das finale nicht aus eigener kraft erreichen, oder gibt den CL sieg kampflos an wolfsburg, falls diese es noch selbst ins finale schaffen.

    \sarkasmus aus

    wenn wir schon bei „finaleinzug verdient“ sind… ich finde ja, paris ist mit rausschmiss des 2-maligem CL sieger lyon und sieg gegen die 2-maligem CL-sieger und bisher in der CL ungeschlagenen wolfsburger da ganz gut im verdien-rennen. und letztes jahr sind sie ja auch eher knapp gegen den spaeteren vize tyreso rausgeflogen. die haben’s also eventuell gar mehr verdient als wolfsburg.
    aber es geht beim fussball und besonders bei ko-spielen nicht um’s verdienen. sondern um’s mehr tore schiessen gegen den ausgelosten gegner.

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  • FFFan sagt:

    Wenigstens auf Frankfurt ist Verlass! So bleibt uns ein CL-Finale ohne Beteiligung eines deutschen Vereins einmal mehr erspart. 🙂

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  • vikkybummsy sagt:

    Ich weiß gar nich was hier so einige gegen den FFC Frankfurt haben. Verdienter Gewinner einer ungleichen Partie..so what..
    Was mich wieder mal tierisch stört ist das Auswechselspiel von Bell. Jetzt macht er mal was richtig und fängt ab Min 70 !! beim Stand von 7:0 die vielbeschäfigten Laudehr, Sasic und Schmidt auszuwechseln. Gut so ?? Jain, den mit den Einwechslungen Ando, Islacker und Bartusiak (Welcome Back) nimmt er sich die Möglichkeit auch mal den Nachrückern die Chance zu geben internationale Erfahrung zu sammeln. Ich kann’s nicht verstehen. Wahrscheinlich muss die halbe Mannschaft an Grippe erkranken damit er die jungen Spielerinnen überhaupt wahrnimmt. Bartusiak hätte er auch im Rückspiel bringen können. Falls WOB es noch schafft werden sie im Endspiel auf ein ziemlich ausgelaugtes Frankfurter Team treffen

    Zum Modus: Sicherlich gibt es da Verbesserungs-Möglichkeiten. Aaaaber, es hätte auch schlimmer kommen können wenn PSG nicht schon im VF auf Lyon getroffen wäre. WOB-Frankfurt wäre bei dieser UEFA Mischung auch schon im VF denkbar gewesen.
    Man stelle sich vor, ein französiches Endspiel in Berlin, wer hätte da Interesse dran ? Mann sollte bei der UEFA darauf achten das die vier großen in Europa (noch gehört der FFC dazu) erst ab HF gegeneinander spielen sollten. Aber wie auch immer, CL-Sieger wird man nicht mit Losglück. Frankfurt ist so gut wie durch und WOB hat es immer noch in der eigenen Hand Berlin zu erreichen. Und falls es nicht reichen sollte. PSG gegen den FFC hätte schon was…
    Nach den gezeigten Leistungen wäre, egal wer Gegner von Frankfurt ist, dieser auch Favorit auf den Titel

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  • Karl sagt:

    Ich weis nicht ob es gerechtfertigt ist den oder die Frankfurter Gegner schlechtzureden. Ich glaube Frankfurt kann an einem guten Tag jede Mannschaft so oder aehnlich auseinandernehmen wenn die nen schlechten Tag erwischt. Aber auch verlieren wenn Frankfurt nen schlechteren Tag erwischt und der Gegner einen guten. Da muss man sich nur an die letzten beiden Spiele gegen Potsdam erinnern.

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  • timmy sagt:

    An den Zulassungen zu CL würde ich auch nicht drehen. Schon ganz gut so. Dänemark ist ja auch kein no-Name sondern auf Platz 7 der Nationen.

    Wenn man spannendere Halbfinals/Finals sehen möchte, würde es reichen bis Viertelfinale nach Setzliste zu losen. So dass die Top 4 Nationen nicht aufeinandertreffen. Gleichzeitig müsste ins Klubranking ein größerer Anteil des Nationenkoeffizienten einfließen, so dass zB nciht wie letztes Jahr PSG ungesetzt ist, nur weil sie die letzten 5 Jahre nicht international gespielt haben.

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  • waiiy sagt:

    Ich bin, ehrlich gesagt, froh, dass mindestens einer der beiden Teilnehmer aus Deutschland kommen wird. Immerhin wird mit diesem Spiel auch Deutschland bei der UEFA und in den Medien repräsentiert. Und ein Finale Broendy vs. PSG würde sicher weit weniger Zuschauer ins Stadion locken. Das würde ein nicht so gutes Bild auf uns werfen. Von daher ist es gut, dass Frankfurt dabei ist. Und wenn es Wolfsburg noch schafft, ist das auch nicht schlecht, weil der Pott dann auf jeden Fall in Deutschland bliebe. Also auch Daumen drücken für Wolfsburg, auch wenn es für mich nach Samstag ein mittleres Wunder wäre, wenn sie weiter kämen.

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  • Detlef sagt:

    Ich kann shane da nur Recht geben!!!
    Verdient ist immer ein subjektiver Eindruck, je nach Sympathie!!! 😉

    Auch WOB hatte ja schon sehr viel Glück in diesem Wettbewerb!!! 😉
    Man denke hier an das erste CL-Finale 2013!!!
    War es wirklich verdient, daß die Schiedsrichterin auf der einen Seite auf Strafstoß entschied, und auf der anderen nicht???
    Je nach Fanlager oder Sympathie dürften da die Antworten weit auseinanderliegen!!! 😉

    Frankfurt hatte in dieser CL-Saison mit der Auslosung auch schon richtig Pech gehabt, als sie nach Kasachstan mußten!!! 😉
    Dieser Kelch ist zum Glück an meinen TURBINEN vorbei gegangen!!! 😉

    So gleichen sich Glück und Pech immer wieder aus!!! 🙂

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  • wfm sagt:

    @ vikkybummsy
    So schwer ist die AKTUELLE Auswechselpolitik von Bell doch nicht zu verstehen. Mit Fishlock fehlt eine bisherige Schlüsselspielerin des FFC und dazu ist Kerstin Garefrekes verletzt. Angesichts der anstehenden schweren und saisonentscheidenden Spiele braucht er einen eben so erfahrenen wie eingespielten Kader. Von daher ist jetzt nicht die Zeit jungen unerfahrenen Spielerinnen Einssatzzeit zu geben. Allenfalls könnte man die Berücksichtigung von Bartusiak eine Konzessionsentscheidung mit Blick auf die WM nennen. Aber sie könnte ja vielleicht auch noch im CHL-Finale gebraucht werden

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  • holly sagt:

    @ Karl, sorry aber die Qualtität der dänischen Liga ist schon sehr niedrig. Warum ist das dänische National Team nicht bei der WM dabei?
    In der Saisonvorbereitung haben die Holstein Women(potenzieller Absteiger aus der 2 Liag Nord) gegen Kolding gespielt und knapp verloren. Wenn mich meine Erinnerungen nicht trügen war Kolding letzte Saison zwichen Platz 3und 5

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  • spoonman sagt:

    Dass ab 2016 die Top-12-Nationen jeweils zwei Teams stellen, hatte ich noch gar nicht gewusst. Das bringt dem Wettbewerb insgesamt natürlich herzlich wenig, wenn in Zukunft der Vizemeister aus Österreich oder Schottland dabei ist.

    Aus deutscher Sicht wäre es eigentlich wichtig, dass auch der Pokalsieger international spielt. Aber wenn man nicht zusätzlich einen UEFA-Cup einführt, würde das für die CL eine Aufstockung auf 3 Teams pro (Top-)Nation bedeuten. Und wenn dann bis zu 6 Vereine aus Deutschland und Frankreich im Viertelfinale stehen, nützt das dem Frauenfußball wahrscheinlich auch wenig.

    Früher oder später wird man ja wahrscheinlich eine Gruppenphase für die Topclubs einführen – vielleicht für die besten 8. Wenn man per Setzliste verhindert, dass die Besten aufeinandertreffen, käme man im Normalfall auf zwei Vierergruppen, in denen jeweils ein deutsches, französisches, englisches und skandinavisches Team spielt.

    Zum Vergleich mal die Entwicklung der CL-Gruppenphasen bei den Männern:

    ab 1991/92: 2 x 4 Teams –> Gruppensieger kamen ins Finale
    ab 1993/94: 2 x 4 Teams –> Gruppensieger und Zweite kamen ins Halbfinale
    ab 1994/95: 4 x 4 Teams –> Gruppensieger und Zweite kamen ins Viertelfinale
    ab 1997/98: 6 x 4 Teams –> Gruppensieger und zwei beste Zweite kamen ins Viertelfinale
    ab 1999/00: 8 x 4 Teams –> Gruppensieger und Zweite kamen in die 2. Gruppenphase, danach Viertelfinale
    ab 2003/04: 8 x 4 Teams –> Gruppensieger und Zweite kommen ins Achtelfinale, Gruppendritte in die Europa League (früher UEFA-Cup)

    Nur von 1994/95 bis 1996/97 waren die Meister der schwächsten Nationen von vornherein aus der CL ausgesperrt.

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  • DerDude sagt:

    @spoonman

    Unmittelbar nach diese entschluss ging die Kaufrausch bei Wolfsburg und Bayern auf neue Niveau. Das wird sich von alleine Regeln…die dritt/viert Mannschaften in Bundesliga wird zukunftig nicht fürs Internationale geschäft geeignet.

    Also, brauchen die gar kein CL erweiterung aus Bundesliga und gar kein ‚UEFA Cup‘.

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  • Karl sagt:

    @holly: Die daenische Liga mag ja Qualitativ nicht so viel hergeben, aber Daenemark schickt doch jede Saison 2 Vereine zur CL, genau wie Deutschland , Schweden und Frankreich. Also koennen die ja so schlecht nicht sein, und das daenische Nationalteam ist auch nur knapp an der Schweiz gescheitert in der WM Quali. Bei der letzten EM haben die immerhin Frankreich rausgekickt.

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  • Rainer sagt:

    Die dänische Liga ist verglichen mit Schweden, Deutschland, Frankreich schwach. Ich frage mich immer noch, wie es Linköping geschafft hat, in 180 Minuten gegen Brøndby den Kürzeren zu ziehen. Lkpg ist auf allen Positionen besser besetzt, hat aber unglaubliche Schwierigkeiten, derzeit das Tor zu treffen.
    Damit nicht gesagt, dass Linköping eine reelle Chance gegen Frankfurt gehabt hätte, aber es gibt halt immer wieder mal überraschende Halbfinalteilnehmer.

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  • dummkopf sagt:

    @karl
    Schlechtreden eines Gegners ist immer ein Fehler.
    Gutreden aber doch auch nicht viel besser?
    Und mit deinem Beispiel FFC-TP hast du Recht – es passt aber nur bedingt.

    1. Ist TP ein Extrembeispiel. Welcher Trainer ausser Herrn S. aus P. würde nämlich zB schon 2 der wichtigsten Stützen freiwillig draussen lassen, und damit erheblich zu solch unterschiedlichen Leistungen seiner Mannschaft beitragen, noch dazu in einem ersten Spiel nach einer längeren Pause, wo es speziell wichtig ist, mit eingespielten Spielerinnen erst einmal wieder in den Rhythmus zu kommen.

    2. TP kann eben auch so gut. Bröndby hat keinen besonders schlechten Tag erwischt, sondern kann einfach nicht viel besser. Ist wohl kaum so stark wie Duisburg/Lev/Sand einzuordnen. Ich habe allerdings das Spiel nicht gesehen, weil auch das vorher zu erwarten war. Wenn Bröndby im Rückspiel so stark ist, dass der FFC verliert (ohne dass er 7 Gänge zurückschaltet), werde ich mit mir selber sauer sein, dass ich mir dieses Spiel nicht angeschaut habe, und diese Fehleinschätzung zutiefst bedauern.
    Denn auch für das Rückspiel gibt es für den Fussballliebhaber noch weniger Grund, sich so etwas anzuschauen. Dann lieber eine Wiederholung eines Buli-Spiels aus dem dfbtv Archiv. Das ist zumindest spannender.

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  • karl sagt:

    @dummkopf: „Bröndby hat keinen besonders schlechten Tag erwischt, sondern kann einfach nicht viel besser.“
    Das kann natuerlich sein. ich kann es nicht beurteilen, die seh ich eher selten bis nie, aber immerhin sind sie bis ins Halbfinale der CL vorgedrungen.
    „Denn auch für das Rückspiel gibt es für den Fussballliebhaber noch weniger Grund, sich so etwas anzuschauen. Dann lieber eine Wiederholung eines Buli-Spiels aus dem dfbtv Archiv. Das ist zumindest spannender.“

    Das ist Geschmacksache. Ich seh auch solche Spiele mal ganz gerne.

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  • O. Christ sagt:

    @ Karl: Bemisst sich die Qualität der dänischen Mannschaften daran, dass die UEFA ihnen zwei Plätze in der CL zuteilt? Gilt das auch für die weiteren Ligen, die demnächst zwei Teams stellen dürfen? Dein Vertrauen in die Autorität UEFA scheint groß zu sein. Sollte nicht lieber das Umgekehrte gelten – Plätze nach Qualität?

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  • AdiPreissler sagt:

    Da sage noch mal einer, es werde nicht über Frauen- und Mädchenfußball berichtet.

    Zwar findet das Ereignis auf den deutschen Frauenfußball-Portalen nicht statt, aber die BILD-Zeitung berichtet vom 3. Platz der Frankfurter Mädels bei der Schulweltmeisterschaft in Guatemala.

    http://www.bild.de/regional/frankfurt/frankfurt-am-main/fussball-maedels-werden-dritte-bei-wm-in-guatemala-40618478.bild.html

    Das Finale konnte man sogar im Live-Stream verfolgen, mit guatemaltekischem Kommentar. Frankreich hat glücklich im Shoot-Out gegen Guatemala gewonnen.

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  • karl sagt:

    @O. Christ: Natuerlich waere Plaetze nach Qualitaet besser. Dann muessten D,F und S 4 plaetze haben. Aber im Moment habe ich als Bemessungsgrundlage nur den aktuell gueltigen Standard , auch wenn der moeglicherweise ein falsches bild gibt was die Leistungsfaehigkeit der Vereine betrifft.

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  • waiiy sagt:

    Bei der Diskussion um die Plätze in der CL sollte man nicht vergessen, dass eben dieser Pokal auch dabei helfen soll, den FF in Länder zu tragen, bei denen er sich noch im Entwicklungsstadium befindet. So ein Pokal ist ein Stück weit eben auch eine sportpolitische Sache. Das ist es wichtig, dass Teams mit hohem Potential auch weit mitspielen und gegen Mannschaften antreten, wo das Heimspiel dann das Highlight des Jahres ist. Ein gutes Beispiel ist der Wechsel von Evans zu Potsdam, der genau dadurch zustande gekommen ist.

    Mein Vorschlag wäre, dass man (wie man das auch immer gestaltet) eine Rangliste europäischer Clubs gestaltet, von denen dann eine bestimmte Anzahl gesetzt ist und dass sich daneben dann noch Teilnehmer qualifizieren können aus den Ländern. Wären beispielsweise Wolfsburg, Potsdam, Frankfurt aus Deutschland gesetzt, könnten sich dann noch 2 Teams qualifizieren aus der Bundesliga. Das würde automatisch dazu führen, dass die besten Teams dabei sind und dazu noch andere Teams aus den starken Ligen dabei sind.

    Die gesetzten Teams sollten dann auch in Lostöpfen gesetzt sein, dass sie nicht in den ersten Runden aufeinander treffen. Außerdem würde ich sie in diesen Runden, in denen sie gesetzt sind, immer zuerst auswärts antreten lassen, sodass der Underdog immer mit 0:0 zu Hause ins Rennen geht.

    Aber vielleicht sprechen auch viele Argumente gegen diese Theorie. Ich denke ja nur aus meiner Sicht.

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  • FFFan sagt:

    @ timmy:
    „… so dass zB nciht wie letztes Jahr PSG ungesetzt ist, nur weil sie die letzten 5 Jahre nicht international gespielt haben.“

    PSG war gesetzt, aber Tyresö nicht, dadurch konnte diese Paarung schon in der 1.Runde zustandekommen!

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  • vikkybummsy sagt:

    @wfm

    Das was Du angibst spiegelt eine Momentsituation beim FFC dar. Wenn der FFC Frankkfurt kein eingespieltes Team hat wer dann ? Der FFc spielt doch schon die ganze Saison (glücklicherweise !! ??) mit der ersten Dreizehn. Ich kann die Spiele ganicht mehr alle aufzählen wo die Möglichkeit gewesen wäre (bei klarem HZ-Stand) Nachwuchskräfte langsam an das Team heranzuführen. Und so ganz nebenbei. Was soll bei 7:0 auch ohne „eingespieltes“ Team mit dann immer noch vielen „Stars“ noch schiefgehen. So schlecht kann nicht mal der Nachwuchs sein, oder man hat die falschen „jungen“

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  • FFFan sagt:

    @ vikkybummsy:

    Wie hätte C.Bell denn sonst auswechseln sollen? Auf der Bank saßen noch: die beiden(!) Ersatztorhüterinnen A.Kremer und A.Preuß, eine angeschlagene K.Garefrekes sowie L.Störzel.

    Die von dir gemeinten Nachwuchsspielerinnen waren zeitgleich für die 2.Mannschaft im Einsatz.

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  • vikkybummsy sagt:

    „Wie hätte C.Bell denn sonst auswechseln sollen?“

    Dann eben L. Störzel 🙂

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