Wolfsburg und Frankfurt lassen nichts anbrennen

Von am 15. April 2015 – 19.35 Uhr 5 Kommentare

Der VfL Wolfsburg und der 1. FFC Frankfurt haben ihre vorgezogenen Spiele vom 20. Spieltag der Allianz Frauen-Bundesliga gewonnen. Während der Meister dem Herforder SV eine zweistellige Packung verpasste, musste der 1. FFC Frankfurt einen zweifachen Rückstand wegstecken, ehe die drei Punkte beim SC Freiburg in trockenen Tüchern waren.

Der VfL Wolfsburg gewann gegen den bereits abgestiegenen Herforder SV mit 10:0 (7:0).

Zweistelliger Erfolg
Caroline Graham Hansen (10.) und Yuki Ogimi (12.) sorgten im AOK-Stadion für eine schnelle Zwei-Tore-Führung, die Alex Popp (23., 35.), Lina Magull (30.), erneut Hansen (40.) und Isabel Kerschowski (42.) noch vor der Pause in die Höhe schraubten.

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Simone Laudehr bejubelt ihren Treffer in Freiburg

Erleichterung pur: Simone Laudehr brachte den FFC auf die Siegerstraße © foto2press / Oliver Zimmermann

In der zweiten Halbzeit begnügten sich die „Wölfinnen“ dann mit drei Treffern, Julia Simic (53.), erneut Kerschowski (87.) und ein zweiter Treffer von Ogimi (89.) machten den Erfolg perfekt.

Spannendes Duell im Breisgau
Mehr Mühe hatte am späten Nachmittag der 1. FFC Frankfurt, der sich nach zweimaligem Rückstand mit 4:2 (2:2) beim SC Freiburg durchsetzte. Nationalspielerin Lena Petermann brachte die Gastgeberinnen zweimal in Führung (13., 29.), Célia Sasic sorgte für den zwischenzeitlichen Ausgleich (21.).

Doch auch die zweite Freiburger Führung hielt nicht lange, da gelang Kapitänin Kerstin Garefrekes der neuerliche Ausgleich (31.). Erst nach der Pause sorgten dann Simone Laudehr (62.) und Verónica Boquete (87.) dafür, dass die Frankfurterinnen mit einem Auswärtserfolg die Heimreise antreten konnten.

Allianz Frauen-Bundesliga, 20. Spieltag

VfL Wolfsburg Herforder SV 10:0 (7:0)
SC Freiburg 1. FFC Frankfurt 2:4 (2:2)

Tabelle Allianz Frauen-Bundesliga

Rang Verein Spiele Tore Punkte
1. VfL Wolfsburg 20 62:3 51
2. 1. FFC Frankfurt 20 69:18 49
3. FC Bayern München 19 46:6 47
4. 1. FFC Turbine Potsdam 19 48:22 43
5. SGS Essen 19 31:27 28
6. TSG 1899 Hoffenheim 19 24:33 22
7. SC Freiburg 20 30:57 22
8. FF USV Jena 19 22:34 19
9. Bayer 04 Leverkusen 19 20:39 16
10. SC Sand 19 24:41 14
11. MSV Duisburg 19 12:47 12
12. Herforder SV 20 18:79 5

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

5 Kommentare »

  • dummkopf sagt:

    Schön mit Schöne.
    Dem dfb ticker sollte man ja nicht immer trauen, aber auch auf der SC-Homepage wird Schönes Einwechslung gemeldet.
    Gibt es hier jemand, der dazu näheres weiss? Bei einem gemeldeten Kreuzbandriss Ende November kann das eigentlich nicht sein und irgendwo stimmt da etwas nicht?

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  • Markus Juchem sagt:

    @dummkopf: Es war ein Kreuzbandandriss, wenn ich mich recht erinnere, deswegen ging es wohl etwas rascher mit dem Comeback.

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  • dummkopf sagt:

    Danke erstmal, für die schnelle Info.
    Das ist nämlich auch eine plausible Erklärung.
    Allerdings kann man oben rechts hier nach Schöne suchen,
    und da steht wohl das vom SCF übernommene:
    http://www.scfreiburg.com/node/11270

    Nach einer OP sollte man natürlich schon genau wissen, was es nun war. (4 Mon Reha gehört auch zum Riss). Ein Anriss ist natürlich viel weniger kritisch, weil das Knie im Prinzip seine ursprüngliche Statik beibehält und das Band nur wieder an vorhandenes anwachsen muss, während es beim Riss natürlich erst einmal wieder überhaupt zusammenwachsen muss.
    Aber wie auch immer – immer gut, wenn eine Verletzte wieder da ist!

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  • Martin sagt:

    Lieber „dummkopf“,

    leider wächst ein gerissenes Kreuzband nicht wieder zusammen. Sie müssen durch einen Kreuzbandersatz (aus der Patella- oder Oberschenkel-Sehne) im Knie verschraubt werden. Bei den Profis nimmt man auch schon mal künstliche Kreuzbandersatzstoffe, aber das ist hier sehr selten.

    Dann gibt es zwei Lager:

    1. Lager = Kreuzbandriss und sofort OP

    2. Lager = Kreuzbandriss, Trauma im Knie ausheilen lassen und dann die OP

    Die Vor- und Nachteile sind diskutabel, beim 2. Lager ist es die Zeit, die als Hauptnachteil gewertet wird.

    Grüße

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  • holly sagt:

    das Tor von Julia Simic war super gemacht. Herford hat sich so gut es ging gewehrt. Aber sie waren hoffnungslos überfordert.
    Die beste war F.Abt trotz der vielen Gegentore. Auch das erste tor von Caro Hansen war klasse wie sie durch den ganzen Strafraum gegangen ist und dann abgeschlossen hat.

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