Home » Bundesliga Frauen

Johanna Elsig verlängert, Lisa Schmitz kommt

Von am 15. April 2015 – 18.11 Uhr 48 Kommentare

Frauenfußball-Bundesligist 1. FFC Turbine Potsdam hat den Vertrag mit Abwehrspielerin Johanna Elsig um zwei weitere Jahre bis zum 30. Juni 2017 verlängert. Darüber hinaus wurde ein neue Torhüterin für die kommende Saison verpflichtet.

Anzeige

„Ich fühle mich bei Turbine sehr wohl. Es passt menschlich“, begründet Elsig ihren Entschluss. „Da mir Trainer Schröder auch die nötige Spielpraxis gibt, wäre ein Wechsel quatsch.“

Schröder: „Auf hohem Niveau“
Schröder erklärt: „Wir sind sehr froh über Spielerinnen, die zwei Jahre bei uns gespielt haben und noch Entwicklungschancen haben“, so der Coach. „Johanna hat nach der Winterpause auf hohem Niveau gespielt. Wir sind ehrlich: Es wäre schwer gewesen, einen geeigneten Ersatz für sie in dieser Verfassung zu finden.“

Johanna Elsig

Johanna Elsig bleibt zwei weitere Jahre in Potsdam © Sascha Pfeiler / girlsplay.de

Schmitz statt Sarholz
Am kommenden Sonntag empfängt der 1. FFC Turbine Potsdam im Karl-Liebknecht-Stadion Bayer 04 Leverkusen. Im Tor der Gäste wird dabei Lisa Schmitz stehen, die vor wenigen Tagen in Potsdam einen Zweijahresvertrag ab der kommenden Saison unterschrieb und den Konkurrenzkampf im Tor mit der Chinesin Wang Fei anheizen soll, während Anna Sarholz in den Planungen des Vereins offenbar keine Rolle mehr spielt.

Schmitz träumt von Titeln
„Es ist für mich eine große Herausforderung, für Turbine Potsdam zu spielen und ich freue mich über die Gelegenheit, in den kommenden Jahren um Titel zu spielen“, so die 22-Jährige über ihren Wechsel nach Potsdam. „Ich möchte die großen Ziele, die Turbine hat, mitverfolgen und freue mich auf die bevorstehenden Aufgaben.“

Tags: , ,

Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

48 Kommentare »

  • RW sagt:

    Und wieder eine neue Torhüterin! Jetzt kann man nur hoffen, dass Wang Fei sich dadurch nicht verunsichert fühlt. Sie ist derzeit die klare Nummer 1 bei TP. Ihre Leistungen sind bis jetzt wirklich herausragend und sie hat sich sichtlich gut in die Mannschaft integriert. Hoffentlich hat jemand mit ihr darüber vorher gesprochen.
    Wer Chinesinnen kennt, weiß, wie emotional sie reagieren können. Gerade eine Torhüterin braucht einen „freien Kopf“, um in den entscheidenden Situationen in kürzester Zeit die richtige Entscheidung zu treffen.
    Ich hoffe, dass nun endlich auch in Potsdam eine klare Nr.1 bestimmt wird,so wie das im Männerprofifußball und auch bei anderen Frauenfußballvereinen üblich ist. Für mich ist Wang Fei die Nummer 1, solange sie die Leistung weiterhin auf diesem Niveau abruft. Sonst gibt’s vielleicht schon bald wieder Bedarf, eine neue Torhüterin zu suchen…

    (0)
  • holly sagt:

    ich werde mich sicher nun wieder mal bei den Turbine Fans unbeliebt machen, aber was soll es. Vielleicht habe ich als aussenstehender einen neutraleren Blickwinkel auf das ganze.
    Von den Neuverpflichtungen kann mich bisher nur Bianca Schmidt überzeugen obwohl sie zuletzt oft verletzt war.
    Bei Svenja Huth (warum kam hier noch nie die Frage auf?) kommt es darauf an was B.S. mit ihr vorhat. Sie soll hauptsächlich im Sturm oder in der Abwehr spielen?
    Hanebeck sie konnte sich schon letztes Mal nicht in Potsdam durch setzen warum soll es diesmal gelingen. Sie ist jetzt 29 Jahre alt. Glaube kaum das sie sich noch spielerisch und technisch in der Zwischenzeit verbessert hat. Bei Mauro enthalte ich mich der Stimme da ich sie zu selten hab spielen sehen.

    (0)
  • cc sagt:

    „Wer Chinesinnen kennt, weiß, wie emotional sie reagieren können.“ *hand vor kopf*

    (0)
  • Eric sagt:

    „Holly“..Patti Hanebeck war absolute Stamm- und Führungsspielerin in Potsdam und B.S. hätte sie damals gern behalten.
    Svenja Huth ist definitiv nicht für die Abwehr vorgesehen und wird in Potsdam die linke offensive Seite beleben.

    (0)
  • DerDude sagt:

    @holly

    Bei mir auch gibt es bei die neuverpflichtungen nur grosse Fragezeichen. Aber ich persönlich gebe die alle die Chance mich zu überzeugen. Gleichzeitig hab ich schon lange meine erwartungen bei TP nach unten geschraubt.

    Die sprechen von ein erneute angriff auf die CL platz, aber ehrlich finde ich die Kader einfach nicht gut genug über die vierte platz zu kommen, es sei denn Frankfurt auch jetzt die hälfte seine mannschaft verliert.

    Mit Wolfsburg 30 top spieler Kader and Bayerns eben so breite Kader kann Turbine nicht mithalten. Und wenn es verletzungen gibt, oder es doch noch ein abschied mehr gibt (Bremrer, Wang Fei), sind die wirklich mehr mit SGS Essen und Jena zu vergleichen.

    Aber erstmals sehen, überraschungen hab ich schon gesehen

    (0)
  • waiiy sagt:

    @holly: Im Prinzip hast Du Recht. Das sehen die Turbine Fans auf den Rängen übrigens auch so.

    Aber meist kamen zu Turbine Zugänge, die entweder sehr jung waren bzw. im alten Verein nicht die Leistung bringen konnten, die man eigentlich von ihnen erwartet hätte. Von daher ist da schon Vertrauen da, dass Huth zu einem wichtigen Faktor werden kann, da ja das Potential da ist, wie man auch eine Zeitlang (bevor sie zur Verteidigerin umfunktionier wurde) auch in Frankfurt erkannte.

    Bei Hanebeck gehen wohl die Hoffnungen von Verein, ihr selbst und auch den Fans in eine andere Richtung. Dass sie nicht überzeugt hätte in ihrer ersten Turbine-Phase (damals kam sie übrigens genau in einer solchen Situation wie jetzt Huth), kann man so nicht sagen. Sie war schon eine Spielmacherin mit richtig guten Gedanken. Und auch die Pässe in die Spitze kamen oft sehr präzise. Woran sie, die Fans und der Verein ein wenig verzweifelt sind, dass sie so das Heft nicht mal richtig in die Hand nehmen konnte, dass sie die Mannschaft führen konnte. Und vielleicht hat sie genau das jetzt in Sand gelernt, wo sie zwar mit nicht ganz so guten Mitspielerinnen zusammen ist, aber eben Anführerin ist. Wenn sie das jetzt auch in Potsdam umsetzen kann, wird es für alles sehr schön. Und vielleicht ist es da sogar ein Vorteil, dass sie ein paar Jahre älter ist. Zum Fitnesswunder wird sie sowieso nicht. Aber das hatte damals auch keiner erwartet und ihr auch nie vorgeworfen. Was ihr jetzt auch zugute kommen kann, dass Potsdam mittlerweile mit einer Doppel-Sechs spielt und sie so zweifach abgesichert ist.

    (0)
  • Detlef sagt:

    holly schrieb:
    „Hanebeck sie konnte sich schon letztes Mal nicht in Potsdam durch setzen warum soll es diesmal gelingen.“

    Das ist so nicht richtig!!!

    PATTI hätte damals sicherlich einen neuen Vertrag bekommen, aber sie wollte ja wegen Heimweh nach Bad Neuenahr wechseln!!!
    Sie war\ist eine Lieblingsspielerin von Schröder, und somit hatte sie immer ein Stein im Brett bei ihm!!!;)

    Seit sie Potsdam verlassen hat, fehlt eine Spielerin in unserem Mittelfeld, die mal Ruhe und Souveränität ausstrahlen kann!!! 🙁
    Egal ob ihre Nachfolgerin JULIA, oder deren spontane Ersatzspielerinnen ASANO oder LIA, sie alle verfielen\verfallen zu schnell in Hektik und Unruhe!!! 🙁

    Diese Unruhe geht PATTI völlig ab, selbst unter Bedrängnis behält sie einen kühlen Kopf!!! 😉
    Sie ist eigentlich so gar nicht die Verkörperung von Schröders „Freßt Dreck-Maxime“, und nahm sich auch immer ihre Pausen im Spiel!!! 😉
    Das kann der Altmeister bei anderen Kickerinnen eigentlich auf den Tod nicht ab, aber bei PATTI hat er es irgendwie immer toleriert!!! 😉

    Sie ist mM nach eine sehr spielintelligente Akteurin, die unser oft sehr einfallsloses Offensivspiel mit ihrer kreativen Genialität sehr gut beleben kann!!! 🙂
    Nur ihre Pausen sollten dann kürzer und noch seltener werden!!! 😉
    An PATTI können sich unsere jungen Spielerinnen gut orientieren, und dadurch vielleicht ihre eigene Unruhe besser in den Griff bekommen!!!

    Ohne die Mädels aus der Ortenau beleidigen zu wollen, aber eine Spielerin wie PATTI gehört für mich zu einem Spitzenklub!!!
    Ihre Rückkehr zu TURBINE werte ich mal als gutes Zeichen dafür,daß der Ehrgeiz wieder in ihr erwacht ist, und sie ihr großes Potential nicht weiter verkümmern lassen möchte!!!:)

    Bei Svenja muß man in der Tat erst mal abwarten!!!
    Aber ich glaube nicht, daß Schröder sie in die Abwehr steckt,zumal mit Scurich eine vielversprechende Spielerin kommt!!!
    MM wird sie die Rolle von LISA übernehmen, und mit ihrer Schnelligkeit die Flügel stärken!!! 🙂

    (0)
  • tpfn sagt:

    So lieber dummkopf, damit du künftig nicht mehr so oft deine Glaskugel befragen musst hier gibt`s Infos aus erster Hand!

    Turbine zum Anfassen (TzA) kommt regelmäßig Donnerstags.

    (0)
  • holly sagt:

    erstmal finde ich es gut das ihr Turbine Fans alle so positv auf meine „Kritik“ reagiert habt.
    So würde ich mir das immer wünschen von allen Leuten hier.
    Wir wollen doch niemand hier was böses, es ist wirklich manchmal besser ein Urteil von einem aussenstehenden zu hören.
    So nun geht es natürlich wieder um Patti, wenn ich mich recht erinner haben viele Turbine Fans sie damals schon oft kritisiert, manche waren glaube ich auch froh wie sie gegangen ist.
    Aber das sind nur meine gefühlten Erinnerungen fragt bitte nicht Quellen. Zumindest habe ich es so hier(Womensoccer) wahrgenommen. Wenn ich mich irre dann schon Entschuldigung im vorraus.
    Ich kann mich noch gut an Pattis Zeit beim HSV erinnern, da konnte sie mich auch schon nicht überzeugen.
    Ja ich habe in der Zeit jedes Heimspiel vom HSV gesehen. sicher spielen manche Spielerinnen in anderen Mannschaften dann wieder besser wenn das Spiel z.B. auf die Spielerin ausgerichtet ist.
    Achso ich finde es super das J.Elsig in Potsdam verlängert hat.
    Sie ist ein ganz wichtiger Baustein bei den Torbienen.

    (0)
  • Detlef sagt:

    @ Holly,
    Wenn Du Dir mal die Zuschauerzahlen bei Framba anschaust, die so im Schnitt ins KARLI kommen, das Ganze mit 1,5 multiplizierst, denn es können\wollen ja nicht immer alle Fans ins Stadion kommen,andere wohnen (wie ich) sehr weit weg von Potsdam, und kommen meist nur zu Auswärtsspielen, dann ist doch klar, daß die Meinungen da zT weit auseinander gehen!!! 😉

    Natürlich mußte und muß sich auch PATTI der Kritik der Fans stellen!!!
    Ich kenne eigentlich niemand der damals so richtig froh war, daß sie gegangen ist!!!
    Aber ich kenne einige TURBINE-Anhänger, die sehr froh darüber sind, daß PATTI zurückkehrt!!! 🙂

    (0)
  • holly sagt:

    @ Detlef, kann natürlich auch sein(oder ist wohl so) das ich das dann falsch in Erinnerung habe.

    (0)
  • Detlef sagt:

    @Markus,
    Mich würde ja mal interessieren, wie Du zu der Aussage kommst;
    „während Anna Sarholz in den Planungen des Vereins offenbar keine Rolle mehr spielt“??? 🙁

    Auch Oliver Zimmermann schrieb gleiches ja schon auf Framba!!! 🙁

    Auf der TURBINE-HP steht dies jedenfalls etwas anders!!!
    „Der Torwart-Zweikampf beim 1. FFC Turbine Potsdam wird in der kommenden Saison zu einem Dreikampf“!!!

    „Mit dem Turbine-Urgestein (gemeint ist hier ANNA), das seit neun Jahren für die Potsdamerinnen spielt, Fei Wang und Schmitz stehen bei Turbine in der kommenden Saison drei Torhüterinnen unter Vertrag, die bereits ihre Erstligatauglichkeit unter Beweis gestellt haben.“

    Es wird lediglich darauf hingewiesen, daß;
    „Ob Sarholz,……., allerdings in der kommenden Saison das Turbine-Trikot trägt, steht bislang noch nicht fest.“

    Ist also diese Aussage, daß „Anna Sarholz in den Planungen des Vereins offenbar keine Rolle mehr spielt“ eine reine persönliche Vermutung, dann sollte man dies auch so kenntlich machen!!! 😉
    Oder kann diese Aussage mit irgendwelchen Quellen, Interviews oder der Gleichen belegt werden???

    Die Gerüchteküche meint ja schon länger zu wissen, daß ANNA in Potsdam keinen neuen Vertrag mehr bekommt!!!
    Aber der Fall JOJO zeigte sehr gut, daß die Gerüchteküche auch mal total daneben liegen kann!!! 🙂

    (0)
  • dummkopf sagt:

    @holly
    willst du jetzt etwa wirklich dem superbebrillten Erinnerungsvermögen der Schwadronen Glauben schenken?
    Ok. Manche erinnern sich da vielleicht zu lange noch an ganz früher und bekommen das etwas langsam aus dem Kopf, als man da noch die guten Spielerinnen von TP mit guten „Paketen“ weglocken musste. Davon träumen manche vielleicht heute noch.

    Seit die Spielerinnen aber eher alle reihum vom Hof gejagt als weggelockt werden, war es lt. Turbine-Schwadronen insbesondere bei den „Spielmacherinnen“ eigentlich auch immer „ganz gut, dass sie gegangen sind“, weil sie „ihre Leistung sowieso nicht (mehr) gebracht haben“.
    Das ist bei Anonma und Evans nicht anders als bei Simic und Hegerberg, und bei Hanebeck war es nicht anders als bei Ogimi.
    Lies doch einfach mal nach hier. Rechts oben Ogimi etc. eingeben 😉
    Lustige Wiederholung der Ereignisse. (Da kommt sogar Doorsun vor)

    Deshalb, lieber
    @enthusio
    hier ein Teil der Antwort (weiteres so nach und nach), warum der Herr selbstredend eine spielerisch starke Mannschaft nicht mehr hinbekommen wird, und warum das auch gut ist so.
    Ein Weltmeisterspieler Buchwald tat auch gut daran, bei seinen Leisten zu bleiben, das zu spielen, was er konnte, und sich nicht als Solotänzer am Bolschoi-Theater zu versuchen.

    Und das taktische Können des Trainers reicht eben zwar nicht für filigranes Fussballspiel, aber eben (vielleicht) deshalb beschränkt er sich doch auf das „Rennen und Kämpfen“ lassen – und das doch auch recht gut.
    Das sind doch auch die Tugenden, wie er selber sagt, oder hast du das anders mitbekommen, auf die er sich wieder mehr besinnen möchte.
    Und für ihn, als Trainer-Buchwald sozusagen, ist das auch das einzig Angebrachte.
    Es wird sehr interessant werden, wie das dann nächste Saison aussieht. Hätte TP nicht wegen einer Reihe seiner Aufstellungseskapaden diese Saison massenweise Punkte verschenkt, wäre selbst mit dieser Reste-Mannschaft mit diesem Stil eine Menge drin gewesen.

    Aber wenn ein Team bei ihm gut Fussball kann, so wie die Truppe letzte Saison, dann versteht er doch selber nicht so genau, warum das eigentlich so ist (siehe 1:2 Auswärtsspiel beim FFC), und fühlt sich deshalb auch selber nicht wohl damit, – verständlicherweise.

    Es ist daher wohl leider auch ein falscher Ansatz darüber nachzudenken, wie gut Turbine wohl sein könnte, wenn wenigstens die Hälfte der weggejagten Spielerinnen heute noch da wäre.

    Soweit Teil 1: Warum er fussballerisch mit den spielerisch starken Spielerinnen über kurz oder lang nicht zurecht kommt.

    in einem weiteren Teil: Warum auch nicht mit Sarholz?

    (0)
  • Markus Juchem sagt:

    @Detlef: Es ist keine rein persönliche Vermutung. 😉 Der verlinkte Artikel widerspricht sich ja selbst, indem er einerseits sagt, Sarholz hätte (angeblich) einen Vertrag für die kommende Saison, um dann zu revidieren, es sei nicht sicher, ob sie das Turbine-Trikot in der kommenden Saison trägt. Na, was denn nun? 🙂

    (0)
  • Markus Juchem sagt:

    @Eric:

    „Patti Hanebeck war absolute Stamm- und Führungsspielerin in Potsdam und B.S. hätte sie damals gern behalten.“

    Hanebeck ist eine hochintelligente Spielerin, aber eine Führungsspielerin war sie bei ihrem ersten Gastspiel in Potsdam gewiss nicht. Wenn es nicht lief, hat sie als erste die Flügel hängen lassen und sie wandelte immer auf einem schmalen Grat. Man darf gespannt sein, wie sie sich in den letzten zwei Jahren als Persönlichkeit weiterentwickelt hat und inwieweit Potsdam zukünftig davon profitieren kann.

    (0)
  • dummkopf sagt:

    @Markus
    Vor allem widmet der Artikel Vanessa Fischer keine Silbe.
    Ausgemistet? Um einmal die manchmal gewöhnungsbedürftigen Worte des sozial gewöhnungsbedürftigen Herrn zu verwenden.
    Einen fairen Kampf um die Torhüterinnenposition scheint man ihr in jedem Fall beim sogenannten Ausbildungsverein wohl eher nicht zugestehen zu wollen.

    (0)
  • FFFan sagt:

    @ Detlef:
    „Ist also diese Aussage, daß “Anna Sarholz in den Planungen des Vereins offenbar keine Rolle mehr spielt” eine reine persönliche Vermutung, (…) Oder kann diese Aussage mit irgendwelchen Quellen, Interviews oder der Gleichen belegt werden???“

    Die Spekulationen haben ein Ende:

    http://www.framba.de/content/index.php?option=com_content&view=article&id=6216:kein-neuer-vertrag-anna-sarholz-verlaesst-turbine-potsdam&catid=118&Itemid=885

    (0)
  • tpfn sagt:

    zu Felix Sarholz:
    Da sieht man mal was passiert wenn ein Verein seine Presse- bzw. Medienarbeit an externe Printmedien delegiert. Dieses neuerliche Outsourcing bei TP hat nun sein erstes Opfer gefordert.

    Während sich der Verein lange Zeit bedeckt hielt und sicherlich noch gewartet hätte bis für Felix ein neuer Verein in Sack und Tüten ist um dann einen anständigen Vereinswechsel zu verkünden, wo Felix mit entsprechenden Begründungen (fehlende Einsatzzeiten etc.) auch ihr Gesicht hätte wahren können, lag der Fokus der Printmedien klar in ihrer ureigensten Natur.

    Als Urgestein der Potsdamer Sportfamilie hatte Felix neben Zietz und anderen vereinstreuen Spielerinnen den gefühlten Status der Unkündbarkeit. Der derzeitige Umbruch wirft nun hier die ersten Schatten voraus und lässt Erahnen wohin die Reise gehen wird.

    Wirklich traurig, denn ich hätte Sarholz einen würdevolleren Abschied gewünscht. Scheinbar hat sie die Zeichen des Umbruchs völlig verkannt, denn dass mit Schröders anstehender Abdankung auch die väterlich schützende Hand für besonders verdiente Turbinen entfällt, war eigentlich vorhersehbar.

    Meiner Meinung nach zählt Sarholz aber immer noch zu den besten Goalies in Europa, dass anstelle der völlig unwürdigen Trennung bisher noch kein Vereinswechsel verkündet wurde, dürfte doch eigentlich nur an Felix selbst gelegen haben.

    (0)
  • Detlef sagt:

    @dummkopf,
    ohne Worte!!!

    @Markus,
    Das der Artikel inhaltlich nicht stimmte steht auf einem ganz anderen Blatt!!! 😉

    Es ging mir rein um die Spekulation, die damals noch mit keiner Pressemitteilung und keinem Interview belegt war!!!
    Mit diesem Artikel ist nun endlich Klarheit!!!

    Auch ich hätte ANNA einen ehrenvolleren Abgang gewünscht, wenn sie dann schon gehen soll!!! 🙁

    (0)
  • Markus Juchem sagt:

    @Detlef: Es war keine Spekulation. 😉

    (0)
  • Fränkie.1970 sagt:

    Artikel aus dem Sportbuzzer über Annas/Felix‘ unfreiwilligen Abgang bei TP:

    So wie schon tpfn und Detlef hätte ich mir für sie einen deutlich würdigeren Abgang gewünscht – so geht man einfach nicht mit so hochverdienten Kräften um.

    Von ganzem Herzen alles, alles Gute für Dich, Anna! Ich bin sehr gespannt, wo Du ab der nächsten Saison spielen wirst.

    Herzliche Grüße aus Osnabrück!

    (0)
  • dummkopf sagt:

    Einer der besten Kommentare seit Jahren, seit aus sheldon noch spontan sein Anti-grünes Unterbewusstsein hervorbrach, sollte nicht so einfach überlesen werden.
    Daher geht mein Dank an tpfn.
    Wie emotional ausdrucksstark.
    Zerissen. Mitgenommen. Verwirrt.

    Grossartig, wie hier versucht wird, die Realität der Ereignisse, die so gar nicht mit dem Traumbild übereinstimmen will, irgendwie per Mega-Spagat anzupassen.

    Berauschend, wie hier versucht wird, sich irgendwelche Konstruktionen herzustellen, um den Herrn von seiner „Schuld“ reinzuwaschen und diese abzuwälzen wohin einem irgendwie in den Sinn kommen könnte, egal, entweder Sarholz selber oder noch besser – der Pressestelle.
    Da dürfte er selbst unter den Ultras noch der extremste sein. Dabei sehe ich gerade in der Pressestelle wirklich Zukunftspotential. Im Zeitalter hochtechnologisierter Fertigung ist der gute alte Lederball, der sich damals noch voll Wasser sog und unter Umständen auch die Form nicht immer beibehielt als Schuldiger einfach überholt.
    Da muss zeitgemaesseres her(halten).

    Man muss den Kommentar einfach ein paarmal lesen, um wirklich alle Details verstehen und aufsaugen zu können.

    Mir gefällt besonders, wie es das Unterbewusstsein hinbekommt, bei der ganzen Angelegenheit immer noch irgendwie die „väterlich schützende Hand“ einzubauen, an die der Glaube ja auch keinesfalls verloren gehen darf, weil doch die reale Erkenntnis genau im Widerspruch dazu steht.

    Das verzweifelte Bemühen, den Glauben und die gegenläufige Realität irgendwie gemeinsam verarbeitet zu bekommen, bringt unglaublich interessante Wortschöpfungen hervor.

    Wie den derzeitigen Umbruch, der den Schatten voraus wirft, zum Beispiel. Wie wäre es mit dem zukünftigen Umbruch, der seine Schatten schon zurückwirft. Oder der zurückgeworfene Umbruch, der den Schatten nicht umhaut.
    Na ja egal, wie auch immer.
    Wer den Schatten hat, braucht für den Umbruch nicht zu Sorgen, – oder wie heisst das nochmal?

    (0)
  • FFFan sagt:

    @ tpfn:
    „Während sich der Verein lange Zeit bedeckt hielt und sicherlich noch gewartet hätte bis für Felix ein neuer Verein in Sack und Tüten ist um dann einen anständigen Vereinswechsel zu verkünden, wo Felix mit entsprechenden Begründungen (fehlende Einsatzzeiten etc.) auch ihr Gesicht hätte wahren können…“

    –> Auch der Verein und der Trainer hätten dann ihr Gesicht ‚gewahrt‘. Das war wohl der Grund, warum sie sich „bedeckt“ hielten und „sicherlich noch gewartet hätten“.

    „…dass anstelle der völlig unwürdigen Trennung bisher noch kein Vereinswechsel verkündet wurde, dürfte doch eigentlich nur an Felix selbst gelegen haben.“

    –> Damit hast du vermutlich recht. Anna hätte auch warten können, bis ihre sportliche Zukunft geklärt ist, und dann irgendwas von einer „neuen Herausforderung“ erzählen und so den Abschied von Turbine als freiwillig darstellen. Viele hätten es in ihrer Situation so gemacht. Aber ich denke, dafür ist sie zu ehrlich. Gerade indem sie „ihr Gesicht verliert“, erhält sie sich ihre Würde.

    (0)
  • Georg sagt:

    Frau Sarholz hat einfach nicht so wie alle anderen reagiert vor ihr das ist hier der Unterschied ! Wer jetzt hier immernoch an dem Märchen festhält das es immer um Geld bei allen vergangen Wechseln geht und die bösen Ligakonkurrenten sind an allem Schuld dem ist einfach nicht zuhelfen! In einem älterem Artikel von TP wurde verkündet das man allen ein Vertragsangebot unterbreitet hätte( das hab’s ja nun Augenscheinlich nicht)und so wie es aussieht dachte man sich dort wohl sie wird sich schon was anderes suchen …währe das eingetreten gäbs jetzt hier nen Artikel mit den Üblichen Standartfloskeln zum Wechsel. Und das mit der Väterlich schützenden Hand ist nicht euer Ernst oder ?Mal Hand auf’s Herz ,wenn das der Realität entspräche hätte man ihr nicht jedesmal eine andere vor die Nase gesetzt ,meines Erachtens nach gab es mit Berger/Sarholz/Fischer ein ordentliches Trio bei Tp das mit Fischer auch zukunftsfähig gewesen ist .

    (0)
  • Detlef sagt:

    @Georg,
    Es hat viele Wechsel gegeben, die nicht wegen Geld stattfanden, und auch so kommuniziert wurden!!!

    Das war bei PATTI so, bei COCO, TONI, KEELIN, ALYSSA, DANI, MAREN und bei ANJA!!!
    Auch die Wechsel von NATASCHA, INGRID, RACHEL,KATE und AYO sind eher nicht des Geldes wegen passiert!!! 😉

    Aber trotz der vielen Beispiele bleiben immer noch genügend andere übrig, die anderswo besser bezahlt wurden und werden!!! 😉

    Das der Vertrag von ANNA nicht verlängert wurde verstehen viele TURBINE-Fans (mich eingeschlossen) nicht!!! 🙁
    Schröder hat ja immer beklagt, daß einige Spielerinnen wegen ein paar Euro mehr sofort wechseln wollen, und keine Bindung zum Verein aufbauen!!!
    Auch deshalb ist der Abschied von einer langjährigen Ikone nicht zu begreifen, da sie seit frühester Jugend in diesem Verein verwurzelt ist, und gute wie schlechte Zeiten mitgemacht hat!!! 🙂
    Von FEI oder LISA kann man solche Verbundenheit sicher nicht erwarten, wie auch!!!

    INKA ist hier sicher die große Ausnahme, die trotz fehlender Nachwuchskarriere in Potsdam heimisch geworden ist, und sogar in Liga Zwei keine Wechselabsichten hatte!!! 🙂

    (0)
  • balea sagt:

    Hier geht aber einiges durcheinander.
    Berger hatte nicht wirklich eine Aussicht in kurzer Zeit an Sarholz vorbeizukommen, bekam ein lukratives Auslandsangebot und nahm die Chance wahr. Fischer (genauso wie Engler) ist vermtl talentiert und eine Perspektivspielerin – aber noch mindestens 2 bis 3 Jahre davon entfernt, als ernsthafte Torfrau für die Buli zu gelten.
    So gesehen war eine Verpflichtung einer zweiten ernsthaften Topfrau nur sinnvoll und konsequent. Aber wenn man sich einmal das Gesicht von Sarholz im Januar angeschaut hat, war klar, dass das nicht gutgeht.
    Ich denke, nicht nur die Fans, sondern auch sie selbst hat sich als unkündbar und gewissermassen als Turbine – Inventar betrachtet.

    Und SO eine Einstellung geht gar nicht. Der mehr oder weniger explizite Gestus, dass sie aus historischen Gründen einen angestammten Anspruch auf die Position 1 im Tor hat, den sie auch später bei jeder Gelegenheit, zB beim warmmachen vor den Spielen zur Schau gestellt hat, musste einfach eine Reaktion vom Verein hervorrufen.

    Turbine kümmert sich sehr wohl um seine Spielerinnen und unterstützt sie in schweren Zeiten. Das hat der Verein auch jederzeit bei Sarholz getan. Aber jede Spielerin muss nicht nur ihr Bestes geben, sondern auch Herausforderungen aktiv und mit Freude annehmen. Sarholz war in den letzten 4 Monaten aber nur eins: Total beleidigt. Und DAS ist eine Haltung, die gar nicht geht.

    Sie muss mental weiter reifen und noch ein ganzes Stück weiter erwachsen werden – in Potsdam geht das aus den beschriebenen Gründen nicht. Und jede falsch verstandene Sentimentalität ist vollkommen kontraproduktiv.

    (0)
  • tpfn sagt:

    @Georg
    „In einem älterem Artikel von TP wurde verkündet das man allen ein Vertragsangebot unterbreitet hätte“

    So weit ich weiß stand dort, man hätte mit allen Beteiligten (deren Verträge auslaufen) Gespräche geführt, insofern geh ich davon aus, dass Sarholz beizeiten gebrieft wurde.

    Mit „schützender Hand“ sind natürlich solche Aussagen von Schröder gemeint wie zB. „Sie kann so lange bei Turbine bleiben wie sie möchte, zumindest solange ich hier noch das Sagen habe“ (sinnwörtlich in Bezug zB. auf Zietz, da sie schon so lange beim Verein ist). Selbiges hat er wohl desöfteren in Bezug auf TP-Urgesteine gesagt, die sich für den Verein verdient gemacht haben, was Sarholz ja zwangsläufig mit einbezieht. War zwar bestimmt mit einem gewissen Augenzwinkern gemeint, aber tendenziell schon richtungsweisend zu verstehen.

    Dass es mit den PrintMedien unglücklich gelaufen ist, hab ich ja schon erläutert. Seitdem Turbines Pressesprecherin Nadine Bieneck den Verein verlassen hat, wird TP`s Pressearbeit scheinbar weitgehend einem Exklusivpartner der Printmedien überlassen und das fordert nun sein erstes Opfer.

    @dummkopf
    da ich mir nicht vorstellen kann, dass du mir mit dem Sheldon-Vergleich ein Kompliment machen wolltest, muss ich vom Gegenteil ausgehen und damit bestätigst du mal wieder Einiges. Deine weiteren TP-Ergüsse sind wie immer reine Behauptungen, nix Belegbares, kompliziert formuliert um Unkenntnis zu verschleiern. […]

    @FFFan
    „–> Auch der Verein und der Trainer hätten dann ihr Gesicht ‘gewahrt’. Das war wohl der Grund, warum sie sich “bedeckt” hielten und “sicherlich noch gewartet hätten”.

    Das ist eine Ansichtssache, je nachdem was man von Schröder hält. Schröder spricht eigentlich immer aus was er denkt, deshalb ist er auch so umstritten.

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

    (0)
  • Stahlratte sagt:

    Was bitte ist eine „ernsthafte“ Torfrau?

    (0)
  • Georg sagt:

    @balea. sosehr ich deine Kommentare auch schätze bin ich definitiv nicht deiner Meinung und glaube auch nicht das sie beleidigt war und sich als Unkündbar gesehen hat ,wie du richtig geschrieben hast war eine zweite Torfrau notwendig aber diese hätte man ja wohl schon zu Saisonanfang verpflichten müssen wo mit Fischer und Sarholz nur zwei überhaupt auf die erste gesetzt waren… super Planung!! Auch glaube ich nicht das sie ein Problem gehabt hätte sich in die Zweite einzugliedern um zuspielen !

    (0)
  • balea sagt:

    @Georg
    Ich weiss nicht wie die Torfrausituation nach dem Wechsel von Berger aussah, also ob es zu dem Zeitpunkt einen möglichen Ersatz gegeben hätte. Vielleicht war Turbine auch einfach überrascht, dass Berger wegging? Dass man Fei Wang genommen hat, als es die Möglichkeit gab versteht sich für mich von selbst, sie ist einfach sehr gut.

    Ich habe Sarholz in dieser Saison ein paar Mal vor und nach dem Spiel beobachtet – sowohl wenn sie gespielt hat, als auch in der Rückrunde. Sie kann ein sehr gewinnendes Selbstvertrauen mit Lockerheit ausstrahlen, aber zuletzt wirkte sie auf mich zumindest ziemlich negativ „biestig“. Ich habs mir nicht anders als mit „beleidigt“ übersetzen können.

    (0)
  • tpfn sagt:

    Schröder wird zum Abschied nochmal richtig die BuLi rocken. 2016 wird TP wieder Meister, da leg ich mich mal fest!! (ganz auf scheldon`scher Art)

    http://www.potsdam.tv/mediathek/24251/Abschied.html

    (0)
  • shane sagt:

    na, tpfn, welch schlechtes omen fuer potsdam. denn wir wissen ja, wie sheldons vorhersagen ausgingen. :-/

    (0)
  • tpfn sagt:

    @FFFan

    ICH:
    “…dass anstelle der völlig unwürdigen Trennung bisher noch kein Vereinswechsel verkündet wurde, dürfte doch eigentlich nur an Felix selbst gelegen haben.”

    DU:
    „–> Damit hast du vermutlich recht. Anna hätte auch warten können, bis ihre sportliche Zukunft geklärt ist, und dann irgendwas von einer “neuen Herausforderung” erzählen und so den Abschied von Turbine als freiwillig darstellen. Viele hätten es in ihrer Situation so gemacht. Aber ich denke, dafür ist sie zu ehrlich. Gerade indem sie “ihr Gesicht verliert”, erhält sie sich ihre Würde.“

    FAKT IST:
    Anna (Felix) wollte mit ihrem Statement warten bis ihre sportliche Zukunft geklärt ist! „Wie es mit Anna Sarholz weitergeht, ist noch nicht geklärt. „Solange ich nichts anderes unterschrieben habe, werde ich mich nicht äußern“, merkte Sarholz an.“ (brandenburg.sportbuzzer 19.04.2015 | 17:33 Uhr)

    Dass der Verein sich zu Felix Zukunft ebenfalls nicht öffentlich äußerte ist ja hinlänglich bekannt. Turbine TV sprach am 19.04.2015 noch von einem Torhüterinnen Dreikampf.

    Die Nachricht, dass Lisa Schmitz zu TP wechselt, hatte schon der Moderator beim Pokalspiel in Frankfurt ausgeplaudert und seither wurde ständig nachgefragt was nun aus Sarholz wird. Beide Parteien TP und Sarholz hielten sich da bedeckt.

    Nach 9Jahren Vereinszugehörigkeit ist es unstrittig, dass beiderseitig ein würdiger Abschied angestrebt wurde, was dann wohl die Verkündung eines Vereinswechsels bedeutet hätte. Dass solche Fälle allgemein so gehandhabt werden ist ja nix Neues, der Vorteil: beide Parteien können im Regelfall ihr Gesicht wahren.

    Ein Vertreter der Printmedien ist nun vorgeprescht und hat dem würdigen Abschied einen gewaltigen Strich durch die Rechnung gemacht. Ob dieser Schreiberling nicht richtig gebrieft wurde oder eine der Parteien sprichwörtlich die Schnauze voll hatte von der ständigen Löcherei, lässt sich bisher noch nicht aufklären. Letzteres schließe ich jedoch aus, warum sollten die Protagonisten auf den letzten Metern noch ein Eigentor kassieren wollen?

    Sarholz hätte Turbine, falls sie es hätte wollen, auch mit einer gepfefferten Wechselbegründung einen reindrücken können und Turbine hätte schon Monate zuvor die Katze aus dem Sack lassen können.

    Also bleibt nur die Sache mit den Printmedien übrig und hier rächt sich nun, dass seit geraumer Zeit Turbines Pressearbeit den öffentlichen Medien überlassen wird. Dass die Ziele hier nicht immer konform gehen, hat man nun gesehen, da muss schon eine enge Beziehung und gegenseitiges Vertrauen bestehen wenn man sich für ein Outsourcing dieser wichtigen Tätigkeit entschließt.

    Schon seit der Winterpause hatte ich Probleme Pressemitteilungen zeitnah über die üblichen TurbineKanäle zu bekommen. Bis vor Kurzem konnte ich mir auch noch keinen Reim drauf machen warum das nun so ist, aber mit der Verabschiedung Frau Bieneck`s (Turbines Pressesprecherin) wurde dann ein Schuh draus. Übrigens konnte ich noch nicht in Erfahrung bringen warum Frau Bieneck verabschiedet wurde, weiß hier jemand Bescheid? War das ein Abschied für immer oder nur vorübergehend? Wäre dankbar für Infos.

    Wie dem auch sei, die Katze ist aus dem Sack mit einem Geschmäckle was man lieber vermieden hätte. Meiner Meinung nach gibt’s hier nur Verlierer, ausgenommen die Tagespresse deren „Skandalmeldung“ wie ein Lauffeuer verbreitet wurde.

    Ob die Beteiligten jetzt noch Lust haben auf ein Abschiedsspiel ist fraglich, verdient hätte es Sarholz allemal. Was dafür spräche ist, dass ich mir vorstellen könnte, dass da Schröder einfach drüber steht und letztendlich das macht was er für richtig hält und Sarholz kann ja mit einem Abschiedsspiel eigentlich nur gewinnen, sie hat ja eine riesige Fangemeinde in Potsdam.

    (0)
  • FFFan sagt:

    @ tpfn:
    „Anna (Felix) wollte mit ihrem Statement warten bis ihre sportliche Zukunft geklärt ist! „Wie es mit Anna Sarholz weitergeht, ist noch nicht geklärt. „Solange ich nichts anderes unterschrieben habe, werde ich mich nicht äußern“, merkte Sarholz an.“ (brandenburg.sportbuzzer 19.04.2015 | 17:33 Uhr)“

    Ich interpretiere das Zitat so, dass A.Sarholz sich zu ihrem neuen Verein erst äußern will, wenn der Vertrag unterschrieben ist. Dass ihre Zeit bei Turbine zu Ende geht, hat sie hingegen von sich aus bei Facebook und Instagram bekanntgegeben. Ich nehme nicht an, dass sie von den ‚bösen‘ Printmedien dazu gezwungen wurde! 😉

    (0)
  • holly sagt:

    Finde Vereinstreue wichtig und gut.versteht mich nicht falsch, sicher sagt man mal wie B.S. „sie kann hier solange spielen wie sie will“. Bloß bei solchen Aussagen meint B.S. sicher aber auch(wenn er es nicht sagt), wenn die Leistung stimmt.
    Ich finde Feli auch toll, aber nach ihren vielen Verletzungen kam sie nicht mehr so richtig in Schwung.
    Ob Fei und Schmitz besser sind, wird die Zukunft zeigen.
    Vielleicht ist bei Feli der Vereinswechsel wirklich besser, so das sie woanders nochmal ganz von vorne anfangen kann.

    (0)
  • tpfn sagt:

    @FFFan
    Es geht hier um die Tatsache dass sie sich n i c h t äußern wollte bis ihre sportliche Zukunft gesichert ist. Dass es für sie bei Turbine nicht weitergeht hätte sie doch schon vor Monaten sagen können. Was ist daran so schwer zu verstehen?

    Dass sie sich nun doch äußerte o h n e das ihre sportliche Zukunft gesichert ist, mit Informationen die schon seit Monaten für sie feststehen, sagt doch alles!

    Ihre Statements via Facebook oder Instagram kamen ja nach der ersten Pressemitteilung, sie hat also lediglich reagiert.

    Warum haben sich denn beide Parteien Monate lang bedeckt gehalten? Warum kam selbst dann keine Verkündung als es für die Öffentlichkeit bereits klar war durch die Schmitzverpflichtung?

    Das macht alles keinen Sinn. Die Erklärung mit dem Vorpreschen der Printmedien, ist da meiner Meinung nach noch die Wahrscheinlichste.

    Ich habe ja nicht ausgeschlossen, dass eine Partei nun doch den ersten Schritt machte, weils vielleicht auf den Keks ging immer danach gefragt zu werden, aber so richtig Sinn macht das alles nicht, derartige Antipathie kann ich mir nach 9Jahren einfach nicht vorstellen. Derjenige würde sich doch ein Eigentor schießen, oder etwa nicht?

    (0)
  • Antje L. sagt:

    Wenn ich Anna Sarholz‘ Beiträge bei Facebook lese, bin ich erstaunt, was für einen umsichtigen Stil sie hat, wie sie sich klar zu bestimmten Themen positioniert, und dass sie mit solch jungen Jahren schon derart gefestigt wirkt.

    Sehe ich sie allerdings auf dem Spielfeld (zB Hallencup im Januar) oder am Spielfeldrand (diverse andere Spiele), bin ich immer wieder erstaunt, was sie für mackermäßige Mätzchen oder Grimassen scheint machen zu müssen, egal ob zu Mitspilerinnen, zu Gegenspielerinnen, oder auch hinter deren Rücken. Sie strahlt für mich nicht selten Unsicherheit manchmal sogar Arroganz aus. Deshalb konnte ich ihr die „coole“ Torfrau nie so richtig abkaufen.

    Bis auf das Auftreten 2010/11 kann ich ihr auch keine besonderen Leistungen zusprechen. Angerer, Naeher, ja sogar Fei jetzt schon, finde ich persönlich als Torfrau überzeugender.

    Dass der Abschied von Frau Sarholz so schmerzvoll aufgenommen wird, kann ich dennoch gut nachvollziehen. Neun Jahre zu einem Verein zu gehören, ist schon was. Die Bindung ist sehr stark und prägend, deshalb ist es mir natürlich auch klar, sie nicht nur auf ihre Leistungen oder ihr Auftreten reduzieren zu können. Ich denke, sie sollte erhobenen Hauptes in ihre Zukunft schreiten, mit der Gewissheit, dass viele Menschen ihren Weg mit großem Interesse weiterverfolgen werden. Ich gehöre auch dazu, mit einem skeptischen und mit einem zwinkernen Auge. Sie ist nun mal ’ne Type! <- deusch ausgesprochen 😉

    Alles Gute für Dich, Anna Felicitas Sarholz!

    (0)
  • tpfn sagt:

    Klare Worte vom Altmeister:

    „Nach langen Überlegungen sind wir zu der Erkenntnis gekommen, dass Anna für ihre persönliche Entwicklung nach neun Jahren in eine andere Spur muss. Neben sportlichen Gründen wird der Vertrag also auch aus pädagogischer Sicht nicht verlängert.“

    Sieht schlecht aus für ein Abschiedspiel

    (http://www.pnn.de/regionalsport/960486/)

    (0)
  • kelly sagt:

    ich finde den Stil von Potsdam sehr peinlich,wie sie mit Spielerinnen umgeht bzw.umgegangen ist.bei felix haben sie ohne mit ihr zu reden einfach Torhüterinnen immer wieder! verpflichtet.anstatt offen zu sagen hey du bekommst keinen neuen vertag.feifel mag ja gut sein,aber sehr unsympathische Ausstrahlung und gegenüber fans sehr verschlossen.

    (0)
  • Georg sagt:

    Jetzt macht Schröder noch einen auf Pädagoge ? Sorry solangsam glaube ich das Sarholz schon früher hätte gehen müssen (von sich aus )

    (0)
  • balea sagt:

    …“aus pädagogischer Sicht“ bekommt sie keinen neuen Vertrag. Genau sowas in der Richtung habe ich vor einiger Zeit vermutet, als das Thema hier erstmals aufkam. Sie hat bislang bloss eine abgebrochene Ausbildung und eine treue Fanschar – das reicht für die Zukunft noch nicht aus…

    Feifel ist zurückhaltend, aber sehr freundlich. Auf mich wirkte er im TzA Gespräch sehr symphatisch.

    @tpfn – wieso Abschiedsspiel? Sarholz geht doch nicht in Rente?

    (0)
  • dummkopf sagt:

    Ich sehe ja vollkommen ein, dass man aus tiefer Religiosität, aus Gründen der Gruppendisziplin, oder weil man sich für sich selber oft vielleicht vergeblich die schützende väterliche Hand gewünscht hat, die Worte des Herrn sehr subjektiv interpretiert, und gerne auch extreme Rückschlüsse daraus zieht.

    Ich frage mich aber schon, welcher „normale“ Mensch solches Geschwurbsel „Neben sportlichen Gründen wird der Vertrag also auch aus pädagogischer Sicht nicht verlängert“ nicht peinlich findet. Solche Aussprüche geheim zu halten statt weiterzugeben wäre vielleicht eher angebracht; das hatte man eigentlich auf der Pressestelle schon richtig gemacht.

    Andererseits bin ich gespannt, ob nun nicht jemand vorschlägt, dem Herrn den Schröderitzer Preis für pädagogisch besonders wertvolle Verdienste um Frauenfusballtorhüterinnen zu verleihen.

    Und als dummkopf bin ich natürlich immer ganz besonders daran interessiert, aus intelligenten und pädagogisch wertvollen Begründungen dazuzulernen, wie eben warum Anonma in Frankfurt nicht spielen durfte, oder Anonma zenittechnisch wechseln sollte und sarholz pädagogisch wechseln musste.

    Ich befürchte daher, dass ich eine derjenigen Personen bin, die durch den Abgang des Herrn am härtesten getroffen werden, so unwahscheinlich sich das auch anhören mag.

    (0)
  • dummkopf sagt:

    Zur Verabschiedung von Fr Bieneck von der Pressestelle kann ich nur vermuten, dass da nächstes Jahr ein Zweikampf um den offenen Platz stattfinden wird.
    Nur um Frau Bienecks Gesicht nicht zu verlieren wurde allerdings noch keine weitere Meldung herausgegeben, sondern man wartet, bis sie einen neuen Club gefunden und einen neuen Vertrag unterschrieben hat.
    Man munkelt allerdings, dass sie unzufrieden war, weil mit ihr so wenig gesprochen wurde, sie pädagogisch wo anders besser weiterkommt, bzw es ihr unter der schützenden Hand etwas an Sonnenlicht gefehlt hat.
    Und wer das jetzt peinliches Geschwurbsel findet, dem sei versichert, dass es hauptsächlich leider nicht originär von mir erfunden wurde, sondern weitgehend nur aus weiteren Quellen zitiert wurde.

    (0)
  • tpfn sagt:

    @Georg

    „Jetzt macht Schröder noch einen auf Pädagoge ? Sorry solangsam glaube ich das Sarholz schon früher hätte gehen müssen (von sich aus )“

    Ausbildungsvereine aber auch Fußball-Trainer ganz allgemein müssen natürlich auch psychologische und vor allem im Jugendbereich, pädagogische Aufgaben wahrnehmen. Motivation der Spieler/innen, Förderung des Teamgeistes und die Erziehung zu fairem Verhalten etc. gehören zB dazu.

    Seit ihrem CL-Sieg 2010 als 17jährige und der folgenden DFB-Geschichte, standen bei Sarholz pädagogische Aufgaben im Vordergrund.

    Ein interessanter Artikel hierzu

    http://fansoccer.de/6739/interview-mit-anna-felicitas-sarholz-felixich-will-morgens-noch-in-den-spiegel-schauen-konnen/

    (0)
  • Georg sagt:

    @tpfn okay ich habe es begriffen …wenn es nach dir geht steht bald ein Denkmal von seiner Unfehlbarkeit am Luftschiffhafen.

    (0)
  • tpfn sagt:

    @dummkopf
    „Und als dummkopf bin ich natürlich immer ganz besonders daran interessiert, aus intelligenten und pädagogisch wertvollen Begründungen dazuzulernen, wie eben warum Anonma in Frankfurt nicht spielen durfte“

    Auch wenn ich dir das mit der Bereitschaft zum Dazulernen mittlerweile nicht mehr ganz abnehme, möchte ich dennoch nichts unversucht lassen.

    Dass Anonma in Frankfurt nicht spielen durfte da sie nach den Natiolehrgängen/-abstellungen als Einzige und dass scheinbar unentschuldigt nicht zum Trainingsstart erschienen ist, wird dir ja bekannt sein.

    Wenn nun neben dem sportlichen Aspekt auch der psychologisch- und pädagogische Auftrag eines Ausbildungsvereins ernst genommen werden soll, wie z.B Förderung des Teamgeistes oder Erziehung zu fairem Verhalten, ist das unentschuldigte Fernbleiben einer Spielerin als unfair gegenüber ihren Teamkolleginnen anzusehen und der Förderung des Teamgeistes völlig abträgig.

    Welche Maßnahme dann getroffen wird um sowas künftig zu vermeiden, auch hinsichtlich anderer Spielerinnen die sich dieses Fehlverhalten nicht zum Vorbild nehmen sollen, ist dann Aufgabe des Trainers in Abhängigkeit von seinen pädagogischen Kenntnissen.

    Schröder war scheinbar der Auffassung, dass die wirksamste Maßnahme nicht zB der 3tägige Trainingsentzug ist, der von Turbine-Spielerinnen eventuell sogar als Prämie aufgefasst werden könnte, sondern das „Bankdrücken“ in einem Ligaspiel.

    Diese Maßnahme ist in Ausbildungsvereinen nicht unüblich, das haben wir ja diese Saison auch bei der SGS Essen erleben dürfen, wo kurzer Hand deren Käpitänin Lisa Weiss, aus ganz ähnlichen Gründen, beim Spiel gegen den USV Jena die Bank drücken durfte.

    Turbines Misserfolg gegen Frankfurt, ist mE nicht auf diese Maßnahme zurückzuführen und selbst wenn, steht`s auf einem ganz anderen Blatt.

    (0)
  • balea sagt:

    @tpfn
    Ich verstehe nicht, warum du dir soviel Zeit nimmst…

    (0)
  • Ralligen sagt:

    Wäre doch schön wenn Frau Neid die Nachfolgerin eines doch in die Jahre gekommenen Trainers in Potsdam werden würde,hätte so was von Ironie des Schicksals.Frau Neid würde wenigstens dieses lächerliche Torwart-Wechsle -Dich-Spiel beenden.Was noch für eine Verpflichtung spricht, wäre das eine super
    tolle Persönlichkeit wie Frau Sarholz entsorgt wurde.Turbine ist genauso wie jeder stinknormale Konzern in Deutschland.Wünsche Frau Sarholz alles Gute auf ihrem weiteren Weg und einen Wertschätzenden Arbeitgeber.

    (0)

Kommentar schreiben

Add your comment below. You can also subscribe to these comments via RSS

Seien Sie nett. Bleiben Sie beim Thema. Kein Spam.

You can use these tags:

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong> 

This is a Gravatar-enabled weblog. To get your own globally-recognized-avatar, please register at Gravatar