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Wolfsburg souverän, Boquete rettet Frankfurt

Von am 12. April 2015 – 16.51 Uhr 36 Kommentare

Der VfL Wolfsburg hatte am Nachmittag kaum Mühe, sein Nachholspiel vom 19. Spieltag der Allianz Frauen-Bundesliga klar zu gewinnen und die Tabellenspitze zurückzuerobern. Ganz anders der 1. FFC Frankfurt, dem erst kurz vor Spielende durch Verónica Boquete der Siegtreffer bei Bayer 04 Leverkusen gelang.

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Wolfsburg lässt nichts anbrennen
Der VfL Wolfsburg gewann beim FF USV Jena deutlich mit 4:0 (2:0). Alex Popp brachte die Gäste früh in Führung (6.), Lina Magull erzielte den zweiten Wolfsburger Treffer (25.). Nach der Pause trafen erneut Popp (69.) sowie Isabel Kerschowski (90.+2).

Frankfurt zittert sich zum Dreier
Weit mehr Mühe hatte der 1. FFC Frankfurt beim 2:1 (0:0)-Auswärtssieg gegen Bayer 04 Leverkusen. Zwar brachte Peggy Kuznik die Gäste nach einer knappen Stunde in Führung (58.), doch Lisa Schwab gelang für die Gastgeberinnen der Ausgleich (77.). Erst kurz vor Schluss erlöste Verónica Boquete die Frankfurterinnen und hielt die Frankfurterinnen im Titelkampf (86.).

Frauen-Bundesliga, Ergebnisse 19. Spieltag

Herforder SV TSG 1899 Hoffenheim 2:3 (1:2)
SGS Essen SC Freiburg 5:1 (2:1)
SC Sand FC Bayern München 1:2 (1:1)
1. FFC Turbine Potsdam MSV Duisburg 1:0 (1:0)
FF USV Jena VfL Wolfsburg 0:4 (0:2)
Bayer 04 Leverkusen 1. FFC Frankfurt 1:2 (0:0)

Tabelle Frauen-Bundesliga

Rang Verein Spiele Tore Punkte
1. VfL Wolfsburg 19 52:3 48
2. FC Bayern München 19 46:6 47
3. 1. FFC Frankfurt 19 65:16 46
4. 1. FFC Turbine Potsdam 19 48:22 43
5. SGS Essen 19 31:27 28
6. TSG 1899 Hoffenheim 19 24:33 22
7. SC Freiburg 19 28:53 22
8. FF USV Jena 19 22:34 19
9. Bayer 04 Leverkusen 19 20:39 16
10. SC Sand 19 24:41 14
11. MSV Duisburg 19 12:47 12
12. Herforder SV 19 18:69 5

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

36 Kommentare »

  • never-rest sagt:

    Für mich ein überraschend deutlicher Auswärtssieg von WOB. Schätze mal es wird wieder ein echtes Endspiel am letzten Spieletag geben, vielleicht mit einem lachenden FCB.

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  • Detlef sagt:

    Das muß in der Tat eine ganz knappe Sache heute in Leverkusen gewesen sein!!! 😉

    Laut Bayer-HP ging es wohl auch mal wieder nicht ohne kräftige Schiriunterstützung!!! 🙁
    „In einer undurchsichtigen Situation hatte Lisa Schmitz nach einer Ecke den Ball bereits gesichert, wurde dennoch attackiert und dann erst drückte Kuznik das Spielgerät über die Linie.“

    Bin mal sehr gespannt, ob diese umstrittene Szene in der DFB-TV Torshow auftaucht!!! 😉

    Zur Erinnerung,
    AYO hatte in München für eine ähnliche Situation die gelbe Karte gesehen, obwohl Korpela den Ball noch nicht sicher hatte!!! 🙁

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  • vikkybummsy sagt:

    Glückwunsch FFC. Für Leverkusen reichts ja wohl grad noch. Aber was veranlasst SiDi zu der Annahme das da noch mehr geht ?
    Dieser Zittersieg und eine ausgelaugte Mannschaft ?
    Die Spielentscheider waren in der Woche nicht im Einsatz, sollte doch zu denken geben

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  • enthusio sagt:

    In Leverkusen sahen die Zuschauer heute in der 1. Halbzeit ein torchancenarmes Spiel. Kozue Ando übernahm die Position von Jessica Fishlock, aber gegen harmlose und nur in der eigenen Hälfte agierende Leverkusenerinnen fiel Frankfurts Offensive sehr wenig ein. Vor allem die unermüdlich rackernde Laudehr, aber auch Schmidt und Prießen versuchten zwar immer wieder, Sasic und Garefrekes ins Spiel zu bringen, doch die Bälle kamen zu ungenau oder wurden von der gut postierten Leverkusener Hintermannschaft abgeblockt. Auch eine Serie von Eckbällen sorgte kaum für Gefahr. Leverkusen hatte bis zur Halbzeit keine einzige nennenswerte Angriffsszene und kam nur äußerst selten über die Mittellinie.

    Dzsenifer Marozsan wurde es dann wohl zu bunt, denn innerhalb der ersten zehn Minuten der 2. Halbzeit jagte sie zunächst einen fulminanten 30m-Freistoß knapp übers Tor, einen weiteren Weitschuss knapp am Tor vorbei und knallte dann aus 20m den Ball ansatzlos an die Latte.
    Das Frankfurter Führungstor resultierte aus einer Marozsan-Ecke, als Lisa Schmitz im Getümmel im Fünfmeterraum den Ball in der Luft fallen ließ und Peggy Kuznik den Ball über die Linie drücken konnte. Es gab Proteste der Leverkusener Spielerinnen, doch ich kann leider nicht sagen, ob eine Torwartbehinderung vorlag oder nicht.

    Gegen dann etwas höherstehende Leverkusenerinnen kam Frankfurt zu drei weiteren aussichtsreichen Torchancen, doch Boquete schoss zunächst aus guter Position den Ball in die Wolken, die eingewechselte Islacker schlenzte nach schöner Sasic-Vorlage frei vor Schmitz mit aller Zeit der Welt völlig überhastet den Ball am Tor vorbei und Merle Barth rettete in höchster Not vor Sasic zur Ecke.

    Im Gegenzug dann spielte Leverkusen blitzartig einen Konter über zwei, drei Stationen vor das Frankfurter Tor und Lisa Schwab erzielte den glücklichen Ausgleich. Kurz darauf hatte die in der kommenden Saison für Frankfurt spielende und in der 2. Halbzeit eingewechselte Bella Linden das Führungstor auf dem Fuß, doch ihr schwacher Abschluss stellte für Schumann kein Problem dar.

    Das Frankfurter Siegtor wurde durch einen Freistoß von Marozsan eingeleitet, den Boquete etwa 20m vor dem Tor unorthodox aus der Luft direkt in den Winkel beförderte.

    Doch in der Nachspielzeit hätte Leverkusen fast noch den Ausgleich erzielt, denn nach einer Ecke herrschte im Frankfurter Strafraum um die eingewechselte Torhüterin Kremer ein ziemliches Tohuwabohu, weil die Abwehr den Ball nicht klären konnte, so dass sich schließlich ein Heber Turid Knaaks gefährlich auf das Lattenkreuz senkte.

    Aufgrund dieser Szene war es ein glücklicher, über den gesamten Spielverlauf hinweg aber letztlich auch verdienter Frankfurter Sieg.
    Das Fehlen von Jessica Fishlock war im gesamten Spiel zu spüren, denn Frankfurt legte eine ziemlich lethargische Spielweise an den Tag und aus dem Mittelfeld kam wenig Brauchbares für Garefrekes oder Sasic. Einzig Marozsan überzeugte phasenweise durch ihre gefährlichen Schüsse.

    Leverkusen hat es zwar im gesamten Spiel geschafft, Garefrekes und Sasic an Torabschlüssen zu hindern, doch zwei Standards haben ihnen schließlich das Genick gebrochen. Insgesamt war mir das Leverkusener Spiel aber zu ängstlich und respektvoll, als dass ein Punkt verdient gewesen wäre.

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  • GG sagt:

    Einige Anmerkungen zum Spiel der Wölfinnen in Jena:
    Die Aufstellung, meinen Erwartungen von gestern entsprechend. Dabei Alex Popp und Lina Magull abwechselnd auf der 10 bzw. neben Vanne Bernauer.
    Es ging flott los. Bereits nach ca. 2 Minuten tauchte Metti Müller allein vor Stenia Michel auf, scheiterte aber. In der 6. Minute der Führungstreffer – Alex Popp aus etwa 16 m trocken aber platziert mit links auf die kurze untere Ecke.
    Jena blieb gefällig, aber im Abschluß ungefährlich. Einzig Almuth Schult sorgte mit einigen – z.T. haarsträubenden Aktionen für (eigene) Torgefahr. Dieses besserte sich schlagartig, als sie den ersten platzierten Fernschuß aufs Tor zur Ecke klären konnte; danach – und bis zu einer Aktion gegen Ende des Spiels (ca. 85. min.) konzentriert und fehlerlos.
    Das 2:0 durch Lina Magull fiel zur richtigen Zeit. Dennoch wollte keine Ruhe in das Spiel einkehren, besonders Vanne Bernauer immer wieder in umkämpfte Zweikämpfe verwickelt. Als es in der 2. Spielhälfte anfing kritischer für die Wölfinnen zu werden, das zweite Tor durch Popp mittels unbedrängtem Kopfball nach Eckball. Dieses war merklich die Entscheidung, wenngleich Jena auch weiterhin auf das Anschlußtor aus war. Der 4. Treffer in der Nachspielzeit, als Isy Kerschowski sich im rechten Mittelfeld ca. 10 m vor der Mittellinie den Ball erkämpfen konnte und dieser über eine gelungene Stafette bis zu Stephi Bunte an der linken Ecke am 5-m-Raum gespielt wurde; jene spielte – unter Bedrängnis – den Ball quer auf die in die Mitte eingerückte Isy, welche dann sicher in den rechten Winkel einnetzte.

    Es war das erwartet komplizierte Spiel mit Derbycharakter (1.069 Zuschauer). Ausschlaggebend für die Wölfinnen zum einen der frühe Führungstreffer – durch die abermals überzeugende weil auch sehr präsente Alex Popp – und zu anderen ein fast greifbarer unbändiger Siegeswille. Faszinierend zu sehen und zu erleben, wie das TEAM die zahlreichen (namhaften – allein 4 dt. N11-Spielerinnen) Ausfälle zu kompensieren in der Lage ist.
    Herausragende Spielerinnen nach meiner Wahrnehmung: Babett Peter bei WOB sowie Ivonne Hartmann auf Jena-Seite.

    Für uns Supporter von besonderem Wert die Anwesenheit von Jana Burmeister, Jay Jakabfi und … Nadine Keßler als Zuschauerinnen. Kessi äußerte sich sehr zufrieden mit dem Heilungsverlauf – Kanada ist aber aussagegemäß „ausgeschlossen“. Jay ist guter Dinge, morgen wieder ins Training einsteigen und womöglich am Sonnabend (gegen PSG) wieder im Kader stehen zu können. Ähnliche Aussichten konnten zu Verena Faißt aufgeschnappt werden.

    Der nächste Spieltag „lebt“ vor allem von der Spannung, wie der 1.FFC in Freiburg bestehen kann. Die Wölfinnen wissen um die mögliche Bedeutung eines besseren Torverhältnisses am 22. Spieltag. Und wer weiß, vielleicht kann die Defensive von Jena den Bayern Schwierigkeiten bereiten ?

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  • Walter-Hubert Schmidt sagt:

    Alex Popp erzielte das 9.000ste Tor der (eingleisigen) Bundesliga seit 1987. Laut DFB in der 4. Minute.

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  • FFFan sagt:

    @ Detlef:
    „Laut Bayer-HP ging es wohl auch mal wieder nicht ohne kräftige Schiriunterstützung!!!“
    “In einer undurchsichtigen Situation hatte Lisa Schmitz nach einer Ecke den Ball bereits gesichert, wurde dennoch attackiert und dann erst drückte Kuznik das Spielgerät über die Linie.”

    –> Auf der FFC-HP liest sich der Sachverhalt etwas anders:
    „Wenig später die erlösende und hochverdiente Führung – dank freundlicher Unterstützung der Bayer-Keeperin: Lisa Schmitz ließ das Leder nach einer Marozsán-Ecke vor die Füße von Peggy Kuznik fallen, die aus kurzer Distanz abstaubte.“

    „AYO hatte in München für eine ähnliche Situation die gelbe Karte gesehen“

    –> Interessant, dass du die Szene zwar nicht gesehen hast, aber bereits zu wissen glaubst, dass sie der in München „ähnlich“ ist! 😉

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  • balea sagt:

    @FFFan
    Detlef „glaubt nichts zu wissen“ sondern ist gespannt, ob man in den TV Aufnahmen etwas sehen kann.
    Es ist natürlich total überraschend, wie die Sache aus Frankfurter Sicht beurteilt wird.

    Und jetzt noch überraschender: Leverkusen sieht das anders:
    In einer undurchsichtigen Situation hatte Lisa Schmitz nach einer Ecke den Ball bereits gesichert, wurde dennoch attackiert und dann erst drückte Kuznik das Spielgerät über die Linie.
    HP Leverkusen

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  • holly sagt:

    was war beim FFC der Grund für den TW Wechsel eine Verletzung oder das GEgentor?

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  • WalesGER sagt:

    -Holly: Schumann wurde beim Zusammenstoß mit einer Gegnerin vom Knie am Kopf getroffen. Hat nach dem Spiel aber schon wieder ge“zwitschert“ das es ihr gut ginge und sie nur nach dem Zusammenprall nix mehr sehen konnte

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  • enthusio sagt:

    @holly:

    Schumann hatte nach eigener Aussage einen Ellenbogen gegen die Schläfe bekommen und wurde wegen Sehstörungen ausgewechselt.
    Mit dem Gegentor hatte ihr Wechsel nichts zu tun.

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  • Detlef sagt:

    @ FFFan,
    Ist es nicht immer wieder spannend, wie ein und die selbe Situation völlig unterschiedlich bewertet werden kann??? 😉

    Nach Studium der TV-Bilder gibt es wohl keinen Zweifel mehr daran, das der Leverkusener Spielbericht der Sache am nahesten kommt!!!
    Lisa Schmitz hatte den Ball zwar nicht wirklich sicher, wurde aber ganz klar von KG beim Fangversuch von hinten gestoßen!!!
    Also ganz deutlich Torwartbehinderung im 5m-Raum,und somit klare Fehlentscheidung der Schiri!!! 🙁

    Die Szene in München war ja knapp außerhalb des „heiligen Bodens“, war aber mM nach auch Stürmerfoul, aber niemals gelbwürdig!!! 🙁

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  • Karl sagt:

    @holly: Es war wohl eine Verletzung die sie sich beim Gegentor zugezogen hat. Laut ffc hp:“…Zu allem Überfluss bekam Desirée Schumann bei dieser Aktion einen Schlag auf die Schläfe ab, der sie zu einer kurzen Behandlungspause zwang. Zunächst sah es noch aus, als könne „Desi“ die Partie beenden, doch nach einigen Minuten ließ sich die Keeperin, die kurzzeitig über Sehschwächen klagte, auswechseln. Eine kluge und verantwortungsvolle Entscheidung …“

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  • speedy75 sagt:

    @holly
    Schumann stiess mit einer Spielerin von Leverkusen zusammen und konnte hinterher nicht mehr weiterspielen.

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  • Herr Schulze sagt:

    Das die Nachholspiele jetzt online sind, beantworten sich alle Frage, was die Tore und den Torwartwechsel in Leverkusen angeht.

    @holly: Schwab erwischt im Freudenlauf nach dem Ausgleich Desirée Schumann unglücklich mit dem Knie am Kopf, was den aber erst einige Minuten später stattfindenden Austausch bedingte.

    @detlef. Natürlich hätte niemand groß gemeckert, wenn die Schiedsrichterin die schwer zu übersehende Situation abgepfiffen hätte. Meines Erachtens stand sie aber so gut, dass sie besser als viele andere und auch besser als es die Kamera zeigen kann, sehen konnte, dass Schmitz mehr über ihre im Viererpulk vor ihr versammelten Mitspielerinnen gefallen ist, als über die fast abseits stehende einzige Frankfurterin Kerstin Garefrekes.

    So weit. Und so gut.

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  • enthusio sagt:

    Ich habe auch nach erneuter Betrachtung der Szene, die zum Frankfurter Führungstor führte, kein Foul an Lisa Schmitz erkennen können.

    http://tv.dfb.de/video/allianz-frauen-bundesliga-die-nachholspiele/10842/

    holly:
    Bei der Szene zum 1:1 sieht man übrigens auch, wie Lisa Schwab über Desiree Schumann fällt und dabei unabsichtlich gegen ihren Kopf prallt. Schumann mußte behandelt werden und wurde einige Minuten später ausgewechselt.

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  • holly sagt:

    habe mir das auf DFB TV auch mal angeguckt. Finde auch das Lisa mehr gegen K.G. springt wie sie sich bewegt. Zumal die TW in ihrem Rücken aggiert.
    Das mit dem Ausgleich und Zusammenprall ist wirklich blöd gelaufen. Hoffe aber das Desi am Mittwoch wieder im Tor steht.

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  • Detlef sagt:

    Also da kann es doch gar keine zwei Meinungen geben!!!
    KG behindert ganz deutlich Lisa Schmitz beim zupacken!!!
    Die Abwehrspielerinnen von Bayer sind viel weiter vorn,und behindern ihre Torfrau überhaupt nicht!!!
    Dazu braucht man nicht mal eine Zeitlupe, auf die DFB-TV sowieso verzichtet hat!!!

    Es hätte also kein Tor, und Freistoß für Bayer geben müssen!!!

    @Herr Schulze,
    Die Szene folgte nach einem Eckstoß, da gibt es kein Abseits!!! 😉

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  • karl sagt:

    :Achtung Satire.Es kommt wahrscheinlich drauf an wie dick die turbinebrille ist ob man da eine Torwartbehinderung erkennt oder nicht. Vielleicht braucht die Brille auch noch eine leichte anti-Frankfurt Toenung. Ich kann jedenfalls keine Behinderung erkennen. Und der Tritt gegen Schumann blieb ja auch folgenlos(Frankfurt Brille) und der platzverweis gegen schumann ist auch ausgeblieben (weil sie Schwab zu Fall gebracht hat) mit Turbine Brille 🙂

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  • AdiPreissler sagt:

    Wieso sollte man die Torhüterin beim Kampf um den Ball nicht behindern dürfen? Nur Foulspiel ist untersagt.

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  • dummkopf sagt:

    Oha, meine Ich-kenne-zwar-keine-Regeln-aber-ich-weiss-sie-trotzdem-besser-als-die-Schiri-Front.

    Was macht man, wenn man ein paar Besondere treffen will?
    Man geht auf den Dorf-Fussballplatz, und schaut, wer den Schiri am lautesten beschimpft.

    Und wie sooft mal wieder um 180 Grad daneben?

    Jeder, der beim Tor von Leverkusen ! (darf ich hier auch einmal ein Ausrufezeichen setzen, auch wenn es in der Kommentarreihe hier negative Assoziationen hervorruft) nicht sofort spontan auf irregulär entscheidet, der hat vielleicht einfach noch Regel-Zulern-Potential.
    Es gibt nur eine sehr kleine Restchance, wie das evtl regulär zugegangen sein könnte.

    Aber ich lerne ja sehr gerne noch ein wenig und lausche also interessiert den Diskussionen um das FFC-Tor.

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  • Detlef sagt:

    @AdiPreissler,
    im 5m-Raum ist die Torhüterin besonders geschützt, da muß eigentlich auch eine klare Behinderung abgepfiffen werden,…. naja eigentlich!!! 🙁

    Foulspiel ist überall untersagt, sogar außerhalb vom Platz!!!

    @karl,
    was hat dieses Spiel mit der „TURBINE-Brille“ zu tun???
    Ob wir jetzt Dritter oder Vierter werden ist doch eh Wurscht!!!
    Die CL-Quali ist sowieso nicht mehr zu erreichen, also wer braucht schon die goldene Ananas??? 🙁

    @holly,
    schau noch mal genau hin!!!

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  • dummkopf sagt:

    Fussball ist ein tolles Spiel. Da gibt es so viel zu sehen. Einen Freistoss von Maro zum Beispiel, nicht wahr.
    Entscheidendes Spiel. 4 Minuten to go.
    Hier darf ich einmal den Vergleich mit meinem Oppa bemühen, der die Kugel wohl tatsächlich besser hineingespielt hätte?
    Oder auf 30m Entfernung mindestens 10m den Punkt verfehlt, wo der Ball eigentlich hin sollte?
    Aber das interessante fand ich die Reaktion auf das Tor. Schade, dass es da zuviel interessantes gibt und die Kamera wegzoomt, aber im ersten Moment sieht ihre Reaktion im Vergleich zu den Lev-Spielerinnen auch nicht freudiger aus. Ein faszinierender spontaner Freudenausbruch. Aber vielleicht hat es auch nur etwas gebraucht bei ihr, bis sie es verarbeitet hat. Oder vielleicht hat sjemand gesehen, wie sie danach wild jubelnd über den halben Platz gelaufen ist, und die ganze Bank umarmt?

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  • karl sagt:

    @dummkopf: Also ich erkenn da nichts , aber du koenntest uns ja aufklaeren, meinst du Linden haette beim Torschuss Priessen gefoult?

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  • web sagt:

    Zum Thema „irreguläre Tore“:

    steht L. Schwab beim Ausgleich nicht näher zu FFC-Tor als ihre Gegenspielerin M. Prießen und damit im Abseits???

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  • Aldur sagt:

    Detlef sagt:
    „im 5m-Raum ist die Torhüterin besonders geschützt…“

    Diese Regel gibt es schon seit ein paar Jahren nicht mehr.

    siehe z.B. http://www.sport1.de/fussball/bundesliga/2014/12/newspage_995096

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  • dummkopf sagt:

    @karl
    Zwar nicht jedes Woende im TV aber ein „kleinerer“ Abseits-Standardfall, der aber gerne übersehen wird, in verschiedenen Ausführungen:
    Eine Spielerin kommt durch zur Grundlinie und spielt dann zurück vor das Tor. Wenn sie dann irgendwie wieder an den Ball kommt ist das sofort mit hoher Wahrscheinlichkeit Abseits, weil sie natürlich immer extrem weit „vorne“ stand.
    Das gibt es auch in schwierigeren Varianten. zB Torhüterin ist weiter heraus aus dem Tor oder die Abseitsstehende läuft weit zurück wieder aus der ursprünglichen „Abseitsposition“ heraus.
    Hier war es aber relativ einfach da das Tor aus ca. 30cm Torentfernung zur Torlinie erzielt wurde.
    Die Verteidigerin, Priessen glaube ich, hat das auch relativ schnell spontan richtig „gefühlt“ erkannt und hebt den Arm, war sich dann aber wohl doch nicht so sicher?
    Die kleine Restchance sähe ich darin, dass in der Mitte überhaupt keine Leverkusenerin den Ball irgendwie irgendwann berührt hat – nicht 100% zu sagen aber sehr unwahrscheinlich.

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  • dummkopf sagt:

    Gerade noch das mit dem TW ausgeführt.
    Nehmen wir die exakt gleiche Spielsituation.
    Aber Priessen wäre hineingerutscht oder noch weiter zurück gelaufen und dadurch noch näher zur eigenen Grundlinie als Schwab.
    Dafür aber wäre Schumann noch 1-2m weiter herausgekommen dem 3er Pack in der Mitte entgegen. Auch dann abseits obwohl Priessen weiter hinten steht. Es fehlt aber dann die notwendige 2.Person um die Abseitsstellung von Schwab aufzuheben, aber man denkt nicht daran, weil das normal immer die TH ist.
    Gerade in solchen Situationen ergibt es sich dann aber manchmal, dass die Torhüterin weiter weg steht von der eigenen Grundlinie als die Angreiferin.

    Ich glaube gestern war Schwab ungefähr auf gleicher Höhe mit Schumann?
    Ich hoffe, so ist das vielleicht verständlich?

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  • FFFan sagt:

    Nach Ansicht des Videos erlaube ich mir mal ein Urteil:

    Beim Frankfurter Führungstreffer ist keine regelwidrige Torwartbehinderung zu erkennen. K.Garefrekes steigt mit hoch, stößt aber nicht die Torhüterin und drückt auch nicht deren Arm herunter. Einen besonderen Schutz des Torwarts im 5-Meter-Raum gibt es entgegen weit verbreiteter Ansicht nicht! Fazit: ein reguläres Tor, auch wenn die Leverkusener Spielerinnen heftig protestierten.

    Hingegen ist der zwischenzeitliche Ausgleichstreffer der Leverkusener irregulär, denn er wurde -wie ‚web‘ oben schon festgestellt hat- aus einer Abseitsposition erzielt (es sei denn der Ball kam vom Gegner, das ist in dem Video nicht ganz klar zu erkennen). Eigenartigerweise protestierten die Frankfurter Spielerinnen nicht.

    So viel zum Thema „Schiri-Hilfe für Frankfurt“…

    @ dummkopf:

    ‚Maro‘ freut sich halt mehr nach innen! 😉

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  • Maskal69 sagt:

    @Aldur: Ja richtig erkannt! In dieser Situation lag nur eine Behinderung vor, deshalb reguleres Tor. Diese Regel wurde zur WM2014 geändert.
    @web. Nein sie steht nicht im Abseits, auch hier reguleres Tor!

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  • Detlef sagt:

    @ web,
    Diesen Eindruck hatte ich spontan auch!!!
    Ich werde sowieso immer gleich stutzig, wenn eine Szene nicht in Zeitlupe wiederholt wird!!!;)
    Bei genauer Betrachtung stand aber eine Frankfurterin mM nach Minimum gleiche Höhe!!!

    Die einzige unstrittige Torszene wurde auch brav wiederholt!!! 😉

    @ Aldur,
    Diese Info habe ich schon auf Framba erhalten!!!
    Ich fand diese Regel immer für sehr sinnvoll, vor allem im MF-Profibereich, und mit zunehmender Härte aber auch im FF!!!

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  • Aldur sagt:

    Detlef sagt:

    „Ich fand diese Regel immer für sehr sinnvoll, vor allem im MF-Profibereich, und mit zunehmender Härte aber auch im FF!!!“

    Ich nicht, weil sie die Zweikampfbewertung vor dem Tor unnötig verkomplizierte, und – wie aus dem verlinkten Spott1-Artikel hervorgeht – ohnehin ein deutscher Sonderweg war. Ich kann keinen Grund erkennen, warum ein Zweikampf mit Beteiligung des Torhüters 5 Meter vor dem Tor anders bewertet werden sollte, als 6 Meter vor dem Tor.

    In der konkreten Szene kann ich auch kein Foulspiel an der Torhüterin erkennen, wobei die Perspektive und die fehlende Zeitlupe es auch schwer machen. Trotzdem würde ich eher sagen, unglücklicher Zusammenprall im Luftkampf, ohne dass die Torhüterin gezielt angegangen wird, und somit die Erkenntnis, dass sie besser die Fäuste genommen hätte, statt zu versuchen, den Ball zu fangen.

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  • holly sagt:

    @ Detlef, macht nix das du die Szene anders bewertest wie ich. Für mich ist das kein Problem. Muss mir das deswegen nicht noch zig mal ansehen. Werde nach 100 weiteren Malen auch zu keiner anderen Ansicht kommen wie das alles regulär war.

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  • Karl sagt:

    @dummkopf: Danke, nach deiner Erklaerung seh ich es auch. Es ist allerdings schwer zu erkennen und es heisst ja , wenn ich mich recht erinnere „Im Zweifel fuer den Angreifer“ 🙂

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  • FFFan sagt:

    @ Detlef:

    Die einzige FFC-Spielerin, die „minimum gleiche Höhe“ steht wie L.Schwab, ist Torhüterin D.Schumann. Das reicht jedoch nicht.

    Die fehlende Zeitlupe muss uns übrigens nicht stutzig machen. DFB-TV bietet in seiner ‚Torshow‘ grds. nur bei besonders ’schönen‘ Toren eine Zeitlupe an. Meist sind das die, die dann auch in die Auswahl zum „Tor der Woche“ kommen!

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