Frankfurts erster Titeltraum geplatzt

Von am 2. April 2015 – 13.17 Uhr 25 Kommentare

„Totgesagte leben länger“ – der 1. FFC Turbine Potsdam zog mit einem 2:1-Sieg beim favorisierten 1. FFC Frankfurt ins DFB-Pokalfinale ein. Dabei reichte Potsdam eine gute erste Halbzeit zum Erfolg, der 1. FFC Frankfurt vergab leichtfertig die mögliche 14. Finalteilnahme und verlor nach 13 Erfolgen erstmals ein DFB-Pokal-Halbfinale.

„Wer nur noch einen Schritt vom Endspiel in Köln entfernt ist, wird über sich hinauswachsen, um dieses Highlight zu erreichen“, war sich Frankfurts Trainer Colin Bell vor dem Spiel sicher. Doch nach den 90 Minuten inklusive Wetterkapriolen mit Schneeregen, Hagel und Sonnenschein war er umso stinkiger, dass seine Elf dem Erzrivalen bei der 1:2-Niederlage keine dem Spiel angemessene Leistung entgegenzusetzen hatte.

Bell sauer und enttäuscht
Minutenlang musste Bell auf dem Platz erst einmal die eigene Wut auf ein erträgliches Maß runterfahren und auch in der anschließenden Pressekonferenz konnte er seine Enttäuschung kaum verbergen, dass seine Elf gegen einen Gegner die Finalteilnahme verschenkte, dem eine gute, doch beileibe keine überragende Leistung zum Erfolg reichte. „Wir haben das leichtfertig verschenkt, Potsdam war heute entschlossener“, musste Bell zähneknirschend einräumen, der noch einmal betonte: „Ich bin hierhergekommen, um Titel zu gewinnen.“

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Boquete: „Wir waren nicht bereit“
„Wir waren nicht bereit“, gestand FFC-Mittelfeldspielerin Verónica Boquete, in den vergangenen Wochen und Monaten einer der Garanten im Frankfurter Spiel. „Wir haben uns von Anfang an nicht wohl gefühlt, aber wir müssen lernen mit solchen Situationen umzugehen und für diese Art von Spielen über 90 Minuten bereit sein.“ Und die Spanierin räumte auch ein, dass die Belastung aus Liga, Pokal, Champions League und Nationalmannschaft ihren Tribut zollt. „Das kostet physisch wie psychisch eine Menge Energie. Trotzdem müssen wir mit unseren erfahrenen Spielerinnen für solche Spiele bereit sein.“

Frankfurter Mittelfeld kommt nicht zur Entfaltung
Die Potsdamerinnen schafften es mit viel Biss und Robustheit in den Zweikämpfen geschickt, die Mittelfeld-Achse der Frankfurterinnen zu neutralisieren, so dass es vor allem galt, sich der hoch in den Strafraum geschlagenen Bälle zu erwehren. Und Potsdam blieb zugleich im Spiel nach vorne gefährlich „Manchmal ist es einfacher, wenn man nicht in der Favoritenrolle steckt“, erklärte Potsdams starke Mittelfeldspielerin Lia Wälti. „Der Pokal ist unsere letzte Chance, einen Titel zu holen, von daher war das unser Hauptziel und vor allem in der ersten Halbzeit haben wir sehr gut gespielt.“

Colin Bell

Frankfurts Trainer Colin Bell war nach dem DFB-Pokal-Aus bedient © Nora Kruse, ff-archiv.de

Keinen Rhythmus gefunden
Auch Frankfurts scheidende Mittelfeldspielerin Jessica Fishlock, die ihr letztes Spiel im FFC-Dress bestritt, suchte nach Erklärungen. „Es gab eine Menge Faktoren. Jedes Mal, wenn wir in unseren Spielrhythmus kamen, wurden wir gefoult, auch wenn das vielleicht dumm klingen mag. Dann ist es schwer, in den Rhythmus zu kommen, vor allem wenn der Gegner auch noch schnell kontert.“

Wirtschaftliche Einbußen
Auch wirtschaftlich ist das Pokal-Aus ein Rückschlag für die Frankfurterinnen, wenn es gilt, eine schlagkräftige Elf für die kommende Saison zusammenzustellen und Spielerinnen wie Verónica Boquete den Verbleib in Frankfurt nicht nur sportlich, sondern auch finanziell schmackhaft zu machen. Und so stand auch FFC-Manager Siegfried Dietrich die Enttäuschung nach dem Spiel ins Gesicht geschrieben.

Nicht immer dagegengehalten
„An einem solchen Tag muss man voll da sein. Potsdam war von Anfang an bissig, unsere Mannschaft hat sich nur bedingt damit auseinandergesetzt und nicht in jeder Sekunde dagegengehalten. Das ist doppelt traurig, denn wir hatten so viele Chancen, so dass so ein Spiel zu drehen gewesen wäre.“

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

25 Kommentare »

  • waiiy sagt:

    Boquete’s Aussagen sind eindeutig:

    1. Es handelt sich in Frankfurt um „Schön-Wetter-Fußballerinnen“, die möglichst wenig gestört werden wollen auf dem Platz.
    –> Dafür, dass das der Hauptjob der meisten Spielerinnen ist, müssten sie für die Aussage ein Teil des Gehalts zurückzahlen.

    2. Dass Bell so wenig wechselt und rotiert (und dem 2. Anzug zu wenig Spielpraxis gibt), macht sich jetzt bemerkbar.
    –> Damit wird die Kompetenz von Bell direkt in Frage gestellt und so der Ball zurückgespielt, da er ja der Mannschaft gern die ganze Schuld gibt.

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  • xXx sagt:

    Aktuell würde ich darauf tippen, dass Frankfurt diese Saison keinen Titel holt und am Ende auch die CL-Qualifikation verpasst.

    Selbst, wenn Frankfurt alle 4 ausstehenden Ligaspiele gewinnt, sind sie darauf angewiesen, dass Bayern München in den 3 Spielen gegen Jena, Herford und Essen nochmal Punkte liegen lässt. Gewinnt Bayern diese 3 Partien, hat Frankfurt keine Meisterschaftschance mehr und muss die restlichen Spiele, auch am letzten Spieltag gegen Wolfsburg, alle gewinnen, um überhaupt in die CL zu kommen.

    Am letzten Spieltag wird es wahrscheinlich so aussehen, dass Frankfurt gewinnen muss, um in den CL zu kommen, bei Unentschieden gegen Wolfsburg ist Bayern Meister und Wolfsburg Zweiter und bei Wolfsburg-Sieg, Wolfsburg Meister und Bayern Zweiter.

    Die Ausgangslage für Frankfurt auf den Meistertitel ist nach dem Bayern-Sieg gegen Potsdam denkbar schlecht. Die Chancen, dass Frankfurt diesen Titel holt sind daher auch eher gering.

    Chancen sind eigentlich so richtig nur auf den CL-Titel da, wofür aber ne deutliche Leistungssteigerung her muss. Ironischer Weise ist der CL-Titel wahrscheinlich nicht nur die Chancen auf den einzigen Titel in dieser Saison, sondern auch die einzige Chance nächstes Jahr international zu spielen.

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  • waiiy sagt:

    @xXx: Ich schätze die Chancen auf Platz 2 in der Liga gar nicht so schlecht ein für Frankfurt. Wolfsburg ist derzeit auch nicht das Über-Team, das darf man nicht vergessen.

    Ich bin der Meinung, dass Frankfurt Wolfsburg durchaus schlagen und damit Bayern zum Meister machen kann am letzten Spieltag. Und in einem einzigen Spiel im CL Finale in Berlin ist auch alles möglich.

    Die Frage wird sein, wer mehr an sich glaubt, wer den Titel mehr will. Da könnten am Ende Spielerinnen wie Popp und Goeßling den Unterschied machen und dass bei Frankfurt mit Fishlock die Spielerin fehlt, die da in etwa dagegenhalten kann (Laudehr vielleicht noch bedingt). Aber Goeßling und Popp müssen dann auch fit sein…

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  • Sylvijaaa sagt:

    Was für ein Unsinn, auch von den Verantwortlichen. Natürlich war es keine Glanzleistung, aber man darf auch mal den Gegner loben. Potsdam hat jetzt in 3 Wochen Frankfurt und Wolfsburg geschlagen, ist also keine Gurkentruppe, auch wenn Bernd Schröder das alle paar Wochen so darstellt.
    Frankfurt hatte über das gesamte Spiel gesehen mehr klare Torchancen als Potsdam, also kann man auch nicht alles falsch gemacht haben.
    Sasic trifft eben im Moment nix, Potsdam geht mit einem abgefälschten Schuß und der besten Kombination der ganzen Saison 2:0 in Führung.
    Wirklich kein Grund für Fundamentalkritik, wie fehlender Einsatz.

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  • Detlef sagt:

    Einen Tag danach, mit zusätzlichen Infos aus der TV – Übertragung, muß man glaube ich einges revidieren!!!

    Potsdam hat gestern sehr viel richtig gemacht, was sie in den letzten Ligaspielen, vor allem in Frankfurt falsch gemacht haben!!!
    Sie spielten eben gestern nicht mehr so brav und ängstlich, wie das letzte mal!!!

    Gegen Frankfurt muß man einfach so eine Präsenz zeigen, und darf sich auch nicht durch deren rustikale Spielweise einschüchtern lassen!!!
    Denn das nur TURBINE so energisch in die Zweikämpfe gegangen wäre ist ja nicht richtig!!!
    Spielerinnen wie Fishlock, Laudehr, KG, Prießen, KUZNIK, und SCHMIDDI können durchaus auch ordentlich austeilen!!! 😉

    Ich würde auch nicht sagen, daß Frankfurt zu langsam war, im Gegenteil!!!
    Sie waren oft einen Schritt schneller am Ball, was oft dazu führte, daß die TURBINEN dann nur den Fuß oder das Bein ihrer Gegenspielerin trafen!!!

    Das Mainhatten auf das starke MF-Pressing von Potsdam keine andere Antwort als die hohen Bälle hatte war schon komisch, da dies auch unter uns TURBINE-Fans nicht gerne gesehen wird!!! 😉

    Das größte Problem der Bell-Truppe war ihre mangelhafte Chancenverwertung, Punkt aus!!! 🙂
    Aus so vielen Chancen machen sie normalerweise 3-5 Tore!!!
    Allein Celia hätte mindestens 3 allein machen können/müssen!!!
    Nicht umsonst haben sie in der Buli so viele Tore erzielt!!!

    Allein die vielen Standards, die durch Marozsan eigentlich immer für Gefahr sorgen, blieben gestern recht ungefährlich!!! 🙂

    Insgesamt hat gestern die Mannschaft gewonnen, die ihre Torchancen besser genutzt hat, und das waren nun einmal die TURBINEN!!! 🙂

    Was noch gar nicht angesprochen wurde, war die Leistung der Schiris!!!
    Um es kurz zu machen, unfassbar!!! 🙁
    Wenn der DFB nicht schleunigst etwas gegen diese geballte Inkompetenz unternimmt, werden dem FF die Zuschauer in Scharen davonlaufen, bzw gar keine weiteren erst hinzukommen!!! 🙁
    Macht endlich Schluß mit der 100%-igen Frauenquote bei den Referees!!! 🙁

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  • vikkybummsy sagt:

    Erst bleiben die Titel aus, dann gehen die Sponsoren, dann folgen die Spitzenspielerinnen dem Lockruf des Geldes und der Chance international zu spielen.
    Und alles nur weil Mann in Frankfurt die Zeichen der Zeit nicht erkennen will. Es wird nichts mehr nützen durch die Republik zu fahren um wie früher mit gefülltem Geldbeutel versuchen gute Spielerinnen an den Main zu locken. Andere Vereine haben jetzt auch das nötige Kleingeld um mitzubieten und außerdem den Vorteil intelligente Trainer zu haben die es verstehen auch junge hungrige Spielerinnen Zug um Zug an die Mannschaft heranzuführen. In Frankfurt glaubt man immer noch das es reicht Geld in Spielerinnen zu inverstieren statt endlich mal einen vernüntigen Coach einzustellen. Es wird seit 5-6 Jahren in Sachen Trainer immer nur rumgeeiert. Für mich unverständlich ist es wie ohne Not den Vertrag mit Bell verlängert wurde. Ich hätte nach Abschluss der Runde Bilanz gemacht und dann gehandelt. Vlt. hatte man in Frankfurt Angst das WOB oder Bayern den Trainer haben wollen. C. Bell mag ja fachlich und menschlich ein Super Typ sein. Im FF hat er meines Erachtens nix verloren. Er verteht es nicht Perspetivspielerinnen an das Team heranzuführen. Er verheizt lieber auch bei klarsten Spielständen zur Halbzeit weiter die Stammelf und wundert dann das in den Spitzenspielen das die Akkus leer sind. Ich möchte das zwar nicht aber es wird wohl so sein das in Frankfurt die Lichter gaaaaanz langsam ausgehen, sollte man sich nicht schleunigst besinnen. Hier ist vor allem der Vorstand gefragt. Im Sommer hat man ein schönes neues Stadion zur Verfügung. Ich möchte nicht erleben das es zu einer Gedenkstätte für vergangene gute Zeiten wird.

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  • never-rest sagt:

    @Detlef: Deine schlechte Meinung über die Schiedrsrichterin hast Du wohl exklusiv. Das Schiedsrichtergespann hat m.E. fast alles richtig gepfiffen. Ich würde empfehlen, das Spiel noch einmal anzuschauen, diesmal aber die Fan- oder Sonnenbrille abzunehmen.

    @vikkybummsy: Also alles hat C. Bell nun auch nicht falsch gemacht: Er hat immerhin zwei „junge hungrige“ Talente wie K. Hendrich und Prießen behutsam gefördert und nach und nach in die Mannschaft integriert. Prießen hat für mich einen riesigen Leistungssprung beim 1FFC gemacht, K. Hendrich ist sogar in die N11 befördert worden, warum sie gestern allerdings nicht gespielt hat, kann ich mir auch nicht erklären. Schmidt hat jedenfalls gegen ihren neuen alten Verein gestern nicht überzeugen können.

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  • balea sagt:

    Neben Fishlock war Schmidt auf Frankfurter Seite eine der wenigen, die sich ständig fürs Team reingehangen haben. Aber nach Fishlocks Abgang könnten die Frankfurterinnen vollends zwischen Maroszans Phlegma und Bells negativer Wut die Balance verlieren.

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  • vikkybummsy sagt:

    @never-rest
    Sicherlich hast Du recht, aber er hat die 2 Spielerinnen erst angefangen zu intergrieren als nach der missglückten Vorrunde die Stimmen lauter wurden das es ohne gelernte Abwehr nun mal nix zu holen gibt. Bis dahin was seine einzige Lösung Laudehr und Crno umzufunktionieren um sie in der Verteidung zu verschwenden statt sich Gedanken darüber zu machen was da an potenzial (Prießen) auf der Bank versauerte. Erst als der Druck von aussen größer wurde hat er reagiert. Ein Trainer dem alles vorgesagt werden muss….darf sich Frankfurt nicht leisten. Und was K. Hendrich angeht, die war m.Mn. schon vorher im Nationalteam einberufen

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  • adipreissler sagt:

    @never-rest
    Du willst jetzt nicht Hendrich und Prießen als „junge Talente“ bezeichnen? Prießen ist der gleiche Jahrgang wie Schmidt. Hendrich der gleiche Jahrgang wie Maro. Sie sind (vermutlich) eher preiswerte Spielerinnen, die die gleiche oder bessere Leistung bringen wie/als die „Premiumspielerinnen“.

    „Junge Talente“ sind für mich 17/18/19.
    Ich weiß nicht, inwiefern Bell junge Talente fördert oder beobachtet, immerhin sieht man ihn manchmal bei Spielen der U20 (2. Bundesliga) oder U17.

    Prießen hatte ihren jetzigen Leistungsstand schon zu Saisonbeginn, nur durfte sie da nicht spielen, was einige Punkte gekostet haben könnte.

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  • Detlef sagt:

    @ never-rest,
    Ich habe extra noch mal das komplette Spiel in der hr-mediathek angeschaut, da man aus der Stadionperspektive ja nicht alles genau sehen kann!!!

    Also wenn Frau Biel nach Deiner Meinung „fast“ alles richtig gepfiffen hat, dann haben wir entweder beide ein unterschiedliches Regelwerk, oder eine gestörte Warnehmung??? 🙁

    Auch der gute Kommentator hat zumindest am Anfang noch einige Fehlentscheidungen als diese entlarvt!!!

    Es wurden mindestens 3 Handspiele nicht gepfiffen, ständig gab’s Fehlentscheidungen beim Einwurf, und Ballwegschlagen nach der Spielunterbrechung ist Gelb!!!

    Und es fehlte wieder einmal die Linie, an der man ihre Entscheidungen beurteilen könnte!!!
    Bei drei vergleichbaren Situationen gab es drei verschiedene Entscheidungen!!!

    Gerade in so einem Kampfspiel müssen die Grenzen deutlich erkennbar sein!!!

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  • vikkybummsy sagt:

    ..wenn ich die 2-3 „Daumenrunters“ in meinen Beiträgen interpretiere kommt mir der Gedanke das C. Bell, B. Adler und S. Dietrich hier mitlesen 🙂

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  • Bastieff sagt:

    FFC hatte durch Sasic schon echt heftige 100% Chancen. Wenn du zumindest nicht eine davon reinmachst, schaut es wieder ganz anders aus und die spielen dann Verlängerung.
    Aber insgesamt geht der Sieg an Potsdam absolut in Ordnung. FFC wirkte im Mittelfeld teils recht behäbig und nicht spritzig.
    Fishlock war noch die Auffallendste!

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  • tpfn sagt:

    Im Gegensatz zum FCB-TP Spiel wo zwar Potsdam die deutlicheren Chancen hatte, rein optisch jedoch kein Sieger ausgemacht werden konnte, verhielt es sich beim Pokalspiel gegen Frankfurt etwas anders, denn obwohl hier Frankfurt deutlichere Chancen hatte, konnte man optisch, von der Spielanlage her, nur einen klaren Sieger ausmachen und das war Potsdam.

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  • enthusio sagt:

    Die Frankfurter Nationalspielerinnen werden nach dem Pokalausscheiden sicherlich froh sein, Colin Bell einige Tage lang nicht mehr unter die Augen treten zu müssen.

    http://www.hr-online.de/website/rubriken/sport/index.jsp?rubrik=27258&key=standard_document_54986631

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  • vikkybummsy sagt:

    Ich glaube nicht das es die betroffenen Spieleinnen noch groß juckt. Ist doch egal ob er an der Linie rumtobt oder ins Micro plärrt.
    Die, die es betrifft haben schon längst abgeschlossen und erfüllen nur noch den Vertrag. Mann will es nur nicht wahrhaben. Und zudem, der DFB-Pokal ist nur gut für das Image und die Vitrine. Der Verlust ist also für die NM-Spielerinnen überschaubar. Was jetzt zählt sind CL und die WM. Da wird man sich doch nicht für den DFB-Pokal aufopfern wollen. Da Bell nicht mit den Kräften haushalten will tun es eben die Spielerinnen in „unwichtigen“ Spielen, so einfach ist das.

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  • netflyer sagt:

    @Detlef: Ich schaue mir wegen der permanent schlechten Schirileistungen kaum noch Spiele an. Ich habe das Spiel nicht gesehen, interessiert mich auch relativ wenig. Deine Kompetenz kenne ich und schätze ich, obwohl ich aus Frankfurt bin. Deswegen glaube ich Deine Einschätzung unbesehen. Auch wenn die schlechten Schirileistungen oft folgenlos sind, da wahllos die eine oder andere Seite bevorzugt wird. Aber es macht micht echt wütend, wenn ich jedesmal diese hanebüchenen Entscheidungen ansehen muss, wenn ich ausnahmsweise doch mal FF schaue. Die Frauen bringen wirklich sehr gute Leistungen und für sie tut es mir echt leid. Ja, auch beim Männerfußball gibt es krasse Fehlentscheidungen, aber da sind sie die Ausnahme, beimm FF die Regel. Solange nicht die Leistung zählt und somit auch Männer als Schiri eingesetzt werden, wird das nix. Und ob man die Leute zurückgewinnt, die irgendwann gegangen sind, da sowas nichts mit Sport zu tun hat, glaube ich nicht.

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  • vikkybummsy sagt:

    Ich weiss nicht was ihr habt, ich finde Christina Biehl recht hübsch anzuschauen :-). und solange sie mich nicht auspfeift…..

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  • Herr Schulze sagt:

    @netflyer: Jetzt habe ich es! Sie schauen sich Frauenfußball wegen der schlechten Schiedsrichterleistungen zwar grundsätzlich kaum noch an, lassen aber den Fernseher oder Livestream trotzdem immer mal wieder laufen, um wegzuschauen, weil es Sie ja nicht interessiert, aber immer wieder aufregt?
    Im Übrigen habe ich den starken Eindruck, dass der BVB-Trainer im Hinblick auf die schiritechnische Wartung zwischen FF und MF keine Unterschiede sieht. Und ist Ihnen auch schon aufgefallen, dass immer gegen die eigene Mannschaft gepfiffen wird? Unglaublich!

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  • holly sagt:

    @vikkybummsy, genau der FFC hat ja genügend Geld die brauchen die Einnahmen aus dem DFB Pokal nicht. Gerade die beiden Endspielteilnehmer bekommen schon gutes Geld. Aber Herr Dietrich brauch ja nur zur Sponsor Bank gehen 🙂

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  • Herr Schulze sagt:

    @holly: Da schätze ich den Kaufmann Dietrich, aber auch den Sponsor Commerzbank deutlich anders ein. Ich bin mir sicher, der rechnet nicht weniger als die Bank, die das versäumte Finale kaum minder kritisch sieht. Ein FFC, der nur ín der Bundeliga (TV-)präsent wäre, ist in Cent und Euro erheblich weniger wert.

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  • holly sagt:

    so war das auch gemeint herr schulze 😉

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  • dummkopf sagt:

    @Herr Schulze

    Ich verstehe das so:
    Er schaltet kurz in die Übertragung, um zu sehen, ob vielleicht doch ein Mann pfeift,
    – und wenn der arme dann jedesmal überrascht neu feststellen muss, dass nicht
    – dann kommt es ganz drauf an, ob er wieder Lust auf hanebüchene Fehlentscheidungen hat,
    – woraufhin er weiterschaut,
    oder aber ob er dem Frauenfussball verlorengeht, um sich dann auch bis zum nächsten Spiel nicht zurückgewinnen zu lassen.
    Oder so ähnlich.

    Man muss den dfb hier aber auch einmal loben.
    Vielleicht hält er manchmal ja auch Zuschauer fern, auf die man wohl auch besser verzichten kann. 😉
    Vielleicht sollte man ja sogesehen verstärkt weibliche Schiris in der Männerbuli verlangen 😉

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  • Karl sagt:

    Ich habe sicher seit Jahren kein M-Bulispiel mehr gesehen, aber waehrend der Maenner-WM gab es doch so einige schlechte Schiedsrichterleistungen. Mir ist nicht ganz klar wieso einige von euch denken Maenner waeren bessere Schiedsrichter. Bei der WM ist mir das jedenfalls nicht aufgefallen. Und weil das ohnehin nicht belegbar ist erscheint mir das eher als so eine Art Ideologiefrage.

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  • Detlef sagt:

    @Karl,
    Keiner hat hier je geschrieben, daß Männer die besseren Schiedsrichter seien!!!
    Es gibt eben viel mehr männliche als weibliche Schiris, und schon auf Grund dessen sollten männliche Referees in die FF-Buli!!!

    Weibliche Schiris pfeiffen ja auch in den Männerligen, also warum nicht auch umgekehrt??? 😉

    Die geringe Anzahl an Schiedsrichterinnen führt zu wenig Konkurrenz, und somit auch zu eben diesen oft unglaublichen Leistungen!!!

    Im Männerbereich ist der „Leistungsdruck“ da erheblich größer, auch weil bis in die tiefsten Niederungen der 4-5 Ligen die Medienpräsenz oft deutlich höher ist als im FF!!!

    Fehler kommen natürlich auch im MF vor, logisch, denn auch dort sind es nur Menschen!!!
    Aber ein Schiri, der an mehreren Spieltagen mit „durchwachsenen Leistungen“ auffällt, den sieht man 100%-ig bald eine- oder zwei Ligen tiefer pfeiffen!!! 😉
    Allein durch den Mediendruck mit zig Kameraeinstellungen, Zeitlupen und diversen anschließenden Spielanalysen, sind solch mittelprächtige Leistungen nicht lange tragbar!!!

    Auch die Schiedsrichterei ist mittlerweile ein Hochleistungssport geworden, zumindest in den oberen Ligen, sowohl bei den Männern, als auch bei den Frauen!!! 🙂

    Und eine Bibi Steinhaus kann sich in diesem „Zirkus“ ja auch prächtig behaupten, ist also das beste Beispiel dafür, daß auch Frauen zu solch Topleistungen imstande sind!!! 🙂

    Wenn ich dann aber die „beste Schiedsrichterin des Jahres“ im Spiel Bayern München gegen TURBINE POTSDAM anschaue, dann fällt mir einfach nur der Begriff UNFASSBAR ein!!! 🙁

    In dieser besten FF-Liga der Welt haben solche Schiedsrichterleistungen nichts verloren!!!
    Alles unter Bibi Steinhaus-Niveau ist dafür nicht ausreichend!!!

    Und ich schreibe es zum wiederholten Male;
    Dazu gehört auch eine bessere Entlohnung der Referees in der FF-Buli!!!
    Dann wird sie zum Einen auch interessant für gute bis sehr gute Männerschiris, und zum anderen würde damit auch beim weiblichen Schirinachwuchs die Motivation größer, ganz nach oben zu kommen!!!

    @netflyer,
    Ich gehe trotzdem weiter ins Stadion, und fahre dafür im Jahr auch mehrere zigtausend Kilometer!!! 😉
    Man soll ja bekanntlich nie die Hoffnung aufgeben, daß sich nicht doch eine Verbesserung einstellt!!!
    Aber mM nach werden die Schiridamen niemals mit ihren Geschlechtsgenossinnen in den Trikots mithalten können, wenn sich nicht endlich grundlegendes ändert!!! 🙁

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