Steffi Jones wird 2016 Bundestrainerin

Von am 30. März 2015 – 14.11 Uhr 56 Kommentare

Paukenschlag im DFB: Auf einer Pressekonferenz wurde heute Steffi Jones als Nachfolgerin von Bundestrainerin Silvia Neid präsentiert. Jones übernimmt nach den Olympischen Spielen 2016 das Traineramt.

“Ich freue mich sehr über das Vertrauen des DFB. Mir ist bewusst, dass das Amt der Bundestrainerin eine große Verantwortung mit sich bringt, der ich mich jedoch sehr gerne stelle“, so Jones, die derzeitige DFB-Direktorin für Frauen- und Mädchenfußball. U 20-Trainerin Maren Meinert soll ihre erfolgreiche Arbeit im Juniorinnenbereich fortsetzen.

Niersbach: „Optimal aufgestellt“
DFB-Präsident Wolfgang Niersbach sagt: “Mit der neuen Führungsstruktur sind wir optimal aufgestellt für die Zukunft. Wir binden damit die wichtigsten Köpfe im Frauen- und Mädchenfußball langfristig ein und bauen die Struktur weiter aus. Silvia Neid hat riesige Verdienste im Frauen- und Mädchenfußball und wird mit ihrer Erfahrung wertvolle Impulse in ihrem neuen Bereich setzen. Steffi Jones war als verantwortliche DFB-Direktorin in den vergangenen Jahren ganz nah am Fußball dran. Wir sind davon überzeugt, dass sie die richtige Nachfolgerin ist. Unsere Aufstellung zeigt, dass wir in den verantwortlichen Führungspositionen mit voller Überzeugung auf Frauen setzen.”

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Steffi Jones (re.) löst 2015 Silvia Neid als Bundestrainerin ab © Nora Kruse / ff-archiv.de

Steffi Jones (re.) löst 2015 Silvia Neid als Bundestrainerin ab © Nora Kruse / ff-archiv.de

Neid sucht neue Herausforderung
Neid erläutert: “Mein Entschluss, mit dem Auslaufen meines Vertrages als Bundestrainerin 2016 eine neue Herausforderung zu suchen, steht seit Längerem fest. In den Gesprächen mit dem DFB über die Gestaltung meiner Zukunft habe ich immer eine große Wertschätzung gespürt und freue mich nun sehr auf die neue Aufgabe. Steffi hat unsere volle Unterstützung. Wir alle werden auch in den neuen Funktionen vertrauensvoll zusammenarbeiten. Es ist gut, dass die Zukunft geregelt ist – so können wir uns auf die Vorbereitung für die WM in Kanada konzentrieren. Ich bin voller Motivation und Vorfreude darauf, denn wir haben große Ziele.”

Ratzeburg: „Ideale Konstellation“
DFB-Vizepräsidentin Hannelore Ratzeburg sagt: “Für die Entwicklung des Frauen- und Mädchenfußballs ist das ein weiterer Schritt und ein starkes Signal. Es ist eine ideale Konstellation, Silvia Neid und Ulrike Ballweg in anderen verantwortlichen Positionen einzubinden, um gemeinsam mit Steffi Jones die Strukturen in der Talent- und Eliteförderung weiterzuentwickeln. Steffi Jones hat durch ihre vielfältigen Funktionen den Frauen- und Mädchenfußball in all seinen Facetten kennengelernt und bringt alle Voraussetzungen für das Amt der Bundestrainerin mit.”

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

56 Kommentare »

  • Grace Kelly sagt:

    Dann möge die geachtete aber wenig geliebte Neid noch mit WM Sieg und Olympia Gold abtreten und mit meinem Dank für ihre erfolgreiche Arbeit.

    Wieviele Mannschaften hat Steffie Jones nochmal genau trainiert bis jetzt?

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  • Chrissy sagt:

    Frau Jones kann alles.

    Klaubt mir. Isch hab es mit eigenen Augehn gesen. Krasse Entscheidung von den DFP.

    ***Ironie Stopp***

    Ich glaub es nicht und werd‘ bekloppt. It’s time to say goodbye…
    Ich bin mal gespannt wie viele Mannschaften aufgezählt werden, die schon von Fr. Jones trainiert wurden. Aber auch dafür wird es aus Frankfurt eine einleuchtende Erklärung geben, warum sie genau die richtige ist.

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  • holly sagt:

    naja es wird sicher noch eine Co Trainerin geben. Das ist ja nichts neues, das mal so verfahren wird. Das jemand ohne Erfahrung Cheftrainer wird, und jemand erfahrenen zur Seite bekommt.
    Wer sollte es sonst machen? Sagt aber bitte nicht jemand von den U N11 Trainerinnen.
    Das wäre für mich und anscheinend auch den DFB die Lösung gewesen die einem noch mehr Bauchschmerzen bereiten würden

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  • Beobachter sagt:

    Bei allem Respekt für die großartigen Leistungen von Steffi Jones als Spielerin und Präsidentin des OK WM 2011 – hier sind doch einige Zweifel angebracht, bringt sie als Rüstzeug für diese Funktion bisher nur theoretische Kenntnisse mit, nicht in Bezug auf Fußball, aber in Bezug auf die Trainer/in -Aufgabe.

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  • FF-Interessierte sagt:

    Sie kennt jede Nationalspielerin persönlich, sie kennt jedes Stadion weltweit und die Funktionäre der anderen N11-Mannschaften, die sie als Präsidentin des Organisationskomitees bei der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2011 kennenlernen durfte. Die Co-Trainerin übernimmt die Taktik. Was wollt ihr mehr? Das muss reichen.

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  • sarah sagt:

    Und der DFB brät weiter in eigenen Saft. Ich finde es viel bedenklicher, das solch eine Stelle nicht öffentlich ausgeschrieben wird. Es ist ein Affront an alle erfolgreichen Trainer und Trainerinnen im FF. Aber es zeigt wohl auch, dass die Herren im DFB den FF immer noch nicht ernst nehmen. Anders ist solch eine Entscheidung nicht zu verstehen.

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  • never-rest sagt:

    Warum nicht Maren Meinert? oder auch ein Mann als Trainer, um frischen Wind in den FF rein zu bringen. Bin überrascht.

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  • labersack sagt:

    Warum hat der DFB nicht Helene Fischer zur Bundestrainerin ernannt? Die hat auch keine Erfahrung als Trainerin aber die Nationalhymne klingt bei ihr erheblich besser als bei Jones.

    Das ist wie in der Politik, heute noch Agrarminister morgen Verteidigungsminister und für beide Posten bist du höchstqualifiziert.

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  • shane sagt:

    „Steffi Jones hat durch ihre vielfältigen Funktionen den Frauen- und Mädchenfußball in all seinen Facetten kennengelernt und bringt alle Voraussetzungen für das Amt der Bundestrainerin mit.“

    aha. na, da wissen wir ja jetzt, warum es bei inka grings etwas holperig laeuft: nicht etwa, weil sie vorher noch kein, geschweige denn ein hoeherklassiges, team trainiert hat. nein! sondern, weil sie nicht im funktionaerInnensessel alle frauenfussballaspekte kennengelernt hat. danke fuer die erleuchtung, dfb. duisburg, bitte entsprechende konsequenzen ziehen!

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  • Digger Dunn sagt:

    Steffi als Bundestrainerin??? Ich hätte eher mit Inka gerechnet, mit Schrödi als Co.:lol:

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  • waiiy sagt:

    Wie wir sind bei Olympia 2016 dabei? Ist das schon fest?

    Vielleicht ist Jones auch schon im Juli 2015 im Sattel…

    😉 😉 😉

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  • Zaunreiter sagt:

    Na, das wurde ja auch mal Zeit!
    *Flasche Sekt aufmach*

    Ich wünsche Steffi Jones viel Glück in ihrem neuen Amt ab 2016.

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  • Detlef sagt:

    So ein Tag, so wunderschön wie heute………!!! 🙂

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  • speedy75 sagt:

    Bei der Meldung hab ich mich unweigerlich gefragt ob heute schon der 1. April ist.

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  • Cruiser sagt:

    …diese Entscheidung ist an Peinlichkeit nicht zu überbieten. Null Erfahrung, Trainerlizenz, laut dem was mir bekannt ist, 2007 gemacht. Danach kein Trainerjob, alles andere als ein eloquenter Mensch. OK, lächeln kann sie, m.E. ist auf dem neuen Posten aber etwas mehr gefordert. Ich freue mich schon auf ihre Phrasen.

    Mit Chance stellt man ihr eine gute Co.-Trainerin an die Seite, also als Ausgleich für die fehlende Erfahrung. Vielleicht schafft sie es genauso wie als Direktorin des DFB auch als Trainerin der DFB-Elf, keine Spuren zu hinterlassen.

    Das fühlt sich an, wie eine Abschiebung von Steffi Jones. Auch in diesem Fall kann man wieder mal froh sein, dass die (große) Presse kein Interesse am Frauen-Fußball hat.

    Man stelle sich nur mal vor, dies passiert bei den Männern, dort würde der DFB zerrissen werden.

    Und dann noch eines: mich würde schon interessieren, was Maren Meinert darüber denkt, vielleicht hatte sich ja auch kein Interesse, davon bin ich aber nicht überzeugt.

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  • Jennifer sagt:

    Ach du liebe Güte!

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  • dummkopf sagt:

    Eine wunderschöne Seite am Frauenfussball ist ja die Masse an Fragespielen, die sich beileibe nicht nur auf einen kleinen unbeugsamen Ort mit viel Miraculix in der Nähe von Berlin beziehen:

    Welches Wort wurde hier im Duden nachgeschlagen, und ist dort wie folgt beschrieben:

    —–
    ??????:

    Bedeutung
    Bevorzugung von Verwandten und Freunden bei der Besetzung von Stellen, bei der Vergabe von Aufträgen o. Ä. ohne Rücksicht auf die fachliche Qualifikation, Eignung usw.; Nepotismus

    Synonyme zu Vetternwirtschaft
    Begünstigung, Bevorzugung; (bildungssprachlich) Nepotismus; (umgangssprachlich) Schiebung; (abwertend) Cousinenwirtschaft, Günstlingswirtschaft, Klüngelei; (umgangssprachlich abwertend) Gekungel, Gemauschel; (schweizerisch abwertend) Vetterliwirtschaft; (österreichisch umgangssprachlich abwertend) Freunderlwirtschaft; (landschaftlich) Vetterleswirtschaft

    —–

    Ist das nachgeschlagene Wort:

    A: Scientology

    B: Gemüseeintopf

    C: Mafia

    D: Vetternwirtschaft

    E: DFB

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  • Tiberias sagt:

    Maren Meinert hat bewiesen, dass sie Teams coachen und bis zum Titel führen kann! Der WM-Titel der U20 war nicht nur sportlich, sondern auch psychologisch eine echte Meisterleistung. Warum nicht sie????
    Jones‘ Hinweis (im DFB-Interview) auf Klinsi ist ein Witz. Jeder weiß doch heute, dass schon damals Jogi das „richtige“ Training gemacht hat und Klinsi nur zum Grinsen da war. Oder ist das genau ihre Vorstellung?
    Neid möge mit einem Titel abtreten, der sei ihr gegönnt. Jones‘ „Erfahrungen“ und „Kontakte“, was haben die mit Trainingsalltag zu tun? Und was hat sie bitte sehr als „Direktorin“ geleistet, abrechenbar?
    Nee, DFB, das war nix!

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  • karl sagt:

    Das ist die meiner Meinung nach die beste Wahl. Maren Meinert wollte nicht laut http://www.soccerdonna.de/de/jones-juergen-klinsmann-hat-es-auch-so-gemacht-/news/anzeigen_3579.html

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  • Hitzfeld09 sagt:

    Um Himmels willen, der Gipfel der Betulichkeit, schon in der jetzigen Funktion vor dem Mikro kaum zu ertragen.

    Sie hat keine Erfahrung als Trainer/in, warum fragt man nicht auch mich, ich habe genauso wenig Trainererfahrung …

    Dann noch lieber Lothar Matthäus als Frauen-N11-Trainer …

    Wie kann es dazu kommen – außer durch völlige Funktionärsverfilzung beim DFB …

    Dafür musste sie gewiss oft W. Niersbach Essen ausgeben.

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  • wolle sagt:

    Ja mei, der Franz hats auch gemacht, ist ohne Trainerschein WM geworden.
    Ich weiss auch nicht ob ich weinen oder lachen soll. Ich bin bestimmt kein Freund von Fr Neid, aber Fr Jones als Trainer ist doch ein Aprilscherz oder?
    Daran kann man die Wertschätzung für FF im Präsidium des DFB erkennen. Was mögen wohl die buli-trainer oder Junioren trainerinnen des dfb darüber denken? Natürlich wird keiner öffentlich meckern, außer Schröder vlt. Ich jedenfalls lach mich schlapp.
    Vielleicht macht ja Lothar Matthäus den co-trainer und erklärt fr Jones die Taktik.

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  • Ulf sagt:

    Schade, ich hätte auf Uschi von der Leyen von der Leine gesetzt. Sie hat ja wie auch Frau Steffi schon leidliche Erfahrung mit der deutschen Verteidigung, und als Co ein General, der den Ausputzer wieder installiert (wo ist Schwarzenbeck ?).

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  • adipreissler sagt:

    Harte Zeiten für hiesige Schreiber. Keine Neid mehr zum Ablästern, bald mehr deutsche Natio-Spielerinnen in Potsdam als in Frankfurt, und Rolf Töpperwien ist auch zurückgetreten!

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  • Dragonfly sagt:

    Erst mal hab ich mich gefreut daß Frau Neid endlich geht. Habe die Peinlichkeiten bei der WM in Deutschland nicht vergessen!
    Dann kommt gleich der nächste Hammer: Steffi Jones?!
    Ehrlich DFB,- gibt es wirklich keine Qualifiziertere für diesen unwichtigen Posten?!
    Hört die Vetternwirtschaft denn nie auf?!
    Daran kann man doch nun wirklich erkennen das der Frauenfußball beim DFB nicht 100%ig ernst genommen wird!!

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  • enthusio sagt:

    Interviewausschnitt Wolfgang Niersbach:
    “ … also, ja es ist, äh (Pause), ich nenns mal ein kleines Risiko, aber (Pause), also (Pause), große Sorgen mache ich mir deswegen aber nicht.“
    http://tv.dfb.de/video/steffi-jones-wird-2016-bundestrainerin/10732/

    Wirklich sehr überzeugend, Herr Niersbach ! [Ironie aus]
    Steffi Jones hat nur einen Zweijahresvertrag bis 2018 erhalten. Großes Vertrauen in ihre Fähigkeiten seitens des DFB sieht anders aus.

    Bin ich mit dieser Entscheidung glücklich ?
    Nicht wirklich ! So sehr ich Steffi Jones als Mensch schätze, hätte ich mir lieber jemanden mit praktischer
    Trainer(in)erfahrung als Nachfolger(in) von Silvia Neid gewünscht.
    Steffi Jones hat sich nach der Absage von Maren Meinert offensichtlich selbst ins Spiel gebracht. Und niemand beim DFB hatte dann wohl noch den Mut, die eigene Sportdirektorin durch eine Ablehnung zu brüskieren.
    Ich hoffe, dass die zukünftige Bundestrainerin die Zeit nutzt, intensiv bei anderen fachlich anerkannten Trainerinnen und Trainern zu hospitieren und sich gründlich auf ihr neues Amt vorzubereiten.
    Außerdem würde mich die Reaktion sämtlicher Bundesligatrainer auf diese Entscheidung des DFB sehr interessieren.

    Nichtsdestotrotz: Viel Glück und Erfolg, Steffi !

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  • Herr Schulze sagt:

    @adi:
    Wo haben Sie das her mit Herrn Töpperwien? Es wäre doch ein Segen für das geschundene Ohr. Dass ich das noch erleben darf!!

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  • FF-Tale sagt:

    Am morgigen Datum hätte man bei dieser Meldung Grund zum Schmunzeln gehabt, aber nunja, was soll’s …

    Dass beim DFB im FF-Bereich keine großartige Personalfluktuation besteht, ist ja hinlänglich bekannt. Die wenigen Führungspositionen sind konstant besetzt: Von Leuten, die sich untereinander sehr eng sind, und die auch gegenüber dem Männerfußball im Verband nicht allzu viel Mühe machen. Das relativ konstante Erfolgsniveau des deutschen (National-)FF legitimierte bisher meistens diese Konstanz als etwas Eigentlich-per-se-Gutes. Vor allzu vielen Störeinflüssen von außen schützte man sich mit der Integration relativ gleichartiger Nachwuchsfunktionäre oder auch teilw. mit einer gewissen Elfenbeinturm-Mentalität.
    Die Debatte ist der Kommentatorenriege aus den Diskussionen unter N11-Artikeln auf Womensoccer ja ebenso hinlänglich bekannt. 😉

    Deshalb zwei Fragen ….

    1. Wer hat denn ernsthaft(!) gedacht, dass nach einem Neid-Rückzug plötzlich Heterogenität, Kritischer Geist, Endlich-Ankommen in der FF-Realität 2015 oder sonstwas in Gestalt eines wie auch immer gearteten DFB-revolutionierenden Trainerkandidaten präsentiert wird? Für sowas müsste sich schon die gesamte Otto-Fleck-Schneise zurückziehen.

    Mit dem Blick auf diese Rahmenbedingungen (das „System“) und weniger als Vorwurf gegenüber der Persönlichkeit (Jones): Es kommt doch dann nur jemand wie sie in Frage. Mittendrin im FF-Konglomerat beim DFB (und nebenbei auch bei der Fifa gut integriert!). Dazu noch medial bekannter und öffentlichkeitswirksamer als z. B. eine Meinert oder gar Ballweg. Von anderen Trainerkandidaten (z. B. eine Britta Carlson?), die von vornherein meilenweit außerhalb des Frankfurter Radars sind, ganz zu schweigen! Jones bringt auch von allen dabei den wenigsten Gegenwind mit.

    Und das ist die eigentliche 2. Frage: Wie entstand diese Trainerentscheidung denn nun überhaupt? Wie kann denn eine unabhängige Trainerdiskussion entstehen, wenn von vornherein von den beteiligten Funktionären offensichtlich keiner gewillt ist, seine Abhängigkeit (hier die Abhängigkeit von den anderen in der FF-Führungsriege) zu überdenken? Gegenwind minimieren die Devise, bestenfalls Minimalkonsens am Ende dann das Ergebnis.
    Wie soll denn objektiv entschieden werden, wenn Entscheider und „Diskussionsobjekt“ so nah beisammen sind? Im konkreten Fall von Jones: Wenn Entscheiderin und Thema der Diskussion sogar ein und dieselbe Person umfassen, nämlich die eigene Person.

    Unabhängig von der rein-sportlichen Diskussionen (Jones hat immerhin eine Fußballlehrer-Lizenz!): Hier entblößt doch gerade zum ersten Mal so richtig die 1. mächtigste und 2. erfolgreichste(!) Equipe der weiblichen Fußball-Sportpolitik ihre innersten Denkweisen und Methoden.

    Der Wechsel von Neid zu Jones ist keine Randnotiz, das wird global im ganzen FF-Sport aufgenommen werden, noch bis hoch zur Fifa-Ebene diskutiert.
    Die FF-Funktionärsriege im DFB muss jetzt dabei höllisch gut aufpassen, dass sie die Angelegenheit nach außen hin gut nachvollziehbar macht: Dass auf so direktem Weg vom Sportfunktionärs-Sitz (neben dem Platz) auf das unmittelbar-sportliche Trainerbänkchen (auf dem Platz) gewechselt wird? Diese nach wie vor im Sportbusiness nicht selten als „Grenzüberschreitung“ bewertete Aktion muss gut begründet sein. Ansonsten kann die globale „FF-Familie“ die besagten innersten Denkweise und Methoden der deutschen Frauen ganz schnell in die weniger gute Richtung deuten (zu Recht im Übrigen!).

    Aber, ob sich die Jones-Präsentation positiv als medienwirksamer kluger Schachzug herausstellen wird oder weniger gut sich der DFB bei der gesamten Aktion endgültig und im großen Stil Wertungen von „Elfenbeinturm“ bis „mafiöse Vetternwirtschaft“ einhandeln wird?
    Man wird sehen. Bis jetzt hat die spezifisch-deutsche FF-Sportpolitik eine sehr hohe internationale Anerkennung … bis jetzt.

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  • Hart aber fair sagt:

    Schlimmer kann das ja nicht werden ^^ Ich wünsch mir nur dass wir spielerisch mit Frankreich gleich ziehen, also Pass-& Ballbesitz stark verbessern. Oder anfangen einen tollen Angriffsfussball zu spielen. Hauptsache frischen Wind in die Bude!

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  • FFFan sagt:

    Dass Silvia Neid 2016 aufhört, haben die ‚Spatzen‘ schon länger ‚von den Dächern gepfiffen‘. Allerdings hätte ich mir Maren Meinert als Nachfolgerin gewünscht. Doch die Erfolgstrainerin der DFB-Juniorinnen hat dem Vernehmen nach von sich aus abgewunken. Schade!

    Jetzt wird es mit Steffi Jones ein ‚Neuling‘ im Trainerberuf. Die ehemalige OK-Präsidentin der WM 2011 besitzt zwar die Fußball-Lehrer-Lizenz, hat aber nie eine Mannschaft betreut. Ihr das wichtigste Amt im deutschen Frauenfußball anzuvertrauen, stellt ein nicht geringes Risiko dar (ich hoffe mal, dass die oben zitierte ’saloppe‘ Bemerkung des DFB-Präsidenten nicht so zu interpretieren ist, dass er glaubt, die Mannschaft sei so überlegen, dass sie auch der Zeugwart oder der Busfahrer trainieren könnte, denn das wäre eine grobe Verkennung der Realität!). Um so wichtiger ist, dass Steffi erstens die Zeit bis zur Amtsübernahme nutzt, um von Trainern im Spitzenfußball zu lernen (sie hat bereits angekündigt, bei Bundesligisten und den U-Teams des DFB hospitieren zu wollen) und zweitens ein gutes ‚Händchen‘ bei der Zusammenstellung ihres Trainerteams hat. Ein ähnlicher ‚Glücksgriff‘, wie ihn damals J.Klinsmann (auch für ihn war das Bundestraineramt damals der erste ernsthafte Trainerjob) mit der Entscheidung für J.Löw als Co-Trainer getätigt hat, könnte für eine erfolgreiche Zukunft der Frauen-Nationalmannschaft sehr hilfreich sein!

    Bleibt nur noch eine Frage: Wer wird eigentlich neue DFB-Direktorin für Frauen- und Mädchenfußball? Oder wird der Posten ganz abgeschafft?? Das wäre allerdings ein Indiz dafür, dass er von Anfang an überflüssig war…

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  • Stillerbeobachter sagt:

    Jetzt lasst es Steffi doch erstmal probieren, ehe ihr euch schon wieder alle beschwert. Ich finde es eine sehr gute und auch mutige Entscheidung. Ich Wünsche ihr bei ihrer neuen Aufgabe viel Erfolg. Sicher hat sie nur einen zwei Jahresvertrag, aber ganz ehrlich wer gibt einem neuen Trainer gleich einen längeren Vertrag, egal ob in der Natio oder der Bundesliga. So können beide Seite schauen wie es passt, daher vollkommen normal!

    Dieses ganze Gemecker hier ist ja normal. Erst mal ist immer alles schlecht, jeder weiß es am besten und wehe man wird dann Welt- oder Europameister, dann hat das natürlich auch jeder im Vorfeld gewusst. Daher gebt ihr einfach eine Chance und zudem sollten wir erst mal die WM spielen und nicht schon über Probleme diskutieren die evtl. in zwei Jahren irgendwann auftreten könnten oder eben auch nicht!

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  • holly sagt:

    Das Maren Meinert abgelehnt hat, kann ich schon verstehen. Wieviel Topteams gibt es denn wirklich im Nachwuchsbereich. Also könnte sie eigentlich auch nur verlieren.
    Wenn man die Kommentare liest könnte man fast vermuten, das manche lieber Silvia Neid behalten wollen.
    Also ich kann gut mit Steffi Jones leben. Vielleicht will der DFB auch das endlich mal jemand anderes EM wird 😉
    Mich würde mal die Meinung von dem einzigen Fan der Frauen N11 hier gerdkarl interssieren.

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  • labersack sagt:

    Steffi wird uns in ihrem neuen Amt zum Europameister, Weltmeister und Olympiasieger lächeln.
    Nadine Kessler wird die zukünftige DFB Botschafterin des deutschen Frauenfußballs, dafüt braucht sie noch nicht einmal einen Kurzlehrgang für verdiente Fußballerinnen.

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  • wolle sagt:

    Eine Nacht darüber geschlafen und ich muss feststellen, dass es wohl doch kein Aprilscherz war.
    Wenn man über Alternativen nachdenkt, fallen einem gar nicht so viele Namen ein, zumindest wenn man an der Philosophie des DFB festhält.
    1. Geschlecht vor Qualität:
    Da es eine NACHFOLGERIN nach „DFB-Statuten“ sein muss, fallen die Kollegen der BULI-Spitzenvereine alle raus. Bleibt nur noch eine Inka Grings aus Duisburg, die ist selber noch „Learner“.
    2. Nationalität Deutsch:
    Ausländische Trainerinnen sind unerwünscht.
    3. Typ: Angepasst, Gleichgeschaltet:
    Nach 1. und 2. fällt mir jetzt eigentlich nur noch eine Trainerin ein, die erfolgreich und erfahren ist: Frau Voss-Teklenburg (ich hoffe ich habe den Namen richtig geschrieben).
    Aber die ist noch in der Schweiz unter Vertrag und ist ganz sicher nicht angepasst. Hatte Sie nicht schon als Spielerin Probleme mit dem DFB?

    So, wem fallen jetzt noch Namen ein? Ehemalige Kolleginnen von Jones wie Künzer, Prinz, Lingor? Alle unerfahren.

    Der DFB hätte über seinen eigenen Schatten springen müssen um einen kompetenten Nachfolger zu verpflichten. Das traue ich dann Niersbach, Ratzeburg & Co doch nicht zu. Dazu haben Sie auch viel zu wenig Interesse an erfolgreichem FF in Deutschland.

    Nur weibliche Trainer beim DFB, nur Schiedsrichterinnen in der Liga, letztendlich leidet darunter die Qualität.
    Warum keinen Trainer für N11, warum keinen Schiedsrichter in der Buli? Oder andersrum, warum darf Frau Steinhaus nicht 1. Herren-Liga pfeifen? Angeblich weil ihre Leistung nicht stimmt. Ich habe Sie schon live in der 2. Liga gesehen und war jedes Mal begeistert von ihrem Stil. Völlig unaufgeregt und ruhig, dabei sehr kommunikativ. Wesentlich besser wie so manch FIFA-Schiedsrichter. Sie hätte es wirklich mal verdient.

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  • Karl sagt:

    Das ist in jedem Fall ein sehr mutiger Schritt von Steffi Jones. Schon jetzt hat ihre erfolgreiche Vorgaengerin einiges an Titeln abgeraeumt. Sollte da noch was dazu kommen waere es fuer jeden Nachfolger eine gewaltige Hypothek. Denn ewig klappt das mit dem EM Abbonement auch nicht. Ich weis jedenfalls nicht wie man das noch uebertreffen sollte. Schon das halten des Status wird schwierig werden, und mit – wie hier oft – sehr kritischen Fans wird das wohl alles in allem sehr schwer werden. Viel Glueck und viel Erfolg!!!

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  • A7 sagt:

    Ich sehe es wie Stillerbeobachter…lasst Steffi einfach mal machen, wenn es dann soweit ist. Bis dahin wird sie die Zeit nutzen und einige Kenntnisse und Erfahrungen sammeln. Sie
    ist intelligent genug um zu wissen, dass das kein Selbstläufer wird. Ich bin schon sehr gespannt – auch was die Besetzung des Co-Postens angeht – und dankbar für frischen Wind.

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  • waiiy sagt:

    Nacht drüber geschlafen. Trotzdem ist es noch gewöhnungsbedürftig. Aber in meinen Augen gibt es auch positive Aspekte, die natürlich nur gefühlsmäßig und subjektiv sind, weil Jones eben noch nicht in Aktion war als Trainerin.

    Ich denke, dass sie ein intelligenter Mensch ist. Sie ist zwar ruhig, kann sich aber schon artikulieren, wenn man sie in Ruhe gewähre lässt. Sie kann strategisch denke. Das hat sie zumindest während ihrer aktiven Zeit gezeigt, wo sie ihre Mannschaften von hinten heraus gut dirigiert hat. Dass das jetzt beim DFB nicht so war, sehe ich auch so, kann aber auch nicht so genau sagen, inwieweit ihr da die Hände gebunden waren.

    Was ich mir von ihr erwarte und wo ich persönlich auch der Meinung bin, dass sie die bessere Wahl als Meinert ist: Sie sollte mehr nach Leistung gehen und auch bereits sein, alte Zöpfe abzuschneiden. Das gilt für Personal und auch für Spielsysteme. Ich wünsche mir eine Mannschaft, die auf dem Feld auch auf unvorhergesehene Situationen reagieren kann. Da habe ich die Hoffnung, dass sich etwas ändern kann.

    Worauf ich auch hoffe, dass es einen regeren Austausch mit den Verantwortlichen in der Liga geben wird. Da scheint mir Jones der offenere Mensch gegenüber Neid und auch Meinert zu sein. Ich denke nicht, dass man bei ihr „lebenslänglich in Ungnade fallen“ wird.

    Daneben hoffe ich auf ein starkes Trainerteam für Technik und Fitness, dass Jones dort die Arbeit abnehmen kann, sodass sie sich auf Taktik und Motivation beschränken kann.

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  • FFFan sagt:

    @ wolle:
    „So, wem fallen jetzt noch Namen ein? Ehemalige Kolleginnen von Jones wie Künzer, Prinz, Lingor? Alle unerfahren.“

    … und vor allem ohne Lizenz! Da käme selbst Doris Fitschen noch eher in Frage.

    Ein Name ist mir dann aber doch noch eingefallen: Kerstin Stegemann! Die könnte das, und als langjährige Trainerin der Bundeswehr-Auswahl verfügt sie auch über Erfahrung. Dass sie für Jones die Co-Trainerin macht, ist aber wohl nicht anzunehmen?!

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  • enthusio sagt:

    Hier ist ein interessanter Bericht der WAZ(Essen) zur Diskussion um die neue Bundestrainerin mit Reaktionen aus Potsdam, Frankfurt und Wolfsburg:
    http://www.derwesten.de/sport/fussball/neids-erbe-zu-gross-fuer-jones-id10519953.html

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  • enthusio sagt:

    @FFFan:

    “ Dass sie für Jones die Co-Trainerin macht, ist aber wohl nicht anzunehmen?!“

    Kannst Du Deine Einschätzung begründen ?

    Ich bin wirklich gespannt wen Steffi Jones sich ins Trainerteam holen wird.

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  • wolle sagt:

    Danke an enthusio für den Link
    Indem Artikel ist eigentlich alles gesagt.
    Ich glaube nicht, das Fr. Jones an dem vorhandenen Trainer- und Betreuerteam viel ändern wird. Ich denke Sie wird sich der Neidchen Vasallen bedienen.
    Ich kann mir irgendwie überhaupt nicht vorstellen, wie das gut gehen soll. Nach Olympia wird sicherlich ein kompletter Neuaufbau notwendig sein. Viele werden sicher aufhören. Bei Angerer, Bartusiak, Krahn, Beringer, Mittag, Laudehr z.B. wird es so sein, Alushi will eine Babypause einlegen. Bei Celia könnte ich mir auch sowas vorstellen.
    Ein Trainer mit Erfahrung aus dem Jugendbereich wäre für mich die richtige Wahl für diese Aufgabe. Mir fällt da immer wieder der Name Ralf Peter ein, früher Jugendtrainer und auch mal der Taktiktrainer bei Fr Neid.Leider mit dem falschen Geschlecht.

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  • Aldur sagt:

    Was mich neben der Personalie an sich noch überrascht, ist der Zeitpunkt des Wechsels. Es ist zwar nachzuvollziehen, dass Neid noch eine eventuelle Olympia-Teilnahme mitnehmen will, aber ein Wechsel 2016 mitten in der dann laufenden EM-Qualifikationsrunde ist schon ungewöhnlich. Sollte Jones nur die 2 Jahre tätig sein, die ihr Vertrag läuft, würde der nächste Wechsel 2018 innerhalb der laufenden WM-Qualifikationsrunde stattfinden. Das ist für Nationaltrainer zumindest unüblich.

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  • waiiy sagt:

    Der Name „Martina Voss Tecklenburg“ ist ja auch in dem Artikel, den enthusio verlinkt hat, angeklungen. Bei ihr denke ich immer noch, dass sie nach der WM aufhören wird als Nationaltrainerin der Schweiz und ihre Mission als erfüllt ansehen wird. Aber ich habe so ein Gefühl, dass sie sich dann auf den Trainerstuhl in der Bundesliga setzen wird… in Potsdam. Aber das ist wirklich nur ein Gefühl, was ich habe, seit die Trainerin in der Schweiz geworden ist und wie der Wechsel von Lia Wälti abgelaufen ist. Von daher denke ich auch, dass N11 Trainerin in Deutschland keine Aufgabe für sie sein wird.

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  • holly sagt:

    @ waiiy, naja Martina hat schon auch noch die eine oder andere Spielerin nach Deutschland exportiert. Auf ihre Empfelung hin.
    Glaube nicht das sie den Posten da aufgeben wird.
    Besser wie als N11 Trainer/in kannst du es ja nicht haben. BL ist ja schon ein nerven aufreibendes Geschäft.
    Ob sie sich das antun will, glaube ich nicht. Aber wissen kann ich es natürlich auch nicht.

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  • speedy75 sagt:

    @enthusio
    Schönen Dank für den Link. Der Bericht wurde noch in anderen Zeitungen abgedruckt und ist wirklich lesenswert.

    Interessant auch die Anzahl der bisherigen Frauen mit Fußballlehrerschein.

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  • Ralligen sagt:

    Eine positive und gute Nachricht aus Schweden:
    https://ffschweden.wordpress.com/

    Wann kommt endlich die erlösende Nachricht das die Nachfolgerin von Frau Neid ein Aprilscherz war,ich warte und warte und warte …….

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  • FFFan sagt:

    @ enthusio:
    „Kannst Du Deine Einschätzung begründen?“

    ‚Stege‘ ist von ihrer Persönlichkeit her jemand, der gerne selbst Entscheidungen trifft. Sich unterzuordnen liegt ihr weniger. Vielleicht liege ich damit falsch, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass sie freiwillig ins ‚zweite Glied‘ rückt, vor allem nicht, wenn der/die Chef/in viel weniger Erfahrung und/oder Ahnung hat als sie selbst.

    Dazu eine Anekdote aus ihrer Zeit als Spielerin in Rheine: als der dortige Cheftrainer mal urlaubsbedingt abwesend war, hat Stegemann (die damals bereits ausgebildete Fußballlehrerin war) sich vom Co-Trainer gar nichts sagen lassen.

    @ wolle:

    Ich denke schon, dass sich am Trainer- und Betreuerteam einiges ändern wird: Neids Assistentin U.Ballweg wechselt ja auch in eine neue Position und der TW-Trainer wollte eigentlich 2013 schon aufhören.
    Das Argument mit dem „falschen Geschlecht“ halte ich nicht für stichhaltig. Zum Team gehören ja (u.a.) auch Torwart-, Athletik- und Mentaltrainer sowie Videoanalysten und Sportwissenschaftler. Diese Personen waren und sind überwiegend männlichen Geschlechts. Ich gehe davon aus, dass der Verband Jones ‚freie Hand‘ lässt; sollte sie sich für einen Mann als Assistenztrainer entscheiden, wird sich der DFB nicht dagegen sträuben.
    Ob Ralf Peter, den ich übrigens für einen hervorragenden Fußball-Lehrer und Trainer halte, Interesse an einer Funktion im zukünftigen Trainerteam der Frauen-Nationalmannschaft hätte, weiß ich nicht (und möchte auch nicht spekulieren).

    @ Aldur:

    Das vorläufige Vertragsende 2018 ist sicherlich ungewöhnlich, aber dabei wird es ja nicht bleiben. Wenn man mit ihr zufrieden ist (und umgekehrt), wird es spätestens nach der EM 2017 zu einer Vertragsverlängerung kommen.

    @ waiiy:

    Natürlich werden jetzt Namen ins Spiel gebracht wie M.Voss-Tecklenburg oder auch P.Sundhage (deren Vertrag in Schweden 2016 endet). Diese Personen wären selbstverständlich fachlich geeignet, aber sie sind eben noch woanders gebunden und es wäre kompliziert, sie jetzt schon für die Zeit nach den Olympischen Spielen zu verpflichten. Da der DFB die Personalie aber frühzeitig regeln wollte, kam praktisch nur eine interne Lösung in Frage.

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  • Tom sagt:

    In der FAZ gibt es einen Artikel über die Frauenquote beim DFB.

    FAZ

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  • bundle sagt:

    Ralf Peter ist von der DFB-Frauenriege rausgemobbt worden, der tut sich so etwas bestimmt nicht mehr an.

    Oft unterschlagen wird auch, dass Jones keine Trainerausbildung hat: Sie hat lediglich einen (mittlerweile abgeschafften) Kurzlehrgang von wenigen Tagen absolviert, mit dem sich „verdiente“ Spieler(innen) im Schnellverfahren zum Fußballlehrer hochstufen lassen konnten.

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  • Detlef sagt:

    Nach einiger Überlegung, wie ich den Wechsel bewerten soll, zunächst mal das Wichtigste vorweg; die Bundesgöttin bekommt keinen neuen Vertrag!!! 🙂 🙂 🙂

    Ob dies nun tatsächlich ihr eigener Wunsch war, oder ob die DFB-Spitze dies verlangte, lasse ich mal außen vor!!! 😉

    Die nächste wichtige Nachricht ist die, daß es keine Nachfolgerin aus dem unmittelbaren Dunstkreis des bisherigen Gottinnenrates wird!!! 🙂
    Somit ist zumindest zu hoffen, daß sich da in Zukunft einige entscheidende Dinge ändern können!!! 🙂
    Bei Ballweg, Meinert, Wiegmann, Rottenberg wäre jegliche Hoffnung darauf vergeblich gewesen!!! 🙁

    Ob jetzt Steffi diesen elitären Damenkreis völlig ignorieren kann, den Bernd Schröder ja mal so passend beschrieben hat, als die, die sich eine eigene kleine Erlebnoswelt aufgebaut haben, und darin völlig ungestört tun und lassen dürfen was sie wollen, bleibt natürlich ungewiss??? 🙁

    Was spricht jetzt außerdem noch für “ Schoko???
    Anders als die Bundesgöttin, wirkt sie in Interviews nicht immer so verbissen und zugeknöpft!!!

    Sie geht offen auf Leute (sogar auf FF-Fans) zu, hört sich deren Probleme und Sorgen an, und beantwortet auch mal unbequeme Fragen!!!
    Hat die Bundesgöttin so etwas jemals getan??? 😉

    Darin ähnelt Steffi TTM, und die düstere Zeit der kommentarlosen Bastaentscheidungen dürfte damit endgültig vorbei sein!!! 🙂
    Ihr zukünftiges Erscheinen in den Buli-Stadien wird somit Eventcharakter bekommen, und sie wird sehr viele Fragen beantworten müssen!!! 🙂

    Durch Schokos kommunikative Art ist in der Tat zu hoffen, daß die Vereinstrainer wieder stärker mit eingebunden werden in ihre Entscheidungen!!! 🙂
    Und damit dürften auch die Leistungen der Buli wieder stärkeren Einfluß auf Nominierungen der Natio bekommen!!! 🙂

    Was für Einwände kann man jetzt vorbringen, die gegen Steffi sprechen???
    Einige wurden ja schon genannt, die sicherlich richtig und beachtenswert sind!!!

    Thema Erfahrung!!!
    Als Natiotrainerin muß man keine Spielerinnen ausbilden, sondern lediglich schauen, wer paßt mit wem zusammen!!!
    Dies traue ich Schoko noch viel eher zu als der Bundesgöttin!!! 😉

    Thema Taktik!!!
    Als ehemaliger Abwehrstrategin dürften ihr viele Strategien noch geläufig sein!!!
    Natürlich hat sich seit ihrer aktiven Zeit schon einiges getan im FF, was sie jetzt aufholen muß!!!
    Aber sie ist klug und intelligent, und sie hat noch viel Zeit zum lernen!!! 🙂
    Ich verwette meinen kompletten Besitz, daß man Steffi in den nächsten Monaten bei allen Topvereinen immer wieder hospitieren sehen wird, und sie wird alles an Informationen aufsaugen wie ein Schwamm!!! 🙂
    Vielleicht sucht sie sogar im MF Inspirationen für ihre zukünftige Aufgabe??? 😉

    Ich sehe ihre „Ernennung“ zur neuen Bundestrainerin durchweg als sehr positiv!!!

    Und ich traue Steffi Jones durchaus die Fähigkeit zur Selbstkritik zu, sodass aus ihr sicher keine neue Bundesgöttin wird!!! 🙂

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  • holly sagt:

    @ Detlef, zuletzt war die Kommunikation zwischen Neid und den Vereinen(Trainer) besser wie noch vor ein paar Jahren.
    Natürlich hätte es noch besser sein müssen/können.
    Frau Neid habe ich auch selten im Stadion gesehen, aber die anderen U N11 Trainer siehst du schon fast jedes Wochenende irgendwo.
    Der Chef muss ja nicht immer alles selbst machen bzw kann Sie in dem Fall ja auch nicht an mehreren Orten gleichzeitig sein 😉
    Fand das auch erbärmlich wie sie immer Spiele schön geredet hat, z.b. das Unentschieden in Irland.
    Denke auch das wir mit Steffi da jemand bekommen der sich auch mal Fehler auf die eigene Fahne schreibt.
    Ich mach mir schon Gedanken um gerdkarl wenn eine BT dann Fehler zugibt. sowas ist in seiner deutschen FF Welt ja garnicht möglich.
    Nun freue ich mich auf eine hoffentlich schöne U19 Quali der deutschen Mädchen die am Osterwochende beginnt.

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  • FFFan sagt:

    @ Detlef:
    „…die Bundesgöttin bekommt keinen neuen Vertrag!!!“

    Hahaha, das hättest du wohl gern! 😀

    In ihrer neuen Funktion wird Silvia Neid beim DFB sogar einen unbefristeten (und bestimmt nicht schlecht ‚dotierten‘) Vertrag erhalten.

    @ holly:

    wann haben wir denn gegen Irland unentschieden gespielt?

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  • Rudi sagt:

    also eines ist mal als gut zu bewerten: Neid ist als BT 2016, vielleicht auch schonfrüher weg. Diese Frau hat zwar Titel mit der Natio gewinnen können, was man aber bei kritischer Betrachtungsweise ins Relativ stellen kann. Bei den EM- und WM-Titel vor 2010 hat sie als Nachfolgerin von Tina Theune-Mayer noch von deren Arbeit profitiert. Als alleinverantwortliche BT zur WM 2011 zu Hause hat sie total versagt u.a. auch weil sie von Niemanden Ratschläge annehmen wollte! Viele damaligen Bundesligatrainer haben im Vorfeld gewarnt! Das Ergebnis kennt wohl Jeder!
    Bei EM in Schweden war auch sehr viel Glück dabei, man denke nur an das HF-Spiel gegen Schweden, welches genauso umgekehrt hätte ausgehen können und das Finale gegen Norwegen, wenn die Norwegerinnen mal die Elfmeter hätten verwandeln können. Egal ob diese nun berechtigt waren oder nicht.
    Spielerisch war die WM in Deutschland von unserer Natio schwach, genauso wie die EM in Schweden nicht viel besser war. Frau Neid hätte schon nach 2011 die Konsequenzenziehen und zurück treten müssen bzw. der DFB hätte handeln müssen. Aber was will man von dieser Altherrenriege mit Durchschnittsalter von 67 Jahren schon groß erwarten. Dass diese alten Männer von modernen Frauenfußball nichts verstehen beweist sichjetzt wieder mal sehr eindrucksvoll mit der Personalie Jones als neue BT. Was die Bundesligatrainer davon halten hat Bernd Schröder in der Online-Ausgabe des Tagesspiegel eindrucksvoll gesagt!

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  • enthusio sagt:

    Hier ist das von @Rudi erwähnte Interview mit Bernd Schröder:

    http://www.pnn.de/sport/954040/

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  • tpfn sagt:

    Die Nominierung der Steffi Jones hat ja nun unterschiedliche Meinungen ausgelöst. Aber bei Einem waren sich ja alle Beteiligten einig, nämlich dass der frühe Zeitpunkt der Festlegung/Verkündung recht außergewöhnlich war.

    Martina Voss Tecklenburg macht einen hervorragenden Job in der Schweiz. Das wachsende Interesse an der Entwicklung der Schweizer Natio, vor allem der deutschen FF-Fans, ist deutlich spürbar. Auf zahlreichen Internetplattformen werden mittlerweile Berichte verlinkt und Informationen ausgetauscht. Dass eine Vielzahl der Schweizerinnen in der BuLi ihren Dienst tun, verstärkt diesen Hype selbstredend noch um ein Vielfaches.

    Ist es da nicht naheliegend, dass im Falle eines erfolgreichen Abschneidens der Schweiz bei der anstehenden WM, auch zahlreiche Stimmen laut geworden wären, die gerne eine MVT als künftige Bundestrainerin hätten sehen wollen? Wäre es dann noch so ohne weiteres möglich gewesen, seitens der DFB-Offiziellen, eine Steffi Jones zu nominieren?

    Ich mag MVT und hätte sie sehr gern als Bundestrainerin gesehen.

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  • holly sagt:

    @FFFan, stimmt das war doch noch ein glücklicher Sieg dank Melanie Leupolz.

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  • FFFan sagt:

    Steffi Jones hat angekündigt, nach der WM ihr Konzept und ihr Trainerteam vorzustellen:

    http://de.fifa.com/aboutfifa/footballdevelopment/women/news/newsid=2593184/index.html

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