Champions League: 1. FFC Frankfurt mit Kantersieg ins Halbfinale

Von am 29. März 2015 – 14.13 Uhr 5 Kommentare

Der 1. FFC Frankfurt hat, wie erwartet, das Halbfinale der UEFA Women’s Champions League erreicht. Dabei erzielten die Frankfurterinnen im Rückspiel gegen Bristol Academy WFC sogar noch mehr Treffer als beim 5:0 im Hinspiel.

7:0 (2:0) gewann der 1. FFC Frankfurt auf eigenem Platz gegen die Engländerinnen, die dem Spiel des FFC über die gesamte Partie nichts entgegenzusetzen hatten.

Frankfurt ohne Mühe
Dabei übernahmen die Frankfurterinnen von Beginn an die Initiative und ließen die „Vixens“ erst gar nicht ins Spiel kommen. Bereits in der achten Minute erzielte Kozue Ando das 1:0 für den FFC, der sich auch in der Folge zahlreiche Möglichkeiten erarbeitete. Jessica Fishlock traf in der 23. Minute per Kopf lediglich den Pfosten, ein Treffer von Mandy Islacker wurde kurz darauf wegen Abseits aberkannt (26.). Die Engländerinnen wurden gut am Spielaufbau gehindert und kamen kaum aus der eigenen Hälfte.

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Frankfurt jubelt - Bristol bedrückt: 12:0 heißt es nach Hin- und Rückspiel für die Frankfurterinnen. © foto2press, Markus Römer

Frankfurt jubelt – Bristol bedrückt: 12:0 heißt es nach Hin- und Rückspiel für den FFC. © foto2press, Markus Römer

Lediglich in der 31. Minute musste FFC-Torhüterin Anne-Kathrine Kremer gegen Angharad James klären. Ein zweites Mal verhinderte das Aluminium einen Frankfurter Treffer, als Dzsenifer Marozsán per Freistoß die Latte traf (35.). Drei Minuten später machte sie es besser, spielte Bristols Torhüterin Mary Earps aus und traf vor 2380 Zuschauern zum 2:0.

Hattrick von Islacker
Nach dem Seitenwechsel hielt der Sturmlauf auf das Tor der Gäste an. Mit einem lupenreinen Hattrick schraubte Mandy Islacker (57., 67., 75.) das Ergebnis auf 5:0 in die Höhe. Laura Störzel legte in der 87. Minute das 6:0 nach. Bristol hatte in der 90. Minute die Chance zum Ehrentreffer, als Kremer Bristols Sharla Passariello anschoss. Der Abpraller verfehlte das Tor allerdings knapp. Stattdessen legten die Frankfurterinnen noch einen drauf. Nach einem Foul von Grace McCatty an Ana Maria Crnogorcevic zeigte Schiedsrichterin Sandra Bastos auf den Elfmeterpunkt. Die Frankfurterinnen überließen den Elfmeter ihrer in der Schlussviertelstunde eingewechselten Jana Löber, und der 17-Jährigen gelang ihr erster Treffer.

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5 Kommentare »

  • Jan sagt:

    Limerick

    Mandy zum Hattrick gratulieren,
    wollen wir uns hier nicht zieren.
    Doch nun muss sie
    wie wohl noch nie
    dem ganzen Team einen spendieren.

    😉

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  • kelly sagt:

    wie schade,das fishlock zurück muss,aber war ja nur ausgeliehen.war eine grosse Bereicherung für die Bundesliga der Frauen.schade,das sie für wales spielt,denn sie man ja nie auf wichtigen turnieren!!!!!!alles gute

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  • gerd karl sagt:

    bei gott, sind die engländer schlecht,aber das ist ihre eigene schuld.
    deutschland spielt eine wintersaison mit 9 monaten fussball, ja es gibt unterbrechungen aber die spielerinnen sind immer im training und eingespielt.

    frankreich hat vor jahren dieses system übernommen, und man sieht wie gut es dem französischen frauenfussball tut.

    england hat leider vor jahren das amerikanische system übernommen, was ihnen nicht weitergeholfen hat, 5 monate fussball und 7 monate nasebohren.

    dieses problem hat natürlich auch die nwsl, die langsam wieder nach einem 7 monatigen dornröschen schlaf hoch fahren muss.

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  • holly sagt:

    @gerdkarl, hm wo spielen die deutschen denn 9 Monate durch. Also wenn man zusammen rechnet könnte man mit guten Willen sagen sie spielen 7 Monate im Jahr.
    Frankreich zugute zu halten das sie wegen der Umstellung so gut sind finde ich schon sehr amüsant.
    In der französichen N11 spielt seit Jahren zum Großteil ein eingespieltes Gerüst.
    Wenn die abtreten wird Frankreich wieder im Niemandsland verschwinden, genau wie solche Nationen wie England, Spanien usw.
    Komisch vor ein paar Tagen warst du noch ganz anderer Meinung über Frankreich, die ich sogar ja teile.
    Was hat Frankreich denn bisher gewonnen? Du bist doch der der sonst immer zu Recht sagt das sie nix gewinnen und die deutschen alles.
    Ich sehe natürlich auch gerne den attraktiven Fussball der französischen N11 aber bisher haben sie damit genauso wenig gewonnen wie Brasilien.

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  • FFFan sagt:

    @ holly:
    „In der französichen N11 spielt seit Jahren zum Großteil ein eingespieltes Gerüst. Wenn die abtreten wird Frankreich wieder im Niemandsland verschwinden…“

    Wenn ich mir anschaue, was in Frankreich an Talenten nachkommt, bin ich eher geneigt zu vermuten, dass die „Equipe Tricolore“ sich auf Dauer in der Weltspitze festsetzen wird!

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