Champions League: 1. FFC Frankfurt will überzeugen

Von am 28. März 2015 – 22.01 Uhr 5 Kommentare

Während der Einzug ins Halbfinale der UEFA Women’s Champions League für den VfL Wolfsburg ein hartes Stück Arbeit war, sollte er für den 1. FFC Frankfurt am Sonntag (12 Uhr, live auf Eurosport) nur noch Formsache sein. Mit 5:0 gewannen die Frankfurterinnen das Viertelfinalhinspiel bei Bristol Academy. Dafür wirft das Pokalhalbfinale gegen den 1. FFC Turbine Potsdam am kommenden Mittwoch schon seine Schatten voraus.

Die Frankfurterinnen müssen gegen Bristol auf Torhüterin Desirée Schumann (Schnittwunde am linken Knie), Kathrin Hendrich (Kapselverletzung im rechten Sprunggelenk) sowie die gelbgesperrte Simone Laudehr verzichten. Anbrennen kann gegen die Engländerinnen aber kaum noch etwas.

Champions League als Highlight
„Trotz unseres 5:0-Erfolgs in England wollen wir auch im Viertelfinal-Rückspiel gegen Bristol Academy noch einmal Vollgas geben und das Erreichen der nächsten Runde mit einem weiteren Sieg perfekt machen“, gibt FFC-Trainer Colin Bell die Richtung vor. „Wir betrachten das Champions-League-Heimspiel gegen Bristol trotz des deutlichen Hinspiel-Resultats als absolutes Highlight, schließlich sind internationale Spiele immer etwas Besonderes und wir haben hart dafür gekämpft, in diesem Wettbewerb dabei zu sein!“

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Für Kerstin Garefrekes und Co sollte im Viertelfinale nichts mehr schiefgehen. © Nora Kruse, ff-archiv.de

Für Kerstin Garefrekes und Co sollte im Viertelfinale nichts mehr schiefgehen. © Nora Kruse, ff-archiv.de

Potsdam die größere Hürde
Doch während der FFC bereits mit mehr als einem Bein im Halbfinale der Champions League steht, ist die Hürde im DFB Pokal am Mittwoch mit dem 1. FFC Turbine Potsdam weitaus höher. Gegen Bristol bietet sich also die Möglichkeit, die ein oder andere Spielerin zu schonen – gleichzeitig müsse die Mannschaft „im Rhythmus bleiben“, so der Trainer. „Sich in einem Pflichtspiel schonen zu wollen, um wenige Tage später den Schalter wieder umzulegen, ist im Fußball nur theoretisch ein guter Plan – in der Praxis funktioniert dies meist nicht.“

Brøndby im Halbfinale
Die Partie, zu der auch Bundestrainerin Silvia Neid erwartet wird, wird am Sonntag um 12 Uhr im Frankfurter Stadion am Brentanobad angepfiffen. Geleitet wird die Begegnung von der portugiesischen Unparteiischen Sandra Bastos. Wenn der Sprung ins Halbfinale gelingt, wartet dort der dänische Vertreter Brøndby IF, der sich im Viertelfinale gegen die Schwedinnen von Linköpings FC durchsetzen konnte.

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5 Kommentare »

  • enthusio sagt:

    Na, da bin ich ja mal gespannt, welche Spielerinnen aus der zweiten Reihe Colin Bell morgen vor den Augen Silvia Neids aus dem Hut zaubern wird.

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  • adipreissler sagt:

    Noch 2 Spiele für Fishlock in Frankfurt, Interview mit Boquete und Fishlock:

    http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/sport/jessica-fishlock-und-veronica-boquete-im-interview-13510292.html

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  • FFFan sagt:

    @ adi:
    „Noch 2 Spiele für Fishlock in Frankfurt…“

    Was macht der FFC bloß ohne seine ‚Balleroberungsmaschine‘ im Mittelfeld?

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  • Altfan sagt:

    Und wenn dann am Saisonende auch noch Boquete gehen sollte, dann kann Frankfurt seinen Laden dicht machen. Von Garefrekes die Saison drauf ganz zu schweigen … . Tja, dass ist im Gegensatz zu Wolfsburg eben das Problem, wenn man keine adäquate zweite Reihe hat und die Mannschaft nicht so klug und mit Weitsicht ergänzt wie der große Konkurrent.

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  • Altwof sagt:

    Wenn man die Aussagen dieses Artikels zugrunde legt, ist das doch „überdenkenswert“ was das sportlich für die Liga, den DFB-Pokal u. die CL-Qualifikation bedeuten könnte,

    Wenn nun eine gut spielende Fishlock mit dazu beträgt Turbine aus dem Pokal zu werfen, dann aber den 1.FFC verläßt und dieser dann nicht mehr die „ausgeliehene“ Stärke für die weiteren Spiele besitzt. Genauso sehe ich ein „sportliches“ Fragezeichen, wenn man mit Vero die CL-Quali schafft,sie ebenfalls die Liga verläßt, dann aber nichts Vergleichbares für das MF findet und dadurch „schwächer“ in de nächste CL-Saison einzieht.

    Im vergleichbaren Eishockey mit ihren „Leihspielern“ verstärkt man sich „nach“ der Qualifikation für die Play-offs, um Titel zu gewinnen – hier ist es jedoch genau umgekehrt.

    Von der „Identifikation“ der Spielerinnen mit dem Club bzw. die der Fans mit diesen Spielerinnen ist da doch sehr fraglich, und wie es Vero auch kundtut, sie in erster Linie ihren eigenen Interessen nachgeht um Titel zu gewinnen.

    Ich hoffe, das dies nicht zur „Routine“ wird und sich z.B. auch Teams im Abstiegskampf dann plötzlich freie“ NSWL“ Spielerinnen ausleihen um die nötigen „ligaerhaltenden“ Punkte einzufahren.

    Ich wünsche mir eine solche „Einkaufspolitik“ nicht für WOB, auch wenn die Statuten es in der Liga zulassen würden.

    Mich würde mal interessieren, ob z.B.in der spielfreien Zeit in Schweden Marta ausgeliehen werden kann oder ob die UEFA das innerhalb Europas untersagt.

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