Champions League: Wolfsburg will gegen Rosengård vorlegen

Von am 22. März 2015 – 12.03 Uhr

Heute Abend um 18 Uhr (live auf Eurosport) empfängt Titelverteidiger VfL Wolfsburg im Viertelfinal-Hinspiel der UEFA Women´s Champions League im heimischen AOK-Stadion den schwedischen Meister FC Rosengård. Für die Wolfsburgerinnen ist das Duell eine echte Standortbestimmung, auch wenn die Schwedinnen ein großes Handicap zu tragen haben.

Keßler und Wensing schmerzlich vermisst
Wolfsburgs Trainer Ralf Kellermann und seine Elf müssen ihrerseits weiterhin auf Kapitänin und Weltfußballerin Nadine Keßler verzichten, die als Antreiberin und Anführerin schmerzlich vermisst wird. Dazu musste auch die Abwehrkette nach der Verletzung von Luisa Wensing umgebaut werden.

Schwedische Top-Offensive
Kellermann erklärt: „Das ist die beste schwedische Mannschaft, die souverän Meister geworden ist. Marta, Anja Mittag, Ramona Bachmann – das ist eine Top-Mannschaft, dazu ist das Rückspiel für uns auswärts auf Kunstrasen.“ Vor allem in der Offensive ist der Gegner glänzend besetzt, entscheidend wird sein, welches Team sich im Mittelfeld die Hoheit sichern kann.

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Duell mit der Zimmerpartnerin
Für Wolfsburgs Mittelfeldspielerin Lena Goeßling wird es auf dem Platz auch ein Wiedersehen mit ihrer Zimmerpartnerin bei der Nationalmannschaft, Anja Mittag, geben. „Während der Auslosung waren wir mit der Nationalmannschaft unterwegs, und wir haben gesagt, dass wir auf keinen Fall gegeneinander spielen wollen.“

Lena Goeßling

Lena Goeßling will ihr Team ins Halbfinale der Champions League führen © Karsten Lauer / girlsplay.de

Goeßlings Erfolgsrezept
„Wir müssen über den Kampf den Weg ins Spiel finden, wir müssen die Offensive von Rosengård ausschalten. Wir kennen ihre Spielerinnen wie Anja Mittag und Marta. Das sind Spielerinnen von Weltklasse. Wir werden Rosengård nicht unterschätzen, und wir werden versuchen, hier zuhause den ersten Schritt ins Halbfinale zu machen“, so Goeßling.

Rosengård fehlt Spielpraxis
Die Chancen auf ein Weiterkommen beziffert Kellermann mit 50:50. „Ein Vorteil für uns ist, dass die Liga in Schweden noch pausiert. Rosengård fehlt also etwas Spielpraxis.“ Die neue Saison beginnt in Schweden erst am 11. April, allerdings konnte Rosengård am vergangenen Sonntag im schwedischen Superpokal beim 1:0-Sieg gegen Linköping ein wenig Wettkampfpraxis sammeln.

Schon im Vorjahr gegen Malmö
Schon im letzten Jahr hatte man es mit dem Verein, der damals noch LdB Malmö hieß, zu tun. Wolfsburg holte auswärts einen schmeichelhaften 2:1-Erfolg und setzte sich vor eigenem Publikum mit 3:1 durch. „Letztes Jahr war es sehr, sehr eng. Da ist alles drin. Es sind zwei Spiele und es kommt auf die Tagesform an“, so Kellermann.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

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