Erst Ligaalltag, dann Champions League

Von am 17. März 2015 – 15.59 Uhr 1 Kommentar

Der 18. Spieltag der Allianz Frauen-Bundesliga wird aufgrund der Viertelfinals in der Champions League bereits am heutigen Mittwoch eröffnet. Dann trifft der VfL Wolfsburg auf den SC Sand, der 1. FFC Frankfurt empfängt die SGS Essen.

Seit den Ergebnissen des 17. Spieltags liegen zwischen dem VfL Wolfsburg und dem 1. FFC Frankfurt nur noch zwei Punkte. Die Frankfurterinnen sind wieder im Titelrennen und könnten sogar – zumindest vorübergehend – die Tabellenführung übernehmen.

Geschwächter Außenseiter
Dazu wäre allerding ein Punktgewinn des SC Sand in Wolfsburg (Anstoß um 16 Uhr) nötig, was eine faustdicke Überraschung bedeuten würde. „Wir stehen nicht unter Druck, dort etwas zu holen“, sagt Sands Trainer Sven Kahlert, erwartet aber von seiner Mannschaft eine ordentliche und konzentrierte Leistung. „Wir müssen versuchen, über eine konzentriere Mannschaftsleistung und ein eher offensives Pressing ähnlich wie im Pokal dagegen zu halten“.

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Dabei muss Kahlert die Startelf auf zwei Positionen ändern. Wie schon im Pokal können die Französinnen Stéphanie Wendlinger, Jeanne Haag und Noémie Freckhaus aus beruflichen Gründen die Reise nach Wolfsburg nicht antreten. Zudem fällt auf der linken offensiven Seite die Schweizerin Isabelle Meyer aus. Sie wurde nach Schmerzen an der Ferse gespritzt und wird in den nächsten Wochen für den entscheidenden Ligaendspurt geschont.

Colin Bell

Trainer Colin Bell trifft mit dem FFC erst auf die SGS, dann auf Bristol Academy. © Nora Kruse, ff-archiv.de

Frankfurt empfängt die SGS
Ab 18.30 Uhr stehen sich der 1. FFC Frankfurt, der gerade die Verpflichtung von Isabelle Linden bekannt gab, und die SGS Essen gegenüber. „Nach einigen engen Partien in den letzten Jahren und unserem Aufeinandertreffen im DFB-Pokalfinale 2014 ist das Kräftemessen mit der SGS Essen fast schon ein kleiner ,Klassiker‘. Wir wissen um die Qualitäten dieser Mannschaft, die sich für einige Top-Teams schon als Stolperstein erwiesen hat“, hat FFC-Trainer Colin Bell Respekt vor dem Duell. „Eine besondere Qualität der Essenerinnen ist auch deren Fähigkeit, niemals aufzugeben und in der Schlussphase noch einmal zulegen zu können.“

Topspiel am Freitag
Das Topspiel des 18. Spieltags zwischen dem FC Bayern München und dem 1. FFC Turbine Potsdam findet am Freitag um 18 Uhr statt und wird live auf DFB-TV übertragen. Die weiteren Partien folgen am Sonntag. Am Samstag ist der 1. FFC Frankfurt bei Bristol Academy im Viertelfinale der Champions League aktiv. Der VfL Wolfsburg spielt tags darauf gegen den FC Rosengård.

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1 Kommentar »

  • Altwolf sagt:

    Hier mal ein kleiner Überblick über das Spiel VFL : SC Sand. Endergebnis 2:0 (1:0).

    Start der Wölfinnen mit Schult- Bunte,Fischer,Peter,Blässe (LV), dann Gößling u. Magull im MF u.Faißt,Müller,Ogimi u. Hansen vorne.

    Die ersten 20 min. ausgeglichen u.eher kämpferisch geprägt, wobei Sand recht kompakt stand und WOB sich durch zu viele Fehler im Spielaufbau schwer tat und bei den garnicht so wenigen Chancen vorne zu kompliziert spielten.

    Dabei führte Lena dan Ball oft zu lange, während L.Magull relativ viele gute Szenen hatte und auch bei Balleroberungen erfolgreich war.

    Gefährliche Situationen vor dem Tor von Sand wurden immer wieder durch einen Paß zu viel oder durch zu ungenauem Zuspiel am erfolgreichen Abschluß selbst vereitelt.

    Erst das sehenswerte Solo von C.Hansen auf der linken Seite bis in den 16er und mit einem Doppeöpaß im Strafraum mit L.Magull brachte dann Hansens 1:0 kurz vor der Pause.

    Diese Führung war dann auch der „Krampflöser“ was die spielerischen Momente betraf und nun auch Sand nur noch 2 x über die Mittellinie bis in die Nähe des 16ers zugelassen wurde.

    So war es eine Frage der Zeit, wann das nächste Tor fiel und dies wurde durch Y.Ogimi von der Strafraumkante aus halblinker Position mit einem Bogenschuß genau in das hintere Toreck unhaltbar für die ordentlich haltende Torhüterin erzielt.

    Im weiteren Verlauf wurden I.Kerschowski für C.Hansen, V.Bernauer für L.Gößling u. A.Popp für M.Müller eingewechselt.

    Torchancen reichlich, aber die „Verwertung“ war wieder mal ein Thema.
    Insgesamt ein verdienter und ungefährdeter Sieg (nicht vergleichbar mit dem Pokalspiel) für WOB – endlich mal wieder mehr spielerische Lösungen, aber bei 12:1 Ecken zu wenig Tore.
    Ein 4/5:0 würde die Verhältnisse besser wiederspiegeln.

    Beim SC Sand wenig Auffälliges, wobei P.Hanebeck sehr bemüht war eine Ordnung herzustellen, was ihr aber nicht so gut gelang wie noch im DFB-Pokal.

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