Algarve Cup: Deutschland hofft auf Sieg und Schützenhilfe

Von am 9. März 2015 – 8.52 Uhr 1 Kommentar

Heute Abend ab 18.30 Uhr (live auf Eurosport) will die deutsche Frauenfußball-Nationalelf in Parchal mit einer weiteren Leistungssteigerung und einem Sieg gegen Brasilien das Ihre tun, den Gruppensieg doch noch unter Dach und Fach zu bringen. Ein Finaleinzug ist aber nur noch mit Schützenhilfe anderer Teams möglich.

Nach der 2:4-Auftaktniederlage gegen Schweden zeigte sich die auf acht Positionen veränderte DFB-Elf beim 2:0-Sieg gegen China am Freitag verbessert.

Leistungssteigerung
„Das Positive ist, dass die Leistungskurve nach oben ging“, sagte etwa DFB-Torhüterin Almuth Schult, die im zweiten Spiel an Stelle von Nadine Angerer absprachegemäß das deutsche Tor hütete und wie schon zuletzt elf Mal in Folge bei ihrem Verein VfL Wolfsburg ohne Gegentreffer blieb.

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Fernduell um den Gruppensieg
Zum Abschluss der Gruppenphase wartet auf die deutsche Frauenfußball-Nationalelf nun ein fußballerischer Leckerbissen gegen Brasilien. Das Team der fünffachen Weltfußballerin Marta startete mit einem 0:0 gegen China ins Turnier, gewann dann aber mit 2:0 gegen Schweden und hat somit ebenfalls den Gruppensieg noch fest im Visier. Bei einem Remis beider Teams könnte Schweden mit einem Erfolg gegen China im Parallelspiel in Vila Real Santo António der lachende Dritte werden.

Sara Däbritz im Spiel Deutschland gegen China

Sara Däbritz (li.) bot gegen China eine starke Leistung © Sascha Pfeiler / girlsplay.de

DFB-Elf hofft auf Schützenhilfe
Schult hoffe auf eine weitere Leistungssteigerung und einen Erfolg gegen die Südamerikanerinnen. „Dann haben wir hoffentlich sechs Punkte und noch die Chance auf den Gruppensieg.“ Ob ein möglicher Gruppensieg dann auch noch zum Finaleinzug reichen würde, ist jedoch unklar. Denn da aufgrund des geänderten Modus nur die beiden besten Gruppensieger der drei Vierergruppen ins Finale am Mittwoch einziehen, ist die DFB-Elf auf Schützenhilfe angewiesen. Denn sowohl Frankreich als auch die USA haben bereits sechs Punkte auf der Habenseite.

Schwere Verletzungen in beiden Teams
Die DFB-Elf war am Wochenende nach den Hiobsbotschaften vom Freitag – dem vermutlichen WM-Aus der beiden Spielerinnen Nadine Keßler (Knie-OP) und Luisa Wensing (Wadenbeinbruch) – um Ablenkung bemüht. Auch im Kader der Südamerikanerinnen gibt es eine schwere Verletzung zu beklagen. Stürmerin Debinha zog sich gegen Schweden einen Riss des vorderen Kreuzbands im rechten Knie zu und wird somit nicht an der Frauenfußball-WM in Kanada teilnehmen können.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

1 Kommentar »

  • Jens sagt:

    Wieder einmal die häßliche Seite von Marta gesehen. Nicht einmal Gelb!!
    Und sowas wurde so oft als Weltfußballerin gewählt. Pfui!

    (0)

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