Algarve Cup: Deutschland gelobt Besserung gegen China

Von am 6. März 2015 – 9.37 Uhr 6 Kommentare

In ihrem zweiten Spiel beim Algarve Cup trifft die deutsche Frauenfußball-Nationalelf in Vila Real Santo António heute ab 14 Uhr (live auf Eurosport) auf China. Nach der Auftakt-Niederlage gegen Schweden gelobt die DFB-Elf Besserung, doch der Gegner aus Fernost ist unbequem und im Aufschwung.

Viel Zeit blieb nach der 2:4-Niederlage gegen Schweden am Mittwoch nicht, um die Fehler zu analysieren und sich auf das zweite Spiel gegen China vorzubereiten. Einig waren sich die Akteurinnen nach der Videoanalyse, dass eine konstantere Leistung nötig sein wird, um gegen die Asiatinnen zu bestehen.

Individuelle Fehler abstellen
„Wir müssen uns bessern, aufgrund der zweiten Halbzeit war es eine verdiente Niederlage“, sagte Fatmire Alushi. Und Melanie Leupolz ergänzte: „Wir müssen wieder aktiver werden. Mit dem 2:2-Ausgleich hat uns der Mut verlassen, wir haben Zweikämpfe verloren und einfache Fehler gemacht.“

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Aufstellung Deutschland: Schult – Kemme, Krahn, Peter, Maier – Leupolz, Däbritz – Alushi, Mittag, Laudehr – Petermann

Niederlage aufgearbeitet
Gegen den Weltranglisten-13. muss ein Sieg her, will die DFB-Auswahl bei diesem Turnier noch eine gute Rolle spielen. Jennifer Cramer erklärt: „Wir haben das Spiel analysiert und geschaut, was wir falsch gemacht haben. Gegen China wollen wir zeigen, was wir können.“

Teamfoto der deutschen Frauenfußball-Nationalelf

Kehrt die DFB-Elf gegen China auf die Siegerstraße zurück? © Sascha Pfeiler / girlsplay.de

Gigant der Vergangenheit
Die großen Erfolge des chinesischen Frauenfußballs liegen zwar lange zurück – 1996 gab es in Atlanta Olympia-Silber und 1999 verlor das Team ein denkwürdiges WM-Finale gegen die USA erst im Elfmeterschießen -, doch unter Führung des 2012 angetretenen, jungen Trainers Hao Wei hat sich das Team stabilisiert. Zum Auftakt des Algarve Cups gab es ein 0:0 gegen Brasilien.

Mit Konzentration zum Erfolg
Cramer meint: „Das ist eine gute Mannschaft, die es uns nicht einfach machen, kompakt spielen und eng stehen wird. Wir wollen von Anfang an eine konzentrierte Leistung bringen und das besser machen, was wir gegen Schweden nicht gut gemacht haben.“

Wiedersehen mit Wang Fei
Dabei wird Cramer auch ein Wiedersehen mit der chinesischen Torhüterin Wang Fei feiern, die in der Winterpause zum 1. FFC Turbine Potsdam wechselte und neben der erfahrenen Stürmerin Ma Xiaoxu zu den Schlüsselspielerinnen im chinesischen Kader gehört.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

6 Kommentare »

  • Hart aber fair sagt:

    Ich hoffe diesmal Leupolz vor Maroszan, Blässe in die Startelef, Ersatz für Krahn und Wensing(Maier) und Poppi entweder ins Sturm oder Außenbahn aber bitte nicht als CM dort ist sie ziemlich Fehl am Platz….

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  • enthusio sagt:

    Hier findet man die Kader aller beteiligten Mannschaften:

    Noch besser ist diese Übersicht, die ich soeben erst entdeckt habe:

    https://www.framba.de/content/images/stories/pdf/2015/Algarve-Cup-2015-Kader.pdf

    China hat also eine recht junge Truppe am Start.

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  • Markus Juchem sagt:

    DFB-Aufstellung: Schult – Kemme, Krahn, Peter, Maier – Leupolz, Däbritz – Alushi, Mittag, Laudehr – Petermann.

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  • Silvia Neid muss weg sagt:

    Ich frag mich immer wieso Silvia Neid Spielerinnen einlädt und sie nicht mal spielen lässt?

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  • holly sagt:

    nun soll mal noch jemand sagen die BT testet keine Spielerinnen.
    Auch wenn es nur die üblichen Verdächtigen sind.
    Bin schon total gespannt wie sich die Aufstellung schlagen wird heute gegen China.

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  • Rainer sagt:

    Die Niederlage gegen Schweden ist aus deutscher Sicht suboptimal. Man hat einen Gegner psychologisch aufgebaut, der Deutschland bislang als Angstgegner wahrgenommen hat.
    Die Abwehrleistung war katastrophal mit unbeweglichen, langsamen Verteidigerinnen, die nicht zuletzt immer wieder von der Montpellier offensichtlich aufgeblühten Sofia Jakobsson überrannt wurden.
    Deutschlands Achillesferse bei der WM wird die Abwehr sein. Alex Morgan, Christen Press, Elodie Thomis, Eugenie Le Sommer, ber auch Sofia Jakobsson und Lotta Schelin dürften den deutschen Strateginnen noch ein wenig Kopfschmerzen verursachen.

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