VfL Wolfsburg verpflichtet Synne Jensen

Von am 5. März 2015 – 11.08 Uhr 16 Kommentare

Frauenfußball-Bundesligist VfL Wolfsburg hat die erste Neuverpflichtung für die Saison 2015/16 bekanntgeben. Von Kolbotn IL kommt die norwegische Nachwuchsspielerin Synne Jensen.

Die 19-Jährige wechselt zum 1. Juli 2015 ablösefrei nach Wolfsburg und unterschrieb einen Vertrag bis zum 30.6.2018.

Dreijahresvertrag
Jensen erklärt: „Für mich ist es eine Ehre, diese Chance beim VfL Wolfsburg zu bekommen. Bei meinem Besuch habe ich erlebt, wie professionell im Verein und im Training gearbeitet wird. Der VfL ist für mich ideal, um mich weiter zu entwickeln – als Spielerin und als Mensch.“

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Frauenfußball - Logo des VfL Wolfsburg Frauenfußball

Der Frauenfußball des VfL Wolfsburg erhält ein eigenes Logo © VfL Wolfsburg

Investition in die Zukunft
Wolfsburgs Trainer und Sportlicher Leiter Ralf Kellermann erklärt: „Mit Synne Jensen konnten wir ein junges Nachwuchstalent für den VfL begeistern. Wir wollen sie mittelfristig an die Mannschaft heranführen und verstehen die Verpflichtung als Investition in die Zukunft. Wir sehen bei Synne Jensen ein enormes Entwicklungspotential.“

Jensen wird am 8. Juli in die Vorbereitung auf die neue Saison einsteigen.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

16 Kommentare »

  • Winter sagt:

    Kann man gut finden, muss man aber nicht. Viele „Talente“ werden sich wohl in der 2. Mannschaft wiederfinden.

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  • holly sagt:

    Mein Tipp ist, das eher im Sommer Spielerinnen Wob verlassen werden.
    Es werden einige mit ihrer sportlichen Situation nicht zufrieden sein.
    In die zweite Mannschaft werden die Talente von den B-Mädchen aufrücken.

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  • gerd karl sagt:

    ist das ein wunder das der vfl wolfsburg sich im ausland die talente holt.
    wolfsburg hat nämlich versucht die talente, dallmann und schüller von der sgs essen zu verpflichten.
    diese spielerinnen könnten champions league spielen aber was sagen diese deutschen talente, wir bleiben bei der sgs essen und unseren freunden und familien.

    da sind ausländische talente entschlossener ihre karriere zu beflügeln.

    zum glück hat wolfsburg eine sehr gute jugendabteilung wo junge deutsche spielerinnen die lust haben sich im frauenfussball zu professionalisieren und titel zuholen.

    für dallmann und schüller ist die grosse chance erstmal vorbei, schade.

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  • holly sagt:

    @ gerd karl die dallmann twins sind in frankfurt gelandet die sind seid Saisonbeginn nicht mehr in Essen 🙂

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  • Dirk sagt:

    das ist jetzt aber ein wenig peinlich für den Gerd Karl 🙂 🙂

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  • gerd karl sagt:

    ach holly, linda dallmann spielt in essen bei der sgs essen.
    die zwei anderen sind die jüngeren schwestern.

    bitte besser informieren, danke

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  • enthusio sagt:

    @gerd karl:

    Linda Dallmann hat erst Ende letzter Saison ganz bewusst ihren Vertrag in Essen langfristig um drei weitere Jahre verlängert und wird dort parallel ihre Berufsausbildung zum Abschluss bringen. In Essen ist sie gesetzt, in Wolfsburg würde sie deutlich weniger Spielpraxis erhalten.

    Lea Schüller ist erst 17 Jahre alt und wird in Essen bestens gefördert und behutsam aufgebaut. Warum sollte sie jetzt schon zu einem Spitzenverein wechseln ?

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  • gerd karl sagt:

    enthusio, eine ausbildung könnten sie viel besser in wolfsburg machen.
    hansen ist auch jung und, oh wunder, sie spielte schon in der champions league.

    ist es nicht besser bei einem verein zu spielen der champions league spielt, und junge spielerinnen aus dem ausland die professional spielen wollen wissen das und gehen nach wolfsburg.

    wie schon gesagt, dallmann und schüller haben eine grosse möglichkeit vertan international zu spielen und sich einen namen und eine nominierung für die nt zu erspielen. schade

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  • samba92 sagt:

    @gerd karl:
    Das Wichtigste für junge Nachwuchsspielerinnen ist S p i e l p r a x i s, wenn sie sich weiter entwickeln wollen. Wie Wolfsburg es mit dem Einsatz seiner jungen hoffnungsvollen Nachwuchstalente in der 1. Mannschaft hält, kann man sehr anschaulich an den Spielerinnen Frohms, Tietge, Meyer, Wedemeyer, usw. sehen. Um in der 2. Mannschaft zu spielen, brauchen die von Dir genannten (und vergleichbare) nun wirklich nicht nach WOB wechseln. Bewundernswert, dass diese jungen Spielerinnen das bereits besser erkannt haben als Du z.B. und nicht gleich dem ‚Ruf des Geldes‘ folgen. Geld ist anscheinend doch nicht immer alles. Armer gerd karl…!

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  • gerd karl sagt:

    samba92, natürlich dallmann und schüller sollten bis sie 24 sind in keine mannschaft gehen wo international gespielt wird.

    denn international zu spielen so wie hansen ist ja so grausam.

    wenn sich popp 2009 auch so verhalten hätte, da ist popp mit duisburg als junge spielerin cl siegerin geworden.
    oder wensing, die in wolfsburg sich toll entwickelt hat, oder cramer, ja auch bei turbine spielt man international und man verdient geld und hat eine ausbildung, wahnsinn.

    dallmann und schüller haben eine einmalige chance vertan und werden dies in 2 jahren bitter bereuen.

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  • samba92 sagt:

    @gerd karl:

    Willst Du es nicht verstehen oder
    k a n n s t Du es nicht verstehen? Die 2. Mannschaft von WOB spielt ja wohl weder 1. Fbl, noch international…!!!
    Selbst JENSEN ’soll mittelfristig an die 1. Mannschaft herangeführt werden‘. Heißt im Klartext – erst einmal Einsätze in der 2. FBuli!
    In ihren jetzigen Vereinen sind diese Mädels in der 1. Fbl g e s e t z t und s p i e l e n !!! Und das ist es, was sie wollen. Nicht unter der ersten Mannschaft nur geführt zu werden und sich Titel zu ‚ersitzen‘, bzw. in der zweiten Mannschaft zu spielen.

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  • Altwolf sagt:

    Wenn diese talentierten jungen Spielerinnen im Alter von 18-20 Jahren schon in ihren bisherigen Clubs in der höchsten Frauenlige spielen und dort schon herausragen, dann werden sie sich dort nicht mehr weiterentwickeln,sondern aufgrund fehlender Vergleiche zu besseren Mitspielerinnen stagnieren.

    Deshalb ist es auch nur ein logischer Schritt sich insbes. im Training an ein höheres Spielniveau heranzuarbeiten, um dann letztendlich auch das Trainerteam von einem Einsatz in der 1. zu überzeugen.

    Beispiel S.Däbritz beim SC – noch ein Jahr länger dort und sie bleibt in ihrer sportlichen Entwicklung stehen.

    Genauso hat es damals auch C.G.Hansen gesehen, das sie sich mit den messen möchte, die zu den besten Spielerinnen in Europa zählen und in e.sehr starken Liga spielen.

    Das mit der Spielpraxis ist doch ein Trugschluß, wenn ich für die höheren Ansprüche noch nicht die entsprechende Physis und Mentalität habe um mich dann durchsetzen zu können.
    Viele Talente haben eben auch nicht diesen unbedingten Durchsetzungswillen.

    Bestes Beispiel Robin Knoche (MF WOB): Er hatte anfangs Angebote aus niedrigeren Klassen mit Stammspieleraussicht, trotzdem wollte er bei WOB bleiben um sich weiterzuentwickeln um so sein Ziel in der 1. zu spielen unbedingt zu erreichen.

    Es muß ja nicht unbedingt WOB sein, denn auch Bayern,1.FFC u.TP haben in etwa alle ein ähnlich hohes Team-Niveau.

    Ein Großteil der Spielerinnen bei WOB hatte zu Beginn ihrer Verpflichtung bei Weitem nicht das Niveau von heute, sondern haben sich im Mannschafts- u.Einzeltraining erst zu einem besseren Niveau entwickelt. Da spielen herrausragende Mitspielerinnen oft eine größere Rolle als die Trainer.

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  • FFFan sagt:

    @ gerd karl:
    „…aber was sagen diese deutschen talente, wir bleiben bei der sgs essen und unseren freunden und familien.“

    Die sind eben clever, die jungen Spielerinnen! 🙂

    @ samba92:
    „Das Wichtigste für junge Nachwuchsspielerinnen ist S p i e l p r a x i s, wenn sie sich weiter entwickeln wollen.“

    Das ist richtig und kann nicht genug betont werden! So gut es auch ist, sich im Training mit Top-Spielerinnen zu messen – es kann fehlende Spielpraxis nicht ersetzen. Das sehen auch die meisten Trainer so. Deshalb hat DFB-Trainerin Maren Meinert ihre Schützlinge C.Loos und L.Freigang darin bestärkt, in Mainz zu bleiben und nicht nach Frankfurt bzw. Wolfsburg zu wechseln. Denn dort hätten sie noch keine Chance auf regelmäßige Einsätze in der 1.Mannschaft.

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  • holly sagt:

    gerd.karl wie wäre es wenn du dann dazu schreibst wenn du überhaupt meinst wenn es mehere Fussball spielende Kinder aus einer Familie gibt.
    Das ist ja schon ewig her, gefühlt ca ein jahr das Linda ihren Vertag in Essen verlängert hat.
    Wie kann ich ahnen das du so alte Kamellen aufwärmen willst.
    Dann reden wir über Linda. Da haben sich soweit ich weiss alle dt. Spitzenvereine um Linda bemüht. Da sie wie du richtig schreibst ein Familienmensch ist (was in diesem Fall wirklich stimmt), war klar das sie in Essen verlängert. Wenn sie gewechselt wäre dann würde sie dort die Leistungen jetzt bringen die sie zur Zeit in Essen bringt. Ihr fehlen ihre Schwestern und Eltern total und sie ist in Essen nicht mehr so glücklich (familiär?).

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  • Tiberias sagt:

    @ Altwolf, ich könnte deinen Argumenten zustimmen, nur: international spielen 2 Teams, dazu haben wir in der 1.BL weitere 2 Top-Teams. Irgendwann ist bei den „Top 4“ der Kader voll.
    Der positive Aspekt dieser Diskussion ist doch: Es werden immer mehr solcher Talente, und wenn sie bei ihren Vereinen bleiben (Essen, Leverkusen…), schließen die – hoffentlich – auch mal nach oben auf.
    Heute haben wir doch eine Drei-Klassen-Liga mit den Top 4, einem Mittelfeld bis etwa Platz 8 und drei, vier Teams, die um den Liga-Erhalt spielen. Wenn das zusammenrückt, ist das doch gut!

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  • Fuxi sagt:

    Freut sich der designierte Zweitligist SV Henstedt-Ulzburg als Koop-Partner des VfL, wenn unzufriedene Talente das Weite suchen… -.-

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