Algarve Cup: DFB-Elf startet gegen Schweden

Von am 4. März 2015 – 9.19 Uhr 2 Kommentare

Heute Nachmittag (17 Uhr, live auf Eurosport) startet die deutsche Frauenfußball-Nationalelf in den Algarve Cup. Dem Turnier kommt im WM-Jahr dank eines noch attraktiveren Teilnehmerfelds und verändertem Modus eine besondere Bedeutung zu.

Die DFB-Elf trifft in ihrem Auftaktspiel gleich auf einen dicken Brocken. In Real Santo António geht es gegen Schweden.

Klassiker gegen Schweden
Innenverteidigerin Annike Krahn freut sich: „Spiele gegen Schweden sind Klassiker, wir freuen uns immer gegen sie zu spielen, auch wenn die Schwedinnen das etwas anders sehen, weil wir viele wichtige Spiele gegen sie gewinnen konnten. Allerdings waren es auch immer enge Spiele.“

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China und Brasilien als weitere Gruppengegner
In den weiteren Gruppenspielen geht es dann am Freitag, 6. März (14 Uhr, live auf Eurosport) gegen China, zum Abschluss der Gruppenphase kommt es dann am Montag, 9. März (18.30 Uhr, live auf Eurosport) in Parchal gegen Brasilien zu einem echten Frauenfußball-Leckerbissen.

Neuer Modus
Die Südamerikanerinnen nehmen erstmals am Turnier im Süden Portugals teil. Mit dabei ist auch die Schweiz sowie Frankreich, das in den vergangenen Jahren stets am parallel ausgetragenen Cyprus Cup teilnahm. Dank des nun stärkeren, noch ausgeglicheneren Teilnehmerfelds haben die Veranstalter auch den Modus geändert, so dass nun anders als in der Vergangenheit alle zwölf Teams, also auch die Teams der Gruppe C, das Turnier gewinnen können.

Spielplan beim Algarve Cup (offizielle Website)
Die DFB-Elf freut sich über den Sieg beim Algarve Cup

Die DFB-Elf freut sich über den Sieg beim Algarve Cup 2014 © Sascha Pfeiler / girlsplay.de

Wichtige Standortbestimmung
Drei Monate vor WM-Beginn ist der Algarve Cup in diesem Jahr eine wichtige Standortbestimmung im internationalen Vergleich. „Wir können hier unter besten Bedingungen trainieren, das Wetter ist meistens top, die Platzverhältnisse gut, man hat Spiele auf hohem Niveau im Turnierrhythmus. Also eine optimale Vorbereitung.“ Am Tag vor Turnierbeginn standen die Trainer aller zwölf Teilnehmer auf einer Pressekonferenz in Vilamoura den Medienvertretern Rede und Antwort.

„Gegner auf hohem Niveau“
Bundestrainerin Silvia Neid erklärte: „Für uns ist es gut, gegen Gegner auf hohem Niveau zu spielen. Das Wichtigste ist zu sehen, in welcher Form wir sind und uns gut auf die WM vorzubereiten. Wir haben einige verletzte Spielerinnen, deswegen haben wir einige neue mitgebracht, um sie uns anzuschauen.“

Schlagwörter:

Algarve Cup 2015 (4. bis 11. März)

Gruppe A: Schweden, Deutschland, Brasilien, China
Gruppe B: Norwegen, USA, Schweiz, Island
Gruppe C: Dänemark, Frankreich, Japan, Portugal

Tags:

Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

2 Kommentare »

  • Michele sagt:

    Angerer
    Hendrich, Krahn, Wensing, Cramer
    Goeßling, Marozsan
    Alushi, Popp, Laudehr
    Sasic

    (0)
  • GG sagt:

    Mein ungutes Gefühl bei Kenntnisnahme der Aufstellung hat sich letztlich doch bestätigt: Lulle Wensing in der Innenverteidigung – okay; aber links ? Und die arrivierte Spielerin auf dieser Position – aus der WOB-Betonabwehr (zumindest den Ergebnissen nach) – bleibt draußen ??
    Der Blitzstart hat mich überrascht – zugegeben. Als ich dann ab der 2. Hz das Spiel im TV verfolgen konnte, war eigentlich klar was kommen würde: Melly Leupolz auf DER Lena Goeßling-Position – geht nicht. Erst recht nicht neben Dzeni Marozsan.
    Und das Celia Sasic keine Sonne gegen Nilla Fischer sehen würde hat mich auch nicht wirklich überrascht. Auf Augenhöhe hätte vielleicht eine Alex Popp agieren können, wäre aber sicherlich auch sehr schwer geworden.
    Tja, die Titelverteidigung dürfte schon jetzt ad acta zu legen sein. Schade, gerade für eine Lena Goeßling, die bekanntlich während des Turniers ihr 29. Lebensjahr vollendet.

    Aber vielleicht habe ich auch ganz einfach übersehen, dass Silvia Neid (und ihre Leitungsgruppe) ganz bestimmte Experimente durchgeführt. Allein, ich hätte gerne erfahren, welche …

    (0)

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