Verfolger-Trio bleibt auf Kurs

Von am 1. März 2015 – 16.36 Uhr 23 Kommentare

Der FC Bayern München, 1. FFC Frankfurt und der 1. FFC Turbine Potsdam haben sich am 16. Spieltag der Allianz Frauen-Bundesliga keine Blöße gegeben und bleiben Tabellenführer VfL Wolfsburg weiter auf den Fersen. Schlusslicht Herforder SV schlittert nach einer neuerlichen Niederlage dem Abstieg entgegen.

Evans trifft doppelt bei Potsdam-Sieg
Dem 1. FFC Turbine Potsdam gelang bei der TSG 1899 Hoffenheim gelang vor 875 Zuschauern ein 3:1 (0:0)-Auswärtssieg. Nach einer torlosen ersten Halbzeit brach Tabea Kemme für die Gäste den Bann (52.), Lisa Evans baute eine Viertelstunde vor Schluss die Führung aus (75.). Kristin Demann verkürzte in der Nachspielzeit für die Gastgeberinnen (90.+1), doch im Gegenzug sorgte Evans mit ihrem zweiten Treffer für das 3:1 (90.+1).

Schröder zufrieden
Turbine-Trainer Bernd Schröder meinte: „Wir sind natürlich zufrieden, drei Punkte mitzunehmen. Damit haben wir vorher nicht unbedingt fest gerechnet, denn wir waren gewarnt, wenn andere Spitzenteams hier nur mit einem Tor gewinnen. Es war ein Spiel auf schmalem Grad. Hoffenheim ist auf einem guten Weg.“

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Tränen in der Hoffenheim-Kabine
Hoffenheims Trainer Jürgen Ehrmann erklärt: „Es war wie gegen Wolfsburg und Bayern. Wir machen ein gutes Spiel, aber es reicht noch nicht ganz. Wir versuchen mittlerweile unseren Stil durchzubringen, das sieht auch ganz gut aus, aber das kostet sehr viel Kraft. Die Mädels tun mir ein bisschen Leid. Es sind in der Kabine auch in paar Tränen vergossen worden wegen der vergebenen Chancen.“

Kerstin Garefrekes (li.) traf beim Sieg des 1. FFC Frankfurt © Nora Kruse, ff-archiv.de

Kerstin Garefrekes (li.) traf beim Sieg des 1. FFC Frankfurt © Nora Kruse, ff-archiv.de

Frankfurt souverän
Ebenfalls am Vormittag kam der 1. FFC Frankfurt vor 1 620 Zuschauern gegen den FF USV Jena zu einem 4:1 (2:0)-Sieg. Jessica Fishlock brachte die Gastgeberinnen in Führung (37.), fünf Minuten später erhöhte Peggy Kuznik zum 2:0 und machte die Halbzeitführung perfekt. Kerstin Garefrekes sorgte früh für die Vorentscheidung (51.), auch wenn Julia Arnold noch einmal verkürzen konnte (55.). Die eingewechselte Ana-Maria Crnogorcevic stellte dann aber den Endstand her (74.).

Arbeitssieg des FC Bayern
Der FC Bayern München kam dank zweier früher Tore zu einem 2:0 (2:0)-Sieg gegen Bayer 04 Leverkusen. Melanie Behringer per Foulelfmeter (11.) und Vivianne Miedema mit einer Direktabnahme (16.) sicherten den Münchnerinnen drei Punkte und festigten Tabellenplatz zwei. Die Gäste hielten gut mit, brachten sich aber durch individuelle Fehler um einen zählbaren Erfolg.

Wörle erleichtert
Bayern-Trainer Thomas Wörle meinte: „Wir haben ein schwaches Spiel gemacht und uns ganz schwer getan. Wir haben aber zum Glück in der Anfangsphase zwei Treffer gemacht. Wir waren heute alles andere als stabil und ich war froh, als das Spiel abgepfiffen wurde. Aber so ein Spiel gehört vielleicht auch mal dazu.“

Chioma Igwe köpft zum Sieg

Chioma Igwe erzielt per Kopf den Freiburger Siegtreffer © Udo Künster

Last-Minute-Sieg für Freiburg
Nach einer heiß umkämpften Schlussphase setzte sich der SC Freiburg vor 621 Zuschauern gegen den SC Sand mit 3:2 (1:0) durch. Juliane Maier mit einem verwandelten Foulelfmeter (32.) und Manjou Wilde (46.) schienen die Gastgeberinnen zu einem sicheren Erfolg zu führen, doch Ilaria Mauro brachte mit zwei Treffern die Gäste ins Spiel zurück (54., 85.). Doch Chioma Igwe sorgte mit ihrem Kopfballtreffer dafür, dass die drei Punkte im Breisgau blieben (90.).

Sehrig: „Glücklicher Sieg“
Freiburgs Trainer Dietmar Sehrig meinte: „Am Ende ist der Sieg sicherlich glücklich, trotz der 2:0-Führung. Sand hatte in der zweiten Halbzeit mehr Spielanteile und wir waren nicht beweglich genug, viel zu träge. Der Sieg ist extrem wichtig und tut uns gut!“

„Wie eine Mädchenmannschaft gespielt“
„Ich bin maßlos enttäuscht. Wir haben wie eine Mädchenmannschaft gespielt und es nicht geschafft, die junge Freiburger Mannschaft mit Leidenschaft und Aggressivität zu beeindrucken“, schimpfte Sands Trainer Sven Kahlert nach der Niederlage.

Herford kaum noch zu retten
Die SGS Essen feierte mit dem 2:0 (1:0) gegen den Herforder SV den zweiten Heimsieg der Saison und stürzten die Gäste in noch größere Abstiegsnöte. Jana Feldkamp brachte die Gastgeberinnen be ihrem Startelfdebüt in Führung (13.), Lea Schüller sorgte anfangs der zweiten Halbzeit für den Endstand (56.).

Bereits am Freitagabend gewann Tabellenführer VfL Wolfsburg gegen den MSV Duisburg mit 7:0.

Ergebnisse Frauen-Bundesliga, 16. Spieltag

VfL Wolfsburg MSV Duisburg 7:0 (3:0)
1. FFC Frankfurt FF USV Jena 4:1 (2:0)
TSG 1899 Hoffenheim 1. FFC Turbine Potsdam 1:3 (0:0)
SC Freiburg SC Sand 3:2 (1:0)
FC Bayern München Bayer 04 Leverkusen 2:0 (2:0)
SGS Essen Herforder SV 2:0 (1:0)

Tabelle Frauen-Bundesliga

Rang Verein Spiele Tore Punkte
1. VfL Wolfsburg 16 46:1 42
2. FC Bayern München 16 43:5 40
3. 1. FFC Frankfurt 16 55:14 37
4. 1. FFC Turbine Potsdam 16 45:21 37
5. SGS Essen 16 22:21 22
6. SC Freiburg 16 23:45 19
7. FF USV Jena 16 21:27 18
8. TSG 1899 Hoffenheim 16 18:27 18
9. Bayer 04 Leverkusen 16 17:32 16
10. SC Sand 16 20:35 11
11. MSV Duisburg 16 10:46 8
12. Herforder SV 16 13:59 2

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

23 Kommentare »

  • Detlef sagt:

    Das wichtigste sind die drei Punkte, daß war heute mal wieder das erleichternde Fazit nach Abpfiff in Hoffenheim!!! 🙁

    Die erste Halbzeit war ein Offenbarungseid, zumindest aus Potsdamer Sicht!!! 🙁
    Böse Stellungsfehler in der Abwehr, ein ideenloses und kraftloses Mittelfeld, und ein absolut zahnloser Sturm, der aber auch kaum etwas Verwertbares geliefert bekam!!! 🙁

    NINA wurde wieder in der Abwehr eingesetzt, obwohl doch schon in Frankfurt klar wurde, daß sie dort eine Fehlbesetzung ist!!! 🙁
    Auch heute konnte sie dort absolut nicht überzeugen!!! 🙁

    ASANO wieder auf der 10, konnte abermals nicht überzeugen!!! 🙁
    Viel zu viele Ballverluste, und kaum ein brauchbarer Pass in die Spitze, sie schließt nahtlos an die mangelhafte Leistung von JULIA an!!! 🙁

    Die TSG hatte in Hälfte Eins die klareren Torchancen, konnte sie jedoch nicht nutzen!!!

    In Hälfte Zwei wurde es dann etwas besser, was vor allem an LISA und FELI lag, die noch einmal ordentlich Schwung reinbrachten!!! 🙂

    Ohne NINA stand die Abwehr nun auch etwas sicherer da, und AYO hatte vorne nun endlich Unterstützung!!! 🙂

    Aber erst mit TABBIS Traumtor konnten wir unsere Verkrampfungen etwas lösen!!! 🙂
    Fast hätte es kurz darauf noch einmal geklingelt, aber diesmal sprang der Ball nicht vom Pfosten ins Tor, sondern wieder zurück ins Feld, wo JOJO ihn über die Torlinie drückte, angeblich in Abseitsposition, was ich aber bezweifle!!! 🙁

    Dann konnte LISA ihre Schnelligkeit nutzen, und verwandelte zum 2:0!!! 🙂
    Kurz darauf scheiterte sie aus ähnlich guter Position an Tufekovic!!!

    Nach dem Anschlußtreffer gelang LISA schließlich in buchstäblich letzter Sekunde noch das 3:1!!! 🙂

    Fazit;
    Auch die heutige Leistung wurde eines Spitzenteams nicht gerecht!!! 🙁
    So werden wir gegen WOB und Bayern keinen Blumentopf gewinnen!!! 🙁

    Was immer da hinter den Kulissen in Potsdam gerade abläuft, es verunsichert die Spielerinnen immer stärker!!! 🙁
    Man sollte schleunigst eine Lösung finden, damit endlich wieder Ruhe in die Mannschaft einkehrt!!! 🙁

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  • Schenschschtina Futbolista sagt:

    Danke, Detlef, für die zusammenfassende Beurteilung des Spiels, und gleich die Frage, ob Dir der im rbb-Bericht ungenannte Sponsor geläufig ist, der die Turbineverantwortlichen mit seiner Kritik madig gemacht hat?
    Übrigens behauptete Schröder im TV-Interview, der offizielle Einsatz von Nina wäre die Defensive…
    Für Lisa, die ja auch eine Trainingsblessur erlitt, war es ein ordentliches Comeback und, so hoffe ich, ein deutliches Zeichen für eine Vertragsverlängerung, falls das überhaupt ihren Interessen entspricht.

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  • Georg sagt:

    @Schenschina. Wieso findest du eigentlich das er da jemanden madig gemacht hat …was ich erschreckend finde das ein Sponsor an die Öffentlichkeit geht weil er wohl sonst nicht gehört wird?!

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  • Detlef sagt:

    @Frau Fußball,
    Ja,der Sponsor ist mir bekannt!!!
    Er hat eine Baufirma!!!

    Ich fand die Kritik nun gar nicht so tragisch, zumal ja auch Schröder, Heinrichs und Feifel eigene Fehler eingeräumt haben!!!
    Deshalb braucht man doch nicht gleich das Tischtuch zu zerschneiden!!! 🙁

    Heute habe ich aber noch erfahren, daß da noch viel unschönere Dinge gesagt, bzw geschrieben wurden!!!
    Das alles spielte sich wohl auf Facebook ab, und da ich dort kein Mitglied bin, kann ich darüber auch nix sagen!!! 🙁

    In dem Interview titulierte Schröder ja seine Kritiker als „fusballerische Analphabeten“!!!
    Falls sich damit auch der kritische Sponsor angesprochen gefühlt hat, ist mir auch klar, warum der sein Geld nicht mehr bei uns investieren möchte!!! 🙁

    Das NINA (zumindest in ihrem momentanen Trainingsstand) keine gute Abwehrspielerin ist, konnte Schröder auch heute wieder sehen, und er nahm sie ja auch zur Halbzeit raus!!! 🙁

    LISA scheint dagegen wieder auf dem Weg zu ihrer Bestform zu sein!!! 🙂
    Es sollte schon mit dem Teufel zugehen, wenn sie nicht verlängert!!! 😉
    Auch ihre Eltern haben mir immer wieder bestätigt, daß sich ihre Tochter in Potsdam sauwohl fühlt!!! 🙂

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  • tpfn sagt:

    @Schenschschtina Futbolista
    Ich meine irgendwo gelesen zu haben dass es der Baulöwe war, der auch den Israeltrip in die Wege leitete und sogar selbst an Board war. Vielleicht sind ihm da einige Dinge aufgefallen, die er als Aussenstehender als mieses Klima interpretierte. Wer Schrödi`s Drill nicht kennt, muss zwangsläufig diesen Eindruck gewinnen.

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  • Georg sagt:

    @tpfn er wird wohl mehr gesehen und gehört haben als alle wir kleinen Schreiberlinge die sich hier im Internet tummeln, und sicherlich auch seine Gründe dafür haben sich so zu äußern .Wenn es der Sponsor gewesen sein sollte der die Reise organisiert hat dann ist es für mich umso unverständlicher, schließlich reist man sich ja nicht so den Axxx auf um dann später einfach so das obengenannte Tischtuch zuzerschneiden.

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  • tpfn sagt:

    @Georg
    Wenn ich mir die Fotos mit ihm und einigen Spielerinnen so betrachte, macht er auf mich einen extrem sanftmütigen und warmherzigen Eindruck, dass so jemand vom rauhen Umgangston eines Schröders geschockt ist, kann ich mir sehr gut vorstellen. Aber ich kenn ihn ja nicht persönlich, somit kann ich natürlich auch völlig daneben liegen, dennoch spricht auch seine Kritik (Wortwahl,Formulierung etc.)eher für meine Wahrnehmung, auch seine Aussage zu den veröffentlichten Bikini-Fotos der Mädels passt da ganz gut ins Bild. Insofern kann ich mich wohl mal wieder auf meine Menschenkenntnis verlassen und denke: hier traf Sanftmut auf Rauhbein.

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  • O. Christ sagt:

    Genau der Herr Thinius, wie man auf Facebook öffentlich lesen konnte (vor Löschung des Beitrags). Der wird durch aktuelle Gespräche mit Spielerinnen durchaus einen Eindruck gewonnen haben. Aber vielleicht verträgt Turbine mitsamt Umfeld nicht mehr als eine Person, die beliebig frei Schnauze Kritik und Schuldzuweisungen verteilen darf.

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  • Georg sagt:

    @tpfn erst war er Baulöwe und jetzt ist er nach deiner Beschreibung Pastor .Alles nur Mutmaßungen ,als Fakten gelten ja nur die Sachen die geschrieben wurden ,wir werden sehn ob er weiter seine Geldbörse aufmacht oder sich ein anderer Verein über ein bissl Geld freuen kann( hoffentlich nicht Wolfsburg) 😉

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  • tpfn sagt:

    @Georg
    Baulöwe, war natürlich auf sein Unternehmen bezogen, ich geh davon aus, dass er dort einen guten Job macht, wenn er Beziehungen zur israelischen Botschaft etc hat und solche Deals wie den Israel-Trip, incl. Dinner beim deutschen Botschafter, einfädeln kann. Aber das sagt doch noch lange nix über sein Wesen/Charakter aus. Schau dir doch mal Videos mit ihm an, lese seine Aussagen, schau dir die herzlichen Fotos mit den TP-Mädels an und mach dir dann ein Bild von seinem Wesen.

    Ihr tut ja so als ob Schrödi auf seine alten Tage jetzt ein „schärferer Hund“ ist, dabei ist laut den Spielerinnen die ihn schon ewig kennen genau das Gegenteil der Fall, denn die sind sich alle einig „Schrödi ist deutlich milder geworden“.

    Ich seh das seit geraumer Zeit anhaltene schwächeln/auseinanderdriften Turbines eher im derzeitigen Wechselbad der Führungsstile, momentan werkeln zwei unterschiedliche Stile an der Mannschaft, somit gibts keine klare Linie mehr. Schrödi wird aber nicht den Staffelstab übergeben, ohne das Feld entsprechend bestellt zu haben, somit dreht man sich derzeit im Kreis und kommt eigentlich nur mit Zukauf zahlreicher EinzelspielerinnenQualität wieder raus aus diese Zwickmühle.

    Das wurde scheinbar bereits erkannt, Turbine wird nächste Saison tief in die Tasche greifen, erstmalig den Kellermann/Dietrich machen und ordentliche Qualität einkaufen. Mit dem Titelgewinn oder CL-Quali wird sich dann Schrödi letztendlich selbst in seine verdiente Rente schicken. Auf dem derzeitigen TP-Niveau darf Schrödi nicht abtreten, dass würde seiner prägenden Rolle im deutschen FF einfach nicht gerecht.

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  • Detlef sagt:

    Ich möchte nochmal auf das heutige Spiel im Kraichgau zurückkommen!!!
    Das Schröder so zufrieden war kann ich nicht wirklich glauben, denn dafür ist sein Anspruch vom fußballerischen Niveau ein völlig anderer!!!

    Ich möchte Hoffenheim sicher ein gutes und kämpferisches Spiel attestieren, aber an ihnen hat es ganz sicher nicht gelegen, daß unsere Mädels heute so schlecht gespielt haben!!! 🙁

    Hätte die TSG in Hälfte Eins ihre beiden Großchancen im Tor von FEI versenkt, wäre es sicher ein völlig anderes Spiel geworden!!! 🙁
    Dann wären unsere TURBINEN sicher noch viel nervöser und (so überhaupt möglich) noch verunsicherter in Hälfte Zwei gestartet!!! 🙁
    Schröders artiges Lob an die Gastgeberinnen täuscht mM nach über die wahren Gründe dieser Verunsicherungen hinweg!!! 🙁

    Wenn einfache Pässe über 3-4 Meter (wohlgemerkt ohne gegnerische Einwirkung) ein ums andere Mal ihr Ziel nicht erreichen, wenn ständig gegnerische Angreiferinnen völlig ungedeckt bis zum eigenen 16-er vorrücken dürfen, wenn sich ASANO immer und immer wieder bei ihren Dribblings selbst austrickst, wenn wir ständig ohne Lernerfolg immer wieder durch die Mitte kommen, anstatt das Spiel breit zu machen, und wenn immer und immer wieder das Timing bei Kopfbällen nicht stimmt, dann liegt das zuallererst am eigenen Unvermögen, und weniger am Gegner!!! 🙁

    Die Mädels sind alle sehr gute Fußballerinnen, ansonsten hätten sie es ja nie bis in die Potsdamer Elite geschafft!!!
    Und der Konkurrenzdruck ist in Potsdam wirklich sehr hart!!!
    Also wie kann es sein, daß sie solche fußballerischen Basistools nicht beherrschen, wenn es richtig ernst wird??? 🙁

    Warum ist also die Schere zwischen guten- bis sehr guten Trainingsleistungen, und durchschnittlichen- bis schlechten Wettkampfleistungen im Moment so groß??? 🙁

    Auf diese Frage muß unser Trainertrio schnellstens eine Antwort finden, sonst ist schon nach dem nächsten Bulispieltag unser Saisonziel nicht einmal theoretisch mehr erreichbar!!! 🙁

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  • Schenschschtina Futbolista sagt:

    Du machst mir mit Deinem Nachtrag sowas von gewaltig Angst, die nur noch von Ratlosigkeit übertroffen wird! Unfassbar und unglaublich, was ich da lesen musste, denn das ist ja schon keine Katastrophe mehr, sondern drohender Weltuntergang.
    Ich glaube, das wird mindestens eine schlaflose Nacht werden, so aufgewühlt wie ich bin. Zaubern müsste man halt können… 🙁

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  • balea sagt:

    @Detlef

    Hoffenheims Liveticker und ihr eigener Spielbericht haben ihre eigene Leistung lange nicht so schlecht gesehen, wie Du das hier suggerierst. WOB und München haben dort auch nur knapp gewonnen.

    Mir geht das Gezerre um den Stil oder die Entscheidungen der Trainer langsam auf den Wecker. Wird Druck wie vor dem Frankfurt Spiel aufgebaut, ist es nicht richtig, ist man milde nach einem vielleicht nicht überzeugenden Sieg, wie jetzt, ist es auch falsch. (Wieviele wirklich überzeugende Siege hat WOB abgeliefert?)

    Es ist viel Unruhe im Verein und zu wenige Erfolge für die eigenen Ansprüche. Gleichzeitig laufen Vertragsverhandlungen. Ganz sicher haben da viele Spielerinnen alles mögliche im Kopf und ganz sicher gibt es da auch die eine oder andere, die da gerade eher schlechte Stimmung verbreiten wird…
    Ganz nebenbei hat das Team zuletzt 6 Punkte und 9:2 Tore eingefahren.

    Aber in den nächsten zwei Wochen gibt es sicher ein paar klärende Weichenstellungen.

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  • FFFan sagt:

    Ganz wichtiger Sieg für den SC Freiburg! Mit dem 3-2 gegen Sand haben die Breisgauerinnen nicht nur einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht, sondern auch gezeigt, wer in Südbaden die ‚Nummer Eins‘ ist. 🙂

    ‚Kopfballungeheuer‘ C.Igwe hat, wie schon gegen Duisburg, erneut kurz vor Schluss ein entscheidendes Tor erzielt.

    Zur ‚Torshow‘ bei DFB-TV:

    http://tv.dfb.de/video/torshow-vom-16-spieltag/10453/

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  • enthusio sagt:

    Großes Kompliment an die junge Essener Mannschaft und ihren Trainer: 10 der 14 gegen Herford eingesetzten Spielerinnen waren erst 16-21 Jahre alt und die beiden jüngsten (Feldkamp 16 und Schüller 17) haben die beiden Tore erzielt. Das Fehlen von Hartmann, Doorsoun und Freutel konnte gegen Herford offensichtlich problemlos weggesteckt werden.
    Das spricht für die gute Jugendarbeit in Essen, von der sich manch anderer Bundesligaverein mal eine Scheibe abschneiden könnte.

    Jetzt bleibt nur die Frage, ob der 5. Tabellenplatz gegen gleichwertige Mannschaften wie Jena, Hoffenheim, Freiburg und Leverkusen bis zum Saisonende verteidigt werden kann. Das wird sicherlich nicht leicht, denn Essen hat nur noch zwei Heimspiele und muß in den letzten sechs Spielen noch gegen drei Hochkaräter (Frankfurt, Wolfsburg, München) antreten. Andererseits könnte die Mannschaft an den letzten beiden Spieltagen auch noch aktiv die Titelvergabe beeinflussen.

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  • Detlef sagt:

    balea schrieb;
    „Hoffenheims Liveticker und ihr eigener Spielbericht haben ihre eigene Leistung lange nicht so schlecht gesehen, wie Du das hier suggerierst.“

    Aus welcher meiner Formulierungen entnimmst Du denn, daß ich der TSG eine schlechte Leistung unterstellt hätte??? 🙁

    Ich zitiere mich mal selber;
    „Ich möchte Hoffenheim sicher ein gutes und kämpferisches Spiel attestieren“
    „Hätte die TSG in Hälfte Eins ihre beiden Großchancen im Tor von FEI versenkt, wäre es sicher ein völlig anderes Spiel geworden!!!“

    Ich hatte mich bei meiner Kritik ja ausschließlich auf die Fehler ohne gegnerische Einwirkung konzentriert!!!
    Die Fehler die bei „Feindkontakt“ gemacht worden sind, stehen noch auf einem ganz anderen Blatt, und würden dann in der Tat auch durch die von Schröder angesprochene gute Leistung der TSG bedingt worden sein!!!

    Mir kam es hauptsächlich auf die Frage an, wie die beschriebene Schere wieder geschlossen werden kann!!!
    Das scheint mir ein reines Kopfproblem zu sein, denn daß unsere TURBINEN es besser können, haben sie auch in dieser Saison schon gezeigt!!! 🙂

    Dem Rest Deines Beitrages kann ich so zustimmen!!!

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  • FF-Tale sagt:

    Ganz nebenbei hat Essen am Wochenende die vielzitierte Nichtabstiegs-Hürde übersprungen. Okay: An Abstieg musste dort nie ernsthaft gedacht werden, aber als erstes Team unterhalb der „großen Vier“ die 20 Punkte zu knacken, ist ja schon immer ein schönes Etappenziel in Richtung Saisonendspurt. @ Enthusio: Die aktuelle Tordifferenz (+1) ist doch auch ein gutes Indiz dafür, dass der Titel „Best of the Rest“ am Ende nach Essen gehen wird. Und z.B. Freiburg (-22 Tore!?!) oder z.B. LEV (jetzt schon 6 Punkte hinter Essen) werden da wohl auch nicht mehr gefährlich werden.

    Sand zwar mit der Niederlage jetzt im Baden-Derby, aber richtig gefährlich wird es für die mit dem 3-Punkte-Polster auch nicht mehr. Und für die Teams zwischen Essen und Sand genauso wenig.

    Restprogramm Platz 10 – 12:
    Sand: Hoffenheim, WOB, FCB, Duisburg, Potsdam, LEV
    Duisburg: FCB, LEV, Potsdam, Sand, Jena, Herford
    Herford: FFM, Freiburg, Hoffenheim, WOB, FCB, Duisburg

    Der „vielumkämpfte“ vorletzte Platz für den Klassenverbleib am Grünen Tisch wird für Herford utopisch bleiben. Dafür hätten sie allerspätestens jetzt in der zurückliegenden „englischen Woche“ (gegen LEV, Jena, Essen) irgendwo was holen müssen, was nicht der Fall war.
    Auch wenn (laut aktueller Zeitungsmeldung) Herford die Grüne-Tisch-Variante ja nach wie vor nicht unwahrscheinlich findet. (Nur wird es weder in Freiburg, LEV, Jena etc. diesen Sommer einen Grünen Tisch brauchen).

    PS: Jetzt in der Länderspielpause geht nicht nur in der FF-BuLi, sondern auch in Liga 2 Nord das altbekannte Spiel um die Lizenzen los: Den Anfang macht dieses Jahr Lübars (mit seinem doch eher kooperations-unfreudigen Männerfußball-Kooperationspartner Hertha BSC):

    http://www.berliner-woche.de/luebars/sport/luebars-muesste-jetzt-lizenzantrag-fuer-1-bundesliga-stellen-kein-geld-d71596.html

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  • Georg sagt:

    Lübars tut mir leid nun schaffen sie es sportlich und da wird der Geldhahn zugedreht , da bewirbt sich die Stadt um Olympia und die „alte Dame“ schafft so ihre inoffizielle Frauenmannschaft einfach ab?!

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  • Engel sagt:

    Sehrig: “Glücklicher Sieg”
    Freiburgs Trainer Dietmar Sehrig meinte: “Am Ende ist der Sieg sicherlich glücklich, trotz der 2:0-Führung. Sand hatte in der zweiten Halbzeit mehr Spielanteile und wir waren nicht beweglich genug, viel zu träge. Der Sieg ist extrem wichtig und tut uns gut!“

    Das muss man verstehen? Träge zieht sich das Freiburger Spiel schon seit mehr als 7 Spieltage hin. Gerade im MV und im Sturm sind manche Spielerinnen weit weg von Laufbereitschaft und vor allem Spielübersicht. Wenn die Schnelligkeit fehlt sollte man zumindest von einer Nationalspielerin im MV ein gutes Stellungsspiel und umschalten in beide Richtungen erwarten können und kein klein / klein mit anschließenden Ballverlusten.
    Ändern tut sich jedoch nichts. Herr Sehrig lässt „seine“ schwächelnden Lieblingsspieler weiter in der Stammelf.
    Das Prinzip Leistung und fußballerische Fähigkeiten scheint bis zum Ende der Saison in Freiburg aufgehoben zu sein.
    Eigentlich ist es schade das der Trainer mit einem Sieg belohnt wurde.
    Denn von einem System war bei diesem Spiel (und davor) nichts bis gar nichts zu sehen.
    Professionalität sieht anders aus und ich schließe mich den Worten von Detlef an:
    Gute Trainingsleistungen müssen nicht gleichbedeutend mit guten Leistungen im Spiel verglichen werden, wenn die Leistung nicht stimmt gehört auch die Trainingsbeste auf die Bank.

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  • holly sagt:

    @ Georg, das ist doch noch garnicht spruchreif das es so kommt.
    Lübars hat einen Vertrag mit Hertha der gilt bis 2016, aber nur für die zweite Liga und den Betrag der dort festgelegt ist wird Hertha auch zahlen.
    So groß ist das finanzielle Loch nun auch nicht. in Liga 1 bekommst du viel mehr Geld vom DFB wie in Liga 2.
    Die zwei Sponsoren die abgesprungen sind müssen natürlich auch durch andere ersetzt werden.
    Es fliegt einem nicht alles im Leben zu, um manches muss man sich auch mal selbst kümmern.

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  • Michele sagt:

    Patti Hanebeck, Allison Scurich und Svenja Huth wechseln naqch Potsdam

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  • waiiy sagt:

    @Michele: Da kann ich mein 10-er Trikot wieder tragen. 😉

    Dass man Huth in Frankfurt nicht weiter entwickeln konnte/wollte…

    PS: Die Quelle ist übrigens framba.de

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  • ruhri sagt:

    Die Zusammenfassung des Spiels Essen vs. Herford ab sofort auf:

    http://www.sgs-essen.de/medien.html

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