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VfL Wolfsburg kann gegen Duisburg vorlegen

Von am 27. Februar 2015 – 11.22 Uhr

Mit dem Heimspiel des VfL Wolfsburg gegen den MSV Duisburg wird heute Abend (18 Uhr, live auf Eurosport und DFB-TV) der 15. Spieltag der Allianz Frauen-Bundesliga eröffnet. Am Sonntag folgen die weiteren Spiele; dabei trifft der 1. FFC Frankfurt auf den FF USV Jena, und der FC Bayern München will im Spiel gegen Bayer 04 Leverkusen den zweiten Rang verteidigen.

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Mit zwei Zählern Vorsprung auf den FC Bayern liegt der VfL Wolfsburg derzeit an der Tabellenspitze. Gegen den MSV, der derzeit auf einem Abstiegsrang liegt, ist der Deutsche Meister in der Favoritenstellung und könnte somit, zumindest vorübergehend, auf fünf Punkte davonziehen.

Frankfurt zu Hause gegen Jena
Am Sonntag folgen drei 11-Uhr-Spiele. Darunter das Heimspiel des 1. FFC Frankfurt gegen den FF USV Jena. Die Frankfurterinnen sind zwar favorisiert, aber auch unter Druck, wenn sie die Chancen auf die Qualifikation zur Champions League wahren wollen. Drei Punkte sind daher das Ziel des FFC – „jede andere Zielsetzung verbietet sich angesichts der Tabellensituation“, so Frankfurts Trainer Colin Bell, der gerade beim FFC zwei Jahre verlängert hat und anfügt: „Dass der VfL Wolfsburg in seinem Heimspiel gegen Jena nicht über ein 0:0 hinauskam, sollte uns Warnung genug sein.“ Unter der Woche absolvierte der USV sein Nachholspiel beim Herforder SV, gewann mit 2:0 und verbesserte sich dadurch auf den sechsten Rang.

Hoffenheim will es dem Favoriten schwer machen
Punktgleich mit dem 1. FFC Frankfurt liegt der 1. FFC Turbine Potsdam aufgrund des schlechteren Torverhältnisses auf dem vierten Tabellenrang. Am Sonntag sind die Potsdamerinnen bei der TSG 1899 Hoffenheim zu Gast. „Unsere Mannschaft will es dem Tabellenvierten aus Potsdam so schwer wie möglich machen“, sagt TSG-Trainer Jürgen Ehrmann, der mit seiner Mannschaft gegen Potsdam noch nie einen Punkt gewinnen konnte. Aber nach dem überraschend deutlichen 4:0 gegen den MSV Duisburg ist das Polster auf die Abstiegsränge zumindest auf zehn Zähler angewachsen, sodass sich die TSG kaum noch Sorgen um den Klassenverbleib machen muss. „Wir werden aber nicht nachlassen und weiter konzentriert bleiben. Gegen einen Gegner wie Potsdam brauchen wir ohnehin 100 Prozent Spannung“, so Ehrmann.

Baden-Derby in Freiburg
In Freiburg kommt es zum Baden-Derby zwischen dem SC Freiburg und dem SC Sand. „Wir müssen nicht mehr so tief stehen wie gegen Frankfurt und wollen durch Pressing im Mittelfeld die Bälle erarbeiten, die wir dann nach vorne spielen können“, so Sands Trainer Sven Kahlert. „Natürlich kann in der Bundesliga, gerade im Mittelfeld der Tabelle, theoretisch jeder jeden schlagen. Aber wir haben ein Heimspiel. Da müssen wir selbstbewusst auftreten und den Dreier holen“, sagt Freiburgs Trainer Dietmar Sehrig, der mit seiner Mannschaft im neuen Jahr noch keinen Dreier feiern konnte. „Natürlich wollen wir den ersten Sieg in diesem Jahr! Gerade nach dem enttäuschenden Auftakt gegen Duisburg und der zu hohen Niederlage in Potsdam stehen wir unter Zugzwang.“

Der FC Bayern München jubelt

Bleibt der FC Bayern München weiter ungeschlagen? © Karsten Lauer / girlsplay.de

FC Bayern empfängt Bayer Leverkusen
Unter Zugzwang steht im Fernduell mit dem 1. FFC Frankfurt auch der FC Bayern München. Allerdings haben die Münchnerinnen in dieser Saison noch nicht verloren und können mit viel Selbstbewusstsein ins Heimspiel gegen Bayer 04 Leverkusen gehen (14 Uhr). „Wir wissen um die fußballerischen Qualitäten und die Konterstärke unseres Gegners und werden dementsprechend hochkonzentriert an diese anspruchsvolle Aufgabe herangehen. Um die Leverkusenerinnen in die Knie zu zwingen, werden wir erneut äußerst viel Aufwand betreiben und im letzten Drittel zielstrebig und entschlossen agieren müssen“, so FCB-Trainer Thomas Wörle. Die Leverkusenerinnen rangieren derzeit mit 16 Punkten auf dem achten Tabellenrang.

SGS empfängt Herforder SV
Ebenfalls um 14 Uhr tritt die SGS Essen gegen den Herforder SV an. Während die SGS ihren fünften Rang absichern kann und will, wartet der Herforder SV am Tabellenende noch immer auf den ersten Saisonsieg.

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