VfL Wolfsburg feiert Kantersieg gegen Duisburg

Von am 27. Februar 2015 – 20.13 Uhr 19 Kommentare

Der VfL Wolfsburg hat zum Auftakt des 16. Spieltags der Allianz Frauen-Bundesliga seine Partie gegen den MSV Duisburg erwartungsgemäß gewonnen. Dem Deutschen Meister und Tabellenführer gelang ein Kantersieg.

7:0 (3:0) hieß es nach 90 Minuten für die Wolfsburgerinnen gegen einen chancenlosen MSV Duisburg, der den Gastgeberinnen vor 1289 Zuschauern zu keinem Zeitpunkt gefährlich werden konnte. Die Tore der ersten Halbzeit fielen allerdings allesamt durch Standardsituationen.

Mit Freistößen zum Erfolg
In der 2. Minute trat Lena Goeßling zum Freistoß an, Martina Müller verlängerte, und Vanessa Bernauer traf zum 1:0. In der 21. Minute war es erneut Goeßling, die den Freistoß ausführte. Diesmal traf Luisa Wensing per Kopf. In der 37. Minute markierte Nilla Fischer mit einem direkt verwandelten Freistoß das 3:0. Kristina Sundov hätte für die Gäste vor der Halbzeit den Anschlusstreffer erzielen können, traf in der 42. Minute allerdings nur die Latte.

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Lena Goeßling in Aktion

Als Vorbereiterin und Vollstreckerin gegen Duisburg erfolgreich: Lena Goeßling © Sven-E. Hafft / girlsplay.de

Goeßling trifft doppelt
Auch nach dem Seitenwechsel dominierte der VfL. Bereits in der 47. Minute gelang Alexandra Popp das 4:0. Neun Minuten später schoss Duisburgs Stefanie Weichelt Teamkollegin Virginia Kirchberger beim Versuch, im eigenen Strafraum zu klären, an. Zsanett Jakabfi nutzte die Situation eiskalt aus und erhöhte auf 5:0. Goeßling schraubte das Ergebnis in der Folge weiter in die Höhe. Zunächst traf die Nationalspielerin vom Elfmeterpunkt (66.), kurz darauf nach Vorarbeit der eingewechselten Caroline Graham Hansen (76.).

Fünf Punkte Vorsprung
In der Tabelle hat der VfL seinen Vorsprung an der Tabellenspitze auf den FC Bayern München zumindest vorübergehend auf fünf Punkte vergrößert. Der MSV liegt weiter auf einem Abstiegsrang. Die weiteren fünf Partien des 16. Spieltags werden am Sonntag ausgetragen.

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19 Kommentare »

  • Hart aber fair sagt:

    Ich finde Bernauer in ihrer jetzigen Form irgendwie besser als Keßler…. Schön dass Jakabfi & Hansen wieder zurück sind

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  • Schenschschtina Futbolista sagt:

    …na, da hätten wir ja schon die nächste Weltfussballerin, wenn’s Hart aber fair zugeht! 😀
    Das Spiel selbst war nicht gerade eine Offenbarung. Soviel Unterschied zum Spiel davor habe ich nicht wirklich gesehen…

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  • Michele sagt:

    Ein erwarteter Sieg für die Wölfe! Natürlich war der MSV total unterlegen! Aber ich frage mich eines: Wie will dieser Verein die Klasse halten, wenn sie so viele Fehler machen! Die Abwehr ist ja ein reiner Hühnerhaufen und keiner weiß was er zutun hat!

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  • Maskal69 sagt:

    Es ist einfach ein Genuß einer C. Hansen beim Fußball spielen zu zuschauen.

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  • FFFan sagt:

    In diesem Spiel ist ein Klassenunterschied deutlich geworden! Der Tabellenführer musste nicht an seine Grenzen gehen und hätte ohne weiteres zweistellig gewinnen können. Für Duisburg sehe ich schwarz, was den Klassenerhalt betrifft. Das Abwehrverhalten der ‚Zebras‘ (einschließlich Torfrau) war erschreckend schwach, wie schon das 1-0 in der zweiten (nicht 18., wie es im Artikel steht) Minute beispielhaft zeigt: da sind gleich zwei Wolfsburger Spielerinnen im Fünfmeterraum völlig ungedeckt, derartige Fehler dürfen nicht mal in der D-Jugend passieren! Und wenn dann sogar erfahrene Spielerinnen wie J.Oster und S.Weichelt sich solche ‚Blackouts‘ leisten wie in der 2.Halbzeit, muss man am Ende froh sein, dass Wolfsburg etliche Chancen ungenutzt ließ…

    Was noch auffiel: keins der Tore war wirklich herausgespielt, alle resultierten aus Standards und/oder krassen Fehlern des Gegners.

    Die Highlights des Spiels auf DFB-TV:

    http://tv.dfb.de/video/vfl-wolfsburg-vs-msv-duisburg-highlights/10441/

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  • sportelf sagt:

    Woran kann es liegen, dass Spielerinnen, die unbestritten Fussball spielen können, dies nicht mehr auf dem Platz umsetzen?
    Die Aufstellung ist NIE gleich. STÄNDIG Positionsänderungen. Neue Hoffnungsträger (Filion) werden geholt, aber nicht eingesetzt. Alte Leistungsträger (Neboli) werden in die Regionalliga verbannt oder werden als Ersatzbankwärmer benutzt (Müller). Die Kapitänswahl und die Kapitänsänderung sagen auch einiges aus. Das Team spricht kaum noch auf dem Platz miteinander. Warum auch…. Die Trainerin schreit 90 Minuten, da braucht das Team nicht miteinander zu reden….
    Sieht wirklich niemand, dass da kein Selbstbewusstsein mehr auf dem Platz ist? Dies wurde den Spielerinnen Stück für Stück genommen! Barbara Müller hat alles richtig gemacht, dass sie diese Degradierung ihrer Fähigkeit nicht mehr hingenommen hat und den Verein / diese Trainerin verlassen hat, um dorthin zu wechseln, wo man ihre Fähigkeit schätzt. Auch wenn es nicht mehr 1. Liga ist.
    Mir tun die Frauen sehr leid, die in der Woche zuzüglich zum Beruf / Schule /Studium noch fast täglich trainieren, für nichts und wieder nichts. Gegen Hoffenheim haben selbst die sogenannten Fans über die Spielerinnen geschimpft und sie lächerlich gemacht oder sind in der Halbzeit gegangen. TRAURIG!
    Die Entscheidung für die Trainerin ist meiner Meinung nach eine Entscheidung gegen die Mannschaft und gegen den Frauenfussball in Duisburg.

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  • Alice sagt:

    @HaF:
    „Ich finde Bernauer in ihrer jetzigen Form irgendwie besser als Keßler“

    An Kessis Leistung kommt meiner Meinung nach niemand so leicht heran. Dennoch bin auch ich von Vanessa begeistert. Schön zu sehen, dass die Mannschaft solch einen Verlust, wie den von Kessi und zur Not gleichzeitig den von Lena, kompensieren kann. zu einer klasse Leistung und einem echten Topspiel fehlt es aber an der Kreativität und Übersicht und der zusätzlichen Spielintelligenz welche Kessi mitbringt. Aber kann ja noch werden! Und wenn gar nichts läuft, dann verfügt die Mannschaft über genug Kampfgeist, um auch die „dreckigen“ Tore zu schießen und den Sieg zu erzwingen (siehe Pokalspiel gegen Sand und das Tor von Zsanett).

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  • ltwolf sagt:

    @FFFan.

    Was die Tore und WOB betrifft kann ich mich deinem Eindruck nur anschließen, denn auch mir fehlten die spielerischen Momente im Sinne von Kombinationen, die viel zu selten zustande kamen und wenn, dann im letzten Paß versandeten.

    So zeigt sich, daß nur L.Gößling, A.Popp und die beiden IV-erinnen spielerische Akzente setzen konnten, während insbes. J.Simic noch nicht ihr zugestandenes „Niveau“ zeigen konnte u. viele Pässe fahrig (nervös) spielte, wie sie auch in der Balleroberung wenig erfolgreich war u.meist nebenherlief.

    Während V.Bernauer eine hervorragende kämpferische Leistung insbes. mit den Balleroberungen zeigte, ist sie jedoch im Umschalten in die Offensive auch mit viel Fehlpässen und Ungenauigkeiten und auch fehlendem Auge für d. freien Räume viel schuldig geblieben.
    @Hart aber fair. Was die Einsatzbereitschaft u.das Defensivspiel betrifft ist sie sicherlich mit „Kessi“ auf Augenhöhe, aber nicht in der Spielstrategie und Gestaltung des Spiels mit entsprechenden Pässen in d.Räume u. das Setzen von Akzenten im Spiel nach vorn.

    Hier lastete eigenlich mal wieder alles auf den Schultern von L.Gößling und auch die leistete sich Einiges an Fehlpässen insbes. auf die Flügel für Z.Jakabfi.

    Ein ordentliches Spiel mit viel Einsatz zeigte Poppi u. auch N.Maritz konnte mal wieder mit e. besseren, weil mutigeren Spielweise aufwarten.
    N.Fischer wieder überragend in der Defensive,wie auch B.Peter nur wenig schlechter war, aber sie überläßt Nilla gern die Verantwortung das Spiel zu eröffnen.

    Leider konnten wir C.Hansen nicht über längere Zeit „genießen“ (@Mask69. sehe ich genauso, wie auch insbes. die Leichtigkeit ihrer Spielweise hier in der Liga ihresgleichen sucht, wenn sie fit ist).
    Alle anderen Wölfinnen mit einer durchschnittlichen Leistung, wobei ich doch glaube,daß sich Y.Ogimi noch besser u. eher ins Team spielen wird als J.Simic, die einfach derzeit keine Akzente für d. Offensive setzen u. sich kaum mal gegen e. Gegenspielerin durchsetzen kann.

    Vom Gesamteindruck her, hinterließen, Sand,Bayer u. auch Essen hier beim Spiel in WOB einen besseren Eindruck als der MSV.

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  • Hitzfeld09 sagt:

    In dem Klub und dem Vorgängerverein läuft wohl immer alles verkehrt: Voss rausschmeissen, wenn es falsch ist, an der unerfahrenen Trainerin Grings gegen die Mannschaft festhalten.

    Meine Wahrnehmung war auch: Einige gefällige, technisch versierte Spielerinnen in der Offensive (ob sie das Tor treffen, ist eine andere Frage, vgl. in der BL das Extrembeispiel Mkhitaryan …).

    Aber die Defensive ein furchtbarer Hühnerhaufen, da sind auch ein paar kaum bundesligataugliche Akteurinnen unterwegs …

    Traurig, die Aktionen von Weichelt und Oster …

    Wenn der Verein signalisiert, die FF-Abteilung im Abstiegsfall ganz einstellen zu wollen, ist das sicher ein sehr motivierendes Zeichen (Achtung, Ironie).

    Mit Abstieg scheint man sich ja auch im Verein schon abgefunden zu haben. Obwohl man ja durchaus das Potential hat, gegen Teams wie Freiburg zu gewinnen und auf Herford nur 3 Punkte sind.

    Wenn man nur falsche Signale sendet, wie soll so ein Team sich finden und ordentlich zusammenspielen ……

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  • Hitzfeld09 sagt:

    PS: Bei dem Restprogramm wäre es gegen so einen schwachen Gegner im Übrigen von WOB fahrlässig, hier 100 % zu geben.

    Mit 50 % zu einem 7:0 ist optimal – bei der Effektivität von HZ 1 auch in HZ 2 wäre es wohl 10:0 gewesen, eher wäre über die verballerten Chancen in der 2. HZ höchstens noch zu sprechen …

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  • dummkopf sagt:

    Schade ist sicher auch irgendwo, wenn Leute noch nicht gemerkt haben, dass man nicht für den Lehrer zur Schule geht und nicht für den Fussballtrainer ins Fussballtraining.
    Zum Schmunzeln, wenn sie das auch noch meinen, öffentlich bekanntgeben zu müssen.

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  • Schenschschtina Futbolista sagt:

    …und dann noch dieser Trainer, der seit 40 Jahren ehrenamtlich sein Team führt! Daran sollten sich zumindest seine Spielerinnen ab und an erinnern, wenn mal die Performance auf dem Rasen nicht stimmt. 🙂

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  • dummkopf sagt:

    Eine Einladung zum Mitdenken oder Nicht-Nachquasseln.
    Das waren defensiv-taktisch nicht schlecht eingestellte Duisinchen, die es im guten Verbund geschafft haben, Wob Angriffsbemühungen zunächst komplett zu neutralisieren.
    Erst nach dem 5:0 hat sich das geändert, und man kann als Übung ja einmal darüber nachdenken, warum (oder es sich nochmals anschauen). Und wer es merkt, lernt auch, Topspiele wie zB USA – Deutschland besser zu beurteilen und die Erklärung für Duisburgs „Heimschwäche“.
    Soweit haben es doch viele richtig erkannt: Wob hatte aus dem Spiel in Hz1 überraschenderweise keine Chance. Dass individuelle Fehler (bzw. die Klasse und das diesmal vorhandene Glück der einzelnen Wo-Spielerinnen) dafür gesorgt haben, dass jeder individuelle Fehler einskalt bestraft wurde und zu Toren führt, dafür kann die Trainerin nun mal sehr, sehr wenig.
    Die hat ihren Defensivverbund sehr gut eingestellt und gut organisiert. Hut ab!

    Man könnte sicher 2-3 andere Dinge sehen, worüber man mit der Trainerin sprechen sollte, bzw die man kritisieren kann. Die wurden hier – als auch früher bei Dui – aber nicht genannt und daher wohl auch nicht erkannt.

    Grings macht insgesamt vielleicht einen besseren Job, als man ihr zutrauen konnte. Dass jeder Anfänger in seinem Bereich natürlich immer Fehler aufgrund mangelnder Erfahrung macht und zugestanden bekommen muss, das weiss man vorher, wenn man nicht nur für den Lehrer in die Schule gegangen ist.

    Ob das Dui-Spiel für Bayern einfach wird, kommt auf die individuelle Fehlerquote bei Duisburg an.

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  • Michele sagt:

    Was mich auch extrem gewundert hat, ist das die Mannschaft am Spieltag erst angereist ist! Ich weiß, dass man in Duisburg wenig Geld hat, aber förderlich ist es nicht für die Mannschaft!Bis Wolfsburg sind es knapp 350 Kilometer! Mit dem Bus sind das circa 5Stunden! Wie sollen die Mädels nach so einem Bustrip fit sein! Da können einem die Mädels echt nur leid tun!

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  • FFFan sagt:

    @ dummkopf:
    „Wob hatte aus dem Spiel in Hz1 überraschenderweise keine Chance.“

    Das lag allerdings auch daran, dass Duisburg das Spiel durch unzählige Fouls zerstört hat. Daraus resultierten etliche Freistöße (von denen längst nicht jeder zum Torerfolg führte) und gelbe Karten (wobei die Schiedsrichterin noch gnädig war).
    Somit muss man die Defensivleistung des MSV etwas relativieren.

    @ Michele:
    „Was mich auch extrem gewundert hat, ist das die Mannschaft am Spieltag erst angereist ist!“

    Beim MSV Duisburg sind nicht alle Spielerinnen Vollprofis. Einige arbeiten, studieren oder befinden sich in der Berufsausbildung. Bei früherer Anreise hätten sie u.U. einen weiteren Tag frei nehmen müssen.

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  • Michele sagt:

    @FFFan

    Das verstehe ich natürlich! Aber trotzdem ist sowas nicht förderlich!

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  • dummkopf sagt:

    @FFFan
    Du passt irgendwie zum Frauenfussball insoweit deine Kommentare so unterschiedlich sind wie Tag und Nacht. Du auch?
    Wenn denn mal wieder ein Guter kommt, geht man gerne mal etwas mehr ins Feine.
    Ja, deshalb war es wie beschrieben 50Min auch nur eine gute Abwehrleistung und keine begeisternde. Aber deutlich besser organisiert als man das von Lev, Sand, SCF gesehen hat. Ist aber ABFL – also stark tagesformabhängig.
    Das mit den Fouls sprengt hier den Rahmen. Es ist etwas, wo auch Erfahrung von Jugendspielen sehr hilfreich wären. Die haben wohl die wenigsten Trainer in der AFBL – jedenfalls sind die Mädels diesbezgl. entsetzlich schwach und untrainiert. Was im weiteren übrigens auch damit im Zusammenhang steht, dass sie kaum „Schwalben“ „können“.
    Pro MSV-Abwehrleistung spricht, dass Wob praktisch absolut 0 Chancen herausgespielt hat. Womit wir beim Hauptgrund waren, warum man das relativieren muss. Nicht die Fouls, sondern dass Wob da vergleichsweise enttäuschend agiert hat.

    Man scheint da im Training 90% Wert auf Abwehrarbeit zu legen und 10% auf Offensive. Hoffen dass Popp vorne mal mit dem Kopf rankommt, oder Müller mit ihrer Erfahrung die Situation 1 sec früher erkennt, als andere. Dass man gegen Bay, FFC, TP, oder die SGS kaum gekonnten Kombinations-Angriffsfussball zeigt, ist schon Schade. Aber gegen den Vorletzten? Immer wieder lange Bälle von Goessling und stückwerkhafte Einzelaktionen prägen das Bild und ragen – wenn – als einziges heraus, Simics auffallendes Spiel ohne Ball fällt dort fast noch mehr aus der Rolle wie bei TP, und sonst fällt fast nur Hansen durch Spielfreude auf – und die spielt auch ohne Verletzung auffallend weniger lang. Irgendwann hat man in einer 1:1 Situation dann eben einfach die bessere Einzelqualität oder nützt Fehler des Gegners.

    Aber Achtung – AFBL eben: Die Mädels könnten eigentlich auch besser – wenn man sie lässt und wenn sie müssen (Kommt einem von der Wob-CL oder vom FFC bekannt vor, oder von TP beim FFC letzte Saison?). Ob das dann immer noch reicht, und nicht zu spät ist, wage ich aber mal zu bezweifeln.

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  • never-rest sagt:

    WOB hat kein überragendes Spiel gemacht und trotzdem 7 Buden gemacht. Duisburg spielt einfach wie ein Absteiger. Das organisatorische Chaos in der Duisburger Abwehr vor allem in 2. Hz. hat m.E. die Trainerin zu verantworten.

    Noch ein Wort zu Bernauer: Vor der Saison hatte ich sie überhaupt nicht auf dem Zettel, dachte sie wäre eine typische Ergänzungsspielerin. Nach dem Ausfall von Keßler hat sie aber die Chance genutzt. Als große Kämpferin und aggresive Abräumerin mit Torgefahr ist sie mittlerweile neben Goeßling kaum noch aus der Mannschaft wegzudenken. Auf die spielerischen und strategischen Qualitäten einer Keßler wird WOB trotzdem nicht verzichten können, wenn sie zurück kommt.

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  • Altwolf sagt:

    @Dummkopf.

    Da möchte ich das doch etwas differenzierter betrachtet haben.

    Ein gutes Kombinationsspiel mit guten spieltechnischen Aktionen wirst du eigentlich nur bei Spielen sehen, wenn „beide“ Teams mitspielen und beide auch ein offensives Spiel versuchen (nicht aus einer massiven Defensive heraus aus Vorsicht nur mit 2 Spielerinnen kontern lassen).

    So auch bei den Spielen WOB gegen den MSV – 10 Spielerinnen des MSV in einem Raum von ca 20 Metern vor dem Tor.
    Hier helfen nur Einzelaktionen um etwas Raum zu schaffen oder präzises Kurzpaß-Spiel, was den Wölfinnen nun in HZ 1 gar nicht gelang, zumal da auch die Konzentration und Kraft des MSV noch reichte, und wenn dann mal das Spiel über die Flügel nach vorn schnell gelang mit unpräzisem Zuspiel den Abschluß versanden ließ.

    Wenn sich dann auch der MSV mal nach vorn orientierte, war es eine spieltechnische Möglichkeit, die durch das erforderliche Verschieben der beiden 5er Reihen nach Ballverlust entstehenden freien Räume z.B. für Z.Jakabfi auf der rechten Seite durch Paß über oder durch die Abwehrreihen zu nutzen. Doch hier waren die Seitenwechsel von L.Gößling meist zu kurz oder die Pässe in die Tiefe von J.Simic zu unpräzise.

    C.Hansen war lange aufgrund von muskulären, wie insbes. auch von Knieproblemen ausgefallen und macht erst jetzt wieder das volle Training mit. Sie konnte demzufolge nicht schon länger im Spiel eingesetzt werden. Auch Z.Jakabfi fehlt noch ein wenig die frühere Fitness u. Spritzigkeit nach ihrer langen Verletzungsphase.

    Gerade für die spieltechnische „Qualität“ bei WOB ist das Fehlen von Kessi maßgeblich, denn nur in der Kombi mit Lena funktionierte das bisher gut, wie auch das Mitspielen der schnellen Außenbahnspielerinnen Z.Jakabfi, A.Blässe, C.Hansen bzw. auf d.li. Seite von V.Faißt dazu erforderlich ist.

    Das Offensivspiel wird sicherlich trainiert, jedoch kannst du anhand der vielen unterschiedlichen Torschützinnen erkennen, daß es nicht auf 1 Torjägerin ausgerichtet ist, sondern auf die Torgefährlichkeit aller an der Offensivse beteiligten Spielerinnen und zusätzlich die Möglichkeit bei Standards Torgefahr durch die kopfballstarken Defensivspielerinnen zu erzielen.

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