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VfL Wolfsburg will Spitze verteidigen, Duisburg den ersten Heimsieg

Von am 21. Februar 2015 – 11.12 Uhr 13 Kommentare

Nach dem Klassiker zwischen dem 1. FFC Frankfurt und dem 1. FFC Turbine Potsdam am vergangenen Wochenende steht am 15. Spieltag der Allianz Frauen-Bundesliga bereits das nächste Spitzenspiel an: Meister und Tabellenführer VfL Wolfsburg ist bei Verfolger FC Bayern München zu Gast. Trainer Sven Kahlert trifft mit dem SC Sand auf seinen Ex-Club.

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Anstoß zur Spitzenpartie im Grünwalder Stadion ist am Sonntag um 14 Uhr, die Begegnung wird live auf DFB-TV übertragen.

Spitzenspiel erarbeitet
„Die Ausgangslage, heute als Tabellenzweiter in dieses Spitzenspiel gehen zu dürfen, hat sich meine Mannschaft mit einer bärenstarken Vorrunde erarbeitet“, freut sich Bayern-Trainer Thomas Wörle auf das direkte Duell um die Tabellenspitze. Beide Teams konnten letzte Woche erfolgreich ins WM-Jahr 2015 starten: Während Wolfsburg die Heimaufgabe gegen Bayer 04 Leverkusen mit 5:0 löste, setzten sich die Bayern mit 2:1 in Hoffenheim durch. Beide Teams sind in der aktuellen Saison noch ohne Niederlage in der Liga. „Wir benötigen eine außergewöhnliche Leistung, ein brilliant funktionierendes Kollektiv, dazu eine mitreißende Zuschauerkulisse im Grünwalder Stadion, um hier Paroli bieten zu können“, so Wörle weiter. Momentan hat der VfL Wolfsburg an der Tabellenspitze zwei Zähler Vorsprung auf den FC Bayern München.

Jubel des VfL Wolfsburg

Kann sich der VfL Wolfsburg an der Tabellenspitze absetzen? © Sven-E. Hafft / girlsplay.de

1. FFC Frankfurt reist zum SC Sand
Auf dem dritten Rang folgt mit weiteren fünf Punkten Rückstand der 1. FFC Frankfurt, der sich in der vergangenen Woche mit seinem deutlichen Sieg gegen den 1. FFC Turbine Potsdam die Chancen auf die Qualifikation zur Champions League gewahrt hat. An diesem Wochenende ist der FFC beim SC Sand zu Gast. Seit Dezember wird der Aufsteiger vom ehemaligen FFC-Trainer Sven Kahlert trainiert, der seinen Vertrag dort am Donnerstag auch bereits verlängert hat.

„Nach dem Trainerwechsel im Dezember ist ein Ruck durch die Mannschaft des SC Sand gegangen, wie man auch an der Leistung des Aufsteigers im DFB-Pokal-Viertelfinale ablesen konnte, als der VfL Wolfsburg in die Verlängerung bezwungen werden konnte. Sand verfügt in Patricia Hanebeck, Ilaria Mauro und Anne van Bonn – um nur einige zu nennen – über erfahrene Bundesliga-Spielerinnen sowie in Sven Kahlert über einen Trainer, der den FFC bestens kennt und sein Team entsprechend gut auf uns einstellen wird“, sagt Frankfurts Trainer Colin Bell.

Freiburg erwartet stürmische Potsdamerinnen
Nach der Niederlage in Frankfurt empfängt der 1. FFC Turbine Potsdam am Sonntag den SC Freiburg. Laut Statistik eine klare Sache für die Potsdamerinnen, denn in 28 Aufeinandertreffen konnte der Sportclub nur eine Partie gewinnen und zweimal ein Remis erreichen – interessanterweise aber nie im eigenen Stadion, sondern immer in Potsdam. Freiburgs Trainer Dietmar Sehrig rechnet, auch und gerade wegen der Potsdamer Niederlage aus der Vorwoche, mit motivierten Gastgeberinnen: „Turbine wird nach der klaren Niederlage gegen den FFC Frankfurt sicherlich sehr stürmisch und offensiv auftreten. Sie wollen vermutlich einiges wiedergutmachen.“

SGS in Jena, Leverkusen empfängt Herford
Die fünftplatzierte SGS Essen ist beim FF USV Jena zu Gast. Während es für die Essenerinnen um die Verteidigung des fünften Ranges geht, will sich der USV weiter von den Abstiegsrängen entfernen. Gleiches gilt für Bayer 04 Leverkusen, das mit 13 Punkten derzeit auf dem neunten Rang liegt. Die Werkself empfängt Tabellenschlusslicht Herforder SV. In der Hinrunde konnten die Herforderinnen im eigenen Stadion gegen Leverkusen zumindest ein Unentschieden erreichen.

MSV will ersten Heimsieg
Für den Herforder SV ist der Klassenverbleib kaum noch zu schaffen. Bereits neun Punkte beträgt der Rückstand auf das rettende Ufer. Bessere Chancen hat hingegen der MSV Duisburg, den nur drei Zähler von Platz zehn trennen. Am Sonntag empfangen die „Zebras“ die TSG 1899 Hoffenheim und hoffen auf den ersten Heimsieg der Saison.

„Unsere Aufgabe muss es sein, hinten aufmerksam und gedankenschnell zu agieren und im Vorwärtsspiel möglichst effektiv unsere Schnelligkeit auszuspielen, damit wir diesen starken Gegner besiegen können. Hoffenheim spielt nämlich sehr aggressiv und bissig, hat vorne und hinten Qualität“, sagt MSV-Trainerin Inka Grings. Mit einem Sieg würden wir einen Riesenschritt zum Klassenerhalt machen. Dann kann uns Duisburg kaum noch einholen. „Bei einem Remis wäre ich auch schon zufrieden, dann würden wir den Abstand halten. Aber auf einen Punkt kann man schlecht spielen. Wir müssen dort auf jeden Fall hoch diszipliniert agieren“, so TSG-Trainer Jürgen Ehrmann.

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13 Kommentare »

  • Hart aber fair sagt:

    Dieses Spiel wird alles entscheiden. Wenn Bayern verliert, wird Wolfsburg Meister. Mit 5 Punkten Vorsprung können sie nur noch gegen Frankfurt verlieren und Turbine ist leider zu schwach um Wolfsburg zu stoppen. Der Rest der Liga kann Wolfsburg nicht stoppen.

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  • Thérèse sagt:

    Klassiker in Frankreich, heute den 21. Februar 2015 20:50

    Samedi 21 février 2015
    PSG – Lyon
    Division 1
    France 4 et Eurosport à 20h50

    http://www.schoenerfernsehen.com
    Frankreich 4

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  • kelly sagt:

    super danke für die info spitzenfussball mal sehen wie die deutschen Mädels so drauf sind auch die Schwedinnen und dranzösinnen.

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  • FFFan sagt:

    Das Spitzenspiel in Frankreich war eine klare Angelegenheit: Lyon siegte mit 4-0! Das ‚Gipfeltreffen‘ in der deutschen Bundesliga dürfte einen wesentlich knapperen Ausgang haben…

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  • herr schulze sagt:

    @FFF Fan: Wer weiß? Auch in Frankreich hat wohl niemand mit einer so klaren Revanche für die sehr unglückliche Niederlage in der CL gerechnet, zumal OL ohne die verletzte Louisa Necib spielen musste.
    Und hinsichtlich Nadine Kessler könnte man da doch Parallelen sehen.

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  • Thérèse sagt:

    Ein sehr zufälliges Ereignis in Frankreich:

    22.02.2015 14:00 Ligue 1 (Männer):
    Guingamp – Montpellier HSC

    22.02.2015 14:00 Ligue 1 (Frauen):
    Guingamp – Montpellier HSC

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  • dummkopf sagt:

    Ich liebe ja so die „Versteck-Spielchen“ der Trainer.
    Und natürlich die Reaktion der „Fans“, wenn plötzlich eine gaaaaaanz fiiiiiiiese „Wunderheilung“ stattfindet.
    Wir reden über Trainer in der AFBL, wo man manchmal schon froh sein kann, wenn nicht – wie auch bei Spitzenclubs schon passiert – die rechte Verteidigerin ausgetauscht wird um links im Sturm mehr Druck zu erzeugen?
    Oder was haben meine Wölfinchen zum Beispiel gebraucht, um zu erkennen, als damals Bunte ein ums andere Mal von Evans überlaufen wurde.
    Und nun meinen die einen, sie müssten geheimes taktisches Training machen und man darf nichts filmen, und die anderen, sie müssten ihr „Geheimtaktik“ Spielerinnen-versteck-dich spielen. Alles in sich schon kein Zeichen starker Trainer.
    Dabei spielen meine Bayrinchen keinen Jota anders, ob meine Wölfinchen nun mit oder ohne Goessling auflaufen. – Ausser, dass sie eben auf einen personell schwächeren Gegner treffen.

    Vielleicht, (Balea, dir zu Troste 😉 ) würde man auch schmunzeln, wenn man die taktischen Änderungsanweisungen hört, die Bayern seinen Spielerinnen mit auf den Weg gibt, wenn Goesling nicht spielt: „Die Hell-Blondinen könnt ihr jetzt mehr laufen lassen, greift lieber die anderen an“ oder so ähnlich vielleicht. 😉
    Oder: Sucht bitte nicht nach Goessling um eine 2-Mann-Mauer zu stellen vielleicht.

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  • balea sagt:

    @dummkopf

    Ich lese deine Traktate eigentlich nur noch kursorisch, wenn überhaupt. Aber scheinbar wolltest du mir irgendwas mitteilen.
    „Wir reden“ „meine Wölfinchen“ „meine Bayrinchen“ „Geheimtatik“…. sorry, für diese und die anderen aufeinandergetürmten Verquastheiten bin ich wohl zu blöd. Es gibt sicher Leute die Spass an diesem ganzen Anspielungshalma haben – ich gehöre definitiv nicht dazu.
    Also, wenn du mir was sagen willst, versuch es mal mit klaren Aussagen. Vielleicht lese ich es mir dann durch.

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  • Lucy sagt:

    Frankfurt „schafft“ einen 2:1 Arbeitssieg in Sand

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  • dummkopf sagt:

    totale Sauerei-Alarm!
    Jetz wird schon wie bei den Chinesen geclont!
    Die Verletzt-Trickkiste jetzt bei den Bayern und Miedema.
    Man hat richtig gesehen wie Wolfsburg durch diesen spektakulären Trick sofort den Faden verloren hat, völlig überrascht war, und taktisch kein Mittel mehr dagegen gefunden.
    Zum Zungsschnalzen wie das „medizinische Untersuchungsergebnis“ bei Miedema geheim gehalten und für nächste Woche angekündigt wurde. Vielleicht kann jemand berichten, ob sie vielleicht mit einer Lotzen-Maske trainiert hat, um im Mannschaftstraining inkognito zu bleiben. Oder waren Zuschauer und Filmteams verboten?
    Mich würden auch Details interessieren, wie dieser geniale Schachzug hinter den Kulissen vorbereitet wurde.

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  • kelly sagt:

    ?????????????

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  • Tobias sagt:

    @ dummkopf: Sprichst Du da eigentlich für die Wölfinnen, bei denen es noch am Freitag ganz schlecht mit einem Einsatz für Peter und Goeßling ausgesehen hat und die heute beide 90 Minuten durchgespielt haben?

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  • dummkopf sagt:

    @balea
    Ich hatte neulich leider keine Zeit mehr gefunden. Da hast du dich beklagt, ich würde die TP-Fans zum schmuzeln finden und nicht ernst nehmen.
    Lass mich eben bitte manchmal schmunzeln, das tue ich ja auch über die „Tricks“ der Trainer, wie hier zu sehen.
    Mit Ernst nehmen hat das nichts zu tun. Ernst nehme ich nämlich jede Meinung. Sehr ernst sogar!

    @kel@tobi
    Die Wölfinnen haben solche „Wunderheilungen“ schon öfter als „Stilmittel“ eingesetzt. Auch schon vor Goessling und Peter. 😉
    Darüber haben sich andere hier schon sehr negativ ausgelassen. Ich finde es eben -> zum Schmunzeln.

    Man bringt den Gegner damit sowieso nicht aus dem Konzept. Man verärgert bloss die Non-Ultras unter den eigenen Anhängern mit gezielter Falschinformationspolitik ala Bayern diese Woche über Miedema.

    Ich kannte einen Trainer, der das nicht als unehrlich, sondern einfach als Sandkastenspielplatzniveau bezeichnet hat.

    Und wenn die Welttrainer einer Sportart meinen, auf solche „Tricks“ zurückgreifen zu müssen, lässt das vielleicht auch tiefe Einblicke und Rückschlüsse auf die allgemeine Qualität der Trainer zu.
    Und insofern muss man es eben nicht nur zum Schmuzeln, sondern auch bedauerlicherweise ernst nehmen.
    Oder zum Witzchen drüber machen. Das mit der Lotzen-Maske gefällt mir dann später wieder, wenn ich es nochmal lese.

    Man muss aber auch dazu sagen, dass man in Wolfsburg vielleicht schon diesbezügl dazugelernt hat. Im Gegensatz zu den früheren Fällen hat man ja bei G.+P. diesmal vorher nur von Zweifeln beim Einsatz gesprochen, ihn aber nicht total ausgeschlossen.

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