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SC Freiburg holt Giulia Gwinn und Janina Minge

Von am 21. Februar 2015 – 16.44 Uhr 8 Kommentare

Frauenfußball-Bundesligist SC Freiburg hat die beiden Junioren-Nationalspielerinnen Giulia Gwinn und Janina Minge verpflichtet. Die beiden 15-jährigen, die als einzige Spielerinnen ihres Jahrgangs bereits in der U17-Nationalmannschaft spielen, wechseln mit Beginn der Saison 2015/2016 zum Sport-Club.

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Giulia Gwinn kommt vom SV Weingarten, wo sie in der männlichen B-Jugend spielt und über eine Kooperation bereits mehrfach in der Jugend des SC trainiert hat. Trotz mehrerer Angebote weiterer Bundesligisten entschied sie sich für den Wechsel nach Freiburg.

Sport und Schule verbinden
„Der familiäre Eindruck, den ich in den Gesprächen und bei meinen Besuchen in Freiburg gewinnen konnte, hat mich absolut überzeugt“, nennt sie als Hauptgrund für ihren Wechsel. „Außerdem kann ich hier mein Abitur machen, wohne nicht weit weg von zuhause und kenne bereits viele Spielerinnen, mit denen ich im Internat zusammen leben und spielen werde.

Familiäres Umfeld überzeugt
Janina Minge spielte bisher in der männlichen B-Jugend des FC Wangen. Ähnlich wie Gwinn, ist auch sie vom „familiären Umfeld in Freiburg“ angetan und sieht die „geringe Entfernung zu meinem Elternhaus“ als weiteren Pluspunkt des Sport-Club gegenüber der Bundesliga-Konkurrenz, die ebenfalls zahlreich Interesse an ihr zeigte.

Voller Stolz
SC-Managerin Birgit Bauer erklärt: „Wir sind stolz, dass sich Giulia und Janina trotz mehrerer Angebote aus der Allianz-Frauen-Bundesliga für einen Wechsel zu uns entschieden haben. Einen besonderen Dank möchte ich in diesem Zusammenhang an Ede Beck aussprechen, der es wieder einmal geschafft hat, zwei hoffnungsvolle Nachwuchsspielerinnen für unseren Verein zu begeistern!“

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

8 Kommentare »

  • steph sagt:

    Ich hoffe echt Freiburgs Konzept geht auf! Sie holen zwar immer wieder mal talentierte Jugendspielerinnen aber meiner Meinung nach fehlt da mittlerweile eindeutig die ein oder andere „alte“ erfahrene Führungsspielerin die die jungen etwas anleitet

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  • FFFan sagt:

    Wow, die beiden besten Spielerinnen des 99er-Jahrgangs! Giulia und Janina sind eigentlich noch U16, gehören aber bereits dem U17-Kader von Anouschka Bernhard an. Kann mir gut vorstellen, dass auch andere Bundesligaclubs sie auf dem ‚Zettel‘ hatten. Schon im letzten Jahr gelang es dem SC, Megatalent Kim Fellhauer (leider seit Juni langzeitverletzt) der Konkurrenz wegzuschnappen. Und das wundert mich auch nicht: in Freiburg können junge Talente nicht nur Schule und Fußball perfekt verbinden, sondern haben auch eher die Chance auf Einsätze in der Bundesliga als dies bei einem der Spitzenclubs der Fall wäre.
    Melanie Leupolz und Sara Däbritz sind hier zu Nationalspielerinnen gereift. Ihre Entwicklung kann den Jüngeren als Vorbild dienen.
    Natürlich besteht die Gefahr, diese Spielerinnen dann nach einigen Jahren an größere und finanzkräftigere Vereine zu verlieren (wie die Beispiele Leupolz und Däbritz zeigen), aber das lässt sich kaum verhindern. Der SC Freiburg wird auf absehbare Zeit eine Art ‚Durchlauferhitzer‘ für Talente bleiben. Mir ist dieses Konzept jedoch lieber als die Strategie manch anderer Vereine, die mit Verstärkungen aus Nordamerika den schnellen Erfolg anstreben…

    @ steph:
    „Sie holen zwar immer wieder mal talentierte Jugendspielerinnen aber meiner Meinung nach fehlt da mittlerweile eindeutig die ein oder andere “alte” erfahrene Führungsspielerin die die jungen etwas anleitet.“

    Ganz so schlimm ist es meiner Meinung nach nicht. Mit Juliane Maier, Chioma Igwe und Jenista Clark sind erfahrene Spielerinnen vorhanden, auch Laura Benkarth wächst, obwohl selbst noch jung, immer mehr in eine Führungsrolle hinein.

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  • holly sagt:

    da kann man den Freiburgerinnen nur gratulienren. Zwei tolle Spielerinnen die in der N11 auch wunderbar schon zusammen spielen

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  • Franz sagt:

    Kann ich mich beim sc Freiburg bald als Erzieherin bewerben? 15 Jahre!!!…das ist doch keine
    Aktuelle Unterstützung für die derzeitige Situation. Die Spielerinnen brauchen erfahrene, die sie lenken und leiten. Der Verein verscheucht die erfahrenen Spielerinnen da sie „zu viel Geld kosten“ und sie zu eine eigene Meinung haben, bzw dahinter Blicken wie es in der frauenabteilung wirklich angeht. Ich hab das Gefühl : Es Werden immer junge nachgezogen, welchen man eine schöne welt Vorspielen kann.

    Der Sport Club kann froh sein dass sie sich entschieden haben das der Sehrig gehen muss. Er hat schon genügend talentierte und erfahrene Spielerinnen durch seine enorme fussballahnung weggescheucht. Die Spielerinnen bleiben bei ihm stehen und lernen nix dazu.
    Aber das war ja längst bekannt. In Freiburg ist es tatsächlich so, dass der Trainer die Spiele verliert und nicht die Mannschaft. In den letzten Jahren gab es immer einen Aufwärtstrend beim sc, sogar siege und remis gegen Frankfurt u potsdam.
    Aktuell geht das Team völlig unter und wird insbesondere diese Saison immer öfter abgeschossen.

    Hoffen wir dass der neue Trainer mehr Fähigkeiten und Feingefühl mitbringt!

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  • holly sagt:

    @ Franz, Freiburg spielt auch in der B-Mädchen BL und dort werden Janina und Guilia eingesetzt und nicht in der FF BL

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  • FF-Fuchs sagt:

    @Franz: Der SC verscheucht nicht nur die guten Spielerinnen, sondern auch die Zuschauer.

    Wer hat schon noch Lust sich diese Spiele anzuschauen. Siehe das Spiel gegen Duisburg mit 210 Zuschauern.

    Freiburg hat, wenn die Frauen oben mit spielen, das Potenzial mehr als 1.000 Zuschauer pro Spiel zu haben.

    Sollte gegen Sand nicht gewonnen werden, sollte Herr Sehrig freiwillig zurück treten. Die letzten Spiele kann auch Ede Beck auf der Trainerbank Platz nehmen.

    Ausbildungsverein hin oder her, der SC Freiburg wird sich doch gestandene Spielerinnen leisten können, die die Frauen vorwärts bringen.
    Sonst kann man den guten Spielerinnen nur raten den Verein zu verlassen, damit ihnen der Weg für die N11 nicht verbaut bleibt.

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  • FFFan sagt:

    @ holly:
    „Freiburg spielt auch in der B-Mädchen BL und dort werden Janina und Guilia eingesetzt und nicht in der FF BL“

    Das wird sich zeigen. Der im Artikel angesprochene Ede Beck hat die Erwartung geäußert, dass die beiden im Laufe der nächsten Saison auch in der Frauen-Bundesliga zum Einsatz kommen werden.
    Aber so etwas lässt sich natürlich schwer vorhersagen.

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  • holly sagt:

    @ FFFan, da bin ich schon sehr skeptisch was die erste Liga angeht. Nicht das beide Mädchen nicht die spielerische und technische Qualität hätten.
    Ihnen würde gegen erfahrene robuste BL Spielerinen das Durchsetzungsvermögen fehlen.
    Ich würde sie ein Jahr B-Mädchen BL spielen lassen und sie dann zu den Frauen hochziehen.
    Aber das ist nur meine bescheidene Meinung

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