FC Bayern München holt Sara Däbritz

Von am 12. Februar 2015 – 17.12 Uhr 19 Kommentare

Der FC Bayern hat Europameisterin Sara Däbritz verpflichtet. Die 19-jährige Mittelfeldspielerin, die noch bis Saisonende beim SC Freiburg unter Vertrag steht, wird zur kommenden Saison an die Isar wechseln.

In München unterschrieb Däbritz eine Vertrag bis 2017.

Däbritz durchlief zahlreiche Juniorinnen-Auswahlteams des DFB und debütierte 2013 beim Länderspiel gegen Japan 2013 in der A-Nationalmannschaft. Während der Europameisterschaft Schweden hatte Däbritz zwei Einsätze. Im vergangenen Sommer wurde sie mit der deutschen U20-Nationalmannschaft in Kanada Weltmeisterin. Bei ihrem bisherigen Verein erzielte sie in 60 Ligapartien sechs Tore.

Anzeige

In Freiburg gut entwickelt
Trainer Thomas Wörle: “Sara ist eine junge, hochtalentierte und offensivstarke Spielerin mit bayerischen Wurzeln. In den vergangenen Jahren hat sie sich gut beim SC Freiburg entwickelt. Ich freue mich sehr, dass sie nun den nächsten, wichtigen Entwicklungsschritt beim FC Bayern München angehen möchte.”

Sara Däbritz

Nationalspielerin Sara Däbritz zieht es nach München. © Nora Kruse / ff-archiv.de

Nächsten Karriereschritt gehen
Sara Däbritz sagt zu ihrem Wechsel: „Für meine tolle Zeit beim SC Freiburg werde ich dem Verein und der Mannschaft immer dankbar sein. Jetzt möchte ich aber den nächsten Schritt in meiner Karriere vollziehen und mich gerne in einem Top-Team der Bundesliga durchsetzen und beweisen. Dafür ist der FC Bayern München für mich genau der richtige Verein und hat mich mit seinem Konzept, seinem Umfeld und seinem Trainer überzeugt. Ich freue mich auf die neue Herausforderung und die Zusammenarbeit mit Thomas Wörle und seinem Team, davor möchte ich aber mit meinem aktuellen Verein und guten Leistungen dazu beitragen, dass wir in der Rückrunde unsere gesteckten Ziele erreichen.“

Tags: ,

Sie haben eine Frage zum Beitrag? Dann kontaktieren Sie mich doch per Mail! Oder folgen Sie uns einfach via RSS, Facebook oder Twitter!

19 Kommentare »

  • never-rest sagt:

    Verständlicher Schritt, aber vielleicht zu früh. Sie wird es bei der aktuellen Konkurrenz schwer haben, sich durchzusetzen. Siehe Magull bei WOB.

    Schade für den FC. Freiburg wird immer mehr zum Ausbildungsverein.

    (0)
  • labersack sagt:

    Alle Vereine bilden aus, deshalb ist Ausbildungsverein in der Alianz Bundesliga eine charmante Umschreibung für Abstiegsverein.

    (0)
  • Sandy sagt:

    Das ist richtig schade für Freiburg 🙁
    Ich denke auch dass der Schritt zu einem Topverein noch zu früh für sie ist. Als junge Spielerin in der Entwicklungsphase braucht sie viel Spielpraxis die sie in München bei der Konkurrenz nicht immer bekommen wird.

    (0)
  • Tiberias sagt:

    Das war doch nur eine Frage der Zeit, und bei Saras Herkunft lag der FCB ja auf der Hand. Bemerkenswert – und bedenklich – finde ich, dass es kaum noch deutsche Spielerinnen in Saras Alter und Güteklasse nach Potsdam oder Frankfurt zieht. Tradition allein macht eben nicht erfolgreich und attraktiv. Ich hoffe ja immer noch, dass man das in Potsdam und Frankfurt mal kapiert!

    (0)
  • FFFan sagt:

    Diese Nachricht ist keine Überraschung! Schon letztes Jahr hatte der FCB seine Fühler ausgestreckt; damals verlängerte S.Däbritz ihren Vertrag in Freiburg nochmals um ein Jahr. Doch nun, nach Beendigung der Schulausbildung, scheint für die mit der Fritz-Walter-Medaille in Gold ausgezeichnete U20-Weltmeisterin der Zeitpunkt gekommen, den „nächsten Schritt“ zu machen. Sich bei einem Spitzenclub durchzusetzen, wird nicht einfach, aber es ist ihr zuzutrauen, dass sie es schafft.

    @ Tiberias:
    „Das war doch nur eine Frage der Zeit, und bei Saras Herkunft lag der FCB ja auf der Hand.“

    Sara stammt nicht nur aus Bayern, sie hat auch schon als junges Mädchen davon geträumt, für Bayern München zu spielen:

    https://www.youtube.com/watch?v=ShKST81-CNE

    (0)
  • tpfn sagt:

    @Tiberias
    ich denke das Bayerntrikot hätten sich auch schon früher etliche deutsche FF-Talente gerne übergezogen, wenn sie dort um Titel hätten spielen können, denn nicht wenige sind Fans des Männervereins oder haben zumindest jemanden in Ihrem näheren Umkreis der sie nur zu gern bei diesem Verein sehen würde. Klingt doch super „meine Freundin, oder Tochter spielt beim FCBayern“ und international gesehen könnte wahrscheinlich jeder Sportbegeisterte auch sofort was damit anfangen.

    Ich wußte schon letzte Saison warum der Überflieger Wolfsburg gegen Bayern verlieren mußte, man hat es förmlich in den Gesichtern und an der Körpersprache der Wölfinnen sehen können, Bayern war Hip(In) und hatte Wolfsburg plötzlich diesen Status gemopst, psychologisch waren die BayernLadies den Wölfinnen somit überlegen und das hat man dann auch gemerkt.

    In der Rückrunde wird der FCB für Wolfsburg wieder der größte Brocken, nicht weil sie besser sind, sondern weil sich an ihrem Status nix geändert hat. Wenn es Bayern weiterhin möglich ist um Titel zu spielen, sehe ich Wolfsburg im Nachteil, vorallem jüngere Spielerinnen/Talente werden den Verlockungen des VWGeldes widerstehen und lieber Selfies im FCB-Trikot Online stellen und sich im schönen München beim Oktoberfest von den zahlreichen, schon etliche Monate vorab angemeldeten Freunden/Verwandten anhimmeln und den Bauch pinseln lassen.

    Bayern ist das neue Wolfsburg! das hatte ich schon letzte Saison hier gepostet, jetzt wisst ihr was ich damit meinte und dass ich Recht hatte, Bayern ist In, die Talente stehen Schlange.

    Ich hoffe Jenny Cramer ist so fest mit Potsdam verwurzelt wie es den Anschein hat, denn ihr Vertrag läuft aus und ich meine mich zu erinnern, dass sie ein glühender FCB(Männer)-Fan ist.

    Übrigens, es ist noch garnicht lange her, ich glaube während der U20WM, da sagte Sara Däbritz noch, dass sie den FC-Freiburg nicht verlassen wird weil sie so sehr an ihrer Familie hängt. Hab nicht schlecht geguckt als ich heute von Ihrem bevorstehenden Wechsel zu den Bayern hörte.

    (0)
  • Winter sagt:

    Selber schuld, wer interessiert sich in München für Frauenfussball.
    In München geht es um knallhartes Profigeschäft (Fussball, Basketball Männer), da spielt Frauenfussball langfristig keine wirkliche Rolle.
    Es geht um mehr, mehr, mehr….GELD!

    (-1)
  • Tiberias sagt:

    @ FFFan, Danke für den Video-Link!

    (0)
  • tavalisk sagt:

    @tpfn: “Übrigens, es ist noch garnicht lange her, ich glaube während der U20WM, da sagte Sara Däbritz noch, dass sie den FC-Freiburg nicht verlassen wird weil sie so sehr an ihrer Familie hängt. Hab nicht schlecht geguckt als ich heute von Ihrem bevorstehenden Wechsel zu den Bayern hörte.“

    Der Wechsel nach München bringt sie doch wieder näher an ihre Heimat, und ergo auch an ihre Familie heran, als das in Freiburg der Fall ist. Ich sehe da jetzt keinen Widerspruch.

    (0)
  • GOFF sagt:

    Für mich ein wenig überraschend, da Sara Däbritz im zentralen Mittelfeld spielt. Hätte eher mit einer Verpflichtung für die Außenposition gerechnet. Pauline Bremer wäre toll.
    Kommt vielleicht noch.

    (0)
  • Tiberias sagt:

    @ GOFF, wenn Bayern nächste Saison CL spielt, wovon man wohl ausgehen darf, dann sind personelle Alternativen immer von Vorteil. Sara im Wechsel mit Melly und/oder Mel, das harmoniert doch auch in den Auswahlteams ganz gut. UND: Pauline Bremer lässt du bitte in Potsdam!!! 😉 Ginge eh erst ab 2016.

    (0)
  • FF-Fuchs sagt:

    Fast vor einem Jahr habe ich gepostet, dass Sara Däbritz nur für ein Jahr den Vertag verlängert hat und habe vermutet, dass sie dann wechseln wird. Leider ist es nun genauso gekommen.

    Wenn man in Freiburg keine Perspektiven hegt, sich in der Spitzengruppe der Bundesliga zu etablieren, und nur ein Ausbildungsverein sein möchte, muß man sich nicht wundern, wenn solche Spielerinnen zu einem anderen Verein wechseln.

    Sollte Freiburg seine Philosophie nicht ändern, werden noch andere gute Spielerinnen den Verein verlassen.

    Immerhin hat Freiburg nun einen Trainer verpflichtet, der im Männerbereich schon Ober- und Verbandsliga trainiert hat.

    Bleibt für den Verein zu hoffen, dass mit ihm mehr Professionalität eintritt.
    Sollte Freiburg für die kommende Saison keine Führungsspielerinnen verpflichten, sehe ich die Mannschaft wieder um den Abstieg spielen.

    8 Punkte Vorsprung auf einen Nichtabstiegsplatz sollte für diese Saison zum Klassenerhalt reichen.

    (0)
  • waiiy sagt:

    Von der Perspektive von Däbritz mal abgesehen, war es mit der beste Transfer für München, den man zur neuen Saison unter deutschen Spielerinnen machen konnte. Und wenn man ehrlich ist, hat man genau solche Transfers schon die beiden letzten Jahre (Maier, Leupolz) durchgezogen. Ich denke, dass da ein richtiges Konzept dahintersteckt, was über einen längeren Zeitraum verfolgt wird. Bis man sich die gesamte Mannschaft bebastelt hat, muss man immer wieder auf kurzfristige Mandate ausländischer (vor allem amerikanischer) Spielerinnen zurückgreifen.

    Ich bin gespannt, wann sich das Engagement in Erfolgen und vor allem in steigendem Zuschauerinteresse widerspiegeln wird. Denn die Resonanz außerhalb ist schon traurig für das, was die Mannschaft bieten kann. Immerhin spielen 3-5 deutsche Nationalspielerinnen im heimischen Stadion vor knapp 500 Zuschauern…

    (0)
  • kelly sagt:

    ja schade das so wenig kommen.muss mehr in der Zeitung stehen und Radio etc,Interesse Einzugsgebiet ist vorhanden

    (0)
  • FFFan sagt:

    @ tpfn:
    „Übrigens, es ist noch garnicht lange her, ich glaube während der U20WM, da sagte Sara Däbritz noch, dass sie den FC-Freiburg nicht verlassen wird weil sie so sehr an ihrer Familie hängt.“

    An eine derartige Äußerung kann ich mich überhaupt nicht erinnern! Sie würde auch keinen Sinn ergeben, da Saras Familie in Bayern lebt.

    @ GOFF:
    „Für mich ein wenig überraschend, da Sara Däbritz im zentralen Mittelfeld spielt.“

    Sie spielt zwar am liebsten zentral, ist aber auch eine Option für die Außenbahn, wie die U20-WM gezeigt hat. Es bleibt abzuwarten, auf welcher Position Thomas Wörle mit ihr plant.

    @ FF-Fuchs:
    „8 Punkte Vorsprung auf einen Nichtabstiegsplatz sollte für diese Saison zum Klassenerhalt reichen.“

    Acht Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz! 😉

    (0)
  • holly sagt:

    @ tpnf, sicher ist der FF diese Saison bei Bayern hipp. Vor ein paar Jahren haben sie gegen Turbine das Nachsehen gehabt und wurden Vize.
    Erstmal sollen die Bayern Girls über ein paar Jahre konstante Leistungen bringen um zu sagen das sie hipp sind.
    Du wirst sicher den Spruch kennen eine Schwalbe macht noch keinen Sommer 😉
    Der Vergleich mit Wob hinkt doch ein wenig. Denke die werden sich nicht groß in die Quere kommen bei Verpflichtungen.
    Bei den Frauen spielt oft die Nähe zur Familie eine Rolle und da liegen Wob und München schon geographisch ein wenig auseinander.

    @ waiiy, das ist wirklich schade das die Frauen vor so einer erbärmlichen Kulisse spielen müssen. Sehe das immer noch als Folge der jahre langen Auftritte in Aschheim, aber das wird sich sicher ändern wenn die Bayern Girls CL spielen. Für die BL sehe ich leider nicht viel Potenzial da sie nunmal im 60er Stadion spielen.

    (0)
  • Chris sagt:

    @ holly

    „“das ist wirklich schade das die Frauen vor so einer erbärmlichen Kulisse spielen müssen. Sehe das immer noch als Folge der jahre langen Auftritte in Aschheim, aber das wird sich sicher ändern wenn die Bayern Girls CL spielen. Für die BL sehe ich leider nicht viel Potenzial da sie nunmal im 60er Stadion spielen.““

    Für uns Bayern-Fans ist das nicht das 60er Stadion sondern die Hermann-Gerland-Kampfbahn, da gehen wir schließlich auch hin wenn die Bayern-Amateure spielen. Das Stadion fällt als Grund mangelnder Zuschauerzahlen deshalb schon mal raus.

    Was Aschheim angeht: In der Saison 2008/2009 als wir die Meisterschaft nur um 1 Tor verfehlten drängten sich am vorletzten Spieltag 3112 Zuschauer im Sportpark Aschheim.(Höchste Besucherzahl der Saison aller Mannschaften)

    Also scheinbar muß bei vielen Leuten leider immer erst gewisser Erfolg da sein damit sie in der Münchner Gegend Frauenfußballspiele besuchen. (Von der Problematik des Frauenfußballs als Randsportart mal ganz abgesehen)

    (0)
  • holly sagt:

    @ Chris, dazu kommt sicher noch das die Münchner MF Vereinsführung nicht wirklich den FF in München unterstützen.
    Kann mich nicht daran erinnern mal jemand dort aus der Führungsriege der MF Abteilung gesehen zu haben.
    Da sind manche Klubs schon viel weiter.
    Für einen richtigen Fussballfan wird es immer das 60er Stadion sein.
    Aber da hat jeder sicher eine andere Sicht der Dinge wenn es um Tradition geht.

    (0)
  • Chris sagt:

    @ holly

    Ja, das ist auch so ein Thema. 2008/2009 war Rummenigge ein einziges mal bei einem Heimspiel anwesend und das wars. Der einzige aus der Vereinsführung der hin und wieder mal vorbeischaut ist Hopfner.

    Beim Basketball dagegen hat man häufig Rummenigge, Hoeneß, Sammer und Co. sehen können. Wie du schon sagtest, wenn es um FF geht hat man leider kaum Unterstützung aus der Chefetage.

    (0)

Kommentar schreiben

Add your comment below. You can also subscribe to these comments via RSS

Seien Sie nett. Bleiben Sie beim Thema. Kein Spam.

You can use these tags:

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong> 

This is a Gravatar-enabled weblog. To get your own globally-recognized-avatar, please register at Gravatar