So lief die Saison bisher: SGS Essen

Von am 11. Januar 2015 – 18.39 Uhr 3 Kommentare

Die vergangene Saison in der Allianz Frauen-Bundesliga beendete die SGS Essen auf dem sechsten Rang. Momentan liegt sie sogar auf Platz fünf – ein Ergebnis, das die Essenerinnen vor allem ihrer Auswärtsstärke zu verdanken haben.

17 Zähler hat die SGS momentan auf dem Konto. Das bedeutet zumindest zwischenzeitlich den fünften Rang in der Allianz Frauen-Bundesliga, die bislang ein Erfolg für die Essenerinnen gewesen ist.

Starke Auswärtsbilanz
Gleich zum Saisonauftakt fand die SGS auf das Vorhaben des MSV Duisburg, die beste Mannschaft in Nordrhein-Westfalen werden zu wollen, die richtige Antwort auf dem Platz und besiegte den MSV auswärts mit 2:1. Die starken Leistungen auf des Gegners Plätzen sollten sich fortsetzen: Beim SC Sand gewann die SGS mit 1:0, beim Herforder SV mit 5:0 und beim SC Freiburg mit 4:1. Auswärts musste man sich einzig dem VfL Wolfsburg und dem 1. FFC Turbine Potsdam geschlagen geben. Vier Auswärtserfolge bedeuten zwölf Punkte – lediglich fünf Zähler hat die SGS im eigenen Stadion geholt. Die schwache Heimbilanz zeigte sich auch im DFB-Pokal, denn im Achtelfinale schied die Mannschaft von Trainer Markus Högner aus – mit 0:1 unterlag sie Zweitligist FSV Gütersloh.

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SGS Essen

Die SGS Essen kann sich bislang über einen guten Saisonverlauf freuen. © Frank Gröner, girlsplay.de

Schwächephase
Die Essenerinnen, die eine sehr gute Jugendarbeit betreiben, haben eine eingespielte Mannschaft, aus der zwar kaum Namen hervorstechen, die dafür aber über viel Erstligaerfahrung verfügt und mit einigen erfahrenen Akteurinnen, wie Charline Hartmann, Sara Doorsoun und Torhüterin Lisa Weiß gespickt ist. Hinzu kommen starke Nachwuchskräfte, wie unter anderem Linda Dallmann. Das Team fand schnell in die Saison und holte aus den ersten acht Spielen immerhin 15 Punkte, von diesem starken Drittel profitierte die SGS im Anschluss, denn es folgte eine Schwächephase. Aus den letzten fünf Partien konnten die Essenerinnen gerade einmal zwei Punkte holen – darunter aber der Achtungserfolg gegen den FC Bayern München, gegen den man immerhin 0:0 spielte.

Verfolger lauern
Nach oben wird für die SGS in den verbleibenden Spieltagen kaum etwas gehen – der Abstand auf den 1. FFC Frankfurt auf Rang vier beträgt bereits elf Punkte. Nach hinten ist es deutlich knapper. Nur zwei Punkte trennen die SGS von der TSG 1899 Hoffenheim und den SC Freiburg, drei Zähler vom FF USV Jena. Das Polster aus dem guten Saisonstart ist also nahezu verbraucht, und die Essenerinnen werden von Beginn an hellwach sein müssen, um ihren Rang verteidigen zu können.

 

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3 Kommentare »

  • enthusio sagt:

    Dafür, dass Charline Hartmann und Linda Dallmann von ihrer tollen Form der Vorsaison meilenweit entfernt waren, ist der 5. Platz ein sehr respektables Ergebnis. Über ihre äußerst schwache Torquote (Hartmann 2, Dallmann 0) werden sich beide wohl am meisten ärgern und ich hoffe, dass der Knoten nach der Winterpause endlich platzt.
    Beste Essener Spielerin war für mich eindeutig Sara Doorsoun, gewohnt souverän wieder Torhüterin Lisa Weiß und von den zwei Neuzugängen hat Margarita Gidion insgesamt einen ganz guten Eindruck hinterlassen, während Janina Meißner sich noch mehr einbringen könnte. Außerdem bin ich gespannt, ob die erfahrenen Dörpinghaus und Hamann wieder mehr Einsatzzeiten bekommen werden.

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  • pit sagt:

    Solange der Trainer an Spielerinnen, obwohl sie seit Monaten ihrer Form hinterher laufen, festhält, werden Hamann und Dörpinghaus wohl keine Chance bekommen.Aber das Punktekonto wird wenn es so weitergeht nicht mehr so positiv aussehen.Ich hoffe, dass dann ein Umdenken stattfindet.

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  • enthusio sagt:

    Es gibt mal wieder einen Bericht über die SGS Essen in der „Reviersport“.
    Demzufolge gehen die Verantwortlichen von einer baldigen
    Vertragsverlängerung ihrer erfahrenen Stammspielerinnen aus
    und werden die Mannschaft extern nur marginal verstärken.

    http://www.reviersport.de/303350—sgs-hoegner-setzt-weiterhin-eigenen-talente.html

    Gespannt darf man sein, ob Nina Brüggemann (Cloppenburg) und Kirsten Nesse (Herford) verpflichtet werden.
    Die WAZ vermutet ebenfalls, dass zumindest Nesse nach Essen wechseln wird.

    http://www.derwesten.de/sport/lokalsport/essen/ein-quartett-verlaengert-id10632873.html

    Das Betriebsklima scheint bei Essen jedenfalls zu stimmen, so sagt es wenigstens die ins zweite Glied rückende Sabrina Dörpinghaus.

    http://www.framba.de/content/index.php?option=com_content&view=article&id=6249:sabrina-doerpinghaus-irgendwann-muss-man-halt-gehen&catid=118&Itemid=885

    Hoffentlich sehen das die anderen erfahrenen Spielerinnen genauso und entschließen sich tatsächlich zu einer Vertragsverlängerung.

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