Yuki Ogimi wechselt zum VfL Wolfsburg

Von am 4. Januar 2015 – 14.16 Uhr 54 Kommentare

Meister und Champions-League-Sieger VfL Wolfsburg hat die japanische Weltmeisterin Yuki Ogimi von Chelsea LFC verpflichtet, die bereits am 7. Januar mit einem Laktattest einsteigen wird.

Die 27-Jährige unterschrieb beim VfL Wolfsburg einen Vertrag bis zum 30. Juni 2017. „Der Wechsel zum jetzigen Zeitpunkt ist ein Vorgriff auf die neue Saison,“ so Ralf Kellermann, Sportlicher Leiter und Cheftrainer der VfL-Frauen.

Weitere Offensivoption
„Yuki wollte sich im Hinblick auf die WM bereits im Winter neu orientieren, im Sommer hätten wir sie nicht mehr bekommen. Mit ihr haben wir eine absolut torgefährliche und international erfahrene Offensivkraft für uns gewinnen können, die auch in der Champions League spielberechtigt ist. Vor dem Hintergrund, dass die Belastung der Nationalspielerinnen immens hoch sein wird, sind wir sehr froh über eine weitere Option in der Offensive.“

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Yuki Ogimi

Yuki Ogimi kehrt in die Frauen-Bundesliga zurück © Nora Kruse / ff-archiv.de

Zahlreiche Titel
Nach drei Jahren beim 1. FFC Turbine Potsdam war Ogimi im Sommer 2013 nach England zum FC Chelsea gewechselt. Neben insgesamt elf Titeln mit ihren Vereinen NTV Beleza und Turbine Potsdam, stehen ebenso die gewonnene Weltmeisterschaft 2011 sowie die Silbermedaille bei den Olympischen Spielen 2012 zu Buche.

Vorfreude bei Ogimi
„Ich freue mich sehr, in die Bundesliga zurückzukehren – sie gehört einfach zu den stärksten Ligen der Welt,“ sagt Ogimi. „Der VfL Wolfsburg steht ganz oben, außerdem ist er noch im Pokal und in der Champions League vertreten. Das wird eine absolut spannende zweite Saisonhälfte, der ich mit großer Vorfreude entgegen blicke. Ich bin sehr glücklich, vor der WM nach Wolfsburg wechseln zu können.“

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

54 Kommentare »

  • balea sagt:

    Für mich verliert der Sport auch dank solcher Geschehnisse zunehmend seine interessanten Aspekte.

    Vielleicht will Yuki etwas näher bei ihrer Schwester sein, gut möglich. Früher hat sie ihre Wechsel mit Neugierde an anderen Kulturen begründet, zusätzlich sollte es dann der englischsprachige Raum sein, da ihr Mann das für seine Arbeit brauche. Von einem besonders patriotischen FF „Fan“ ist sie heftig dafür gescholten worden, nach Chelsea zu gehen, weil es ihr ja nur ums Geld ginge. Eigentlich hätte ich erwartet dass ihre nächste Station vielleicht in den USA, Australien oder Skandinavien liegt. Jetzt wird dieser Fan seine Kritik wohl kaum wiederholen, auch das ist traurig genug. Ich gönne ihr das Geld. Das Problem ist nur, dass das alles nicht mehr viel mit der Idee von Frauenfussball zu tun hat, die mich begeistert hat. Er wird zum reinen Geschäft, zum Männerfussball. Das kann man gut finden – ich finds nur noch fad.

    Ein Hauptproblem ist dabei, dass die fortschreitende Kapitalisierung des Geschehens auch massiv in die „Spielpraxis“ eingreift, die „Spielregeln“ ändert. Es wurde in vielen Spielberichten dieser Saison darauf hingewiesen, dass die Schiedsrichterinnen dazu neigen, Wolfsburg nicht allzu hart anzugehen. Herr Kellermann kritisiert die Bevorteilung von Frankfurt über die Spielplangestaltung. Spielerinnen bestimmter Vereine fallen überdurchschnittlich oft hin und wissen, dass sie damit durchkommen. Kritisiert man solches unsportliches Verhalten, hat man es schwer, dass überhaupt in den Kommentaren unterzubringen. Der DFB will die Liga schleifen, um sein eigenes „Produkt“ Natio besser vermarkten zu können. Und der VW Wolfsburg macht das, was er am besten kann: Er kauft einfach alles auf, was auf dem Markt ist, auch auf Vorrat – was man hat, hat man und hat dann kein anderer.

    Jeder Teilnehmer in diesem „Spiel“ setzt seine Kapazitäten rücksichtslos ein, allein um das eigene Produkt besser zu platzieren. Das ist aber nicht das Spiel: Frauenfussball, sondern bloss noch die eigene Marke. Die Regeln werden diesen (Privatkapital-) Interessen angepasst, nicht umgekehrt. Es ist sehr schade.

    Sicher werde ich mir weiter Spiele anschauen und mich auch an dem einen oder anderen erfreuen. Aber die jetzige Entwicklung hat bei mir doch sehr viel grundsätzliche Begeisterung zerstört. Bei der WM werde ich den Teams die Daumen drücken, wo ich dein Eindruck habe, dass es ihnen zuallererst um das Spiel selbst geht, nicht um ein Produkt.

    In einer brasilianischen Kulturgeschichte (ua. Ursula Prutsch) habe ich die These gelesen, dass die brasilianischen Fussballer deswegen so gut dribbeln können, weil zu Beginn der Entwicklung des Sport dort aus rassistischen Gründen erst nur Weisse spielen durften, dann kamen mangels ausreichender Spieler auch Schwarze und Mischlinge zum Zug. Üblicherweise wurden Fouls gegen sie aber nicht gepfiffen, das war einfach stillschweigend erlaubt, eine gesellschaftliche rassistische Konvention. Um sich zu schützen, mussten sie also besonders gewandt dribbeln lernen. Das gesellschaftliche System prägt die Regeln des Spiels und es bedeutet eine ganz erhebliche Anstrengung, sich dagegen mit spielerischen Mitteln zu wehren. Ich bezweifel sehr, dass der Frauenfussball in Deutschland aktuell diese spielerische Kraft besitzt – die Regeln werden gerade immer weiter genau zum Gegenteil hin verdreht.

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  • GG sagt:

    Ei, ei, ei, wer hätte das gedacht.
    Yuki ist zweifelfrei eine sehr starke Mittelstürmerin. Auch die Motive dieses Wechsels sind nachvollziehbar.
    Mein Unbehagen bezieht sich auf das Mannschaftsgefüge: Wie und wo werden sich Julia und Yuki einordnen ? Die ganz besondere Stärke der Wölfinnen war bis dato deren unbedingter Zusammenhalt und Wille. Zuletzt noch im Pokal-VF gegen den SC Sand wieder unter Beweis gestellt. Die spielerischen Optionen haben sich sicherlich deutlich verbessert; es bleibt eben die Frage, ob auch die Stimmung, Motivation und Fokussiertheit im Team – und zwar bei allen Spielerinnen – weiter wie bisher aufrechterhalten werden kann.

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  • balea sagt:

    Was für ein schizophrener Irrweg hier gegangen wird, wird klar, wenn auf der anderen Seite Vereine darüber klagen, dass sie Probleme mit dem Mindestlohn bekommen…

    http://www.welt.de/sport/fussball/article135975376/Wie-der-Mindestlohn-den-deutschen-Fussball-bedroht.html

    Wie der Mindestlohn den deutschen Fußball bedroht

    Ab sofort gilt: 8,50 Euro müssen Arbeitnehmer verdienen. Für viele Sportvereine eine Katastrophe. Das Mindestlohngesetz bedroht nicht nur die Nachwuchsarbeit. Viele Klubs haben die Gefahr verkannt.

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  • never-rest sagt:

    Bin gespannt, ob Yuki noch so stark ist wie seinerzeit bei TP. Ich denke sie wird sich problemlos in die funktionierende Mannschaft einfügen (bei Simic bin ich mir da noch nicht sicher). Etwas mehr Torgefährlichkeit kann selbst WOB nicht schaden.

    Aber der Verdrängungswettbewerb bei WOB wird extrem zunehmen, Dreifachbelastung und verletzungsbedingte Ausfälle hin oder her. Einige Spielerinnen wie Magull, Kerschowski und Wagner, wenn sie wieder fit wird, werden wohl kaum noch Einsatzszeit bekommen und vielleicht nach der Saisosn wechseln. Deshalb wohl auch dei Aussage von Kellermann mit Blick auf die kommende Saisonplanung. Auch hinter dem Verbleib von Keßler wird das Fragezeichen bei mir immer größer. Kellermann weiß da sicherlich mehr.

    Den Kommentar von balea respektiere ich zwar, kann aber die grundsätzliche Kritik an der fortschreitenden Professionalisierung inklusive entsprechender Bezahlung in der FF-BL nicht recht nachvollziehen.

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  • Detlef sagt:

    WOB macht also weiter nach der alten Frankfurter Methode!!!
    Das ist natürlich legitim, birgt aber die selbe Gefahr in sich, die GG anklingen ließ!!!

    Nun kommt dieser Wechsel nicht gerade unerwartet, die Gerüchteküche brodelte ja schon länger in diese Richtung!!!

    Man wird sehen, ob die Begründung von Kellermann sich am Saisonende bewahrheitet, wenn vielleicht einige Leistungsträgerinnen den VfL verlassen sollten???

    Den Untergang des „FF-Abendlandes“ sehe ich mit dieser Verpflichtung aber nicht auf uns zukommen!!! 😉

    Ich glaube immer noch fest daran, daß einige junge Talente lieber für etwas weniger Honorar in einem anderen Klub Spielpraxis bekommen möchten!!! 🙂

    @balea,
    Die „Spielregeln“ haben sich doch nicht erst mit dem „Erscheinen“ der Wölfinnen geändert!!!
    Das läuft doch schon lange in diese Richtung!!!
    Früher war es halt nur Mainhatten, die mit überdimensionalen Gesamtpaketen die Topspielerinnen „angesaugt“ haben!!!
    Heute kommen PSG, OL, WOB, Malmö und mehr und mehr die Bayern-Ladys dazu, was für mich zumindest global gesehen ein Fortschritt ist!!! 🙂

    Umkehren läßt sich dieser Prozess ohnehin nicht mehr, also muß man daraus seine Schlüsse ziehen, und das Beste draus machen!!! 😉

    Ich hoffe zumindest mal darauf, daß nun endlich auch mal junge Talente von WOB nach Potsdam wechseln, statt immer nur fertige Nationalspielerinnen in die andere Richtung!!! 😉

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  • Winter sagt:

    Wie langweilig, einfach alles kaufen was irgendwie auf dem Markt ist!
    Und natürlich kräftig bei allen anderen Vereinen abwerben, insbesondere bei Potsdam, notfalls über Umwege, wie mehrfach geschehen.
    Sympathie erwirbt man sich anders!

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  • holly sagt:

    @Winter, dann hätte Potsdam ihr keine Ausstiegsklausel in den Vertrag schreiben dürfen.
    Wenn man das hier so nach liesst sind die wenigsten Turbine fans traurig das sie geht.

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  • Schenschschtina Futbolista sagt:

    Der bereits beschriebene Weg, dass VfL-Spielerinnen nach Potsdam wechseln, hätte bei mir Null Chance, wenn ich gefragt würde! Wäre bei meiner Fanehre und meinem -Verständnis nie auch nur annähernd ein Thema.
    Wenn’s den Wolfsburgern schon egal ist, bei den Turbinen zu wildern, muss es mir umgedreht nicht ebenso gehen.
    So schlecht kann es Turbine gar nicht gehen, um jemals derartiges zu zelebrieren!
    Das Yuki dorthin geht, geht mir auch irgendwo vorbei; ihre Uhr tickte bei Chelsea jedenfalls deutlich gemächlicher und ihr Briefkopf hat seitdem nicht an Umfang gewonnen!
    Yuki kennt jetzt aus eigener Praxis die 3 Phasen des FF:
    – guter Verdienst und reichlich Erfolg und Karriere
    – sehr guter Verdienst und Null Erfolg und
    – sehr guter Verdienst mit erneut möglichem Erfolg und Karriereschub

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  • Keine eigene Nachwuchs? sagt:

    Bald kann sich Vfl Wolfsburg “ Fc Turbine Potsdam 2.0 “ nennen.

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  • Detlef sagt:

    @Winter,
    Wenn man jemanden abwerben muß, ist er/sie auch nicht auf dem Markt!!! 😉

    Will er/sie sich dagegen sowieso verändern, muß man nur die richtigen Argumente haben!!! 😉

    YUKI hat wohl relativ spät gemerkt, daß die englische Liga zu schwach für sie ist, um sich dort weiterzuentwickeln!!! 🙁

    Ich war nach ihrem ersten Jahr dort schon ziemlich verwundert, daß sie noch ein Jahr länger in Chelsea blieb, und kein Spitzenverein sie abwerben wollte!!!

    War sie dort nun zu schlecht geworden, oder einfach nur ihre Ablöse zu hoch???

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  • Tiberias sagt:

    Lasst die Abteilung „Einkauf FF“ bei VW doch kaufen, wen sie wollen. Es gibt noch genug Erst- und Zweitligisten, die ehrlichen und sehenswerten FF spielen und sich über jeden Zuschauer und jede Zuschauerin freuen! Von den Vereinen weiter drunter gar nicht zu reden!

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  • Render sagt:

    Keinen eigenen Nachwuchs, soweit würde ich nicht gehen mit der Behauptung.
    Aber Turbine 2.0 passt: Viola, Babs, Kessi, Josi (obwohl schon wieder weg), Isy, Simic und jetzt Yuki…
    Nunja, als Fan von TP werde ich sicher nicht mitwandern!
    Ein frohes und gesundes neues Jahr wünsche ich allen Womensoccer-Lesern und den Spielerinnen 🙂

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  • speedy75 sagt:

    Auf eines bin ich ob dieser Verpflichtungen des Vfl jetzt aber schon gespannt, wer verlässt dort noch im Winter bzw. dann zum Sommer den Kader.

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  • waiiy sagt:

    Wenn man die Emotionen der Fanlager von Wolfsburg und Potsdam mal außen vor lässt und es aus der Sicht von Ogimi sieht, dann wird sie bei Wolfsburg mehr verdienen, professioneller trainieren und mehr Erfolg haben. Vielleicht werden die Einsatzzeiten ein wenig zurückgehen. Aber bei ihrer Klasse kann sie damit rechnen, in den wichtigen Spielen gesetzt zu sein. Sportlich und finanziell gesehen hat sie damit alles richtig gemacht mit diesem Wechsel.

    Ob allerdings die Begründungen des letzten Wechsels einer Prüfung im Nachhinein standhalten, ist eine andere Frage. Aber so hat sie wahrscheinlich den Fehler, den sie vor 1 1/2 Jahren gemacht hat, korrigiert.

    Allerdings braucht man nach den Wechseln von Hansen und Ogimi in Wolfsburg nicht mehr so zu tun, als wenn nur sportliche und berufliche Aspekte und nicht die finanziellen Stimulanzien die wahren Gründe für Wechsel nach Wolfsburg sind. Nach PSG und Lyon dürfte Wolfsburg zumindest Klassendritter sein, was Gehälter angeht – wenn nicht sogar weiter vorn. Aber auch das sollte man ohne Neid sehen, da man froh sein kann, wenn es potente Geldgeber gibt. Schön wäre es, wenn es deren 12 in Deutschland geben würde…

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  • Altwolf sagt:

    @balea.
    Einigen deiner Gedanken zur Entwicklung des FF kann ich gut nachvollziehen.

    Was jedoch den FF in den letzten Jahren verändert hat, da gehe eher mit @Detlef konform, denn das allein an WOB auszumachen und das Handeln von R.Kellermann als „verwerflich“ darzustellen und damir den „Untergang“ des FF einzuleiten, ist aus meiner Sicht nostalgisch,romantisch und har Nichts mehr mit der Realität zu tun.

    Genauso wie B.Schröder, muß auch R.Kellermann perspektivisch denken und planen.

    Die Simic-Verpflichtung, obwohl von den meisten VFL-Fans skeptisch gesehen, macht Sinn unter der „offenen“ Zukunft N.Keßlers,sowohl gesundheitlich,als auch vertraglich,zumal ihr Vertrag wohl diese Saison ausläuft.

    Ogimis Verpflichtung hat sicherlich den Hintergrund evtl.M.Müller nach dieser Saison zu verlieren u.V.Odebrecht hört wohl sicherlich auf.
    Ich denke,wie bei den US-Amerikanerinnen, spielt auch die N11 in Japan bei Y.Ogimi eine große Rolle, so daß wohl ihr N11-Trainer vorgegeben hat sich e.Top-Klub anzuschließen, um sich für die WM 2015 noch eine Chance auf ihre Nominierung zu wahren. Es erinnert sehr an die Verpflichtung von A.Schult.

    Ein Teil der TP nahestehenden User macht es sich meiner Meining zu leicht mit dem immer wieder hervorgeholten „Totschlags-Argument“, wenn es um Spielerinnen geht, die WOB verpflichtet.

    Statt sich in Vorwürfen gegen WOB zu verlieren, solltet ihr euch konstruktive Gedanken machen, wie Turbine wieder den derzeitgen Rückstand wettmachen kann, so wie es vor einigen Jahren das „Sportinternat“ war, die Spielerinnen von anderen Vereinen nach Potsdam lockte.

    War noch vor wenigen Jahren Turbines Spiel in Deutschland das „Non-plus-ultra“ im FF, so haben sie sich inzwischen „überholen“ lassen.

    In WOB werden nicht nut „fertige“ Spielerinnen verpflichtet, sondern auch sehr in die Infrastruktur und auch in den Nachwuchsbereich investiert und auch ein professionelles Trainerteam für die Nachwuchs-Teams bereitgestellt.

    Es wird auch nach der 1.FFC-Phase, der Turbine-Phase und WOB-Phase auch wieder ein anderes Team den FF prägen – wer weiss,vielleicht demnächt die Bayern.

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  • gerd karl sagt:

    was ich für negative kommentare hier lese,ist schon traurig.
    als lyon und psg auf einkauftour in der frauen bundesliga waren da hat man diese negativen kommentare nicht gelesen im gegenteil, man hat sich gefreud, man hat hier kommentare geschrieben wie schön es doch ist den deutschen frauenfussball zu schwächen.

    dies ist nicht gut, wir sollten alle froh sein das wolfsburg und bayern für ein professioneles umfeld sorgen.

    der vfl wolfsburg und herr kellermann können ja nichts dafür das jede spielerin in wolfsburg spielen möchte.
    das hat was mit den sehr guten trainingsbedingungen, der sehr guten bezahlung und dem neuen stadion zutun.

    warum wird den das handeln eines deutschen vereins kritischer gesehen als das ausländischer vereine, ganz einfach.
    wir deutsche bekommen schon in der schule beigebracht alles was deutsche machen ist ganz schlecht und alles was andere machen ist so viel besser.
    und das sieht man an diesen kommentaren, schade.

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  • jochen-or sagt:

    Man sollte die Dinge realistisch sehen.

    Die großen Zeiten für Vereine,die keine großen Gelder haben, sind vorbei.
    Für den FF wäre (!?)es gut, wenn diese vermehrten Ausgaben bei den Bayern und WOB ein Ausdruck dafür wäre, dass der Werbewert des FF gestiegen ist.
    Studiert man allerdings die Zuschauerzahlen sowohl im Stadion als auch vor den Bildschirmen, so erscheint dies nicht realistisch.

    Man kann nur hoffen, dass es nicht so läuft, wie jetzt in der Männerbundesliga.

    Letztlich finde ich sogar, dass zu Wolfsburg der Spitzenfrauenfußball viel besser passt, als die Männermannschaft, die ohne Tradition und Hinterland noch nicht einmal das kleine Stadion zu Bundesligaspielen voll bekommt.

    So mit jedenfalls 4 (3,5) Vereinen an der Spitze wäre es weiterhin recht spannend.

    Turbine wird und sollte sich auf eine Rolle a la Mönchengladbach einstellen. Große Tradition, gute Jugendarbeit mit „Fohlenteams“ und viele Fans.
    Die ganz großen Zeiten sind ohne einen „Abramowitsch“ wohl vorbei.

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  • Altwolf sagt:

    Die sogg. Fans, die sich hier zu solchen „Anlässen“ in Selbstmitleid vergehen und die „Schuld“ bei den „bösen“ „reichen“ Clubs suchen, haben doch ein recht kurzes Gedächtnis bezüglich der Entwicklung im FF und insbes. der Entwicklung bei WOB.

    Als man mit der einzigen bekannteren Verpflichtung 2005 – M-Müller- (evtl.noch A.Blässe 2006) in die 2. Liga ging und danach den Aufstieg mit dem 2008 verpflichteten R.Kellermann mit meist „namenlosen“ Spielerinnen schaffte, wie dann auch bis 2010 die Klasse halten konnte, hat „keiner“ der hier „jammernden“ FF-Fans Notitz von WOB genommen. Da stand der Erfolg des eigenen Teams hoch genug um die Niederungen der FF-Buli (alles was hinter Platz 2 lag) nicht wahrnehmen zu müssen.

    So kamen 2009 A.Vetterlein,Z.Jakabfi,S.Wagner und R.Smith,
    2010 M.Moser,L.Kaurin,I.Hartmann,V.Faißt dazu.

    Die WM 2011 mit Spielen im WOB-Stadion brachte auch die zuvor verpflichteten L.Gößling aus BN, N.Keßler (verletzt) u.J.Henning direkt von TP u.C.Pohlers aus Frankfurt hierher.

    Erst die sich einstellenden „sportlichen Erfolge“ machten dann die weiteren „Verpflichtungen“ möglich, wobei diese doch immer auch ein Konzept erkennen ließen in das diese Spielerinnen „hineinpaßten“. Wenigstens dies könnte man immerhin „wahrnehmen“.

    Also „zusammengekauft“, was irgendwo einen „Namen“ hat und loszueisen ist, sollte aus den Köpfen mal verschwinden und als „Opfer“ solltet ihr euch schon gar nicht sehen, denn es gab Zeiten, da war TP das „Zugpferd“ und alle,die hier in WOB verpflichtet wurden waren noch „keine“ Stammspielerinnen der deutschen N-11.

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  • Detlef sagt:

    @Altwolf,
    Bis zum Ende Deines fünften Absatzes kann ich Dir folgen, aber dann wird es schwierig!!!

    Zu Absatz 6 hat waiiy ja schon etwas geschrieben, dem ich mich anschließen kann!!!
    Du solltest die User schon unterscheiden, diejenigen die WOB wirklich etwas vorwerfen, von denen die lediglich etwas feststellen!!! 😉

    Der Rückstand von TURBINE liegt mM nach in der Erfahrung und der Cleverness der Spielerinnen!!!
    Technisch und spielerisch waren wir mit WOB und Bayern absolut auf Augenhöhe, und gegen Frankfurt sogar besser!!! 🙂

    Aufholen kann man das nur, indem man der Mannschaft die Zeit gibt die sie zum Einspielen nunmal braucht!!!
    Wenn aber ständig die tragenden Säulen des Teams herausgerissen-, und durch neue ersetzt werden müssen, ist das natürlich schwieriger, als wenn eine Mannschaft über mehrere Jahre hinweg zusammenwachsen kann!!!

    Wie weit zurück ist bei Dir „noch vor wenigen Jahren „???
    Zähle mal bitte durch, wer vor 2 Jahren zu unseren Leistungsträgerinnen gehörte, als wir zum letzten mal Meister wurden, und wer davon in dieser Saison noch übrig ist!!!
    Und was kam als Ersatz???
    Jetzt mache mal bitte das Gleiche bei Euch!!!

    Merkst Du was??? 😉
    Genau, das ist unser Rückstand!!!
    So haben wir uns „überholen lassen“!!!

    Deinem vorletzten Absatz kann ich sicher zustimmen, denn Spielerinnen wie Bunte, Maritz, Magull und Wagner waren wohl kaum „fertig“ als sie nach WOB kamen!!!
    Auch Jakabfi, Bernauer, Blässe und ISY waren sicher keine Hochkaräter, als sie in die Autostadt wechselten!!!

    Was die Nachwuchsarbeit in WOB zu leisten vermag, kann man zumindest heute noch nicht beurteilen!!!
    Ein Supertalent wie Johanna Tietge wird es bei den Superstars aber sicher niemals bis zur Stammkraft bei den Wölfinnen schaffen!!! 🙁

    Was Deinen letzten Absatz angeht, so könnte es natürlich gut sein, daß auch dem Wolfsrudel mal ein paar saure Jahre bevorstehen!!!
    Vor allem dann, wenn sie die selben Fehler wie Frankfurt machen!!!

    Zumindest unsere Art des Rückstandes wird Euch sicher erspart bleiben!!! 😉

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  • Detlef sagt:

    @holly,
    Thema verfehlt, Note Sechs, setzen!!! 😉

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  • balea sagt:

    @Altwolf

    Mein Beitrag zielte nicht auf die Konkurrenz zwischen Turbine und WOB oder wie Turbine einen vermeintlichen Rückstand aufholen könnte.

    Du schreibst ja selber: Es wird eine neue Phase geben und dann evt die Bayern die Szene prägen. Ich hätte in meiner Aufstellung auch die Fifa erwähnen sollen, die nun von oben herab den Hallenfussball abschafft um Futsal zu promoten.

    Es geht bei all den Entscheidungen weniger um Sportbelange, um fairen Wettbewerb, um Frauenfussball, sondern um die Vermarktung des jeweiligen Brands. Das habe ich kritisiert – oder besser ganz subjektiv festgestellt, dass bei mir jetzt der Punkt erreicht ist, dass ich mich von vielen Dingen die da passieren, nicht mehr begeistern lassen kann.

    Man kann das alles unter dem Stichwort „Professionalisierung“ abhandeln – aber ich glaube nicht, dass das zieht. Es passiert nämlich genau dass, was immer passiert, wenn in erster Linie das Geld regiert: Die Spreizung wird immer grösser und die armen Schlucker im Unterbau haben es immer schwerer. Die Lösung des DFB, die Liga einfach zu verkleinern ist doch beredt: Statt tragfähige Ausgleichsmechanismen zu schaffen, die einen Pool von wenigestens 16 bis 20 potentiell konkurrenzfähigen 1. Liga Clubs erlaubt, auch mal in Liga 2 halbwegs „überleben“ können, um mehr Breite zu schaffen, orientiert sich alles am Massstab Championsleague und Natio. Ich mache Herrn Kellermann überhaupt keinen Vorwurf, er handelt aus seiner Sicht ganz logisch. Er hat die Ressourcen dank eines potenten Sponsors zur Verfügung, also handelt er. Aus meiner Sicht ist diese zugrundeliegende Logik aber falsch. Sie wird massgeblich bestimmt von (in diesem Fall) VW – Interessen und nicht Sportinteressen. Beim DFB, PSG und Fifa sind es andere, strenggenommen sportfremde Interessen.

    Es wird am Ende zwei, drei Clubs als Verlängerungen von kapitalstarken Unternehmungen geben, die sich bestenfalls gegenseitig Konkurrenz machen. In den restlichen Clubs turnen ein paar junge Nachwuchsspielerinnen allein mit der Hoffnung auf einen lukrativen Vertrag vor, umzingelt von ein paar „abgelegten“ Alt-Spielerinnen auf ihren letzten Ehrenrunden.

    Das ist heute zwar in weiten Teilen auch schon so – aber, wie gesagt, es wird immer drastischer und mir immer unsymphatischer.
    Aber niemand braucht meine Meinung zu teilen.

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  • balea sagt:

    @gerd karl

    Du warst es, der Ogimi angegriffen hat, weil sie damals „nur“ wegen des Geldes nach Chelsea gegangen ist.

    Jetzt, wo es „Wolfsburg“ – Geld und nicht „Abramowitch“ – Geld ist, ist alles wunderbar und die Kritiker mal wieder nichts als Vaterlandsverräter.

    Ein Kommentar dazu erübrigt sich wohl.

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  • gerd karl sagt:

    das hast du balea schon bei framba von dir gegeben, nochmal, das war von mir ironisch gemeint, weil tp fans das thema geld ins spiel brachten.

    aber wie gesagt , wenn lyon und psg mit geld umsich schmeissen seit hier alle ganz leise,

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  • gerd karl sagt:

    futbolista, ich bin schockiert,die imperialisten von turbine haben wieder zugeschlagen, mit viel geld haben sie eine arme dänische fussballspielerin verführt um für turbine zu spielen.
    das ist so traurig, das ist die kommerzialisierung des frauenfussballs.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @gerd karl
    < …ich bin schockiert…
    Nun begreifst Du hoffentlich unsere Gemütslage, wenn wir auf Deine fortwährenden Hasstiraden stoßen! 🙁
    […]

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • tpfn sagt:

    Nina Pederson und Rachel Mercik spielten gemeinsam bei den Golden Bears. Da sie sich gut kennen kann man wohl davon ausgehen dass es Rachel in Potsdam ganz gut gefällt. Da Rachel mMn auch ordentlich was im Köpfchen hat(die Blogs über ihren Germany-Aufenthalt lassen mich das vermuten), wird sie bestimmt auch die Stärken und Schwächen eines Teams o. von Spielerinnen gut einschätzen können. Da Schrödi ihre Einschätzung bei der Verpflichtung von Pederson mit Sicherheit mit einfließen ließ, könnte Pederson mehr als eine Deines 2.0 sein, das hoffe ich zumindest.

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  • timmy sagt:

    Glückwunsch zum erneuten Tripel. 🙂

    Ist halt nicht aufzuhalten die Bewegung im Frauenfußball. Wer es etwas amateurhafter mag muss halt zu unseren Nachbarn schauen.

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  • labersack sagt:

    Wolfsburg wird nach der Winterpause in der Bundesliga mit folgender Frauschaft antreten:

    Frohms / Klett

    Maritz / Tetzlaff Wedemeyer Brandenburg Bunte / Tietge

    Bernauer Magull

    Kerschowski Jakabfi Blässe

    Müller / Sehan

    Die CL-Spiele bestreiten:

    Schult

    Faisst Peter Fischer Wensing

    Kessler Gössling

    Popp Simic Hansen

    Ogimi

    (Frauschaften geklaut auf twitter)

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  • Detlef sagt:

    @balea,
    Wie sollten denn dM nach die „tragfähigen Ausgleichsmechanismen“ aussehen???

    Etwa wie in Nordamerika, wo eine Ligaverwaltung festlegt, welche Spielerin wo spielen darf (ich höre gerd karl schon jaulen :)) , und nur Klubs von Millionären teilnahmeberechtigt sind???
    Wo kommt dann aber der Nachwuchs her???
    Bei uns gibt es keinen Collegsoccer!!!

    Oder wie in Holland, wo alle FF-Vereine vom Verband zu Zwangsanhängseln von MF-Vereinen gemacht wurden???
    War ja während und nach der letzten WM auch der Lieblingstagtraum des DFB!!!

    Oder bevorzugst Du die Variante Nordkoreas, wo über Armee und Polizei quasi alle Topspielerinnen unter Staatsgewalt trainiert werden???
    Gibt es ja bei uns schon fast flächendeckend im Wintersport, und ist auch im FF immer häufiger anzutreffen!!!

    Ich sehe die Gefahr zwar auch, daß zukünftig wieder nur 1-2 Vereine alle Titel unter sich aufteilen werden!!!
    Allerdings überwiegt bei mir auch die Hoffnung, daß diese erneut Fehler machen werden, und ihnen all ihr vieles Geld am Ende nix nutzt!!! 🙂

    Das die Nationalspielerinnen, trotz anderslautender Bekundungen völlig verheizt werden, und Deutschland somit endgültig in die Bedeutungslosigkeit von Mittelfeldplätzen absteigen wird!!!

    Vielleicht ändert sich dann etwas an der Politik des DFB??? 😉

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Nachtrag:
    Ein sehenswerter 7 min.-Zusammenschnitt zu Nina gefunden bei YT!
    => https://www.youtube.com/watch?v=80jL6DF8IxI
    Auf dem Teamfoto ist unten links auch Rachel Mercik zu sehen!

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  • jochen-or sagt:

    @SF

    Also da hab ich mir den Streifen mal angesehen und – obwohl ich zu so was nicht neige – muss ich gestehen, dass ich total begeistert bin.
    Die Frau hat ja unheimlich viel Gefühl im Fuß.

    Da sollte vielleicht mal was im Mittelfeld gehen.
    Nicht klar ist mir aber, ob diese Spielart zum Turbinestil unter BS passt.
    Und natürlich wird in der Bundesliga enger und agressiver gedeckt.

    Es freut mich auch, dass sie sich durch die Erzählungen von Rachel Mercik offensichtlich nicht hat abschrecken lassen, die bekannten erheblichen Trainingsbemühungen auf sich zu nehmen.
    Der Teamspirit scheint also weiterhin o.k. zu sein.

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  • never-rest sagt:

    Sieht so aus, als wenn Pedersen für TP eine echte Verstärkung und eine Bereicherung für die FF-BL sein könnte. Also Glückwunsch. Für die TP-Fans und andere besteht kein Grund, sich über den Wechsel von Yuki zu WOB aufzuregen. TP hat immerhin noch ihre jüngere Schwester in den Reihen und die spielt auch keinen schlechten Fußball. TP wird bis zum Schluss im Titelrennen bleiben. Gelingt zu Hause ein Sieg gegen WOB, ist der Ausgang völlig offen.

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  • peter sagt:

    Reisende soll man nicht aufhalten. Dann geht Juli zum VFL und andere wandern auch.PSG und andere geben auch Geld.Tyresö ist pleite und Frankfurt speckt ab. Vw verkauft ein paar Autos und hat die Kostenmwieder drin. Auch woanders wird guter FF gespielt. AUch in der 5 .Liga!! Man braucht auch nicht unbedingt N11. Es gibt auch guten Sport jenseits des FF.
    Allen Spielerinnen sei das Geld gegönnt.Alle werden nach ihrer Karriere arbeiten gehen müssen, es sei denn Lena und CO werden von Millionären geheiratet.

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  • Schenschschtina Futbolista sagt:

    Hm, jochen-or, wenn eine Spielerin eine ehem. Mitspielerin für einen Wechsel inspiriert, dann sollte man Rachel zugutehalten, dass sie offensichtlich, ohne sich bei Nina in die Nesseln setzen zu wollen, mit Schröder gut klarzukommen scheint, und das auch trotz überschaubarer Einsatzzeiten.
    Was den Spielstil anbelangt, so ist der doch von körperlicher Präsenz und dennoch spielerischer Übersicht geprägt und schnell gespielt a la one-touch wurde ja definitiv auch. Also alles da, was modernen FF ausmacht. Ausserdem sollten die Turbinen in diese Stil-Gefilde alter Prägung endlich mal wieder zurückfinden, denn wozu haben wir Pauli, Lisa, Lia, JoJo, Asano, Ayoma etc. Dauerhafter Erfolg und Selbstvertrauen müssen wieder her und da sollte Nina durchaus mit kitzeln helfen! D.h. auch ich bin guter Hoffnung, vorallem, weil ich auch nicht glaube, dass sie überdimensionale Eingewöhnung brauchen wird. Die Fanherzen sind jedenfalls schon im Anflug zu ihr und zu den Hallenturnieren wird sie doch wohl schon auflaufen.
    @never-rest
    Also, ich habe keinen TP-Fan-Kommentar hier gelesen, wo sich echt über diesen Wechsel echauffiert wird. Mir ist er definitiv Banane!

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  • Schenschschtina Futbolista sagt:

    Oho, ich lese gerade, dass Coco Schröder, zuletzt Teamkollegin bei Liverpool, Nina geraten hat, den Wechsel zu tätigen!
    Das finde ich mich Verlaub gesagt, super von ihr und sage „Danke!“ in ihre Richtung.
    In selben Artikel steht auch von 1 o. 2 Spielerinnen, die demnächst zum Probetraining kommen. Hier hoffe ich, dass meine persönliche Favoritin Marie Markussen von Stabak, von der ich seit den WCL-Begegnungen mit dem VfL regelrecht schwärme.
    Hier der Link zum Artikel => http://brandenburg.sportbuzzer.de/magazin/sarholz-will-die-nummer-eins-bei-den-fans-und-im-tor-bleiben/15746
    Schade, dass wir immer noch in einem artfremden WS-Beitrag schreiben müssen, weil die Verpflichtungsmeldung von Pedersen hier anscheinend für zu leicht befunden wird…

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  • Altwolf sagt:

    @Detlef.

    „Ein Teil der TP nahestehenden User“ …
    Damit wollte ich schon eine Differenzierung der User vornehmen, denn die,die versuchen „sachlicher“ über solche Themen zu diskutieren (@balea,@waiiy,@jochen-or bzw. du selbst) wollte ich damit nicht ansprechen.

    Wenn ein Team sehr erfolgreich spielt (TP bis zur letzten Meisterschaft), dann weckt das Begehrlichkeiten auf einzelne Spielerinnen.
    Bei Viola sehe ich das schon ein, aber waren denn Kessi u.Josi wirkliche Stammspielerinnen in diesen Zeiten ? Habe ich jetzt nicht so in Erinnerung.

    Aber das sehe ich schon so, das es auch mal eine Phase geben wird, wo das Teamgefüge und auch einzelne Spielerinnen nicht die jetzige Qualität haben könnten und auch einmal sportlich schlechtere Zeiten anbrechen könnten.
    Wir werden dann aber trotzdem in das Stadion zu den Spielen gehen. 🙂

    @balea.

    Du hast viele Gedanken zum FF und den bisherigen Strukturen skizziert und auch die ursprüngliche Entwicklung bis zu einem gewissen Grade deinem Empfinden nach getragen und dich auch dafür begeistert – dies ist nachvollziehbar.

    Doch leben wir in dieser „Leistungsgesellschaft“ und die kennt auch beim FF keine Ausnahme und so wird wie in allen Bereichen unseres Lebens der/die Erfolgreiche bzw. Befähigte immer auch der Bestätigung auf einem noch höheren Level folgen und nicht zuletzt auch auf der finanziellen Ebene diese Bestätigung erfahren wollen.

    Grundsätzlich benötigt dieser zunehmend leistungsbezogene FF auch das Geld um die Sportlerinnen in ihrer Leistungsfähigkeit so zu fördern, daß sie sich nur noch diesem Ziel widmen können und von einer Berufstätigkeit „befreit“ werden.

    Dazu benötigt man die TV-Präsenz- entsprechende Sponsoren und letztendlich bedingt es auch die von dir erwähnte Profilierung des „Brand“ FF.
    Es ist Unterhaltung auf einer anderen Ebene wie Theater, Film, Musik u. A.,wofür von den Zuschauern Geld ausgegeben wird und indirekt auch zum Kauf anderer „Artikel“.

    Was nun VW betrifft, habe ich keine Sorge, das man mal keine „Lust“ mehr hat sich im FF zu engagieren, sondern da ist die Verbindung von Stadt WOB, Verein u. VW aufgrund auch der Mitarbeiterinteressen und d. sozialen Verpflichtung des Arbeitgebers für seine Mitarbeiter in WOB u.Umgebung zu groß.

    Falls die Nachwuchsarbeit des FF in WOB interessiert, kann man sich auf der Homepage unter Frauen/Nachwuchs über das aktuelle Nachwuchskonzept informieren.
    https://www.vfl-wolfsburg.de/info/frauen/aktuelles/nachwuchs.html

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  • waiiy sagt:

    @SF: Ich erwarte, dass vor allem Mercik, aber vielleicht auch Deines, nach einer kompletten Vorbereitung in der Winterpause weitaus mehr Einsatzzeiten bekommen werden. Vielleicht hilft das, dass den bisher gesetzten Spielerinnen etwas Dampf gemacht werden kann.

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  • Detlef sagt:

    @never-rest,
    Auch ich kann mich nicht erinnern, daß sich irgend ein TURBINE-Fan wegen YUKIs Wechsel aufgeregt hätte???
    Sie hatte zwar ein paar mal in Potsdam mittrainiert, aber wohl keinen Zweifel daran gelassen, daß sie nicht zurück wollte!!!

    @Altwolf,
    JOSI war damals bis zum Ende Stammspielerin!!!
    KESSI eigentlich auch, aber sie hatte schon in Potsdam viel Verletzungspech, und mußte sich ständig wieder rankämpfen!!!
    Das sie damals ging, und freiwillig auf Meisterschaft und CL verzichtet hat, konnte ich nicht begreifen!!! 🙁

    Zumal LIRA ja zu Frankfurt ging, und somit für KESSI die 10erposition allein frei gewesen wäre!!!

    @jochen-or,
    Ich pflichte Dir und Frau ⚽ bei, daß die Videoausschnitte von NINA sehr vielversprechend sind!!! 🙂
    Man darf sehr gespannt sein, wo Schröder sie auflaufen läßt!!!
    Da sie sehr robust zu sein scheint, dürfte sie mit unserem System keine Schwierigkeiten haben!!!
    Ich hoffe auch, daß sie ihren gefühlvollen Fuß immer noch hat, oder vielleicht sogar noch besser geworden ist!!! 🙂
    Gute Pässe aus dem Mittelfeld waren in dieser Saison meistens Mangelware!!! 🙁

    @waiiy,
    Auch ich hoffe nun endlich auf einen verstärkten Einsatz unserer US-Girls!!!
    Schröder hatte sie ja bei ihrer Verpflichtung damals angepriesen wie Sauerbier, gab ihnen aber bisher kaum die Möglichkeit dazu, ihre wahren Fähigkeiten zu zeigen!!!

    Er hat ja groß angekündigt, einige Dinge verändern zu wollen!!!
    Darauf darf man sicher gespannt sein!!! 😉

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  • balea sagt:

    @Detlef

    Du hattest nach „tragfähigen Ausgleichsmechanismen“ gefragt. Ein Konzept habe ich dazu nicht in der Tasche, bloß ein paar Gedankenanstösse.

    Ich glaube viele wenden sich dem FF zu, weil ihnen beim MF „Herz und Seele“, etwas Unverstelltes, Fairness und sportlicher Wettbewerb durch zuviel Kommerz verleidet wird.

    Gibt es in Sindelfingen so viel weniger talentierte Mädchen und junge Frauen als in Wolfsburg? Wohl kaum, aber in Wolfsburg gibt es nicht nur zwei Profi Frauenmannschaften wie labersack schreibt, sondern gleich 3 Teams (nimmt man WOB2 dazu), die den VFL Sindelfingen locker schlagen könnten. Warum? Vielleicht weil Scania als Marke nicht wirklich zieht und man in einen VW Bus kaum die ganze Männernatio packen und zum Brandenburger Tor fahren kann… also macht Mercedes Benz das mit erheblichem Budgetaufwand.

    Aus dem FF selbst kommt immer wieder die Forderung, „ihren“ Sport nicht mit dem MF zu vergleichen, weil es eben etwas anderes sei. Richtig so. Aber warum bemüht man sich dann so darum, die Entwicklung des MF strukturell nachzuahmen – obwohl es erkennbar sinnlos ist? Auf absehbare Zeit werden die absoluten Topspielerinnen in der Liga weder den Publikumszuspruch noch die Gehaltsregionen der Ersatzspieler von Paderborn erreichen.

    Also sollte man dem Ganzen einen anderen Rahmen schaffen: Wenn ein grosser Konzern mit der Natio wirbt (MF oder FF) werden pauschal 10% abgezweigt zur Förderung der FF-Ligen.
    Kürzlich gab es ein Ligaspiel, da hiess es bei DFB – TV, bei dem einen Club könnten drei wichtige Spielerinnen nicht mitmachen, weil sie Briefe austragen müssen. Das ist doch unglaublich. Hier wird über den Transfer von Ogimi gesprochen, dort über Postbotinnen und Hobbyfussballerinnen. Wenn der Staat Spieler über Steuergelder fördert und ihnen eine Ausbildung bei Polizei und Bundeswehr ermöglicht, sollte es doch auch möglich sein, Privatunternehmen grosszügige Steuererleichtungen oä zu gestatten, wenn sie entsprechende günstige Arbeits- und Asubildungsstellen schaffen.
    Und ganz wichtig: Hier werden immer wieder Youtube Schnipsel eingestellt, fast immer von ausländischen Anbietern, selten mal etwas vom DFB. Der will schliesslich auch an einem 3 Min Spot von der Partie 1. FFC Niederkirchen vs ETSV Würzburg noch etwas verdienen. Wenn der DFB das ganze Material komplett mit einer CC – Lizenz online stellt würde er kaum viel Geld verlieren, aber alle Kids und wer sonst immer Interesse hat, könnte sich seine Lieblingsspielerin anschauen und nacheifern. Ich bin mir sicher: Nach nicht allzu langer Zeit würden selbst zu Bayern München doppelt so viele Zuschauer kommen, schon allein weil die Kids auf dem Schulhof sich ein tolles Dribbling von Leupolz auf dem Smartphone anschauen können, was es vorher nie zu sehen gab. Und dann kann man dem Platzwart vom SV 67 Weinberg (oder einem beliebigen anderen Club) auch den Mindestlohn von 8,50€ zahlen, wenn er den Frauen die Bälle fürs Training aufpumpt.

    Über bestimmte Regelungen, dass sehr „reiche“ Clubs mehr an die kleineren abgeben sollten, um zumindest Ministandards erfüllen zu können, will ich gar nicht schreiben, das scheint utopisch zu sein.
    Was es braucht, sind grundsätzlich mehr offene und solidarische Rahmenbedingungen – nicht ein immer angestrengteres Nacheifern und Hinterherhecheln von Profifussball ala Sky-TV im MF.

    Und Leute, die viel näher am Geschehen dran sind als ich, werden sicher noch eine Reihe weitere guter Vorschläge machen klönnen.

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  • Neutraler sagt:

    @ SF,

    vielleicht würde es hier sogar einen Artikel zu Pedersen geben wenn Deine Turbinen ihn auch kommunizieren würden. Weder auf der TP HP, noch auf TP FB konnte ich was dazu finden.

    SF schrieb:
    „Schade, dass wir immer noch in einem artfremden WS-Beitrag schreiben müssen, weil die Verpflichtungsmeldung von Pedersen hier anscheinend für zu leicht befunden wird…“

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  • Detlef sagt:

    @balea,
    Das klingt ja wirklich sehr utopisch was Du Dir da so vorstellst!!!
    In einer Gesellschaft, wo selbst so lebenswichtige Dinge wie Bildung, Gesundheitswesen, Wasser- und Altersversorgung gnadenlos dem Kommerz unterworfen werden, wieso sollte da ausgerechnet der FF eine Ausnahme machen???

    Alles und jeder ist eine Wäre, Kostenfaktor oder Spekulationsobjekt, ganz nach Betrachtungsweise!!! 😉
    Und da kommst Du mit Deinen „sozialistischen Hirngespinsten“ von Umverteilung, sportlich-fairer Geist, und „Danke ans Ehrenamt“!!!

    Du passt definitiv nicht in diese Zeit!!! 🙁
    Ich übrigens auch nicht!!! 😉

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @Neutraler
    Mir ist völlig neu, dass erste Voraussetzung, um hier bei WS einen Artikel zu veröffentlichen, die Vereins-HP o.ä. Quellen das kommuniziert haben müssen, eine lokale Pressemitteilung da nicht ausreicht! Leider habe ich jetzt keine Belege zur Hand aus denen hervorgeht, dass dies eben nicht zwingend Vorausstzung ist.
    Schlussendlich ging es mir primär um die Begründung inkl. Bedauern, dass ein gekaperter VfL-Thread dafür herhalten muss!

    Ausserdem hätten die WS-Oberen selbst darauf so reagieren können und nicht darauf warten brauchen bis Du es z.B. tust bzw. einen Wolf in einen Schafspelz schlüpfen lassen müssen für eine solche Stellungnahme.

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  • gerd karl sagt:

    genau, detlef, balea futbolista, lang lebe der sozialismus und natürlich darf nur der deutsche frauenfussball geschwächt werden.
    lyon und psg dürfen natürlich weiterhin alles kaufen was bei drei nicht auf dem baum ist.

    den alles deutsche ist ja so schlecht.

    tp hat jetzt auch eine dänische spielerin für geld gezwungen bei ihnen zu spielen, warum spielen die spielerinnen von turbine nicht umsonst, ekelhaft diese imperialisten.

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  • gerd karl sagt:

    futbolista, herr juchem möchte quellennachweise haben.

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  • Detlef sagt:

    @ all,
    Sebastian Morgner ist der Haus- und Hofberichterstatter von TURBINE!!!
    Die MAZ ist außerdem unser Medienpartner!!! 🙂

    Leider zeugt es nicht gerade von großer Professionalität, eine Neuverpflichtung solange „geheim“ zu halten!!!
    Angesichts meiner Diskussion mit balea bin ich darüber aber gar nicht so böse!!! 😉

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  • gerd karl sagt:

    turbine hat einen medienpartner, ist das nicht imperialistisch

    leute ich bin ganz auf eurerseite, die spielerinnen dürfen kein geld verdienen, die umkleideräume, die medizinischen einrichtungen dürfen nicht gut sein.
    der frauenfussball darf nicht professionel sein, in deutschland.
    nur im ausland darf das so sein, den deutschland ist böse.

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  • Zaunreiter sagt:

    Ich wollte mich ja eigentlich zurückhalten, da ich Yuki Ogimi schätze und mir egal ist, bei welcher Mannschaft sie spielt.

    Aber heute mittag hat anscheinend jemand schlecht gegessen, so dass er alles miteinander vermischt und es hier auswirft.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @gerd karl
    Hätte mir gewünscht, dass Dein oben vollmundig verkündeter Schock bei Dir nachhaltiger wirkt und nicht wie vergleichsweise die Trockenzeit von Sekundenkleber vergeht!
    Die Peinlichkeit hoch 18 in Deinen gebetsmühlenartig wiederholten Phrasen ist aber durchaus Dein besonderes Markenzeichen – das Copyright darauf ist Dir ganz und gar sicher!
    Bloss gut, dass es dafür nicht auch noch Geld gibt… 😀

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  • bundle sagt:

    Sobald ein anderer Vorstandsvorsitzender von VW da ist und/oder VW mal ein paar tausend Mitarbeiter entlassen muss, wird der Konzern äh Verein auch nicht mehr hunderttausende Euro in den Frauenfussball stecken. Bis dahin werden sich ein paar junge Spielerinnen freuen, in schicken Dienstwagen herumkurven zu können – wenn sie schon nicht spielen. Es wäre bessser, wenn Wolfsburg jetzt die Nachwuchsarbeit denjenigen Vereinen überlassen würde, wo Herzblut u n d Chancen auf Spielpraxis vorhanden ist.

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  • waiiy sagt:

    @neutraler: Derzeit ist auf der Pressestelle von Turbine Potsdam auf Grund mehrerer Krankheitsfälle Funkstille. Ich denke, danach wird wieder kommuniziert werden, zumal danach das größte vereinseigene Event des Jahres ansteht.

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  • Dr. Mabuse sagt:

    Herr Juchem,

    können Sie bitte einen Bericht darüber schreiben, dass die NWSL einen neuen Commissioner hat und es offenbar einige weitere interessierte Kandidaten für eine Erweiterung der NWSL gibt 🙂

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  • gerd karl sagt:

    dr mabuse, dann muss herr juchem aber auch schreiben das 4 mannschaften aus der w- league ihren betrieb eingestellt haben.
    und einige vereine in der nwsl, durch die lange pause zwischen den saisons, finanzielle probleme haben. danke
    quelle: equalizersoccer.com

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  • timmy sagt:

    Huch, die BeNe League spielt auch ihre letze Saison. Dann gehen Belgien und die Niederlande wieder getrennte Wege.

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