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So lief die Saison bisher: Bayer 04 Leverkusen

Von am 30. Dezember 2014 – 9.54 Uhr 1 Kommentar

Bayer 04 Leverkusen liegt nach 13 Spieltagen der Allianz Frauen-Bundesliga auf Platz 9. Ihr Potenzial hat die Werkself trotz guter Ansätze bisher dabei nur selten voll abrufen können.

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Das mit einem Durchschnittsalter von 20.61 Jahren jüngste Team der Liga verstärkte sich vor der Saison unter anderem mit Jessica Wich vom 1. FFC Frankfurt und Valeria Kleiner vom FC Bayern München.

Personeller Umbruch
In Kathrin Hendrich und Marith Prießen (beide zum 1. FFC Frankfurt) und Isabel Kerschowski (VfL Wolfsburg) hatte die Werkself aber auch substanzielle Abgänge zu verzeichnen. Bis Oktober musste Trainer Thomas Obliers zudem auf Turid Knaak verzichten, die auf Leihbasis bei Arsenal Ladies FC in England spielte.

Nur remis in Herford
Mit dem Auftaktremis gegen die TSG 1899 Hoffenheim und dem Auswärtssieg beim FF USV Jena erwischte Bayer 04 Leverkusen einen guten Saisonauftakt. Den ersten Dämpfer setzte es am vierten Spieltag, als die Leverkusenerinnen auswärts bei Aufsteiger Herforder SV nicht über ein 2:2 hinauskamen.

Klare Niederlagen trotz guter Ansätze
Trotz ordentlicher Spielweise setzte es in der Folge teils herbe Niederlagen, wie etwa beim 1:6 gegen den 1. FFC Turbine Potsdam, dem 0:4 gegen den FC Bayern München oder beim 0:3 gegen den 1. FFC Frankfurt, das für das Achtelfinal-Aus im DFB-Pokal sorgte. In allen Spielen zeigten die Leverkusenerinnen gute Ansätze.

Eklatante Heimschwäche und mangelnde Effizienz
Doch viel schmerzlicher waren die Punktverluste gegen Teams auf Augenhöhe, wie etwa das enttäuschende 0:0 gegen den MSV Duisburg oder das 0:1 gegen den FF USV Jena kurz vor Weihnachten. Insgesamt machte das Team aus seinen Chancen viel zu wenig Tore, im Schnitt gerade einmal 1,1 Tore pro Partie. In puncto Effizienz wird das sich das Team in den verbleibenden neun Spielen deutlich steigern müssen, will man nicht noch in den Abstiegskampf hineingezogen werden.

Logo von Bayer 04 Leverkusen

Logo von Bayer 04 Leverkusen © Bayer 04 Leverkusen

Zwischenhoch und tolle Moral
Dass es auch anders geht, bewies Bayer 04 Leverkusen beim Zwischenhoch am 10. und 11. Spieltag. Erst wurde der SC Freiburg beim 5:1 beim bisher einzigen Heimsieg von der heimischen Anlage gefegt, es folgte ein bemerkenswerter 2:1-Sieg beim SC Sand, bei dem man sich weder vom Halbzeitrückstand noch der personellen Unterzahl nach der frühen Roten Karte gegen Rebecca Knaak unterkriegen ließ. „Da hat mein Team bewiesen, dass es eine echte Mannschaft ist“, freute sich Obliers.

Knackiges Auftaktprogramm im neuen Jahr
Nach der Winterpause steht für Bayer 04 Leverkusen gleich ein schweres Auftaktprogramm an. So wird es bei den Auswärtsspielen gegen den VfL Wolfsburg und den FC Bayern München nur schwerlich etwas zu holen geben. Umso wichtiger, dass in den Heimspielen gegen den Herforder SV und die SGS Essen die Heimschwäche überwunden wird. Eines der Schlüsselspiele dürfte am 18. März die Partie beim MSV Duisburg werden, wenn es gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg geht.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

1 Kommentar »

  • Detlef sagt:

    Die Frage für die Werkselfen lautet doch eigentlich, ob ein Kampf gegen den Abstieg für sie noch von großer Bedeutung sein wird??? 🙁

    (0)

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