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Topteams siegen, Sand gewinnt Abstiegsduell

Von am 14. Dezember 2014 – 16.52 Uhr 20 Kommentare

Tabellenführer VfL Wolfsburg, der FC Bayern München und der 1. FFC Frankfurt haben am 13. Spieltag der Allianz Frauen-Bundesliga ihre Aufgaben ohne große Mühe gelöst. Im Duell gegen den Abstieg landete Aufsteiger SC Sand im ersten Spiel unter dem neuen Trainer Sven Kahlert einen wichtigen Dreier.

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Wolfsburg souverän
Der VfL Wolfsburg kam in seinem letzten Spiel im heimischen VfL-Stadion am Elsterweg zu einem ungefährdeten 3:0 (2:0)-Sieg gegen die TSG 1899 Hoffenheim. Lena Goeßling (26.) und Luisa Wensing (34.) trafen in der ersten Halbzeit, Martina Müller brachte den Erfolg in trockene Tücher (54.).

Bayern in Torlaune
Noch weniger Mühe hatte der FC Bayern München beim 5:0 (4:0)-Erfolg gegen den SC Freiburg. Nora Holstad (15.), Vanessa Bürki (27.), Mana Iwabuchi (35.) und Kathie Stengel (37.) sorgten bereits in der ersten Halbzeit für die Entscheidung, Stengel  stellte dann in der zweiten Halbzeit mit ihrem zweiten Treffer den Endstand her (55.).

Wörle will noch mehr
„In den ersten 13 Spielen haben wir mit einer neu zusammengestellten Mannschaft eine herausragende Leistung gezeigt. Nun wollen wir uns in der nächsten Woche in Frankfurt mit dem Weiterkommen im Pokal noch zusätzlich belohnen.“

Wolfsburgs Torschützin Lena Goeßling (re.) im Duell mit Theresa Betz © foto2press / Oliver Baumgart

Wolfsburgs Torschützin Lena Goeßling (re.) im Duell mit Theresa Betz © foto2press / Oliver Baumgart

Frankfurt kann doch noch siegen
Bereits am Vormittag kam der 1. FFC Frankfurt zu einem souveränen 4:0 (2:0)-Sieg beim MSV Duisburg. Peggy Kuznik (14.) und Kerstin Garefrekes (35.) brachten die Gäste in Front, nach der Pause leisteten die Gastgeberinnen dann zweimal Schützenhilfe. Erst erzielte Verónica Boquete den dritten Frankfurter Treffer (75.) dann beförderte Duisburgs Torhüterin Meike Kämper den Ball ins eigene Netz (87.).

Grings verärgert
Duisburgs Trainerin Inka Grings räumte ein: „Wir haben gar keinen Zugriff auf das Spiel bekommen, man hat gemerkt, dass Frankfurt eine Weltklassemannschaft ist. Geärgert hat mich allerdings, dass die ersten zwei Tore nach Standards gefallen sind und dass nicht alle Spielerinnen ihre mögliche Leistung abgerufen haben.“

Wichtige Punkte für den SC Sand
Die meisten Treffer des Tages fielen beim Abstiegsgipfel zwischen dem SC Sand und dem Herforder SV. Die Gastgeberinnen setzten sich mit 4:2 (2:0) durch und verschafften sich somit ein wenig Luft im Abstiegskampf.

Patricia Hanebeck (9.) und Ilaria Mauro (23.) sorgten für eine komfortable Halbzeitführung,, zumal Herford nach dem Platzverweis gegen Friederike Abt (34.) in Unterzahl spielen musste. Mauro erzielte dann auch den dritten Sander Treffer (54.). Doch Herford bewies Moral und kam durch Treffer von Friederike Schaaf (61.) und Giustina Ronzetti noch einmal heran (75.), doch Hanebeck versetzte den Westfälinnen dann den K.o. (85.).

Siege für Jena und Potsdam
Am Samstag unterlag Bayer 04 Leverkusen gegen den FF USV Jena mit 0:1 (0:0). Und bereits am Freitagabend gewann der 1. FFC Turbine Potsdam mit 3:1 (3:1) gegen die SGS Essen.

Allianz Frauen-Bundesliga, Ergebnisse 13. Spieltag

1. FFC Turbine Potsdam SGS Essen 3:1 (3:1)
Bayer 04 Leverkusen FF USV Jena 0:1 (0:0)
MSV Duisburg 1. FFC Frankfurt 0:4 (0:2)
VfL Wolfsburg TSG 1899 Hoffenheim 3:0 (2:0)
FC Bayern München SC Freiburg 5:0 (4:0)
SC Sand Herforder SV 4:2 (2:0)

Tabelle Allianz Frauen-Bundesliga

Rang Verein Spiele Tore Punkte
1. VfL Wolfsburg 13 34:1 35
2. FC Bayern München 13 39:4 33
3. 1. FFC Turbine Potsdam 13 35:14 31
4. 1. FFC Frankfurt 13 44:11 28
5. SGS Essen 13 17:18 17
6. TSG 1899 Hoffenheim 13 12:22 15
7. SC Freiburg 13 17:35 15
8. FF USV Jena 13 17:22 14
9. Bayer 04 Leverkusen 13 14:25 13
10. SC Sand 13 15:28 10
11. MSV Duisburg 13 8:33 7
12. Herforder SV 13 13:52 2

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

20 Kommentare »

  • karl sagt:

    Frankfurter Verantwortliche scheinen die Kritiken hier gelesen zu haben, zumindest hatten sie heute mal die Abwehr mit 4 Abwehrspielerinnen besetzt 🙂

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  • enthusio sagt:

    Duisburg hat sich heute gegen Frankfurt wie ein Absteiger präsentiert und sich gegen Frankfurt keine einzige Torchance herausspielen können. Die Mannschaft spielte konzeptlos und wenig ballsicher, die Bälle wurden fast nur planlos nach vorne gedroschen.

    Frankfurt dagegen zeigte einen souveräne Leistung und hätte bei besserer Ausnutzung der Torchancen fast schon zweistellig gewinnen können. Colin Bell ließ Marith Prießen endlich mal in der IV spielen, Bianca Schmidt auf der rechten Außenbahn und zog Laudehr in die Doppel-6 vor, wo sie stark agierte und dem Spiel deutliche Impulse verlieh. Für Huth und Crnogorcevic blieb nur die Bank.
    Marozsan bewies wieder ihre Stärke als Vorlagengeberin, während Fishlock und Boquete diesmal etwas abfielen.
    Islacker hatte gegen ihre alte Mannschaft mehrere gute Torchancen, die aber von Kämper mit guten Paraden vereitelt wurden. Somit hat Frankfurt es heute versäumt, etwas fürs Torverhältnis zu tun, das vierte Tor war eine wahre Slapstickeinlage von Kämper.

    Inka Grings hat einige Veränderungen in der Winterpause angekündigt. Man darf gespannt sein, denn mit einer Leistung wie heute wird man in Zukunft keinen Blumentopf gewinnen können. Hoffentlich sieht die Veränderung auch eine weiter vorgeschobene Positionierung von Jennifer Oster auf die rechte Außenbahn vor, wo sie dem Duisburger Spiel mehr Impulse verleihen kann.

    Vor dem Spiel wurde noch Barbara Müller verabschiedet.

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  • Altwolf sagt:

    An einem erneuten Sieg ließen die Wölfinnen schon nach kurzem Hin- u. Hergeplänkel keinen Zweifel aufkommen, da sie schon früh das Spiel in die Hand nahmen und die 1899iger Ladys gar nicht in das Spiel, geschweige denn mal über die Mittellinie kommen ließen.
    Auffällig gut dabei das tiefstehende Team mit spielerischen Mitteln in Bedrängnis zu bringen und dies letztendlich auch in Tore umzumünzen, was sinnvollerweise dann auch überwiegend über die Außen A.Blässe, M.Müller bzw. L.Wensing u. N.Maritz stattfand.

    Aus einem dieser gut vorgetragenen Angriffe über Außen resultierte nach guten Kombinationen dann auch das 1:0 durch L.Gößling.
    Sie war wieder einmal die auffälligste Spielerin mit Tempodribblings und auch guten Pässen auf die Außen und konnte somit auch das Spiel deutlich beschleunigen.Sie scheint sich zunehmend ihrer Top- Form zu nähern.
    Daneben zeichnete sich A.Blässe aus,die am heutigen Tag ungewöhnlich präzise Pässe spielte und auch mit einer guten Ballannahme aufwarten konnte.

    Bei Hoffenheim zeigte sich D. Zeller in einigen guten Aktionen unter Anderem als sie nach e. Ballverlust der Wölfinnen steil geschickt wurde,den Ball gut annahm,B.Peter nicht herankommen ließ u.erst an A.Schult scheiterte, die den Winkel gut verkürzte u.sich vor ihr ganz „breit“ machte.

    Da die Abwehr der Wölfinnen wieder gut funktionierte, kaum Gefahrensituationen zuließen,war es für A.Schult nun auch nicht schwer weiterhin ohne Gegentor zu bleiben u. ihren Rekord auszubauen.

    Nach dem 3:0 in der 2.Hz waren die Wölfinnen nicht mehr so konsequent in ihrer Arbeit gegen den Ball und auch im Torabschluß bzw. dem letzten Paß dafür, so daß die 1899iger wieder etwas ins Spiel kamen, auch mal einige Kombinationen zeigten,ohne aber damit eine ernsthafte Torgefahr zu kreieren.

    Verdienter Sieg mit einigen spielrischen Finessen,jedoch einmal mehr wieder mit einer schwächeren Torausbeute, da es ein 5:0 durchaus hätte sein können oder müssen.

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  • Herr Schulze sagt:

    @carl & enthusio: Trainer sind in der Regel Alpha-Tiere und selten einsichtig. Und sie gerieren sich gerne als „Entdecker“ etwa einer Laudehr, aber auch einer Crno in der Viererkette. Letztere, die ich eigentlich gerne spielen sehe, die aber leider immer wieder ziemlich blind agiert, hatte nach meinem Gefühl und völlig unabhängig von ihren Leistungen sogar so etwas wie eine Einsatzgarantie bei Bell – bis jetzt.
    Nun also Laudehr, wo sie hingehört, und Huth, Ando und Crno als die (mit Kuznik) zuletzt ballunsichersten Spielerinnen auf der Bank. Dass der FFC souverän war, bedeutet augenscheinlich nicht, dass die Mannschaft wirklich gut gespielt hat, nehm ich mal nach der Lektüre an. Zwei Tore nach Standards und zwei Eigentore .. berauschen war das wohl nicht. Oder?
    Schön, dass jetzt endlich auch mal ein Name wie Limani auftaucht, die mit anderen in der Vorbereitung sehr präsent war und dann mit Beginn der Liga einfach verschwunden.

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  • enthusio sagt:

    @Herr Schulze:

    Du kannst ganz beruhigt sein, Frankfurt (auch z.B. Kuznik) hat gestern gegen einen allerdings ganz schwachen Gegner sehr souverän und ballsicher gespielt. Also wenig Grund zur Klage 🙂 .

    In der 1. Halbzeit gab es noch vier weitere gute Torchancen für Frankfurt: 1x zielte Islacker nach Garefekes-Vorlage knapp vorbei, dann scheiterte sie aus kurzer Distanz an Kämper und verpasste in einer weiteren Szene knapp eine scharfe Hereingabe von Garefrekes. Auch Boquete scheiterte einmal an Kämper.

    In der 2. Halbzeit zielten sowohl Marozsan als auch Garefrekes knapp vorbei, rettete zunächst Kämper und dann eine Verteidigerin in höchster Not vor Islacker und schoss Marozsan aus 20 m knapp übers Tor.
    Nach dem 0:3 durch Boquete scheiterte erneut Islacker an Kämper, Laudehr setzte den Abpraller daneben. Andos Schuss wurde zur Ecke geblockt, Marozsans anschließender Eckball streifte die Latte.
    Nach dem kuriosen 0:4 wurde Limanis Schuss in der 90. Minute von Kirchberger auf der Linie abgewehrt.

    Beim einzigen vielversprechenden Duisburger Konter klärte Hendrich souverän und abgeklärt gegen Sundov.

    Es war also durchaus ein gutes Spiel von Frankfurt, allerdings mit zu wenig Toren.

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  • FF-Tale sagt:

    Essen hat zwar (wie alle anderen „Kleinen“ auch) sein Spiel gegen einen „Großen“ verloren am Wochenende. Im Nachhinein betrachtet und v. a. nach Anschauen der DFB-Torshow(!) kann man aber an der These festhalten, dass außer Essen (und vielleicht noch Jena?) nach wie vor keiner so gut das Ideal vom „die Großen ärgern“ verkörpern kann, aktuelle Niederlage gegen Potsdam hin oder her.
    Z.B. diese Bräsigkeit und Zweikampfvermeidungshaltung von Hoffenheims oder Freiburgs Defensive direkt vor WOB-/FCB-Gegentreffern. Da kommt ja selbst den unbeteiligsten und neutralsten Zuschauern das Schaudern hoch. 😉

    Vom Abstiegsduell aus Sands „Stadion“ gibt es tatsächlich Artikel, Spielvideo und sogar Trainer-Interviews in den Untiefen des Internets zu finden:

    http://www.bo.de/sport/lokalsport/sc-sand-zittert-sich-zum-sieg-0

    Damit wäre der Klassenverbleib für Herford quasi realistisch ausgeschlossen. Besser als (ein für Sand-Verhältnisse miserabler) Platz 10 wird Sand dieses Jahr aber auch nicht mehr, v.a. wenn man (Zitat von Sands Ersatztorhüterin) den „Grund für den Erfolg“ allein darin ausmacht, indem man alle defensiven Schwächen vorne durch ca. vier Tore kompensiert. Gegen die übrigen neun BuLi-Clubs oberhalb von Sand in der Tabelle wird derlei „Taktik“ nicht wiederholbar sein.
    PS: Die Gelb-Rote Karte für Sand in der 90. Min. fehlt allerdings in dem im Artikel verlinkten Video. Nur als Rand-Info, der Vollständigkeit halber. 😉

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  • adipreissler sagt:

    Herr Schulze, die anderen Nachwuchskräfte sind keineswegs verschwunden, sondern gehen nach dem zwischenzeitlichen Gewinn des U18-Länderpokals und 4 Siegen in Folge als (allerdings abgeschlagener) Tabellenzweiter in die Winterpause der 2. Bundesliga Süd.

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  • Eric sagt:

    Turbine einig mit Torhüterin Wang Fei Weitere Verstärkung fürs Mittelfeld gesucht

    Am gestrigen Montag unterschrieb die chinesische Nationaltorhüterin Wang Fei einen Vertrag bis 2016 beim Frauen-Fußballbundesligisten.

    http://www.pnn.de/regionalsport/919894/

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  • Detlef sagt:

    Dann sage ich mal herzlich willkommen FEI!!! 🙂

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  • Altwolf sagt:

    @Detlef.

    Na da haben unsere Clubs ja wieder etwas gemeinsam,denn heute haben die Männer den Chinesen X.Zhang verpflichtet und vorgestellt mit LIve-Übertragung ins Chinesische TV.
    Wenn Turbine „clever“ ist sollten sie wie bei WOB die Homepage auch auf chinesisch anbieten die incl. Frauen dort ab gestern zu sehen ist.

    Wenn die durchaus fußballbegeisterten Chinesen dann die Seiten aufrufen sind das für uns kaum vorstellbare Zahlen von bis zu mehreren Millionen,die sich da dann interessieren könnten.

    Also das mit „Fantasie“ aufbereiten und vielleicht dadurch auch die Chinesen für Turbine begeistern.

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  • Detlef sagt:

    @Altwolf,
    Ein sehr interessanter Gedanke!!! 🙂

    Viele sehr gut ausgebildete Chinesen sind aber durchaus des Englischen mächtig, und werden sich wohl für diesen Weg entscheiden!!!

    Außerdem wird WANG FEI ihre Eindrücke und Erlebnisse sicherlich via Facebook oder Twitter in die Heimat senden!!! 😉

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  • dummkopf sagt:

    @eric
    Danke für den Link.

    Diejenigen TP-Fankollegen, die die echten Fans, nämlich die, die wohlgemeint kristisieren, böse finden, werden sehr gebeten hier nicht weiterzulesen.

    Da fällt einem als Fan der deutschen Mittelfeld-Nachwuchsspielerinnen vielleicht nämlich ein Stein vom Herzen.

    Nicht, dass es denen noch so geht wie anderen talentierten Spielerinnen in der jüngeren Vergangenheit.
    Da könnte ja auch etwas dran sein – man könnte vielleicht auch sagen frei nach Mjelde – dass die nun irgendwo landen würden, wo zu befürchten ist, dass man weniger mit ihnen spricht, und sie sich dadurch weniger gut weiterentwickeln können.

    Dieses Schicksal blüht nun aber hoffentlich auch nicht den anderen angestrebten Neuzugängen.

    Wobei dem herzlichen Willkommensgruss an die Hüterin auch gleich der innige Wunsch anzuhängen wäre, dass auch ihr nicht das gleiche Schicksal blüht, wie ihren drei Vorgängerinnen dieses Jahr, und sie hoffentlich nicht immer wieder die gleichen Fehler macht (oder zumindest vielleicht man nicht immer wieder die gleichen Fehler auch mit ihr macht)

    Und ein Dank natürlich an die umsichtig agierende PNN, die hier sehr aufmerksam und diskret die Grössenangabe der Torhüterin einbringt, vielleicht auch um eventuellen Missverständnissen vorzubeugen.

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  • FFFan sagt:

    Die WAZ spekuliert über einen Wechsel von J.Simic zum VfL Wolfsburg:

    http://www.waz-online.de/Sport/VfL-Frauenfussball/Turbine-Ass-Simic-zum-VfL

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  • Detlef sagt:

    Diese Nachricht dürfte viele TURBINE-Anhänger nicht wirklich verwundern!!!
    JULIA blieb schon länger vieles schuldig, was wohl nicht nur die Fans von ihr erwartet hatten!!!
    Schröder schenkte ihr trotzdem sehr lange das Vertrauen, und brachte sie von Beginn an!!!

    Aber zuletzt ließ er sie auf der Reservebank schmoren, und stellte ASANO auf ihre Position!!!
    Das die Japanerin diese Aufgabe nicht wirklich zufriedenstellend meisterte, hätte JULIA in die Karten spielen können!!!
    Doch jetzt scheint das Band des Vertrauens endgültig zerschnitten zu sein!!!

    Gerüchten zufolge wollte die Fränkin schon vor der Saison wieder zurück zu den Bayern-Ladies wechseln!!!
    Aber Schröder wollte sie wohl nicht freigeben, und erinnerte sie an ihren Vertrag!!!

    Die WAZ will erfahren haben, daß JULIA schon zur Winterpause ablösefrei gehen könnte, aber das dürfte wohl erst nach der Saison so sein!!!

    Eigentlich sollte Schröder es mit ihr wie Bell und SiDi in Frankfurt machen, die der wechselwilligen Marozsan mit Hinblick auf die Natio und der anstehenden WM sicher „den Kopf gewaschen“ haben!!! 😉
    Ein Versuch wäre es zumindest wert gewesen, die Motivation bei JULIA wieder richtig hervorzukitzeln!!!
    Aber jetzt ist es wohl bereits zu spät dafür!!! 🙁

    Ohne Zweifel würde Potsdam mit JULIA viel Qualität verlieren, auch wenn die fränkische Frohnatur in dieser Saison diese nur sehr selten auf dem Platz zeigen konnte!!! 🙁

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  • tpfn sagt:

    Julia Simic hat mMn einige sehr gute Spiele und mindestens ebenso viele schlechte Spiele für TP gemacht. Unterm Strich bleibt mMn ein kleines Minus für TP aber ein großes Plus auf der Habenseite für Julia Simic.

    Die freundschaftliche Beziehung die Schröder und Simic pflegen, erwähnte Simic schon recht früh in einem Interview (Video) und Schrödi beruhigte die Presse auf der PK am letzten Freitag (Video) mit den Worten, dass die Ursache für den Abgang der Spielerin zur Winterpause diesmal definitiv nicht in seiner Person begründet ist.

    In der Natur des Menschen begründet, werden positive Erinnerungen auf lange Zeit und stets abrufbar gespeichert während Negatives schnell in Vergessenheit gerät. So sind mir bspw. ihre Zuckerpässe noch immer allgegenwärtig und vorallem auch ihr Traumtor im CL-Spiel gegen Wolfsburg sowie die sicher verwandelten Elfmeter. Beim Negativen käme ich schon stark in Bedrängnis wäre da nicht das Internet, denn das Internet vergisst nie!

    Meine eigenen zahlreichen Kommentare zum Thema Simic, die ich natürlich aus Sicht einen TP-Anhängers verfasste, in denen Julia so ganz und garnicht gut bei wegkam, überwiegen hier deutlich den positiven Kritiken und so blieb in meiner Einschätzung unterm Strich ein Minus für Turbine.

    Das mMn deutliche Plus auf der Habenseite von Simic begründe ich folgendermaßen: Nach ihren langjährigen verletzungsbedingten Pausieren (zwei Kreuzbandrisse in Folge) hatte sie wohl niemand mehr aufm Zettel, dass sie bei Thommy noch Einsatzzeiten bekommen hätte, halte ich für unwahrscheinlich bei dem Radikalschnitt was bei den Bayern stattfand, da mussten ganz andere Stammspielerinnen ihre Koffer packen die keine Aufbauphase hätten absolvieren müssen und ein Interesse anderer TopVereine wie Wolfsburg oder Frankfurt grenzt an Utopie.

    Schrödi nahm damals Simic mit den Worten „Hier ist dein Lieblingstrainer“ unter seine Fittiche und ließ sie, trotz offensichtlicher Defizite, jedes Spiel auflaufen. Vielleicht waren wir hier alle mal Zeuge der menschlichen Seite des Herrn Schröder. Er baute die Spielerin wieder auf und in der Rückrunde konnte Simic dann das ein oder andere Mal voll überzeugen aber leider, was für ein Dilemma, fehlte es an der Konstanz.

    Für die hochgesteckten Ziele des Vereins braucht es aber dringend Konstanz und Simic als Backup-Spielerin wird sich Turbine nicht leisten können und auch Simic selbst wird sich, nachdem sie wieder in aller Munde ist, nicht mit solch einer Rolle abfinden wollen.

    Fazit: nach eigenen Aussagen ist sie wieder Topfit und hat vollstes Vertrauen in ihr Knie. Wenn die Gerüchte stimmen wechselt sie zum Vfl Wolfsburg und hat sehr gute Chancen auf den Meistertitel und den CL-Sieg. Auch wenn sie dort evtl ebenfalls nur eine Backup Rolle spielen sollte, so hat sie dennoch einen Vertrag beim wahrscheinlich derzeit besten Verein der Welt, das war vor Ihrem Wechsel zur Turbine undenkbar.

    Also wenn das kein deutliches Plus auf der Habenseite bei Julia Simic ist, dann weiß ich auch nicht.

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  • Altwolf sagt:

    Ich persönlich wäre nicht „glücklich“ mit einem solchen Wechsel v. J.Simic zu WOB.

    Sie ist, in guter Form, sicherlich eine überdurchschnittliche MF-Spielerin, jedoch über die Saison bzw. die Zeit bei Turbine gesehen,hat sie mich nicht überzeugt und ich halte sie für zu stimmungslabil – ähnlich D.Maroszan.

    Sinn würde es aus WOB-Sicht nur machen, wenn sie, wie L.Magull u.S.Wagner, zur Rückrunde als Backup für N.Keßler verpflichtet würde, um mehr Rotation zu ermöglichen oder Ausfälle bei den noch sehr vielen Spielen vor der WM 2015mit Buli,Pokal,N11 u.CL,zu kompensieren.

    Wie ich schon zuvor äußerte, würde für mich ein Wechsel zum 1.FFC mehr Sinn machen, denn D.Maroszan wird sicherlich so bald wie möglich gen Westen ziehen, zumal auch der Verbleib von Fishlock wohl nur befristet ist.

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  • kelly sagt:

    glaube simic hart sich im Osten irgendwie nicht wohl gefühlt.manchmal ,das weiss man vorher nicht passt es nicht.jetzt muss sie aber beim neuen verein konstant zeigen was sie kann.

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  • tpfn sagt:

    @kelly
    Simic`s Wurzeln sind ja eigentlich zur Hälfte noch etwas östlicher angesiedelt, was natürlich nicht bedeutet, dass sie es auch mögen muss.

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  • tpfn sagt:

    @Altwolf
    aus Wolfsburger Sicht ist es auch recht gefährlich, wer sagt denn dass bei einem BackupEinsatz dann auch ein Stimmungshoch gegeben ist, 50/50 ist mMn schon optimistisch.

    Ich denke Julia sollte ihren aktuellen Marktwert nutzen und bei einem maximal in der Liga Mitte angesiedelten Verein anheuern, dann ist sie ähnlich wie Hanebeck der Star der Mannschaft und wird zwangsläufig glänzen auch wenn sie keinen so guten Tag erwischt hat, das wird ihre Sponsoren freuen. Vielleicht hat sie das ja auch vor, möchte aber zuerst noch auf die Schnelle einen Titel mitnehmen, das wäre dann recht clever von ihr, könnt ich mir auch gut vorstellen, denn ein dummkopf ist sie definitiv nicht.

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