Frauen-Bundesliga: Spitzentrio setzt sich ab

Von am 7. Dezember 2014 – 16.05 Uhr 47 Kommentare

Der 1. FFC Frankfurt hat eine Woche nach der Niederlage beim VfL Wolfsburg auch gegen den FC Bayern München verloren und somit den Anschluss an das Spitzenduo aus Wolfsburg und München verloren. Die Wolfsburgerinnen verteidigten die Tabellenspitze durch einen Sieg beim SC Freiburg und auch Turbine Potsdam gewann.

Für den 1. FFC Frankfurt setzte es gegen den FC Bayern München vor 2 420 Zuschauern im Stadion am Brentanobad eine 1:2 (0:2)-Niederlage. Für die Gäste trafen Mana Iwabuchi (15.) und Kathie Stengel (21.), für Frankfurt reichte es nur noch zum Anschlusstreffer durch Verónica Boquete (62.).

Umstellungen in beiden Teams
Der 1. FFC Frankfurt musste nicht nur auf die verletzte Célia Sasic verzichten, zunächst blieb auch Boquete auf der Bank, die in den letzten Tagen Rückenprobleme geplagt hatten. Im FFC-Tor schenkte FFC-Trainer Colin Bell diesmal wieder Desirée Schumann das Vertrauen. Bei Bayern München fehlte kurzfristig Vivianne Miedema mit einer Bänderverletzung, für die an der Schulter verletzte Tinja-Riikka Korpela hütete erneut Manuela Zinsberger das Tor.

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Bayern München bejubelt ein Tor von Mana Iwabuchi

Bayern Münchens Mana Iwabuchi feiert mit Gina Lewandowski ihren Führungstreffer © foto2press / Markus Römer

Führung durch Iwabuchi
Die Münchnerinnen begannen mit viel Schwung und belohnten sich schnell, als nach einem Aufsetzer von Vanessa Bürki Schumann den Ball nicht festhalten konnte und sich dann zu langsam aufrappelte, um Iwabuchi am Führungstreffer zu hindern (15.). „Das ist ein Ball, den sie halten muss“, so Frankfurts Trainer Colin Bell.

Stengel ohne Mühe
Die Gäste hatten gegen erschreckend schwache Frankfurterinnen in der Folge leichtes Spiel, Stengel düpierte mit einer einfachen Drehung die FFC-Abwehr und traf zum 2:0 (21.). Und nur Augenblicke später hätte Iwabuchi mit einem Freistoß fast den dritten Treffer erzielt (22.).

Bayern lässte weitere Chancen liegen
Von Frankfurt war so gut wie nichts zu sehen, ein Schuss von Svenja Huth nach einem Alleingang Richtung Bayern-Tor war das Frankfurter Highlight der ersten Halbzeit (25.). Bell musste reagieren und brachte früh Boquete für Kozue Ando (31.). Iwabuchi (32.) und Melanie Behringer hätten die Führung weiter ausbauen können (43.).

Frankfurt hofft dank Boquete
Nach taktischen Umstellungen zur zweiten Halbzeit fanden die Frankfurterinnen nach und nach besser in die Partie, Bianca Schmidts Versuch eines Hebers wurde von Zinsberger unterbunden (58.). Doch nach einer Ecke von Dzsenifer Marozsán war Boquete mit dem Kopf zur Stelle und erzielte den Anschlusstreffer (62.).

Pfostenschuss von Bürki
Frankfurts Spiel wurde nun immer druckvoller, doch den Münchnerinnen boten sich Konterchancen. Nach einer Ecke von Behringer verpasste Bürki mit einem Pfostenschuss die Vorentscheidung (73.) und nur zwei Minuten später schoss die Schweizerin übers Tor (75.).

Marozsán trifft Latte
Doch auch Frankfurt hatte Pech, als Marozsán einen Freistoß an die Latte setzte (78.). In der Schlussphase kam Frankfurt noch zweimal dem Ausgleich nah. Erst klärte Zinsberger nach feiner Einzelleistung von Kathrin Hendrich (86.), kurz vor Schluss hatte Mandy Islacker den Ausgleich auf dem Fuß (89.), doch Bayern hielt den Kasten bis zum Ende sauber.

Alex Popp am Ball

Alex Popp traf für den VfL Wolfsburg doppelt © Sven-E. Hafft / girlsplay.de

Wörle happy
Bayern-Trainer Thomas Wörle meinte: „In der ersten Halbzeit haben wir herausragend gespielt, in der zweiten Halbzeit war es dann deutlich schwieriger für uns. Großes Kompliment an meine Mannschaft heute.“

Bell bedient
Frankfurts Trainer Colin Bell erklärte: „Die erste Halbzeit waren aus unerklärlichen Gründen die schlechtesten 45 Minuten, seit ich in Frankfurt bin. In der zweiten Halbzeit waren wir die bessere Mannschaft, nach dem Anschlusstreffer hätten wir einige Szenen aber besser ausspielen müssen.“

Wolfsburg weiter top dank Popp
Meister VfL Wolfsburg kam beim SC Freiburg dank eines Doppelpacks von Alex Popp (29., 40.) zu einem ungefährdeten 2:0 (2:0)-Sieg.

Kellermann vor allem mit erster Halbzeit zufrieden
Wolfsburgs Trainer Ralf Kellermann bilanzierte: „Mit den ersten 60 Minuten des Spiels bin ich sehr zufrieden, vor allem die erste Halbzeit war richtig klasse. In der letzten halben Stunde haben wir deutlich unter unserem Niveau und unserem Anspruch gespielt. Wenn man dann aber am Ende wieder einmal zu null spielt und 2:0 gewinnt, können wir damit gut leben.“

Sehrig will in München punkten
Freiburgs Trainer Dietmar Sehrig meinte: „Insgesamt war das eine Leistung, die ich als positiv bewerte. In München nächste Woche wird es natürlich wieder ein schweres Spiel. Wenn wir unsere heutige Stabilität und die positive Leistung bestätigen können, habe ich schon den Wunsch, dort etwas zu holen.“

Potsdam verbessert sich auf Platz 3
Der 1. FFC Turbine Potsdam verbessserte sich durch einen 3:1 (2:1)-Sieg beim Herforder SV auf den dritten Tabellenplatz. Die frühe Gästeführung von Genoveva Anonma (11.) konnte Herford zwar durch Kirsten Nesse ausgleichen (27.), doch zwei Treffer von Pauline Bremer (30., 46.) machten den Potsdamer Sieg perfekt.

Leverkusen holt Punkt in Hoffenheim
Im dritten Vormittagsspiel teilten sich die TSG 1899 Hoffenheim und Bayer 04 Leverkusen beim 1:1 (1:0) die Punkte. Fabienne Dongus, die nach ihrer Gelbsperre wieder in der Startformation stand, brachte die Gastgeberinnen kurz vor der Pause mit einem platzierten Flachschuss in Führung (42.), Teresa Panfil gelang für die Gäste mit einem Abstauber der Ausgleich (57.).

Ehrmann: „Mannschaft ist am Limit“
Hoffenheims Trainer Jürgen Ehrmann erklärte: „Leverkusen hat heute die meiste Zeit besser gespielt. Aber das Spiel war auch von viel Kampf und vielen Unterbrechungen bestimmt. Richtiger Spielfluss kam nicht auf. Aber wir sind zufrieden. Unsere Mannschaft ist zur Zeit am Limit.“

Obliers: „Letzte Konsequenz hat gefehlt“
Leverkusens Trainer Thomas Obliers meinte: „Wir konnten leider nicht an unsere Leistungen der letzten Wochen anknüpfen. In der zweiten Halbzeit haben wir ein bisschen besseren Fußball gespielt, haben dann aber die letzte Konsequenz vor dem Tor vermissen lassen.“

Erster Heimsieg für Jena
Der FF USV Jena bezwang den SC Sand mit 3:1 (2:1) und feierte somit den ersten Heimsieg der Saison. Zwar gingen die Gäste durch Christine Veth in Führung (10.), doch Christina Julien (18.) und Ria Percival (22.) drehten die Partie schnell zugunsten der Gastgeberinnen. Ivonne Hartmann gelang per Kopf in der Schlussphase die Entscheidung (88.).

Remis im Revierderby
Die SGS Essen und der MSV Duisburg trennten sich mit einem torlosen Remis.1 153 Zuschauer sahen ein packendes Lokalderby, in dem der Kampf im Mittelpunkt stand. Duisburgs Trainerin Inka Grings meinte: „Ich bin sehr, sehr zufrieden mit dem Punkt und diesem Auftritt. Noch schöner wäre es allerdings gewesen, wenn uns das 1:0 geglückt wäre. Aber ich bin sehr stolz darüber, wie meine Mannschaft unser Konzept umgesetzt hat; wir wollten das Kombinationsspiel der SGS stören und die stärksten Essener Spielerinnen ein wenig aus dem Spiel nehmen, das ist uns gelungen.“

Allianz Frauen-Bundesliga, Ergebnisse 12. Spieltag

1. FFC Frankfurt FC Bayern München 1:2 (0:2)
SC Freiburg VfL Wolfsburg 0:2 (0:2)
TSG 1899 Hoffenheim Bayer 04 Leverkusen 1:1 (1:0)
FF USV Jena SC Sand 3:1 (2:1)
SGS Essen MSV Duisburg 0:0
Herforder SV 1. FFC Turbine Potsdam 1:3 (1:2)

Allianz Frauen-Bundesliga, Tabelle

Rang Verein Spiele Tore Punkte
1. VfL Wolfsburg 12 31:1 32
2. FC Bayern München 12 34:4 30
3. 1. FFC Turbine Potsdam 12 32:13 28
4. 1. FFC Frankfurt 12 40:11 25
5. SGS Essen 12 16:15 17
6. TSG 1899 Hoffenheim 12 12:19 15
7. SC Freiburg 12 17:30 15
8. Bayer 04 Leverkusen 12 14:24 13
9. FF USV Jena 12 16:22 11
10. SC Sand 12 11:26 7
11. MSV Duisburg 12 8:29 7
12. Herforder SV 12 11:48 2

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

47 Kommentare »

  • Altwolf sagt:

    GW an die Bajuwarinnen mit einer geschlossenen Teamleistung gegen einen 1.FFC, der Vieles einer sogg.Spitzenmannschaft vermissen ließ.

    Was wollte C.Bell mit dieser Startelf bloß gegen eine kompakte Bayernmannschaft nur beabsichtigen ?

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  • karl sagt:

    Sieht so aus als koenne sich Frankfurt jetzt komplett auf die CL konzentrieren. In der Bundesliga sieht es jetzt so aus dass so langsam die MF-Ableger ernst machen und die Spitze uebernehmen. Bin mal gespannt wie lange der FFC und Turbine da vorne noch halbwegs mithalten koennen.

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  • Maxemus sagt:

    Das entspannt die Situation für den FFC-Fan, um die positive Seite zu nennen 🙁
    Der Bayern-Sieg war verdient, auch wenn der FFC in der zweiten Halbzeit andeutete, dass er durchaus auch anders gekonnt hätte. Ab jetzt kann ich mich bzgl. der BL zurücklehnen und mich entspannt ärgern oder auch einmal lächeln, wenn wieder Punkte rausspringen. Die Spannung kommt dann im nächsten Jahr wieder, mit neuem Trainer und neuem Team, übertrieben gesagt. Und wer weiß: Vielleicht kann man ja jetzt in der CL die eine oder andere Runde überstehen…

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  • Michele sagt:

    Danke Mädels! Heute hat jeder gesehen, was es ausmachen kann, wenn man als Team auftritt und füreinander kämpft. Überragende erste Hälfte der Bayern. Frankfurt hätte sich nicht beschweren dürfen, wenn es zur Halbzeit 5:0 steht. Nach dem Anschlusstreffer von Vero, ist es ja dann auch ein bisschen spannender geworden. Aber der Sieg der Bayern geht zu 100% in Ordnung!

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  • Digger Dunn sagt:

    Der über die erste Halbzeit parallel verlaufende Biathlon-Verfolger war freilich spannender, als dieses Bundesliga-Topspiel. Und dennoch waren beim gelegentlichen umswitchen die individuellen Fehler von Desi Schumann und Simone Laudehr zu erkennen, die dann zu den Gegentoren der Bayern führten. Schade, daß Frau Sasic verletzungsbedingt fehlte. In der zweiten Halbzeit hätte sie mit Sicherheit den Unterschied gemacht. Chancen zum Ausgleich waren ja genug vorhanden.
    Endlich!!!!! Heimsieg für den USV. Guter Start in die Rückrunde. Es kann ja eigentlich nur noch besser werden.

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  • adipreissler sagt:

    Das ist alles Taktik vom Trainerfuchs Bell. Bayern und Wolfsburg ermüden sich gegenseitig im Meisterschaftskampf, Frankfurt schenkt weiter in der Bundesliga alle Spitzenspiele ab, in der Champions-League hat die glückliche Auslosung bis zum Finale nur bessere Thekenmannschaften als Gegner ergeben und im Finale ist Wolfsburg dann erschöpft und Frankfurt qualifiziert sich als Champions-League-Gewinner auch im nächsten Jahr für Europa.

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  • Detlef sagt:

    Hauptsache gewonnen und drei Punkte geholt, so lautete heute erneut das Fazit aus TURBINE-Sicht!!! 🙁
    Ansonsten gab’s wieder spielerische Magerkost, garniert mit katastrophalen Abwehrfehlern!!! 🙁

    Es tut einfach weh, meine TURBINEN in dieser Verfassung zu sehen!!! 🙁
    Es wird einfach nicht besser, obwohl Schröder versicherte, daß man das Training umgestellt hätte!!!

    So wird man gegen Essen nicht bestehen!!! 🙁

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  • Ulf sagt:

    Nur für Statiker als fruchtlose Worthülse zu ermessen:
    seit Erfindung des Rasenmähers durch Edwin Beard Budding gibt es es in der Männer- und Frauenbundesliga möglicherweise erstmalig einen Einlauf auf den ersten beiden Plätzen, wo man wieder vortrefflich den Unterschied zwischen dasselbe und das gleiche debattieren kann. Wichtig ist aufm Platz.

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  • Schenschschtina Futbolista sagt:

    Tja, Detlef, mehr Schmerz als Herz! 🙁
    Die Liveticker-Äußerung aus der 67. min, dass die Turbinen eine ordentliches Spiel machen, paßte dort auch nicht so recht ins Bild, was da gezeichnet wurde. Aber die Zeiten, dass dort mit Kritik nicht gespart wurde, sind auch vorbei! Die kam dann erst, als der Trainer missmutig, weil schlecht gelaunt und gestresst vom Spielverlauf und -ergebnis, ins Mikro schimpfte.
    Mir gibt es immer dann zu denken, wenn das Gros der Spielerinnen im Liveticker Null Erwähnung findet bzw. der Name ausschliesslich in der Aufstellung nachzulesen ist!
    Und als wenn’s noch nicht schlimm genug ist, verliert jetzt sogar noch die 2. gegen WOB…
    Z.Z. könnte ich mal wieder so richtig aus der Haut fahren, wenn ich die Berufsauffassung einiger Spielerinnen mit „Unter aller Sau!“ umschreiben muss. Die Schwächen bei den Standards in beiden Richtungen sind fulminant, weil einfach nur zum Kopfschütteln. Gibt es im Luftschiffhafen überhaupt ein Kopfballpendel?

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  • Casey sagt:

    gibt es schon infos über den zustand von sands torhüterin? sah wohl echt übel aus!

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  • Detlef sagt:

    @Frau ⚽,
    Da sind wir uns ja seit langem mal einig!!!
    Der Mann der die Ereignisse nach Potsdam tickerte, saß nur ca 10m über mir, muß aber ein völlig anderes Spiel gesehen haben, als all die Leute um mich herum!!!

    Da hat kein einziger TURBINE-Fan ein „ordentliches Spiel“ unserer Mädels gesehen, Haupttenor war das angesprochene „Hauptsache gewonnen“!!!
    Viele waren sogar böse, andere entsetzt bis fassungslos!!! 🙁

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  • Cujo31 sagt:

    @Detlef

    Dann freut euch wenn wir Freitag zu euch kommen.
    Also Torgefahr ist derzeit nicht zu erwarten.

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  • Detlef sagt:

    @Cujo,
    Darauf würde ich nicht wetten wollen!!!
    Gegen TURBINE wachsen Eure Mädels ja regelmäßig über sich hinaus, und dann ist mit der lässigen Einstellung einiger Potsdamerinnen halt kein Blumentopf (sprich Punkte) zu gewinnen!!! 🙁

    Ich hoffe aber auf eine klare Ansage von Schröder, und eine entsprechende Reaktion der Mannschaft im Training unter der Woche, und vor allem im KARLI am Freitag Abend!!!

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  • Altwolf sagt:

    @adipreissler.

    Da bleibt den 1.FFC-Fans nur der „Galgenhumor“ und die „Ironie“, um diese Entwicklung einer einstigen „Klassemannschaft“ verarbeiten zu können.

    So wie heute in der 1.Halbzeit,werden auch BRISTOL u. die evtl.nachfolgenden Clubs keine Selbstgänger.

    C.Bell hatte „keine“ Erklärung für die „schlechteste HZ“,seit er in Frankfurt Trainer ist, doch wenn man diese Aufstellung von ihm zugrunde legt, ist er sicherlich ein entscheidender Grund für diese Spielqualität.

    Was reitet ihn nur trotz gelernten Abwehrspielerinnen S.Laudehr immer noch in der IV einzusetzen u. das MF fast kampflos den Bajuvarinnen mit M.Behringer u.M.Leupolz zu überlassen.
    Warum spielt nach Ausfall von C.Sasic nicht Cyrno vorne u.S.Huth hinten links u. dafür S.Laudehr u. Fishlock im MF, womit sie das Bayern-MF zumindest beim Aufbau u. Spiel nach vorne unterbinden könnten u.insbes. M.Behringer aus dem Spiel hätte nehmen können.

    Das aber nicht mit D.Maroszan auf d. 6er o.evtl.8er Position.
    Bei einem solch wichtigen Spiel mit so einer Laufleistung aufzuwarten ist schon unglaublich – da ist kein „Herz“ mehr für d. 1.FFC.
    Mutig wäre C.Bell wenn er solche Spiele ohne D.Maroszan mit Fishlock u.Vero begonnen u.damit Bayerns Spiel viel mehr eingeschränkt hätte.
    Diese „Verwirrung“ in den Positionen u.die fehlende Teamstruktur zeigt, daß sich letztendlich auch unter C.Bell keine Mannschaft mit einem wirklichen „Teamgedanken“ entwickelt hat und sich nur mit der vorhanden individuellen Klasse an diesen zahlreichen erzielten Toren zu „berauschen“
    die man gegen die sogg. „Kleinen“ erzielt, ist für größere Ziele zu wenig.

    Ich möchte mal behaupten, die Mannschaft würde ohne Maro besser u. auch zielstrebiger spielen, denn bis auf einige Paßspiele u. einige Standards ist der 1.FFC eine Spielerin weniger auf dem Platz.Zumindest beim 1.FFC macht sie keinen „kämpferischen“ Eindruck mehr, seit sie sich eigentlich schon nach Paris verabschiedet hatte.

    Wie man den „Individualisten“ den „Schneid“ abkaufen kann, hat das Team von T.Wörle eindrucksvoll gezeigt.
    Während die ständige „Schreierei“ von ihm doch etwas nervt, verblüfft andererseits das schon fast „stoische“ Verhalten von C.Bell auf der Bank. Mit Hendrich hatte er zumindest eine helfende Idee, um wenigstens S.Laudehr nach vorne beordern zu können. Da kann man ja sogar P.Kuznik loben,die wenigstens versuchte das Spiel nach vorn zu treiben, auch wenn sie in ihren Fähigkeiten da weniger zu bieten hat als andere Mitspielerinnen,die sich aber nicht darum bemühen.

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  • Cujo31 sagt:

    Wer heute in Essen war hat kein schönes Fußballspiel gesehen das zurecht 0:0 ausgegangen ist. Viele viele Fehlpässe usw. also nichts für Freunde des gepflegten Passpieles.
    Also der Kicker würde wohl die Note 5 verleihen denke ich mal.

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  • never-rest sagt:

    Die Meisterschaft ist für den 1FFC nach 3 Niederlagen (und 1 Remis) gegen die direkten Konkurrenten gelaufen. Der 1FFC hat sich wieder einmal selbst geschlagen, angefangen von der unverständlichen und viel zu defensiven Startaufstellung, über die grotesken Anfängerfehler von Torfrau Schumann und Laudehr, bis hin zu der den üblichen Problemen des 1FFC im MF gegen einen aggressiv pressenden Gegner. Erst als Borquete und Hendrich eingewechselt wurden, war es ein Spiel auf Augenhöhe. Natürlich wurden heute Bartusiak und Sascic schmerzlich vermisst, aber dass darf für so einen individuell so gut besetzten Kader keine Ausrede sein.

    Der FCB dagegen weiter auf Kurs, nach den 2 Toren in der 1 Hz. phasenweise souverän wie ein angehender Meister aufgetreten: Mannschaftlich geschlossen mit einer viel besseren Spielanlage und einem kompakten Mittelfeld. Bürki ragte für mich heraus.

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  • Marozsán wirkt immer lustlos sagt:

    Marozsán macht in der letzten Zeit zuviele Fehlpässe und sie bringt auch nicht wirklich Laufbereitschaft mit auf dem Feld.
    Dass die Bundestrainerin jetzt eine spritzige Leupolz in der Nationalmannschaft vor Marozsán bevorzugt ist kein Wunder. Sie hat zwar durch ’ne Ecke das Tor vorbereitet, ansonsten kam von ihr nicht viel…
    Bayern war in der ersten Halbzeit total überlegen! Das Spiel hat sich geändert als Vero auf dem Platz kam, dann wurde es zum Schluß wieder ein Spiel auf Augenhöhe. Besonders positiv hat mir ab und zu Peggy Kuznik gefallen, wahrscheinlich mit Vero und Fishlock die besten FFC Spielerinnen.

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  • pit sagt:

    In Essen zeigt es sich immer wieder, dass es versäumt wurde eine treffsichere Offensievkraft zu verpflichten.Aber man hält lieber an einer nicht mehr zeitgemäß spielenden Stürmerin fest, die einfach viel zuwenig trifft.Ich hoffe dass in der Winterpause ein umdenken stattfindet und spätestens für die neue Saison eine treffsichere technisch gute Stürmerin verpflichtet wird.Da Hartmann ja grundsätzlich nur einen Einjahresvertrag hat(Preis hochtreiben), sollte man sich trennen, damit das Geld in bessere Qualitat investiert werden kann.

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  • maurinho sagt:

    In der Tat war es erschreckend, sich nach dem Spiel Frankfurt-Bayern die Partie Essen-Duisburg anzusehen. Das war Fußball aus zwei verschiedenen Ligen. Zum zweitgenannten möchte ich daher auch kein Wort verlieren, nur kurz zu den Mannschaften: Die SGS kann froh sein, die benötigten Punkte bereits eingesammelt zu haben – einige Spielerinnen scheinen sich derzeit selbst (und gelegentlich auch gegenseitig) im Weg zu stehen. Der MSV könnte mehr, wenn man die Spielerinnen denn ließe.

    Das erste Spiel hat gefallen, was allerdings zunächst weniger an Frankfurt lag: Mit elf Häuptlingen auf dem Feld, die ohne Herz spielen und nicht bereit sind, sich für die jeweils andere einzusetzen oder gar etwas umsetzen sollen, was ihnen offenbar zuwider ist, kann man nichts erreichen, zumindest nicht gegen die anderen drei Spitzenteams. Mit Vero und der Umstellung wirkte es schon besser. Vielleicht lernt man daraus für die ‚Revanche‘ in zwei Wochen – ich glaube es allerdings nicht. Die Münchnerinnen haben mich bisher in jedem Spiel, das ich von ihnen gesehen habe, überzeugt durch Disziplin und Mannschaftsleistung. Ich hätte mir das in Essen allerdings auch mal ansehen sollen, um zu sehen, wie man sie aushebeln kann (wenn es nicht nur die eigene Überheblichkeit war).

    Letzte Woche schrieb jemand, der FFC habe ein Torwartproblem. Wenn es da überhaupt eins geben sollte – es wäre das geringste Problem für den FFC. Es wird dort auf ganz anderen Positionen eine Menge Potential verschenkt (einschließlich der Bank). Aber wenn man dort diese Diskussion unbedingt führen will: vielleicht probiert Mr. ‚es-wird-keinen-Torwarttausch-geben‘-Bell mal Simon als Keeperin aus. Das kann sie sicher auch.

    BTW: wo ist eigentlich der User (den Namen habe ich vergessen), der den FFC in der Vorbereitung bei jedem zweistelligen Sieg gegen unterklassige Teams in den Himmel hob und eine berauschende Frankfurter Saison versprach? Jedenfalls dürfte er einen heftigen Kater haben.

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  • enthusio sagt:

    Ich habe gestern nur die kurze Zusammenfassung des Spiels Essen-Duisburg im WDR-Fernsehen sehen können und kann ebenfalls nur sagen:
    Gut, dass Essen schon soviel Punkte im Kampf um den Klassenerhalt gesammelt hat !
    Die Chancenverwertung gestern war ja grausam, dafür hatte Essen das Glück gepachtet. Das Duisburger Tor nach der Ecke war regulär, eine Torwartbehinderung von Lisa Weiß durch eine gegnerische Spielerin war nicht zu erkennen.
    Aber wie die Duisburger Stürmerin Kristina Sundov nach einem Konter völlig frei vor Lisa Weiß den Ball am Tor vorbeischob, war schon erbärmlich.
    Wir sagt man so schön: da spielte „Not gegen Elend“.
    Högner und Grings müssen sich im Offensivspiel endlich mal was einfallen lassen.
    Anders als @pit möchte ich aber Charline Hartmann weiter bei Essen spielen sehen. Sie ist für die junge Truppe mit ihrer Erfahrung und Ballsicherheit unverzichtbar, braucht allerdings eine weitere Sturmpartnerin an ihrer Seite, damit sich in der Offensive mehr Möglichkeiten ergeben.

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  • FF-Tale sagt:

    Beim MDR Jena-Sand 3:1 (der WDR-Bericht zum Ruhr-Derby war aber irgendwie in den Mediatheken nicht zu finden?):

    Je nachdem wie LEV-Jena (Platz 8 gegen 9) nächste Woche ausgeht, könnten diese zwei sehr gemütlich mit Punktepolster in die Winterpause gehen. Jena also offensichtlich wieder auf dem Weg nach oben und z.B. LEV in den letzten beiden Spielen aus 0:1-Rückständen insgesamt am Ende auch 4 Punkte geholt. Alles ganz akzeptabel.

    Aber pünktlich zum Rückrundenstart hat es der vorschusslorbeeren-überhäufte Aufsteiger aus Sand also doch geschafft, sich von Duisburg einholen zu lassen.
    Und Sand-Herford wird nächste Woche dank der neuen Ausgangslage (Sand und Duisburg punktgleich) aber dann doch spannender als erwartet:
    1. Verliert Herford, haben wir theoretisch den ersten Absteiger, allein schon wegen dem Torverhältnis, oder böse formliert: Dann können sie in Herford die endlich wieder-spielberechtigte McDonald ja gleich schon praktischer Weise zum Wintertransfer-Fenster wieder abgeben (nach Essen ausleihen? 🙂 Dürfte ziemlich gut in Pits Wunschstürmerinnen-Profil passen, siehe Kommentar oben).
    2. Verliert Sand, hat hingegen Herford wieder Hoffnung (dass sich zeitgleich Duisburg im letzten Spiel 2014 ausgerechnet gegen Frankfurt aus der Abstiegszone rettet, ist ja eher unwahrscheinlich). Dann wird es doch noch spannend und warum es in Sand (noch) keine Trainerdiskussion gibt? Die klassische Argumentation von der Kluft zwischen Aufsteiger/2. Liga und FF-BuLi kann ja allein der Grund nicht sein, bei dem Kader von Sand! (Da gleicht sich Sand sehr dem letztjährigen „Vorbild“ Cloppenburg an in puncto Anspruch-Wirklichkeit, Potential-Realität).

    PS: Zur Schwere der Kopfverletzung von Sands Torfrau L.-Malachi stand im Internet noch nichts Neues, im MDR-Bericht oben wurde ja auch nix Konkretes gesagt.

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  • FF-Tale sagt:

    Ergänzung: Ohne jetzt in Sand oder Frankfurt oder sonstwo Kohlen ins Trainerdiskussions-Feuer werfen zu wollen, aber interessante Randbemerkung von Altwolf:

    Zitat Altwolf: „@adipreissler …hat das Team von T.Wörle eindrucksvoll gezeigt. Während die ständige “Schreierei” von ihm doch etwas nervt, verblüfft andererseits das schon fast “stoische” Verhalten von C.Bell auf der Bank. …“

    Wörle, die „wilde Sau an der Seitenlinie“ (überliefertes PK-Zitat von Cloppenburgs Schulte letztes Jahr) 😉 , aber da ist er ja nicht der einzige in der FF-BuLi.

    Viel interessanter aber Bell: Ob sein Ruhen am Seitenaus und seine „Erklärungslosigkeit“ nach so einem Spiel für größere Zeiträume repräsentativ ist, müsste der Frankfurt-Anhang beurteilen, der ihn in jedem Spiel live erleben kann. Aber Bell hat sich ja teilw. auch schon den Ruf des Cholerikers erarbeitet gehabt.
    Und anstelle Ratlosigkeit hat er auch schon andere Verhaltensweisen nach Niederlagen gezeigt: Hat ja z.B. vor 1 1/2 Jahren einmal nach einer überflüssigen Niederlage gegen den damaligen Abstiegskandidat SiFi seine Neuenahrerinnen nach Abpfiff noch direkt im Stadion zum öffentlichen Strafrunden-Laufen geschickt. Die Niederlage für Neuenahr war damals sogar völlig egal, die Saison schon gelaufen. Aber hier gestern gegen den FCB ging es ja immerhin um Meisterschaft und Cl-Quali! Also auch eine ganz andere Bedeutungsebene.

    Und das „Beste“: Spielerinnen wie Sasic, Störzel, Kuznik kennen diese Art von Bell ja auch (immerhin waren sie z.B. bei besagtem SiFi-Spiel ja auch mit dabei!).
    Ein bisschen Mäßigung tut ja immer gut (auch beim Trainingsstil), aber hat sich Bell wirklich selbst derart von seinen eigenen Philosophien und Methoden entfernt, vielleicht sogar auch schon so sich von diesem Club-Umfeld regelrecht „einlullen“ lassen?
    Vielleicht muss Bell gerade seine komplette Trainer-Art in Frage stellen, weil er sie in den letzten 1 1/2 Jahren zu sehr (zu seinen Ungunsten) verändert hat? Wäre zumindest ein plausibler Erklärungsansatz für seine momentane Unzufriedenheit und Ratlosigkeit.

    Ob das wirklich so ist, ist noch einmal eine andere Frage. Auf jeden Fall ist es sehr überraschend und fragen-aufwerfend, wenn jemand wie Bell plötzlich mit Wörtern wie „stoisch“ und „erklärungslos nach Spielen“ in Kontakt kommt.
    (Deshalb: @ Altwolf, danke. Sehr interessante Beobachtung.)

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  • waiiy sagt:

    Bei Frankfurt von den Verletzten zu sprechen, verbietet sich, wenn man an Lotzen und Meier (die ja nur kurz von der Bank kommen kann) denkt.

    Nach Peter letzte Woche zeigt Behringer diese Woche den Frankfurtern (und dem DFB), was so alles möglich ist, wenn man gut trainiert und taktisch klug eingesetzt wird. Ich muss hiermit auch Abbitte leistet: Ich habe Behringer weit über ihren Horizont hinaus eingeschätzt und stelle hiermit offen fest, dass ich falsch lag und dass sie sehr wohl zu guten Leistungen fähig ist, wenn die Voraussetzungen stimmen. Und mir fiel gestern auch extrem auf, dass sie nicht mehr so oft auf taktische Fouls zurückgreift, wenn sie fitter als in Frankfurt ist.

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  • Cujo31 sagt:

    @Enthusio

    Die TV Bilder konnten das nicht aufklären da man sich ja auch keine mühe machte.
    Also ich weiß aus sehr sicherer Quelle das eine Behinderrung gab. Es gibt dazu auch ein Foto.

    Erkennbar für Zuschauer war es auch nicht wirklich mit Ausnahme das sehr viele Spieler im 5er waren und alleine deswegen schon so ziemlich alle wege zugestellt wurden.

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  • Engel sagt:

    Überraschung in Freiburg…
    Da hat man(n) doch tatsächlich in der 2 Hz mal den Mut gehabt, dass defensive MV mit einer durchtrainierten, intelligenten Spielerin zu besetzen und oh Wunder, das Spiel wird deutlich besser.
    Scheinbar ist er doch lernwillig, der Herr S.! Gratuliere!

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  • davimandel sagt:

    Colin Bell ist nicht der Mann für den Job. Kein Spiel Plan, keine Strategie, keine Taktik. Frankfurt kann es nicht weitergehen. Wir müssen den Trainer wechseln.
    Frankfurt hat keine Verteidigung, kein torfrau. Es ist wichtig, um das Team zu verstärken. Dies ist nicht normal.

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  • Maskal69 sagt:

    Im Hinblick auf die WM 2015, wünsche ich mir das Maro zu Winterpause wechselt. So wie sich gerade präsentiert, hat das keine Zukunft in Frankfurt. Ich denke einen andere Mannschaft und Trainer würde ihr gut tun, sonst sieht es echt schlecht aus für die WM 2015. Für mich ist das eine geniale Technikerin und Spielgestalterin, auf die man in der NM eigentlich nicht verzichten kann.

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  • GG sagt:

    Zunächst zu @adipreissler:
    Ich bin mal gespannt, ob die Wölfinnen am 14. Mai nächsten Jahres auch wissen, dass sie im UWCL-Finale gegen den 1.FFC so „ausgelaugt“ sein sollen, den Titel nicht ein zweites Mal in Folge zu verteidigen …

    Und noch ein Kommentar zu Dzeni Maroszan in der N11:
    Die derzeitigen Leistungen im Verein sind wirklich ernüchternd. Unbenommen, sie hat große Fähig- und Fertigkeiten am Ball. Allerdings kann sie kein Spiel gestalten. Hier bedarf es anderer Spielertypen, solche die auch den Kampf annehmen und sich durchzusetzen vermögen, auch bereit sind ein taktisches Foul zu ziehen. Nadine Keßler war (und wird hoffentlich wieder sein) der Idealtypus. Man erinnere sich nur an die letzten beiden UWCL-Partien der Wölfinnen in der letzten Saison. Richtig ist auch, dass ihr Spielerinnen zur Seite standen die sie einerseits nahezu bedingungslos als Führungsperson anerkannt, andererseits aber auch selbst ihre ganz individuelle Persönlichkeit mit eingebracht haben: Lena Goeßling, Alex Popp, Luisa Wensing, Josi Henning, Anna Blässe, und die unverwüstliche Martina Müller – um nur die Herausragenden zu nennen. Oder nehmen wir Verena Faißt, und ihr unbedingter Wille vor ihren seinerzeitigen beiden Toren (3:3 im UWCL-Finale, 1:0 im BuLi-Finale).
    Vergleichbares vermisse ich beim 1.FFC. Eine Vero Boquete und eine Jessica Fishlock sind sehr bemüht, aber bspw. von K. Garefrekes und B. Schmidt darf und muss man mehr erwarten. Und – und insoweit bin ganz bei @altwolf – eine S. Laudehr in der IV und eine Crno als LV ist einfach nur: Verschenktes Potential. Dazu noch eine unselige Torhüterinnen-Diskussion mit nunmehr zwei hoch verunsicherten Keeperinnen. Es kommt derzeit beim 1.FFC einiges zusammen.
    Eine Mel Leupolz halte ich für befähigt, in die Fußstapfen von Kessi – auch bereits in absehbarer Zeit – zu treten. Aktuell jedoch ist für mich Lena Goeßling diejenige welche Woche für Woche zeigt, „wer Chef auf dem Platz“ ist.
    Fazit: Maro gehört in die N11, sollte dort jedoch ausschließlich im offensiven MF, vielleicht sogar mit Hang zur Mittelstürmerin, aufgeboten werden. Befreit von (nahezu) allen Defensivaufgaben würde sie zunächst einmal schon allein zwei Verteidigerinnen binden können, und darüber hinaus als offensive Ballverteilerin mit hoher Abschlußstärke Gefahr ausstrahlen. Und wenn die Fitness nur für 60 Minuten reicht – dann kommt eben Alex Popp und besorgt den Rest …

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  • dummkopf sagt:

    @Tale
    Bell wurde (vielfach auch hier) ja vor gefühlten ca. 2-3 Monaten oder so noch als derjenige gefeiert, der bald die Ehrenmedaille der Stadt Frankfurt bekommen sollte, weil er es geschafft hat, die Mannschaft wieder zu einer Einheit zu formen.
    Daran erinnern sich sicher noch die meisten.
    Damals erklärte er, gefragt zu seiner „Bankwandlung“ in einem Interview ungefähr: Ich habe da auch auf die Spielerinnen ein wenig gehört. Hier habe ich ja Top-Vollprofis, die wissen, was sie zu tun haben, während das in Neuenahr noch nicht der Fall war.
    Diese Aussage wurde damals in Frankfurt mit sehr viel Begeisterung aufgenommen (wie alles, was Bell damals gsagt hat).

    Oft liegen wir ja ähnlich, aber hier finde ich Bells „Seitenlinienerscheinung“ eigentlich heute besser als in Neuenahr.

    Was konkret erwartest du denn von einem wilden Trainer an der Seitenlinie? Oder anders: Wodurch hilft das der Mannschaft zu einer besseren Leistung?
    Vielleicht machen das die meisten Trainer auch in erster Linie individuell für sich, um damit ihren persönlichen mehr oder weniger extrovertierten Stress zu managen, als dabei daran zu denken, wie man der Mannschaft helfen kann.

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  • Casey sagt:

    https://twitter.com/GKMLM
    die arme, sehr schlechtes verhalten von sands seite aus

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  • enthusio sagt:

    @Cujo31

    Ja, es scheint tatsächlich so (siehe auch Bild 9 !), dass in dieser Szene eine Torwartbehinderung vorlag.
    Bald können wir uns ja auch anhand der Videosequenzen bei Powerplay-TV ein besseres Bild von dieser Szene machen.

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  • holly sagt:

    @ Dummkopf ich habe schon vor der Saison gesagt das der FFC höchstens um Platz 3 oder 4 spielt. Da wurde ich noch belächelt und habe Daumen nach unten bekommen.
    Bei einem Trainer der aus seinen Fehlern nichts lernt müssen die Spielerinnen ja die Lust verlieren.
    Maro ist keine Spielmacherin. sie ist am stärksten als hängende Spitze wenn sie mit dem Ball am Fuss aufs Tor geht ist sie nicht aufzuhalten.
    Mich würde es nicht wundern wenn in Frankfurt nach der Winterpause ein neuer Trainer ist.
    Herr D war iin Wob nach dem Spiel schon sehr ruhig. Das kennt man sonst ja garnicht von ihm.

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  • FF-Fuchs sagt:

    Eine gut aufgelegte Laura Benkarth sowie die Innenverteidigung mit Clark und Igwe verhinderten eine höhere Niederlage gegen WOB, die stetig über die Außen vor allem über rechts mit Blässe ungehindert Flanken schlagen konnten. Diese Anna Blässe ist wirklich stark und gehört nmM auf jedenfall in die N11.

    Von der Tribüne konnte man erahnen, wann das erste Tor nach Hereingabe vor allem von rechts, fallen würde.

    Die AV von Freiburg bekamen die WOB-Spielerinnen nie in den Griff, da sie viel zu hoch standen und zu langsam für die quirligen Wolfsburgerinnen waren. Da nutzt auch keine doppelte 4 er Kette. Es ist ja auch allgmein bekannt, das Wolfsburg starke Kopfballspielerinnen hat. Also auf der Tribüne haben das viele gesehen, anscheinend nur nicht der Trainer.

    In der 1. Halbzeit kam Freiburg kaum über die Mittellinie.
    Das schnelle Umschaltspiel das der Trainer gefordert hat, kann nicht stattfinden da in der Aufstellung keine Spielerin von Freiburg war, die so ein Umschaltspiel praktizieren könnte, da viel zu langsam und technisch zu schwach auf der 6er Position.

    Freiburg war nach den hohen Niederlagen eigentlich nur auf Schadensbegrenzung bedacht. Da war kein Selbstbewusstsein zu sehen, sondern nur Angst keine weitere Klatsche zu bekommen.

    Diesen Gefallen tat ihnen WOB dann auch, da sie in der 2. Halbzeit das Ergebnis nur noch verwalteten, ohne in eigene Bedrängnis zu kommen.

    Schade für Freiburg, was ist nur aus diesen Spielerinnen in den letzten 1 1/2 Jahren geworden.

    Da kann man nur hoffen, dass die Verantwortlichen für die nächste Saison entsprechend handeln. Ansonsten kann ich mir den weiten Weg nach Freiburg sparen.

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  • enthusio sagt:

    Hier ist der Video-Spielbericht von Powerplay-TV zum Ruhrpottderby Essen-Duisburg:

    http://www.sgs-essen.de/medien.html

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  • Horst Schlämmer sagt:

    Aktuell erntet Bell den Lohn seiner Arbeit! Ein Trainer, der ein Team zusammenstellt und letztlich doch nur auf 12 Spielerinnen vertraut. Diese 12 Spielerinnen müssen jedes Pflichtspiel bestreiten mit einer hohen Intensität. Kein Wunder, dass diese Spielerinnen zum Ende der Hinrunde verheizt sind.

    Selbst im Pokal gegen unterklassige Teams wird keiner Spielerin aus der Garde 12-22 das Vertrauen geschenkt. Folge ist, dass Topspielerinnen über dem Limit sind. Eine Garefrekes hat in den UsA während der Sommerpause gespielt – keine Erholung, dennoch muss sie jedes Spiel durchspielen.

    Talentierte Spielerinnen mit viel Zukunft werden von Herrn Bell ebenfalls nicht gefördert und stagnieren. Ein guter Trainer muss anders agieren.

    Sollte der FFC diesen Weg weiter fort bestreiten, ist dies das Ende und über den Anfang vom Ende sind wir bereits hinaus.

    Top Spielerinnen werden verletzt sein, Talente verkümmern, das Team ist schon kein Team mehr ( viele interne Differenzen lt guten Quellen) und wird auseinanderbrechen. Neue Spielerinnen kann man nur noch aus dem Ausland holen, da keine deutsche NM Spielerin freiwillig zum FFC nach Frankfurt wechselt.

    Man darf gespannt sein 😉

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  • adipreissler sagt:

    Es ist ja auch sachlicher Unsinn, dass Frankfurt höchtens um Platz 3 oder 4 spielen würde. Vielmehr spielen sie tiefstens um Platz 3 oder 4.

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  • FF-Tale sagt:

    @ dummkopf: „Wilde Säue“ an der Seitenlinie (z.B. Wörle) oder gar wild ins gegnerische Publikum hineingestikulierende Trainer (z.B. Sehrig) bringen zwar Emotion in den Fußball, die ruhigeren Charaktere an der Seitenlinie sind dann aber doch (sportartenübergreifend!) irgendwie langfristig angenehmer. Leute wie z.B. C. Streich im Männerfußball (oder sein früherer Freiburger FF-Kollege Pilipovic) zeigen ja auch, dass man langfristig solche Leute als Führungspersönlichkeit auch leider immer weniger ernst nehmen kann, wenn sich erst einmal das „Rumpelstilzchen“-Image (Nerv-Potential) bei ihnen verfestigt hat.

    Von daher ist der heute ruhigere C. Bell zuersteinmal auch sehr angenehm und z.B. Straftraining ist auch kein Allheilmittel-Trainingskonzept in allen Situationen, das stimmt. Aber unabhängig davon:
    Nur sollte m.M.n. diese (öffentlich-sichtbare) Ruhe nicht als innere Ausgeglichenheit oder selbstbewusste coole Abgeklärtheit interpretiert werden, die FAZ(?) hat ja damals bei Bells Antritt in Frankfurt ja auch z.B. von einer „neuen Bescheidenheit des FFC“ gesprochen.

    Die Interpretation als „Warnsignal“, dass es in ihm mächtig arbeitet, scheint irgendwie passender. Zumal in Verbindung mit zusätzlichen „Warnsignalen“ wie Ausbleiben von Erklärungen (Reporter gegenüber) oder das Ausbleiben von Sanktionen (Spielerinnen gegenüber). Letzteres scheint besonders bell-untypisch, immerhin wurde er (siehe dummkopfs Kommentar oben) ja auch für Interview-Aussagen wie „Ich nehme keine Rücksicht auf große Namen“ und „Wer nicht mitzieht, fliegt raus“ in Frankfurt gefeiert. Davon scheint er nun aber dann doch irgendwie und ziemlich deutlich abgerückt zu sein.
    Warum auch immer, aber die Hypothese, dass er mit seiner Trainerphilosophie und Arbeitsweise nicht (oder nicht mehr) im Reinen ist und sie auch nicht (mehr) problemlos in die Praxis umsetzen kann, diese Hypothese drängt sich bei der momentanen Verfassung geradezu auf.

    Die zukünftigen Konsequenzen daraus?
    1. Der „alte strenge Bell“ wird endgültig Geschichte und es gibt dann den „neuen angepassten Bell“? Aber für Ersteres haben sie ihn doch explizit nach Frankfurt geholt? Undankbar für die Frankfurter Verantwortlichen, denn dann wären alle guten Vorsätze des „Projekt Bell“ quasi ideologisch verpufft.
    2. Bell sofort entlassen? In dem Fall wird er wahrscheinlich dem FF endgültig den Rücken kehren, was dem deutschen FF eine ungemein wichtige und FF-kompetente „Gallionsfigur“ entziehen würde. Undankbar für den FF-Sport als Gesamtes.
    3. Bis Sommer (Vertragsende) warten und vielleicht gibt es doch noch neue Impulse? Undankbar für den Frankfurter Fan-Anhang?
    4. Bell findet wieder zurück zu seiner altbekannten harten, aber herzlichen Schule und wird endlich damit konsequent? Undankbar für die Spielerinnen. Undankbar aber auch für Bell, denn ob er das in diesem Frankfurter (Kader-)Umfeld jemals adäquat umsetzen könnte?
    Wenn schon ein Bell nicht, wer denn überhaupt dann? Und dieses letzte Fragezeichen hier ist das größte!

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  • Wolle sagt:

    Bell hat in BN m.M.n. einen guten Job gemacht und das maximale aus der Mannschaft herausgeholt. Celia sagte mal in einem Interview, Sie hätte noch nie so gut trainiert wie unter Bell. Zahlreiche Talente erhielten ihre 1. Chance in der Buli, z.B. Schult, Rolser, Maier, Petzelberger, Dohrsun. Eine 16 jährige Rebecca Knaak bekam ihren 1. Profivertrag und regelmäßige Spielzeiten. Ich glaube schon das Bell mit Talenten umgehen kann, sein Auftreten an der Außenlinie hat er damals auf Wunsch der Mannschaft ja auch geändert.
    In Fft. herrschen natürlich andere Voraussetzungen und höhere Erwartungen. Kann er denn in Fft. frei schalten und walten? Immerhin gibt es noch Hr. Dietrich, andem sind ja auch schon einige Trainer gescheitert. Konnte er sich den Kader selber zusammenstellen?
    Ich verstehe z.B. überhaupt nicht warum er mit Prießen und Störzel zwei IV holt und dann Laudehr als eine der besten dt. 6er als IV aufstellt. Störzel und Kuznik als IV waren doch mit Ihm als Trainer in BN eine Bank. Maro dann als 6er und Garefrekes auf der 10, also ich weiß nicht…
    M.M.n. war es ein Fehler, am Anfang der Saison Maro mit aller Gewalt zu halten. Ich sehe ja nicht mehr viel Buli, aber Sie wirkt halt immer lustlos. Das ist nicht gerade motivierend für den Rest.
    Am Anfang dachte ich auch, Bell und Fft., das passt. Mittlerweile habe ich da meine Zweifel, ich bin mal gespannt wie lange sich das Hr Dietrich anschaut.

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  • Altwolf sagt:

    Als WOB-Fan habe ich eigentlich wenig Grund mir über die Verhältnisse und den sportlichen Werdegang des 1.FFC Gedanken zu machen, aber als FF-Fan kann einen,wenn auch als Außenstehenden, diese Entwicklung nicht „kalt“ lassen.

    Am Beispiel des doch „sehr“ engagiert begonnenen C.Bell kann man vielleicht auch Frankfurts Problem erkennen.

    Die früheren Erfolge basierten offenbar auf der Fähigkeit e.S.Diedrich mit lukrativen Angeboten die fähigsten Spielerinnen zum 1.FFC zu holen. Da die Konkurenz nicht die entsprechende Qualität auf den Platz bringen konnte,benötigte man auch keinen „herrausragenden“ Trainer um Erfolge einzufahren.

    Mit der Ära Turbine änderte sich dies, da nun auch ähnlich qualitativ gut ausgebildete Spielerinnen mit einem „Teamspirit“ antraten und dadurch dem 1.FFC den Rang ablaufen konnten.

    Das Trainerdilemma beim 1.FFC war nun, aus diesen Top-Spielerinnen ein Team zu bilden und dazu noch einen heutzutage notwendigen Mannschaftszusammenhalt zu kreieren,den man vorher nicht unbedingt pflegen mußte.

    Nach all den vergeblichen Trainerversuchen hatte man sich nun C.Bell ausgeguckt, der in BN, mit einer allerdings sehr defensiven Spielphilosophie, einen gutem Job machte.

    Noch in der letzten Saison hatte man den Eindruck C.Bell könnte dieses Ziel, ein Team aus diesen Spielerinnen zu machen, erreichen, zumal er in C.Sasic u.d.anderen BN-Spielerinnen für die Mannschaftsstruktur entsprechende Unterstützung insbes. auf d. Platz erwarten konnte.

    Doch da scheinen inzwischen Differenzen (spekuliert) zwischen
    den bereits etablierten Spielerinnen wie S.Laudehr, K.Garefrekes,M.Behringer u.andere schon länger in Frankfurt spielende (wohl auch B.Schmidt u.B.Peter) aufgetreten zu sein, denn die Aufstellungen waren nicht mehr so nachvollziehbar, wie sie es vielleicht ein offensiveres Spielsystem erfordert hätte.Sicherlich hat d.Ausfall v. S.Bartusiak Umstellungen erzwungen, jedoch insbes. seit der Wechselabsicht v. D.Maroszan macht dieses Team einen zerrissenen Eindruck.

    Wenn ich den sonst an der Linie so lebhaften C.Bell relativ regungslos auf der Bank sitzen sehe, dann muß man sich doch die Frage stellen, ob er sein Trainerhandwerk nicht versteht (eigenartige Aufstellung) oder es gibt für den Trainer Vorgaben, die eine Nichtberücksichtigung von Spielerinnen, wie D.Maroszan,K.Garefrekes o.S.Laudehr, außer im offensichtlichen Verletzungsfall, nicht ermöglichen, da es möglicherweise nicht im Sinne von Sponsoren ist, denen S.Diedrich dann Rede u. Antwort stehen muß (Hypothese).

    Auch wenn S.Diedrich Enormes für die Entwicklung im FF, sowohl in Frankfurt, wie auch in diesem Lande geleistet hat, scheint er aber auch durch die Besonderheiten seiner Management-Tätigkeit eine „Entwicklungsbremse“ für dieses Team zu sein.

    Jeder Trainer, da sind Turbine u.WOB beste Beispiele, möchte eine Spielvorstellung verwirklichen und dazu benötigt er Zeit und die Möglichkeit die Spielerinnen zu verpflichten, die dieses Spielsystem auch spielen können. Nur die Notsituation sollte dann auch mal e. Spielerin auf eine andere Position spielen lassen. Da kann man durchaus auch Parallen zu unserer N-11 sehen.

    Für unsere ganze Liga wäre es gut, wenn es wieder ein starkes Team 1.FFC geben würde. Dazu müßte man aber aus den vergangenen Ereignissen lernen.

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  • Detlef sagt:

    Ich kann Altwolf in allem Zustimmen!!!
    Die Qualität des Frankfurter Kaders ist immer noch sehr hoch, aber irgendwie stimmt nach wie vor der Teamspirit nicht!!!

    Läuft es gut (siehe letztes Jahr), dann muß man als Trainer nicht viel tun!!!
    Aber gerade wenn der Wurm drin ist, dann erkennt man die wahre Qualität eines Trainers!!!

    Colin Bell mag einige merkwürdige Entscheidungen getroffen haben, aber damit ist er ja weiß Gott nicht allein!!! 😉
    Auch der Altmeister in Potsdam hat schon die eine oder andere „Fehlentscheidung“ getroffen, wo man sich als Fan gefragt hat, wie er darauf gekommen ist!!! 😉

    Frankfurt ist sicher ein schwieriges Pflaster für einen Trainer, daß haben auch schon andere erfahren müssen!!!
    Ein Sven Kahlert ist ohne Frage ein guter Übungsleiter, was er in Duisburg unter Beweis gestellt hat!!!
    Aber mit so einem Starensemble, wo lauter „Diven“ auf dem Platz stehen, kann halt nicht jeder umgehen!!!

    Nun sind viele davon weggegangen, und Bell schien jetzt der Richtige zu sein, um Frankfurt wieder auf Kurs zu bringen!!!
    Aber es zeigte sich gerade gegen die 3 Topklubs, daß sowohl die Qualität, als auch der Spirit nicht ausreichte!!!
    Beides sollte vor allem SiDi zu denken geben, ob er da die richtigen Prioritäten gesetzt hat??? 😉

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  • dummkopf sagt:

    @tale
    Na, damit war ich eigentlich schon durch.
    In Frankfurt hält doch kein Trainer lange durch, das zu tun, was er selber für richtig hält.
    Bei Bell sieht man das mE noch deutlicher, als auch bei dem von dir bereits erwähnten, an der Taktik.

    Bell war immer ein Defensiv-Fanatiker und wurde ja auch bereits mit diesbezglichen Zweifeln beim FFC empfangen. Und er liess den FFC auch so spielen. Es war anfangs durchaus ein grosser Verdienst von ihm, dass er die Truppe von der Wichtigkeit der Defensive überzeugen konnte, und – wenn auch nicht sehr organisiert – zumindest eine disziplinierte Defensivarbeit mit Spielerinnen wie Alushi und Maroszan hinbekam. Natürlich war das grausig anzuschauen, zB daheim gegen Wob. Aber das war der Stil, den eine Mannschaft unter Bell eben bevorzugt, weil Bell neutral betrachtet eben einfach so ein Typ ist.
    Inzwischen ist die Defensivarbeit beim FFC weder organisiert noch diszipliniert. Uns spätestens, wenn man sieht, dass eine Mannschaft die Defensive als unnötiges Übel sieht, weiss man, dass da nicht Bell dahinterstecken kann.
    Ich möchte auch stark bezweifeln, dass Bell unter normalen Umständen hinter der Peter-Aktion stecken kann.

    Das macht doch den FFC in dieser Situation so besonders. Da würden viele auch nach dem 10.gescheiterten Trainer immer noch nicht darauf kommen, die Ursache bei permanentem Misserfolg eben bei den Dingen zu suchen, die sich permanent nicht ändern, und damit nach den Wurzeln des Übel.
    Und damit meine ich nicht den Rasenmäher. 😉

    Manche streichen auch lieber 100mal frisch über die Wand, um die Feuchtigkeit nicht sehen zu müssen, die immer wieder rein kriecht, als den Grund für die Feuchtigkeit zu beseitigen. Positiv gesehen, kurbeln sie damit doch die Wirtschaft an.

    Wie es weitergeht?
    Vielleicht spielen ja Vero und Fish nach der WM und ohne CL nicht wieder für lau, und wer weiss, ob Maro zu halten ist. Und vielleicht wird der FFC dann gut? Vielleicht …

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  • Chrissy sagt:

    @ die meisten hier, Thema FFC Frankfurt.
    Die meisten, die hier schreiben, scheinen die Mannschaft von Frankfurt besser zu kennen als der Trainer. So kommt es mir vor. Sehen doch 99,9% derer, die hier lesen und schreiben, die Mannschaft immer nur für 90 Minuten in der Woche. Was in der Woche passiert (Training) bekommt (fast) niemand mit.
    Dann finde ich es schon vermessen so zu tun, als wüssten alle besser bescheid als C. Bell. Die Vereinsführung wusste vorher das Bell ein Defensivfanatiker ist, es sei denn die Vereinsführung hat von Fussball nicht die leiseste Ahnung und kann nur zwischen Sieg und Niederlage unterscheiden.

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  • waiiy sagt:

    Ich finde, dass man beim Auftreten eines Trainers deutlich 2 Sachen unterscheiden muss:

    1. Es gibt engagierte Trainer, die während des Spiels Einfluss auf die Leistung ihrer Mannschaft nehmen bzw. nehmen wollen.

    2. Es gibt die sogenannten „Rumpelstilzchen“, die sich über alles aufregen und teilweise dabei auch unter die Gürtellinie gehen bzw. sich mit dem Schiedsrichterteam, dem Gegner oder dem Publikum anlegen.

    Natürlich gibt es dann nach Varianten dazwischen bzw. Kombinationen aus diesen oder eben ruhigere Trainer.

    Bell war sicher zu Zeiten von BN eine Kombination aus 1 und 2. Jetzt ist er aber fast lethargisch, auch wenn seine Mannschaft „untergeht“. Er reagiert zwar mit frühen Wechseln. Aber Anweisungen hört man kaum. Sicher will kaum jemand das „Rumpelstilzchen“ zurück. Aber ein wenig mehr Trainertätigkeit (Variante 1) wäre schon schön, zumal die Trainer im FF Glück haben, dass die Lautstärke nicht wie in der 1. BL im MF ist und man die Spielerinnen noch erreichen kann.

    Wie verfahren das Ganze ist, zeigt sich darin, dass sich viele Fans anderer Mannschaften darüber Gedanken machen.

    @Chrissy: Hier werden zum großen Teil nur beobachtete Sachen kommentiert. Und Spekulationen gehören in solch ein Forum. Davon lebt es quasi. Wenn man das nicht will, reicht eine Informations-Homepage aus…

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  • Wolle sagt:

    Ist Bell ein Deffensiv-Fanatiker?
    Bei Obliers war BN die Schießbude der Liga mit den meisten Gegentreffern. Ist doch logisch, wenn man als Trainer dort sein Hauptaugenmerk drauf setzt. Wenn die finanziellen Mittel begrenzt sind, die Vorgabe Nichtabstieg heißt, einen Kader mit Durchschittsalter 20/21 Jahren hat, kann man keinen Hurra-Fussball erwarten. Das war manchmal nicht schön, und einige Gegner haben sich darüber geärgert, aber es hat die Klasse gerettet. Die meisten Zuschauer hatten jedenfalls Spaß an der Truppe, weil Kampf Trumpf war.
    Und in Fft war und ist die Deffensive m.M.n. immer noch die Schwachstelle. Natürlich gab es eine andere Zielvorgabe, aber Fft. hat eigentlich schon immer eine schwache Abwehr gehabt, in der Vergangenheit konnten das die Gegner nur nicht aufzeigen.
    In Zeiten wo finanzkräftige Männer-Buli-Clubs die Frauenabteilung sponsorn und finanziell mindestens ebenbürtig sind, fällt es Fft. zunehmend schwerer seine dominante Rolle früherer Zeiten zu behaupten. Vereine wie die Bayern oder der VW-Club sind sicherlich mittlerweile in der Lage, Gehälter wie in Fft. zu zahlen.
    Ich möchte jetzt Bell nicht in den Himmel loben, aber ich glaube man tut Ihm auch ein Stück unrecht.
    Wie hat jemand so schön geschrieben: „Bei Schröder fragt man sich auch manchmal was er macht“.

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  • Zaunreiter sagt:

    Tut mir leid, aber ich muss Wolle in allem widersprechen, was Bad Neuenahr angeht.
    1. Ich halte Obliers nach wie vor für einen besseren Trainer als Bell, auch wenn unter seiner Ägide mehr Gegentore gefallen sind als unter Bell.
    2. Ich möchte nicht dazu gezählt werden, „wenn die meisten Zuschauer Spaß an der Truppe hatten.“ Ich empfand diesen Catenacchio Bell’scher Prägung als anstrengend.
    3. War ich von seinem Verhalten an der Aussenlinie genervt.
    4. Habe ich das Gefühl, dass eine Peggy Kuznik in Frankfurt nachgelassen hat. Und ich frage mich
    5. warum Bell eine Laura Störzel nicht in der Abwehr spielen lässt, sondern Crnogorcevic und Laudehr reinstellt. Und man hat
    6. eine Meike Weber ohne große Not ziehen lassen.

    Die, die sich im Spiel reinhauen, dass sind dann doch Fishlock und Boquete. Vielleicht erinnert sich jemand an die Schlussminute des Bayern-Spiels, wo Vero noch Maro antreiben musste, wegen des Eckballes.

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  • dummkopf sagt:

    @chrissy
    „leisteste Ahnung“ hast du gesagt.
    Kommt freilich darauf an, wie man das definiert.
    Dass ein Spiel 90Min dauert und der Ball rund ist, ok.
    Wenn man aber den geläufigen Begriff nimmt, so ist damit das, was alle Jahre wieder in Frankfurt passiert, doch eher sehr schmeichelhaft umschrieben.
    Wenn man zu leichten Übertreibungen neigt, könnte man so sagen:
    Nur 2 Dinge im Leben sind wirklich todsicher:
    1. Das man sterben muss
    2. Das man beim FFC immer wieder nach einer leisen Ahnung sucht.

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