VfL Wolfsburg mit Sieg gegen Frankfurt Herbstmeister

Von am 30. November 2014 – 14.12 Uhr 83 Kommentare

Der VfL Wolfsburg hat sich am 11. Spieltag der Allianz Frauen-Bundesliga mit einem Sieg im Topspiel gegen den 1. FFC Frankfurt die Tabellenspitze und somit die Herbstmeisterschaft gesichert. Dabei profitierte Wolfsburg vom Patzer des bisherigen Spitzenreiters FC Bayern München bei der SGS Essen.

Beim 2:0 (2:0)-Sieg im VfL-Stadion am Elsterweg erzielten Martina Müller (32.) und Lena Goeßling (43.) die Tore.

Anzeige

Laudehr trifft die Latte
In einer vor allem in der Anfangsphase intensiven Partie hatte der VfL Wolfsburg zunächst mehr vom Spiel, die erste gefährliche Torchance hatte aber der 1. FFC Frankfurt, als nach einem Freistoß von Dzsenifer Marozsán Simone Laudehr aus 17 Metern aus der Drehung abzog, der Ball landete an der Latte (17.).

Chancen auf beiden Seiten
Alex Popps abgefälschter Schuss von der Strafraumgrenze stellte FFC-Torhüterin Anke Preuß vor keine Probleme (23.), auf der Gegenseite setzte Vero Boquéte einen Schuss neben den Pfosten (24.). Die Wolfsburgerinnen ließen angeführt von der bärenstarken Kapitänin Nilla Fischer hinten nur wenig zu, vorne setzte Fischer einen Kopfball nur knapp am Tor vorbei (26.).

Müller erzielt Führung
Nach einer guten halben Stunde spielte Popp dann einen mustergültigen Pass in die Füße von Müller, die fackelte nicht lange und brachte den VfL Wolfsburg mit ihrem siebten Saisontreffer 1:0 in Führung (32.).

Goeßling trifft mit direktem Freistoß
Die Schlussphase der ersten Halbzeit verlief für die Gäste dann doppelt bitter: Erst musste Célia Sasic wegen einer Oberschenkelverletzung gegen Mandy Islacker ausgewechselt werden (42.), eine Minute später schlug Goeßling einen direkten Freistoß in den Strafraum, den Preuß irritiert durch Babett Peter passieren lassen musste (43.).

Spielszene VfL Wolfsburg gegen 1. FFC Frankfurt

Martina Müller (li.) brachte den VfL Wolfsburg auf Kurs © foto2press / Oliver Baumgart

Frankfurt zu harmlos
Zur zweiten Halbzeit kam Caroline Graham Hansen für Lina Magull in die Partie, Sekunden nach Anpfiff hatte Müller nach Pass von Anna Blässe die erste gute Chance der zweiten Halbzeit (46.). Vom harmlosen 1. FFC Frankfurt war immer weniger zu sehen, Wolfsburg verpasste bei einem Konter von Popp auf Müller die frühe Entscheidung (50.). Preuß parierte einen Schuss von Hansen (68.).

Schult lässt sich nicht düpieren
Einen Schuss von Boquete hielt Wolfsburgs Torhüterin Almuth Schult sicher (74.) und auch bei einem Heber von Bianca Schmidt war sie auf dem Posten (89.). In der Nachspielzeit kam der VfL Wolfsburg einem dritten Treffer nah, doch die eingewechselte Verena Faißt scheiterte an Preuß (90.+3).

Kellermann zieht Hut vor seiner Elf
VfL Wolfsburgs Trainer Ralf Kellermann erklärte: „Es war ein verdienter Sieg meiner Mannschaft, vor der ich heute nur den Hut ziehen kann. Dank unseres aggressiven Pressings und einer hundertprozentigen Einstellung haben wir unsere Vorgabe, die spielstarken Frankfurterinnen weit von unserem Tor wegzuhalten, optimal in die Tat umsetzen können.“

Bell beklagt mangelnde Vorbereitung
Frankfurts Trainer Colin Bell meinte: „Ich bin enttäuscht über die erneute Niederlage in Wolfsburg, aber man darf auch nicht vergessen, dass wir keine optimale Vorbereitung auf dieses schwere Spiel hatten: Kerstin Garefrekes und Dzsenifer Marozsán waren krank, Célia Sasic angeschlagen. Verónica Boquete, Ana-Maria Crnogorcevic und Jessica Fishlock kamen erst am Donnerstag von ihrer Nationalmannschaft zurück und Simone Laudehr war aufgrund ihres Bundeswehr-Lehrgangs erst gar nicht da. Das alles sind Fakten, keine Ausrede.“

Bayern München verspielt Herbstmeisterschaft
Durch ein torloses Remis bei der SGS Essen hat der FC Bayern München die Tabellenführung an den VfL Wolfsburg abgeben und somit die Herbstmeisterschaft verspielt. Die Münchnerinnen, bei denen im Tor Manuela Zinsberger für die an der Schulter verletzte Tinja-Riikka Korpela zum Einsatz kam, hatten zwar die besseren Torchancen, doch ein Treffer wollte an diesem Nachmittag nicht gelingen.

Turbine Potsdam gewinnt Ostderby nach Rückstand
Der 1. FFC Turbine Potsdam hat nach einem 1:2-Rückstand das Ostderby beim FF USV Jena noch mit 3:2 (1:1) gewonnen. Die Turbine-Führung durch Asano Nagasato (35.) hatte Amber Hearn kurz vor der Pause für die Gastgeberinnen ausgeglichen (45.). Carolin Schiewe scheiterte mit einem Foulelfmeter an Anna Sarholz, Jena ging dennoch etwas später durch Christina Julien in Führung (68.), ehe Inka Wesely postwendend ausglich (70.) und die erst nach gut einer Stunde eingewechselte Julia Simic die Partie noch für die Potsdamerinnen mit einem verwandelten Handelfmeter drehte (82.).

Jenas Trainer Daniel Kraus meinte: „Ich kann nicht viel Negatives zu diesem Spiel sagen. In der 2. Halbzeit waren wir die aktivere Mannschaft, doch leider hat es trotzdem nicht für einen Punkt gereicht. Wenn wir die fußballerische Leistung in der Rückrunde fortsetzen, können wir an das Niveau der letzten Saison anknüpfen.“

MSV Duisburg gelingt Befreiungsschlag
Der MSV Duisburg landete im Kampf gegen den Abstieg mit dem 2:1 (0:0) bei Aufsteiger Herforder SV den ersten Saisonsieg und holte drei wichtige Punkte gegen einen direkten Konkurrenten. Dabei geriet die Elf von Trainerin Inka Grings durch ein Tor der im Nachschuss treffenden Lena Wermelt (58.) zunächst in Rückstand. Doch Dolores Silva mit einem Schrägschuss aus  halblinker Position (70.) und Kristina Sundov (88.) nach einer feinen Einzelleistung drehten die Partie für die Duisburgerinnen, die auf Stürmerin Emilie Fillion verzichten mussten. Fillion hatte sich am Mittwoch im Training einen Syndesmose- und Außenbandriss im linken Sprunggelenk zugezogen.

Grings erleichtert
Grings erklärte  nach der Partie: „Man hat meiner Mannschaft zu Beginn die verständliche Nervosität angesehen; wir wollten auch da schon nach vorne spielen, haben aber die Lösungen noch nicht gefunden. Doch wir haben auch nach dem Rückstand nicht aufgegeben, immer gebissen. Rach Kiwic hat vorne überragend gearbeitet und die drei eingewechselten Spielerinnen haben die Reaktion gezeigt, die man von Auswechselspielerinnen erwarten darf. Gratulation an die gesamte Mannschaft.“

Freiburg siegt im Südderby
Im ersten Spiel des Tages setzte sich der SC Freiburg gegen die TSG 1899 Hoffenheim mit 1:0 (1:0) durch. Sylvia Arnold gelang bereits in der 16. Minute der Treffer des Tages, mit dem sich die Freiburgerinnen in der Tabelle an ihrem Gegner vorbeischoben.

Leverkusen gewinnt in Unterzahl
Bayer 04 Leverkusen bewies kam beim SC Sand trotz der frühen Roten Karte gegen Rebecca Knaak wegen einer Notbremse zu einem 2:1 (0:1)-Auswärtssieg. Anne van Bonn brachte die Gastgeberinnen mit einem direkt verwandelten Freistoß in Führung (24.), doch Marina Hegering. die per Kopf einen Fehler von Sands Torhüterin Mallori Lofton-Malachi ausnutzte (47.) und Carolin Simon nach einem doppelten Doppelpass mit Ramona Petzelberger (58.) sorgten für einen Auswärtssieg der Leverkusenerinnen.

Koutroubis enttäuscht
Die Gastgeberinnen mussten bereits früh auf ihre Torjägerin Iliaria Mauro verzichten, die mit Verdacht auf Muskelfaserriss in der rechten Wade vom Feld musste (12.). „Ich dachte in der zweiten Halbzeit, dass Leverkusen mit zwei Spielern mehr auf dem Feld steht“, so Sands Trainer Niko Koutroubis.

Allianz Frauen-Bundesliga, Ergebnisse 11. Spieltag

SC Freiburg TSG 1899 Hoffenheim 1:0 (1:0)
VfL Wolfsburg 1. FFC Frankfurt 2:0 (2:0)
SGS Essen FC Bayern München 0:0
Herforder SV MSV Duisburg 1:2 (0:0)
FF USV Jena 1. FFC Turbine Potsdam 2:3 (1:1)
SC Sand Bayer 04 Leverkusen 1:2 (1:0)

Allianz Frauen-Bundesliga, Tabelle

Rang Verein Spiele Torverhältnis Punkte
1. VfL Wolfsburg 11 29:1 29
2. FC Bayern München 11 32:3 27
3. 1. FFC Frankfurt 11 39:9 25
4. 1. FFC Turbine Potsdam 11 29:12 25
5. SGS Essen 11 16:15 16
6. SC Freiburg 11 17:28 15
7. TSG 1899 Hoffenheim 11 11:18 14
8. Bayer 04 Leverkusen 11 13:23 12
9. FF USV Jena 11 13:21 8
10. SC Sand 11 10:23 7
11. MSV Duisburg 11 8:29 6
12. Herforder SV 11 10:45 2

Tags: , , , , , , , , , , ,

Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

83 Kommentare »

  • Michele sagt:

    Zum Spiel gibt es eigentlich nur eins zu sagen: Wolfsburg hat als Team gespielt und Frankfurt nicht! Marozsan einmal mehr ein Totalausfall!

    (0)
  • Davimandel sagt:

    Große Enttäuschung! Auch Frankfurt verteilt seine Mängel zu Tage. Das Schlimmste ist, dass der Trainer tut nichts, um Abhilfe zu schaffen. Wir sahen keine Spiel-Plan, keine Taktik, Strategie … Es ist nicht akzeptabel für einen solchen großen Klub.

    (0)
  • Davimandel sagt:

    Marozsan einmal mehr ein Totalausfall! Sie vermisste eine Menge. Aber sie ist nicht allein. Es hat auch den Crnogorcevic, Sasic, PREUSS …Und vor allem der Trainer Colin Bell.

    Colin Bell ist das schwache Glied der Mannschaft.

    (0)
  • Maxemus sagt:

    Kein Verein in der BL kann seine Fans so schmerzhaft enttäuschen wie der FFC und das immer wieder. Das Team ist nach den Namen ein großes Versprechen, wenn es aber ernst wird, nur noch eine gebrochenes.
    Was Wolfsburg an Martina Müller und Alex Popp hat, darüber könnte man ein Buch schreiben. Was Frankfurt an Stars hat, da würde es ein Comic tun. Wolfsburg, dass imho auch kein Freund der Präzision war, reichte eine überragende Abwehr, viel Laufen mit Pressing und eine Müller. Ich will gar nicht mehr den „Kopf des Trainers fordern“. Da wird es wohl auch ein anderer/eine andere nicht mehr richten. Ich nenne das einmal Frankfurter Fluch: Tolle Spielerinnen, aber keine Mannschaft.

    (0)
  • labrys sagt:

    was braucht Frankfurt? Eine „Kampfsau“ wie Fishlok…keine Ballverliebte wie Boquete oder eine überhebliche (fussballerisch) Marozsan. In der Abwehr braucht es ein Bollwerk, jemand wie Fischer, die auch mal voll reingeht und den Ball klärt und nicht Kuznik die lieber zuschaut wie Müller ein Tor macht. Vielleicht sollte man mal bei Frankfurt nicht nach Namen sondern nach Können aufstellen, vielleicht klappts dann. und was zum geier machen Crnogorcevic und Laudehr in der Abwehr?

    Ich seh nicht soviele Spiele des ffc, und will auch nicht die SPielerinnen an einem Spiel messen, doch so wird das nix. da freu ich mich schon auf die beiden Partien gegen den FCB… 🙂

    (0)
  • Lucy sagt:

    VFL = verdient gewonnen / FFC = verdient verloren !!!

    (0)
  • Davimandel sagt:

    Es gibt auch das ewige Problem der Verteidigung. Warum nicht kaufen wahren Verteidiger?

    Es gibt auch das Problem des Torhüters. Preuss hat nicht das Niveau, um in Frankfurt zu spielen. Zwei große Fehler heute. Dies ist nicht akzeptabel.

    (0)
  • Jan sagt:

    Frankfurt uninspiriert, ohne überzeugende Spielanlage. Auffälligste Frankfurterin wohl J.Fishlock. (Und das scheint mir kein Trugschluss, weil superblonde Haare einen da womöglich trügen mögen.)

    Wolfsburg selbstsicher. Der stets sehr engagierten A.Blässe wünschte man mehr Lockerheit. Warum blickt u. wirkt sie immer so verbissen? Es ist ein Spiel! Bei einem Meister aber – egal in welchem Metier – sieht alles immer spielend einfach aus. Vllt. sollte A.Popp sie ab und zu mal mit in den Zoo mitnehmen, um dort evtl. etwas von deren beneidenswert gelassener Abgeklärtheit zu lernen . 🙂

    Welch glückliche CL-Auslosung also: Ein rein dt. od. rein schwed. Duell ist erst im Finale möglich – ein Privileg, das Frankreich nicht hatte. Und Frankfurt hat die vermeintlich leichteren Gegner als das souveräne Wolfsburg – besser als umgekehrt!

    (0)
  • never-rest sagt:

    WOB zeigt es den Schönwetterfußballerinnen vom 1FFC einmal wieder wie es geht: Eine kompakte Verteidung mit einer absoluten Führungspersönlichkeit wie Fischer und konsequentes aggressives Pressing, sobald der Gegner im Ballbesitz ist. Der spielentscheidende Unterschied für mich aber im MF, wo Maroszan, Garefrekes etc. keinen Stich gegen Goeßling, Popp und vor allem Bernauer bekamen. Einzig Borquete zeigte ansatzweise den Willen, sich dagegen zu stemmen.

    Schließlich WOB im Tor mit Schult m.E. besser besetzt.

    Trotzdem ist für den 1FFC in der Meisterschaft weiterhin alles drin. WOB kann das kleine Punktepolster für die hammerschwere Rückrunde gut gebrauchen. Aber für jeden Gegner wird es auch auf heimischen Platz schwer genug werden, überhaupt ein Tor gegen WOB zu erzielen.

    (0)
  • Detlef sagt:

    TURBINE ist heute in Jena nochmal mit einem dunkelblauen Auge davongekommen!!! 🙁
    So werden wir das Saisonziel niemals erreichen, und müssen froh sein, wenn wir am Ende Platz 4 halten können!!! 🙁

    (0)
  • speedy75 sagt:

    @Detlef
    Turbine tut sich gegen Jena doch meistens schwer oder hattest du heute eine andere Sichtweise?

    WOB klar besser als der FFC deshalb auch verdienter Sieger.

    (0)
  • Alice sagt:

    Ich kann mich den Vorrednern nur anschließen, aber ein Name ist noch nicht gefallen. ALMUTH SCHULT! Sie hat heute eine starke Partie abgeliefert, war immer da, wenn sie gebraucht wurde (zugegebenermaßen nicht allzuoft dank hammerstarker Leistung des Bollwerks vor ihr) und hat selbst einstige Kritiker überzeugen können. Selbstsicher und verlässlich. Wir sind uns sicher, auch wenn der ein oder andere Klops immer gross beschrien werden wird, „unsere“ Alma wird nur stärker beim VfL. Gut, dass nun endgültig Grass über vergangene Wechseldramen gewachsen ist und sie in den Herzen des Gros angekommen ist. Auch mit ihrem Auftreten abseits des Platzes. Top.

    Bei den Frauen waren Klaus Allofs schönredende Worte bzgl des neuen Trikots zukunftsdeutend. Das X signalisiert, hier kommt keiner vorbei 😀 Zumindest heute war das der Fall.

    Auf dieses Team kann man Stolz sein. Lena hat Recht behalten „Wir sind die geschlossenere Mannschaft“.

    (0)
  • balea sagt:

    Wenn man dem Liveticker von Turbine glaubt war es der „übliche“ Jena Fight. Aber immerhin haben sie sich zurückgekämpft, Sarholz hat einen 11er gehalten, Simic trotz 1 Stunde Ersatzbank schmoren noch cool einen 11er versenkt. Nicht schön, aber eben Arbeitssieg. Vielleicht sind sie jetzt für die Rückrunde richtig „eingenordet“.

    Frankfurt scheint sich dagegen zunehmend in Luft aufzulösen. Wenn eine Garefrekes nicht einen guten Tag hat und Sasic ausfällt fehlt da wirklich der nötige Spirit.

    Bin mal auf genauere Berichte aus Essen gespannt. Auf jeden Fall ist heute der Dreikampf um den 2. CL Platz spannend geworden.

    (0)
  • Detlef sagt:

    @Speedy75,
    Das es heute kein Spaziergang wird war mir schon klar, aber in Hälfte Eins hatten wir den USV doch recht gut im Griff!!!
    Aber so ein dummes Ausgleichstor darf eine Spitzenmannschaft niemals bekommen!!!

    Und das wir im zweiten Durchgang schier auseinandergebrochen sind, so etwas muß man auch erst mal schaffen!!! 🙁

    (0)
  • speedy75 sagt:

    @Detlef
    Ok danke für die Infos.

    (0)
  • Aldur sagt:

    In Essen hat man die Länderspielpause offenbar gut nutzen können. Verglichen mit dem letzten Heimauftritt gegen Hoffenheim stand heute eine andere Mannschaft auf dem Platz, die sich den Punktgewinn gegen offensiv allerdings weitgehend phantasielose Bayern mit hohem läuferischem und kämpferischem Aufwand redlich verdient hat.

    Bei der SGS stand Janssen wieder in der IV, Klasen verteidigte links und Freutel rechts. Außerdem kehrte Doorsoun in die Mittelfeldzentrale zurück. Sie kann zwar mit ihrer Schnelligkeit und Dynamik auch auf der offensiven Außenbahn sehr wertvoll sein, scheint momentan aber die Einzige, die im Verbund mit Lehmann für defensive Stabilität im Mittelfeld sorgen kann. Offensiv gab es noch eine weitere Überraschung, da Dallmann auf der linken offensiven Außenbahn agierte, und Gidion dafür auf der etatmäßigen Dallmann-Position. Das klappte auch ganz gut. Dallmann hatte offensiv nicht so viele Situationen, arbeitete aber diszipliniert nach hinten.

    Das Spiel an sich war von Anfang bis Ende sehr umkämpft, mit vielen Zweikämpfen im Mittelfeld und entsprechend vielen Freistoßsituationen. Vor allem in der 1.Halbzeit waren zwingende Torchancen auf beiden Seiten Mangelware. Nach der Pause hatte Bayern zwar einige gute Gelegenheiten, vor allem nach Standards, dazu noch zwei gefährliche Distanzschüsse der eingewechselten Maier, so richtig zwingend war das aber alles auch nicht. Die SGS hat sich den Punkt auch keineswegs ermauert, sondern immer wieder mutig nach vorne gespielt, allerdings fehlte wie so oft in jüngerer Vergangenheit meist der letzte konsequente Pass.

    Andererseits ist die Defensive der Bayern auch nicht ohne. Die Dreierkette mit Abbé, Holstad und Lewandowski wirkt sehr abgeklärt, auch wenn die zuweilen sehr offensiv agierenden Baunach und Schnaderbeck auf den Außen mal überspielt werden. Auch Behringer hat heute von der Sechs aus viele Situationen nach hinten ausgebügelt.

    Insgesamt sehe ich aber ein leistungsgerechtes Unentschieden, und für die SGS endlich mal wieder ein Erfolgserlebnis gegen einen Großen der Liga. Jetzt noch ein Sieg nächste Woche gegen den MSV, und man kann entspannt zum Jahresausklang nach Potsdam fahren, und dann im neuen Jahr ohne größere Sorgen in die Rückrunde starten.

    (0)
  • dummkopf sagt:

    @aldur + andere SGSer
    Auswärts-Bayern gibt es hier ja wohl leider keine.

    Sicher? 3er Kette mit Lewandowski?
    Die hat früher schon innen gespielt. Mag also von daher sein.

    War zuletzt aber wieder sehr stark als offensive Aussenbahn.
    Von daher wäre Baunach in der 3er Kette besser. Aber das hat ja in der AFBL nicht viel zu sagen …

    Und Brooks ist wohl wie immer unsichtbar geblieben (Sie kann man ja vielleicht als die Tarnkappen-Spielerin der Liga bezeichnen, weil sie nur in der Aufstellung auftaucht und sonst eher unter)?

    Ich weiss, @aldur erkennt Aufstellungen immer sehr gut, vielleicht aber aus Freude über die SGS bei den Bayern nicht so ganz genau hingeschaut?

    (Wenn Baunach meist weiter links war, und auffallend mehr an den Angriffen beteiligt als Lewandowski, wird wohl tatsächlich Lewandowski in der 3er Kette gespielt haben)

    (0)
  • balea sagt:

    Ich hab erst jetzt gelesen, dass in Wolfsburg nur 1736 Zuschauer waren. Kaltes Wetter ist verständlich, aber so wenig? Letztes Jahr waren in WOB 2933 im Schnitt im Stadion – jetzt 1000 (!) weniger. Da in der Rückrunde die Topspiele auswärts stattfinden wird der Schnitt deutlich niedrig bleiben (es sei denn, man nimmt überhaupt keinen Eintritt mehr…).

    Frankfurt hat zZ gut 1500 Besucher im Schnitt, ca 700 weniger als letzte Saison. Selbst die Bayern haben es trotz sportlichem Erfolg geschafft, ihren Schnitt um über 250 Zuschauer auf nur noch 565 Zuschauer zu reduzieren…
    Wenn Uli Hoeness nächstes Jahr Freigang hat könnte er ja jeden Zuschauer per Handschlag begrüssen, vielleicht hilft das etwas.

    Allein Potsdam von den Top 4 kann zulegen: von 2164 auf 2424.

    Die Zahlen habe ich von Framba genommen.

    Fernsehvermarktung schön und gut – aber die Vereine sollten sich wirklich mehr um eine LEBENDIGE Fanbasis kümmern. Der DFB wird es nicht tun, der will die Vereine / Liga zugunsten der Natio schleifen. Aber langfristig wird es keine gute Natio ohne eine gute Liga geben. Und ohne interessante Vereine werden noch mehr Spielerinnen (gezwungenermassen) auf „Wanderschaft“ ins Ausland gehen.

    (0)
  • Ralligen sagt:

    Wolfsburg hat eine willensstarke Lena Gößling,Frankfurt eine uninspiriert spielende(wie meistens,siehe Natio!!!) Marozsan.
    Vielleicht findet bei Frau Neid irgendwann mal ein Umdenken statt,wäre mein Weihnachtswunsch die Betonung liegt auf Wunsch!!

    (0)
  • Detlef sagt:

    Frankfurt agierte heute in Wolfsburg ähnlich schwach wie in Potsdam!!!
    Da waren keine ordentlichen Strukturen erkennbar, alles wirkte irgendwie zufällig!!!

    Marozsan blieb völlig blass, da kam kein ordentlicher Pass in die Spitze!!!
    Ähnlich schwach war heute auch KG, sodass einzig Boquete für etwas Druck sorgen konnte, der aber meistens bei Fischer oder BABBS endete!!!

    Über außen kam überhaupt nichts, wo mM mit Wensing und Maritz die „Schwachstellen“ im Defensivverband der Wölfinnen liegen!!!
    Wie Mainhatten überhaupt 39 Tore zustande gebracht hat, war heute nur schwer zu begreifen!!!

    Sasic war heute gut bewacht, und sah keinen Stich!!!
    Beste Frankfurterin für mich war eindeutig Blondschopf Fishlock, die sich mit „Zähnen und Klauen“ gegen die Niederlage gewehrt hat!!!
    Aber sie war damit ziemlich allein, der Rest verfiel recht bald in eine Art erfürchtiger Starre!!!

    WOB reichte dagegen eine ziemlich mittelmäßige Leistung, um Frankfurt unter Kontrolle zu behalten!!!
    Da ist ganz sicher noch einiges an Luft nach oben bei den Wölfinnen!!!

    Magull heute mit einem gebrauchten Tag, Hansen dagegen um Längen besser unterwegs!!!
    Auch Blässe hatte schon bessere Spiele abgeliefert, und Bermauer habe ich auch nicht so gut gesehen!!!

    WOB hätte eigentlich noch höher gewinnen müssen, scheiterte aber mal wieder an seiner mangelnden Effizienz!!!

    Wie man das Abwehrbollwerk von WOB knacken kann, zeigte TURBINE!!!
    Aber wenn man dann etwas Zählbares mitnehmen möchte, darf man hinten eben nicht solche Fehler machen!!! 🙁

    (0)
  • Ralligen sagt:

    @Dummkopf
    Möchte Dir kurz mitteilen das Lyon 8:2 gg. Arras gewonnen hat.Hier die Tore:Arras – LYON: 2-8
    2-8 Lucie PINGEON 84 ‚
    2-7 Lara Dickenmann 67 ‚
    1-6 61 ‚ ?
    1-5 57 ‚ ?
    0-4 Eugenie Le Sommer 30 ‚,
    0-3 Amel Majri 25 ‚
    0-2 Eugenie Le Sommer 23 ‚
    0-1 Amel Majri 15 ‚
    Die Torschützin von Tor Nr. 5 und 6 ist mir entfallen,Gedächtnis und sooo!!!!

    (0)
  • Markus Juchem sagt:

    Da helfe ich dem Gedächtnis von Ralligen doch mal auf die Sprünge ;): 1:5 Hegerberg, 1:6 Hegerberg.

    (0)
  • Ralligen sagt:

    @Herr Markus Juchem
    D-A-N-K-E !!!

    (0)
  • dummkopf sagt:

    kurz zu den TH:

    Wob: Hoffe für die Gute, dass sie noch bessere Spiele als das bekommt, um Eigenwerbung betreiben zu können. Das was kam, hat sie gehalten. Schwieriges zum Auszeichnen war nicht dabei, nicht mal eine Flanke. Beim Lattenschuss etwas langsam, aber solche „Eier“ sind auch nicht leicht zu berechnen.
    Fürs dazulernen: Einen ähnlichen Ball wie den, den sie gg England gerade noch vor der Linie gehalten hat, hat sie auch heute bekommen. Da ist das Stellungsspiel verbesserungsfähig. Das heute war in Hz2 eine Bogenlampe die auch fast zu lange wurde, und dann gerade noch im Nachhintenfallen gehalten werden konnte. Eine gute TH geht schneller hinter den Ball und vermindert so die Gefahr des Durchrutschens.

    FFC: Natürlich ist Preuss nicht so gut wie Schumann normalerweise ist. Das hat man aber heute nicht gesehen, sondern in Lev. Das erste könnte wohl durch früheres herausgehen gehalten werden. Das ist aber sehr schwer von hinten zu sehen. Es wirkte evtl. in der Hauptkamera so, von oben (eine Spielerin sieht aber nicht von oben). In der anderen Perspektive aber nicht? Das zweite ist ziemlich genau so unserer „goldenen“ Kämper in der WM gg China auch passiert. Im CL-Spiel OL-PSG ähnlich. Hier dagegen ist die PSG-Hüterin hinter ihrer Verteidigerin in Ballrichtung geblieben und der Ball wurde minimal abgefälscht, und ging dann ins Tor. Hätte die es wie heute Preuss gemacht, hätte sie ihn gehalten.
    Das ist also immer auch viel Glückssache.
    Fürs dazulernen: Bleibe als TH in Ballrichtung (so dass ein unabgefälschter Ball nicht ins Tor geht. Damit gehst du jeder Kritik aus dem Weg) Eventuell fallen auch mehr Tore unberührt als leicht abgefälscht.

    Ich habe früher manche Szenen zum Rückversichern doppelt angeschaut. Mache ich heute aus gesunkenem Interesse nicht mehr. Das kann also jeder gerne nochmal nachschauen und ggf. gerne korrigieren. 😉

    (0)
  • Sylvijaaa sagt:

    Frankfurt bekam heute die Quittung dafür, keine Torhüterin mit internationaler Klasse zu haben. Gegen die „Kleinen“ fällt das nicht auf, weil die kaum Chancen haben.

    Wenn die Trainer der Meinung sind Preuss sei besser als Schumann, braucht Frankfurt eine neue Torhüterin.

    Schon beim ersten Tor muss Preuss rauskommen. Ein langer Ball, den Müller erst am 5er erreicht. Da muss sie zuerst am Ball sein.
    Beim 2. Tor muss sie dagegen stehen bleiben. Wenn Peter den Ball köpft, kann sie sowieso nicht mehr reagieren.

    (0)
  • webcam sagt:

    Erstaunlich klare Sache für WOB, souveräner Sieg.

    Für mich unbegreiflich, dass außer Goessling keine der WOB-Spielerinnen regelmäßig in der N11-Startelf stehen, da bekommen immer noch die Frankfurterinnen Maroczan, Sasic, Hendrich den Vorzug, sogar eine Huth wird dort noch nominiert.

    Was ist eigentlich mit Blässe (hat sie S. Neid mal irgendwas getan, dass sie nie nominiert wurde?), mit Magull, warum durften Popp und Wensing erst nach Einwechslung gegen SWE ein tolles Tor erzielen?

    Die WOB-Spielerinnen sind Einsatz, Laufbereitschaft, Spielfreude und Pressing, Kampf für das Team gewohnt, das kann man von den Frankfurterinnen wirklich nicht behaupten. Aber das braucht auch die N11 auf dem Weg zur WM …

    (0)
  • dummkopf sagt:

    @ralli+Juchem

    Danke, ich schaue auch immer frz Torshow. Die allerdings immer erst einiges verspätet kommt.
    Mag sein, dass sie seit dem PSG Spiel umgestellt haben. Schelin mehr aussen – Hegerberg mehr Mitte.
    Vernünftig, da Hegerberg die eindeutig bessere Strafraumspielerin ist. Mit weitem, weitem Abstand. Ein Klassenunterschied zwischen den beiden diesbzgl.

    (0)
  • Liza sagt:

    Schade Bayern. Hatte mir erlaubt nach den letzen Spielen davon zu träumen, dass sie auf der 1 überwintern, aber solange sie am Ende der Saison ganz oben stehen, soll es mir recht sein. 🙂
    @balea: interessanter Vorschlag mit Uli Hoeneß. Hätte es gern gesehen, wenn er bei seiner „Wiedereingliederung“ etwas in die Frauenabteilung eingebunden werden würde, aber das bleibt wohl nur Wunschdenken.

    Sehr enttäuschendes Spiel von Frankfurt! Kann den vielen oberen Kommentaren nur zustimmen. Die einzigen Spielerinnen vom FFC, die mir positiv aufgefallen sind, waren Fishlock, Boquete und Huth. Vom Rest kam nicht viel und wenn, dann leider nichts Gutes.
    Da war Wolfsburg wirklich die geschlossenere – und bessere – Mannschaft.

    (0)
  • GG sagt:

    Klasse, @Detlef, absolut auf den Punkt gebracht: Den einzigen Gegentreffer den A. Schult in der Hinrunde hat hinnehmen müssen kam von G. Anonma; und das auch nur, weil der Außenpfosten „gnädig“ war den Ball wieder ins Spielfeld zurückzubefördern und N. Maritz danach nicht vernünftig verteidigt hat.
    Sei´s drum. Das Duo N.Fischer/B.Peter zieht allein fast schon ein Bermuda-Dreieck auf, in dass sich sogar Rekord-Torschützenköniginnen unrettbar verlieren (sh. C. Sasic).
    Als Augenzeuge möchte ich aus dem entschlossenen „Wölfinnen-Rudel“ doch auf drei Spielerinnen besonders eingehen:
    1) Lena Goeßling: Bereits zum Zeitpunkt ihres ersten Betretens des Rasens (zur Aufwärmphase) hatte ich den Eindruck, dass der 1.FFC sich würde mehr als anstrengen müssen, um heute etwas Zählbares mitzunehmen. Bis zum Abpfiff durchgehend voll konzentriert war sie zu jeder Zeit Chefin auf dem Platz. Unterstrichen noch durch das taktische Foul kurz vor Abpfiff, als sie V. Boquete auf Höhe der Mittellinie den Konter unterband. Für mich heute ein weiterer Beweis dafür, dass, wenn man ihr Verantwortung zuspricht – und damit Vertrauen gibt – , sie zu Weltklasseleistungen nicht nur fähig ist, sondern diese auch gerne abliefert.
    2) Vanessa Bernauer: Nicht jede ihrer zahlreichen Aktionen sah glücklich aus. Aber heute hätte ein Lehrvideo zum Thema „Einsatzbereitschaft“ gedreht werden können mit ihr allein im Mittelpunkt. Anfänglich hatte ich das Empfinden sie sei auf D. Marozsan angesetzt worden; da diese jedoch frühzeitig abtauchte und keinerlei Akzente setzen konnte, hat sie sich dann auf der defensiven 6er-Position Allen angenommen die auf sie zuliefen. Als „Rückendeckung“ vor bzw. neben Lena ein wichtiger Wellenbrecher.
    3) Anna Blässe: Zugegeben, sie trifft immer noch viel zu häufig die falschen Entscheidungen: Torschuß wenn Querpaß angebracht (46. min), Querpaß – ins Leere – wenn sie allein vor dem Tor auftaucht. Und dennoch, ein unheimlich wertvoller Spielertyp. Heute können A.-M. Crnogorcevic (1. Hz) und K. Hendrich (2. Hz) Zeugnis ablegen. Gerade Letztere dürfte sehr froh gewesen sein, als C. Bell sie durch die Auswechslung „erlöste“.

    Unter dem Strich bleibt ein souveräner Sieg des Rudels – garniert durch die unerwartete Herbstmeisterschaft. Jetzt warten die beiden wichtigsten BuLi-Spiele dieser Saison in Freiburg und gegen Hoffenheim. Und dann der Kehraus im Stadion am Elsterweg gegen den SC Sand, bevor es dann in 2015 im neuen Schmuckkästchen weitergeht zur Realisierung des Saisonziels, „Die magische -3-„. Und dann -hoffentlich- auch wieder mit der Leitwölfin, Nadine Keßler.

    (0)
  • dummkopf sagt:

    Letztes Jahr habe ich noch nach einer „Verletzungsszene“ von Bremer im Spiel in Wob gesucht, wo sie vor der Hz. mit Knöchelverletzung ausgetauscht wurde – und keine gefunden. Daher gehe ich davon aus, dass sie bereits verletzt ins Spiel geschickt worden war.
    Heute suche ich nicht mehr nach einer „Verletzungsszene“ von Sasic. Seltsame Auswechslung. Ist mir das entgangen, oder hat jemand etwas gesehen?

    (0)
  • waiiy sagt:

    Vor 3 1/2 Jahren spielte mal eine der weltbesten Innenverteidigerinnen in Potsdam. Dann verschwand sie 2 1/2 Jahre in der Versenkung bzw. wurde zur Außenverteidigerin umgeschult und nun ist sie wieder da, wo sie mal war. Glückwunsch an Babett Peter! Was für eine Hinrunde. Und damit sind wir beim großen Plus von Wolfsburg – der Defensive! 1 Gegentor in 11 Spielen! Das allein sagt alles. Mit Fischer bildet Peter ein Bollwerk, was nicht zu überwinden zu sein scheint. Und der Spruch „Offense wins games, defens wins championchips.“ wird sich wieder mal bewahrheiten.

    Was man dabei nicht vergessen darf, dass irgendwann offensiv auch Keßler wieder zuschlagen wird…

    (0)
  • enthusio sagt:

    An der Tabellenspitze hat es heute zu Recht einen Wechsel gegeben.
    Von dem gewohnten Powerplay und der Offensivstärke von Bayern München war in Essen heute nämlich absolut nichts zu sehen. Essen stand hinten geschickt und ließ nur einige wenige Münchener Torchancen zu. Das waren in der Regel Weitschüsse, die das Tor verfehlten. Lisa Weiß im Essener Tor blieb heute weitgehend beschäftigungslos.

    Die quirlige Mana Iwabuchi bemühte sich zwar nach Kräften und war der einzige Unruheherd, der die Essener Abwehr in höchste Alarmbereitschaft versetzte, aber Beckmann und die erst in der 60. Minute eingewechselte Miedema bekamen keinen Stich. Erstaunlich, dass Vanessa Bürki trotz der Harmlosigkeit im Münchener Angriff erst zwei Minuten vor Schluss eingewechselt wurde.

    Im Mittelfeld gingen von Behringer und Leupolz keine Ideen aus, auch die vielen Freistöße von Behringer verpufften wirkungslos.
    Ähnliches gilt für Lewandowski, Baunach und Schnaderbeck auf den Flügeln. Erfrischend dagegen in einigen Szenen die eingewechselte Leonie Maier.

    Umgekehrt war aber auch bei Essen „absolut tote Hose“ im Angriff. Wenn mal ein Schuss (etwa von Dallmann) auf Zinsbergers Tor kam, war kein Druck dahinter. Charline Hartmann sah ebenfalls kein Land und bekam nichts Verwertbares vor die Füße.

    Trotzdem war es ein unterhaltsames Spiel, weil es sehr interessant zu erleben war, dass den mit vielen Nationalspielerinnen gespickten Münchnerinnen nichts einfiel, die Essener Abwehr auszuhebeln. Man mußte sich um eine Essener Heimniederlage heute endlich mal keine ernsthaften Sorgen machen.

    Thomas Wörle beklagte sich bei der anschließenden Pressekonferenz übrigens über die schlechten Platzverhältnisse, die ein Kombinationsspiel seiner Mannschaft nicht zugelassen hätten, und über das harte, manchmal unfaire Einsteigen des Gegners.
    Dazu kann ich nur sagen: der Platz war völlig okay und manche Freistoß-Entscheidungen der Schiedsrichterin pro Bayern waren für mich (und die meisten Zuschauer) nicht nachvollziehbar.

    Högner und Wörle hatten dann auch anschließend noch ein wenig Zeit, ihre unterschiedlichen Meinungen miteinander auszutauschen 🙂 .

    http://www.derwesten.de/sport/lokalsport/essen/nullnummer-gegen-die-bayern-id10094630.html

    (0)
  • waiiy sagt:

    Hinrundenfazit:

    Wolfsburg in der 1. Halbserie schon so stark wie in den letzen beiden Jahren nicht. Da kamen sie immer nach der Winterpause stark auf und nach vorn. Und das Ganze ohne Keßler und zu Anfang ohne Goeßling. Das heißt, das Team hat quasi die Krisenzeit schon geschafft und das ohne Blessuren. Damit ist Wolfsburg klarer und einziger Meisterschaftskandidat. Knackpunkt der Rückrunde: alle Spiele gegen die Spitzenteams auswärts. Spielerin der Hinrunde: Goeßling – unglaublich, wie sie Impulse gab, nachdem sie die Verletzung ausgeheilt hatte.

    Bayern hat sich wie erwartet stark verbessert, offenbarte heute aber leider eine alte Schwäche: das Spiel gegen unangenehme Gegner zu machen, ist nicht ihr Ding. Ob das reichen wird, um Wolfsburg zu schlagen, wird sich zeigen. In der Rückrunde muss man gleich zu Beginn nach Frankfurt. Aber Potsdam und Wolfsburg kommen nach München. Spielerin der Hinrunde: Leupolz – der freiwillige Verzicht (jaja: Rückenbeschwerden) auf die U20 WM hat sich bezahlt gemacht.

    Frankfurt steht da, wo ich es erwartet hatte. Meine Prognose war, dass man schlechter verpflichtet hatte als verkauft. Das hat sich bewahrheitet. Die Aufgabenverteilung auf dem Platz ist oft nicht zu erkennen. Kuznick fühlt sich berufen, die Offensive anzukurbeln. Das Mittelfelddreieck scheint irgendwie planlos. Laudehr und Crno spielen nur leidlich auf nicht passenden Positionen. Die Taktik ist oft undurchschaubar (vor allem für die Spielerinnen). Es wird wirr gewechselt (heute beispielsweise bei Stand von 2:0 positionstreu Schmidt für Hendrich – warum?) Plus in der Rückrunde: alle 3 Gegner kommen an den Main. Spielerin der Hinrunde: Fishlock – das sagt sehr viel, wenn es keine der offensiven Spielerinnen ist.

    Bei Potsdam zeigt der Tabellenstand das Leistungsvermögen der Mannschaft. Es sollte möglich sein, am Ende vor Frankfurt zu stehen. Aber das Ziel „CL-Quali“ kann wohl nur erreicht werden, wenn man die Mannschaftsleistung enorm steigert. Dazu muss man wohl Wolfsburg zu Hause schlagen und Punkte aus München und Frankfurt entführen. Gut ist, dass die Zuschauer in Potsdam die Leistung der Mannschaft realistisch einschätzen können und positiv würdigen. Man sieht gerade jetzt, das das wirklich ein großer Stamm an Fans ist. Spielerin der Hinrunde: Bremer – tragende Spielerin trotz schlauchender U20 WM und Verletzung. Meine Prognose: Blässe wird es irgendwann schwer haben, da Bremer irgendwann (hoffentlich nicht so bald) eigentlich nur nach Wolfsburg wechseln kann.

    (0)
  • waiiy sagt:

    @balea: Die Zuschauerzahl bei Wolfsburg wurde letzte Saison durch ein Event (über 8.000 Zuschauer) gepusht.

    @enthusio: Interessant, dass Wörle solche Klagen loslässt. Genau dies Mannschaftseinstellung hatte doch sein Team in Wolfsburg auch und wurde gelobt, weil damals Wolfsburg nichts einfiel. So ändern sich die Zeiten… 😉

    (0)
  • karl sagt:

    @dummkopf: laut dem artikel oben sagt Bell: “ Kerstin Garefrekes und Dzsenifer Marozsán waren krank, Celia Sasic angeschlagen.“ Letztere wurde dann wegen muskulaerer Probleme ausgewechselt.

    (0)
  • enthusio sagt:

    @Markus Juchem:

    Das Ausgleichstor für Duisburg erzielte Dolores Silva (nicht Dolores Costa), und das Potsdamer Führungstor wurde inzwischen Asano Nagasato (und nicht mehr Natasa Andonova) zuerkannt.

    Erwähnenswert ist auch noch, dass bei Herford die amerikanische Torjägerin Jessica McDonald endlich wieder eingesetzt werden durfte.

    (0)
  • Markus Juchem sagt:

    @karl: Danke, das steht aber auch schon hier im Artikel. 😉

    (0)
  • Markus Juchem sagt:

    @enthusio: Danke, korrigiert.

    (0)
  • karl sagt:

    @marcus: Sorry, hatte ich uebersehen, hatten wohl auch die ueblichen bashing Betreiber nicht gelesen 🙂 oder einfach ignoriert 🙂 wer weis

    (0)
  • enthusio sagt:

    In Herford hat Inka Grings diesmal offensichtlich mit einem klugen Schachzug den Duisburger Sieg vorbereitet.
    Sie hat nach dem Herforder Führungstor die großgewachsene Innenverteidigerin Kiwic in die Sturmmitte beordert, die mit den eingewechselten Nati und Sundov für frischen Schwung in der Offensive sorgen sollte.
    Das Konzept ging diesmal auf, und Inka Grings darf nach der vernichtenden Kritik der letzten Wochen und Monate endlich einmal ein Erfolgserlebnis auskosten.
    Allerdings ist Kiwic wegen ihrer 5. Gelben Karte im Revierderby gegen Essen gesperrt, so dass sich Inka Grings wieder etwas Neues einfallen lassen muß.

    http://www.msv-duisburg.de/main.asp?reiter=aktuelles_p&mode=aktuell&aid=6149

    (0)
  • Altwolf sagt:

    @balea.

    Die doch etwas „entäuschende“ Zuschauerzahl hätte ich mir auch höher gewünscht ,ist aber sicherllich nicht dem Desinteresse geschuldet.Gründe gibt es schon,die das erklären,aber es ist müßig das auch an den Witterungsbedingungen und dazu auch durch das erst um 15:30 Uhr stattfindende Männerspiel näher zu erklären.

    Ich habe beide Spiele live in den Stadien verfolgt und ich hatte doch mit der Kälte und dem unangenehmen Wind so meine Probleme dies zu ertragen.Durch den Spielabstand hast du über 1,5 Std. zu überbrücken, da kommst du schon ins Grübeln wirklich beide Spiele zu besuchen.

    Was das Spiel betrifft, so sind doch viele Kommentare so, wie ich es auch gesehen habe.

    Es ist die Mentalität der Wölfinnen, die den Unterschied zum 1.FFC in den letzten 2-3 Jahren ausmachen, insbes. die Lauf- u. Kampfbereitschaft jeder Einzelnen, egal ob in der Startelf o. eingewechselt.

    Ein nicht hochklassiges spieltechnisches Spiel,aber umkämpft, wobei der 1.FFC nicht wirklich schlecht gespielt hat, jedoch nicht alle nehmen am Kampf beim 1.FFC teil und wenn, dann nur immer phasenweise (Ausnahme Fishlock,an der könnten sich andere Frankfurterinnen ein Beispiel nehmen).

    Almut ohne Fehl u.Tadel und auch der doch wohl eher abgerutschte Torschuß von S.Laudehr ging auf die Latte u. Almut war zur Stelle u.hätte das Hereinfallen verhindert.

    Die Defensive wirklich gut u. nicht von ungefähr hat C.Bell C.Sasic schon früh ausgewechselt, da sie sich gegen seine Vorgabe zu viel zwischen eigenem 16er und Mittellinie aufgehalten hatte.

    V.Bernauer ist in der Defensive wirklich stark, aber im Offensivspiel merkt man gerade in diesen Spielen gegen starke Teams den fehlenden „strategischen“ Einfluß einer N.Keßler.

    Gut gefallen hat mir auch A.Popp mit vielen guten Aktionen im offensiven MF,sonst auch Lena mir wieder hohem kämpferischen u.läuferischem Einsatz.

    Warum S.Neid B.Peter keinen Einsatz in d. IV gibt, bleibt ihr Geheimnis.

    @webcam. Der Grund liegt wohl im Spielsystem,welches S.Neid bevorzugt und das enspricht mehr dem Spiel d. 1.FFC, also spielt sie auch mit diesen Spielerinnen.
    WOB bevorzugt ein schnelles Spiel über d.Flügel mit Flanken auf d.zentralen Stürmerinnen, wie A.Popp oder die vorrückenden MF-Spielerinnen,wie V.Bernauer o.,wenn wieder da, N.Keßler.

    P.S. Ein Dank an die defensiv starken Essenerinnen.Sie hatten schon bei uns in WOB eine gute Defensivleistung abgeliefert. Respekt!

    @waiiy.

    Danke,gute Einschätzung des Hinrundenfazits.

    (0)
  • Aldur sagt:

    @dummkopf
    Bayern war definitiv mit einer Dreierkette unterwegs, in der Abbé rechts, Holstad zentral und Lewandowski links agierten – Schnaderbeck und Baunach auf den Außenbahnen, Brooks und Behringer zentral defensiv, Leupolz offensiv, und Beckmann und Iwabuchi in der Spitze. Die Einwechslungen waren auch positionsgetreu, wobei Maier in ihrer halben Stunde Einsatzzeit mehr Offensivdrang entwickelte, als Brooks in der Stunde Spielzeit zuvor.

    @enthusio
    In der Platzhälfte von der Hauptribüne aus gesehen rechts fand ich das Aussehen des Platzes schon abenteuerlich – zumindest war das Grün überschaubar. Ob er dadurch auch uneben war, lässt sich natürlich von oben nicht beurteilen. Ansonsten würde ich Herrn Wörle widersprechen wollen. Das Spiel war von beiden Seiten hart geführt, aber nicht unfair. „Rassig“ ist wohl das in solchen Fällen gängige Synonym. Die Linie der Schiedsrichterin empfand ich sogar als eher kleinlich. Außerdem steht die gute Frau offenbar auf Kriegsfuß mit der Vorteilsregel…

    (0)
  • balea sagt:

    @waiiy

    Wenn in Wob der Schnitt weiter um 1000 Zuschauer niedriger bleibt (mangels Topspiele wahrscheinlich) bräuchte man igrndwann ein „Event“ mit 11000 Zuschauern extra. Soviele passen gar nicht ins neue Stadion…
    Aber es geht auch um die Gesamttendenz: Aktuell -20% ggü Vorsaison in der Liga.

    @Liza

    Das mit Uli Hoeness war eher ironisch gemeint. Ich bin nach wie vor verwundert darüber, dass der verurteilte Herr Hoeness trotz seiner erheblichen kriminellen Energie nach wie vor so kritiklos angehimmelt wird.

    (0)
  • adipreissler sagt:

    Preuss triftt an beiden Treffern wenig Schuld, beim ersten muß der Pass verhindert, dann natürlich Kuznik zumindest in Sichtweite ihrer Gegenspielerin sein, einfach decken wäre auch mal eine Idee. Das zweite Tor ist ein typischer „undankbarer Ball“ für einen Torhüter. Eine von mir aus durchschnittliche Torfrau Preuss würde Frankfurt reichen, wenn sie wenigstens eine durchschnittliche Verteidigung hätten.

    (0)
  • FF-Tale sagt:

    Ob Waiiys Hinrunden-Fazit noch unterhalb der „großen Vier“ ergänzt werden könnte? Kurz überlegt: Nö. 🙂 Soviel Spannendes ist da dieses Jahr bisher nicht in Erinnerung geblieben um Seiten füllen zu können.

    Überraschungsmannschaft (letztes Jahr Jena, das Jahr zuvor Freiburg) gibt es keine. „Große ärgern“ gab es nur 3x als Remis, zum ersten Mal am 8. Spieltag erst (Duisburg-Potsdam und WOB-Jena) und heute (11.) nochmal Essen-FCB. Ansonsten ein paar Trainer- bzw. Mannschaftsaufstellungs-Debatten (z.B. in Freiburg, Essen oder Duisburg).

    Ein Tabellenvergleich:

    Ende Hinrunde 2013/14………Ende Hinrunde 2014/15

    1–1. FFC Frankfurt………..VfL Wolfsburg
    2–1. FFC Turbine Potsdam…..FC Bayern München
    3–VfL Wolfsburg…………..1. FFC Frankfurt
    4–FC Bayern München……….1. FFC Turbine Potsdam
    5–FF USV Jena…………….SGS Essen
    6–MSV Duisburg……………SC Freiburg
    7–Bayer 04 Leverkusen……..TSG Hoffenheim
    8–SC Freiburg…………….Bayer 04 Leverkusen
    9–SGS Essen………………FF USV Jena
    10-BV Cloppenburg………….SC Sand
    11-TSG Hoffenheim………….MSV Duisburg
    12-VfL Sindelfingen………..Herforder SV

    Plätze 1-4 viel diskutiert und sehr interessant.
    Aber im Tabellenmittelfeld alles bunt gemischt und nah beieinander (wenig aussagekräftig).
    Einzige Erkenntnisse aus einem Vergleich vielleicht: Essen und Hoffenheim im Vergleich zum Vorjahr rel. sicher mittendrin.
    Und der eine solvente Aufsteiger mit „Edel-Kader“ und massig Vorschusslorbeeren kratzt auch wieder nur knapp über der roten Linie (dieses Jahr Sand, letztes Jahr Cloppenburg).
    Der andere Aufsteiger wird seiner direkten Wiederabsteiger-Rolle auch brav gerecht (spätestens seit der heutigen Niederlage gegen den direkten Konkurrenten). Auch das gleiche wie fast immer also.

    Schade, von den „Kleinen“ hätte man sich diese Hinrunde ein bisschen mehr erhoffen dürfen. Aber es gibt ja noch 11 Spieltage zum z.B. „Große“ stolpern lassen. 😉

    (0)
  • FF-Tale sagt:

    PS: TV-Bewegtbilder vom „Ost-Derby“ der Frauen mit immerhin 2 Elfmetern und am Ende 5 Toren gibt es ausnahmsweise keine.

    Den Dynamo-Dresdener beim Randalieren im „Ost-Derby“ der Männer (gestern) journalistisch zuzugucken, hat dann doch einen höheren Stellenwert und folglich so viele Ressourcen in der MDR-Sportredaktion in Anspruch genommen, so dass für den Rest (FF) wohl nix mehr übrig war.

    (0)
  • FFFan sagt:

    @ balea:

    Du nennst zwar die richtigen Zahlen, ziehst aber die falschen Schlüsse daraus. Der extrem hohe Zuschauerschnitt des VfL Wolfsburg in der Saison 2013/14 sind vor allem durch ‚Ausreißer‘ nach oben zu erklären: am ersten Spieltag mit über 8.000 und am letzten Spieltag mit über 12.000 Fans. Dazwischen waren die Zahlen nicht höher als in dieser Saison. Es ist also nicht so, dass dem Deutschen Meister und Champions-League-Sieger die Anhänger ‚in Scharen davonlaufen‘!

    @ dummkopf:

    Celia wurde mit muskulären Problemen ausgewechselt. Da kannst du lange nach einer „Verletzungsszene“ suchen…

    (0)
  • holly sagt:

    @ Dummkopf, Colin Bell sagte auf der PK das Celia von der N11 verletzt zurück kam und nicht trainieren konnte.
    Aber warum lässt er sie dann spielen? Islacker war ein total Ausfall.
    Das mit Laudehr und Cerno in der Abwehr ist ja schon von der letzten Saison bekannt. Aber das wird C.Bell wohl auch nicht ändern.
    Frage mich warum er Prießen und Störzel verpflichtet hat? Wenigstens Hendrich bekommt noch Einsatzzeit bei ihm.
    Warum dann aber eine Bianca Schmidt auf der Bank sitzen muss ist mir unerklärlich. Mal sehen wo sie nächste Saison spielt.
    Cerno wird wohl noch Ewigkeiten brauchen um die Knoten aus iheren Beinen zu bekommen die ihr Caro ein ums andere Mal reingespielt hat.
    Schade das es im FF keine Statisken über gewonne Zweikämpfe gibt, würde gerne mal die Werte vom gestrigen Spiel von Cerno wissen.
    Beim FFC konnten eigentlich nur die beiden „neuen“ Vero und Fishlock überzeugen. Die versuchen wenigstens die Mannschaft zu führen waran beide aber wohl auch irgendwann scheitern werden.
    Bei Wob war Nilla Fischer wieder Weltklasse, was sie da hinten macht hat Hand und Fuss.

    (0)
  • Cujo31 sagt:

    Zum Platz in Essen gab es doch in den letzten Wochen mehr als genug Diskussionen zu.
    Es wurd ja Extra Sand auf den Platz gestreut damit es weniger rutscher gibt wie noch in den Wochen zuvor.
    Schon schade das ein nichtmal 6 Monater alter Rasen total kaputt ist.
    Nach der Winterpause wird man sicher mal wieder einen schönen Rasen sehen dürfen in Essen.

    (0)
  • dummkopf sagt:

    naja – interessant auch das.
    Holly als alter Hase hat offensichtlich verstanden, dass genau das die Sorge war – dass es keine Verletzungsszene gibt, weil (wieder einmal) eine Spielerin trotz Verletzung eingesetzt wurde.

    (Wobei da auch noch die Frage wäre, warum es mit 40 Min in den verletzten Beinen nicht noch 4 in die Pause gereicht hat?)
    (Wobei da auch noch die Frage wäre, warum sie trotz Verletzung mehr gelaufen ist, als dem Trainer lieb war, der sie ja immer zum vorne bleiben aufgefordert hat?)
    (Wobei das aber auch wieder keine Fragen wären, weil das ja gerade den Reiz des Frauenfussballs ausmacht)

    Ich hatte allerdings – vielleicht fälschlicherweise – vorausgesetzt, es sei bekannt, warum der Einsatz von verletzten Spielerinnen ein absolutes Tabu ist. Die Erklärung könnte vielleicht mal jemand anderes übernehmen.
    Für Aktive ist es immer sehr schwer die Geduld aufzubringen, (und man kann nicht oft genug vor den schädlichen Folgen warnen, es nicht zu tun!) eigene Verletzungen auszukurieren. Daher wäre es besonders wichtig, dass die „fürsorgepflichtigen“ Mediziner und Trainer die nötige Expertise besitzen. Da wo dies offensichtlich fehlt, sollten Spielerinnen sich unbedingt eigene Beratung durch Ältere/Eltern/Ärzte/Freunde/ehem.Trainer verschaffen.

    Womit man dann zur zweiten Auswechslung kommen könnte, deren intuitive Durchschlagskraft das Herz jedes AFBL-Fans höher schlagen lässt …

    (0)
  • Herr Schulze sagt:

    In Rücksicht von Babett Peters großartiger Leistung an der Seite von Nilla Fischer kann ich nicht vergessen, wie Colin Bell diese Spielerin in der auslaufenden Saison mit Null-bis-Fünf-Minuten-Einsätzen beschied. Im entscheidenden Spiel in Wolfsburg ließ Bell sie auf der Bank und bot stattdessen die US-Mexikanerin Garciamendez für die letzten Minuten zu ihrem wohl zweiten Saison-kurz-einsatz auf, die dann aus zwei Metern Distanz Alexandra Popp ehrfürchtig beim Köpfen zuschaute.
    Auch ich gehe davom aus, dass eine Bianca Schmidt sich diese Art von Team-Führung nicht mehr lange antun wird.

    (0)
  • kelly sagt:

    hallo frauenfussballs!!eigentlich habt ihr alles gesagt.habe ein paar punkte
    -fischlock bleibt ja nur kurz ja sie hat wie vero Kaufbereitschaft gezeigt
    -unglaublich wie bell mit Babette umgegangen ist
    -was machen die wölfinnen bei grossen spielen hoffe sie weichen ins männerstadion aus,sonst reisen viele vergeblich an
    -denke Bayern hatte mal 1nen schlechten tag!
    -apropos 2te Liga Köln und bremen wären gute aufsteiger!
    -ja bell hätte nicht verletzte Spielerinnen aufstellen sollen so hätten sich die bankspielerinnen mal empfehlen können
    daswärs mal sehen wie sich ffc. gegen bristol so schlägt

    (0)
  • holly sagt:

    @ Kelly, dann darf Bremen sich aber nicht mehr so peinliche Pleiten wie gestern in Bochum leisten.
    Ich würde aber lieber Gütersloh auf dem Aufstiegsplatz sehen 😉

    (0)
  • enthusio sagt:

    @ holly:

    Kennst Du nicht den Stadionsong „Gegen Bochum kann man mal verlieren …“ 🙂 ?

    Im Ernst, ich mußte gestern auch 2x hinkucken, als ich das Bochumer Endergebnis gelesen habe.

    (0)
  • holly sagt:

    @ enthusio, ja kenn ich. aber der ist ja schon lange nicht mehr gültig zumindest bei den Männern.

    In der Nordstaffel gab es fast jedes Wochenende eine Überraschung. Lübars hat sich auch gut verstärkt nicht das die noch aufsteigen

    (0)
  • Detlef sagt:

    Ist hier zwar etwas Of-topic, aber ich freue mich total für die Bochumerinnen!!!
    Erst „gestern“ noch wollte man sie rausschmeißen, und nun holen sie für diesen Verein wertvolle Punkte!!! 🙂

    Meinen tiefen RESPEKT, und kämpft weiter Mädels!!! 🙂

    (0)
  • Schenschschtina Futbolista sagt:

    Bin voll + ganz bei Detlef; meine Sympathien gehören gleichfalls diesen starken Mädels aus Bochum! 🙂

    (0)
  • Altwolf sagt:

    @balea.

    Das Fassungsvermögen des neuen Stadions ist nicht bei Top-Spielen der entscheidende Faktor,sondern es sind die übrigen Spiele insbes. in der „kalten“ Jahreszeit.

    An Tagen wie am Sonntag hast du im Stadion am Elsterweg keinen Ort an dem du dich mal in der Halbzeit“aufwärmen“ kannst.

    Außer den überdachten Sitzplätzen u.Schutz vor Regen hat der „Elsterweg“ Null-Komfort und das ist es, was möglicherweise im neuen Stadion (AOK-Stadion ist ein furchtbarer Name) an den Spieltagen die Zuschauerzahlen erhöhen wird.

    Ich bin da optimistisch,daß sich der Schnitt kontinuierlich erhöhen wird,da auch eine völlig andere Atmosphäre entstehen wird, die sich dann durchaus mit der im „Karli“ vergleichen lassen wird.

    Dieses Spiel im Sommer und es wären sicherlich zwischen 3000-5000 Zuschauer gewesen.

    (0)
  • FF-Tale sagt:

    @ holly: Würde Lübars überhaupt aufsteigen wollen? Potsdam II geht ja nicht, Meppen wäre ein wiederholter Aufstiegsverzicht auch wieder zuzutrauen. Und Werder Bremen hat vor ein paar Jahren ja auch genauso schonmal auf den BuLi-Lizenzantrag verzichtet. Ob die Bremer Verantwortlichen in ihrer (nun schon 2-3 Jahre währenden) Männerfußball-Dauerkrise ausgerechnet dann jetzt Aufmerksamkeit/Geld für eine neue Liebe in Form einer BuLi-tauglichen FF-Abteilung haben werden (besser: haben wollen)?

    Vorbehaltlos bleibt da ja eigentlich nur noch Gütersloh als potenzieller Aufsteiger z.Zt. übrig, oder? (Und Cloppenburg und alle anderen hier Nicht-Erwähnten haben sich ja auch schon jetzt sehr effektiv aus dem Aufstiegsrennen herausgekegelt.)
    In der Süd mit dem konkurrenzlosen Köln ist das alles doch sehr viel einfacher. 😉

    PS: Bochums aktueller sportl. Erfolg in Ehren, aber jetzt ist 1. die Medienaufmerksamkeit wieder weg und 2. prompt sind es wieder nur 65 Zuschauer. Da muss sich die Bochumer FF-Abteilung etwas Gutes einfallen lassen! Sowas kann sonst ganz leicht zum „Boomerang“ werden, denn die Anti-FF-Fraktion wird sich ja nicht aufgelöst haben und die nächste Mitgliederversammlung kommt ja auch dann irgendwann wieder.

    (0)
  • GG sagt:

    Nachfrage an @alice

    Kannst Du eine Quellenangabe zur angegebenen Klaus Allofs-Interpretation bzgl. des neuen Trikots liefern ?

    (0)
  • dummkopf sagt:

    Mal was neues probieren. Twitter-Style
    Bei 0:2 die re. Verteidigerin eins zu eins auszuwechseln, noch dazu mehr oder weniger fast die einzige Nicht-Baustelle im Team des FFC, noch dazu eine unverletzte und nicht kranke Nationalspielerin, ist eine so abstruse Idee gewesen, dass eigentlich nur ein ganz grosser kreativer Geist darauf kommen kann. Dalis fliessende Uhren sind jedenfalls nichts dagegen.

    (0)
  • dummkopf sagt:

    Was war das nun mit Herfords Donald. Urplötzlich geht es für das eine entscheidende Spiel? Mal ganz abgesehen davon, dass das vielleicht einmal ein Hinweis ist, wo die Allianz Million so hinsickert. Die muss ja die ganzen Monate auch von irgendetwas gelebt haben. Dürfte umgerechnet auf die Stunde Einsatzzeit somit eine der ganz teuren Buli-Spielerinnen sein. Eine passende ABFL-Aktion? Eins ist doch wichtig: Das DIE im Fussball. DIE Unsinn?

    (0)
  • dummkopf sagt:

    DIE Peinlichkeit gabs auch. DIE dfb-live-ticker. Jena – TP angegebener Endstand 2:2. Wenn es DIE bezahlten Leute nicht schaffen: Der dfb tut doch was fürs Ehrenamt? Ich biete an, das ehrenamtlich (= für NULL) technisch so umzubauen, dass DIE Peinlichkeit nicht mehr vorkommen kann.

    (0)
  • dummkopf sagt:

    @enthusio:
    Schön zu sehen, dass Grings die Umstellung gemacht hat.
    Den „klugen Schachzug“ hatte man ja auch OL schon vorgeschlagen, als das 0:1 gegen PSG kam.
    Daheim gegen den SCF hat sie noch genauso untätig – wie in der AFBL zu oft beobachtet – zugeschaut, und darauf gewartet, ob ihre Spielerinnen irgendwie eine Änderung geregelt bekommen oder Beistand von oben herunterrieselt …
    Damit hat sie sich jedenfalls als so lernfähig erwiesen, wie man es manch anderem Trainer in der AFBL auch wünschen würde.

    (0)
  • waiiy sagt:

    In den letzten Spielen von Potsdam wurde jeweils der Wechsel Simic/Nagasato (in unterschiedlicher Richtung) vorgenommen. Ich finde, dass das eine richtig gute Lösung ist. Beides sind Spielerinnen die von leben, dass sie schnell und beweglich sind und auf dieser Position ihre Kreativität ausspielen. Da ist es wichtig, dass sie nicht ausgelaugt sind und nur noch darum kämpfen, dem Tempo des Spiels zu folgen. Sowohl bei Simic als auch bei Nagasato finde ich, dass sie abbauen, wenn sie wirklich 90 Minuten durchspielen und die ganze Zeit Akzente setzen sollen. Da erscheint es mir richtig gut, wenn ab der 60. Minute frischer Wind auf das Feld kommt. Wenn man das Modell ausbauen kann, kann das zu einem Faktor werden, auf den es für durch die Gegner schwerer wird zu reagieren.

    Das funktioniert natürlich nur so lange, wie beide in Form sind und man nicht gezwungen ist, auf anderen Positionen zu wechseln.

    Außerdem finde ich es gut, wenn Simic nicht nur entlastet wird, sondern auch ein wenig mehr Konkurrenz spürt. Das wird auch sie zu höheren Leistungen treiben.

    (0)
  • dummkopf sagt:

    Tecklenburg wird in der schweizer Liga natürlich dafür angefeindet, dass sie alle Nati-Spielerinnen zu dt Clubs schickt, wo sie sich durch besseres Training besser entwickeln.
    Für den Mut gebührt ihr viel Anerkennung.

    Andernorts gibt es sozusagen die gegenläufige Strategie.

    Da gibt es modern und gut trainierte Mannschaften mit einheimischen Spielerinnen in der einheimischen Liga, die ziemlich gut darin trainiert sind, modern und sehr effektiv im Defensivverbund zusammenzuarbeiten.

    Da baut man umgekehrt in der N11 dann aber hauptsächlich auf weniger gut trainierte Spielerinnen, die zunehmend jedes Jahr in ihrem Club zunehmend offenbaren, dass sie solches Defensivverhalten selber nicht beherrschen, und Offensiv nicht in der Lage sind, dagegen vernünftiges Gegenspiel aufzuziehen.

    Das macht die Sache spannend.

    (0)
  • Doc8181 sagt:

    @dummkopf:

    Der Liveticker wird jeweils vom Heimverein „gepflegt“. Da sitzen Leute, die dann per SMS Tor, Karten, Auswechslungen, uws. an eine spezielle Telefonnummer simsen. Und von dort aus wird die SMS automatisch in den Liveticker übertragen.

    Hier hat der DFB -ausnahmsweise- mal keine „Schuld“ 😀 😀

    (0)
  • Alice sagt:

    @GG

    Das war jetzt sinngemäß von mir rezitiert. Quelle hier (ca. ab Minute 3):

    Damit das nicht völlig Off-Topic endet. Lege ich melancholisch veranlagten Wölfinnen-Fans dann nochmal das Videoarchiv bzgl dieser ans Herz:

    😀

    (0)
  • holly sagt:

    @ FF Tale, denke schon das Lübars aufsteigen will, sonst würden die Neuverpflichtungen zur Saison keinen Sinn machen.
    Bin aber sonst bei dir das neben Lübars nur noch Gütersloh für den Aufstieg in Frage kommt, aus den Gründen die du angeführt hast.

    (0)
  • Detlef sagt:

    @waiiy,
    Sehe ich genauso!!!
    Eigentlich eine gute Idee, wenn es denn funktioniert!!!

    Leider konnte ASANO am Sonntag ihre Chance nicht nutzen, die Spielmacherposition an sich zu reißen!!!
    Am Ende von Hälfte Eins fragten einige TURBINE-Fans etwas schnippisch, ob die Japanerin überhaupt mitgespielt hätte!!!

    In Halbzeit Zwei machte ASANO dann mehr auf sich aufmerksam, allerdings nur durch Fehlpässe und sie verlor nahezu alle Zweikämpfe!!! 🙁
    Sie war total verunsichert, und wurde dann bald „erlöst“!!!

    Als JULIA dann reinkam wurde es zwar etwas besser in Potsdams Mittelfeld, aber so richtig konnte auch sie mich nicht überzeugen!!! 🙁
    Trotzdem muß man konstatieren, „Sieg nach Punkten“ für die Fränkin!!!

    (0)
  • dummkopf sagt:

    @Doc8181
    Danke. Sicher frdl gemeint und ein Hinweis, das doch etwas zu vertiefen. Dein erster Absatz könnte auch stimmen. Woher weisst du das denn sicher, dass das immer so gemacht wird? Wäre schön, wenn du deine Quelle da nennen könntest, weil es mich – wie sicher auch andere – interessieren würde.
    Glücklicherweise hast du „Schuld“ in “ geschrieben. Weil ich nicht weiss, ob „Schuldzuweisungen“, bzw. gegen nicht vorhandene Schuldzuweisungen Verteidigungsposition zu beziehen, von Leuten, die mit so etwas öfter zu tun haben oder sich auseinandersetzen, in Erwägung gezogen würden.
    Weil es nicht darum geht, ob nun der Schuld ist, der in Jena die Information aufschreibt, die Brieftaube, die sich verfliegt oder der Unwetterfront ausweichen muss, der den Ticker programmiert hat oder den Programmierer mit zu kleinem Budget ausgestattet hat, oder der falschen Taube oder dem falschen Programmierer den Auftrag gegeben, (vielleicht hatte die Taube ja auch nur muskuläre Probleme oder war krank) oder wer auch immer.
    Schmerzhaft allerdings ist der Fehler evtl für die, die die Falschinformation glauben (Nicht, dass mancher Fan hier nicht gefährdert wäre, Magenprobleme davonzutragen) oder für die, die nachher informiert werden, dass sie sich zu früh gefreut haben
    Daher immer peinlich für den Betreiber der Falsch-Meldung.
    Insbesondere wenn die Falschmeldungen einfach vermeidbar sind. (In diesem Fall ja sogar ohne grossen Aufwand und ohne Kosten, so wie ich es daher ja angeboten habe)

    Das ist auch informationstechnologisch kein Hexenwerk, kann von jedem ganz einfach verstanden werden, und das Prinzip funktioniert auf der Erde jede Minute billiardenfach probemlos.
    In deiner Wohnung oder deinem Auto hast du das heute auch schon tausendfach benutzt bzw. alleine wenn du das lesen kannst, was ich hier geschrieben habe, hat es auch schon millionenfach funktioniert.

    Dabei wäre es hier ja allerdings wirklich nicht so schlimm, wenn wie beim dfb ein wichtiger Teil meiner dummen dummkopf-Infos zwischendurch verloren gehen würde. 😉

    (0)
  • holly sagt:

    @ Dummkopf, es ist wie jemand oben beschrieben hat. Das übermittelt meist ein Mannschaftbetreuer, Praktikant oder wer weiss ich wer. Wird sicher auch in jedem Verein anders sein da die Strukturen gerade im FF in jedem Verein verschieden sind.

    Das wird soweit ich weiss bei den Frauen bis runter in die jeweilige Landesliga so ausgeführt.
    Ob das jeder Verein macht ist aber nicht garantiert. In Frankfurt kriegt man meist noch nicht mal hin die Mannschaftsaufstellungen beider Teams zu senden.

    (0)
  • enthusio sagt:

    Hier gibt’s bewegte Bilder zum Spiel Essen-München und die Trainer-Statements nach dem Spiel:

    http://www.sgs-essen.de/medien.html

    (0)
  • FFFan sagt:

    Das Video von Powerplay-TV mit den Höhepunkten des Spiels Essen-München und der anschließenden Pressekonferenz ist da:

    http://www.sgs-essen.de/medien.html

    (0)
  • balea sagt:

    @Altwolf

    Die Zuschauerzahl/schnitt in WOB ist also sicherlich diese Saison „ausser Konkurrenz“.
    Auch Frankfurt hat eine Baustelle und noch Top – Heimspiele, was für mich aber nicht allein die schlechtere Resonanz erkärt.

    Wirklich peinlich finde ich in der Hinsicht den Bayern München.
    Ohne wenn und aber.
    Der grösste Verein der Welt 10% mehr Zuschauer als der Herforder SV? Aber lange nicht so viel der strahlende Stern am FF-Firmament, der SC Sand mit seinem Millionenbudget??

    Vielleicht sollte der DFB mal überlegen, einen Teil der Förderung bezogen auf die Zuschauerzahl auszuschütten: Wievel Zuschauer kommen zu den Heimspielen, bezogen auf die Einwohnerzahl im näheren Einzugsgebiet.

    (0)
  • holly sagt:

    @balea, ich weiss nicht ob du weisst das die Münscherinnen im alten 60er Stadion spielen?
    Da wirst du keinen Bayern MF Fan finden der freiwillig in das Stadion geht.
    Das ist so als wenn du einen St.Pauli Fan überreden willst sich ein Spiel vom HSV live im Stadion anzusehen.
    Das sind nunmal Sachen die mit MF Fans nicht zu machen sind.
    Naja Herford und München zu vergleichen ist auch schwierig. In München ist die Wochenendgestaltung sicher schweriger wie in Herford.
    In München gibt es dann noch Basketball, Eishockey usw auf hohen Niveau in Herford sicher nicht.

    (0)
  • Altwolf sagt:

    @holly.

    Das Argument der „Freizeitgestaltung“ an einem Sonntag, lasse ich so nicht gelten, denn wenn man im Umfeld Frankfurts o. München von ca. 2 Millionen möglichen Fußball-Fans ausgehen kann ist das prozentual gesehen schon dürftig und der Anteil an Zuschauern z.B. von Cloppenburg schon sehr respektabel., sogar bewundernswert.

    Entscheidend ist, glaube ich, eher, daß in diesen Metropolen die Wahrnehmung des FF nicht entsprechend ist, da die Medien (Printmedien)die Aufmerksamkeit darauf nicht regelmäßig mit Artikeln richten. Da finden unterklassige MF-Clubs durchaus mehr Beachtung.

    Natürlich hat man in vielen kleineren Städten das Problem,das viele Interessenten und Anhänger auch selbst in Teams spielen, die leider oft zeitgleich stattfinden.

    Nur als Beispiel: in WOB-MF sitzen ca. 20% der Stadtbevölkerung bei den Heimspielen der Wölfe im Stadion. Jetzt rechne das mal auf die anderen Clubs und Stadien um – so müßten in Frankfurt-MF ca. 90.000 Besucher im Stadion sitzen ?

    (0)
  • kelly sagt:

    ja die Zeitungen müssen verdammt noch mal mehr berichten!!!!!!!!!!datum und Uhrzeit etc.so sucht man mit lupe,wenn !!!überhaupt mal was drinsteht!!!!!zu viele männliche Journalisten im sport .im 60er Stadion ist man auch viel zu weit weg vom geschehen!leider sonst gute lage zentral!

    (0)
  • adipreissler sagt:

    Hoffentlich baut man in Wolfsburg mit solchen Rechenkünsten keine Autos. 20% von 700.000 sind ohne Taschenrechner 140.000.

    (0)
  • Altwolf sagt:

    @adipreisler.

    Da ist was dran an deinem Einwand. Aber glücklicherweise baue ich keine Autos und die im Werk sind nicht auf meine mathematischen „Fähigkeiten“ angewiesen. 🙂

    Und ca. 90.000 klingt doch nicht so niedeschmetternd und man kann sich ein Satdion mit so einem Fassungsvermöegn noch vorstellen.

    (0)
  • Chris sagt:

    @ holly

    Da liegst du komplett falsch. Bayern MF Fans gehen sehr wohl in dieses Stadion. Wird unter uns Bayern-Fans übrigens Hermann-Gerland-Kampfbahn genannt.

    Schau nur mal was bei den Spielen der Bayern Amateure dort los ist.

    (0)
  • holly sagt:

    @ Altwolf, kann dir da nicht zustimmen. In München gibt es ja dann zu der Zeit meist gleichzeitig noch Eishockey, Basketball usw.
    Am letzten Sontag war es in Wob ja ähnlich. Da haben die Frauen gespielt, dann die Männer. die Eishockey Mannschaft hatte auch ein Heimspiel. Da überlegt man sich zu dieser Jahreszeit schon ob man sich zwei solcher Spiele hintereinander ansieht bei der Kälte.
    @ Chris, ja wenn die Bayern Amateure da ein Heimspiel haben geht ihr da hin. Das ist klar.
    Aber für die Frauen scheint das leider keiner gerne zu machen von den MF Bayern Fans.

    (0)
  • Chris sagt:

    @ holly

    Ich bspw. besuche die Spiele der Profis, Amateure, Frauen und Frauen II.

    Das Problem mit den mangelnden Zuschauern liegt halt aber nicht am Stadion sondern schlicht und ergreifend daran das Frauenfußball hier in Deutschland leider immer noch eine Randsportart ist.

    (0)

Kommentar schreiben

Add your comment below. You can also subscribe to these comments via RSS

Seien Sie nett. Bleiben Sie beim Thema. Kein Spam.

You can use these tags:

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong> 

This is a Gravatar-enabled weblog. To get your own globally-recognized-avatar, please register at Gravatar