DFB-Hallenpokal: Ticketverkauf startet am Dienstag

Von am 24. November 2014 – 16.57 Uhr 14 Kommentare

Am morgigen Dienstag ab 10 Uhr, startet der Vorverkauf für den DFB-Hallenpokal, der am Samstag, 17. Januar, erneut in der GETEC-Arena in Magdeburg ausgetragen wird.

Beim Stelldichein der 12 Teams aus der Allianz Frauen-Bundesliga sind packender Sport, spannende Spiele, viele Tore und Unterhaltung garantiert.

Der 1. FFC Turbine Potsdam bejubelt den Sieg beim Turbine-Hallencup

In der Halle immer einer der Topfavoriten: 1. FFC Turbine Potsdam  © Nadine Bieneck / 1. FFC Turbine Potsdam

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Tickets ab 15 Euro
Tickets für den Budenzauber kosten zwischen 15 Euro (ermäßigt 10 Euro) in der günstigen Kategorie sowie 20 Euro (ermäßigt 15 Euro) in der Kategorie 1.

Rollstuhlfahrer bezahlen inklusive einer Begleitperson 7 Euro. Die Familienkarte (für zwei Erwachsene und mindestens ein Kind oder einen Erwachsenen und mindestens zwei Kinder) kostet 10 Euro pro Person.

Zum Ticketverkauf

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

14 Kommentare »

  • FFFan sagt:

    Der DFB-Hallenpokal 2015 wird der letzte seiner Art sein. Ab 2016 darf in der Halle nur noch Futsal gespielt werden, was eigentlich eine eigene Sportart ist, deren Regeln sich von den Hallenfußball-Regeln stark unterscheiden.

    Angesichts dessen ist es fraglich, ob die Tradition des DFB-Hallenpokals mit Fußball-Bundesligisten weitergeführt werden sollte. Vielleicht wäre es sinnvoller, einen DFB-Futsal-Cup für Frauen einzuführen, wie es ihn für Männer schon seit 2006 gibt?!

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  • enthusio sagt:

    @FFFan:

    Das war mir nicht bekannt. Könntest Du uns zur Info noch die Quelle veröffentlichen, aus der man nähere Infos über das Verbot des traditionellen Hallenfussballs entnehmen kann ?

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  • Markus Juchem sagt:

    @enthusio: Wir hatten das im März ebenfalls bereits kurz erwähnt: http://www.womensoccer.de/2014/03/21/dfb-hallenpokal-2015-wieder-in-magdeburg/

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  • FF-Tale sagt:

    Zitat FFFan: „Angesichts dessen ist es fraglich, ob die Tradition des DFB-Hallenpokals mit Fußball-Bundesligisten weitergeführt werden sollte. Vielleicht wäre es sinnvoller, einen DFB-Futsal-Cup für Frauen einzuführen, wie es ihn für Männer schon seit 2006 gibt?!“

    Der DFB hat das eigentlich schon so in der Absicht kommuniziert, dass der Frauen-Hallenpokal eins zu eins in dieses Futsal-Event umgewandelt werden soll. Mit der Frage, ob das sinnvoll ist, sind Sie nicht allein.

    Von einem zusätzlichen, eigenen FF-Futsal-Wettbewerb wurde nichts gesagt. Nebenbei: Höchst zweifelhaft, ob nach der jüngsten Reform (Einführung der B-Juniorinnen-BuLi) überhaupt die Möglichkeiten bestehen, schon wieder ein neues Ligensystem zu etablieren.

    Hauptproblem aber und das hat der DFB wohl selbst noch nicht mit sich selbst zu Ende diskutiert:

    a) Der aktuelle Hallenfußball-Pokal ist 1. elitär im positiven Sinn gemeint (die komplette Top-Liga ist anwesend) und 2. ein professionelles „Hochglanzprodukt“ (durchgeplant, DFB-Größen anwesend, Berichterstattung etc.)
    b) Die aktuelle Futsal-Realität (Herren) in Dt. hingegen wird aber komplett vom DFB breitensportlich organisiert und „inszeniert“ (nur kleine Vereinsnamen, Mini-Hallen, keine TV-Präsenz, keine Nationalmannschaft etc.)
    Rein von der Wirkung her betrachtet wäre der Weg vom (etablierten, professionellen) FF-Hallenfußbal hin zum unprofessionellen Neuland namens FF-Futsal also ein Rückschritt. Will der DFB hingegen -mit Hilfe seines „Hochglanzprodukts“ Hallenpokal- den Futsal salonfähig machen, wird es schnell heißen: „Die Frauen sind schon wieder die Versuchskanninchen für die Männer“ (siehe WM-Kunstrasen-Debatte).
    Ob z.B. gerade die „großen Vier“ so einfach und ungefragt die Reputation ihres Top-FF für „ein bisschen Futsal“ zur Verfügung stellen? Viel Geld investieren (FF-BuLi) um dann doch wieder mit so einem Projekt an das breitensportliche Milieu (Futsal) anzuknüpfen? Letzteres dürfte auch gerade für die viel-investierenden Männerableger mit klarem FF-Konzept (WOB und FCB) eine interessante Frage sein.

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  • enthusio sagt:

    @Markus Juchem:

    danke für den Hinweis, denn das hatte ich irgendwie nicht mitbekommen.
    Dann werde ich mich im Januar wohl nach Magdeburg begeben, um das Spektakel noch einmal zu erleben und zu genießen.

    Gilt diese neue Regelung eigentlich auch für alle anderen
    Hallenturniere wie z.B. in Jöllenbeck oder Potsdam ?

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  • holly sagt:

    @ enthusio, soweit ich weiss werden die Hallenlandesmeisterschaften in Schleswig Holtstein und Hamburg nach Futsalregeln gespielt. Zur Probe war es im letzten Winter bei einigen Tunieren auch schon so.

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  • Gast sagt:

    In einem Interview letzes Jahr hat Fr. Ratzeburg indirekt zugegeben das die Aufgabe des Hallenpokals in der bisherigen Form keine Idee des DFB war sondern eine Forderung der FIFA. Die FIFA will ihr Kind Futsal mit aller Macht voranbringen. Sie kann deswegen keine einigermaßen erfolgreiche Konkurenz gebrauchen.

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  • FF-Tale sagt:

    @ Enthusio: Laut Beschluss des letztjährigen DFB-Bundestags muss weltverbands-kompatibel die komplette(!) Umstellung aller offiziell vom DFB anerkannter Hallenturniere und -freundschaftsspiele auf Futsal im Juniorenbereich 2015 erfolgen, im Erwachsenen-Bereich 2016 (siehe FF-Hallenpokal). Und da weder Jöllenbeck noch Potsdam eine anarcho-fußballverbands-befreite Anti-FIFA-Independent-Show abziehen werden :-), wird das auch für solche Turniere gelten „dürfen“.

    Futsal-Nationalelf der Herren gibt es übrigens anscheinend dann auch 2016 (wobei das laut Internet schon viel früher eingeplant gewesen war?). Und eine Frauen-Futsal-Nationalelf wird es sowieso wahrscheinlich nie geben.

    Alle Zahlen ohne Gewähr, seit der Neugestaltung von DFB.de sind viele alte Dateien nicht mehr online, unter anderem fehlen leider auch die Beschlussprotokolle zu besagtem DFB-Bundestag 2013, da stände das alles drin. 🙁

    Es regt sich ja auch an der Basis vielerorts Kritik an dieser brechstangen-artigen Futsal-Einführung.
    Zugegeben, vom klassischen Hallenfußball ist ja auch fast nix mehr übrig: Männer-Bundesligisten spielen nicht mehr in der Halle, die TV-Dauerpräsenz (früher v.a. DSF in der Winterpause) ist weg, selbst höchstindividuelle Kult-Institutionen wie das Wiener Stadthallenturnier mittlerweile begraben. Und zu allem Überfluss sorgen die wenigen letzten verbliebenen Großturniere nur noch auf Grund von Randalen für mediale Aufmerksamkeit (siehe „Schweinske-Cup“ 2012 Hamburg).

    Die Fraktion von „Budenzauber-Romantikern“, die noch and die „gute alte“ Budenzauber-Zeit denkt, ist aber auch nicht gering!
    Kenne auch einige ansonsten eher FF-scheue Personen, die dann doch ausnahmsweise und extra nach Magdeburg fahren, nur aus dem Grund (Zitat) „weil es da noch richtigen Hallenfußball gibt.“
    Aber diese Entwicklung bei den Männern wird ja nun auch beim FF ankommen „dürfen“.

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  • balea sagt:

    Gibt es ein paar beispielhafte Futsal – Spiele auf youtube oä. um sich das mal anzuschauen?
    Die Spiele scheinen 2*20 Minuten zu dauern – da kann man das Turnier kaum an einem Tag durchziehen.

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  • Ralligen sagt:

    @Balea
    Hier sind einige Höhepunkte der letzten WM in Thailand 2012:

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  • FF-Tale sagt:

    @ balea: Die Spiellänge darf laut FIFA-Regeln individuell verändert werden (zumindest bei Frauen, Junioren etc.), sollte also kein Problem werden.

    Ergänzend zu Ralligen noch exemplarisch ein Futsal-Spiel mit Frauen, namentlich das diesjährige Finale der Hochschul-Futsal-Weltmeisterschaft WUC (Sachen gibt’s 🙂 ):

    Ist kein Best-of-Zusammenschnitt, sondern da kann man sich sogar einmal ein komplettes Frauen-Spiel anschauen. So viel sei verraten: Das erste Tor fällt bei Video-Min. 26 (und das auch nur dank einstudiertem Standard).
    „SCHON nach 26 Min.“ würden jetzt ganz, ganz böse Zungen anfügen 😛

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  • balea sagt:

    @Ralligen

    danke für den Link. Bestimmte Techniken kann man da wirklich gut zeigen/einsetzen. Aber durch die Linien und das Tor hat es etwas vom Handball, die Zeitnehmung erinnert an Basketball und wenn der Torwart am Ende mit aufs Feld geht ist das ähnlich wie im Eishockey…

    Mich würd mal interessieren, was die Spielerinnen dazu sagen. Eigentlich sollte es ja darauf ankommen.

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  • balea sagt:

    @ FF-Tale

    96 Minuten Video für 2*20 Minuten reine Spielzeit plus langer Halbzeit. Glücklicherweise gab es keine Verlängerung. Der Höhepunkt war für mich die Auszeit 54 Sekunden vor Schluss um nochmal in aller Ruhe drüber nachzudenken wie man denn nun den 2 Tore Rückstand am schnellsten aufholt…

    Ich hatte nicht den Eindruck, dass das unbedingt soviel weniger verletzungsgefährend sein soll, aber vielleicht stimmts trotzdem. Für mich war das eher abtörnend im Verhältnis zum Hallenfussball.
    Aber vielleicht muss da auch einfach erstmal eine deutsche U13 Regionalmannschaft vormachen, wie es richtig geht.

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  • cujo31 sagt:

    Turniere die von den Verbänden abgehalten werden, dürfen demnächst nur noch Futsal sein. Alle anderen wie Jöllenbeck usw. können ihren normalen Fußball weiterspielen da diese nicht von einem Verband ausgerichtet werden.
    So ist es mir mal zugetragen worden.

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