DFB-Frauen testen im Wembley-Stadion

Von am 23. November 2014 – 8.09 Uhr 7 Kommentare

Heute Nachmittag (ab 16 Uhr, live auf DFB-TV) tritt die deutsche Frauenfußball-Nationalelf im Wembley-Stadion von London vor 55 000 Zuschauern gegen Gastgeber England zu einem Testspiel an.

Auf beiden Seiten ist die Vorfreude auf die Partie groß. „Ich glaube, es wird für uns ein echtes Highlight. Vor 55.000 Zuschauern spielst du schließlich nicht alle Tage. Und dann auch noch im Wembley-Stadion – das ist schon etwas ganz Besonderes. Echt der helle Wahnsinn“, freut sich etwa VfL Wolfsburgs Stürmerin Alex Popp. Nur die vorzeitige Beendigung des Ticketverkaufs aus organisatorischen Gründen verhinderte eine noch höhere Zuschauerzahl.

Englands Frauenfußball nimmt Fahrt auf
Und Englands Trainer Mark Sampson meint: „Das ist eine fantastische Gelegenheit, auf die wir uns alle freuen dürfen. Wir spielen im ‚Home of Football“ gegen einen Gegner, der uns sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen über die Jahre einige großartige Spiele beschert hat. Das zeigt, wie weit der Frauenfußball gekommen ist.“

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Almuth Schult kontrolliert den Ball

Almuth Schult wird statt Nadine Angerer das Tor hüten © Frank Gröner / girlsplay.de

Beide Teams mit weißer Weste in WM-Quali
Beide Teams haben in der Qualifikation zur Frauenfußball-WM 2015 in Kanada jeweils alle ihre zehn Qualifikationsspiel gewonnen und so dürfte es sowohl für den gastgebenden Weltranglisten-Siebten als auch für die zweitplatzierte DFB-Elf ein willkommener Härtetest auf dem Weg zur WM sein.

Anspruchsvoller Gegner
„Das wird für uns kein einfaches Spiel“, glaubt Bundestrainerin Silvia Neid. „Der Gegner wird uns fordern, aber das ist ja genau das, was wir wollen und auch brauchen, um uns als Team weiterzuentwickeln.“

Schult statt Angerer
Die DFB-Elf hatte nach dem Spaziergang durch die WM-Qualifikation zuletzt mit 0:2 gegen Frankreich verloren und 2:1 in Schweden gewonnen. Nicht mit dabei sind die verletzten Lira Alushi, Nadine Keßler, Saskia Bartusiak, Lena Lotzen und Leonie Maier. Im Tor wird Almuth Schult die in Absprache nicht angereiste Nadine Angerer vertreten.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

7 Kommentare »

  • Michele sagt:

    So wird Deutschland beginnen!
    Schult
    Hendrich-Henning-Krahn-Schmidt
    Leupolz-Goeßling
    Laudehr-Marozsan-Mittag
    Sasic

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  • gerd karl sagt:

    so wird deutschland beginnen

    schult
    wensing-henning-krahn-schmidt
    leupolz-gössling
    lauhehr-marozsan-mittag
    popp

    in der zweiten halbzeit

    schult
    wensing-henning-krahn-kemme
    leupolz-gössling
    laudehr-maro-bremer
    petermann

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  • dummkopf sagt:

    Wie jetzt?
    Und was ist mit Behringer? So schnell wird man also vergessen!
    Aber an das Sonderlob nach dem Frankreich-Spiel kann man sich hoffentlich noch erinnern.
    War das nicht ein grossartiges Ablenkungsmanöver, sie dann gegen Schweden nicht einzusetzen?
    Das hatten wohl Sundhages Schwedinnen überhaupt nicht auf der Rechnung und haben vielleicht deshalb auch entsprechend unsortiert und verwirrt reagiert. Taktische Meisterleistungen sollten auch einmal erwähnt werden.
    Da darf man gespannt sein, was diesmal aus der Kiste gezaubert wird, oder ob man Behringer doch wieder (vielleicht sogar als Flügelflitzer) zaubern lässt. 😉

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  • dummkopf sagt:

    Ein Hinweis noch an alle, die gerne FF schauen, aber selber nie an einem Ligawettbewerb teilgenommen haben: 6 Wochen nach dem letzten Spiel ist man ziemlich aus dem Rhythmus. Das wird man dem Spiel in verschiedenerlei Hinsicht sehr stark anmerken.

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  • Anna Blässe gehört in die Nationalmannschaft sagt:

    Ich hoffe entweder Mittag oder Šašić ins Sturm und nicht Mittag als hängene Spitze hinter Šašić sowas ist einfach nur eine Verschwendung. Und die oftmals lustlose Maroszan muss sich endlich mal zusammenreißen und die 10ner Position vorne gut erfüllen dort auch agieren und sich nicht immer ins Zentralen-Defensive fallen lassen.

    Ich hoffe wir starten so:

    Schult
    Wensing-Henning-Krahn-Kemme
    Leupolz-Goeßling
    Bremer-Maro-Laudehr
    Mittag

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  • Altwolf sagt:

    Wenn wir endlich mal „Tempo-Fußballspielen würden (Frau Neid wird es vorgeben), dann kann ich mir nur folgende Aufstellung vorstellen:
    Schult – Wensing(Schmidt),Henning,Peter,Faißt- Leupolz,Gößling-Bremer (re.)Moroszan?(offenbar ein Muß),Laudehr?(ebenfalls ein Muß),Mittag o.Popp (insbes. wenn Faißt spielt).

    Aber !! Es wird wohl anders kommen.

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  • gerd karl sagt:

    marozsan nicht in der startelf, die bundestrainerin kann doch überraschen.
    https://twitter.com/FCBfrauen/status/536523661118021632/photo/1

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