DFB-Elf holt souveränen Sieg in Wembley

Von am 23. November 2014 – 19.16 Uhr 48 Kommentare

Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft hat einen erfolgreichen Jahresabschluss gefeiert und bleibt im Duell mit England weiter ungeschlagen. Die DFB-Elf gewann in London nach starker erster Halbzeit ungefährdet mit 3:0 (3:0).

Dabei begann die Partie vor 45 619 Zuschauern stürmisch, denn die erste Torchance ergab sich bereits nach 15 Sekunden.

Frühe Chancen
Die deutsche Mannschaft verlor direkt nach dem Anstoß den Ball, und die Engländerinnen stürmten nach vorn. Der Fernschuss von Jordan Nobbs traf allerdings lediglich die Latte. Aber auch die DFB-Elf hatte die Chance zur schnellen Führung, doch beim Schuss von Melanie Leupolz war Englands Torhüterin Karen Bardsley zur Stelle (2.).

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Unterhaltsame erste Halbzeit
Die erste Halbzeit hielt, was die Anfangsphase versprach. Nach einem Eckball von Melanie Behringer war es allerdings ein Eigentor von Alex Scott, das den Torreigen in der ersten Hälfte eröffnete (6.). Nur sechs Minuten später nutzte Celia Sasic einen Fehler von Steph Houghton, startete zum Sololauf auf der linken Außenbahn und schloss erfolgreich ab. „Gerade in der ersten Halbzeit haben wir das Heft gleich in die Hand genommen und gut nach vorn gespielt“, so Sasic. Die Deutschen waren die tonangebende Mannschaft, standen gut im Mittelfeld und machten bereits früh Druck, sodass den Gastgeberinnen oftmals die Anspielstationen fehlten.

Schult zur Stelle
In der 25. Minute fing Almuth Schult einen Kopfball von Nobbs ab, in der 41. Minute klärte sie gegen Fara Williams. Die Deutschen waren da effizienter: Sasic schloss in der 45. Minute erfolgreich zum 3:0-Halbzeitstand ab. Die Vorlage hatte Tabea Kemme gegeben, die den Auftritt in Wembley genoss. „Nach dem Champions-League-Finale mit Potsdam habe ich noch vor drei Jahren hier auf der Tribüne gesessen. Hier jetzt selber spielen zu dürfen, ist ein grandioses Erlebnis.“

Lektion gelernt
Das Erlebnis, in Wembley spielen zu können, war trotz des Spielverlaufs auch für Englands Nationaltrainer ein besonderes: „Das war ein historisches Spiel – sowohl von der Atmosphäre her als auch von den Zuschauerzahlen. Das ist ein toller Tag für den Frauenfußball in diesem Land“, so Mark Sampson. „Wir haben verloren, aber das Spiel wird uns weiterbringen; wir haben unsere Lektionen gelernt.“

Bundestrainerin Silvia Neid

Bundestrainerin Silvia Neid kann sich über einen erfolgreichen Jahresabschluss freuen. (Archivbild) © Nora Kruse / ff-archiv.de

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Kaum Chancen in Halbzeit zwei
Positiv für Sampsons Mannschaft war zumindest, dass nach dem schnellen und deutlichen Rückstand keine weiteren Gegentreffer in der zweiten Halbzeit fielen. Weniger positiv war allerdings, dass die Partie in der zweiten Hälfte insgesamt nicht an die unterhaltsame erste Halbzeit anknüpfen konnte. Sehenswerte Aktionen waren auf beiden Seiten Mangelware, es fehlte die Dynamik, das Angriffsspiel wurde oftmals halbherzig vorgetragen. Wenngleich die DFB-Elf die Partie weiter souverän unter Kontrolle hatte, dauerte es bis zur 67. Minute, ehe Sasic mit einem Kopfball noch einmal aussichtsreich vor das englische Tor kam – Bardsley war jedoch zur Stelle. In den Schlussminuten wurden die Engländerinnen noch einmal aktiver und schienen zumindest um den Ehrentreffen bemüht. Beste Möglichkeit hatte die überraschend spät eingewechselte Jill Scott, die in der 88. Minute aber nur das Außennetz traf.

Neid zufrieden
„Das war ein guter Sieg“, bilanzierte Bundestrainerin Silvia Neid nach der Partie. „Wir haben gut gegen den Ball gespielt und zur richtigen Zeit die Tore gemacht. Insgesamt sind wir sehr zufrieden, nach so einem langen Jahr einen so schönen Abschluss zu haben.“ Dem stimmte auch Torhüterin Almuth Schult zu: „Wir haben zu Null gespielt, hatten eine gute Stimmung und haben als Mannschaft perfekt funktioniert. Besser kann die Nationalmannschafts-Saison nicht zu Ende gehen.“

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48 Kommentare »

  • never-rest sagt:

    Konnte leider nur die 2. Hz. sehen, die war aber leider langweilig. Nach vorne lief bei uns nicht viel zusammen. Die Engländerinnen konnten ganz gut mithalten. Das Beste habe ich wohl verpasst.

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  • Anna Blässe gehört in die Nationalmannschaft sagt:

    Starkes Spiel von Šašić, Leupolz und Henning! Ich habe Šašić öfters immer kritisiert aber heute hat sie mir sehr gefallen nicht nur wegen die Tore, sondern weil sie auch auf verschiedene Positionen stark geackert hat, würde gerne mehr davon von ihr in der Mannschaft sehen.

    Insgesamt haben wir super gespielt zwar müssen wir die Pässe noch einbisschen verbessern und in der zweite Halbzeit haben wir nachgelassen, schlapp und lustlos gespielt sowas darf bei der WM 2015 in Kanada nicht passieren!

    Ich muss aber einbisschen nörgeln. Entweder ist Maroszan nicht ganz bei 100% oder sie ist einfach nicht für einen dynamischen Angriffsfußball sowie wir es heute gegen England in der 1.Halbzeit gespielt haben nicht geeignet… Für mich wirkt Maroszan in der Nationalmannschaft in letzter Zeit zu sehr lustlos, macht viele Fehlpässe und läuft kaum. Sie ist auch nicht so die klassische Spielmacherin wie wir es von ihr erwarten, sondern lässt sie immer mehr nach hinten fallen (obwohl wir schon mit Goeßling, Behringer und sogar eine Keßler dort gut besetzt sind). Deshalb halte ich es eine super Idee von Frau Neid die spritzige Leupolz zu bevorzugen.
    Maroszan ist Technik stark keine Frage aber mit ihr kann man keinen modernen Angriffsfußball spielen.
    Man hat es heute gesehen als Leupolz & Behringer ausgewechselt wurde, Maroszan rein = Tempo und Dynamik raus.

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  • enthusio sagt:

    @Markus Juchem:
    „Die deutsche Mannschaft verlor direkt nach dem Anstoß den Ball…“

    Es müßte genauer heißen: Melanie Behringer verlor direkt nach dem Anstoß den Ball … .

    Nach dieser Schrecksekunde hatte unsere Mannschaft das Spiel aber zum Glück voll im Griff. Die Leistung der Engländerinnen war insgesamt unterirdisch.

    Von den letzten drei deutschen Testspielgegnern (Frankreich, Schweden, England) haben mich eigentlich nur die Französinnen überzeugt, dafür aber umso mehr 🙂 .

    Ich finde es übrigens erstaunlich, dass bei England keine einzige Spielerin aus Bristol, dem Gegner Frankfurts im Champions League-Viertelfinale, im Kader stand.

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  • wfm sagt:

    Stichwort „Marozsan“
    Ich finde es unsinnig die geringere Dynamik der 2. HZ allein an Marozsan festzumachen. So wenig wie das im Spiel gegen Frankreich stimmte, so wenig jetzt beim Spiel in Wembley.
    Ich weiß ja nicht, ob die Frankfurt modernen Angriffsfußball spielen, aber da ist Marozsan Dreh- und Angelpunkt der Offensive und wenn ich das richtig in Erinnerung habe, werden dort in der Liga zur Zeit die meisten Tore geschossen.
    Und was ihre Auftritte in der N11 „in letzter Zeit“ angeht, kann sich das jedenfalls nicht auf das Spiel gegen Schweden beziehen. Ich empfehhle sich da mal das Video von JigsawWill anzusehen, das sie zu Marozsan nach dem Spiel zusammengestellt hat. So arg lustlos und uninspiriert wirkt sie doch meiner Meinung nach nicht.
    https://www.youtube.com/watch?v=7u9NCWCtatY

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  • Schenschschtina Futbolista sagt:

    Was wäre das wohl für ein Spiel, gerade auch in HZ 2 geworden, wenn die Auswechslungen adäquat eingeschlagen hätten und mehrere dt. Spielerinnen mehr als maximal nur ihre Normalform auf den Rasen gebracht hätten? Für mich haben folgende Spielerinnen keine Nachweisberechtigung für die Nominierung in diesem Prestigespiel erbracht: Behringer, Goeßling, Mittag, Peter, Popp, Maroszan, Wensing, Cramer
    Gerade von Anja bin ich arg enttäuscht, deren Motivation nach den zuletzt honorierten Erfolgen in der schwed. Liga um den Nullpunkt driftet – so muss man sich nicht den Fans präsentieren. Auch die BT hat ihr somit einen Bärendienst erwiesen… Wenn sie zum AC 2015 nichts reißt, weil die Liga noch nicht wieder am Laufen ist, könnte es sein, dass die WM u.U. ohne sie stattfindet. Allerdings ist bis dahin noch viel Zeit – zum Glück!
    Player of the match: Leupolz, obwohl nur eine HZ eingesetzt!
    Maro sollte sich selbst hinterfragen, ob sie dort, wo Melli aufgehört hat, nahtlos und 1:1 fortgesetzt hat! Von daher halte ich es mit wfm und seiner Einschätzung!
    Dennoch habe ich Probleme eine grundsätzlich positive Spielkritik zu verfassen, da ich im Zusammenspiel, die Vor-Torszenen mal ausgeklammert, einige Defizite ausmachen konnte. Beim Gegner kam mir manches wie heiße Luft vor, denn letztendlich hatte ich mehr von ihnen, eben wegen des Heimspiels, erwartet.
    Wenn der „Guardian“ schreibt, die Deutschen hätten angesichts des 3:0 nachgelassen, stimmt das, aber der Grund lag in der 2. Garnitur und nicht im sicheren Gefühle eines deutlichen Sieges, wo man Gänge runterschaltet.

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  • balea sagt:

    Die schwächste Figur im ganzen DFB – Tross war der TV Kommentator. Was der da (ständig) abliefert ist inzwischen einfach eine Frechheit.

    Die erste HZ war sehenswert, der Sieg verdient, wenn ich den Engländerinnen für ihren Einsatz auch mindestens ein Tor gegönnt hätte. Die Abwehr war stark und Sasic ebenso im Sturm.
    Aber…
    Schult ist sicher eine gute Torfrau – ihre technischen Defizite scheint sie aber nicht ablegen zu können. Warum Frau Neid den Aktivposten Leupolz gegen Mittag tauscht blieb mir ein Rätsel. Im MF herrschte danach nur noch ein laues Lüftchen. Mittag konnte man natürlich den Einsatz gönnen – aber dann hätte sich wirklich Popp zum Wechsel angeboten. Die hatte genau eine Szene im Spiel: als sie die englische Torfrau umgerannt hat. Nicht mal die Kopfbälle hat sie aufs Tor gebracht, auch das war Sasic.

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  • Tiberias sagt:

    Das Spiel lief eigentlich wie erwartet: 3:0 noch vor der Pause, der Sack war zu, die Wechsel wieder Neid-typisch und leider uninspirierend für das restliche Spiel. Was das Festhalten an ihr liebgewonnenen Namen angeht, wird sie wohl nie mehr über ihren Schatten springen.

    DFB-TV sprang für eine Übertragung ein, immerhin, aber der Kommentar… für jeden Halbwegs-Kenner des FF schlicht grottig. Und warum ist bei der Vorauswahl zur „Spielerin des Spiels“ eigentlich Leupolz nicht dabei? Wollte da jemand einen Hattrick der besonderen Art verhindern?

    Nichts desto Trotz: Ein gutes Jahr für unsere Natio, lasst ein weiteres folgen! 🙂

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  • Maxemus sagt:

    @ balea: „Warum Frau Neid den Aktivposten Leupolz gegen Mittag tauscht blieb mir ein Rätsel. Im MF herrschte danach nur noch ein laues Lüftchen.“

    Vielleicht geht es Neid gerade um Erkenntnisse wie diese ?! Das war ein Testspiel,wenn ich mich recht erinnere und die Natio lag 3-0 in Front.
    Ich denke aber, im nächsten Jahr werden noch neue Karten dazu gemischt, z.B. vielleicht (hoffentlich !) eineLeonie Maier oder Lena Lotzen und (Bitte !) eine Nadine Keßler.
    Das Spiel hat mich am Ende mit der Leistung gegen Frankreich versöhnt, aber die ÖR – da fällt eine Versöhnung genauso schwer wie mit anderen „Saboteuren“ (Maier, Müller oder Schmidt hieß der andere „Saboteur“ damals, oder ?) meines Fernsehgenusses. Es ist auf dem PC nicht dasselbe.

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  • soccerstar sagt:

    Obwohl das Bild durchgehend gut war, ist bei mir immer mal der Kommentar ausgefallen. Das hat mir gut gefallen, denn die Stimmung im Stadion kam trotzdem rüber.

    Leider war es wie oft in England: eine hochgepuschte Vorberichterstattung, die viel zu große Erwartungen weckte und dann konnte die eigene Mannschaft diesen übertriebenen Erwartungen nicht gerecht werden. Schade, denn für die Spielerinnen war es eine Riesensache, dass die FA sie 7 Jahre nach der Wembley-Wiedereröffnung endlich mal dort spielen liess. Schade auch, dass bald 10.000 verkaufte Karten scheinbar nicht genutzt wurden, während viele andere nach dem plötzlichen Ende des Vorverkaufs keine Karten mehr bekommen hatten.

    Ich fand, dass das Kombinationsspiel der deutschen Mannschaft in der ersten HZ durchaus gut anzusehen war und den Engländerinnen gezeigt hat, wo sie sich für die WM verbessern müssen. Für den Frauenfussball in England war es trotzdem ein großer Tag, der den Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben wird.

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  • dummkopf sagt:

    Maroszan wirkt auf nicht wenige, sondern viele, und nicht vereinzelt, sondern häufig, lustlos.
    Das lässt sich auch nicht wegdiskutieren – das ist Fakt.
    Das entscheidende Wort in dem Satz: WIRKT.
    Daher ist das auch ein Fakt.

    Kein Faktum ist: Sie IST wirklich lustlos.
    Das wissen nämlich auch die vielen häufig nicht, ob das so ist, weil sie ihr dafür wohl den Kopf aufschneiden müssten.

    Es sieht aber (oder nur oder vielleicht) so aus.

    Wenn man das als Anschubüberlegung ansehen will, um auf dieser Basis einmal weiter zu überlegen, dann kommt man dem „Problem“ Maroszan vielleicht ja eher auf die Schliche.

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  • Altwolf sagt:

    Wer mit diesem Spiel zufrieden war, der hat gewiß keine höheren Ansprüche an solch ein Team.
    Ich gehe teils konform mit den Anmerkungen @SF, aber bis auf das einzig spielerisch gut gelöste Spielen aus der Abwehr heraus über das MF und über Popp auf Kemme gespielt und deren Flanke Sasic zum 3:0 einköpfte, war spielerisch erheblich Sand im Getriebe. Schnelles Umschaltspiel fand nicht statt, da Leupolz zwar gut im Spiel war,aber auch nicht wenige Ballverluste auf ihre Kappe gingen, wie auch das MF mit Behringer u.Gößling (an ihr lief das Spiel ziemlich vorbei), da das Miteinander v. Leupolz u.Behringer meist gesucht wurde u. Behringer dem Spiel kaum Tempo geben konnte.

    Auch wenn beide (LV u. RV) sehr engagiert waren, so ermöglichten sie doch viele Angriffe der Engländerinnen u. wurden auch immer wieder mal überlaufen u.das nach vorn schlagen der Bälle ist dem Niveau nicht entsprechend – wie es geht- siehe die Entwicklung zum 3:0;ich denke für beide Kemme u.Cramer sind das nicht die optimalen Positionen.

    Sasic war heute wirklich präsent und profitierte dabei vom Zusammenspiel mit Laudehr u.Behringe/Leupolz, wobei auch bei ihr, wie fast bei allen davorn die zugespielten (teils auch unsinniges Anspiel) von den Füßen sprangen u. Ballverluste erzeugten. Diese Spielweise ist nichts für Popp, die braucht das Tempo über die Außen, so daß sie mit Tempo in d. 16er laufen kann.

    Die Auswechselei war eher „grottig“ denn nun war noch weniger Spielfluss drin und letztlich ließ man sich auf ein Kampfspiel ein,was die Engländerinnen mit viel Einsatz einbrachten.
    Spielkultur war damit vollends passe`.

    Es gab überhaupt keine Ordnung mehr im MF, so daß ein Ballverlust den anderen jagte.

    Einzig die Defensive funktionierte normal u. entsprechend war auch die Leistung von Schult ordentlich und auch wenn der Lattenschuß in d. 1 Minute etwas tiefer gekommen wäre, war ihre absichernde Reaktion perfekt um damit das Tor zu verhindern.Hier fand ich Henning mir gutem Spiel als IV.

    In dieser Ballhöhe glaube ich, gibt es nicht viele Torhüterinnen, die da noch dran gekommen wären.

    Ich bin nicht der Meinung daß das deutsche Team das Tempo herausgenommen hat (welches Tempo ?), sondern es ging halt nicht besser, denn vor solch einer Kulisse, in diesem Stadion, zeigt man sich uhd setzt sich von der 1. bis zur letzten Minute ein.

    Wenn wirklich Tempofußball gewollt wird, dann müssen Leupolz u.Gößling ins MF, Bremer auf RA u.Faißt auf LA oder LV.

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  • dummkopf sagt:

    wirklich erfreulich, dass Leupolz hier so anerkannt wird.
    ihre Spritzigkeit und Laufbereitschaft stechen selbst auf diesem internationalen Level noch positiv hervor.
    Und während sie früher ihre Leistung zumeist über gewonnene Zweikämpfe mit anschliessendem Sicherheitsabspiel erbracht hat, traut sie sich inzwischen auch zunehmend schwierigere Aktionen und Eigeninitiative am Ball zu.
    Daher wäre sie inzwischen schon eine ganz feste und wichtige Grösse in der Mannschaft, weil sie ihre Leistung besser als andere zuletzt weiter entwickelt hat und immer noch weiter entwickelt.
    Und wenn das so weiter geht bald vielleicht die beste dt. Spielerin? obwohl man gerade bei einer jungen Spielerin auch noch Rückschläge zugestehen muss.

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  • never-rest sagt:

    Nachdem ich inzwischen auc die 1. Hälfte des Spiels sehen konnte, muten einige Kommentare hier doch recht merkwürdig an. Wie gut das wengistens der altwolf seinen kritischen Blick trotz der 3 Tore nicht verloren hat. Ein ordentlich Spiel unserer N11 in der 1. Hälfte, aber kein gutes. Über die 2. Hälfte sage ich besser nix. Richtig gut eigentlich nur Sasic, die mich in den letzten Spielen nie überzeugen konnte.

    Auch die Lobhudelei über Leupolz in der 1. Hälfte kann ich nicht teilen, obwohl ich ein Fan von ihr bin. Sonst geht es ihr irgend wann einmal wie Maroszan, deren Bashing von ein paar Leuten ich bei aller berechtigten Kritik nicht verstehen kann.

    Leupolz hat sicher ein paar gute Szenen gehabt, aber auch etliche leichte Bälle verloren und Fehlpässe produziert. Läuferisch stark wie immer. Insgesamt kann sie es aber viel besser und hoffe dass sie ihre Qualität auch bei der WM zeigt. Bis dahin ist hoffentlich Keßler wieder fit, auf deren Erfahrung und strategische Fähigkeiten die N11 gegen wirklich starke Gegner (noch) nicht verzichten kann. Ebenso werden spätestens bei der WM die genialen Momente einer Maroszan in Topform gebraucht. Wichtig ist, dass sie einfach konstanter in ihren Leistungen wird und das ihr manchmal eigene Phlegma ablegt.

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  • FFFan sagt:

    Gelungener Abschluss des Länderspieljahres!

    Dieses Spiel war Werbung für Frauenfußball, Werbung für die Nationalmannschaft und nicht zuletzt beste Werbung für DFB-TV (wenn nur der Kommentator nicht wäre…)!

    P.S.: wer es verpasst hat, kann das Spiel hier in voller Länge sehen: http://tv.dfb.de/video/england-vs-deutschland/9981/

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  • Keßler Fan #1 sagt:

    Ich glaube, Marozsan ist im Moment einfach platt und überspielt. Der Unterschied zu Gößling, was Passspiel und Laufbereitschaft betrifft, war eklatant.
    Man darf gespannt sein, wie sich das im Mittelfeld nächstes Jahr entwickelt, vor allem, wenn auch noch Keßler zurückkommt. Für mich gehört Marozsan in dieser Form aber ganz klar nicht in die erste Elf.

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  • Jennifer sagt:

    Bei der BBC heisst die Stürmerin noch Okoyino Da Mbabi

    http://www.bbc.com/sport/0/football/30037272

    Sie schreiben auch über die 10.000 Leute, die nicht gekommen sind. Merkwürdig ist das schon. Das ist doch eine Riesenanzahl von Leuten. Die können ja nicht alle in der U-Bahn stecken geblieben sein …

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  • Jan sagt:

    Deutschland hat ja das Privileg, über etliche gute Spielerinnen zu verfügen. Dass da mal die eine oder andere vllt. ein wenig schwächeln mag… Tja, wenn Frau Neid vorm Spiel nur immer genau wüsste, welche Spielerin(nen)?!

    Auch sehe ich’s wie never-rest, als Leupolz z.B. einen kapitalen Ballverlust nur deshalb wieder selbst ausbügeln konnte, weil hinter ihr eine dt. Abwehrspielerin aufgepasst hatte.

    Deutschland spielte ähnlich, wie Frankreich gegen Deutschland agiert hatte.
    Auch die Tore fielen ähnlich:
    – 1.Tor: Eigentor nach Eckstoß
    – 2.Tor: nur wenige Minuten später ein flotter Angriff, wo die schnelle Stürmerin frei aufs Tor zuläuft
    Von Frankreich lernen, heißt siegen lernen! 😉

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  • shane sagt:

    „Die können ja nicht alle in der U-Bahn stecken geblieben sein …“

    erstmal fuehrt die bbc ja auch das wetter an, nicht nur nahverkehrsprobleme. meinem verstaendnis der zwei guardian artikel nach, die hier irgendwo jemand verlinkt hatte, war es so dass 2 zubringer-u-bahnen nicht fuhren. und nur eine (bus?)linie zur verfuegung stand. also praktisch nichtexistenter oeffentlicher zubringerverkehr. im kombination mit recht billigen tickets kann ich mir schon vorstellen, dass da ne relevante menge menschen unterwegs frustriert aufgegeben hat. das ist der nachteil an sehr preiswerten tickets – mensch erwirbt’s erstmal, und verliert nicht allzu viel, wenn mensch sich kurzfristig doch anders entscheidet. :-/

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  • sonic sagt:

    Den deutschen Frauen reicht eine durchschnittliche Halbzeit um sich verdient und souverän mit 3:0 gegen die englische Mannschaft durchzusetzen.

    Die erste Halbzeit war von beiden Seiten ansehnlich, die zweite hingegen war keine Werbung für den FF, sondern eine Anhäufung aus Fehlpässen und Mißverständnissen. Das Beste was man zur deutschen Leistung der 2. Hälfte sagen kann, ist, daß sie nichts zugelassen haben. Im Angriff ging aber gar nichts mehr, eine einzige Chance und da klaut Sasic Wensing den Ball.

    Die Defensive stand wirklich gut, Krahn und Henning sehr gut im Zweikampfverhalten, Kemme diesmal mit ein paar mehr Problemen als Cramer. Im defensiven Mittelfeld hat Behringer nach der ersten Minute eine gute Leistung gezeigt (gute Ecken). Goeßling ist mir in der ersten Hälfte nicht aufgefallen und in der zweiten eher negativ. Da fehlte die Spritzigkeit und die Zweikampfstärke. Von ihrer herausragenden Form der letzten zwei Jahre ist sie noch ein ganzes Stück entfernt. Marozsan hat ein durchschnittliches Spiel abgeliefert.

    Laudehr fand ich wieder gut, Leupolz hingegen weniger. Ich sehe das ähnlich wie never-rest und Jan: sie hatte ein paar gute aber auch ein paar schlechte Szenen. Insgesamt ist sie mir zu oft ins Zentrum gezogen (falls einigen das nicht aufgefallen ist, sie sollte nicht im zentralen Mittelfeld spielen, sondern die rechte Außenbahn abdecken). Auf den Flügeln hat sie bisher in der Nationalmannschaft nur ein Spiel gemacht, wo sie mich wirklich überzeugt hat (gegen Island). Auf der 6 hingegen sehe ich sie sehr gerne.

    Was ich auch sehr gern gesehen hätte, wäre ein Positionswechsel mit Popp, also Leupolz zentral hinter Sasic und Popp über rechts. Überhaupt wurden im Spiel die Außenpositionen nicht gewechselt, weder Leupolz-Laudehr, Mittag-Laudehr oder Bremer-Mittag.

    Mittag macht mir Sorgen. Sie ruft scheinbar in der Nationalmannschaft ihr Potential, welches sie in der schwedischen Liga zeigt, viel zu selten ab. Im Spiel gestern hat sich nur nochmal gezeigt, was man schon wußte: die Außenbahn ist nicht die ihre.

    Sasic hat im Sturmzentrum völlig überzeugt. Eigentlich hätte man sie zur Halbzeit rausnehmen können, da sie ihren Leistungsnachweis schon erbracht hatte.

    Diesmal hat die BT sogar ein wenig experimentiert. Leupolz und Mittag wiedermal auf den Außen getestet, leider beide Male ein mMn gescheitertes Experiment. Bremer dazu über links, die offenbar auch nicht mit Mittag tauschen durfte, um auf ihre gewohnte rechte Seite zu kommen. Ob gescheitert oder nicht läßt sich hier nicht sagen, da Bremer vielleicht fünf Ballkontakte hatte, was weniger an ihr lag und eher daran daß es kein Ball bis zu ihr geschafft hat. Mit einer Konstellation bei der Sasic, Popp, Mittag und Bremer gemeinsam auf der Platte stehen, hatte ich wirklich nicht gerechnet.
    Dafür das es ein Testspiel war, kam der Einsatz von Faißt und Peter viel zu spät. Wie sollen sie sich in fünf Minuten zeigen/getestet werden?

    Insgesamt hätte die deutsche Mannschaft konsequenter über die Flügel spielen sollen, denn mit den Flanken hatte die englische Verteidigung immer wieder Probleme. Nur hätte man dann dort Spielerinnen einsetzen müssen, die das auch spielen können also Laudehr/Bremer(re)/Faißt(li)/Popp und nicht Leupolz/Mittag/Bremer(li).

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  • waiiy sagt:

    Da ich ja ein wenig spät mit dem Kommentar bin und ich den meisten anderen auch zustimme, will ich nur 3 Aspekte bringen, die mir davon unabhängig aufgefallen sind:

    1. Mir gefielen die Außenbahnen in der 1. Halbzeit ganz gut. Bei Kemme/Leupolz lief es sowohl nach vorn als auch nach hinten ganz gut. Bei Laudehr/Cramer fand ich die Offensive ganz gut. Leider ist das Helfen von Laudehr nach hinten manchmal weniger ausgeprägt, sodass Cramer manchmal hinten schlecht aussieht. Da wäre mir Faißt oder Alushi vor Cramer lieber, wobei Alushi sicher auch auf rechts spielen kann.

    2. Im klassische 4-4-2, wie es gespielt wurde ist Leupolz für mich Außenbahnspielerin. In der Mitte gehören für mich Goeßling/Keßler, weil deren Wechselspiel aus der Tiefe nicht durch andere Kombinationen ersetzbar ist und beide das Spiel dominieren wollen.

    3. Das 4-4-2 hat mir durchaus gut gefallen, weil durch Popp als 2. Stürmerin Sasic wieder besser zur Geltung kam. So beschäftigt man die IV des Gegners auch mehr, auch wenn Popp nicht so viele Szenen hatte. Die Variante sollte man immer mal wieder testen. Aber man sollte als Europameister eben auch mehrere Systeme beherrschen und auch auf das Spiel mit einer Spitze umschalten können.

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  • dummkopf sagt:

    @altwolf
    Schön. Ehrgeizige Leute stellen sich und anderen auch eher ehrgeizige Anforderungen.
    Wie du hier an die N11.
    Das habe ich dort aber inzwischen ziemlich aufgegeben. Insofern bleibt zu bemerken, dass die Mannschaft hier immerhin deutlich besser gespielt hat, als gg FRA und SWE.
    Wenn du allerdings gleichartig ehrgeizige Anforderungen an die Leistungen von Clubmannschaften in grün stellst, so müsstest du manche Kommentare hier aber fast mit Tränen in den Augen abgefasst haben? 😉

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  • waiiy sagt:

    @sonic: Das ist mir auch aufgefallen, dass nach der Einwechslung, die mit links spielende Mittag rechts blieb und die auf rechts richtig Dampf machende Bremer nach links ging. Vielleicht wollte man auch kein Tor mehr über außen generieren… 😉

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  • wolle sagt:

    Ich dachte immer, Freundschaftsspiele sind zum Testen. Dazu konnte sich Fr. Neid nicht wirklich entscheiden. Da kündigt Sie nach dem WM-Sieg der U21 an, Spielerinnen aus diesem Kader zu testen, tatsächlich aber bekommt keine eine echte Chance. Warum gibt Sie Petermann beispielsweise nicht einfach die 2. HZ Ihre Chance. Wenn Sie diese Spielerinnen wirklich 2015 mit zur WM nehmen möchte, wann will Sie die Testen? Vielleicht im Halbfinale? Stattdessen wird eine B. Peter kurz vor Schluss eingewechselt. Bremer kommt erst kurz vor Schluss.
    Dabei war das Spiel zur HZ entschieden, England viel zu harmlos.

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  • dummkopf sagt:

    Hm. Ich dachte da sei zwischendurch noch eine Antwort gewesen zu Maro, glaube von Tiberias, die ich aber jetzt nicht mehr finde. Und mir viel nichts „löschwürdiges“ daran auf.

    Ok, machen wir dann mal statt Maro-Vertiefung noch ein Sasic Fass auf. Die spielt nämlich relativ konstant immer wie sie spielt, erstaunlicherweise. Und die wird immer Celia Sasic bleiben, zumindest wenn sie nicht nochmal heiratet.
    Vielleicht denkt manch einer, so als Sportlerin hat man eben mal mehr, mal weniger Bock, gerade wie vielleicht der ein oder andere zum morgens aufstehen?
    Und spielt deshalb mal gut und mal weniger?
    Man sollte darauf hinweisen, dass das aber leider ziemlich verkehrt ist.
    Leute, deren Beruf das ist, und die es da ziemlich nach oben gebracht haben, sind offensichtlich relativ spitze darin, immer konstant ihre Leistung zu bringen, abzüglich seltener einzelner schlechter oder guter Tage, und verletzungsbedingten Beeinträchtigungen.
    Was sich viel stärker als das Leistungsvermögen ändert, ist das Spielgeschehen um sie herum. Und dementsprechend wirken sie oft ganz unterschiedlich. Das ist bei Popp nicht anders. Manchmal kommt der Ball einfach so runter, dass sie gerade ihren Kopf richtig hinbekommt, und dann wird sie zur Meister- oder CL-Sieger-Macherin oder Spielerin der Saison. Und dann gibt es England-Spiele, da merkt man kaum, dass sie auch mitspielt. Dabei hat sie so arg viel anders da aber gar nicht gespielt.
    Sasic hat nun immer und immer und immer wieder die gleichen Stärken und Schwächen gezeigt und ist eine der konstantesten überhaupt darin. Und das wurde hier auch schon oft richtig erkannt. Folgerichtig spielt sie fast immer „gut“, wenn das Spiel(geschehen) dazu passt, und „schlecht“, wenn nicht.
    In der Beziehung ist sie eine der offensichtlichsten Fälle.

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  • Altwolf sagt:

    @Dummkopf.

    Als ehrgeizig möchte ich mich diesbezüglich nicht wahrnehmen, aber ich erwarte auch von den Wölfinnen eine entsprechende Leistung und was schlecht gespielt wurde bleibt auch mit der „grünen“ Brille schlecht. Ich kritisiere einzelne Spielerinnen, wenn sie ihr „Handwerkszeug“ nicht beherrschen, jedoch mache ich ihnen keinen Vorwurf, wenn sie sich in einer fehlenden Ordnung oder Spielanlage bewegen müssen.Deshalb mein Hinweis auch auf A.Popp, die für diese „Spielart“ nicht ihre Fähigkeiten nutzen kann.

    Gößling benötigt mehr Platz im MF, um von hinten das Spiel anzutreiben, doch da tummeln sich M.Behringer u. M. Leupolz, die gewohnterweise immer wieder in das Zentrum ziehen und damit beim Spiel nach vorn die Räume nicht mehr lassen.

    Was mich stört ist das fehlende Konzept mit Einbindung von Spielerinnen, die das dann auch positionsgetreu umsetzen und nicht, wie bei der N11 zuletzt, immer neue Positionen für immer die gleichen Spielerinnen erdacht werden, wobei die in ihren Clubs überwiegend andere Positionen spielen. Was sollte denn A.Mittag in diesem Konstrukt spielen? Außenstürmerin ? Weil L.Aliushi nicht einsetzbar war ? Da wurde auch schon L.Lotzen hinversetzt, die doch eigentlich e. zentrale Stürmerin ist.

    Warum P.Bremer nicht auf der Position eingesetzt, wo sie ihre Stärken hat ?
    Wenn S.Neid mit D.Maroszan spielen will,dann muß sie diese auch in ein Spielsystem einbinden, wo sie nicht über läuferische Qualitäten verfügen muß und ihr entsprechende Spielerinnen v. Typ S.Laudehr an die Seite stellen,die die Laufarbeit verrichtet (manch einer erinnert sich vielleicht an das Duo Wimmer u.Netzer ). Doch wenn sie das möchte,dann braucht sie keine Spielerinnen vom Typ N.Kessler u.L.Gößling, die einfach auf Tempospiel geortet sind und gewohnt sind mit „echten“ Flügelstürmerinnen zu spielen und nicht mit „umfunktionierten“ Multitalenten.

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  • kelly sagt:

    HALLO WAR DA!!!!!!!!!SUPER STIMMUNG.DAS PUBLIKUM WOLLTE SOSEHR,DAS ENGLAND EIN!!! TOR SCHIESST.SUPERSICHT.SCHÖNES STADION.Aber Anreise ja u.bahn 1linie baustelle sie hätten mehr u-bahnen im minutentakt schicken sollen.UND rückweg die einzigste u-bahn !!!!dann gesperrt wegen Rauchentwicklung.keine ersatzbusse!!!!!!!!!!mussten Doppeldeckerbus nehmen,aber erst den 20 ten oder so total voll.chaos .habe nach 3 stunden hotel erreicht,aber im Stadion Gänsehaut.bei frauenspielen in Deutschland auch schon Chaos erlebt.offenbach Länderspiel ,Köln und Magdeburg Trams alle 20 Minuten.schlecht organisiert.hoffnungslos überfüllt.freue mich auf Kanada

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  • Detlef sagt:

    @Altwolf,
    Du triffst den Nagel genau auf den Kopf!!!

    Es werden fast alle Spielerinnen so umgeschult und „verbogen“, bis sie nur noch mittelprächtige Leistungen zeigen können!!!
    Das reicht dann zwar immer noch, um gegen mittelmäßige Gegner wie Schweden und England zu gewinnen!!!

    Aber gegen Topteams kann man nur dann bestehen, wenn jede Spielerin ihre Topleistung abrufen kamn!!
    Und genau das ist im System der Bundesgöttin eben nicht drin, und deshalb wird die DFB-Elf bei der WM wieder früh ausscheiden!!!

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  • Maxemus sagt:

    @ Detlef: „Das reicht dann zwar immer noch, um gegen mittelmäßige Gegner wie Schweden und England zu gewinnen!!!“

    Schweden mittelmäßig ? Dann sind nur noch die USA und Frankreich überdurchschnittlich. Ich weiß, was du meinst, aber du hättest besser geschrieben: Das reicht noch gegen Schweden und England, aber nicht mehr gegen Frankreich und die USA (Gegen den WM reicht es ja seit der letzten WM immer 🙂
    Für meine Begriffe darf Neid auch Maro ins Tor stellen und Angerer ins Sturmzentrum, wenn Neid damit das vornehmste Ziel des Spiels erreicht, nämlich ein Tor mehr zu schießen als der Gegner. Das ist ihr seit der verpatzten WM gut gelungen. Trotz des schlechten Spiels gegen Frankreich glaube ich, dass Deutschland – vorbehaltlich einer durchschnittlichen Verletzungsquote – der Top-Favorit in Kanada sein wird. Nicht zuletzt, weil wirklich extreme Personalsorgen ausbleiben werden. Verliert z.B. Frankreich Necib, wird es hart. Verlieren die USA Wambach oder Morgan, was kommt dann nach ? Die Deutschen haben nun auch die Erfahrung, z.B. ohne ihre Lichtgestalt (das ist sie für mich) Keßler zurechtzukommen. In diesem Jahr haben eine Menge Spielerinnen in der Natio Spielpraxis bekommen, eine Riesenauswahl, die sich qualitativ sehr wohl noch steigern mag. Diese Entwicklung sehe ich bei anderen Nationen nicht. Die Qualität der nachrückenden US-Girls muss noch über 2015 hinaus reifen, bei Frankreich sind es nur eine Handvoll hoffnungsvoller Ergänzungsspielerinnen, aber zahlenmäßig und qualitativ nicht auf der Höhe mit Deutschland. Wir werden im nächsten Jahr beim Algarve Cup sehen, wie groß die Überlegenheit der deutschen Natio ist – meine Prognose.

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  • Detlef sagt:

    @Maxemus,

    Schweden ist für mich im Weltmaßstab nur Mittelmaß!!!
    Selbst in Europa sind sie höchstens obere Mittelklasse!!!
    Als bekennender Skandinavien- und vor allem „SVERIGE-Fan“, hatte ich mit dem Amtsantritt von Pia Sundhage die große Hoffnung verbunden, daß die Trekronors wieder den Anschluß an die Weltspitze herstellen können!!!
    Aber es zeigte sich leider, daß dort die Strukturen schon so verhärtet und verkrustet waren/sind, daß es wohl noch eine ganze Zeit lang dauern dürfte, wenn Sundhage nicht vorher die Lust verliert!!!

    Und genau solche verkrusteten Strukturen gibt es auch in Deutschland, nur hat die Bundesgöttin hier natürlich einen wesentlich größeren Pool an Spielerinnen zur Auswahl, und in der BuLi gehören (im Gegensatz zur Damallsvenskan) bei den Top-Klubs noch „einheimische Kickerinnen“ zu den Leistungsträgerinnen!!!
    Und gegen Nippon haben die DFB-Fußballerinnen seit der WM auch noch kein Spiel im „richtigen Wettkampfmodus“ bestritten, sodaß Deine Häme da völlig unangebracht ist!!! 😉

    Die Bundesgöttin hat tatsächlich viele neue- und auch junge Spielerinnen ins Team geholt, und auch schon getestet!!!
    Aber WARUM verdammt nochmal, muß man die dann immer wieder umschulen??? 🙁
    WARUM will/muß man immer klüger sein wollen als die VereinstrainerInnen???

    Auch die Amis haben ein schier unerschöpfliches Arsenal an guten und sehr guten Spielerinnen, daß zeigen schon die „wenigen“ BuLi-Legionärinnen!!!
    Mit der/m richtigen TrainerIn geht wohl kein Weg an den US-Girls vorbei!!!

    Frankreich spielt seit Jahren den schönsten und gepflegtesten Fußball!!!
    Nur haben „die Blauen“ bei großen Turnieren vor lauter Ball- und Selbstverliebtheit oft das Toreschießen vergessen!!!
    Wenn ihnen der neue Trainer diese Flausen mal austreiben kann, dann gibt es eine neue „Weltmacht“ im FF!!! 😉

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  • Maxemus sagt:

    @ Detlef: „Und gegen Nippon haben die DFB-Fußballerinnen seit der WM auch noch kein Spiel im “richtigen Wettkampfmodus” bestritten“

    Das ist echt lustig, denn um diese Bedingung zu erfüllen, müsste man immer mindestens vier Jahre warten !!!!!!!!!!! Nein, Japan ist ein guter Kunde u.a. beim Turnier an der Algarve und die Siege der Natio gegen den Weltmeister waren alles andere als widerstandslos von Seiten Japans. Hämisch war meine Bemerkung diesbezüglich aber nicht, eine solche Herangehensweise bzw. Voreingenommenheit weise ich von mir.
    Moderner Fußball verlangt Vielseitigkiet und dies besonders bei den Frauen, bei denen die Verletzungs- und Ausfallquote besonders hoch ist. Ich denke, Neid macht das richtig, wenn ich auch nicht alle ihre Maßnahmen verstehe – bin ja nicht einmal Co-Trainer und so von einigen Infos abgeschnitten 🙂 . Aber der Erfolg gibt ihr recht, der EM-Titel ist ein Fakt, den ihre Kritiker erst bei einer nächsten verpatzten WM ausradieren könn(t)en. Immerhin müssen diese Leute ja jeweils nur zwei Jahre warten, während du mir für einen Sieg gegen Japan mindestens vier Jahre aufbrummst, um ihn „verwenden“ zu „dürfen“. 😉

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  • Statistiker sagt:

    @Detlef: Ich frage mich, wer diese numinöse Weltspitze sein soll? USA, Japan, Frankreich – und dahinter lange nix?

    Vom Schönspielmodus allein bist du noch lange nicht Weltklasse. Du hast vielleicht die Möglichkeit dazu, Weltklasse zu sein. Man sollte hier mal Realität vom Konjunktiv unterscheiden.

    Auch Japan ist ne Wundertüte – wenn man schon selbst nicht mehr Algarve-Cup als Wettbewerbsmodus rechnet, dann kann man überhaupt kein Länderspiel als Wettbewerbsmodus rechnen. Und gegen Japan hat man beim Algarve-Cup in den letzten 3 Jahren 3x gespielt und 3x gewonnen. Was man noch mehr will – keine Ahnung.

    Ansonsten bleibt noch USA. Doch wenn Platz 2 bei einer WM hinter denen schon Mittelmaß bedeuten würde, dann würde das schon eine ziemlich krasse Aussage über den FF generell darstellen.

    Natürlich könnte Deutschland viel besser spielen und in der Weltspitze neue Maßstäbe setzen. Aber zur Zeit reicht anscheinend Mittelmaß, um ganz vorne mit dabei zu sein. Und anscheinend fährt Neid den Kurs: „Ein gutes Pferd springt …“ Diesen Kurs fährt sie schon seit Jahren und es hat genau dreimal nicht geklappt in den letzten 13 Jahren (Olympia 2004, Olympia 2008 und WM 2011), alles andere hat man gewonnen (insgesamt 6 Kontinental- und Weltturniere).

    Man kann Neid kritisieren, […] Das kann man alles machen. Aber man kann ihr nicht vorwerfen, dass sie keinen Erfolg damit hätte. Dass Neid mit dem Fußball auch noch Erfolg hat, kann man eher allen anderen Ländern vorwerfen. Aber an dem Fußball wird sich solange nichts ändern, solange Frankreich oder Japan nicht mal den Hintern hochbekommen und das Tore-Schießen lernen, oder solange Schweden und England nicht in allen Teilen mal vernünftig aufgestellt sind.

    Deutschland kann immer noch, solange sie sich ein bisschen anstrengen und konzentrieren, jeden Gegner glattbügeln, weil sie einfach gut ausgebildet sind.
    Und zuletzt: In Fußball wird alles Ästhetische hineininterpretiert, was die Menschen wollen, und er wird daran gemessen. Das ist alles schön, aber letztlich geht es beim Fußball nur um eins: Um Effektivität. Billiges Toreschießen, das ist gefragt! Und das beherrscht Deutschland immer noch mit am besten!

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • dummkopf sagt:

    @uraltwolf
    Wimmer? Wer ist Wimmer? Kennst du Otto Nerz?

    Ich kann deine Kritikpunkte an der N11 doch alle nachvollziehen.
    Und weiss jetzt auch, warum du keine Vorwürfe an deine Wölfinnen duldest:
    „jedoch mache ich ihnen keinen Vorwurf, wenn sie sich in einer fehlenden Ordnung oder Spielanlage bewegen müssen“

    Jemanden vorne an die rechte Aussenlinie zu stellen und links niemand und ansonsten zu hoffen, dass Goessling oder Kessler durch ihr individuelles Können dem ohne sie ziemlichen Durcheinander ein wenig Struktur verleihen, ist noch keine Spielanlage, da gebe ich dir vollkommen Recht. 😉

    Wo ich das so schreibe, kommt mir noch ein anderer Gedanke. Ausser dem gegangenen Co-Trainer könnte ja auch Odebrecht und Pohlers ein ausreichender Grund gewesen sein, warum die vielleicht einst beste Spielanlage im Frauenfussball ausserhalb Asiens sich im Sommer 2013 urplötzlich in Luft aufgelöst hat.
    Warum ich auf den Gedanken nicht früher gekommen bin. Das macht absolut Sinn und war eine super Idee von dir! Danke.

    @statistiker
    Na siehste. Von Zeit zu Zeit lässt du ohne Wob und Fra immer mal wieder dein Talent aufblitzen. 😉
    Und was ist denn mit soccerdonna?

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  • Detlef sagt:

    Der Algarve-Cup ist eine nette Art sich mit den Besten der Besten zu messen, ohne sich einen großen Image-Verlust zu holen falls es schief geht!!!
    Er ist für die meisten wohl eine willkommene Gelegenheit zum Testen, was der Eine mehr nutzt als der Andere!!!
    Daher ist das für mich kein „richtiger“ Wettbewerb, sondern eher ein Testturnier!!!

    Der letzte EM-Titel ist ein Fakt, den man zwar nicht wegdiskutieren kann, der aber in erschreckender Weise aufzeigt wie schwach der europäische FF zumindest 2013 war!!! 🙁
    Erster und Zweiter sind ausgerechnet die beiden Teams geworden, die den gruseligsten Rumpelfussball gezeigt haben!!! 🙁
    Das war weder modern noch anschaubar, so kann man keine Leute für den FF begeistern!!! 🙁

    Die „Erfolge“ der Bundesgöttin sehe ich wesentlich differenzierter als Ihr!!! 😉
    Das würde aber hier den Rahmen sprengen!!!

    Die DFB-Elf gehört für mich schon zur Weltspitze, aber nur wenn man die Stärken jeder Spielerin nutzt, und nicht auf fremden Positionen vergeudet!!! 🙁

    Vielseitigkeit schön und gut, aber für mich geht nix über Spezialisten!!!
    Universelle können vieles ganz brauchbar, aber nichts davon richtig gut!!!
    Wenn ich eine linke Verteidigerin brauche, dann nominiere ich eine!!!
    Warum muss ich unbedingt eine Offensivkraft dafür nominieren, und sie dann zur Abwehrspielerin umfunktionieren???
    Diese Logik geht mir einfach nicht ein!!!

    Natürlich muß eine Stürmerin auch nach hinten arbeiten, und die Außenverteidigerin muß sich mit in den Angriff einschalten, aber deswegen müssen sie doch nicht gleich die Rollen tauschen!!! 🙁

    Und die wenigsten Kickerinnen spielen in ihren Vereinen nur eine Position, also warum kann man daraus keine Mannschaft bauen???

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  • Altwolf sagt:

    @Dummkopf.

    Dein Schluß aus meinen Aussagen war nicht richtig und sollte so verstanden werden, daß dieser von dir zitierte und hervorgehobene Satz nicht expliziet für die Wölfinnen galt,sondern für alle Spielerinnen im Team der N11.
    Denn wie du z.T. ja auch dargestellt hast, besteht derzeit eine Mischung aus Spielerinnen, die zwar alle ihre Qualitäten haben,, aber aus meiner Sicht was Positionen und Spielvermögen betrifft aus zu unterschiedlich spielenden Clubs kommen und dadurch auch nur bedingt harmonieren.

    Deshalb habe ich auch keine Spielerin direkt angesprochen, weder L.Gößling, D.Maroszan oder Spielerinnen von TP,die alle besseren Fußball zeigen können, jedoch nicht in diesem „Mischmasch“ auf diesen Positionen.

    P.S. Hacky Wimmer lief,machte die Defensivaufgaben im MF und G.Netzer kreierte die Offensivaktionen bei Gladbach, wie auch in der N11.

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  • karl sagt:

    Norwegen und Neuseeland ueben schon auf Kunstrasen , 0:1 zur Pause , lifestream

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  • Ralligen sagt:

    @Zaunreiter
    Vielleicht bist Du ja heute Abend am PC und auf der Womensoccerseite dann ist der Link den ich hier hinein setzte noch nicht verschlüsselt.
    Einige wertvolle Mitteilungen von Wendie Renard über ihre neue Abwehrkollegin (Griedge M`Bock)?! und das anstehende Rückspiel gg. Brasilien,wo man sich im Juni 0:0 trennte.

    http://www.footofeminin.fr/Bleues-Wendie-RENARD-On-doit-etre-capable-de-tenir_a9864.html

    Allez le Bleux!!!

    P.S: Bin gespannt wie die Startelf morgen aussieht,bei Le Bleux kann man wenigstens noch von Testen reden(junge,talentierte Spielerinnen die ihre Einsatzchancen bekommen und nicht nur auf dem Spielberichtsbogen pro forma erscheinen).

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  • gerd karl sagt:

    detlef und alle anderen hier die gegen die deutsche frauen nationalmannschaft wettern

    deutschland hätte gegen diese engländerinnen auch mit regionalligaspielerinnen gewonnen.

    bei dieser unsachgemässen kritik an der deutschen natio, die in der ersten hälfte toll gespielt hat und in der zweiten hälfte drei gänge zurück schalten konnte, weil die engländerinnen nicht wissen wo das tor ist, muss man sich nicht wundern wenn es böse kommentare gegen andere natios gibt.
    z.b. schweden verliert gegen kanada, ein schlechtes spiel von beiden mannschaften

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  • dummkopf sagt:

    @altwolf
    der zitierte Satz gilt aber für dich ja auch für alle Wölfinnen nicht in der N11 sondern für alle Wölfinnen in Wölfinnenburg. 😉

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  • dummkopf sagt:

    @ralligen
    Deine Verehrung für den gepflegten Fussball der Blauen in allen Ehren. Ich sehe die Spielerinnen ja auch sehr gerne spielen, wie du weisst. Ich befürchte aber, dass du da trainer- und testtechnisch vielleicht auch nur vom Regen in die Traufe kommst. Die Bock gehört schon lang und stetig in die Startelf und der Rest den er da tut sind bloss Oberflächenverzierungen statt der nötigen Karosserieänderungen.

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  • Detlef sagt:

    @Gerd Karl,

    Natürlich, ganz bestimmt!!! 🙂
    Gerade Du wirfst uns hier unsachgemäße Kritik vor!!! 🙂
    Aber Regionalligaspielerinnen würden gegen England gewinnen!!! 🙂

    Okay,gut gespielt gegen einen mittelmäßigen Gegner, was ist daran außergewöhnlich???

    Und warum schaltet man in einem Testspiel 3 Gänge zurück???
    Damit wäre das Ziel so einer Begegnung völlig verfehlt!!!
    Das Ergebnis ist hier zweitrangig!!!
    Wichtig sind die Einhaltung taktischer und spielerischer Vorgaben!!!

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  • labersack sagt:

    @ Gerd Karl,

    vielleicht solltest du die Kommentare von Detlef mal mit Verstand lesen. Man muss ja nicht unbedingt seine Sicht der Dinge teilen aber was er schreibt unterscheidet sich wohltuend von deinen inhaltslosen, bebetsmühlenartig vorgetragenen Lobhudeleien.

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  • FF-Fuchs sagt:

    Weshalb macht man eigentlich Testspiele, wenn nur die Etablierten gegeneinander ausgetauscht werden?? Ich habe mir das Spiel wie angekündigt nicht angeschaut.

    Wann sollen denn diese Spielerinnen ihr Debüt geben wenn nicht in diesen Begegnungen.

    Tut mir echt Leid für diese Personen. So sind für mich diese sogenannten Testspiele uninteressant!!

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  • enthusio sagt:

    Es gibt noch jemanden, der eine klare Meinung zu diesem Testspiel hat:
    https://twitter.com/BBCSporf/status/537556515004350464/photo/1

    Ich habe da allerdings eine andere Meinung zu 🙂 .

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  • Altwolf sagt:

    @Dummkopf.

    Ja, deine feinsinnige „Hintergründigkeit“ läßt diese Gültigkeit aller Wölfinnen zu, die sich am Spiel des VFL beteiligen.

    Erkenne ein Spielsystem und du kannst die Leistungen der einzelnen Spielerinnen und des Teams würdigen.

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  • Karl sagt:

    @enthusio: Klasse Beitrag, ich glaube da sind einige der Gruende aufgefuehrt warum wir lieber Frauenfussball statt Maennerfussball gucken, mir geht es jedenfalls so 🙂

    @labersack: Volle Zustimmung.

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  • Maxemus sagt:

    FF-Fuchs: Und ich werde mir solange keine Spiele der Natio mehr im Fernsehen anschauen, solange sie nicht bei den ÖR übertragen werden. Das haben sie nun davon ! Sollen sie doch auf Knien bettelnd angerobbt kommen, ich bleibe hart !

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  • FF-Fuchs sagt:

    Maxemus: Ja dann wird es wohl eine Revolution geben in Deutschland!!;-) Wie kann man nur so hartherzig sein…

    Im übrigen sprach ich nur von den sognannten Testspielen.

    Aber das ist ja meine Meinung, die muss keiner teilen!!

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