VfL Wolfsburg verlängert mit Nilla Fischer und Lena Goeßling

Von am 12. November 2014 – 18.00 Uhr 12 Kommentare

Meister und Champions-League-Sieger VfL Wolfsburg hat die Verträge mit zwei seiner Schlüsselspielerinnen langfristig verlängert.

Nilla Fischer und Lena Goeßling verlängerten ihren Vertrag jeweils um zwei Jahre bis zum 30. Juni 2017.

Wichtige Bausteine
„Lena und Nilla sind absolute Führungsspielerinnen und sehr wichtige Bausteine im Team. Wir sind sehr glücklich, dass sie sich weiter für den VfL entschieden haben, obwohl sie für jeden europäischen Top-Club interessant gewesen wären“, so der Cheftrainer und Sportliche Leiter Ralf Kellermann.

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Nilla Fischer in Nahaufnahme

Nilla Fischer bleibt zwei weitere Jahre in Wolfsburg © Frank Gröner / girlsplay.de

Professionelle Bedingungen
Fischer meint: „Ich weiß unheimlich zu schätzen, wie professionell hier gearbeitet wird. Das Training und die Spiele in diesem starken Team bringen mich weiter. Deshalb bleibe ich gern und gebe mein Bestes, um weiter mit der Mannschaft erfolgreich zu sein.“

Entwicklung noch nicht zu Ende
Bereits in ihrer vierten Saison spielt Lena Goeßling am Elsterweg. Die 28-Jährige erklärt: „Ich freue mich sehr über diese Vertragsverlängerung. In Wolfsburg habe ich alles, was ich brauche. Hier spiele ich in einer großartigen Mannschaft, deren Entwicklung noch nicht zu Ende ist“, so die Mittelfeldspielerin. „Die Erfolge der letzten Jahre sind mir ein großer Ansporn, mit dem VfL weitere Titel zu gewinnen.“

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

12 Kommentare »

  • never-rest sagt:

    Falls auch noch Keßler bleibt, steht das WOB-Grundgerüst für weitere erfolgreiche Jahre. Eigentlich fehlt den Wölfinnen nur noch eine technisch versierte Knipserin als Ersatz für Müller, wenn diese ihre Fußballschuhe einmal an den Nagel hängt. Habe meine Zweifel, ob Damjanovic den Durchbruch schafft.

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  • Altwolf sagt:

    Eine ganz wichtige Entscheidung für die Zukunft, wobei dies auch ein Zeichen ist, daß weder OL noch Paris die Top-Spielerinnen aus WOB abwerben können, so ist „sicher“, daß auch Kessi dieses Team weiter führen wird, wie es auch ein Signal für Spielerinnen wie Caro Hansen ist, daß hier weiterhin auf Titeljagd gegangen wird.

    @never-rest.

    Warte noch 1 Saison, dann ist J.Damnjanovic soweit, auch vorne in der 1. mitzumischen, denn vom Typ her ist sie eine wie M.Müller.

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  • Alice sagt:

    Mit der Verlängerung von Nillas Vertrag habe ich gerechnet. Um nach einem Jahr und der häuslichen Einrichtung mit Frau und Hund, dem lernen der Sprache etc. etc. den Vertrag nicht zu Verlängern hätte schon was höchst unerfreuliches hier vorfallen müssen. Natürlich ist ihr Verbleiben toll! Ich habe während der letzten Saison sogar das gafühl gehabt, dass sich die eigentlich „fertige“ Spielerin nocheinmal einen Tacken gesteigert hat und ihre Führungsqualitäten auch als Trägerin der Kapitänsbinde sind enorm. Sie scheint schon nach kurzer ZEit eine große Akzeptanz in der Mannschaft zu genießen.

    Das Lena bleibt, überrascht mich indes sehr! Und dann gleich zwei Jahre. Damit habe ich nicht gerechnet doch freue mich umso mehr. Sehr schlau von beiden Seiten! Auch von Lena, hier hat sie schon ein Standing und muss sich nicht gegen immer mehr emigrierende Hochkaräter in z.B. Paris durchsetzen! Schön, dass der Verein mit ihr planen kann. Sollte sich Kessi doch unerwartet (und „Gott bewahre“!!!) fürs Ausland entscheiden, fällt unser Mittelfeld nicht gänzlich auseinander und der herbe Verlust kann vorerst und mit steigender Tendenz durch das Duo Goeßling/Bernauer aufgefangen werden.

    Dennoch hoffe ich natürlich auch auf die bisher ausbleibende Verlängerung.

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  • GG sagt:

    Gelebtes und absolut intaktes „Wölfinnen-Rudel“ !
    Eine wirklich gelungene Überraschung des VfL noch vor dem gestrigen Spielbeginn, die bei vielen Fans im Stadion für spürbare Erleichterung gesorgt hat.
    Und nochmal ein starkes Signal, dass hier eine Mannschaft zusammengewachsen ist, die sicherlich derzeit und wohl auch perspektivisch ihresgleichen sucht.
    Trotz massiven Verletzungspechs mit Ausfällen von Nadine Keßler, Zsanett Jakabfi und Lena Goeßling, z.T. auch noch Luisa Wensing und Alexandra Popp, hat die Mannschaft bisher lediglich in einem Spiel keine wirkliche Lösung zum Sieg gefunden (Heimspiel gegen Bayern München); die Punktverluste in der Heimpartie gegen Jena sind m.E. in erster Linie dem Trainergespann „anzukreiden“, das gegen diesen hochambitionierten Gegner anfänglich eine falsche – da überforderte – zentrale MF-Aufstellung vorsah und dessen Korrektur nach dem Seitenwechsel angesichts einer überragenden Torfrau und sehr viel Pech im Abschluß dann doch nicht mehr zum 3er geführt hat.
    Insbesondere in und um die beiden Spielen gegen Neulengbach hat sich mein Eindruck verfestigt, dass die Mannschaft jede sich bietende Chance „beim Schopfe packen“ will. Und das allen Widrigkeiten zum Trotz (vgl. „geglätteter Rübenacker“ in Österreich – die Schiedsrichterin hatte vor Anpfiff und allen Ernstes verlauten lassen, man möge doch bitte um die mit Torf aufgefüllten Stellen des Platzes „herumspielen“).
    Ich habe nur noch wenig Zweifel, dass die „Leitwölfin“ Nadine Keßler an der Seite ihrer „better half“ bleiben wird, auch, weil die Mannschaft sie wieder als „Captain“ in ihren Reihen und auf den Platz zurückhaben will.
    Und zu den Zukunftsaussichten von Martina Müller: Ich empfehle, sie live zu erleben, auf und auch neben dem Platz. Selten eine Persönlichkeit mit derart Ehrgeiz, Freude und positiver Ausstrahlung kennengelernt. Respekt, „Metti“ !! (… und es ist gerade ihr – aber auch der Mannschaft – zuzutrauen, dass sie am 14.05.2015 ihr ganz persönliches Triple realisiert – den Siegtreffer im UWCL-Finale in Berlin)

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  • Statistiker sagt:

    Für die Weiterentwicklung des Fußballs gar nicht gut, dass wohl niemand auch nur annähernd in der Lage ist, überhaupt Wolfsburg Paroli zu bieten, was den Transfer von Spielerinnen betrifft. Dadurch kommt der Transfermarkt ins Stocken und damit auch die Entwicklung junger Spielerinnen.

    Auch frage ich mich, ob nicht auf Dauer die neuen Anreize fehlen, wenn man nun anscheinend über Jahrzehnte nur mit derselben Mannschaft spielen will.

    Es bestätigt aber wieder, dass Wolfsburg ohne Goeßling, Fischer, Keßler und Müller hilflos verloren wäre und wieder da spielen würde, wo Wolfsburg vor 4-5 Jahren gespielt hat, da kaum eine andere Spielerin wirklich Spitzenniveau hat.

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  • labersack sagt:

    @Statistiker,

    zu Absatz 1

    Wolfsburg blockiert den Transfermarkt und behindert die Entwicklung junger Spielerinnen? Wie machen die das? Da bitte ich doch um eine Begründung dieser Behauptung.

    zu Absatz 2

    der Verein macht das so wie Frankfurt, die in den kommenden Jahrzehnten den europäischen Frauenfußball dominieren.
    Kommt dir diese Formulierung bekannt vor?

    zu Absatz 3

    Keine Mannschaft in der Bundesliga übersteht den kompletten Verlust der tragenden Säulen ohne Qualitätsverlust. Aber um guten Fußball zu spielen muß man nicht jede Position gleichwertig ersetzen. Das Wolfsburger Backup ohne Spitzenniveau hat sich ganz gut gehalten bei dem Kessler und Gössling Ausfall.

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  • never-rest sagt:

    Nachdem die wichtigsten Stützen bis auf Keßler schon verlängert haben, wird der Trainer trotzdem nicht umhin kommen, jede Saison punktuell neue Spielerinnen zu verpflichten, damit die sportliche Konkurrenz in der Mannschaft nicht erlahmt. Stillstand bedeutet selbst für die beste Mannschaft Rückschritt.

    Die Neuverpflichtungen wie Hansen und Bernauer sind ein gutes Beispiel, wie es geht. Umgekehrt werden natürlich auch immer wieder Spielerinnen gehen (wollen oder müssen).

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  • Altwolf sagt:

    @Statistiker.

    Das ist ja schon eine „besondere“ Sichtweise, die du da zum Besten gibst und erinnert sehr an die Einschätzungen des „Besonderen“, der früher hier die Seiten füllte und uns „verlorengegangen“ ist.

    Irgendwie hat dich da offensichtlich deine „Statistik“ im Stich gelassen, doch zumindest kennst du von WOB immerhin vier Spielerinnen mit Namen.

    Wie sich eine Mannschaft unter einem „kontinuierlich“ arbeitenden Trainer entwickelt und sich durch entsprechend in das Team und den Spielgedanken integrierte „neue“ Spielerinnen immer wieder verstärkt und auch den Team-Charakter prägen konnte, ist dir offenbar entgangen bzw. wohl für dich ein Buch mit „sieben Siegeln“.

    All das, was du nun als „Untergang“ des Frauenfußballs stilisierst, haben einige „Vereine“ dieses Landes und auch im näheren westlichen Ausland schon vorexerziert und ist keine „neue“ Erfindung von WOB.

    Aber vielleicht ist WOB in dieser „Strategie“ nur perfekter.

    Das man mit der „gleichen“ Mannschaft über „Jahrzehnte“ spielen könnte, wäre für mich schon etwas aus der Rubrik „biologisches“ Wunder.

    Vielleicht überdenkst du deine „Thesen“ ja noch einmal. 🙂

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  • Detlef sagt:

    @Statistiker,
    Du siehst das alles zu schwarz!!!
    Die Ergebnisse zwischen den Topteams belegen relativ gut, wie knapp es da oben zugeht!!!
    Also warum sollten die anderen 3 den Wölfinnen die Spielerinnen „wegkaufen „, wenn es auch mit dem aktuellen Kader klappen kann???

    WOB hat auch sehr viel Glück gehabt, was sich ja auch mal ändern kann!!! 😉

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  • Altwolf sagt:

    @Detlef.

    Ja, eine Mannschaft braucht auch ein gewisses „Quentchen Glück“ um in entscheidenden Spielen erfolgreich zu sein – doch das muß man sich aber auch hart erarbeiten, was dann auch den Wölfinnen zugestanden werden muß.

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  • Detlef sagt:

    @ Altwolf,
    Glück hat der „Tüchtige“ sagt man zwar so landläufig, aber da glaube ich nicht dran!!! 😉

    Erarbeiten kann man sich gute Leistungen, aber Glück….???
    Entweder man hat es, oder eben nicht!!!

    Meine Oma pflegte immer zu sagen; „Der Teufel schei..t immer nur auf den großen Haufen“, und das trifft es wohl auch!!! 😉

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  • enthusio sagt:

    @Detlef:

    Hoffentlich hat Deine Oma recht und der Teufel schei..t so, dass jemand anderes als Wolfsburg im CL-Viertelfinale gegen Frankfurt antreten muß.
    Auf den großen Haufen Lyon oder Paris hat der Teufel in der letzten Runde jedenfalls nicht geschi..en.
    Wir werden ja sehen, was der Teufel sich am Mittwoch bei der Auslosung gedacht hat. 🙂

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