Turbine Potsdam will wieder in die Spur, Duisburg Revanche

Von am 7. November 2014 – 18.45 Uhr 5 Kommentare

Der VfL Wolfsburg und der 1. FFC Frankfurt haben den neunten Spieltag der Allianz Frauen-Bundesliga unter der Woche mit klaren Siegen eröffnet, am Wochenende gilt es für die Konkurrenz nachzuziehen. Den Auftakt macht am Samstag die Begegnung zwischen Bayer 04 Leverkusen und dem 1. FFC Turbine Potsdam (12 Uhr, live auf Eurosport), der FC Bayern München könnte mit einem Sieg am Sonntag die Tabellenspitze zurückerobern.

Erst einen Sieg hat Leverkusen in der laufenden Saison feiern können, und auch gegen die Potsdamerinnen ist der Werkself die Außenseiterrolle sicher. Aber auch für Potsdam lief es in den letzten Ligaspielen nicht rund.

Freude beim 1. FFC Turbine Potsdam

Kann Potsdam sich am Wochenende mal wieder über einen „Dreier“ freuen? © Sascha Pfeiler, girlsplay.de

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Obliers hofft auf Effizienz
Lediglich einen Zähler aus den letzten drei Spielen haben die „Turbinen“ geholt, und so ist man in Leverkusen optimistisch. „Wir haben gegen Frankfurt gezeigt, dass wir gegen ein Topteam spielerisch mithalten können. Wenn wir dazu noch die Effizienz einer Spitzentruppe an den Tag legen, ist alles möglich – auch ein Überraschungserfolg gegen Potsdam“, sagt Bayer-Trainer Thomas Obliers. Sollte den Potsdamerinnen auch in Leverkusen kein „Dreier“ gelingen, könnte der Rückstand auf die Champions-League-Ränge bereits auf sieben Punkte anwachsen.

FC Bayern vor Jena gewarnt
Am Sonntag finden alle Begegnungen um 14 Uhr statt, darunter das Gastspiel des FC Bayern München beim FF USV Jena. Mit einem Sieg könnte der FCB wieder die Tabellenspitze übernehmen. Da der Wolfsburger Sieg unter der Woche in Herford mit 7:0 allerdings deutlich war, müsste der Münchener Erfolg schon mit drei Toren Unterschied ebenfalls recht klar ausfallen. Im Pokal setztens ich die Münchnerinnen am vergangenen Wochenende durch – allerdings mit 1:0 nur denkbar knapp. „Wir waren bereits vor dem Spiel durch die guten Leistungen des USV gegen die Topteams der Liga gewarnt. Das hat sich dann auch im Spiel bestätigt. Jena ist eine stabile, schwer zu bespielende Mannschaft“, sagt FCB-Trainer Thomas Wörle.

Hoffenheim gastiert bei der SGS
Den Anschluss an das obere Tabellendrittel möchte die SGS Essen halten, die am Sonntag gegen die TSG 1899 Hoffenheim spielt. Die Hoffenheimerinnen haben nur vier Punkte Rückstand auf die SGS und sich somit nach acht Spieltagen auch bereits eine sehr gute Situation im Kampf gegen den Abstieg verschafft. Die Essenerinnen haben am vergangenen Wochenende im Pokal eine überraschende Niederlage gegen Zweitligist FSV Gütersloh einstecken müssen. „Ich glaube kaum, dass das ein Vorteil für uns bedeuten könnte. Sie werden dadurch nur noch ehrgeiziger sein, um ihrem Publikum zu zeigen, dass sie auch gegen vermeintlich schwächere Teams mit vollem Einsatz zu Werke gehen“, sagt TSG-Trainer Jürgern Ehrmann.

Abstiegskampf in Sand
Zum zweiten Mal binnen einer Woche treffen der SC Sand und der MSV Duisburg aufeinander – am vergangenen Wochenende im DFB-Pokal, nun in der Meisterschaft. Im Pokal behielt Sand mit 2:0 die Oberhand, nun will der MSV Revanche. „Wir haben uns theoretisch und praktisch sehr ausführlich mit der 0:2-Niederlage im Pokal befasst“, sagt MSV-Trainerin Inka Grings, die Änderungen in der Offensive vornehmen will. Fehlen werden Jennifer Oster, die nach ihrem Mittelhandbruch weiter pausieren muss, sowie Laura Luis, die mindestens acht Wochen ausfallen wird. Zwar steht die genaue Diagnose noch aus, aber in Duisburg geht man von einem Muskelfaser-, möglicherweise sogar von einem einem Bündelriss aus.

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5 Kommentare »

  • wieb ke sagt:

    Achtung! Wer nach Leverkusen fährt, auf die Bayer Website gucken für Anfahrtsweg, Parkplatz und Zugang. Die Profis spielen in der Bayarena

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  • sofia sagt:

    )Ich hoffe auf einen sieg von Essen. da Bayer und Meiderich sehr schwach sind.
    Wieso kannFrau nicht mit einer Manschette spielen. Wieso ist Luis jetzt eine entscheidende Spielerin? Können Sie mich aufklären Frau Kruse?

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  • gerd karl sagt:

    leider haben womensoccer und herr juchem nicht darüber berichtet,
    das der amtierende schwedische frauenfussball meister fc rosengard hat in schweden keinen tv sender gewunden der sein heimspiel in der champions league überträgt.

    deshalb wird das spiel auf youtube gezeigt, ein schwerer schlag für den schwedischen frauenfussball.

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  • holly sagt:

    @gerd karl, das ist die Realität wenn der FF nicht subventioniert wird.
    Außerdem wäre es viel schöner wenn man von dieser Unsitte jedes Spiel im Fernsehen oder Internet zu zeigen wieder weg kommen würde. Dann würden auch wieder mehr Leute ins Stadion gehen.

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  • labersack sagt:

    @holly,
    das ist absolut richtig. Man erkennt es daran, daß bei den nicht übertragenen Spielen die Stadien hoffnungslos überfüllt sind.

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