Almuth Schult verlängert beim VfL Wolfsburg

Von am 6. November 2014 – 17.04 Uhr 16 Kommentare

Nationaltorhüterin Almuth Schult hat ihren Vertrag beim Deutschen Meister und Champions-League-Sieger VfL Wolfsburg vorzeitig verlängert.

Schults neuer Vertrag ist bis zum 30. Juni 2016 datiert. Schult erklärt: „Es ist toll, dass der Verein mir dieses Vertrauen entgegenbringt, über die Verlängerung freue ich mich sehr“, so die 16-fache A-Nationalspielerin, die mit der DFB-Elf 2013 den EM-Titel holte.

„Ich bin sehr glücklich, hier zu sein. Bestandteil dieser tollen Mannschaft zu sein, macht riesigen Spaß. Der Wechsel nach Wolfsburg hat sich für mich vollauf gelohnt.“

Wichtiger Bestandteil
Schult stieß im Sommer 2013 vom SC 07 Bad Neuenahr zum VfL Wolfsburg, bei dem sie bisher 39 Pflichtspiele bestritt. Wolfsburgs Trainer Ralf Kellermann erklärt: „Almuth ist ein wichtiger Bestandteil unserer Defensive und passt auch menschlich perfekt ins Team. Wir freuen uns, dass sie um ein weiteres Jahr verlängert hat, da sie über eine Menge Entwicklungspotenzial verfügt, trotz ihrer jungen Jahre aber bereits auf einem hohen Niveau spielt.“

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

16 Kommentare »

  • Schenschschtina Futbolista sagt:

    Das mit dem Entwicklungspotenzial stimmt, der Rest stimmt mich dennoch merkwürdig und auch irgendwie beklemmend, dass der VfL so die Zufriedenheitspfeife raucht.

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  • Ralligen sagt:

    … hat die ihr übertragenen Aufgaben im Großen und Ganzen zur allgemeinen Zufriedenheit erledigt.

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  • Julia Simic & Anna Blässe gehören in die Nationalmannschaft sagt:

    Schult ist bei Wolfsburg angekommen, macht trotzdem ab und zu schusselig Fehler aber sie ist ja noch jung. Für mich ist sie nach Lisa Weiß die zweit beste Keeperin in der frauen Liga.

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  • gerd karl sagt:

    mal was ganz anderes und darüber könnte womensoccer auch mal berichten. amber brooks bayern münchen und von den portland thornes ausgeliehen wurde heute zwangsweise ohne befragung und zustimmung der spielerin zu den western new york flash gegen zwei andere spielerinnen zwangsgetauscht.

    die spielerinnen in der nwsl können nicht selber entscheiden wo sie spielen sondern sie werden nach amerikanischer tradition gedraftet.

    das ist im frauenfussball ein sehr unwürdiger zustand und die spielerin ist nicht glücklich damit.

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  • Zaunreiter sagt:

    @Gerd karl: Dann poste uns doch bitte einen Link dazu.

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  • enthusio sagt:

    Kann jemand sagen, wie der Heilungsprozess bei Alisa Vetterlein, Almuth Schults Vorgängerin bei Wolfsburg, verlaufen ist und wann sie wieder spielen kann ? Man hört und liest ja überhaupt nichts mehr von ihr.

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  • Gonzo sagt:

    @gerd karl: Woher weißt Du, daß Amber Brooks nicht involviert war bzw zugestimmt hat und woher kommt die Info, daß sie unglücklich darüber ist? Sie hatte in Portland öfters auf der Bank gesessen und hat eventuell einen Wechsel angestrebt bzw ist eventuell glücklich darüber

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  • Ralligen sagt:

    @G.K.
    Kein Globallink bitte, wo ich die Nadel im Heuhaufen suchen soll? Sei doch einmal konkret(auch wenn es Dir schwer fällt). Wortwörtliches Zitat mit vollstaendiger Quelle (zur Verdeutlichung: also ein Link, der mich zu genau dem Artikel führt, auf den du dich beziehst).
    Wer sagt das die Spielerin Brooks nicht glücklich damit ist,Amber Brooks selber oder ist es vielleicht eine pure Unterstellung?
    Schade das es bei uns kein „amerikanisches“ Drafting gibt,würde viel mehr interessante Spiele geben und wir hätten keine Dreiklassengesellschaft sowie in der AFB.Das amerikanische System hat was, wo wir noch viel dazu lernen könnten.

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  • gerd karl sagt:

    rallinger, bitte, wenn du auf meinen link gehst dann kommst du direkt zum artikel, ganz einfach.

    und für die anderen, einfach den twitterkanal von amber brooks aufrufen und den letzten tweet lesen. ganz einfach

    das amerikanische system ist schlecht, weil der spieler keine mitsprache hat, warum ich das weiss, ganz einfach, die kommentare lesen.

    http://www.womens.soccerly.com/2014/11/06/flash-acquire-brooks-zerboni-williamson-to-portland/

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  • Markus Juchem sagt:

    @gerd karl: Bei Bezugnahme auf Quellen, diese bitte auch posten, also bitte auch einen Link zum entsprechenden Tweet auf Twitter. Danke.

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  • gerd karl sagt:

    na klar herr juchem
    https://twitter.com/abrooks22

    http://www.womens.soccerly.com/2014/11/06/flash-acquire-brooks-zerboni-williamson-to-portland/

    vor zwei tagen stand im layout von amber brooks noch fussballspielerin bei portland thornes und ausgeliehen an bayern münchen.

    seit heute steht dort nur noch fussballspielerin bei bayern münchen.

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  • Gonzo sagt:

    @gerd karl :
    Das sie unglücklich ist steht dort allerdings nicht

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  • FF-Tale sagt:

    Zitat Ralligen: „… Schade das es bei uns kein “amerikanisches” Drafting gibt,würde viel mehr interessante Spiele geben und wir hätten keine Dreiklassengesellschaft sowie in der AFB.Das amerikanische System hat was, wo wir noch viel dazu lernen könnten.“

    Wer in Mitteleuropa US-amerikanischem Sport-Lifestyle fröhnen will, geht zum Eishockey. 🙂
    Sogar der möglichst nah am US-Vorbild orientierte Basketball hat sich in seiner Organisation und Struktur stark europäisiert. Und sonstige vergleichbare Sportarten (v.a. Baseball und American Football) haben sich ja nie durchgesetzt.

    Alle bisherigen (und aktuellen) Versuche einzelne Elemente aus diesem US-Sportbusiness auch im Fußball anzuwenden waren/sind zum Scheitern verurteilt. Egal, ob das jetzt z.B. 1. Blatters Forderung nach einem Abschaffen von Unentschieden (nicht ernstzunehmende Schnapsidee) oder 2. die Einführung von „Farmteams“ wie z.B. FC Liefering bei RB Salzburg ist (dort keine Akzeptanz als Folge).

    Drafting und (Frauen)Fußball wird überall da nicht funktionieren, wo sich der Fußball noch dieser klassischen Englischen Schule verbunden fühlt.
    Es könnte vlt. als einmaliges Projekt funktionieren, aber nicht langfristig ohne massive Akzeptanz- und Beliebtheitseinbrüche. Und letzteres ist Gift für jede Sportart, die froh sein muss über jeden noch so kleinen Fan-Zuwachs.

    Lange Rede, kurzer Sinn: Finger weg von Drafting & Co! 😉

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  • Statistiker sagt:

    Almuth Schult ist ein Mysterium. Ich kann mich nicht erinnern, von ihr schon einmal eine tatsächlich überragende Leistung gesehen zu haben, eine, die diesen Namen auch verdient. Gute Leistungen ja, doch ein Spiel, wo sie wirklich mal 5, 6 gefährliche Torchancen überragend entschärft, kommt mir weder aus ihrer Zeit in Bad Neuenahr noch aus ihrer Zeit in Wolfsburg noch aus ihrer Zeit in der N11 in den Sinn.

    Das Prädikat „Weltklasse“ ist da deshalb sicherlich zu hoch gegriffen. Mag sein, dass man als solche Torhüterin auch seltener gefordert wird, doch gerade dann sollte man die wenigen Chancen, die sich bieten, nutzen, um sich mal auszuzeichnen.

    Ein Manuel Neuer hat sicher normalerweise auch nicht wirklich Chancen, sich auszuzeichnen, aber sein Spielstil lässt es doch zu. Beim 7:1 gegen Brasilien gab es die Note 1, weil er zwei Großchancen von Brasilien, die es dann doch gab, grandios entschärfte. Gegen Algerien hat er sich praktisch zum Feldspieler gemacht und das Spiel praktisch im Alleingang in die Verlängerung gerettet.

    Und dennoch ist sie designiert für einen der wichtigsten Torhüterinnenposten der Welt, der in der deutschen N11, den bei Wolfsburg bekleidet sie schon. Und man fragt sich, was sie gegenüber anderen Torhüterinnen auszeichnet, außer ihrer Größe, die allein es ja wohl kaum sein kann? Was ist so besonders an ihr, dass Silvia Neid sie schon 2011 in die N11 nominierte, als Zweitligatorhüterin? Was ist so besonders an ihr, dass Wolfsburg sie verpflichtete?

    Das sind Rätsel, die mir aufgrund meiner Beobachtungen verschlossen sind! Vielleicht weiß einer eine Antwort darauf?

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  • Statistiker sagt:

    @FF-Tale: Was ist die Alternative? So, wie der FF sich zur Zeit gestaltet, wird er über kurz oder lang auch Fans verlieren, da das Leistungsgefälle viel zu groß ist, Sponsoren sich kaum rühren und die Topteams sich kaum qualitativ technisch-taktisch weiterentwickeln? Die einzelnen Interessen, die der FF befriedigt, können über kurz oder lang auch in anderen Sportarten partiell befriedigt werden. Insofern braucht der FF eine Möglichkeit, sich besser zu verkaufen und Spiele spannender zu gestalten.

    In einen sauren Apfel müssen wir wohl beißen!

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