1. FFC Frankfurt will Heimserie ausbauen

Von am 4. November 2014 – 20.34 Uhr 3 Kommentare

Die beiden deutschen Champions-League-Teilnehmer VfL Wolfsburg und 1. FFC Frankfurt bestreiten bereits am Mittwoch ihre Spiele vom 9. Spieltag der Allianz Frauen-Bundesliga. Spannung verspricht dabei vor allem das Duell zwischen dem 1. FFC Frankfurt und dem auswärtsstarken SC Freiburg.

Im ersten Flutlichtspiel im Frankfurter Stadion am Brentanobad kommt es am Mittwochabend ab 18.30 Uhr zum Aufeinandertreffen der bisher stärksten Heimelf gegen die viertstärkste Auswärtself der Liga. Während die Frankfurterinnen bisher alle vier Heimspiele gewannen, war der SC Freiburg auswärts in drei von vier Spielen erfolgreich, nur beim VfL Wolfsburg gab es zum Saisonauftakt eine Niederlage.

Sehrig fordert Kompaktheit und Konzentration
„Natürlich fahren wir nicht nach Frankfurt, um zu verlieren. Sonst könnten wir auch gleich zu Hause bleiben“, so Freiburgs Trainer Dietmar Sehrig, der sich auf die besondere Atmosphäre eines Flutlichtspiels freut. „Wir müssen kompakt stehen und konzentriert über 90 Minuten unser Spiel spielen. Dann haben wir die Chance, etwas Zählbares mitzunehmen.“

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Jubel des 1. FFC Frankfurt

Der 1. FFC Frankfurt will den fünften Heimsieg landen © Frank Gröner / girlsplay.de

Ohne Däbritz und Arnold
Personell wird Sehrig allerdings neben den langzeitverletzten Spielerinnen Verena Aschauer (Schambeinentzündung), Nicole Banecki (Entzündung der Patellasehne), Kim Fellhauer, Lisa Karl und Claire Savin (alle Kreuzbandriss) auf die angeschlagene Sara Däbritz verzichten müssen, ebenso auf Sylvia Arnold, die aufgrund ihres Studiums verhindert ist.

Bell: „Wollen Dominanz ausüben“
Ungeachtet der Freiburger Personalprobleme will der 1. FFC Frankfurt auch das fünfte Heimspiel der Saison gewinnen. „Wir wollen Dominanz ausüben und das Heft des Handelns zu jedem Zeitpunkt in der Hand behalten. Dafür ist es nötig, genauso konsequent und aggressiv in die Zweikämpfe zu gehen wie in Leverkusen“, so Frankfurts Trainer Colin Bell.

Herford gegen Wolfsburg schon am Nachmittag
In einer weiteren vorgezogenen Partie empfängt Aufsteiger Herforder SV bereits um 14.30 Uhr den VfL Wolfsburg.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

3 Kommentare »

  • FFFan sagt:

    Wer sich für das Spiel Herforder SV gegen VfL Wolfsburg interessiert, sollte vorsichtshalber schon eine halbe Stunde früher da sein. Denn laut DFB ist Anstoß bereits um 14 Uhr:

    Die Vereins-HP des HSV weiß davon allerdings noch nichts…

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  • Ralligen sagt:

    @FF_Fan
    „Ich sehe in dieser Mannschaft soviel Potenzial, doch werden diese Spielerinnen auf ihrem Niveau stehen bleiben,und keine Fortschritte mit diesem Trainer erzielen. Und falls sich hier nichts ändert, sage ich voraus, dass nach dieser Runde weitere Leistungsträgerinnen den
    Verein verlassen werden.
    Keine Weiterentwicklung, Stillstand, kein Wunder finden immer weniger Zuschauer den Weg ins Stadion.
    Ich kann den Verantwortlichen von Freiburg nur empfehlen, eigene Eitelkeiten zu unterlassen und im Sinne der Mannschaft für die besten Rahmenbedingungen zu sorgen und dazu gehört auch ein erfahrener und guter Trainer. Diese Mannschaft ist nicht wegen, sondern trotz des Trainers auf dem 6. Platz.“
    Kann Dir seit heute zu 100% zustimmen und es ist schlimm was da bei Freiburg abläuft,es macht einen richtig stinkig.
    Nicht Frankfurt ist so gut,sondern Freiburg ist sowas von schlecht.Kann mir gut vorstellen das es am Flutlicht,Naturrassen und den vielen Zuschauern lag so oder ähnlich wird der „freundliche“ Herr Sehrig argumentieren.
    Solche Aussagen sind in meinen Augen Armutszeugnisse, die sich der Trainer selbst ausstellt. Das sind die Grundaufgaben von Trainern: Fitness, Taktik, Technik. Und wenn man die nicht hinkriegt, dann ist was faul. Aber da fehlt mir auch manchmal ein wenig die Selbstkritik von seiten des SC Freiburg!!!!
    Wo ist Herr Pilipovic???

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  • FFFan sagt:

    @ Ralligen:

    1. Die von dir zitierte Passage stammt nicht von mir. Das nur zur Klarstellung.

    2. Die Entwicklung des SC Freiburg ist in der Tat bedenklich: erst ein 1-4 zuhause gegen ein nicht mal besonders starkes Team aus Essen und jetzt dieses Debakel in Frankfurt. Die Formkurve zeigt steil nach unten, daran ändert auch der hohe Sieg im Pokal gegen den Tabellenvorletzten der 2.Liga Süd nichts.
    Ob es am Trainer liegt, ist aus der Ferne natürlich schwer zu beurteilen. Kann sein, dass nach Pilipovic, der mit seinem Ehrgeiz alle verrückt gemacht hat, der „nette Herr Sehrig“ jetzt zu sehr das andere Extrem ist. Eine ‚Wohlfühlatmosphäre‘ ist nicht immer leistungsfördernd.
    Andererseits ist die derzeitige Situation zunächst einmal nur eine ‚Momentaufnahme‘. Letzte Saison, auch schon mit D.Sehrig als Trainer, hat man schließlich noch ‚die Kurve bekommen‘. Ich habe schon noch Hoffnung, dass das auch diesmal wieder gelingt. Meinen Saisontipp „Platz 5-8“ halte ich vorerst aufrecht.

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