DFB-Pokal: Topteams souverän, Essen ausgeschieden

Von am 2. November 2014 – 17.20 Uhr 35 Kommentare

Die Top 4 der Allianz Frauen-Bundesliga hatten in ihren Achtelfinal-Spielen im DFB-Pokal am Sonntag nur wenig Mühe. Überraschend kam hingegen das Aus für Vorjahresfinalist SGS Essen, der auf eigenem Platz gegen Zweitligist FSV Gütersloh 2009 verlor.

Bundesliga-Tabellenführer FC Bayern München kam beim FF USV Jena durch einen Treffer von Vivianne Miedema zu einem knappen 1:0 (0:0)-Sieg.

Leonie Maier erstmals wieder im Kader
Der FC Bayern begann nach der Länderspielpause mit geänderter Startelf. Katharina Baunach, Eunice Beckmann und Kathie Stengel standen in der Anfangsformation, dafür nahmen Melanie Leupolz, Vivianne Miedema und Vanessa Bürki auf der Bank Platz, gemeinsam mit den wiedergenesenen Laura Feiersinger und erstmal auch wieder mit Leonie Maier.

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Bayern-Joker stechen
Eine Koproduktion der beiden in der 77. Minute eingewechselten Joker Melanie Leupolz und Vivianne Miedema brachte die Entscheidung, denn nach Flanke von Leupolz erzielte die Niederländerin den Treffer des Tages (78.).

Wolfsburg überrennt Cloppenburg
Der VfL Wolfsburg kam gegen den BV Cloppenburg zu einem 8:0 (2:0)-Kantersieg. Eine gute halbe Stunde lang hielt der BV Cloppenburg den Offensivbemühungen der Gastgeberinnen stand, doch dann erzielte Nilla Fischer die Führung (33.), die der Auftakt zu einer wahren Torflut werden sollte. Kurz vor der Pause erhöhte Alex Popp zum 2:0 (45.+1).

Damnjanovic trifft dreifach
In der zweiten Halbzeit drehten die Wolfsburgerinnen dann richtig auf, Lena Goeßling (48.), Jovana Damnjanovic (69., 71., 81.), Martina Müller (78.) und Vanessa Bernauer (89.) schraubten das Ergebnis in die Höhe.

Spielszene Bayer 04 Leverkusen gegen 1. FFC Frankfurt

Frankfurts Torschützin Dzsenifer Marozsán (Mi.) im Zweikampf mit Carolin Simon © foto2press / Oliver Zimmermann

Frankfurt reicht eine starke Halbzeit
Der 1. FFC Frankfurt kam bei Bayer 04 Leverkusen zu einem souveränen 3:0 (3:0)-Sieg. Dzsenifer Marozsán (14. Foulelfmeter), Kerstin Garefrekes (30.) und Célia Šašić (35.) sorgten bereits vor der Pause für die Vorentscheidung gegen in der ersten Halbzeit harmlose Gastgeberinnen. Isabella Linden vergab fünf Minuten vor Schluss mit einem verschossenen Elfmeter die Chance, das Ergebnis freundlicher zu gestalten.

Bell: „Exzellente erste Halbzeit“
Frankfurts Trainer Colin Bell meinte: „Wir haben eine exzellente erste Halbzeit gespielt. Wir haben den Gegner kommen lassen und dann mit tiefen Bälle ausgehebelt. Bei der einen oder anderen Spielerin haben in der zweiten Halbzeit vielleicht die Kräfte etwas nachgelassen nach den Belastungen der vergangenen Wochen.“

Obliers beklagt mangelnde Aggressivität
Leverkusens Trainer Thomas Obliers erklärte: „Wir haben in der ersten Halbzeit nicht aggressiv genug gespielt. Wenn man die Zweikämpfe nicht annimmt, kann man kein Spiel gewinnen. In der zweiten Halbzeit waren wir Spiel bestimmend, wenn wir ein Tor gemacht hätten, wäre es vielleicht noch einmal eng geworden:“

Potsdam ohne Mühe
Der 1. FFC Turbine Potsdam gewann gegen den Herforder SV wie schon am ersten Spieltag der Allianz Frauen-Bundesliga mit 4:0 (2:0). Julia Simic (29. Foulelfmeter) sowie drei Tore von Pauline Bremer (36., 81., 87.) sorgten gegen den Aufsteiger für einen ungefährdeten Erfolg.

Essen scheitert an Gütersloh
Für die einzige Überraschung des Achtelfinales sorgte Zweitligist FSV Gütersloh 2009, der bei Erstligist SGS Essen mit 1:0 (1:0). Shpresa Aradini sorgte bei den Gästen für den viel umjubelten Siegestreffer (31.).

Spielszene SC Sand gegen MSV Duisburg

Wie im Vorjahr warf der SC Sand den MSV Duisburg aus dem Pokal © Udo Künster

Sand wirft Duisburg raus
Wie schon vor einem Jahr gelang dem SC Sand mit einem Erfolg gegen den MSV Duisburg der Einzug ins Viertelfinale. Patricia Hanebeck (74.) und Anne van Bonn (80.) erzielten die Treffer beim 2:0 (0:0)-Sieg. Es war der typische Pokalkampf zweier Mannschaften, die auch in der Bundesliga auf Augenhöhe stehen.

Ausgeglichene erste Halbzeit
Eine Woche vor der wichtigen Erstligabegegnung an gleicher Stätte hatte Sand vor allem in der ersten Halbzeit die besseren Chancen, die Gäste vom Niederrhein dafür den strukturelleren Aufbau im Mittelfeld. Duisburg stand mit zwei Viererketten direkt nach der Mittellinie sehr hoch und Sand fand zunächst nicht die Mittel, dieses Bollwerk mit einem überraschenden Pass zu überwinden.

Hanebeck bricht den Bann
Doch Mitte der zweiten Halbzeit erhöhten die Gastgeberinnen den Druck, Hanebeck gelang per Kopf am langem Pfosten die Führung (74.). Der Knoten war nun geplatzt und sieben Minuten später schlug Hanebeck eine Flanke in den Strafraum, die Anne van Bonn ebenfalls mit dem Kopf verwertete (81.).

„Die Mannschaft stand sicher und aufgrund unserer Möglichkeiten war der Sieg verdient“, so Sands Trainer Niko Koutroubis.

Munk schießt Köln weiter
Im einzigen Zweitligaduell der Runde erzielte Lise Munk mit einem Doppelschlag (60., 62.) für den 1. FC Köln beim 3:0 (0:0)-Sieg beim TSV Crailsheim zwei Treffer, den Schlusspunkt setzte Yvonne Zielinski (90.). Bereits am Samstag hatte sich der SC Freiburg mit einem 6:0 (3:0)-Sieg beim 1. FFC Niederkirchen für die nächste Runde qualifiziert.

DFB-Pokal, Achtelfinale, Ergebnisse (qualifizierte Teams fettgedruckt)

1. FFC Niederkirchen – SC Freiburg 0:6
TSV Crailsheim – 1. FC Köln 0:3
SC Sand – MSV Duisburg 2:0
FF USV Jena – FC Bayern München 0:1
VfL Wolfsburg – BV Cloppenburg 8:0
1. FFC Turbine Potsdam – Herforder SV 4:0
SGS Essen – FSV Gütersloh 2009 0:1
Bayer 04 Leverkusen – 1. FFC Frankfurt 0:3

Die Auslosung zum Viertelfinale findet am kommenden Samstag, 8. November, in der Halbzeitpause des Bundesligaspiels Bayer 04 Leverkusen gegen 1. FFC Turbine Potsdam statt.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

35 Kommentare »

  • Sven sagt:

    Als Überraschung kann man das nur ansehen, dass Essen als Erstligist gegen einen Zweitligisten ausgeschieden. Von der Leistung war es allerdings hochverdient. Ich schreibe es selten, aber anders kann man es nicht beschreiben.

    Mehr kann man in meinem Blogeintrag vom Spiel lesen.

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  • Altwolf sagt:

    @Markus Juchem.

    J.Damnjanovic traf dreifach (69.,72. u.81. Minute); A.Blässe ohne Torerfolg,wurde gegen M.Müller ca. 70.Minute ausgewechselt

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  • Markus Juchem sagt:

    @Altwolf: Danke, ist korrigiert.

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  • Schenschschtina Futbolista sagt:

    @Sven
    BL-Tabelle-Lesen scheint nicht so Dein Ding zu sein, denn dort siehst Du, wie Du im Blog auch schreibst, die SGS auf dem 4. Platz, der aber in Wirklichkeit von den Turbinen eingenommen wird.
    Übrigens, ich sehe die Essenerinnen beileibe nicht so schlecht wie Du sie runterschreibst, und die Androhung das 1899-Spiel abzuwarten, um das Team dann ggf. mit Spielabstinenz zu bestrafen, finde ich nicht sonderlich fan- und mannhaft!

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  • Sven sagt:

    @Schenschschtina Futbolista

    Wenn man jahrelang immer wieder hingeht und immer oft das Gleiche sieht, hat man einfach keine Lust mehr. Und ich kenne Essener Spiele seit 1996 und kann die heutige Leistung mit der damaligen vergleichen.

    Und wenn man in den letzten zwei Jahren keine deutliche Steigerung sieht, sondern dass es irgendwie immer schlechter wird. Schließlich betont doch der Verein immer wieder gebetsmühlenartig, dass man solange in der 1. Liga sei und wie toll das ist, erwarte ich eine Spielanlagenverbesserung.

    Wenn ich Jena, Freiburg und zum Teil auch Leverkusen sehe, dann frage ich mich, warum können wir das nicht auch mal auf Dauer so relativ konstant spielen und die Mannschaft ziehen an uns vorbei. Wenn Wolfsburg, Potsdam und Frankfurt kommen, klappt das alles wunderbar, gegen Hoffenheim, Jena und etc.. denke ich, sie würde das erste Mal gegen den Ball treten.

    Wenn ich mir die 2. Mannschaft der SGS in der Regionalliga anschaue (1. und 2. spielen oftmals nur um eine Stunde getrennt voneinander, daher kann ich das nicht oft wahrnehmen), dann sehe ich eine andere Welt. Dort wird gekämpft, gelaufen und versucht den Rückstand wieder wettzumachen (klappt auch nicht immer) und nicht bei der 1. Mannschaft, die hinten erst einmal verriegelt und nichts tut und wie heute erst ab der 66. Minute Druck aufbaut. Warum nicht schon in der 33. Minute wie heute?

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  • grammofon sagt:

    Weiß jemand was neues von Elsig? Das sah ganz schön schlimm aus, als sie vom Platz getragen wurde. Hoffentlich ist es nichts ernstes.

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  • FF-Tale sagt:

    Zitat Sven: „… Wenn man jahrelang immer wieder hingeht und immer oft das Gleiche sieht, hat man einfach keine Lust mehr. …“

    Nachvollziehbar und auch verständlich, gibt viele (v.a. so ab Platz 5 BuLi runter bis 2./3. Liga oft zu hören), die das so empfunden haben bzw. empfinden. Ist ein weit verbreitetes Phänomen im höherklassigen FF, da ist man/frau in Essen nicht allein. 🙂 (Erster Trost).

    Fast alle Teams haben spielerisch zugelegt die letzten Jahre, zum Glück. Aber verglichen mit den im Kommentar als Vergleich aufgezählten Teams sieht es doch gerade in Essen doch noch ziemlich gut aus: Pokalfinalist, nie wirkliche Abstiegssorgen, konnten hier und da sogar eine Art Angstgegner-Mentalität etablieren (siehe Potsdam 🙂 ) und Verträge mit wichtigen Spielerinnen haben sie doch auch stets gut verlängern können (z.B. verglichen mit Freiburg, Duisburg etc.).

    Dass die besagten wichtigen Spielerinnen zuweilen dieses „Gegen die Großen hui, gegen den Rest pfui“ offenbaren, ist auch kein Essener Spezifikum (zweiter Trost).
    Kann sein, dass das bei den kleineren Teams verbreiteter ist: Der Liga-Alltag ist oft eher langatmig (v.a. bei Teams im sicheren Mittelfeld fern vom Abstiegskampf-Nervenkitzel) und gegen die „Großen“ gibt doch dann jede gern ihre Visitenkarte ab. Aber dieses Grundproblem gibt es doch auch selbst oben bei Frankfurt (exemplarisches Forenzitat: „Marozsan hat keinen Bock.“) oder Potsdam (dort besser bekannt als „Bayern-Problem“ der ex FCB-Frau Simic).

    Das relativiert hoffentlich ein paar Sachen, oder? 😉

    Zurück zum Pokal: Schade für Essen, aber ist doch schön für den FF. Ohne diese Überraschung von Gütersloh wäre diese Pokalrunde doch komplett öde verlaufen! Die Ergebnisse waren ja doch sehr vorhersehbar, leider. (Haben sich wohl auch viele Fans gedacht, die erst gar nicht ins Stadion gegangen sind. Die Zuschauerzahlen heute waren ja entsprechend, d.h. eher nicht so der Kracher, leider!)

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  • enthusio sagt:

    Potsdam reichte heute eine durchschnittliche Leistung, um gegen harmlose Herforder eine Runde weiter zu kommen.
    Schröder (und sein Trainerteam) hat taktisch mit der Positionsumstellung von Pauline Bremer als Sturmpartnerin Anonmas einen klugen Schachzug gemacht. Sie hätte mit etwas Glück heute noch 2-3 Tore mehr erzielen können und war die beste Spielerin auf dem Platz.
    Ebenfalls sehr überzeugend die 16jährige Vanessa Fischer im Tor, die bei den wenigen Herforder Gelegenheiten sehr entschlossen und fehlerlos agierte.
    Dasselbe gilt für Felicitas Rauch, die in der Dreierkette eine gute Leistung zeigte.
    Herford zeigte keine erstligawürdige Leistung. Leider hat sich meine Hoffnung auf einen Einsatz von Jessica McDonald nicht erfüllt, sie stand erneut nicht im Kader,

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  • dummkopf sagt:

    Wem es hilft und interessiert:
    TP twittert zu Elsig:
    Entwarnung, den Umständen entsprechend gut, Einblutung im Augenbereich.
    Das sagt alles nichts Genaues, (weil es mir jetzt auch gerade den Umständen entsprechend gut geht).
    Wenn man der grössten Wahrscheinlichkeit folgt, was mit Einblutung im Augenbereich gemeint sein könnte (also nicht die Auswirkung schildert, sondern die Verletzung raten will, die die Ursache dafür sein könnte), dann hört sich das im Gegensatz dazu normalerweise eher sehr beunruhigend als nach Entwarnung an.
    Ohne das nachgeschaut zu haben, würde ich sagen, man spricht von einer Einblutung, wenn Blut irgendwo hineinläuft (wo es nicht hingehört). Dann kommt es darauf an, wo in den Augenbereich, wieviel, und warum. Es bleibt aber noch gut Spielraum zu hoffen, dass das nur eine leicht ungeschickte Ausdrucksweise war. Eine Info wie „es ist nichts gebrochen, wäre schön“.

    Mit welcher Stelle ihres Kopfes ist Elsig denn auf die Gegnerin aufgeprallt?

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  • Detlef sagt:

    @grammofon,
    Es ist wohl, so die Info aus dem VIP-Raum, nur eine Prellung und keine Fraktur des Jochbeins!!!
    Außerdem hat sie wohl eine gehörige Gehirnerschütterung abbekommen!!! 🙁
    Ich hoffe die morgige ausgiebige Untersuchung wird diese erste Diagnose bestätigen!!!
    Dr Lehnert war aber wohl relativ entspannt!!!
    Ich hoffe für JOJO, dass sie bald wieder fit wird!!!

    Zum Spiel ist bereits alles gesagt, nicht wirklich glorreich gespielt, aber zumindest deutlich weitergekommen!!! 😉
    Da ist noch sehr viel Arbeit zu tun!!!

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  • Ralligen sagt:

    @enthusio
    Hab da mal ne Frage,welche Position spielt Margarita Gidion eigentlich bei der SGS Essen?
    In der Kaderliste steht Sie als Stürmer,bei der U-20 WM war Sie Abwehr würde mich halt interessieren.
    Danke für deine Links,da wird einem immer weitergeholfen und man muß nicht stundenlang den Artikel suchen oder es hat IHN nie gegeben!!!
    Übrigens hat das „Weiße Ballett(Lyon)“ gestern vor über 10000 Zuschauern wieder zugeschlagen und 2:1 gewonnen durch Tore von L.Schellin und der Nr.14.
    Bei einem Gegentor von Kaci,Krahn und Alushi spielten von Beginn an,-Berger und Henning nicht- Achso Bresonik kam Mitte der 2.Halbzeit zum Einsatz.Freue auf Samstag PSG-Lyon ab 18.00 Uhr -Pflichttermin-

    P.S. Allez le Lyon !!!!

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  • xyz sagt:

    Leider muss ich Sven in vielen Dingen recht geben.Da werden die schlechten Leistungen einiger ,,Lieblingsspielerinnen“nicht hinterfragt, imGegenteil man findet sie immer in der Startaufstellung.Fordert sogar eine Berufung in die A Natio!Wenn man da nicht langsam mal einige Dinge ehrlich hinterfragt,dann wird es in Essen keine Weitetentwicklung geben sondern Stillstand.

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  • dummkopf sagt:

    Es wäre auch nicht komplett falsch, ein Veilchen als Einblutung im Augenbereich zu bezeichnen, bloss eben wenig informativ, da irreführend, besonders im Zusammenhang mit den Umständen entsprechend …
    Kommt es mir nur so vor, oder gibt es im FF im Verhältnis mehr schlimme „headbangs“ als bei den Männern?

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  • dummkopf sagt:

    @ralli
    Schliesse mich der Frage an enthusi an. Da der heute fremdgegangen zu sein scheint, gerne auch andere SGSer. Ich nehme mal an zuletzt könnte Schüller oder Gidion rechts im MF und Stürmerin gespielt haben, vielleicht auch das im Wechsel.
    Zusatzfrage: Wer hat das Tor von Doorsun in Freiburg über rechts vorbereitet? Welche von den beiden.

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  • dummkopf sagt:

    @ralli
    Wer ist denn die Nr 14 😉 .
    Interessant, dass OL beim Stand von 1:1 „Star“-Stürmerin Schelin ausgewechselt hat, noch dazu, wo die das 1:0 geschossen hat. Dicker Pluspunkt für einen Trainer, ganz, ganz dick. Und die Reporter haben auch erst mal gestaunt.

    Dickes Lob auch an den Mut von Wörle, Leupolz und Miedema zu schonen, und erst so spät zu bringen.

    Gerade wo man doch bei anderen Trainern das Gefühl bekommt, die wechseln erst aus, wenn ihre Stars fast einen Kreislaufkollaps bekommen. Da wäre es ja auch fast ein Wunder, wenn die nicht eine schonendere Gangart einschlagen. So gesehen vielleicht auch eine Erklärung, warum man beim Betrachten der N11 nicht selten den Eindruck bekommt, dieselben Spielerinnen hätten irgendwie eigentlich immer noch 5% mehr Reserve im Tank.

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  • enthusio sagt:

    @Ralligen:

    Margarita Gidion kommt meistens im Mittelfeld auf dem linken oder rechten Flügel zum Einsatz und wurde auch schon mal nach ihrer Einwechselung im Sturm aufgeboten, allerdings noch nie in der Viererkette eingesetzt.
    (Welche Position sie aber gegen Gütersloh eingenommen hat, weiß ich nicht, ich war heute ja ausnahmsweise in Potsdam im „Karli“.)

    Ich hätte nicht für möglich gehalten, dass Essen gegen einen Zweitligisten wie Gütersloh ein Heimspiel verlieren könnte. Aber sie haben manchmal eine sehr phlegmatische Art zu spielen, da kann das schon mal ins Auge gehen. Linda Dallmann läuft ihrer Form der Vorsaison schon lange hinterher, sie war ja auch bei der U 20-WM keine Stammspielerin. Auch Charline Hartmann scheint im Moment ihre Knipserqualitäten verloren zu haben. Und Sara Doorsoun oder die junge Lea Schüller können dann auch nicht immer die Kastanien aus dem Feuer holen.

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  • waiiy sagt:

    @Alle: Elsig hat sich jetzt auch selbst per Facebook gemeldet. Sie hat ein blaues Auge (Einblutung). Ansonsten ist zum Glück nichts passiert. Es war eigentlich eine typische Verletzung wenn eine kleinere und eine größere Spielerin zum Kopfball gehen. Die Gegenspielerin sprang leicht nach hinten und war zu klein für den Ball. Elsig köpfte und bekam den gegnerischen Hinterkopf ans Auge.

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  • waiiy sagt:

    Zum Spiel der Turbinen: Das Ergebnis spiegelt den Unterschied zwischen Herford und Potsdam ganz gut wider. Allerdings hatte Potsdam Glück mit dem Los. Gegen Mannschaften wie Essen oder Jena hätte man sich nach dem heutigen Spiel voll auf die Meisterschaft konzentrieren können. Aber Herford war von Anfang an nur darauf aus, die Höhe der Niederlage zu minimieren (was auch gelang).

    Dabei hätte der Aufsteiger anfangs durchaus eine Chance gehabt, da Potsdam wirklich schwach begann. Ob es an der allgemeinen Verunsicherung nach den letzten 3 Spielen oder am frühen Ausfall von Elsig lag, kann man gar nicht genau sagen. Aber es lief nicht wirklich viel zusammen. Dass es dann im Verlauf des Spiels und besonders zum Ende hin besser war, lag wohl auch eher daran, dass Herford die Konzentration (und später auch die Kondition) hochhalten konnte. Aber auch das sind ja Qualitäten von besseren Mannschaften.

    Heute ist mir wiederholt aufgefallen, dass Wälti immer noch nicht auf der Position im defensiven Mittelfeld angekommen ist. Sie fängt die Bälle eigentlich gut ab, aber dann gibt es nur 2 (schlechte) Optionen bei ihr: entweder will sie schnell spielen und tut das dann überhastet mit hohen Bällen, die vorn nicht verwertet werden können oder sie will überlegt spielen und lässt sich dabei zuviel Zeit, sodass sie wieder attackiert wird. Sie muss im Schlaf lernen, dass Option Nummer 1 immer Simic ist und dann die beiden Außenspielerinnen (heute Cramer und Andonova) folgen. Flache Bälle in die Spitze funktionieren nur ausnahmsweise, wenn sich eine Lücke auftut und hohe Bälle sollten tabu sein. Ich hoffe, dass sie Sicherheit kommt, wenn Elsig wieder voll auf mit auf dieser Position spielt. Die eingewechselte Zietz spielte zwar manierlich, trägt aber wieder zur Sicherheit noch zum Spielaufbau bei.

    Ich fand den Wechsel heute im Tor gut. Das wird Sarholz noch mehr anspornen (erste Reaktionen sind schon erfolgt) und Fischer taten die Einsatzminuten gut. Immerhin muss sie fit sein, wenn mal was passieren sollte.

    Die Abwehrreihe stand ganz gut (inklusive Rauch), war aber auch nicht gefordert. Wesely strahlt von Spiel zu Spiel mehr Ruhe auch auf ihre Nebenspieler aus. Man merkt, wie das Vertrauen in sie (zu Recht) immer mehr wächst.

    Vorn lief es nicht. Neben Wälti war auch Simic oft zu überhastet. Bremer tut dem Sturm mit Größe und Dynamik gut. Ein Ruck ging mit den Einwechslungen von Evans (als 2. Spitze neben Bremer) und Nagasato durch das Spiel. Nagasato mit für mich überraschend guter Leistung auf rechts. Und Andonova merkte man an, dass sie dann auf links sofort wieder zu Hause war. Sie ist auf rechts echt verschenkt.

    Ich hätte mir gewünscht, dass man heute auf die beiden Amerikanerinnen baut. Spätestens als Elsig-Ersatz hätte meiner Meinung nach Deines ins Spiel gehört. Aber so machen die beiden Wechsel einen merkwürdigen Eindruck. Sind sie wirklich zu schwach für Herford? Dann hätte man sie nicht holen sollen. So vergrault man sie auf jeden Fall schnellstmöglich. Vielleicht sollte man solch eine Frage man an Schröder stellen in den zahlreichen Interviews, die man dauernd liest.

    Insgesamt ist es gut, wie der Spielplan in den nächsten Wochen liegt. Da kann Potsdam vielleicht wieder einen neuen Aufbau starten. Und für die nächste Pokalrunde wünsche ich mir einfach ein Heimspiel. 🙂

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  • kelly sagt:

    hallo wo kann man lyon schauen?ja,war im Stadion als neutrale,aber Gütersloh hat cool gespielt und sich dann ganz doll gefreut.hoffe sie kriegen heimspiel nächste runde

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  • Sven sagt:

    @FF-Tale
    Außer beim Spiel gegen Potsdam im Pokal im letzten Jahr, was das Spiel gegen Saarbrücken in der nächsten Runde nicht gerade super. Ich meine, die SGS hat 4:0 geführt und dann noch zwei Gegentore kassiert und war vom dritten Gegentor nicht allzu weit entfernt.

    Sie haben sich tapfer geschlagen und auch im Finale gegen Frankfurt nach 0:1 Treffer geschlagen. Im Pokal war sie klasse. In den Ligaspielen wenn man vom 1:2 gegen Frankfurt absieht, eher unterirdisch. 1:4 gegen Leverkusen, 1:6 gegen Jena verloren, gut sie haben auch 2:1 gegen Freiburg gewonnen, aber 1:3 in Hoffenheim verloren.

    Der aktuelle Tabellenstand ist nicht das wahre Gesicht der SGS. Auswärts klappt es wohl besser zu Hause. In Duisburg gewonnen (einziges Spiel das mich wirklich positiv überzeugte), in Sand und Herford gewonnen (da war ich nicht dabei).

    Aber wenn ich mir so den ganzen Spielaufbau ansehe. Jena, wenn sie bei uns sind, brauchen nur 3 Stationen, dann sind sie vorne. In Essen sieht das immer so aus, dass die Abwehr solide steht und der Sturm auch. Vom Mittelfeld kommt überhaupt nichts. Und es kommt immer kaum Hilfe. Charline Hartmann ist oftmals alleine vorne. Bis einer mal nachrückt, ist die Szene schon wieder vorbei. Zum Glück hat sie die notwendige Erfahrung, den Ball in die Maschen zu setzen.

    Ich habe nichts gegen junge Spieler, die von der 2. Mannschaft aufrücken. Aber oftmals werden Spieler wie Lea Schüller von der Jugendmannschaft sofort in die Erste versetzt. Warum spielen sie erst einmal nicht 1 oder 2 Jahre dritte Mannschaft und dann zweite Mannschaft oder von mir aus direkt zweite Mannschaft und dann erste Mannschaft, um Erfahrungen zu sammeln? Auf gelegentliche Einsätze in der Ersten spricht nichts dagegen, aber einen Dauereinsatz?

    Essen hatte mit dieser Schottin ein halbes Jahr nach der Winterpause eine sehr gute Spielerin, die aber leider dann wegen Heimweh nach Arsenal gegangen ist. Sie brachte Leben ins Spiel und Frau Hartmann hatte eine gleichwertige, auch ältere und erfahrende Spielerin an der Seite. Auch Natalie Mann war nicht schlecht. Nur hat sie sich so blöd verletzt, dass ein halbes Jahr nicht spielen konnte und dann den Verein verlassen hat.

    Linda Dallmann hat in den letzten Jahren abgebaut. Sie spielt nicht schlecht, aber von diesen Lobeshymnen sieht man wenig von ihr inzwischen.

    Auf jeden Fall kommen viele Pässe nicht vorne an und wenn dann sieht das zumindest aus meiner Zuschauersicht immer ziemlich zufällig aus. Das mag man bei einem Spiel sich antun, aber so geht das seit mind. 2 Jahren so. Wenn es im Kasten keine Lisa Weiß gäbe, die SGS wäre schon längst abgestiegen.

    Sorry, wenn man inzwischen sieht, dass bei Jena, Freiburg, Leverkusen, (Bayern ist schon längst vorbei gezogen) mehr Struktur im Spiel ist (klappt auch nicht immer, aber man erkennt da schon etwas mehr), denkt man bei uns: Warum wir auch nicht?

    Es kann doch nicht am kleinsten Etat liegen?

    8 Jahre in der 1. Liga habe ich noch geduldet, dass so lief wie bisher, aber mittlerweile nach zwei Jahren möchte ich auch etwas mehr sehen, als zufällig heraus gespielte Bälle nicht wenn die Topclubs kommen. Vor allem man hat Potsdam einige Male zu Hause schlagen können, gegen Frankfurt spielt man in Regel auch immer knapp. Wolfsburg hat auch immer Mühe in Essen zu gewinnen. Da klappt es mit dem Spielsystem, dann ist die Mannschaft motiviert, weil sie da der Underdog ist, aber bei gleichwertigen Gegner kommt sie mit ihrer Rolle nicht klar oder wenn sie mal wieder der Favorit ist, wie gestern gegen Gütersloh, eine Mannschaft, die hätte schlagen müssen.

    Wenn ihr gesehen hätte, sorry liebe Gütersloh Fans, wie sie die Bälle angenommen haben, verteidigt haben. Das war grauenvoll und dann gewinnen sie gegen einen Erstligist, der sichere Ballannahmen hatte (aber keinen Druck aufbaute)?

    Irgendwas muss in der Mannschaft sein, dass sie so agiert, wie zurzeit?

    PS: Jeder Spielerin einzeln betracht spielt gut, aber irgendwie können sie nicht als Team harmonieren.

    @Ralligen:
    Ich sehe Margarita Gidion immer vorne im Sturm.

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  • Detlef sagt:

    @waiiy,
    Ich kann Deinem Spielbericht größtenteils zustimmen!!!
    Hätte heute auch KATHY und RACHEL eventuell sogar von Beginn an gebracht, um die Nervosität aus der Mannschaft zu nehmen!!!
    War zu Beginn deutlich zu sehen, wie verunsichert unsere Mädels waren!!! 🙁

    Ich teile auch Deine Ansicht zu LIA, die auf dieser wichtigen Position noch immer nicht angekommen ist!!! 🙁

    Zu JULIA fällt mir auch nichts mehr ein, glaube aber fast, dass sie Potsdam mental schon verlassen hat!!! 2-3 geniale Momente, gegen so einen schwachen Gegner, daß ist einfach zu wenig!!! 🙁
    Damit wird sie selbst eine schwache Marozsan niemals aus der Natio verdrängen!!!

    Was sagst Du eigentlich zur Zuschauerzahl???
    Mir erscheint sie deutlich zu wenig!!!
    Vielleicht ein Zahlendreher???
    Statt 1200….2100?!?! 😉

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  • Ralligen sagt:

    @Dummkopf
    Zusatzfrage: Wer hat das Tor von Doorsun in Freiburg über rechts vorbereitet? Welche von den beiden.
    Antwort: Margarita Gidion
    Begründung:Meine These stützt sich anhand des Schuhwerks.
    Gidion-weiß ähnliches Schuhwerk
    Schüller-rose` ähnliches Schuhwerk

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  • waiiy sagt:

    @Detlef: Die Zuschauerzahl passte schon so. Im Pokal sind es halt immer genau die Zahlen, die auch im Stadion auftauchen, während bei Meisterschaftsspielen auch die Dauerkarteninhaber mit dabei sind, die nicht im Stadion erschienen sind.

    Ansonsten gab es wohl so einige Gründe, dass es gestern weniger Zuschauer waren:

    – Das lange Wochenende in Brandenburg, wo sicher einige weggefahren sind.
    – Das Ende der Ferien in Berlin und Brandenburg, wo viele noch weg waren.
    – Das schöne Wetter, was wohl einige für andere Dinge genutzt haben.
    – Die Ergebnisse der letzten 3 Spiele, die die Erfolgszuschauer nicht hinter dem Ofen vorlocken.
    – Der Stellenwert des DFB Pokal, der hinter der Meisterschaft hinterherhinkt und in dem Potsdam nicht eben erfolgreich war in den letzten Jahren.
    – Der Gegner, der schon zu Saisonbeginn sehr klar beherrscht wurde.

    Simic wird in meinen Augen falsch eingesetzt. Das liegt an den hohen Bällen, die von hinten kommen. Außerdem zieht es sie oft weit nach vorn, sodass sie dann als Anspielstation in der Zentrale fehlt.

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  • ruhri sagt:

    @sven: Habe mir mit Interesse Deine Kommentare durchgelesen, aber ich bin der Meinung, dass Du die Niederlage der SGS doch etwas zu fundamental negativ siehst. Hätte (hätte, Fahrradkette…) Maggi Gidion ihre fette Chance genutzt oder der Freistoß von Janssen wäre im Tor gelandet, wäre es in die Verlängerung gegangen und Essen hätte dann gesiegt, da bin ich mir sicher. Die Mehrzahl der Chancen lag eindeutig bei der SGS; auf Gütersloher Seite habe ich außer dem Tor noch eine Chance in der zweiten Halbzeit registriert, als ein Volleyschuss einen Meter am Pfosten vorbei ging.

    Und so einige Thesen von Dir möchte ich hier so auch nicht stehen lassen:

    1.) „Essen hatte mit dieser Schottin ein halbes Jahr nach der Winterpause eine sehr gute Spielerin, die aber leider dann wegen Heimweh nach Arsenal gegangen ist.“

    Emma Mitchell ist zu Arsenal gegangen um Champions League zu spielen.

    2.) „Linda Dallmann hat in den LETZTEN Jahren abgebaut. Sie spielt nicht schlecht, aber von diesen Lobeshymnen sieht man wenig von ihr inzwischen.“

    MMn hat Linda Dallmann die U20-WM wohl noch nicht ganz verdaut, in der vergangenen Saison war Dallmann in meinen Augen neben Hartmann und Weiß die absolute Leistungsträgerin.

    3.) „Wenn ich Jena, Freiburg und zum Teil auch Leverkusen sehe, dann frage ich mich, warum können wir das nicht auch mal auf Dauer so relativ konstant spielen und die Mannschaften ziehen an uns vorbei.“

    Also, eigentlich war die SGS gerade mit dem SC Freiburg in den letzten 2 Jahren durchaus auf Augenhöhe. Das ist angesichts der finanziellen Möglichkeiten und der personellen Austattung des SC (letzte Saison u. a. mit Benkarth, Däbritz, Leupolz, Abbe usw.) schon eine ordentliche Leistung, finde ich.

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  • FF-Tale sagt:

    Außer bei den Ost-Sendern nix gefunden, oder gab es (wider Erwarten) irgendwo noch zu anderen Partien TV-Bewegtbilder?

    Potsdam-Herford:

    Jena-FCB:

    @ Sven: Ohne jetzt zig Essen-Spiele gesehen zu haben (die Menge an möglichen Vergleichen fehlt also), aber gerade in Bezug auf die angesprochene spielerische Kreativität und Struktur im Mittelfeld haben z.B. Freiburg oder Jena wirklich spürbar zugenommen. Andererseits hapert es bei diesen beiden (im Gegensatz zu Essen) aber wiederum in der Abwehr bzw. im Sturm. „Irgendwas is immer.“ 😉

    Das grundlegende Problem wird m.M.n. wohl auch darin liegen, dass es z.Zt. (und zukünftig noch viel mehr!) schwierig ist, sich, Stichwort Essen, konkret als Ausbildungsverein oder kleiner Low-Budget-Club zu positionieren. Da scheint Einiges irgendwie in der Schwebe zu liegen. „Nur Ausbildungsverein“ geht nicht mehr und alles aufs liebe Geld zu schieben auch nicht.

    Das Image vom Ausbildungsverein: Hört sich natürlich gut an, 16- oder 17-jährige gegen eine Garefrekes, Müller, Anonma etc. aufzubieten, sieht aber spielerisch m. Erfahrung nach in den allermeisten Fällen (90%?) naturgemäß eher spielerisch-limitiert aus (um es einmal möglichst neutral/wertungsfrei zu formulieren).
    Andererseits stattdessen die Jungen durch Transfers zu ersetzen, ruft auch genügend Kritiker auf den Plan (aktuell bestes Bsp. Duisburg).
    Dazu kommt, der „klassische“ FF-BuLi-Aufsteiger war ja auch immer ein Ausbildungsverein, auf Augenhöhe der anderen kleinen FF-BuLi-Vereine konnte sich da ein Club wie Essen immer gut daran als konstanten Vergleichspunkt orientieren. Dass da neuerdings aber Kaliber wie Hoffenheim, Cloppenburg, Sand (nächstes Jahr vllt. Köln?) die Liga bereichern, macht das Ganze zusätzlich schwieriger, wenn es z.B. für Essen darum geht, sich da dann „richtig“ zu verorten, seinen zukünftigen, neuen Platz in der Liga zu finden. PS: Sportlich weiterentwickelt hat sich (allen Vorschusslorbeeren zum Trotz!) von diesen Aufgezählten in den letzten 1-2 Jahren aber auch nur der allerkleinste Bruchteil.
    Mischformen aus alledem wie z.B. in Freiburg oder ELV werden dann durch andere Konzeptlosigkeiten (in LEV gutes Bsp. im Transferbereich) behindert, stagnieren dann teils sogar aus hausgemachten Gründen. Auch diese Clubs hängen wie Essen in der Luft, wenn man sie nach konzeptionellen Zielen und zukünftiger (sportlicher) Entwicklung fragt.

    Immer nur „Minimalziel Klassenerhalt und ab und zu die Großen ärgern“ ist zwar realistisch (und leider das einzig wirklich Mögliche), aber als Prämisse für teamgeist-fördernde und sportliche Weiterentwicklung m.M.n. mittlerweile nur noch eine kurzzeitige (Standard-)Aussage und nicht mehr ausreichend langfristige Motivation. Klingt jetzt ein bisschen naiv und ist natürlich stark vereinfacht, aber: Wenn da die Clubs aus diesem momentanen Schwebe-Zustand herauskämen (und Nägel mit Köpfen machen), dann wären m.M.n. auch viele der von Sven (und vielen anderen!) beschriebenen und bemängelten Sachen einfacher abzustellen.

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  • Detlef sagt:

    @waiiy,
    Das mit den Dauerkartenbesitzern stimmte früher, als diese noch geknipst wurden!!!
    Aber heute, wo alles eingescannt wird, kann man exakt feststellen, wieviel Besucher wirklich da waren!!! 😉
    Gestern war die Haupttribüne gut voll, und die Gegengerade zumindest nicht arg leer!!!
    Laut Vereinsinfo gibt es 2006 Sitzplätze im KARLI, und die welche frei blieben, hätten mM locker mit Stehenden besetzt werden können!!! 😉
    Um mich herum gab es deshalb auch andere Fans, die spontan meinten „das kann nicht stimmen“!!!

    Welche Position sollte JULIA Deiner Meinung nach einnehmen???
    Weiter vorn oder etwas zurück???
    Das mit den langen Bällen sollte man sowieso lassen, da uns hierfür die Kopfballungeheuer vorn fehlen!!!

    Beste TURBINE war für mich gestern NATASCHA, knapp vor PAULI!!!
    Es war mal wieder ein Genuss, der Mazedonierin zuzusehen!!!
    MM nach sollte sie auf der 10 spielen, da ihre Paßgenauigkeit um Längen besser ist, als JULIAS!!!

    Und mit PAULI scheinen wir endlich wieder eine richtige Knipserin zu bekommen!!! 🙂
    Es wird sehr schwer werden, sie nach dieser Saison in Potsdam zu halten!!! 🙁

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  • horst sagt:

    Ich weiß es passt hier nicht ganz so rein.. Aber weiß jemand schon etwas darüber, ob 2015 wieder der Turbine hallencup stattfinden wird?

    Danke bereits.

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  • Peter sagt:

    Der Turbine-Hallencup findet vom 30.01. – 01.02.2015 wieder in der MBS-Arena statt

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  • dummkopf sagt:

    @ralligen.
    Danke, das nenne ich mal kriminalistisches Talent.
    Gidions sehr gute Spielübersicht war schon bekannt.
    Bekommt da aber noch ein Zusatzplus. Sauber gesehen und gespielt.
    Schüller eher die Athletin. Wäre schon toll gewesen, wenn die so etwas auch noch drauf hätte. Aber sie hat ja noch Zeit.

    Und Elsig hat tatsächlich „nur“ ein blaues Auge. Na da kann man ja wieder scherzen und sie evtl. nächstes Wochenende sogar in Vereinsfarben ums Auge wieder zurückerwarten.

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  • FFFan sagt:

    @ Detlef:
    „Was sagst Du eigentlich zur Zuschauerzahl???
    Mir erscheint sie deutlich zu wenig!!!
    Vielleicht ein Zahlendreher???
    Statt 1200….2100?!?!“

    Willst du damit andeuten, dass die Zuschauerzahl zu niedrig angegeben wurde?

    Im DFB-Pokal müssen m.W. die Zuschauereinnahmen mit dem Gegner geteilt werden…

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  • ruhri sagt:

    Das Pokal-Aus der SGS Essen (gegen den FSV Gütersloh) ab sofort auf:

    http://www.sgs-essen.de/medien.html

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  • Cujo31 sagt:

    Als Vielfahrer der SGS kann ich nur eines zu den Leistungen sagen.
    Zuhause pfui und Auswärts hui.
    Gidion war in Freiburg mit Schüller auf den Außenstürmerposition eingesetzt.
    Gegen Gütersloh war Gidion eher rechtes Mittelfeld in der defensiveren Art,was man nach dem Spiel in Freiburg sowieso nicht verstehen kann.
    Daheim wird oftmals noch defensiver begonnen von der Grundeinstellung her.
    Zuhause gabs bisher nicht ein einiziges Spiel in der die Leistung über 90 Minuten stimmte. Maximal waren es 45-60,aber das reicht bekanntlich nicht.
    Zum Pokalspiel: Was bringt es wenn man zwar mehr Ballbesitz hat als der Gegner aber daraus einfach nichts macht. Gefährliche Torschüsse in den 90Minuten vielleicht 5 oder 6.

    Kommenden Sonntag kann man sich mal wieder überraschen lassen was es zu sehen gibt. Bei einem Sieg kann man die hinrunde dennoch auf PLatz 6 beenden denke ich.

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  • Detlef sagt:

    @FFFan,
    Ich bin wie geschrieben nicht der Einzige, viele andere Fans um mich Rum sahen es genauso!!!

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  • enthusio sagt:

    Es ist ja geradezu unglaublich, welch hochkarätige Chancen Essen gegen Gütersloh kläglich vergeben hat. Alleine die letzte Szene mit Caro Hamann in der Hauptrolle hatte ja schon Slapstickformat.
    Dann muß man sich auch nicht wundern, wenn man bei so einer Chancenverwertung gegen einen Underdog ausscheidet, der im ganzen Spiel nur zweimal aufs Tor geschossen hat.
    Was bin ich froh, dass ich am Sonntag in Potsdam war und dieses Spiel in Essen nicht mitansehen mußte.

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  • pit sagt:

    Lt.WAZ War in Essen der Rasen schuld, dass die SGS ausgeschieden ist.Gütersloh hatte zwar keine Schwierigkeiten. Wenn man das so sieht, dann kann ja alles so bleiben.Hauptsache es finden keine Änderungen statt.

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