DFB-Pokal: SC Freiburg steht im Viertelfinale

Von am 1. November 2014 – 23.07 Uhr 5 Kommentare

Der SC Freiburg hat als erstes Team das Viertelfinale im DFB-Pokal erreicht. Bei Zweitligist 1. FFC Niederkirchen gelang den Breisgauerinnen ein klarer Erfolg.

Mit 6:0 (3:0) siegte der Sportclub in Niederkirchen, die weiteren sieben Achtelfinalbegegnungen finden am morgien Sonntag statt.

Klare Halbzeitführung
Die Freiburgerinnen waren von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft, und bereits in der 14. Minute gelang Sandra Starke der Führungstreffer. Nur sechs Minuten später erhöhte Juliane Maier per Freistoß zum 2:0. Vor 195 Zuschauern erzielte Manjou Wilde in der 28. Minute den 3:0-Halbzeitstand.

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Dietmar Sehrig

Freiburgs Trainer Dietmar Sehrig hofft jetzt auf ein gutes Los (Archivbild). © Marion Kehren / girlsplay.de

Niederkirchen sieht rot
Nach dem Seitenwechsel waren keine sechzig Sekunden gespielt, da erzielte Hasret Kayikci mit einem Distanzschuss das 4:0. Mit der deutlichen Führung im Rücken ließen es die Freiburgerinnen in der Folge zwar etwas ruhiger angehen, konnte sich aber dennoch weitere Tormöglichkeiten erspielen. Zwei wurden auch noch genutzt.

Sarah Puntigam traf per Kopf zum 5:0 (62.). Nach einem Foul an Freiburgs Lena Petermann entschied Schiedsrichterin Karoline Wacker auf Notbremse und verwies Selina Hünerfauth mit der Roten Karte des Feldes. Den anschließenden Freistoß an der Strafraumkante verwandelte Kayikci in der 79. Minute zum 6:0-Endstand.

Sehrig zufrieden
„Wir waren heute über 90 Minuten die klar bessere Mannschaft und haben auch in der Höhe verdient gewonnen. In der zweiten Halbzeit haben wir etwas das Tempo aus der Partie genommen, was aufgrund des Spielstands zu verschmerzen war. Jetzt konzentrieren wir uns erst einmal auf das Spiel gegen Frankfurt. Im Pokal hoffe ich auf ein gutes Heimspiellos.“

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5 Kommentare »

  • FFFan sagt:

    Die Angabe der Torschützinnen im Artikel stimmt mit dem Spielbericht auf der Homepage des SC Freiburg überein. Dagegen hat laut DFB H.Kayikci nicht nur das 0-6, sondern auch bereits das 0-5 erzielt.
    Endgültigen Aufschluss wird wohl erst die ‚Torshow‘ von DFB-TV geben.

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  • dummkopf sagt:

    Das ist nur eine nüchterne Feststellung zum Entwicklungsstand des Frauenfussballs über die Buli hinaus und auch überhaupt nicht negativ gemeint. Wenn man sich die Liveticker der ersten Pokalrunden auf dfb.de anschaut, sieht man die Lücken, die da existieren. Da gibt es wohl oft nicht einmal genügend Ressourcen, wenn man einmal im Jahr im DFB-Pokal ran darf, die Datenübermittlung irgendwie gemanagt zu bekommen.
    Vielleicht ist aber auch bloss die dfb-Zentrale nicht auf einen so grossen Andrang von so vielen Brieftauben zum gleichen Zeitpunkt vorbereitet gewesen, oder sie mussten beim Landeanflug immer erst den Flugzeugen Vorfahrt gewähren. 😉

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  • Sigrid und Norbert Hofmann sagt:

    Sehr geehrte Frau Kruse,
    waren Sie vor Ort, bei dieser Begegnung, oder bekamen Sie über eine zweite Person die Infos über dieses Spiel?
    Für uns war, als Außenstehende ohne Vereinsbrille, der Sieg von
    Freiburg nicht rühmlich.Die Fehlentscheidungen der Schiedsrichterin führten zum hohen Sieg. Der Höhepunkt war die rote Karte.fair play wäre gewesen , wenn die Nationalspielerin
    Petermann, die nicht getroffen wurde, dies auch kundgetan hätte.
    Die Aussage von ihr , die nimmt sie doch nicht zürück, ohne es
    überhaupt versucht zu haben, zeigt wie unsportlich es in einem
    Mannschaftssport zu geht.Eigentlich schade.
    Aber den größten Schaden richten die übermäßigen schlechten Leistungen der Schiedsrichterinnen beim Frauenfußball an.denn
    es sind nur wenige, die in der Lage sind , ein Spiel nach den
    vorgegebenen Regeln zu leiten.
    Mit feundlichen Grüßen
    Hofmann

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  • einwurf:... sagt:

    „Wir waren heute über 90 Minuten die klar bessere Mannschaft und haben auch in der Höhe verdient gewonnen. In der zweiten Halbzeit haben wir etwas das Tempo aus der Partie genommen, was aufgrund des Spielstands zu verschmerzen war.“ O-Ton SCF Trainer.
    Der erste Satz ist richtig und gut beobachtet.
    In der 2ten Hälfte aber waren deutlich mehr Torchancen vorhanden.
    Allein Petermann hatte mindestens vier Hochkaräter. Das Spiel wurde auch nicht langsamer. Niederkirchen hatte schlichtweg überhaupt keine Möglichkeiten mehr. Was hingegen von Freiburg clever war, den zunehmend tiefer stehenden Gegner von links wie rechts, mit seinen schnellen Aussenverteidigern, zu überrennen, und nicht noch eigene Mittelfeldspieler die Räume verstellen zu lassen. Auch lies die Fehlpassquote gegenüber Halbzeit eins deutlich nach.
    @Sigrid und Norbert
    Durch das höhere Tempo und die Kraft beim Zweikampf in der Bundesliga, kommt es bisweilen beim Vergleich mit Unterklassigen Vereinen, auch für Zuschauer, zu schwer zu beurteilenden Situationen. Allerdings wenn die Aussage von Petermann stimmt hat das schon „Geschmäckle“.

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  • Martina sagt:

    Soviel ich weiß, gab die Schiedsrichterin die Rotekarte wegen Trikotziehen und nicht weil Petermann am Fuß getroffen wurde.

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