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DFB-Frauen siegen in Schweden

Von am 29. Oktober 2014 – 20.07 Uhr 41 Kommentare

Die deutsche Frauenfußball-Nationalelf hat nach einer Leistungssteigerung gegenüber dem Frankreich-Spiel das Testspiel in Schweden gewonnen. Dabei geriet die DFB-Elf in der zweiten Halbzeit zunächst in Rückstand, doch binnen drei Minuten drehte Deutschland die Partie.

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Beim 2:1 (0:0)-Sieg in der Behrn-Arena von Örebro brachte Lotta Schelin Schweden in Führung (68.), doch Dzsenifer Marozsán (76.) und die eingewechselte Alex Popp (79.) sorgten dafür, dass der DFB-Elf eine zweite Niederlage in Folge erspart blieb.

Vier Veränderungen in der Startformation
Bundestrainerin Silvia Neid änderte ihre Startformation gegenüber der 0:2-Niederlage gegen Frankreich auf vier Positionen. Für Kathrin Hendrich, Bianca Schmidt, Babett Peter und Melanie Behringer durften Tabea Kemme, Josephine Henning, Jennifer Cramer und Melanie Leupolz von Beginn an spielen.

DFB-Elf mit guten Chancen
Die DFB-Elf hatte früh eine gute Chance zur Führung, als Jennifer Cramer mit einem Schuss aus gut 20 Metern nur die Latte traf (8.). Und auch in der Folge hatte die deutsche Mannschaft die besseren Chancen, doch Célia Šašić köpfte nach Flanke von Simone Laudehr aus aussichtsreicher Position am Tor vorbei (22.).

Schweden nur selten gefährlich
Die Schwedinnen kamen nur selten gefährlich vor das deutsche Tor. DFB-Torhüterin Nadine Angerer musste sich erstmals bei einem Schuss von Sofia Jakobsson strecken, die am linken Flügel zuvor Tabea Kemme überlaufen hatte (40.). In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit kamen die DFB-Frauen noch einmal zu einer Chance, als Tabea Kemme Dzsenifer Marozsán auf die Reise schickte, doch Schwedens Torhüterin Carola Söberg rechtzeitig aus ihrem Tor herauskam und klären konnte (45. +1).

Führung durch Schelins Rekordtor
Das Spiel plätscherte in der zweiten Halbzeit lange Zeit ohne Highlights vor sich hin, bis Lotta Schelin in einen missglückten Rückpass von Jennifer Cramer spritzte, Nadine Angerer umkurvte und mit der ersten echten schwedischen Torchance die schmeichelhafte Führung erzielte (68.) – für Schelin war es der 73. Treffer im Nationaldress, mit dem sie sich an die Spitze der schwedischen Bestenliste setzte.

Alexandra Popp

Alex Popp erzielte in Schweden den Siegtreffer (Archiv-Bild) © Sven-E. Hafft / girlsplay.de

DFB-Elf dreht Partie
Doch das Spiel wurde nun unterhaltsamer und die DFB-Elf biss sich in die Partie zurück. Dzsenifer Marozsán erzielte mit einem direkt verwandelten Freistoß aus 18 Metern den Ausgleich (76.). Mit neuem Schwung erzielte die zur zweiten Halbzeit eingewechselte Alex Popp mit dem Außenrist die deutsche Führung (79.), nachdem Melanie Leupolz und die eingewechselte Luisa Wensing die Vorarbeit geleistet hatten.

Angerer hält Sieg fest
Bis in die Nachspielzeit hatte Deutschland die Partie dann im Griff, doch dann musste Angerer bei einem Schuss der eingewechselten Fridolina Rolfö noch einmal ihr ganzes Können aufbieten (90.+2), doch am Ende stand ein verdienter 2:1-Auswärtserfolg beim Weltranglisten-Fünften.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

41 Kommentare »

  • Julia Simic & Anna Blässe gehören in die Nationalmannschaft sagt:

    Spielerisch gesehn fand ich heute persöhnlich die Schwedinnen für ne lange Zeit einbisschen besser, sie müssen nur noch Torgefährlicher werden dann sehe ich sie neben USA, Frankreich & Japan als Titel Kandidat für die WM 2015! Ein 2-2 wäre heute gerecht gewesen, ich bin mit der deutschen Kick and Rush Spielweise ganz und garnicht nicht zu frieden.
    Ausserdem finde ich es einbisschen seltsam dass immer die Tore fallen wenn unsere Chancen-Tod Šašić die Bühne verlässt….. Entweder schickt Frau Neid Anja Mittag auf Šašić’s Stürmer Position oder man schaut zu wie man Sandra Starke, Mandy Islacker oder Pauline Bremer vorne im Sturm integriert!
    Anja Mittag auf die 10er Position geht wirklich nicht, dort gehört Julia Simic hin!!! Spätesten wenn die deutsche frauen Elf WIEDER im Achtelfinale rausfliegt, wird Fräulein Neid es verstanden haben.

    Und wie ich schon im letzten Artikel geschrieben habe, freue ich mich sehr dass Schelin ihr Tor gemacht hat. 😉

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  • gerd karl sagt:

    marozsan und leupolz im mittelfeld hat mir sehr gut gefallen, wenn man bedänkt das sie das zum ersten mal so spielen, leupolz war ungeheuer zweikampfstark.

    alle deutschen spielerinnen waren motiviert und stark verbessert.

    von den schwedinnen bin ich ein bisschen enttäuscht, nur zwei gute torchancen und sonst nichts.
    was pia sundhage so alles in der schw. presse versprochen hat, das konnte sie nicht halten.

    der fehlpass von jennifer cramer, TURBINE POTSDAM, jetzt könnte ich natürlich draufschlagen, aber sie ist jung und hat ansonsten gut gespielt, kann passieren, schwamm drüber.

    alles in allem ein gutes und motiviertes spiel der deutschen natio.

    ps. herzlichen dank das du julia simic und anna blässe gehören in die nt meine vermutung bestättigtst, das du und einige andere die deutsche nt nicht mögen. ja hassen könnte man auch sagen.

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  • Rudi sagt:

    Hallo Gerd Karl,

    bis auf deinen letzten Absatz unter ps. kann ich dir zustimmen.
    Den letzten Absatz hättest du dir schenken können. Weis nicht warum du immer bei manchen auch berechtigten Kritiken immer Natio-Hasser siehst?

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  • Tiberias sagt:

    Na bitte, sie können es doch! Die personellen Umstellungen haben sich gelohnt, Kemme, Henning, Cramer trotz Aussetzer und vor allem „Melly“ Leupolz haben dem Spiel ein ganz anderes Gepräge gegeben. Sasic sah erneut keinen Stich, erst mit „Poppi“ und „Pauli“ brannte es öfter mal. Bundesneid hat man viel aufschreiben sehen, hoffentlich hat sie das Richtige aufgeschrieben und handelt wieder danach!

    @ Gerd Karl,

    Deine ätzenden Bemerkungen werden durch ständige Wiederholung nicht origineller. Nerven tun sie unverändert.

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  • Jan sagt:

    Schweden ist doch immer wieder ein dankbarer Gegner. Bloß, ob die Leistungssteigerung bei einem erneuten Aufeinandertreffen gegen Frankreich zu einem besseren Resultat gereicht hätte??

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  • gerd karl sagt:

    tiberius, man verlangt das julia simic und anna blässe in die deutsche natio kommen, das postet man unter gleichem namen, gut.

    aber gleichzeitig weil die beiden nicht nominiert sind der deutschen natio eine niederlage mit vielen toren von lotta schelin zu wünschen, das zeigt doch das man die deutsche natio nicht mag.

    ganz ganz milde ausgedrückt.

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  • shane sagt:

    lieber gerd karl,
    ob du uns wohl erhellen koenntest, „was pia sundhage so alles in der schw. presse versprochen hat“? ne quellenangabe waere super (wir warten auch noch auf die zur aussage vom schottischen U15 trainer!)!
    besten dank!

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  • never-rest sagt:

    Schweden ist doch immer wieder ein dankbarer Gegner.

    Es hat zwar etwas gedauert, aber immerhin hat SN in der 2. Hälfte ihre Fehlbesetzungen korrigiert.

    Um das Positive hervorzuheben: Das MF erheblich stabiler mit einer lauffreundigen Leupolz und einer deutlich verbesserten Maroszan, die endlich mal wieder ihre Klasse aufblitzen ließ, nicht nur bei dem schönen Freistoßtor.

    Auch die beiden Außenverteidigerinnen haben mich angenehm überrascht: Kemme und Cramer mit einem ordentlichen Spiel, bis auf „Cramers“ Torvorlage für Schelin.

    Sorgen mache ich mir allerdings um Henning. Sie wirkte in vielen Situationen alles Andere als souverän. In Bedrängnis fiel ihr oft nicht mehr ein, als den Ball einfach in`s Seitenaus zu bolzen. Auch sonst kamen ihre Pässe fast nie an eine Mitspielerin. Dagegen war die von mir oft kritisierte Krahn sowohl in der Abwehrarbeit als auch in der Spieleröffnung ja geradezu vorbildlich souverän.

    Alles in Allem eine deutliche Leistungssteigerung, aber noch viel Luft nach oben. Wenn die verletzten N11-Spielerinnen zurück kommen, werden die Karten sowieso vollkommen neu gemischt

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  • Hugo_der_Troll sagt:

    Die 6 Wechel werden wir ausschöffen … Von wegen!
    Gegen Frankreich nur 5 von 6 genutzt – Gegen Schweden gar nur 4 von 6!

    Echt schade! Warum bitte die letzten beiden verschenkt? Gerade als es hießt „4 Minuten Nachspielzeit“ hätte ich zumindestens noch eine Spielerin getauscht.

    Kein erstes Spiel für Petermann und Teamkollegin für das Tor,
    Kein Einsatz für Däbritz in beiden Spielen,
    Kein Geburtstagsgeschenk für Lisa Weiß

    Gerade letzteres finde ich persönlich schwach.

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  • FF-Fuchs sagt:

    Nennt man das Testspiele, wenn immer die gleichen Spielerinnen getestet werden. Muß eine Angerer, Marozcan oder Sasic etc. immer getestet werden?

    Im Gegensatz zum Frankreich Spiel hat sich m.M., besonders im Mittelfeld, überhaupt nichts geändert, Schweden war einfach schwächer als die Französsinen. Eine Keßler und Gößling können nicht gleichwertig ersetzt werden. Ich finde, dass Leupolz und Marozcan überbewertet werden. Besonders bei starken Gegnern wie Frankreich oder USA sind die beiden nicht in der Lage, den Willen zu zeigen, ein Spiel umkrempeln zu können, obwohl beide sicherlich technisch sehr gute Spielerinnen sind. Doch mal die Ärmel hoch zu krempeln ist nicht ihre Spielweise. Auch Sasic würde eine Denkpause mal gut tun.

    Insgesamt gesehen sah die deutsche Mannschaft heute nur besser aus, da die Schwedinnen keine so starke Mannschaft war, wie die Französinnen am Samstag.

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  • gerd karl sagt:

    shane, kein problem
    pia sundhage über das spiel gegen deutschland und wie schweden deutschland schlagen wird., http://www.svd.se, http://www.aftonbladet.se, damfotballsbloggen,www.damfotball.com, http://www.expressen.se

    u 15 statements, www,scottishfa.co.uk, http://www.bbcalba.com

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  • gerd karl sagt:

    also marozsan und leupolz haben heute zum erstenmal auf der sogenannten doppelsechs gespielt und das haben sie sehr gut gemacht, besonders leupolz hat mir sehr gut gefallen.

    marozsan hat das 1-0 gemacht und leupolz hat einen wunderschönen pass auf wensing gespielt die dann sehr schön für popp vorgelegt hat.

    das dann leupolz dann noch seger abgemeldet hat, das war hervorragend.
    beide spielerinnen sind noch sehr jung, das vergessen viele immer wieder.

    tolles spiel von den beiden und von der gesammten deutschen mannschaft.

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  • shane sagt:

    und aus diesen globallinks darf ich mir jetzt rauskramen, worauf du dich evtl bezogen haben koenntest (ala nadel im heuhaufen)? sei doch bitte mal konkret. wortwoertliches zitat mit vollstaendiger quelle (zur verdeutlichung: also ein link, der mich zu genau dem artikel fuehrt, auf den du dich beziehst). danke!

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  • FFFan sagt:

    Das war eine klare Leistungssteigerung ggü. dem Frankreich-Spiel. Vieles, was dort Anlass zu negativer Kritik gab, wurde diesmal besser gemacht: die deutsche Mannschaft stand in einer stabilen Grundordnung, war in den Zweikämpfen ‚präsenter‘ und im Passspiel präziser als noch einige Tage zuvor. Außerdem wurde nach Ballgewinn schneller umgeschaltet und wenigstens teilweise ansehnlich kombiniert.

    Das bedeutet freilich nicht, dass nun sämtliche ‚Baustellen‘ geschlossen sind. Die Neid-Elf hat nach wie vor Schwierigkeiten, sich zu befreien, wenn schon die Abwehrspielerinnen durch gegnerisches Angriffspressing unter Druck gesetzt werden. Der Spielaufbau bleibt verbesserungswürdig und auch das Thema „technische Fehler bei der Ballan- und -mitnahme“ hat nichts von seiner Bedeutung verloren.

    Und natürlich muss bei der Bewertung des Spiels auch in Rechnung gestellt werden, dass Schweden vermutlich einen ‚Tick‘ schwächer ist als Frankreich.

    Fazit: der Auftritt in Örebro macht Mut, darf aber nicht zu Selbstzufriedenheit verleiten. Es gibt bis zur WM noch viel zu verbessern, aber auf dem gestrigen Spiel lässt sich aufbauen.

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  • enthusio sagt:

    Sehr erfreulich, unsere Mannschaft hatte Schweden über die komplette Spielzeit voll im Griff. Mein Pessimismus vor dem Spiel war also diesmal unbegründet.
    Pia Sundhage muß sich Gedanken machen über diese erbärmliche Leistung ihrer Mannschaft. Diesmal wird es bei der schwedischen Mannschaft wohl eine sehr lange Videoanalyse geben.
    Sehr gut gefallen hat mir allerdings die sehr spät eingewechselte junge Fridolina Rolfö, die ja in der Nachspielzeit die – neben Schelins Tor – einzige nennenswerte schwedische Torchance des ganzen Spiels hatte. Da entwickelt sich ein großes Talent.

    Aber ganz ehrlich: mir steckt immer noch das spielerische Desaster unserer Mannschaft gegen Frankreich in den Knochen.

    Übrigens findet am Samstag das Spitzenspiel Lyon-Paris in der französischen Liga statt. Beim letzten Aufeinandertreffen im Januar endete bekanntlich die extrem lange Siegesserie von Lyon.

    Zur Erinnerung:
    http://www.weltfussball.de/news/_n970149_/frauen-lyon-verliert-erstmals-seit-2010/

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  • FFFan sagt:

    Hier noch zwei Videos:

    Tor-Highlignts (mit schwedischem Kommentar): http://www.youtube.com/watch?v=Cg8CuXEkHf8

    Zusammenfassung des Spiels auf DFB-TV: http://tv.dfb.de/video/highlights-schweden-vs-deutschland/9801/

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  • Statistiker sagt:

    Ein Sieg, und schon sind wieder alle Gemüter besänftigt. Typische Neid-Strategie, immer das minimal Notwendige tun, um die Gemüter zu besänftigen.

    Was Deutschland klar fehlt, ist die Konstanz. Konstanz und Dominanz. Du kannst vor dem Spiel nie sagen, ob es jetzt eher ein 3:2 gegen Irland oder ein 4:0 gegen USA wird (okay, letzteres ist zur Zeit wirklich utopisch).

    Für eine WM ist das keine gute Voraussetzung, weil zuviel von der Tagesform abhängt. Man hat keine Spielstrategie, die man konsequent durchzieht und die zumindest bei normaler Form gegen schwächere Gegner klare Ergebnisse verspricht.

    Im übrigen finde ich es hier ganz amüsant, wie mit bestimmten Personen umgegangen wird: Ich finde, Julia Simic und gerd.karl haben ihren Standpunkt hier im Forum klargemacht, wir wissen alle, was ihr Thema ist, insofern braucht man sie das eigentlich nicht mehr wiederholen zu lassen, es sind nur Platzfüller, die nix Neues enthalten.

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  • holly sagt:

    im Spiel zweier durchschnittlicher Mannschaften hat die deutsche Mannschaft glücklich gewonnen. Habt ihr alle die Fehlpassquote aus der ersten HZ nicht mehr parat. Habe auf beiden Seiten keine überragende Spielerin gesehen.
    Gegen so schwache Schwedinnen musste unsere Mannschaft noch nicht mal was tun um besser aus zusehen wie gegen Frankreich.
    Wenn unsere Mannschaft gestern nochmal gegen Frankreich gespielt hätte, dann hätte es genauso eine Pleite gegeben wie am Sonnabend.
    Die Gewinner im deutschen Team waren eindeutig die verletzten Spielerinnen.
    Die Schwedininnen werden in dieser Form bei der WM Probleme haben die Vorrunde zu überstehen.
    Ich bitte um negative Bewertungen unter 50 wäre echt blamabel 😉

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  • Altwolf sagt:

    Unstrittig ist sicherlich, daß Schweden nicht die Qualität Frankreichs hat, was insbes. die spieltechnischen Dinge betrifft. Auch hier sieht man ein MF, was zwar defensiv durch C.Seeger noch einigermaßen funktioniert, jedoch in der Spielgestaltung nach vorn kaum zu einem Kombinationsfußball führt.

    Unser Team zeigte zumindest ein deutlich besseres Engagement als zuvor, weil man besser in die Zweikämpfe ging und auch kam, wobei ich endlich mal mehr Laufbereitschaft von D.Maroszan gesehen habe und sie seit langer Zeit mal präsenter im MF war. Für die Spielstruktur und das Spiel in die Offensive reichen aber die Bemühungen von D.Maroszan u.M.Leupolz nicht aus, wenn man Frankreich als Maßstab nimmt.

    In der Defensive haben A.Krahn u. J.Henning als IV eigentlich e. ordentlichen Job gemacht und Josie hatte Lotta gut im Griff.

    Anders die beiden AV – da muß mehr kommen, diese Fehlpaßquote ist für Spielerinnen e. N11 u.e. Buli-Top-Clubs zu hoch und nach vorn kommen zu wenige Impulse.

    An C.Sasic läuft das Spiel, zumindest in Spielen gegen stärkere Gegener, völlig vorbei. Sie müßte eigentlich gerade im Zusammenspiel mit Maro viel präsenter sein, aber dazu braucht sie Räume, die sie jedoch im 16er nicht bekommt.
    Bei ihr habe ich den Eindruck,daß sie in ihrer Entwicklung in der letzten Zeit stagniert.

    Auch wenn S.Laudehr sich da auf LA bemüht, aber da gehören sowohl li. als auch rechts (z.P.Brehmer) schnelle Außenstürmerinnen hin und nicht Spielerinnen, die man gerne im Team hat.Wenn,dann sollte sie im MF mit M.Leupolz konkurieren da sie ähnliche Spielanlagen haben.

    Irgendwie habe ich den Eindruck S.Neid „eiert“ ein wenig mit den „klaren“ Positionsbestimmungen herum und auf die Rückkehr von N.Keßler, L.Gößling u. L.Meier kann man nun nicht „ewig“ hoffen, denn wer weiß, wann bei denen die entsprechende Form wieder für die N11 ausreicht.

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  • Jennifer sagt:

    @holly: habe ich auch so gesehen, besonders in der 1. HZ. Da spielen ja meine Kinder besser Fussball! Weiss nicht, ob es Statistiken für Fehlpässe gibt, aber in diesem Fall dürfte ein neuer Rekord aufgestellt worden sein.

    Irgendwie ist es auch blöd, dass Deutschland jetzt gewonnen hat, dann ändert sich am System der Bundestrainerin wieder nichts und alles geht so weiter wie bisher. Für mich war das auch kein Testspiel, da eigentlich nichts getestet wurde. Es wurde eigentlich nur versucht mit Hängen und Würgen zu gewinnen … das ist gerade mal so gelungen. Schweden war harmlos, Deutschland aber auch. Das Spiel gegen Frankreich ist m. M. nach noch nicht aufgearbeitet.

    Mittlerweile mache ich mir ernsthaft Sorgen um das deutsche Team. In der Verfassung gewinnen die in Kanada keinen Blumenpott.

    Zwei richtig gute Szenen hatte die DFB-Elf: Als Jennifer Cramer einfach mal abgezogen hat und das Lattenkreuz traf (das muss man aus der Entfernung auch erst mal schaffen!) und der schöne Spielzug in der 2. HZ mit dem Torabschluss von Poppi. Das war es eigentlich auch schon. 🙂

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  • balea sagt:

    Mich hat das Spiel eigentlich nie so richtig „begeistert“. Beide Seiten fand ich merkwürdig uninspiriert. Dabei kam mir Schweden in HZ1 sogar dominanter vor, was Ballbesitz betraf und es wurde gut kombiniert – aber im Abschluss ist Schweden einfach katastrophal schwach. Kein Wunder, dass das Tor durch einen Fehler D passierte. Aber wenn man den Ball nicht nach vorn bringt und endlose lange Ballstaffetten vor dem eigenen 16er veranstaltet, passiert irgendwann so ein Fehler.
    Hauptkritik für mich wieder das deutsche MF: Allein Leupolz hat gut gerackert und sich bemüht – aber das war die ganze Herrlichkeit. Das reicht aber nicht, um ein Spiel aufzubauen. Anders als Altwolf fand ich da die AV noch ganz hilfreich, ansonsten wurden dann eben ein paar lange Bälle nach vorn gehauen. Aber Laudehr ins MF zu nehmen wäre sicher gut gewesen. Der Wechsel Alushi / Popp war auch ein Witz. Anfangs war Popp dadurch ähnlich effektiv wie Alushi: nämlich fast Null, erst als sie das aufgegeben hat und durch die Mitte ging hats gepasst. Sagt auch einiges über Frau Neid.
    War der Freistoss zum 1:1 wirklich berechtigt? Die Schwedin hat doch den Ball gespielt.

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  • noworever sagt:

    Finde im Neid’schen System ist das MF mit nur 2 Spielerinnen unterrepräsentiert
    Dagegen erscheint mir der ‚vordere Bereich‘ mit Laudehr, Mittag, Popp/Alushi etwas überrepräsentiert (davon ausgehend, dass Sasic/Bremer ‚ganz vorne‘ die 9 besetzten).
    Eine eindeutige Zuordnung in bezug auf MF-unterstützung ist nicht wirklich erkennbar.
    Klar, dass Laudehr und Alushi/Popp mit ihren jeweiligen AV’s korrespondieren und sich bei Bedarf austauschen.
    Der Job um den ‚Austausch‘ des mittleren Feldes zu gewährleisten, fällt eigentlich der 10 (Mittag) zu …
    Hier jedoch findet eine Unterstützung zur „Verbindung der einzelnen Mannschaftsteile“ (@Altwolf 😉 ) für mein Empfinden nicht wirklich statt.

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  • noworever sagt:

    Auf der anderen Seite entsteht durch diese Überrepräsentierung eine gewisse Kopflastigkeit in diesem vorderen Bereich … man steht sich leicht auf den Füssen (9&10).
    Wenn das Spiel jedoch etwas mehr aus der Tiefe kommt verändert dies die ganze Situation, es eröffnet Freiräume.
    Das, jedoch würde einen Systemwechsel bedingen, 4-3-3 und nicht SN’s 4-2-3-1 …
    Anyway – just a feeling.

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  • sonic sagt:

    Sehe das ähnlich wie holly, Altwolf und Jennifer: die deutsche Mannschaft sah besser aus als gegen Frankreich, weil Schweden erstaunlich schwach war. Nicht nur schwächer als Frankreich, sondern auch erheblich schwächer als bei der EM.

    Frankreich hat die Räume eng gemacht, Schweden hingegen hat stark verschoben und eine Seite meist völlig offengelassen, wodurch die deutsche Mannschaft viel Raum hatte, offensive Aktionen zu initiieren.

    Frankreich hat immer viel Druck auf die ballführende Spielerin gemacht und damit die technischen Fehler und schnellen Ballverluste erzwungen. Die Schwedinnen konnten diesen Druck nicht aufbauen, was mehr Zeit und Ruhe für die deutschen Spielerinnen bedeutete und sie deshalb weniger technische Fehler gemacht haben und daher besser aussahen.

    Defensiv war das in beiden Spielen insofern in Ordnung, daß sich weder Frankreich noch Schweden viele gute Chancen erarbeiten konnten.
    Das 0:2 der Französinnen war sicherlich erstklassig vorbereitet, aus meiner Sicht macht Angerer allerdings einen kleinen Fehler indem sie soweit herauskommt. Thomis hat den Ball auf dem schwächeren Linken, ihre grundsätzliche Abschlußschwäche ist bekannt und zwei deutsche Abwehrspielerinnen sind noch in der Nähe. So hat sie es Thomis zu einfach gemacht.
    Defensiv nicht gefallen hat mir gegen Frankreich, daß die deutsche Mannschaft zu weit von den Gegnerinnen weg und insgesamt zu tief stand. Gegen Schweden war das insgesamt besser, obwohl dort in der Phase nach dem Kemme-Wensing-Wechsel der gleiche Fehler gemacht wurde und die Schwedinnen nochmal aufkamen.
    Die Innenverteidigung steht gut, insbesondere Henning war gegen Schweden immer den Schritt schneller als die Gegnerin und hat mir besser gefallen als Peter. Die Außenverteidigerinnen fand ich gegen Frankreich ganz schwach, nach vorne ging da gar nix. Schmidt nicht in Form, Hendrich zu brav, gefällt mir auf der Position nicht wirklich. Gegen Schweden: Cramer wie immer, offensiv solide und defensiv mit einigen Schwächen. Immernoch mehr Notlösung als WM-Qualität. Kemme dagegen fand ich auf rechten Seite (wie schon im Spiel Potsdam-Frankfurt) sehr stark, hat sich einmal von Jakobsson überlaufen lassen, aber sonst defensiv gut gestanden, viele Pässe abgefangen, ist viel gelaufen, viele Ballkontakte und auch offensiv stark. Wensing mit der Vorlage zum 1:2 aber technisch limitiert und mir zu steif. Links hinten würde ich gerne mal wieder Faißt sehen, sie war dort vor ihrem Verletzungspech zu Recht erste Wahl und scheint mir die potentiell beste Alternative für diese Dauerbaustelle in der deutschen Mannschaft im Hinblick auf die WM. Weshalb sie dort in der N11 (und auch im Verein?) nicht mehr eingesetzt wird, ist mir schleierhaft. Wenn rechts noch Maier wieder fit wird, ist die Abwehr WM-tauglich.

    Leupolz eine Gewinnerin der beiden Testspiele. Nach Keßler und Goeßling die Nummer drei auf der 6. Maroszan zu schwankend in ihren Leistungen. Auch gegen Schweden für mich nicht die Spielerin des Spiels, dazu mit zu vielen Fehlpässen in der ersten Hälfte. Behringer defensiv gut, aber braucht offensiv zu lange für Ballkontrolle und -weitergabe.

    Alushi die Verliererin der Spiele, da lief nicht viel zusammen und daher zu Recht zweimal ausgewechselt. Laudehr ordentlich, ein-zweimal unglücklich in kritischen Momenten, aber in Ermangelung wirklich guter Alternativen für das linke Mittelfeld würde ich sie dort belassen.

    In der Offensive hätte ich mir gewünscht, daß Neid gegen Schweden Popp von Anfang an gebracht und Sasic mal draußen gelassen hätte, da Popp mir gegen Frankreich besser gefallen hat. Mittag irgendwie unauffällig. Gefallen hat mir, daß Bremer weiterhin ihre Einsätze bekommt, auch wenn ihr nicht immer alles gelingt. Sie bewegt sich gut ohne Ball, setzt sich von der Gegnerin ab und läuft richtig. Mal sehen wie lange es dauert bis sie ihr Potential auch in der N11 in Abschlüsse und Tore umwandeln kann. Für Petermann ist die N11 noch zu früh, die soll sich erstmal in Freiburg durchsetzen.

    Insgesamt zwei verdiente Ergebnisse: Frankreich offensiv nicht wirklich gut, aber im Defensivverhalten, der Technik, der Aggressivität und dem Einsatzwillen der deutschen Elf überlegen.
    Schweden in allen Belangen schwächer, da wäre auch ein 2:0 für Dtl. in Ordnung gewesen. Allerdings gibt das Spiel der deutschen Mannschaft keinen Anlaß zu Stolz oder Selbstzufriedenheit, wie das in einigen Kommentaren der Spielerinnen anklang.

    @balea
    Aus meiner Sicht war der nicht berechtigt, das war sauber von der Schwedin. Weshalb die Schwedinnen dann aber eine solche Lücke in der Mauer lassen (und das bevor sich Bremer da reingestellt hat), wäre die nächste Frage.

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  • jochen-or sagt:

    Wie so häufig ist eine korrekte Bewertung des Spiels recht schwierig.

    Ich persönlich fand die Schwedinnen eine ganze Klasse schlechter als die Französinnen. Da ging aus dem Mittelfeld heraus nach vorne so gut wie nichts.

    Andererseits stand unsere Abwehr in dieser Formation recht ordentlich. Im Mittelfeld hat mich Leupolz überzeugt. Sie hat sehr viel nach vorne und nach hinten gearbeitet.
    Maro war zwar besser als gegen Frankreich, aber als häufiger Kritiker von ihr habe ich dieses Mal konzentriert auf ihre Laufarbeit, insbesondere bei Gegenangriffen, geachtet und die war auch dieses mal einigermaßen bescheiden. Einfach schade, da sie am Ball so stark ist und Schussstärke und -technik außergewöhnlich gut sind. Sie wirkt einfach faul – und an der Weltspitze kann man sich allenfalls mit überragenden Mitspielerinnen erlauben, eine solche dauerhaft durch zu schleppen. Immerhin hat sie das Tor gemacht – aber ein Messi, der auch gerne mal rumsteht, ist sie nicht.

    Trotz aller persönlichen Vorbehalte wegen der vielen nervigen Falleinlagen muss ich (einmal mehr)Popp loben, bei der wirklich eine positive Entwicklung zu sehen ist und die zusammen mit Bremer ( die ich sowieso spätestens nach der WM 2015 als Stammkraft sehe) Schwung nach vorne gebracht hat. Sie ist jedenfalls stets da, wenn es was aufzuholen geht. Eine nicht zu unterschätzende mentale Stärke.

    Kemme fand ich auch recht ordentlich – aber auch hier muss man sehen, dass die vielen Ausflüge nach vorne durch die doch überraschend schwachen Schwedinnen begünstigt waren.
    Wensing hatte ich damals nach dem Halbfinalspiel 2010 in Potsdam mit ihren 17 Jahren als „die“ kommende deutsche Spielerin bezeichnet.
    Sie ist und bleibt für mich eine große Enttäuschung – absolute Stagnation und technisch weiterhin unfertig. Da sehe ich dann auf der rechten Verteidigerposition sowohl Schmidt als auch Kemme und erst recht Maier vor ihr.

    Ganz vorne kämpft Sasic weiterhin mit ihrer Form. Ich gehe aber davon aus, dass sie bei der WM voll da ist.

    Lassen wir uns also überraschen, was dann 2015 bei der WM drin ist. Favorit sind wir jedenfalls nicht. Aber Auftritte im Ausland sind einfacher als unter dem Druck des Favoriten zu Hause eine WM zu spielen.

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  • dummkopf sagt:

    Ist ja – entgegen anfänglichen Befürchtungen – doch eine Reihe von ausführlichen und überlegten Kommentaren geworden (soweit bisher einsehbar). – und schon wieder eingeschränkter Jubel – trotz Sieg.
    Eine Situation, in der man ja mal sehen kann, was passiert, wenn man ein wenig fachlicher wird.

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  • dummkopf sagt:

    Da wäre als erstes Mal die Frage nach der „seltsamen“ Aufstellung. Eigentlich wollte ich das ja ursprünglich als weiblich intuitiven Schachzug bezeichnen, aber es beschäftigt mich doch ernsthafter.
    Ein Tip für Trainer lautet nämlich: Sprich mit deinen Spielerinnen und mache klare Ansagen, was falsch war, und von wem du welche Verbesserungen erwartest.
    Das Thema gab es schon mal vereinsseitig.
    Nun geht also die Löwin her, und macht nach dem schwachen FRA Spiel die klare Ansage, dass ihr Behringer ua noch am besten Gefallen hat, und sie mit ihr als eine der wenigen zufrieden war.

    Um sie dann im nächsten Spiel nicht einmal einzuwechseln. Vielleicht bin ich nicht richtig informiert – daher formuliere ich eine Frage:
    Ich habe aber weder in den Kommentaren, noch im Spielbericht, noch sonstwo irgend etwas gehört, dass sie verletzt gewesen sei?

    Oder wird die Aufstellung vielleicht gar nicht nach den Einschätzungen der Löwin vorgenommen, sondern es sind insgeheim andere im Hintergrund, die die Aufstellungen festlegen?

    Um das auch noch etwas schwieriger oder klarer zu machen – je nachdem: Es geht in diesem Kommentar nicht darum, ob ich richtig oder falsch finde, dass Behringer nicht gespielt hat, dazu habe ich mich nicht geäussert.

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  • dummkopf sagt:

    Vielleicht hat das 2. Tor dann auch @altwolf zu denken gegeben?
    Da hatte er doch mE eine gute Möglichkeit ausgelassen, darauf hinzuweisen, dass man nicht mit drei guten Spielerinnen und sonst einem Haufen Durchschnittsware 2 Mal die CL gewinnt. Ich denke jedenfalls nicht, dass man sagen sollte, da haben also 2 Wolfsburger Durchschnittsspielerinnen der dt. Mannschaft den Sieg beschert, indem sie ausgenutzt haben, dass die Wolfsburger Spitzenkraft sich zu langsam zum Ball bewegt hat?
    😉

    Leider muss ich mir aber auch selber widersprechen weil die Vorlage von Wensing eigentlich gar nicht gut gespielt war. Da muss sie an der Stelle mehr mit dem freien Raum und dem Ball anfangen. Das Popp an dieser Stelle als erstes zum Ball kommt, damit konnte sie nicht rechnen. Aber so eine Wolfsburgerin kennt vielleicht ja auch ein wenig die Flankenstärke der anderen?

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  • dummkopf sagt:

    Noch Fachspezifischer:
    Ich bin immer noch traurig, dass kein BL-Verein auf die glorreiche Idee kam, Jakobsson zu verpflichten und in der Buli zu halten. Die hätte auch jedem „Grossen“ gut getan.
    Nicht, dass die nun fussballerisch manchmal sogar etwas unbeholfen wirkt. Aber die hat noch am ehesten die deutschen N11 Abwehr-Spielerinnen mit ihrer Schnelligkeit vor Probleme gestellt und für Gefahr über den Flügel gesorgt. Das haben die Schweden nur katastrophal schlecht ausgenutzt (und die dt. Verteidigung hat in der Mitte gut abgedeckt!) Das war missverständlich: Die Schweden haben nicht die Flanken schlecht ausgenutzt (das auch) aber sie haben nicht ausgenutzt, dass sie Jakobsson viel öfter in den Raum geschickt haben oder für ein 1:1 gegen eine dt Aussenspielerin freigespielt haben.
    Extrem fachspezifisch:
    Schelin wird gefeiert für ihr 73. Tor. Die Situation hat sie auch sehr gut gelesen. Aber es passiert im Fussball auch viel da, wo man nicht genau hinschaut, bzw was man am Ende erst in einen Zusammenhang bringt.
    Jakobsson hat schon in Hz1 öfter dt Spielerinnen verfolgt und ich weiss nicht ob dabei Krahn nicht auch einmal Foul gespielt hat. Schelin hat das wesentlich schlechter bis überhaupt nicht gemacht. Wenn eine Verteidigerin merkt, dass sie da immer ekelhaft zäh verfolgt wird und noch dazu weiss, dass „die da kommt“ schneller ist, wird sie eben ihrerseits zu mehr Handlungsschnelligkeit gezwungen – das macht den Niveauunterschied aus und es entstehen dadurch umgekehrt Ungenauigkeiten und Fehler.
    Was hat das miteinander zu tun?
    Wenn Schelin vor dem Tor in der Nähe Cramers gestanden wäre, wäre da wohl nichts passiert. Es stand aber Jakobsson in ihrer Nähe und hat sich auch schon wieder angenähert. Und vor Jakobsson hat sich Cramer viel gehetzter gefühlt und daher viel mehr gefürchtet – und daher nicht mit der gegebenen Ruhe agiert und den Rückpass gespielt – oder mit der Ruhe die sagt gehabt hätte, wenn Schelin da gemächlich angelaufen wäre (oder eben gar nicht angelaufen wäre und Cramer alle Zeit gegeben).
    Da wird oft zu stark nur der Lauf des Balls verfolgt und wer dann was damit macht und zu wenig darauf geachtet, was und vor allem wer im Vorfeld alles dazu beiträgt, dass der Ball eben diesen Lauf überhaupt erst nimmt.

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  • holly sagt:

    @ dummkopf, wie du sicher weisst kennen sich Luisa und Alex ja schon aus Duisburg 😉
    Also eine lange Zeit.
    Das mit Sofia wundert mich auch, kann mich aber noch gut erinnern wie CLP sie verpflichtet hat und ich mich als Sofia Fan geoutet habe. Was es hier für eine Entrüstung gab wie ich nur Fan von so einer durchschnittlichen Spielerin sein kann.
    Vielleicht denken die BL Trainer/innen ähnlich über sie.

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  • Altwolf sagt:

    @Dummkopf.

    Mir gefallen deine Gedanken schon, wie du sie bezüglich der N11 äußerst, jedoch werde ich die „Clubsicht“ bei der Beurteilung der N11-Spielerinnen möglichst außen vor lassen und so hatte ich bei meiner Äußerung zu den AV letztendlich auch L.Wensing mit einbezogen.

    Wie @jochen-or schon anmerkte hat sich A.Popp in den letzten 2 Jahren deutlich weiterentwickelt, sowohl spielerisch, mental als auch als Persönlichkeit mit dem Willen mit dem entsprechenden Team gewinnen zu wollen. Da ist sicherlich auch ihre Ausbildung mit ursächlich, denn auch dort übernimmt man Verantwortung und steht dazu.

    Welcher „Logik“ die Neidschen Aufstellungen folgen kann ich nur ansatzweise nachvollziehen, da mir auch die eigentliche „Spielstrategie“ verborgen bleibt.

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  • Davimandel sagt:

    MELANIE LEUPOLZ ERNEUT ZUR „SPIELERIN DES SPIELS“ GEWÄHLT.
    „Doppelschlag“ von Melanie Leupolz: Die 20-Jährige ist von den Fans der deutschen Frauen-Nationalmannschaft zum zweiten Mal in Folge zur Spielerin des Spiels gewählt worden.

    Herzlichen Glückwunsch an Leupolz! Es ist verdient!

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  • dummkopf sagt:

    @altwolf
    Au, da habe ich mich vielleicht vertextet.
    Das war ein Anhang zu meiner neulich ausgedruckten Verwunderung (wenn man bei der dt. und frz N11 einmal von Wob und OL als etwa gleich starkem Ausgangspunkt ausgeht), wo die deutsche N11 es nicht schafft, aus einer (scheinbar?) auf fast allen Positionen besser als Wolfsburg besetzten Elf eine Mannschaft zusammenzubekommen, die besser ist, als ein in einigen Positionen schlechter besetztes OLyon.

    Da wurde von dritter Seite die Meinung geäussert, dass sei eine Milchmädchenrechnung, weil Wob ja praktisch ausser den (aktuell) nicht einsetzbaren Kessler, Goessling, Fischer auch nur eine Durchschnittsmannschaft wäre.

    Da war ich verwundert, dass du dich da nicht anders gewehrt hast, als darauf zu verweisen, dass OL ohne Necib und Abily auch nicht so gut wäre.
    Ich hätte da eher die Antwort erwartet, dass man nicht mit drei guten Spielerinnen und sonst einem Haufen Durchschnittsware 2 Mal die CL gewinnt.

    Und als kleiner Nachweis, dass diese Antwort so schlecht nicht gewesen wäre haben nun also prompt 2 „weniger gute“ Wolfsburgerinnen das Siegtor herausgespielt.

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  • never-rest sagt:

    @Davimandel: Auch wenn längst noch nicht alles bei Leupolz in den beiden Spielen geklappt hat, könnte ihr Stern bei der kommenden WM in der N11 richtig aufgehen, wenn ein Platz im MF frei wird, auch als ernsthafte Alternative zu Maroszan: Sie bringt die besten Voraussetzungen für eine Strippenzieherin im MF mit: Gutes Spielverständnis, Übersicht, lauf- und zweikampfstark, technisch versiert, „bissig“ im Zweikampf, und nicht zuletzt auch ein guter Abschluss. Sie braucht vorerst an ihrer Seite aber noch eine erfahrene Spielerin wie Keßler oder Goeßling oder im Verein Behringer als Absicherung, insbesondere wenn es hart auf hart gegen Spitzenteams geht.

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  • Karl sagt:

    @dummkopf: Entweder hast du eine Neigung zu fehlinterpretationen oder ich druecke mich misverstaendlich aus. Es liegt mir fern irgendwelche Spielerinnen von Wolfsburg oder sonstigen Vereinen als Durchschnittsware zu bezeichnen. Auch zum Beispiel Essen, Freiburg oder Leverkusen haben sehr gute Spielerinnen. Mir ging es nur darum klarzumachen dass Kessler, Fischer und Goessling den Unterschied ausmachen zwischen einer guten Bundesligamannschaft und einer Europaeischen Spitzenmannschaft. Altwolf hat das offensichtlich so verstanden wie ich es gemeint habe.

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  • dummkopf sagt:

    Mit Jakobsson habe ich mich auch vertextet.
    Da wollte ich nicht den Eindruck einer Weltklassespielerin vermitteln. Sie kann aber auf N11 Niveau sicher zumindest irgendwo ganz ordentlich mithalten.

    Und das enttäuschende ist eben, dass kein Buli-Club sie haben wollte, bzw aktiv geworden ist, wenn eine Spielerin auf diesem Niveau ohne Geld (zumindest wohl nicht viel) zu haben ist.

    Und so ist sie letztlich in Montpellier gelandet, zwar in FRA auch bei den Besseren, aber da hätten wohl selbst die meisten „Kleinen“ in der Buli ein attraktiveres Paket anbieten können, von den Grossen ganz zu schweigen.
    Allein schon weil die Spielerinnen sich nun auf die WM vorbereiten wollen, und fast nirgends annähernd so gute Bedingungen (Training und Spielniveau) dafür herrschen, wie in Deutschland.

    Ich denke, da haben leider einige geschlafen.

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  • dummkopf sagt:

    @Karl
    Oh weh. Damit du das nicht falsch verstehst.
    Mit dir „lohnt“ es sich nämlich, zu streiten. Ich hatte nur immer keine Zeit zu antworten. Jetzt eigentlich auch nicht mehr. Egal. Muss mal sein.
    Das mit dem Glück fand ich auch bemerkenswert richtig zum Beispiel. Wie einiges andere auch. Einiges aber auch nicht.

    zB finde ich sogar nicht annähernd, dass Wolfsburg ohne diese drei (Fisch, Goe, Kess) eine ziemlich durchschnittliche Bundesligamannschaft ist. Das hast du vor ein paar Tagen doch genau so geschrieben.

    Ist aber ein Nebenschauplatz. Ich bin eben kein Fan des Star-Einzelspieler-Denkens. Deutschland hat vor ziemlich genau einem Jahr auch mit einem Tor Unterschied in Schweden gewonnen. MIT Goessling und Kessler. Das hat also nicht nur vom Ergebnis, sondern auch vom Spiel her so viel Unterschied nicht gemacht. Diesmal war Deutschland sogar deutlicher überlegen.

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  • Altwolf sagt:

    @Dummkopf.

    Ich bin als „Fan“ einer solch starken Truppe, wie die Wölfinnen es nun mal in den zurückliegenden 2 Jahren und auch jetzt noch sind, bei vielleicht interpetierbaren Äußerungen zu diesem Team, recht gelassen.

    Ich hatte die Einschätzung von @Karl auch so interprettiert, daß er auf die Qualität einzeler Spielerinnen hinweisen wollte, um der Idee eine Club-Mannschaft, punktuell verstärkt, als N11 einzusetzen, entgegenzuwirken.

    Deshalb auch nur meine Gegenfrage, wie denn OL ohne seine MF-Spielerinnen die bestehende Qualität halten könnte, und damit bewegt man sich doch auf gleich hohem Niveau. War deshalb auch von mir nicht „abwertend“ empfunden worden.

    Es wäre auch zu „simpel“ die Klasse dieses Teams nur an diesen 3 Spielerinnen festmachen zu wollen.

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  • Statistiker sagt:

    Ich bin hier doch etwas erstaunt, in welche Richtung sich die Diskussion entwickelt. Man sollte nicht meinen, dass nach einem solchen Spiel, in dem keine einzige Spielerin von Wolfsburg in der Startelf stand und zwei Einwechselspielerinnen nur eine relevante Aktion hatten, der Hauptaugenmerk auf den Diskussionen um Wolfsburg liegt (zumal zwei der Spielerinnen überhaupt nicht im Kader standen, um die es hier geht).

    Zunächst fallen mal die Anteile in der Startelf auf: 3x Frankfurt, 3x Paris, 2x Potsdam, 1x Bayern, 1x Schweden, 1x USA
    Ich vermute mal, dass soviele Legionäre für Deutschland noch nie gleichzeitig zum Einsatz kamen.

    Dann sind weitere Dinge bemerkenswert: Zunächst natürlich die Rolle einer Leupolz. Nachdem ich lange skeptisch war, ob sie auf der „6“ an der richtigen Stelle ist, muss ich sagen, dass sie sich jetzt, seit sie bei Bayern gespielt hat, unglaublich weiterentwickelt hat und sehr stabil spielt. Entwickelt sie sich so weiter, dann wird sie zur WM 2015 durchaus Chancen auf einen Stammplatz haben, gerade, wenn sie so mit Marozsan harmoniert.

    Über Marozsan muss man dazu sagen, dass sie mal wieder gegen einen großen Gegner getroffen hat und damit jetzt 8 Tore ihre 20 Tore gegen die Topgegner Japan (3), USA (2), Schweden (2) und Norwegen erzielt hat.
    Damit bewegt sie sich auf Topniveau für eine Stürmerin wohlgemerkt.

    In der Abwehr scheint es auch immer enger zu werden, schließlich hat man jetzt mit Schmidt, Hendrich, Kemme, Cramer, Faißt und Wensing in zwei Spielen gleich mal 6 Außenverteidigerinnen eingesetzt, und wenn eine Leonie Maier wieder fit wird, mischt sie auch ganz vorne noch mit.

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  • dummkopf sagt:

    @altwolf
    Da hast du mir weitergeholfen.
    Ich muss die abstrakteren Themen einfach genauer erklären lernen. Bzw nur anschneiden, wenn die Zeit dazu ausreicht.
    Es ging mir gar nicht darum, eine Clubmannschaft punktuell verstärkt als N11 einzusetzen. Das wäre (ist?) zZt sicher in D von Nachteil, weil es die herausragende Mannschaft nicht gibt. Anders als in FRA.

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  • Altwolf sagt:

    @Statistiker.

    Statistiken helfen sicherlich mehr Objektivität in die Beurteilung von Leistungen einzubringen, können aber auch Eindrücke des Gesamterscheiningsbildes verzerrt wiederspiegeln.

    Was ist denn D.Maroszan nun in der N11 – Stürmerin oder MF-Spielerin ?

    Ihre individuelle Klasse ist unbestritten und wird ja auch entsprechend von S.Neid und den meisten Journalisten, fast schon „überschwenglich“, gewürdigt.

    Doch es bleibt das Problem ihrer „Laufbereitschaft (Lauffähigkeit) u. ihrer „Mentalität“, sowohl als Stürmerin, als auch als offensive MF-Spielerin.
    In diesem Zusammenhang sehe ich M.Leupolz auch als eine Spielerin, die sich durchaus auch im MF der N11 eine Position erarbeiten kann und dabei frage ich mich eher, nicht weil sie so „gut“ (macht die Laufarbeit für Maro) mit ihr harmoniert,sondern ob sie nicht statt Maro im MF eingesetzt werden sollte.

    Ich habe den Eindruck, daß Maro im Umgang mit dem Ball beim Umschalten das Spiel „langsam“ macht,wobei dies andererseits auch von S.Neid gewollt wird, denn sie spielt nicht „konsequent“ mit schnellen Außenspelerinnen (wie z.B. P.Bremer), wie es auch der 1.FFC nicht tut. Ihre Standards u. den ein o. anderen genialen „langen“ Pass nach vorn reichen mir persönlich für ein Mannschaftsspiel nicht aus. Das können andere (mit kleinen Abstrichen) auch.

    Wie ich schon zuvor gesagt hatte, „eiert“ S.Neid mit klaren Positionsbestimmungen herum, da sie offenbar unbedingt S.Laudehr u. D.Maroszan im Team spielen haben möchte.

    Genau dieses „unklare“ Bild haben wir auch in der Defensive auf den AV-Positionen. Ich frage mich in diesem Zusammenhang dann auch, wo dann evtl. L.Meier spielen sollte – AV links o. rechts ? Auch die „Position“ von T.Kemme in der N11 irritiert mich, denn ich habe sie eigentlich bei TP überwiegend auf der linken Seite in Erinnerung, wo doch auch wohl J.Cramer „zu Hause“ ist. Das V.Faißt in der N11 keine so große Rolle mehr auf AV links spielt, liegt wohl daran, daß S.Neid auf Flanken von links in den 16er offenbar keinen „Wert“ legt, da ausser Alex ( evtl.noch Anja) kein „Abnehmer“ dafür zu erwarten ist (???).

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